Ivermectin zeigt seine Wirksamkeit neuerlich in Indien

Ivermectin ist ein billiges Medikament, das so alt ist, dass sein Patent abgelaufen ist. Es ist so sicher, dass es auf der WHO-Liste der unentbehrlichen Medikamente und der Kinderarzneimittel steht. Wenn es bei den ersten Anzeichen von COVID-Symptomen zu Hause eingenommen wird reduziert es signifikant die Wahrscheinlichkeit zu erkranken oder ins Spital zu müssen.

Ein Experiment an der MedUni Graz hat gezeigt, dass es schon bei geringer Dosis die Anzahl der Viren in der Versuchsprobe um den Faktor 1000 reduziert hat. Damit wissen wir, dass Ivemectin eine starke antivirale Wirkung hat.

Nachdem der indische Bundesstaat Goa am Montag mit der flächendeckenden Verteilung von Ivermectin begonnen hat, ist die Zahl der Fälle um fast 10 % zurückgegangen.

Und in Tamil Nadu, nachdem Gilead Remdesivir durchsetzen konnte, hat der Staat Ivvermectin aus seinem Protokoll genommen. Remdesivir, eine Modifikation von Vitamin B3 (Niacin), kostet 2000 Euro pro Patient, Ivermectin 3 Euro, Niancin ungefähr ebenso viel.

Und die Fallzahlen in Tamil Nadu steigen rapide an.

Im Januar dieses Jahres wurde die von der WHO in Auftrag gegebene mehrmonatige Ivermectin-Forschung, eine Meta-Analyse von randomisierten Kontrollstudien (RCT), veröffentlicht. Die Arbeit zeigte, dass Ivermectin die Sterblichkeit um 74% reduziert und als Prophylaxe zu 85% wirksam ist. Im gleichen Monat bestätigten zwei weitere unabhängige, nicht gesponserte Meta-Analysen eine ähnliche Bandbreite der Wirksamkeit in verschiedenen Stadien der Krankheit. Während Ivermectin in allen Stadien der Krankheit wirksam ist, ist es am effektivsten als Prophylaxe und zu etwa 80% in der Frühbehandlung, abhängig von der verwendeten Dosis.

Ivermectin wird seit 35 Jahren beim Menschen eingesetzt und es wurden über 4 Milliarden Dosen verabreicht. Das Patent von Merck auf Ivermectin ist 1996 ausgelaufen und sie produzieren weniger als 5% des weltweiten Angebots. Im Jahr 2020 wurden sie gebeten, bei nigerianischen und japanischen Studien mitzuwirken, lehnten aber beide ab. Im Jahr 2021 veröffentlichte Merck eine Erklärung, in der sie behaupteten, dass Ivermectin keine wirksame Behandlung gegen Covid-19 sei und behaupteten bizarrerweise „einen besorgniserregenden Mangel an Sicherheitsdaten in der Mehrzahl der Studien“ für ein Medikament, das sie gespendet hatten, um es in Massenverteilungen durch Mitarbeiter der Grundversorgung an Millionen von Menschen in Entwicklungsländern zu verteilen.

Eine Empfehlung für Ivermectin macht Impfungen, Lockdowns und alle anderen Maßnahmen überflüssig. Deshalb wird es von der Pharmaindustrie massiv bekämpft.

Bildnachweis: „iStock.com/Sergio Yoneda

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14 Kommentare zu „Ivermectin zeigt seine Wirksamkeit neuerlich in Indien

  1. Achtung, damit es nicht zu Verwechslungen kommt: Merck Sharpe und Dohme hat das Patent, in den USA als Merck bezeichnet. In Europa ist Merck aber die „deutsche“ MERCK, die in den USA aus namensrechtlichen Gründen emmerich Merck Darmstadt, kurz EMD heist. Gibt es zu dieser Metaanalyse einen Link? Danke!

  2. Hallo Herr Mayer, vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit hier. Wissen Sie etwas über die Dosierung? Bekommt man Ivermectin ohne Rezept in der Apotheke? Vielen Dank

    1. der Frage möchte ich mich anschließen. Hatte vor längerem mal bei Apotheke angefragt… war nicht vorrätig, Preis erschien auch nicht eben niedrig. Im Internet scheinen überwiegend Nepp-Angebote vorzuherrschen,anzunehmend weit überteuert.

    2. in/aus Indien scheint es in der tat sehr preisgünstig angeboten zu werden. zb bei Marktplatz indiamart.com;
      ich fand dort zb 10 tabletten a 12mg „tiruvectin“ zu 40 indische Rupien, etwa 50 Ct. Versand etc exclusive.

  3. Auf ivmmeta punkt com werden alle Studien zusammengefasst (dort gibt es dann auch weitere Metastudien zu Vitamin D, HCQ, Zink,…). Ivermectin bekommt man in Deutschland nur auf Rezept, es wird auch in der Veterinaermedizin genutzt, auch auf Rezept.

    1. Danke für Info. Ist Ivermectin in CH und Österreich auch rezeptpflichtig?

    2. Ja, ist in Ö rezeptpflichtig. Und ich kenn nur 2 Apotheken die es überhaupt anbieten.

  4. Ich habe gelesen, dass Remdesivir ein Ribose-Derivat ist, nicht von Niacin. Wo gibt es Infos zur Ähnlichkeit mit Niacin?

  5. Hier die gewünschten Links (Ich erwähne auch die beiden anderen Arbeiten):

    Metaanalyse von Andrew Hill für die WHO (Sponsor: UNITAID) (preprint):

    https://www.researchsquare.com/article/rs-148845/v1

    Metaanalyse der FLCCC (bereits veröffentlicht):

    https://journals.lww.com/americantherapeutics/Fulltext/2021/06000/Review_of_the_Emerging_Evidence_Demonstrating_the.4.aspx

    Metaanalyse der BIRD-Group (preprint, zur Veröffentlichung akzeptiert in BMJ Systematic Reviews)

    https://www.researchsquare.com/article/rs-317485/v1

    1. Hallo,
      wahrscheinlich beim Kopieren des Links passiert: der BIRD Link ist falsch (er ist der gleiche Link wie die Studie von Hill)

  6. Hallo, ein Beitrag von mir ist auf Heise.de gerade gesperrt worden weil ich Indien genannt haben dass dort ivermectin erfolgreich angewendet wird. Auf meine Ansage, dass in Tamil Nadu die Fälle viel höher sind weil dort kein Ivermectin verabreicht wird gegen Covid kamm dass in Kerala die Zahlen noch höher seinen obwohl es dort auch verabreicht wird. Weiss jemand mehr?

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