Wie die Maske zur Zwangsneurose wurde und die Sprachentwicklung der Kinder stört

6. April 2022von 2,4 Minuten Lesezeit

Jedem denkenden Menschen und besonders denen mit Grundkenntnisseen der Psychologie ist bekannt, dass das Gesicht und insbesondere der Mund ein essenzieller Bestandteil der menschlichen Kommunikation ist. Die nonverbale Kommunikation findet statt lange bevor man zu sprechen beginnt und sei geht auch dann weiter wenn man nicht mehr redet. Und sie gibt dem Sprechenden Feedback auf sein Gesagtes.

Diesen extrem wichtige Form der Kommunikation behindern Masken, die den Mund und einen großen Teil des Gesichts bedecken sehr stark. Die FAZ berichtet über eine Untersuchung der „britischen Schulaufsichtsbehörde (Ofsted) hin, nachdem sie Gespräche in 70 Betreuungseinrichtungen geführt hat. Die Kinder hätten oft Mühe, Freundschaften zu schließen und zu sprechen, heißt es in der Studie, die am Montag bekannt wurde. Beobachtet worden seien ein „begrenztes Vokabular“ und die „Unfähigkeit, auf einfachste Gesichtsregungen zu reagieren“.

Schuld an dieser unglaublich Fehlentwicklung und Kindeswohlgefährdung ist das exzessive Maskentragen. Wohl gemerkt auch in Umgebungen in denen Masken gar keine Wirkung haben können.

Im Video unten bezeichnet der Psychiater Dr Raphael Bonelli das als Zwangsneurose. Das beobachte ich derzeit auf einer kanarischen Insel. In Spanien waren Masken über längere Zeit sogar im Freien verpflichtend. Viele, vor allem junge Menschen und sogar Kinder, tragen sie freiwillig weiter. Ich sehe Schulkinder am Strand spielen – mit Maske im Gesicht. Wo bleibt die Verantwortung der Lehrer und Erziehungsberechtigten, die Kindern sagen müssten „Maske runter“.

Dabei gab es kürzlich gerade in Spanien eine Studie, die gezeigt hat, dass die Masken keinerlei epidemiologischen Effekt hatten.

Hände desinfizieren ist ebenfalls zur Zwangsneurose verkommen. Übertriebene selbstbeschädigende Reinlichkeit, wie dauerndes Hände waschen, ist der Klassiker der Zwangsneurose. Auch das ist hier zu beobachten. Ein Gelände mit Marktständen bei einem Sonntagsmarkt in Teguise durfte man nur betreten, wenn man sich beim Eingang die Hände mit einem Desinfektionsmittel besprühen lässt. Da leiden offenbar die Verantwortlichen an einer Zwangsneurose.

Und natürlich ist die dauernde Desinfektion gesundheitsschädlich und kontraproduktiv. Die Haut ist dafür eingerichtet uns vor Schadstoffen zu schützen und sie ist ein wesentliches Entgiftungsorgan des Körpers. Bringt man sie dauernd mit ätzenden Desinfektionsmitteln in Kontakt wird der natürliche Schutz zerstört und man wird anfälliger gegen Krankheiten.

Masken und Hände desinfizieren haben bei einem Atemwegsvirus keinen epidemiologischen Sinn, sondern dienen dazu die Menschen ständig daran zu erinnern, dass wir eine „Pandemie“ haben. Das zeigen auch veröffentliche Protokolle der israelischen Gesundheitsbehörde.

Aber hört was Bonelli zu der unglaublichen Schädigung unserer Kinder zu sagen hat:


Israelisches Gesundheitsministerium: Masken sind aus erzieherischen und psychologischen Gründen nötig

Studie in Kindergärten in Spanien zeigt keinerlei Effekt von Masken

Wir müssen uns bei unseren Kindern und Jugendlichen entschuldigen! Der Not- und Aufruf eines Lehrers!

9 Kommentare

  1. Pohlmann 6. April 2022 at 13:31Antworten

    Schrecklich was Kinder zugemutet wird und durchleben müssen die nicht verstehen können was gerade abgeht. Wir ja auch irgendwie nicht aber kennen den Zusammenhang. Ich erinnere mich als die Masken zum Einsatz kammen wie Kinder Erwachsene angestarrt hatten die eine Maske trugen. Diese durchdringenden Blick lässt einen erfrieren. Mit anderen Worten man fühlt sich als hätte man die Pest. Und jetzt müssen die Kinden selbst ran. Definitiv, Corona hat uns verändert, verletzlicher gemacht und unser Leben geraubt. Daher ist es wichtig mit unseren Mitmenschen liebevoller umzugehen, uns gegenseitig unterstützen. Kinder erklären warum Masken getragen werden. Liebe und Zuwendung geben. Das ist die Kraft der Liebe. Denn die braucht jeder in dieser Zeit des grauens.

  2. Juliane 6. April 2022 at 13:13Antworten

    Mir ist tatsächlich bei Kindern sehr aufgefallen wie sie Zwangsneurosen entwickelt haben. Meine Nichte verbessert mich in einer Tour. “ Du muss die Händen waschen bevor….“ oder „Hast du dein Atemschutzmaske mit?“ Meine Nachbarin stand beim Gespräch mit einem Abstand während meine Nichte mit ihren Fahrrad kurvte. Als meine Nachbarin kuzr gehustet hatte drehte sich meine Nichte um und sagte mit heftiger Miene: „Wer hat da gehustet?“ Und ihre Maske trägt sie konsequent, muss jeden Tage gewechselt werden und belehrt jeden. Ich erkenne meine Nichte nicht wieder.
    Ich bin schockiert. Noch schlimmer ist es im Kindergarten wie Kinder mit Puppen Arzt spielen und die Spielpritze schnell zucken mit den Worten: „Schnell Spritzen die hat Corona!“ Schockiert bin ich. Damit verursacht man sehr viele „Zwangsneurosen“ und Spätfolgen einer Entwicklung an dem wir keine Freude mehr haben werden.

  3. audiatur et altera pars 6. April 2022 at 11:05Antworten

    Bonelli: „Aber seit 2 Jahren sag ich, Masken – wenn sie überhaupt angebracht sind – dann möglichst kurz und möglichst lokal.“

    Bonellis kluge Art der Regimekritik läuft über die zeitgeistige „Mitte“. Während andere Bildschirmpersönlichkeiten heute von Afrika aus Revolution machen oder andere wahrheitsorientierte Mediziner ihren Job verloren, bewahrte sich der Wiener Nobel-Psychiater so seine großbürgerliche Existenz. Mit dem Gegner verschwägert zu sein, schadete der österreichischen Diplomatie auch noch nie. Bonelli wäre ein Idealkandidat für den Posten des künftigen Außenministers. Nach Jahren des Daumenschraubens im Außenamt wäre seine Expertise dort auch bitter nötig.

    Spätestens als Minister des Äußeren stellte sich dann dem Fachmann des Inneren aus Tu-Felix-Austria die Frage:
    Wie gut und schön ist eigentlich die Wahrheit?

    • Slobodan Covjek 6. April 2022 at 11:45Antworten

      Die Frage bei Herrn Bonelli ist: Traut er sich Maskenbefreiungsatteste auszustellen? Ich habe da ein ziemlich ungutes Video in Erinnerung, wo er das nahezu panisch verneint hat. Ich hoffe da trügt mich meine Erinnerung nicht. Seitdem haben alle seine Videos für mich einen schalen Beigeschmack und ich vermeide auch meist sie anzusehen.

    • Fritz Madersbacher 6. April 2022 at 14:09Antworten

      @audiatur et altera pars
      6. April 2022 at 11:05
      „Wie gut und schön ist eigentlich die Wahrheit?“ Das ist eine sehr gute Frage. „Was ist Wahrheit?“ (Joh 18,38), was ist gut, was ist schön? Am besten ist, wir geben uns nie mit endgültigen Urteilen darüber zufrieden, auch wenn das zu schonungsloser Kritik an „alternativlosen wissenschaftlichen Wahrheiten“ führen kann …

  4. Slobodan Covjek 6. April 2022 at 10:49Antworten

    Und die Schuldirektoren werden gerade vom Bildungsminister für ihre skrupellose Mittäterschaft mit unserem Geld belohnt. Wenn die Eltern 2019 das mit ihren Kindern gemacht hätten, was die Schulen ab 2020 mit den Kindern gemacht haben, hätten sie eine Haftstrafe bekommen.

    • audiatur et altera pars 6. April 2022 at 21:20Antworten

      Wobei es „die Schulen“ niemals machen hätten können, wenn wir Eltern nicht mitgemacht hätten …

  5. Fritz Madersbacher 6. April 2022 at 10:05Antworten

    Was seit zwei Jahren als „gelindes Mittel“ allen aufgezwungen wird, ist nur in einer weithin barbarischen hypochondrischen Gesellschaft möglich – die maskierten Schwachköpfe in der Politik sind der passende Ausdruck dafür!

    • Fritz Madersbacher 6. April 2022 at 13:49Antworten

      Nachsatz: „Barbarisch hypochondrisch“ nenne ich eine Gesellschaft, in der „Solidarität“ mit Rücksicht der anderen Menschen auf meinen Egoismus, meinen Egozentrismus, meine Hysterie und Hypochondrie verwechselt wird. Eine solche Gesellschaft ist längerfristig zum Scheitern verurteilt …

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