Politik und Ärztekammer: Disziplinarmaßnahmen gegen wissenschaftliche Evidenz

Eines der größeren Übel der österreichischen Realität sind die beruflichen Kammern. Und vor allem deren Möglichkeit abseits ordentlicher Verfahren über ihre Mitglieder zu verfügen, Strafen auszusprechen und Berufsverbote anzuleiern oder zu verfügen.

Dabei handelt es sich meist um politisch motivierte Verfahren und gerade jetzt im Zusammenhang mit der Corona Krise werden sie gegen jegliche Evidenz aber in Übereinstimmung mit der Politik der Regierung geführt.

Eines dieser Themen ist der Zwang zu den Masken und insbesondere die weltweite Besonderheit in Österreich und Deutschland zur Verpflichtung der Verwendung von Staubschutzmasken des FFP2 Typs. Es gibt jede Menge großer begutachteter Studien, die nachweisen, dass Masken nicht vor Infektion schützen, aber der Gesundheit schaden. Darüber habe ich zum Beispiel hier oder hier berichtet. In beiden Fällen handelt es sich um große Metastudien, die ihrerseits zig andere Studien einbeziehen.

Von der Professorin für Krankenhaushygiene und Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie sowie für Hygiene und Umweltmedizin Ines Kappstein gibt es in Krankenhaushygiene up2date unter dem Titel „Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit“ einen sehr ausführlichen Artikel in dem sie allen Fragen der Wirksamkeit nachgeht. Zu welchem Resultat sie gekommen ist, ist dem Titel bereits zu entnehmen. Und der Artikel ist in deutscher Sprache verfasst, was sie auch den Politkern in der Ärztekammer zugänglicher machen sollte.

Wer diesen Studien nicht glauben mag, der möge sich bitte die Vergleiche der 24 US Bundesstaaten ohne Maskenzwang zu denen mit Maskenpflicht ansehen. Und da zeigt sich eindeutig, dass die ohne im Schnitt und insgesamt besser abschneiden als die mit Maskenpflicht. Und in Europa wären da noch Schweden und Belarus ohne Masken und mit weit besseren Ergebnissen als der Rest. Das hat immerhin auch die Studie von den vier Standford Wissenschaftlern, mit dem weltweit Nummer 1 Medizin Wissenschaftler John Ioannidis belegt.

Dennoch produzieren die Politiker in der Ärztekammer so etwas:

Da wird nicht einmal ordentlich und nachvollziehbar zitiert, noch dazu von einem Preprint Server, also nicht begutachtet. Hier wird nicht einmal mehr der Anschein einer fachlichen Fundierung erweckt, es ist reine Willkür. Aber nicht nur das, der hippokratische Eid verlangt „zuerst nicht schaden“ – und Masken schaden, auch das ist hinreichend belegt.  Mit dieser Stellungnahme wird genau gegen die Verpflichtung verstoßen, nicht zu schaden.

Es ist unglaublich, dass trotz überwältigender Beweise aus der Praxis und von wissenschaftlichen Studien ein Berufsverbot oder welch Maßnahme auch immer gegen einen anderen Arzt verhängt wird. Selbst wenn man glauben mag, dass die schlampig zitierte Studie auf einer soliden wissenschaftlichen Basis durchgeführt wurde, so wäre das noch immer eine Einzelmeinung. Jegliche Maßnahme ist also politisch motivierte Willkür.

Ein Abschaffung der beruflich orientierten Kammern ist wirklich überfällig.

Für alle, die Masken für wirksam halten – hier das Video von einer Indoor Kampfsportveranstaltung vom 24. April 2021 in Jacksonville, Florida, wo bekanntlich Ende September 2020 der Maskenzwang und alle anderen Einschränkungen aufgehoben worden waren und die besser Abschneiden als das gut vergleichbare Kalifornien mit Lockdown, Schließung von allen möglichen und Masken im Gesicht:


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Bereits 24 US-Bundesstaaten ohne Maskenzwang und 12 mit Verbot vom Impfpass

Studien von Stanford und CDC: Masken unwirksam gegen Infektion und gesundheitsschädlich

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Studie: So schädigen Masken deine Gesundheit ohne zu nützen

Eine Bilanz der Maskenpflicht – Nutzen versus Schaden

7 Kommentare zu „Politik und Ärztekammer: Disziplinarmaßnahmen gegen wissenschaftliche Evidenz

  1. Die Ärztekammer kann Berufsverbote verhängen und damit Existenzen wirtschaftlich vernichten. In Zeiten von Corona tut sie das jetzt offensichtlich um Massnahmen-Kritiker*innen auszuschalten und andere damit abzuschrecken. Mir sind Ärzt*innen bekannt, die sich nicht mehr trauen, den Patient*innen ehrlich zu raten, die Vor- und Nachteile der Corona-Impfung objektiv darzustellen oder das PCR-Testen zu kritisieren. Wenn du ein paar Hunderttausend Euros in eine Existenz investiert hast, musst du vor der Ärztekammer Angst haben, dass du alles verlierst. Diese Kammer entscheidet ohne jede wissenschaftliche Grundlage.

    1. Zuckerbrot und Peitsche – auf der anderen Seite können sich mit dem Gen-Behandeln (angebliches Impfen) skrupellose Ärzte (aktive oder in Pension) pro Woche tausende Euros extra dazu verdienen.

  2. Es kann einfach nicht sein, dass aufgrund der offensichtlichen Angst einzelner entscheidender Personen und dem Ablehnen von anderen Meinungen und sogar Fakten millionen Menschen gesundheitsschädliche und freiheitsbeschränkende Maßnahmen über sich ergehen lassen müssen. Das ist ein gewaltiger Fehler im demokratischen System wenn z.B. eine Angela Merkel alleine (es traut sich ja niemand mehr zu widersprechen) 83 Millionen Menschen „einsperren“ kann. Dass diese Frau massiv angstgesteuert agiert (wie viele andere Politiker auch) erkennt man ohne Psychologie studiert zu haben.
    Es braucht für solche Situationen (auch in Österreich) klare Regeln die bei so weitreichenden Entscheidungen das Durchlaufen eines demokratischen Prozesses erzwingen. Und dieser Prozess muss ganzheitlich betrachtet werden und alle relevanten Bereiche abdecken.
    Ich weiß echt nicht wie „die“ da jemals wieder rauskommen wollen.
    Aber laut „Insider“-Informationen ist ohnehin bereits schon ein Lockdown in Österreich für September geplant und die ganze Sache wird bis mindestens 2024/25 ausgedehnt.

  3. Werden die Mitglieder der Ärztekammer nicht demokratisch gewählt?
    Dann wäre es doch einfach mit einem demokratisch gewählten Putsch, diesen durch neue Vertreter zu ersetzen.

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