Von heiligen Pharmakonzernen und dem teuflischen Immunsystem

30. Dezember 2021von 4,1 Minuten Lesezeit

Auf einer der ersten großen Demos in Wien war es ungemein wohltuend, auch einen katholischen Priester zu hören, der nach seiner kritischen Rede tatsächlich sprach: „Gott schütze Österreich!“. Diesen Gott werden wir brauchen, es geht nämlich auch ganz anders.

Von Gastautorin Gabriele Feyerer

Einen besonderen Vogel hat gerade in der Steiermark unser Herr Bischof Krautwaschl bei einem Interview mit dem Regionalblatt „Woche“ abgeschossen. Das Thema: Vertrauen auf Gott und die Wissenschaft. Auf die Frage des Reporters: „Ihre Meinung zum Impfen?“ entgegnet er wörtlich:

„Für mich war daher vom ersten Moment an klar, dass ich mich impfen lasse, sobald es die Möglichkeit gibt. Ja, es kann immer etwas schiefgehen, aber wo ist da mein Vertrauen? Der liebe Gott hat uns Wissenschaftler und Experten geschickt, die binnen kürzester Zeit eine Impfung entwickelt haben. Das nicht ernst zu nehmen, ist eine Überhöhung des Menschen. Auch sich auf Jesus zu berufen und zu behaupten, deshalb werde ich auch ohne Impfung schon nicht krank werden – das ist eine Selbsterhöhung, die sich als fromm tarnt. Und das ist teuflisch.“

(Zitat: Woche Steiermark 29./30. 12. 21)

Im Sinne eines offenen Briefes darf man fragen:

Ist dies an die Adresse erwachsener vernunftbegabter Menschen, von Ihnen tatsächlich ernst gemeint? Vielleicht möchte Mutter Kirche im Falle einer Impfpflicht dann auch Inquisitoren als Hilfskräfte bereitstellen? Wie es scheint, muss man dankbar sein, wenn die Rechtsordnung noch so weit funktioniert, dass nicht die Scheiterhaufen wieder brennen.

Meinen Sie mit Ihrer Feststellung, Pharmafirmen sind von Gott gesandte Engel und Herrn Sahin wachsen demnächst Flügel? Wer dagegen auf sein gesundes Immunsystem vertraut, riskiert bald die Exkommunikation, weil solche Meinungen eine Einflüsterung von Satan persönlich sind?

Das Foto zum Interview zeigt Sie mit brennender Kerze und offener Handhaltung. Darunter steht: Die Hände ausgestreckt, ein Lernender unter herausfordernden Umständen…

Stimmt, Herr Bischof, mir scheint, Sie haben noch eine Menge zu lernen. Und wenn es um Selbsterhöhung geht, sollten Sie vielleicht einmal genauer in den Spiegel blicken.

Wie man hört und liest, gibt es auch bei der Caritas keine Wohltaten mehr ohne Impfpass. So viel zur Nächstenliebe – das Gleichnis vom barmherzigen Samariter ist außer Kraft gesetzt.

Spenden nimmt man aber auch von den „anderen“ immer gerne an. Vielleicht wäre es besser, den Zahnweh-Herrgott im Stephansdom gegen die Heilige Corona auszutauschen und deren Verehrung vorzuschreiben? Die Portraits gewisser „Experten“ könnte man daneben hängen.

Etwas Wahres haben Sie aber doch gesagt:

„Ich erkenne immer mehr, wie menschlich die kirchliche Botschaft ist.“

Herr Bischof, da haben Sie Recht, und darum sprechen Sie künftig bitte nicht mehr von Gott oder dem Teufel, so als hätten Sie beide persönlich getroffen. Das kommt dann später…

Und weiter:

„Der Herrgott fühlt uns in den verschiedensten Situationen auf den Zahn, er fragt: Wie ernst nimmst du es wirklich mit mir, liebe Kirche?“

Ebenfalls richtig, Herr Bischof. Die Reflexion dieser Frage sei Ihnen und der katholischen Kirche in solchen Zeiten besonders anempfohlen. Aber wahrscheinlich meinen wir nicht denselben Gott und denselben Jesus. Meiner fragt nämlich nicht nach dem Impfpass und er schätzt Menschen mit Herz, Gewissen, Hausverstand und…gesunder Intelligenz. Ohne Anschauung der (un)geimpften Person. Blinder Glaube ist meinem Gott fremd.

Dies alles sei mit dem nötigen Respekt gesprochen und trotzdem verbunden mit den besten Wünschen, falls die Wohltaten der Pharma-Engel Ihnen doch nicht so gut bekommen sollten, wie gedacht. Falls Sie es nicht wissen, ist das bereits Abertausenden vor Ihnen passiert.

Und vergessen Sie dann bitte nicht Ihr Zertifikat, falls Petrus es an der Himmelstür sehen will.

Es sei Ihnen, geschätzter Herr Bischof, in aller Höflichkeit ans Herz gelegt, Ihre gut gemeinten Wortspenden künftig als das zu deklarieren, was sie sind – Ihre ganz persönliche, naive „menschliche“ Meinung. Und mögen Sie dabei speziell den Teufel aus dem Spiel lassen. Mit ihm konnte man im Mittelalter gut operieren, aber wir schreiben mittlerweile bald das Jahr 2022. Angeblich tritt uns „der Teufel“ bisweilen sogar in der Verkleidung des Heiligen gegenüber und dazu bieten sich ihm derzeit wohl nie dagewesene Gelegenheiten.

Es verwundert wenig, dass immer mehr Menschen der katholischen Amtskirche den Rücken kehren. Ich bin selbst dabei, dies zu überlegen und solche Interviews bestärken mich in meinem Entschluss.

Bild von Enrique Meseguer auf Pixabay

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

© Gabriele Feyerer, Juristin, freie Autorin


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18 Kommentare

  1. Gabriele 30. Dezember 2021 at 18:31Antworten

    Übrigens fällt mir noch ein Satz ein, aber nicht, von wem er stammte – aber er war sehr klug:

    „Gott ist mir nie begegnet, aber ich glaube, das war nicht seine Schuld!“

    • Gabriele 1. Januar 2022 at 14:01Antworten

      Meine liebe Frau Brigitte Brei…irgendwie.
      Da es Ihnen ja eigentlich nur darum geht, andere herabzusetzen und zu beleidigen, haben Sie trotzdem mein Mitgefühl. Und dem/der Gott/Göttin wird es wohl ebenso gehen. Wünschen Sie sich diese Situationen nicht…vermutlich geht es Ihnen einfach insgesamt viel zu gut. Das sei Ihnen von Herzen vergönnt – und falls nicht, wäre es ja umso schlimmer, damit nur auf das eigene Ego angewiesen zu sein.

  2. Toni 30. Dezember 2021 at 18:07Antworten

    Die Kirche ist genau so unterwandert wie viele andere Organisationen.

    Die Frage ist doch wohl: Brauchen wir noch solche Führer oder schaffen wir es, uns selbst zu führen?

    MfG Toni

  3. Hanna 30. Dezember 2021 at 17:02Antworten

    Keineswegs verwunderlich, was der steirische Bischof von sich gibt, folgt er doch, wie offensichtlich auch die anderen Mitglieder der Österreichischen Bischofskonferenz, strikt den Vorgaben des Pontifex Maximus, der mit ROTHSCHILDS und weiteren Vertretern des Großkapitals eng zusammenarbeitet. FRANZISKUS ist offiziell laut WEF »Mitwirkender an der AGENDA«.

    Schon 2014 hatte der WEF in personam Klaus SCHWAB Papst FRANZISKUS zum Treffen in Davos persönlich eingeladen. Seitdem hat auch FRANZISKUS zahlreiche solcher Briefe an SCHWAB geschrieben – das Oberhaupt von weltweit rund 1,35 Milliarden Katholiken wird vom WELTWIRTSCHAFTSFORUM auch als »AGENDA CONTRIBUTOR« aufgeführt. Im Oktober 2020 notiert das WEF in Davos öffentlich auf seiner Website:

    » In a striking, 43,000-word-long encyclical published last Sunday, the pope put his stamp on efforts to shape what’s been termed a Great Reset of the global economy in response to the devastation of COVID-19. «

    https://journal-neo.org/2021/12/24/the-sinister-convergence-of-klaus-schwab-s-great-reset-with-the-vatican-and-liberation-theology/ – 24. Dezember

    Bis 2015 hatte FRANZISKUS, der sich selbst als besonderer Wächter der Armen ausgibt, die Einleitung des offiziellen Prozesses der Kongregation für die Seligsprechung von Hélder CÂMARA – brasilianischer Bischof und Befreiungstheologe – genehmigt. Seitdem hat dieser Papst beispiellose politische Positionen für Maßnahmen der Grünen Agenda zur globalen Erwärmung, Impfstoffe gegen Covid, Unterstützung für die Gleichstellung der Geschlechter, Migration, Vermögensumverteilung von Arm zu Reich und andere soziale Aktionen eingenommen, die sein umstrittenes Papsttum dominiert haben.

    Die Verbindungen zwischen WEF und Co mit dem Vatikan und Papst FRANZISKUS sind viel enger, als man sich das gemeinhin vorstellen mag. Es ist das, was man Zusammenarbeit und Verfolgung gemeinsamer Ziele nennt.

    Der Oberhirte im Palast des Papstes ist keiner, der sich um die „Schäfchen“ Sorgen machen und für die Belange der Gläubigen einsetzen würde. Die katholische „Herde“ wird heutzutage mehr denn je benützt, belogen und betrogen.

    Der deutsche Professor SCHWAB und Papst FRANZISKUS teilen schon lange ihre Verehrung gewisser Befreiungstheologen, allen voran Dom Hélder CÂMARA aus Brasilien, der in den 1960er und 70er Jahren als führende Persönlichkeit in der Kirche der „Befreiungstheologie“ galt:

    Dieser katholische Bischof, den SCHWAB in den 1970er Jahren kennengelernt hatte, hatte den WEF-Chef für seine dystopischen Pläne inspiriert, Themen wie „Not der Armen der Welt“, „globale Erwärmung“ und natürlich „Viruspandemien“ zu verwenden, um die Installierung globalen Totalitarismus‘ offiziell zu rechtfertigen.

    Der als „Roter Bischof“ bekannt gewordene Dom Hélder CÂMARA hatte u.a. das „Kuba-Modell“ von Fidel CASTRO unterstützt sowie MAOS Kulturrevolution, bei der Millionen Chinesen infolge „Säuberung der Feinde MAOS“ getötet oder ruiniert wurden.

    Ein anderer aufklärender Artikel von Heiligabend 2020 stammt vom geopolitischen Analysten F. William ENGDAHL, der aufzeigt: Papst FRANZISKUS ist als Partner der ROTHSCHILD-Gruppe ausgewählt worden, um den Megakapitalisten „moralische Glaubwürdigkeit“ zu verleihen:

    » Is there anything more dangerous than a Jesuit POPE who is a hardcore NWO GLOBALIST and a politically active interventionist?!« – »The Dangerous ALLIANCE of ROTHSCHILD and the VATICAN of FRANCIS «

    https://stateofthenation.co/?p=43334 – 24. Dezember 2020

    DAS sind die Führer und ihre Agenden in den Reihen der Römisch-Katholischen Kirche, die heutzutage – wieder – das Sagen haben und Ziele bestimmen, die unchristlicher kaum sein könnten.

    Und Papst FRANZISKUS ist beileibe nicht der erste. Aus der jüngeren Vergangenheit sollten wir uns in Erinnerung rufen, daß die RKK auch nach der Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/08 für eine »Neue Weltordnung« propagiert hat.

  4. sepp1000 30. Dezember 2021 at 13:55Antworten

    wenn schon mal kritische Stimmen von der Kirche kommen, wird es gleich als Schwurbler dargestellt
    https://www.kath.net/news/77083
    https://truthnews.de/komplettes-interview-mit-kardinal-mueller-zu-impfzwang-und-great-reset/

  5. brigbrei 30. Dezember 2021 at 13:53Antworten

    „„Gott schütze Österreich!“. Diesen Gott werden wir brauchen“

    Was hab ich für ein Glück, Atheistin zu sein und in Eigenverantwortung mein Leben zu gestalten – ich brauche keine wie auch immer gearteten Götter, die mir welchen Weg auch immer weisen. Ich hoffe, dass ich als Religions-Abtrünnige hier noch posten darf unter all den Klerikalen, die ihr Heil und die Gesundheit in Götter-Hände legen.
    Und: Spart Euch den Shit-Storm…

    • Gabriele 30. Dezember 2021 at 18:20Antworten

      Wechen Shitstorm? Jeder hat das Recht an etwas zu glauben – auch die Atheisten. Denn: Wenn es keinen Gott gäbe, müssten sie ja nicht „gegen ihn sein“, oder? Mir sind Atheisten begegnet, die bessere spirituellere Menschen waren, als manch andere…schön, dass diese Vielfalt existiert. Bleiben Sie ruhig so (stark) wie Sie sind, solche Kämpfer sind gefragt.
      Aber glauben Sie mir, es gibt für jede und jeden von uns Situationen, wo man – zumindest innerlich – auf die Knie fällt und bitten möchte….da ist es großartig zu wissen, dass vielleicht jemand zuhört.

    • Hanna 30. Dezember 2021 at 22:25Antworten

      Es ist noch nicht so lange her, daß ich geglaubt habe,

      Religion, Religionsgemeinschaften (RKK usw.) würden sich auf den Gott der Bibel beziehen und auf das Wort Gottes in der Hl. Schrift.

      Es hat zu den größten Ent-Täuschungen meines Lebens gehört, eigentlich DIE größte Desillusionierung, daß die weltliche Kirche, in meinem Fall RKK, in Widerspruch zu sehr vielen wesentlichen Aussagen der Hl. Schrift steht.

      Die katholische Kirche, und wohl auch wie andere Religionsgemeinschaften, vermittelt im Wesentlichen nicht das Wort Gottes.

      Das war eigentlich schockierend, nach Jahrzehnten katholischen Glaubenslebens.

      Ich muß gestehen, in der Bibel zuhause (katholische Ausgabe, die teils nicht dem Inhalt der Originalschrift entspricht) hatte ich bis dahin kaum gelesen, geschweige denn mich damit befaßt.

      Die folgenden Monate – als ich danach begonnen hatte, GOTT zu suchen – gehören zu den erbaulichsten.

    • brigbrei 31. Dezember 2021 at 9:28Antworten

      @Gabriele – 30. Dezember 2021 um 18:20 Uhr
      „Aber glauben Sie mir, es gibt für jede und jeden von uns Situationen, wo man – zumindest innerlich – auf die Knie fällt und bitten möchte….“

      Glaube ich Ihnen sicher nicht… da ist es wieder, das Missionieren und Insistieren der Gläubigen. Lassen Sie’s…
      Ich wüsste nicht, warum und vor welchem der Götter ich jemals auf die Knie fallen sollte… Irrationaler geht’s nimmer…
      Richard Dawkins, Evolutionsbiologe, zeigt in seinem Buch „Der Gotteswahn“, warum der Glaube an Gott einer vernünftigen Betrachtung nicht standhalten kann: »Religion ist irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch.« Und eine Beleidigung für die Menschenwürde.

  6. Eva-Maria 30. Dezember 2021 at 9:51Antworten

    Der Bischof grenzt mE falsch ab.
    Man betrachte die Natur.
    Es gibt zB Krankheiten, die kommen, weil man sich vorher falsch verhalten hat. Und gibt Gesundung, sobald man dazugelernt und sich geändert hat, zB abzunehmen und in die Sonne zu gehen.

    Es ist also NICHT alles, was in der Welt passiert, automatisch gottgewollt. Es wird von IHM aber zugelassen, wenn es zur Fortbildung des Menschen notwendig und nützlich ist. Denn der Mensch ist hier auf der Erde um zu lernen und er ist total frei und selbst die 10 Gebote sind nur gute Ratschläge, sie sind „Du sollst“ und keine „Du musst“-Anleitungen.

    Es gibt daher viele Dinge, die auf dieser Welt existieren, die vom lieben Gott nicht erwünscht sind, aber zugelassen werden.
    Wärs es nicht so, gäbs es gar keine Sünden.

    Allein aus dem Umstand, daß Wissenschaftsgebildete und Impf-Spritzen auf dieser Welt existieren, kann also auf nichts geschlossen werden.

    Man muß zunächst prüfen, ob etwas tatsächlich gotterschaffen oder menschenerschaffen ist. Nur das wirklich Gotterschaffene ist fehlerfrei.

    Der Bischof könnte dazu zB folgende Maßstäbe bzw Fragen hernehmen:

    Wuchsen auf den Paradiesbäumen Impfspritzen und Antibiotikatabletten, ja oder nein?
    Wenn diese Dinge dort nicht wuchsen, sind sie menschlich geschaffen und damit automatisch fehlerbehaftet.

    Wem genau ist die Demut zu geben? Dem lieben Gott oder einer hochmütigen Industrie, die zu Gewinnzwecken arbeitet, und die die göttliche Paradiesnatur extremst egoistisch und besserwisserisch umgestaltet? Kann es denn korrekt sein, auf einem gotterschaffenen Körper brutal rumzuschneiden, rumzuspritzen, ihn gentechnisch zu manipulieren, ihm absichtlich falsche Dinge ( zB mit messenger RNA) beizubringen, damit er sich selbst bekämpft, oder sollte man die Schöpfung achten, so wie sie ist und die göttliche Ordnung einhalten, zB fleissig sein und sich NATÜRLICH gut ABHÄRTEN, was SEHR wichtig ist?

    Man prüfe: Wann genau sind Menschen denn bis ins hohe Alter komplett gesund und sterben völlig schmerzfrei und friedvoll an Altersschwäche? Wenn sie fleissig sind, einfach ernährt werden, sie gefordert werden, sich immer viel bewegen, ihr Körper nicht zuviel gestört, nicht zuviel vergiftet und nicht zuviel gestresst wird. Überall wachsen als Helferlein perfekt komponierte Naturheilmittel und die Homöopathie ist ein sehr wichtiges Seelenheilmittel.

    Die natürliche Gesundheit ist mit diesen natürlichen Mitteln zu erreichen und diese Dinge sind daher primär zu tun und NUR DANN ist recht getan.

    Die Industrie kann hie und da Symptome erleichtern und Schäden korrigieren, ja, sie ist nicht gänzlich überflüssig, aber sie muß mit Maß und Ziel eingesetzt werden, sie ist KEIN ERSATZ für die richtige Lebens-Tätigkeit, die jeder für sich selbst vollbringen MUSS. Die Industrie ist NICHT in der Lage einen Menschen auch nur vor einem Schnupfen zu bewahren oder gar ihn davon zu heilen, es heilt sich der Körper immer selber. Die Industrie ist eher wie eine Art Verführerin, denn sie bedient die Faulheit des Menschen. Sie beseitigt leider Warnsignale und zieht das Erwachen hinaus, und so spürt der Mensch seinen schleichenden Untergang nicht rechtzeitig und das Sterben wird unnötig schmerzhaft.

    In WAS GENAU also sollte man also Vertrauen haben?
    In faulheitszüchtende Symptomverdecker oder in die natürliche Tätigkeit und Heilung, gegeben vom Lieben Gott?

    Der Bischof setzt in seiner Argumentationslinie die Industrie gottgleich. Sowas wäre teuflisch. Leider ist die Kirche zunehmend desorientiert. Aber das macht nichts, heute kann jeder freie Mensch selber lesen, man braucht sie nicht mehr.

    • Hanna 30. Dezember 2021 at 21:48Antworten

      In letzter Zeit habe ich mir Gedanken gemacht, ob es GOTT der Herr, den ich ohne Zweifel – beginnend mit meinem Interesse für biblische Archäologie, idZ intensivem Studium biblischer Schriften und einer großen Zahl von in der außerbiblischen Historie (Weltgeschichte) als bestätigt gefundenen Erfüllung biblischer Prophetien – als meinen Schöpfer anerkenne, denn gutheißen würde, wenn ich meine Gesundheit mittels genbasierter C-Injektion aufs Spiel setzen würde. Wenn ich zuließe, daß in das mir geschenkte natürliche – fein gestaltete und perfekt funktionierende – Immunsystem auf negative Weise eingegriffen würde.

      Ein guter Freund hat mir diesbezüglich geantwortet, für Gott sei nichts unmöglich, so könne Er mich auch vor Schaden bewahren, selbst wenn ich so eine „Impfung“ intus hätte. Ja, für den Allmächtigen Gott ist nichts unmöglich, davon bin ich überzeugt. Die Frage für mich persönlich ist: Warum sollte Gott Seinen Schutz für mich aufrecht lassen, wenn ich meine mir von Ihm geschenkte Gesundheit solcherart schädigen lasse, wenn mir klar sein muß, quasi „sehenden Auges“, daß das überwiegend von Eugenikern entwickelte Substanzen sind.

      Eugeniker lehnen GOTT und Seine Schöpfung strikt ab, mit allen Konsequenzen, und tendieren dazu, selber „Gott“ zu spielen. In die göttliche Schöpfung einzugreifen. Eugenisch denkenden und agierenden Personen fehlt die Achtung vor dem Menschen und Anerkennen der Menschlichkeit völlig. Für solche Leute sind Menschen nicht viel mehr als Material, lebendes Material zum Testen und darüber Verfügen. Und das ist, biblisch gesagt, antichristlich.

    • Eva-Maria 3. Januar 2022 at 10:11Antworten

      Es gäbe schon ein Argument, warum man von der strikten Linie abgehen und zumindest den wenig schädlichen Totimpfstoff nehmen könnte. Das wäre aus Nächstenliebe heraus und das wäre dem lieben Gott sicher gefällig.
      Man muß diese Dummköpfe beruhigen, die glauben diese Schnapsideen ja wirklich und halten dich für gefährlich.

  7. H.Mild 30. Dezember 2021 at 9:26Antworten

    Nachtrag: @ Autorin Gabriele Feyerer, betreff KExit.
    Sehr geehrte Faru Freyerer.
    Was gibt es da zu überlegen?
    Dieser sog. „Bischof“ hat Sie, und wohl auch Ihre Familie und Angehörigen, doch als teuflisch bezeichnet, oder?
    So hat er Sie, und alle anderen CoronaUNgläubigen, de facto und expressis verbis exkommuniziert.
    Ich denke diese Art von „Geistlichen“, egal welcher Konfession, sind für das nächste Schisma voll verantwortlich,und werden zur Rechenschaft gezogen werden irdisch und auch darüber hinaus.
    Sie haben aus 33/45,49/89, ua. „Begebenheiten“ mit Beteiligung von AmtsGeschäfts-Religionen, nichts, aber auch gar nichts gelernt.
    P.S. gerne wüsste ich wie Benedikt XVI darüber denkt, und wie er mit so einem fettallimentierten Kirchensünder – wollte schon Verbrxxxxx schreiben- umgegangen wäre?
    Allen Mitforisten, Autoren und Leser: Auf ein Neues Jahr, in Menschlichkeit, Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung.

    • Gabriele 30. Dezember 2021 at 12:31Antworten

      Nun, ich nehme an, Herr Bischof Krautwaschl macht beruflich „Bischof“ und halt ein bisschen passende PR. :-) Sein Vorgänger war zwar auch ein Hardliner, aber häufig kritisch. Ich denke, dass er sich besonders gut mit unserem Landeshauptmann versteht.

      Der Grund, warum ich noch immer bei diesem Verein bin, ist vielleicht, weil ich an sich als Kind und Jugendliche, aber auch später nie sehr negative Erlebnisse mit der Kirche hatte. Darauf gründet sich wohl meine Solidarität, aber innerlich denke ich mir in der Regel, dass Gott für sein Bodenpersonal wenig kann und höchstens über ihr Treiben schmunzelt. Nach dem Motto: „Nicht mein Zirkus – nicht meine Affen“…
      In der Volksschule (ab 1965!) hatte ich einen wunderbaren Religionslehrer, der Kinder aufrichtig liebte und uns Gott als schützende, liebevolle Macht nahebrachte. Ich liebte meinen bunten Katechismus und die Kinderbibel. In der Unterstufe Gymnasium gab es einen Religionsprofessor, der sehr kritisch war und immer betonte, die Bibel sei nicht wörtlich zu nehmen, sondern ein Geschichtenbuch! Ihm wurde später die Lehrbefungis entzogen. :-) Ich habe dank eines Kapuzinerpaters, den wir in der 7. und 8. hatten, sogar in Religion maturiert und fand die Materie faszinierend. Dieser Pater kam später bei dem bekannten Unglück am steirischen Hochlantsch mit mehreren Jugendlichen ums Leben. Nur ein junger Mann wurde gerettet – warum auch immer „Gott“ das so beschlossen hatte. Wiederum später habe ich das Fach Kirchenrecht im Jus-Studium sehr genossen. Und ich hatte eines meiner schönsten Erlebnisse im Grazer Dom, weil ich zwar selten eine Messe besuche, aber immer gern in leere Kirchen gehe, um mir wenigstens einzubilden, Gott wäre dort kurz mal anwesend. In Wahrheit ist er das, wenn Menschen zusammenkommen – und das war so:
      Im Sommer fand vor Jahren ein internationales Sängertreffen statt, ich war gerade mit ein paar Touristen im Dom, als eine ziemlich lärmende Gruppe farbiger Jugendlicher hereinstürmte. Ich dachte, mehr Respekt wäre ganz gut, aber dann nahmen sie Aufstellung vor dem Altar und begannen zu singen. So etwas von schön, dass mir die Tränen kamen. Das bemerkte ein Sänger und begann sich auch die Augen zu wischen. Er steckte den neben ihm an und am Ende schnupften wir alle gemeinsam. Es war einfach Menschlichkeit pur. Wunderschön…und ein Beispiel dafür, wie schnell man das Gegenüber falsch einschätzt. Ich habe das nie vergessen.

      Außerdem hatte ich auch mehr als ein Erlebnis, das mir beweist, es gibt wahrhaft böse Entitäten, die durchaus Besitz von Menschen ergreifen können. Man braucht da gar nicht an Exorzismus zu denken, obwohl man in einem Buch von Andreas Englisch etwas darüber lesen kann, das einem Gänsehaut beschert…das Thema ist weitläufig.

      So bleibt man halt aus Gewohnheit…oder einem gewissen Pflichtgefühl, ich weiß nicht. Aber selbst das hat bei mir Grenzen – auch wenn es mir herzlich egal ist, was Herr Krautwaschl denkt, solche Leute sind meistens unbelehrbar, wollen aber dennoch selbst „lehren“. Mir fällt dazu höchstens ein Sprichwort ein: Der Blitz schlägt nicht in Krautköpfe. :-)
      Man wird sehen, was „der liebe Gott“ (den es nicht gibt, es gibt nur einen liebenden Gott) uns 2022 schickt…

  8. H.Mild 30. Dezember 2021 at 8:51Antworten

    Was macht denn der Herr Bischoff eigentlich so beruflich?
    Ich denke der Herr Bischoff bedient sich da eines rhetorischen Tricks, man könnte sie „satanische Umkehrung“osö. nennen?
    -> Shakespeare: Fair is fowl, and fowl is fair“..
    Im weiteren könnte man ja uU auch Gotteslästerung vermuten? Ist DAS Werk Gottes, gemäß der Lehre des Judentums und des Christentums, im Menschen als sein Ebenbild manifestiert?
    Und daran „rumzuverbessern“, weil ja das Immunsystem aller Menschen nach seiner(?) Ansicht unzulänglich sein soll um eine Virusinfektion mit einer CFR von 0,15% zu bewältigen -bei den Pestepidemien geht man übrigens von einer CFR 30%-60% aus!- und eine „Optimierung“ zu propagieren, die ua. gegen diverse Richtlinen, ua. Nürnberger Kodex ´47 verstößt, ist doch irgendwie leicht anmassend, oder?
    Btw., wie war das nochmals mit dem Reichskonkrodat? Gibt´s sowas ähnliches wieder, diesmal mit WEF- Truppe/NGOs,Big Tox/Pharma, -Money, -Tech?
    -> Weihbischof Athanasius Schneider, Gerhard Kardinal Müller……

    • Hanna 30. Dezember 2021 at 17:51Antworten

      »… sich auf Jesus zu berufen …« sei „fromme Tarnung“ und »teuflisch«?

      Herr Bischof Krautwaschl, sich anstelle auf unseren HERRN, auf religiös überhöhtes Menschenwerk zu berufen, auf ein „DIE Wissenschaft sagt“, DAS ist teuflisch, um Ihren Ausdruck aufzugreifen.

      »Denn der HERR hat die verworfen, auf welche du dein Vertrauen setzt, und es wird dir mit ihnen nicht gelingen!« – Jeremia 2,37

      »Gütig ist der HERR, eine Zuflucht am Tag der Not; und ER kennt die, welche auf IHN vertrauen.« – Nahum 1,7

      Betrüblich für den Bischof selber, wenn er nicht auf JESUS CHRISTUS, unseren HERRN, vertraut. Und wegen seiner katholischen Vorbildfunktion vor allem betrüblich für jene, die seinem Vorbild vertrauensvoll folgen.

  9. Uschi 30. Dezember 2021 at 8:16Antworten

    „Gott schütze Österreich!“. Diesen Gott werden wir brauchen, es geht nämlich auch ganz anders.

    Bei Theologie und Philosophie müsse man in ihren Offenheiten vorsichtig sein. Sie sind damit mehr als doppeldeutig, um eigene Rückzugsmöglichkeiten zur Entschuldung zu finden.

    Hat der Priester Frau Feyerer, ich grüße Sie recht herzlich, gesagt, was er genau meine?

    „Ganz anders“ kann z.B. der Staat mit Maßnahmen sein und aber auch das originäre Virus. – Die oder der Gläubige dürfe sich dabei freiheitlich aussuchen, was der Priester meine. – Sie trügen dabei die Verantwortung für die EIGENE Entscheidung.

    Ein Priester macht immer aus ihnen das eigene Orakel, er „hilft“ ihnen nur dabei.

    Boshafter Mensch bezichtigt Priester der Wortverdrehung, es sei nicht ganz richtig, aber auch nicht ganz falsch …

    • Uschi 30. Dezember 2021 at 9:33Antworten

      Vorsicht

      „Vor dem Nebel ist jemand lebendiges.“

      Vorsicht ist gesunder Egoismus, dagegen im Nebel sich wohlfühlen, ist noch nicht einmal mehr Egoismus.

      Wir durften das Entweder-Oder FREI WÄHLEN, jedoch AUF EIGENE GEFAHR. – So denken wir im anerkannten DOGMA.

      Eigene Gefahr? 🤔😷 – Ich werde auch zur Gefahr anderer, und unsichtbares Virus ist nebulös.

      Woher wissen wir, ob wir vor dem „Nebel“ oder im „Nebel“ sind? – Unsichtbares Virus ist immer weniger UND mehr als Nebel.

      Es sei nicht so einfach mit eigener Vorsicht und Impfpflicht. Beiden können JEWEILS richtig ODER falsch sein.

      Virologie und Epidemiologie sein auch in dieser ethischen Dimension sehr kompliziert.

      Tipp: Der Mensch schafft immer „Klarheiten“ durch Dogmen, weil es Klarheit überhaupt nicht gibt. – Der Mensch hätte gern Klarheit. 😂😷

      Für den Humor: „Unfälle passieren trotz Straßenverkehrsordnung mit Ampeln. – Es passieren aber nicht nur Unfälle, es käme auf die Verhältniszahl an, um die Ordnung korrigieren oder nicht korrigieren zu müssen.“

      Ich meine: „Die Virus-„Unfall“-Verhältniszahl sei klein.“ – Die Pharmakologie meint, sie sei hoch, damit ihre finanziellen Einnahmen von roten zu schwarzen Zahlen würden …

      Wer und wieviele arbeiten in der Pharma-Wirtschaft, um ihr täglich Brot mit Wasser verdienen zu können? 🤔😷

      Viele Grüße an Priester mit ihrem „Entscheide Du selbst und trage die Verantwortung dafür.“ – Wir sein genauso weit wie vorher …

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