Lasst uns Brücken bauen: Geimpfte Maßnahmenkritiker im Gespräch – Teil 2

Ich oute mich: es ist sicher nicht überraschend, ich werde mich nicht gegen Corona impfen lassen. D.h. aber nicht, dass ich nicht akzeptiere, wenn andere Menschen das tun. Eigenverantwortung und freier Impfentscheid gilt in beide Richtungen. Jede Entscheidung ist ok – solange sie frei getroffen werden kann. Was für mich inakzeptabel ist, sind Druck und Zwang zu eine Impfung, was klar dem Nürnberger Kodex widerspricht. Dagegen wehre ich mich, mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln und bin froh, dass dieser Widerstand auch von Menschen geleistet wird, die sich selbst PRO Impfung entschieden hat.

Von Gastautorin Andrea Drescher

Im Teil 1 dieses Artikels habe ich Interviews mit drei geimpften Maßnahmenkritikern geführt. In diesem Teil kommen vier Weitere zu Wort. Mein Dank gilt diesmal Flora, Guido, Hans und Susanne. Menschen wie sie zeigen mir: ich bin nicht allein. Wir Ungeimpfte sind nicht allein. Und das ist wichtig. Mir zumindest.

Es fehlt an ehrlicher Aufklärung

Zur Person: Flora D, Jahrgang 1970 ist geschieden und hat keine leiblichen Kinder. Die gelernte Maler- & Lackierin lebt in NRW und ist aus gesundheitlichen Gründen Frührentnerin. Sie ist politisch sehr interessiert und informiert sich aktiv.

Aus welchen Medien informieren Sie sich?

Ich nutze lokale Medien aus der Region, darunter Neue Westfälische und Radio Bielefeld, den WDR, aber auch ARD und ZDF. Regelmäßig lese ich Spiegel, die Süddeutsche, Zeit online, FAZ, FR – online eigentlich alle größeren Medien.

Wie ordnen Sie die Gefährlichkeit der Krankheit ein?

Aufgrund meiner Vorerkrankungen stellte Corona für mich eine Bedrohung dar, seit es die Impfung gibt nicht mehr.

Darum haben Sie sich impfen lassen?

Ja genau. Ich gehöre zu verschiedenen Risikogruppen – für mein Immunsystem kann der Virus ein gravierendes Problem sein. Wäre ich kerngesund, weiß ich nicht, ob ich mich zu diesem Zeitpunkt hätte impfen lassen. Wahrscheinlich ja, aber ich hätte die Dringlichkeit vermutlich anders bewertet.

Hatten Sie Angst vor der Impfung?

Nein. Angst vor den Nebenwirkungen hatte ich keine, ich hatte dann auch keine. Ich habe nachher einen Impftiter machen lassen, mein Werte sind sehr sehr gut ausgefallen und ich fühle mich jetzt viel besser.

Welcher Impfstoff wurde verwendet, hatten Sie da die Wahl?

Zum Einsatz kam Biontech/Pfizer. Ich wurde meiner Hausärztin gefragt, ob ich diesen auch wollte. Für mich kam nur nur einen mRNA-Impfstoff kein Vektorimpfstoff in Frage. AstraZenca bzw. Johnson & Johnson hätte ich wegen der Thromboserisiken abgelehnt. Da bin ich bei meinen Vorerkrankungen besonders gefährdet.

Wie stehen Sie zu dem zunehmenden Impfdruck bzw. sich abzeichnenden Impfzwang?

Ich halte diesen Druck auf jeden Fall für total verfrüht. Gerade jetzt ab Oktober, wo Ungeimpfte die Tests zahlen sollen. Viele sind unentschlossen. Die kann man doch nicht erreichen, indem man ihnen die Pistole auf die Brust setzt. Das ist Impflicht durch die Hintertür. Ihnen soll das Leben so schwer gemacht werden, dass sie entnervt aufgeben. Ich bin der Meinung: man sollte sich impfen lassen, wenn man überzeugt ist, oder es lassen, wenn man nicht überzeugt ist. Auf jeden Fall ist der Zeitpunkt völlig verkehrt.

Warum?

Wir haben viel zu wenig Informationen. Der richtige Zeitpunkt ist erst dann, wenn klarer wird, was die Impfstoffe wirklich können bzw. nicht können. Also frühestens nächstes Jahr. Es zeichnet sich ja bereits ab, dass der Impfschutz anderen gegenüber nicht so gut ist, wie man erwartet hat. Das ist eine wichtige Frage – solange die noch offen ist, darf kein Druck gemacht werden. Und das muss alles ehrlich geklärt werden. Wirklich ehrlich. Die offizielle Wissenschaft windet sich diesbezüglich ganz schön. Die Bereitstellung des Biontech-Impfstoff 2020 – also Entwicklung, Testung und Produktion – verlief ja rasant. Jetzt liegen Millionen von Daten aus Israel, UK und anderen Ländern vor und trotzdem fehlen klare Aussagen zur Impfstoffqualität. Er scheint nicht so gut zu sein, wie angekündigt. Auch gerade was den Schutz von anderen angeht, scheinen große Defizite zu bestehen. Daher lehne ich jeden Impfzwang ab. Es geht um die Methode. Man muss die Menschen ehrlich aufklären, ich habe leider nicht den Eindruck, dass das wirklich stattfindet.

Und den Menschen dann mit Erpressung zu kommen, halte ich sogar für gefährlich. Denn die Selbstzahlung wird dazu führen, dass sich weniger Menschen testen lassen. Nicht jeder hat die finanziellen Möglichkeiten, sich zwei oder drei Mal in der Woche testen zu lassen. Damit werden weniger Infizierte entdeckt, und man erreicht genau das Gegenteil von dem, was man erreichen will.

Meine Mutter ist 80 und hat ihre Impfung bereits im Winter bekommen. Mit den notwendigen Auffrischungsimpfungen geht es im Herbst los. Wenn im Oktober Infizierte unentdeckt bleiben, weil sie ihre Tests nicht bezahlen können, gefährden diese wieder die Risikogruppen wie meine Mutter, wenn diese noch nicht aufgefrischt wurden.

Auch bin ich der Meinung, dass jeder selbst entscheiden soll, ob er einen medizinischen Eingriff möchte oder nicht. Aufklärung und Information sind Voraussetzung – das vermisse ich bei dieser Impfung. Ich habe mich sehr sehr viel selbst informiert, mir Studien angesehen und mir die Nebenwirkungen angeschaut.

Wie stehen Sie zu den sonstigen Maßnahmen?

Einen weiteren pauschalen Lockdown wie wir ihn hatten, lehne ich ebenfalls ab. Das ist auf Dauer keine Möglichkeit die Inzidenzen runter zu bekommen. Außerdem wäre es unfair gegenüber denjenigen, die sich im guten Glauben haben impfen lassen. Und auch die kleinen Unternehmer werden das vermutlich nicht nochmal überleben.

Es gibt hoffentlich einen vernünftigen Weg aus dieser Krise.

Ich will meine Ruhe haben

Zur Person: Guido K., Jahrgang 1984 lebt in Wiesbaden. Der Ingenieur ist ledig und engagiert sich beruflich sehr. Daher ist er nicht politisch aktiv, ist aber interessiert und informiert sich breit.

Aus welchen Medien informieren Sie sich?

Zu meinen Standard-Informationsquellen gehören Google, Welt.de und n-tv, sowie zahlreiche Alternativkanäle über YouTube oder Telegram wie Alles außer Mainstream, PI Politik Spezial, Bittel TV oder Rubikon. Die Tagesschau schau ich mir nicht mehr an. Diese erinnert mich inzwischen durch ihre überwiegend propagandaartige Berichterstattung zu sehr an die „Aktuelle Kamera“.

Wie ordnen Sie die Gefährlichkeit der Krankheit ein?

Für mich habe ich die Krankheit nicht als bedrohlich empfunden. Aber Menschen mit versteckten Vorerkrankungen können echt Probleme bekommen. Ich kenne Menschen, die noch lange nach ihrer Erkrankung erhebliche Probleme mit der Atmung hatten. Ich verharmlose Corona auf keinen Fall.

Warum haben Sie sich impfen lassen?

Um Probleme im Alltag zu vermeiden und endlich dank des QR-Codes meine Ruhe zu haben. Im Juni war ich in Kärnten, also im Süden von Österreich in Urlaub und musste dort alle zwei Tage zum Testen, nur um dort meinen Urlaub verbringen zu dürfen. Selbst meine Zimmerkarte wurde nur auf die Dauer der Gültigkeit des Tests ausgestellt. Ich konnte zum Testzentrum gehen, dann war der Test 48 Stunden gültig oder ihn selbst im Hotel machen, dann war täglich testen angesagt. Eine Woche nach meinem Urlaub dort entfielen diese strengen Regelungen zwar wieder, aber man weiß ja nicht was kommt. Im September möchte ich wieder nach Österreich fahren, im November muss ich beruflich nach Norwegen, da möchte ich nicht mehr dieser täglichen Testerei unterworfen sein.

Auch dem moralischen Druck wollte ich endlich entgehen. Bei meinen beiden Arbeitgebern gab es Todesfälle, also Menschen, die an oder mit Covid gestorben sind. Daher kamen immer wieder Appelle an die Vernunft, sich doch impfen zu lassen, man hätte ja gesehen was passieren kann wenn man „ungeschützt“ ist.

Welcher Impfstoff wurde verwendet, hatten Sie da die Wahl?

Mein Wunsch-Impfstoff war Johnson und Johnson, ich hatte mich entschieden „Nur einen Schuss“. Das war auch problemlos möglich. Ein Freund von mir, der selbst extrem vorsichtig ist, hat mich zwar vor der etwas niedrigeren Wirksamkeit gewarnt, aber mir ging es ja ausschließlich um den “QR-Code“, die Wirksamkeit war mir egal.

Hatten Sie Angst vor der Impfung?

Anfangs schon, jetzt habe ich keine Angst mehr vor den Risiken. Aktuell steht keine Familienplanung an, das Risiko war und ist für mich vertretbar. Es hätten natürlich schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können, dann hätte ich Pech gehabt. Das Leben ist lebensgefährlich! Ich habe mir aber auch gesagt, wenn es mich erwischt und umbringt, dann muss ich den Wahnsinn wenigstens nicht mehr länger ertragen.

Wie stehen Sie zu dem zunehmenden Impfdruck bzw. sich abzeichnenden Impfzwang?

Das lehne ich kategorisch ab. Jeder ist ein mündiger Bürger und sollte selbst entscheiden, welches Risiko er eingehen möchte. Rauchen oder Extremsportarten werden auch nicht verboten, obwohl beides mit Hospitalisierung und Sterben verbunden sein kann.

Wie stehen Sie zu den sonstigen Maßnahmen?

Die ganzen Maßnahmen dieses nicht mehr enden wollenden Irrsinns sind in meinen Augen unverhältnismäßig. Man muss sich doch fragen: stehen die Maßnahmen im Verhältnis zu dem, was wir dadurch vermeiden?

Von Seiten des Kanzleramtes hieß es: Sobald allen Bürgern ein Impfangebot gemacht wurde, würden alle Maßnahmen aufgehoben. Das sieht aber nach der aktuellen Beschlussvorlage ganz anders aus. Und wenn man Jens Spahn zuhört, sollen die Maßnahmen vorläufig nicht enden. Er sagt, dass ein harter Winter käme und wir durchhalten müssten bis zum nächsten Frühjahr. Das ist für mich inakzeptabel und stellt für mich definitiv eine Drohung dar. Wenn das so weiter geht, wird unsere sowieso bereits geschwächte Wirtschaft endgültig gegen die Wand gefahren.

Das lässt sich hoffentlich noch verhindern.

An Corona erkrankt und trotzdem geimpft

Zur Person: Hans M. kam 1954 auf die Welt. Der geschiedene Naturwissenschaftler hat zwei erwachsene Söhne, ist Dipl. Geologe, Mineraloge und Chemiker, hat viele Jahre an der Hochschule verbracht und arbeitet im Systemvertrieb für Elektronische Systeme sowie als Yogalehrer in Baden-Württemberg. Er ist politisch engagiert, traut sich aber aus gesundheitlichen Gründen aufgrund der zunehmenden Gewalt nicht auf Demonstrationen.

Aus welchen Medien informieren Sie sich?

Neben meiner Tageszeitung, der Rhein-Neckar Zeitung, nutze ich das Internet, Facebook, Telegram sowie ab und zu den Spiegel. Seit 2017 gibt es für mich keinen Fernseher mehr. In den normalen deutschen Medien findet man wenig, bei dem man das Gefühl hat, es ist von einem Selbstdenker verfasst. Die Behauptung der Presse, es würde sich um unabhängige Berichterstattung handeln, ist absurd. Es ist Propaganda. Wer so wie ich Barneys, Le Bon oder Wilhelm Reich gelesen oder sich ein wenig mit Marketing, Vertrieb und PR beschäftigt hat, erkennt die typischen massenpsychologischen Techniken, die derzeit angewendet werden.

Wie ordnen Sie die Krankheit ein?

Ich habe selbst Corona gehabt, wohl als einer der Ersten, im Februar 2020. Es war eine sehr unangenehme Form der Grippe, die mir auf die Lunge geschlagen ist, so dass mein Asthma wieder aufgeflammt ist, dass ich durch Yoga halbwegs besiegt hatte. Es ist eine ernstzunehmende Krankheit, aber weder Pest, Cholera noch Pocken – die spielen in einer ganz anderen Liga. Von daher sehe ich keinen Grund für die Panik und das Propagandatheater, das seit 1,5 Jahren stattfindet.

Warum haben Sie sich impfen lassen ?

Als Yogalehrer und Coach bin ich mit sehr vielen Menschen in Kontakt und lebe von dem, was ich tue. Ich möchte unbehelligt weiterleben, liebe Yoga, unterrichte leidenschaftlich gerne und würde alles dafür tun, das ungestört weiter zu tun. Ich unterrichte in einem der größten Fitness-Studioketten Deutschlands. Es gab zwar keinerlei Impfdruck, ich wollte den Diskussionen aber von vornherein aus dem Weg gehen. Ich bin auch kein Impfgegner, mein Protest richtet sich nicht gegen Impfen generell. Ich bin auch zu sehr Wissenschaftler, um manche etwas verschrobene Argumente gegen die Impfstoffe ernst zu nehmen. Richtig ist allerdings, dass er rasend schnell entwickelt wurde und Risiken birgt, die kein anderer Impfstoff bisher mitbrachte.

Welcher Impfstoff wurde verwendet, hatten Sie da die Wahl?

Ich habe mich an meinen Hausarzt gewendet und ihm gesagt, wenn ihr impfen dürft, ruf mich an, wenn ein Termin frei ist. Der Anruf kam dann im April. Das Angebot mit Astra-Zeneca habe ich abgelehnt, Biontech war für mich ok.

Hatten Sie keine Angst vor Nebenwirkungen?

Doch. Aber ich bin ein altes Pferd, wäre einige Male in meinem Leben fast gestorben. Schon als 13 Monate altes Kleinkind wurde ich schon für tot erklärt. Das Leben ist lebensgefährlich, man muss Risiken eingehen und nicht vor Angst durchdrehen.

Ich hatte punktuell leichtes Kopfweh – das fiel mir auf, weil ich so etwas sonst nie habe. Das trat einige Wochen kontinuierlich an einer bestimmten Stelle auf, da haben sich die Thromben wohl durch mein altes Hirn durchgezwängt. Es hat sich inzwischen wieder gelegt. Aber ich bin sicher, dass die Nebenwirkungen viel häufiger sind, als wir es von der EMA präsentiert bekommen. Viele Nebenwirkungen lassen sich nur schwer direkt zuordnen. Diese Impfstoffe sind problematischer als alles, was bisher am Markt bekannt ist, davon bin ich überzeugt.

Wie stehen Sie zu dem zunehmenden Impfdruck bzw. sich abzeichnenden Impfzwang?

Das sind Vorformen einer totalitären Gesellschaft. Das geht gar nicht. Auch den Menschen Grundrechte zu entziehen und wieder zu erteilen ist nicht mit unserer Verfassung vereinbar. Auch wenn ich nicht auf Demonstrationen gehen kann, dagegen bin ich aktiv. Über Facebook kann man viele Menschen erreichen, trotz der zunehmenden Zensur, die mir immer wieder Sperren einbringt. Auch im privaten Umfeld spreche ich mit vielen Menschen, schreibe Leserbriefe an meine Tageszeitung, die ich schon seit 30 Jahren abonniert habe. Auch wenn die schon zum Revolverblatt der Regierung verkommen ist, man muss einfach lautstark widersprechen. Es ist der größte Angriff auf die Demokratie seit Bestehen der Bundesrepublik, dahinter steht das Großkapital, die Politiker sind doch nur Marionetten. Die Wahl zwischen Baerbock, Laschet oder Scholz ist wie die Auswahl zwischen Omo, Persil oder Dash.

Wie stehen Sie zu den sonstigen Maßnahmen?

Das war vollkommener Quatsch; ich kann es nicht anders sagen. Die Lockdowns haben nichts gebracht, außer dass viele mittelständische und kleine Unternehmen kaputt gemacht wurden und börsennotierte Großunternehmen als Krisengewinnler hervor gegangen sind. Die Hoteliers, Restaurantbesitzer oder Taxi-Unternehmer, für die war es richtig schlimm. Das sind seit Jahren meine Kunden, daher kriege ich das mit. Manch Hotelier hat über ein Jahr auf die versprochenen Förderungen gewartet – und ging dann pleite. Ganz „überraschend“ wurden z.B. die Insolvenzmassen dann wieder von großen Hotelketten aufgekauft. Diese Konzentration hat schon Marx vorausgesagt – durch Corona wird es auf die Spitze getrieben.

Hoffen wir mal, dass wir einen Weg gemeinsam aus dieser Krise finden.

Wohin entwickelt sich unsere Demokratie?

Zur Person: Susanne H., Jahrgang 1965, ist Mutter zweier erwachsener Kinder, die ebenfalls beide geimpft sind. Die geprüfte Verwaltungsfachwirtin lebt in Oberhavel und ist politisch interessiert, aber nicht engagiert.

Aus welchen Medien informieren Sie sich?

Im Mainstream bei ARD und ZDF, NTV, BBC und verschiedenen Privatsendern, im Printbereich sind es die Süddeutsche, ab und zu die FAZ und die Frankfurter Rundschau. Alternativ bin ich auf Telegram unterwegs und verfolge die Kanäle von Rubikon, Klagepaten, Achgut, ab und zu Boris Reitschuster und Alles außer Mainstream. Auch auf Twitter informiere ich mich, da ich ein breites Spektrum an Medien nutzen möchte, um für mich herauszufiltern, was stimmt und was nicht. Und das wird immer schwerer.

Wie ordnen Sie die Krankheit ein?

Das ist ein schwieriges Thema für mich. Am Anfang habe ich mit großer Überzeugung gesagt, dass es für mich gefährlicher als eine Grippe ist, aber nicht lebensgefährlich. Man kann 100 Virologen zuhören, es gibt zwei Fronten, die Regierungstreuen und die Regierungskritischen, aber wirklich zu einer abschließenden Meinung bin ich nicht gekommen. Ich weiß einfach nicht, was es ist. Ich selbst habe keine Angst davor, habe auch keine für ein Risiko bekannten Vorerkrankung, bin noch unter 60 und gehörte damit keiner Risikogruppe an. Ich bin der Meinung, dass ein normales Immunsystem, das nicht aufgrund starker Vorerkrankungen oder Alter geschwächt ist, die Erkrankung auffangen und von selbst bekämpfen kann.

Warum haben Sie sich impfen lassen?

Zum einen weil ich in einer Wohngemeinschaft lebe und der Mitbewohner schwer vorerkrankt ist. Er ist zwar auch geimpft, hat sich bereits im März, also sehr früh impfen lassen, aber … Ich weiß nicht, ob ich ihn trotz Impfung in irgendeiner Weise infizieren kann und ob das Auswirkungen hätte, wenn ich nicht geimpft wäre – aber ich will auf keinen Fall etwas riskieren.

Zum anderen habe ich mich impfen lassen, weil ich diese ständigen Tests leid war. Ich möchte in aller Ruhe – ohne PCR-Testerei – in Urlaub fliegen können. Ich weiß, dass ich dabei ein für mich nicht kalkulierbares Risiko eingegangen bin, da die Impfnebenwirkungen in keiner Weise ausreichend erforscht sind, aber ich habe es trotzdem getan.

Welcher Impfstoff wurde verwendet, hatten Sie da die Wahl?

Biontech Pfizer – ich hatte keine wirkliche Wahl. Das Impfangebot kam von einer Ärztin, die Biontech und AstraZeneca verimpfte. Astra war so negativ in den Schlagzeilen, dass ich es von vornherein abgelehnt habe.

Hatten Sie Angst vor den Nebenwirkungen?

Definitiv hatte ich Angst. Im Kollegenkreis waren einige, die heftig mit Nebenwirkungen reagiert haben. Auch ich hatte Nebenwirkungen. Bei der ersten Impfung habe ich am Tag selbst und am Tag danach mit extremer Müdigkeit reagiert. Bei der zweiten Impfung war es das gleiche, nur hat es viel länger angehalten. Ich war 10 Tage völlig erschöpft, bekam nicht ausreichend Luft, konnte die Treppen bei uns im Dienstgebäude kaum hochgehen und musste ständig Pausen machen.

Wie stehen Sie zu dem zunehmenden Impfdruck bzw. sich abzeichnenden Impfzwang?

Das finde ich unmöglich, es widerspricht jeglicher Entscheidungsfreiheit. Auch wenn „es gibt keinen Impfzwang“ gebetsmühlenartig wiederholt wird, die Maßnahmen sprechen eine andere Sprache. Ich habe vollständig mein Vertrauen an die Aussagen von Politikern verloren. Jeder Mensch muss über seinen Körper entscheiden können, es darf nicht durch Drohungen „wenn du nicht, dann …“ Auch die Tests sind fragwürdig, da die Stäbchen ja auch krankmachende Substanzen enthalten sollen. Sich das nicht antun zu wollen und in Folge vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen zu werden, kann doch nicht sein. Und dann kommt noch die Selbstzahlung dazu, was sich viele gar nicht leisten können.

Wie stehen Sie zu den sonstigen Maßnahmen?

Der Lockdown war ein verkehrtes Mittel und auch von den Masken bin ich nicht überzeugt. Ich bekam von meiner Ärztin, trotz meiner Klaustrophobie keine Maskenbefreiung – mit der Begründung, dass mich ja niemand zwingen würde, Bus, Bahn oder Flieger zu benutzen. Das hat mich etwas schockiert. Ich trage medizinische Masken, wenn ich unbedingt muss, wechsele sie, wenn sie unansehnlich werden. Das handhabt wohl ein Großteil der Bevölkerung so. Ich stecke sie in die Hose, in die Tasche oder auf den Schreibtisch und nehme sie in – meine möglicherweise infizierte – Hand. Dass ich mit Maske andere schütze, halte ich für zweifelhaft.

Ich durfte bis jetzt ungetestet arbeiten und sitze auch ohne Maske im eigenen Büro – nur einmal musste ich mich für eine Dienstbesprechung testen lassen.

Ich kann mit keiner Logik nachvollziehen, warum Demo A, B und C erlaubt werden, bei denen auch nicht sämtliche Regeln eingehalten werden, Querdenken-Demonstrationen aber von vornherein verboten werden. Ich bin bewusst in den öffentlichen Dienst gegangen, ich war von den Werten der Bundesrepublik überzeugt, schätze das Grundgesetz und die Gewaltenteilung. Aber wie die eigentlich unabhängigen Gerichte jetzt mit fadenscheinigen Argumenten Gesetze brechen, kann ich nicht nachvollziehen. Die Härte der Berliner Polizei geht mir völlig gegen den Strich. Auch wenn manchmal die „was war vorher“-Bilder fehlen: die letzten Übergriffe seitens der Polizei finde ich mehr als bedenklich – diese Vorfälle sollten in einer Demokratie ordentlich aufgearbeitet werden, damit rechne ich aber nicht.

Ich hoffe, dass Sie Unrecht haben und es zu einer Aufarbeitung kommt.

Bild von Gordon Johnson auf Pixabay

Andrea Drescher, Jahrgang 1961, lebt als deutsche Staatsbürgerin seit Jahren in Oberösterreich. Sie ist Unternehmensberaterin, Informatikerin, Selbstversorgerin, Friedensaktivistin, Schreiberling und Übersetzerin für alternative Medienprojekte sowie seit ihrer Jugend überzeugte Antifaschistin.



Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.



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17 Kommentare zu „Lasst uns Brücken bauen: Geimpfte Maßnahmenkritiker im Gespräch – Teil 2

  1. Die Gräben zwischen den Menschen, die bewußt und vorsätzlich von den verantwortlichen Akteuren aufgerissen wurden, können und werden wohl nur mit sehr viel Kraft und Zeit von einer hoffentlich neu enstehenden basisdemokratischen Zivilgesellschaft überwunden werden.
    Die verantwortlichen Politiker, sog. Gesundheitsexperten, Pharma, WHO, NGOs, und auch die „Kirchen“, MSM, ua. hingegen, werden sich ihrer individuellen und persönlichen Verantwortung und Schuld zu stellen haben.
    Und nein -wie ja auch der „Gesundheits“minister und Young Global Leader(!) Spahn im D TV neulich indirekt zugegeben hat, daß diese Pandemie nämlich eine Test-Pandemie ist- ihm und seinen Co-Playern muss(?) eben nicht verziehen werden!
    Es kann ihnen verziehen werden.
    Aber erst nach gerichtlicher und unabhängiger Aufarbeitung, soz. ein Nürnberg 2.0,-> Nürnberger Kodex ´47- und nach individuelller Schuldabtragung.
    Erst dann.

  2. Nachtrag:
    Die neuesten Zahlen und Daten der €udra-Vigilane -28.8.21-: in der €U, 27 Staaten, 47.000.000 Bürger, seien bislang 23.252+ akut Verstorbene, und 2.190.537# akut Verletzte/Vergiftete unterschiedlicher Schweregrade NACH Verabreichung der C19-Experimantal-Vaccine gemeldet. -> Quelle: Health Impact News, Brian Shilhavy

    Da weder ausgeschlossen, noch bestätigt, wäre bei einer anzunehmenden Impfquote der €U-Bevölkerung von 50-70%(?) im worst case = 100% C19-Vaccine mit-/alleinverursachend- eine VFR(Vaccine Fatality Rate) 1+ : ca.9.600-13.600, SAE(Severe Adverse Event)-Rate 1# : ca. 110-155 Geimpfte anzunehmen?
    Hinzu kämen noch die nichtgemeldeten Verdachts-/Fälle -> siehe hier schon diskutierte Underreporting-Rate -90%
    Die Langschäden sind natürlich noch nicht absehbar…
    Liebe „Erbsenzähler“ wie Marcel Barz, ua., an die Arbeit! Es gibt viel zu tun!
    Man darf gespannt sein.

    1. „Die aber, für die das Reich bestimmt war, werden hinausgeworfen in die äußerste Finsternis; dort wird sein Heulen und Zähneknirschen.“ (Mt 8,12).
      Na ja, vielleicht lässt sich die Apokalypse noch einmal abwenden und alle kommen noch einmal glimpflicher davon, auch jene, die es eigentlich nicht verdient haben …

    2. @ Fritz Madersbacher

      Als Friese bin ich ja nun kein Prophet im eigenen Land, sondern suche auf dieser Plattform die bucklige Verwandschaft auf. Obwohl die eigentlich immer am schlechtesten miteinander zurecht kommt.

      Ich gebe mal einen Anhaltspunkt, daß Corona nicht zufällig ist, daß da mehr dahinter steckt.

      Das Tier mit den zwei Hörner aus der Apokalypse

      Das Tier mit den zwei Hörner ist Adolf Hitler. Das Tier hat die „Stimme eines Drachen“, so steht das in der Apokalypse, und eine Drachenstimme kann man Hitler ohne weiteres nachsagen. Die Krähstimme Stimme mit diesem fürchterlichen oberammergauer Akzent war unerträglich.

      Das Tier mit den zwei Hörner konnte „Feuer vom Himmel“ fallen lassen. Das meint die Bomben und Stukas. Der erste und der zweite Weltkrieg waren die „ersten Maschinenkriege der Weltgeschichte“. Das waren Ausnahmekriege, die nicht nur die deutsche, sondern praktisch die gesamte Weltkultur zerstört haben.

      A=100; B=101; C=102, ..

      H+I+T+L+E+R = 666

      Wir leben im eschatologischen Zeitalter des letzten Kampfes Gut gegen Böse.

      “1Und ich hörte eine große Stimme aus dem Tempel, die sprach zu den sieben Engeln: Gehet hin und gießet aus die Schalen des Zorns Gottes auf die Erde!
      2Und der erste ging hin und goß seine Schale auf die Erde; und es ward eine böse und arge Drüse an den Menschen, die das Malzeichen des Tiers hatten und die sein Bild anbeteten.
      (vgl. Apk 16, 1-2)“

      Die „böse Drüse“ ist Corona, die Krone dessen, der den Frieden von der Erde nimmt.

      Der Übergang vom Widerspruch und Protest gegen leergewordene Gesetze, Worte, Gesten und Formen des Bürgertums in hemmungslosen Irrationalismus, in die Verherrlichung des Dämonischen, des Bösen, der Verneinung, des Nihilismus an sich, ist überall zu beobachten.

      Die Endzeitreden

      Der „Startpunkt“ der Endzeitreden gehört auf den ersten und zweiten Weltkrieg, das waren die ersten maschinengeführten Kriege der Welt!

      Und Jesus sprach: “Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei, so fürchtet euch nicht. Denn es muß also geschehen; aber das Ende ist noch nicht da.” (Mk 13, 6-7)

      Der wichtige Relativsatz lautet: “.., aber das Ende ist noch nicht da.”
      Der letzte Kampf des Guten gegen das Böse geht noch eine Weile weiter. Und spitzt sich zu. “Das ist der Not Anfang.” (Mk 13, 8)

      Und Jesus sprach: “Es wird aber überantworten ein Bruder den andern zum Tode und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören gegen die Eltern und werden sie helfen töten.” (Mk 13, 11-12)

      Die wichtige Konjunktion lautet: “.., und die Kinder werden sich empören gegen die Eltern”.
      Die ganze bewohnte Welt “empört” sich heute gegen die Eltern. Das haben wir den Staffelläufern zu verdanken, die die Geschichte des 3. Reichs ins Gegenteil verkehrt haben und mit Auslassungen verdrehen.

      Der Rest der Endzeitreden ist einfach zu verstehen. Die falschen Christi sind oft, nicht alle Atheisten, Journalisten, Politiker, Wissenschaftler. Sie glauben an die Abstammung vom Tier! Deshalb “beten sie das Tier an”. Das „Tier“ ist in diesem Falle nicht symbolisch zu verstehen, sondern ganz real als die Abstammung vom Affen.

      Bei uns Friesen hat Karl der Große zwar auf Granit gebissen, aber deshalb sind wir nicht unchristlich.

      Es gibt eine schöne Doku des NDR: Bevor die Friesen Christen wurden. Die beruhigt regelmäßig meine Nerven.

      Wird Zeit, einzupacken. Auch die Österreicher haben eine abendländische Kultur.

      * Das ist Ironie, kein Zynismus. 😉

    3. @n F.M.
      „(…) und alle kommen noch einmal glimpflicher davon, auch jene, die es eigentlich nicht verdient haben …“

      Hmm. Und die schon tot sind?
      Die Opfer die es bereits gab?

      Alle exhumiert und in Mexiko neu begraben, so dass wir auf den Gräbern tanzen können?

    4. @Lutz Gerke
      Bei Euch Friesen hat nicht nur Karl der Große auf Granit gebissen, und ich rechne stark damit, dass das in näherer und fernerer Zukunft so ähnlich bleibt, vor allem in näherer …
      @Arturo
      Ich verstehe sehr gut Ihre etwas unnachsichtigere Haltung als meine und nehme stark an, dass die gegenwärtigen Missetäter eher mit dieser zu tun bekommen werden als mit meiner, und dass sie das auch ahnen …

  3. Eine Brücke ÜBERFÜHRT (z.B. Menschen) und UNTERFÜHRT etwas (z.B. einen Bach).

    Wir gucken, wie bei der ÜBERFÜHRUNG Geimpfte und Ungeimpfte demokratisch zusammenkommen.

    Ich gucke, wie bei der UNTERFÜHRUNG Elon Musk hart und taktisch klug gegen den tödlichen Klimawandel, ausgelöst durch die Sonne, kämpft.

    Elon Musk schreibt und spricht in kurzen Sätzen, er hat keine Zeit für den Runden Tisch Luthers mit: „Wer ist nun der beste Schauspieler?“

    E = m * c^2 (Einstein), … das ist Sonne, wenn wir sie verstünden.

    Wir dürfen nächtliche Ausgangssperren in sonnentägliche Ausgangssperren übersetzen.

    AUS DER NACHT WIRD DER TAG.

    In die Lücke des reduzierten CO2 springt O3 (Ozon) rein. Wann sprachen wir das letzte Mal über das Ozonloch?

    Damals war es noch FCKW, was als Experiment fehlschlug.

    Die „Pandemie“ war keine Weltangelegenheit?

    Die Sonne ist DIE Weltangelegenheit als unsere FÜHRERIN von acht Milliarden Menschen und gehört weder einer demokratischen noch undemokratischen Regierung an.

    War über jedem Virus ein Laubblatt des Lutherischen Apfelbaumes, offensichtlich nicht!?

    Es ist amüsant, Chaostheoretiker:innen zu folgen, wir werden aber in Zukunft keine Zeit mehr dafür finden, denn die Sonne wartete nie bis die Talkshow zu Ende war.

    Bei unseren Haustieren passen wir emsig auf, dass sie in kein Verderben rennen würden. WIE EMSIG PASSEN WIR BEI UNS AUF?

    Also wahre Komptenz ist die Führung und nicht die unzählige gespielte im Rahmen einer so genannten Demokratie …

  4. M. E. Ist die freie Entscheidung für das Impfen bei längerem Nachdenken nicht o.k. 1. Wenn es keinen Impfstoff gibt, ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Überträger zu treffen, maximal 1 %. 2. Wenn über 60 % geimpft sind und all diese Personen sowohl Geimpfte, als auch Nichtgeimpfte anstecken können, ist die Wahrscheinlichkeit der Übertragung exorbitant größer. 3. Die mRNA-Impfstoffe verändern den genetischen Code der Menschen, bei Blutübertragungen an Ungeimpfte sind diese dann quasi unfreiwillig mitgeimpft. Blutübertragungen finden sehr häufig statt, in Bayern z.B. werden pro Tag ca. 2000 Blutkonserven benötigt.

    1. @charlott
      Ich versteh leider nicht, was Sie sagen wollten.
      Wollen Sie keine freie Entscheidung in Sachen Impfung? Obwohl dadurch die Entscheidung für die körperliche Unversehrtheit beeinträchtigt wird?
      Was meinen Sie mit ihrem Punkt 1? Soll das eine Annahme sein oder eine Feststellung? Wenn das zweite: Worauf berufen Sie sich da?
      Bei Ihrem Punkt 2 kann ich keine Logik erkennen. Kann so sein, aber auch ganz anders und in jede Richtung anders.
      Der Punkt 3 erscheint mir besonders verquert. Wenn Sie davon ausgehen (teile ich übrigens), dass auch die modRNA- (es sind ja modifzierte RNA- und an sich keine messenger RNA-)- Impfstoffe den Empfänger genetisch verändern, dann ist das doch ein massiver Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Das mit den Transfusionen erscheint mir aber doch eher vernachlässigbar: Die geimpften müssen ja nicht als Spender auftreten. Und als Patient finde ich Transfusionen so oder so ultima ratio. Ich würde auch keine OP wie Hüftgelenks-OPs eingehen, bei denen bekanntermaßen massiver Blutverlust zu befürchten ist.

    2. @Anton Stein – ich kann offenbar nicht direkt auf Ihren Kommentar antworten, und hoffe, dass sie meine Antwort hier finden. Ja, meiner Überlegung nach bin ich nicht für eine freie Entscheidung FÜR die Impfung, ich nenn’s lieber Gen-Injektion. Natürlich bin ich für eine freie Entscheidung GEGEN die Impfung. Ich fühle mich als Nicht-Geimpfte extrem gefährdet durch Geimpfte. Bekanntlich scheiden die Geimpften a) Spike-Proteine aus, die ansteckend sind b) und tragen außerdem dazu bei, Virusmutationen entstehen zu lassen c) die Blutspendeproblematik ist nicht vernachlässigbar, Sie glauben gar nicht, wie viele Menschen zum Blutspenden gehen. Das Blut wird vermischt, wenn jemand aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen, bspw. nach einem schweren Unfall eine Spende benötigt, ist er genetisch manipuliert, und zwar ohne sein Einverständnis. Zur Logik von 1. und 2.: Ohne Impfung sind gerade einmal 1-3% der Bevölkerung potentiell ansteckend. Mit Impfung sind es derzeit ca. 60%, da jeder Geimpfte Spike-Proteine oder Virusvarianten ausscheidet. Somit gräbt sich der Tolerante selbst eine Grube, wenn er zulässt, dass sich die Menschen FÜR die Impfungen frei entscheiden können. Beim Maskentragen sehe ich das anders, das betrifft mich nicht direkt, wenn jemand in meiner Nähe so ein Teil aufhat. Da schadet er sich im wesentlichen selbst. Aber dennoch sollte das Maskentragen absolut freiwillig bleiben.

  5. Vielen Dank wiederum für diese interessanten Einblicke von Mitmenschen, die sich für die „C-Impfung“ entschieden haben.

    So unterschiedlich die einzelnen Gründe auch sind – und ich kenne sie großteils aus meinem Verwandten-/Bekanntenkreis -, es kristallisiert sich insgesamt heraus, daß sich sehr viele Leute ohne den politisch forcierten Druck von außen wohl nicht der Genbehandlung unterziehen hätten lassen.

    Wie etwa, »mir ging es ja ausschließlich um den “QR-Code“, die Wirksamkeit war mir egal. (…) Ich habe mir aber auch gesagt, wenn es mich erwischt und umbringt, dann muss ich den Wahnsinn wenigstens nicht mehr länger ertragen.«

    Was sich mir nicht erschließt, sind Unstimmigkeiten in Denken / Handeln, iSv „Ich finde es nicht gut, mache es aber trotzdem“, wie zB im ersten Interview,

    »Wir haben VIEL ZU WENIG INFORMATIONEN. Der richtige Zeitpunkt ist erst dann, wenn klarer wird, was die Impfstoffe wirklich können bzw. nicht können. Also frühestens nächstes Jahr. (…) Meine Mutter ist 80 und hat ihre Impfung bereits im Winter bekommen. Mit den NOTWENDIGEN Auffrischungsimpfungen geht es im Herbst los.«

    Ich kenne dergleichen auch aus meinem Bekanntenkreis, verstehe es persönlich nicht, würde das aber gerne nachvollziehen können.

  6. Guten Morgen, guten Tag,

    es ist Sonntag, wir schreiben das Jahr 2021 und die Sonne scheint, der Himmel ist blau, und ich schaue ins Grün der gegenüberliegenden Baumreihen – wie schön, so friedlich, keine Verpflichtung, Ruhe, alles vergessen, abhängen und geniessen …

    Dann der Schocker : „Um den Druck zu erhöhen, ist es noch zu früh“ – hat Herr Spahn da gerade gesprochen ? Frau Merkel ? – Nein, ein „Otto-Normalverbraucher“ !

    „Was mir da injiziert wird ist mir egal, ich will den QR-Code, um endlich meine Ruhe zu haben“ – dystopische Zukunftsvision – Versagen der Resilienz ?

    „Von Coronainfektion genesen durch Yoga, dann das Vertrauen verloren und doch geimpft“ – ein verlorener Esoteriker, der reuevoll in den Schoss der Schulmedizin zurückkehrt ? – Nein, ein Naturwissenschaftler, der es besser wissen müsste !

    „Ich durfte mal ohne Testen arbeiten“ – wie grosszügig ! – „Ich bin die ewige Testerei satt und will meine Ruhe haben“ – Geht die Rechnung der Regierung auf ?

    Ja, die Warnungen des 20. Jahrhundert bewahrheiten sich : der IQ in der Bevölkerung sinkt – nicht, dass ich auch nur einen Yota um die Aussagekraft einer „Messung der Intelligenz“ durch einen IQ-Test gäbe ! Auch dafür brauche ich keinen Test, um zu sehen, wie sich die Menschen mehr und mehr etwas vormachen – und es tut weh, das zu sehen !

    Sie sagten doch, Herr Mayer, die Interviews seien „kontroversiell angelegt“ – ich sehe hier nur überall den gleichen Tenor, manche sagen auch „Frame“ dazu – keiner der ausbricht, keiner der sagt : Verdammt, warum habe ich das mit mir machen lassen, warum habe ich das akzeptiert. – Oder meinten Sie vielleicht „kontroversiell“ zum gesunden Menschenverstand ?

    Ich sehe hier Menschen, die in der Mausefalle hängen und sich gerade fragen, ob den das Stück Käse gross genug war für dieses Risiko !

    Viele Gruesse und noch einen schönen Sonntag an Sie Herr Mayer, an Frau Drescher und alle Leser !

  7. „Andrea Drescher, Jahrgang 1961, lebt als deutsche Staatsbürgerin seit Jahren in Oberösterreich. Sie ist Unternehmensberaterin, Informatikerin, Selbstversorgerin, Friedensaktivistin, Schreiberling und Übersetzerin für alternative Medienprojekte sowie seit ihrer Jugend überzeugte Antifaschistin.“

    Ich sehe sie als einen Menschen von acht Milliarden und nicht als Auslage von sieben brandenburgischen Kaufartikeln in der Auslage eines oberösterreichischen Schaufensters.

    Der achte Artikel für das Verlassen Brandenburgs nach Oberösterreich fehlt offensichtlich?

    Ich bin Winter und stelle meinen Egoismus, so ungern wie der zitierte Marx, zur Schau.

  8. Zwei Artikel, die ich für unbedingt lesenwert halten und die ein interessantes Schlaglicht auf Pfizer werfen:

    Der Fall Pfizer und die Medikamententests in den Entwicklungsländern

    https://www.deutschlandfunk.de/der-fall-pfizer-und-die-medikamententests-in-den.724.de.html?dram:article_id=99933

    „Knapp die Hälfte aller Medikamententests lassen US-Unternehmen in ärmeren und Entwicklungsländern durchführen. Auch der Pharmariese Pfizer testete 1996 ein Medikament in Nigeria. Doch bei den Versuchen kamen Kinder ums Leben. Die Schadensersatzprozesse haben inzwischen amerikanischen Boden erreicht.“

    Corvelva Association – Die Verurteilungen von Big Pharma in den USA

    https://www.corvelva.it/de/approfondimenti/sistema-sanita/case-farmaceutiche/le-condanne-alle-big-pharma-negli-usa.html

    „Die Regionalkoordination für die Impffreiheit in Venetien ist seit 1993 zusammen mit den Eltern anwesend, um die Wahlfreiheit bei der Impfung zu gewährleisten“

    In diesem Artikel ist die Top-Liste der am öftesten verurteilten Pharmaunternehmen enthalten.
    Wer auf Platz 1 steht mit Strafzahlungen von über 4,4 Milliarden US-Dollar, kann man sich ausrechnen.

    Novartis war letztes Jahr zu einer Strafzahlung wegen Schmiergeldzahlungen zu 700 Millionen US-Dollar verurteilt worden.

    Die Pharmaindustrie hat es geschafft, Schlüsselpositionen mit ihren Lobbyisten zu besetzen, sonst wäre es kaum denkbar, daß ein Herr Fauci sich so lange hält und Europa die Notzulassung für ein „Medikament“ des ausgerechnet bösesten Konzern der Welt vergibt.

  9. 12.19 in Asien gewesen, dort fingen manche an, schon Masken zu tragen. Nie für voll genommen, wie die anderen „Epidemien“ auch nicht. In dem Land gibts mind. eine Tb-Klinik, in den Bussen entspr. Aufkleber. Tb nehme ich für voll, vor allem bei der Inkubationszeit u. Multiorganbefall, mit zunächst unspez. Symptomen.

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