Wirtschaftskrise und Kriegsgefahr im Gefolge der Corona Maßnahmen

Die Zahl der durch Lockdowns und anderen Maßnahmen geschädigten Branchen, Unternehmen und Menschen nimmt rapide zu. Arbeitsplätze sind bedroht wie nie zuvor, die Wirtschaft wurde in vielen Ländern regelrecht an die Wand gefahren. Betroffen sind vor allem Klein- und Mittelbetriebe, die noch immer das Rückgrat der Wirtschaft ausmachen.

Ich habe hier über den Zustand der am stärksten betroffenen Branchen in Österreich berichtet. In Gastronomie und Freizeitindustrie sind rund eine Million Menschen direkt oder indirekt betroffen. In der Branche herrschen Angst und Hoffnungslosigkeit. Die Aussagen und Drohungen des designierten Gesundheitsministers – „Lockdown oder Impfung“ – tragen da sicher nicht zur Besserung der Stimmung bei.

Die Branchen der körpernahen Dienstleistungen mit besonders viel Klein- und Kleinstbetrieben sowie der Handel mit Mode und Freizeitartikeln leiden ebenso seit mittlerweile mehr als einem halben Jahr an wechselnden Einschränkungen und der völligen Planlosigkeit der Regierung.

Die deutsche Bildzeitung warnt heute, dass die Konjunktur nach dem Stillstand im Frühjahr einfach nicht in Schwung kommt. Die wichtigsten Wirtschaftsinstitute sagen für dieses Jahr einen historischen Rückgang voraus. Man spricht vom größten Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg. „Die wirtschaftliche Erholung verlangsamt sich deutlich“, so ifo-Präsident Prof. Clemens Fuest zu Bild. Die Auftragsbücher vieler Firmen sind leer.

Im Moment werden allerdings die Probleme noch überdeckt durch den anhaltenden Lockdown und die Möglichkeiten zur Kurzarbeit, die Hoffnung auf staatliche Unterstützung und die Aussetzung der Meldepflichten für Insolvenzen. All das wird in den nächsten Wochen auslaufen, denn wie in vielen Hunderten Jahren zuvor wird auch diese Welle an winterlichen Infektionen auslaufen, mit oder ohne Lockdown und egal wie viele Menschen geimpft wurden.Die dann folgende Welle an Insolvenzen wird enorm und mit Sicherheit die größte seit 1945 sein.

Der Autor und Analyst Ernst Wolff hat in einem früher hier erschienenem Artikel analysiert, dass die Lockdowns nicht die Ursache der gegenwärtigen Probleme sind, sondern nur ein Brandbeschleuniger, der den wirtschaftlichen Zerfall auf dramatische Weise verschärft.

Der Mittelstand, der bereits vor den Lockdowns in Schwierigkeiten steckte, ist schon zu einem erheblichen Teil in den Ruin getrieben worden, kleine und mittlere Banken stehen vor einer Welle von nicht verkraftbaren Kreditausfällen und die Staatshaushalte weisen riesige Löcher auf.

Vor uns liegt eine nie dagewesene Flut an Insolvenzen kleiner und mittlerer Betriebe. Banken werden gerettet werden müssen, die Arbeitslosigkeit wird explodieren, Preise werden steigen, die Steuern werden erhöht und Sozialleistungen gekürzt werden. Der Lebensstandard der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung wird einbrechen. Wir werden in den vor uns liegenden Monaten eine Verödung der Innenstädte und eine seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gekannte Ausbreitung von Armut und Obdachlosigkeit erleben.

Kriegsgefahr in drei Regionen

Aber Wolff sieht noch andere, möglicherweise sogar größere Gefahren auf uns zukommen. Die Ukraine und die NATO verschärfen auf der Krim die Gangart gegenüber Russland. Truppenkonzentrationen erhöhen laufend die Gefahr eines heißen Krieges, in dem sich sogar die USA einmischen und so in eine direkt Konfrontation mit Russland kommen könnten. Die antirussische Propaganda in Europa über die transatlantisch orientierten und finanziell unterstützten Medien hat den Boden aufbereitet.

Auch in der Südchinesischen See haben die USA die Spannungen verschärft durch Entsendung von Flugzeugträgern. Wer erwartet hat, dass die neue Biden-Administration auf Entspannung des unter Trump angefachten Handelskriegs setzen wird, wurde enttäuscht. Es wurde sogar noch weiter an der Schraube gedreht. Im Nahen Osten laufen ohnehin seit Jahren Kriege die jederzeit mindestens mit Stellvertretern ausgeweitet werden können.

Angesichts der ausschließlichen Konzentration der Öffentlichkeit auf das Problem eines einzigen durchschnittlich gefährlichen Virus und der dagegen gerichteten ausufernden Maßnahmen, können Kriege unter dieser Deckung leicht angefangen werden, warnt Wolff in dem unten wiedergegebenen Interview. Insbesondere was die Situation in der Krim anlangt, sieht er eine Situation, die in der Gefährlichkeit ähnlich der Kuba Krise ist.

Und Wolff vermutet auch, dass der gesundheitlich angeschlagene US-Präsident bald zurücktreten und durch Vizepräsidentin Kamala Harris abgelöst wird. Damit würde es den Militärs und dem militärisch-industriellen Komplex leichter fallen kriegerische Auseinandersetzung anzuzetteln. Wer will schon die erste Frau im höchsten Amt der USA kritisieren, noch dazu eine mit dunkler Hautfarbe.

Aber seht und hört selbst:


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Ernst Wolff: Die vorsätzliche Zerstörung des Finanzsystems

Die Vernichtung der Klein- und Mittelbetriebe Teil 3: Handel mit Mode und Freizeitartikel

Die Vernichtung der Klein- und Mittelbetriebe Teil 2: körpernahe Dienstleistungen

Gastronomie und Freizeitindustrie leiden unter Lockdowns – Vergleich zu Texas

Enorme wirtschaftliche Schäden, Armut und Hunger weltweit durch Corona Maßnahmen

7 Kommentare zu „Wirtschaftskrise und Kriegsgefahr im Gefolge der Corona Maßnahmen

  1. Mein Kommentar vom 11.04.21 in der SZ, auf die Frage: „Welche Art von Lockdown brauchen wir?“

    Aufhören! möchte man gerne rufen!

    Die Gesundheit ist zwar ein wichtiges Gut, aber niemals absolut. Es gibt auch noch andere Grundrechte, die zu beachten sind.
    Mittlerweile wird der Bekämpfung eines Virus ein überproportional großer Spielraum eingeräumt, dem sich scheinbar alles unterzuordnen hat:
    Die Demokratie, die psychische Gesundheit der Bürger, die wirtschaftliche Leistungskraft der Gesellschaft, die Arbeitsplätze, usw.

    Die Reallöhne sind gesunken, die Verbraucherpreise gestiegen.
    Von bis zu 1,3 Millionen zusätzlichen Arbeitslosen wird gesprochen. Bei Hotel und Gastronomie, immerhin ca. 2 Millionen Arbeitsplätze mit einem Umsatz von rd. 80 Milliarden €, denken etwa 25 Prozent der Betriebe über eine Schließung nach.
    Die Kosten der Pandemie werden vom Finanzministerium auf ca. 1.500 Milliarden Euro geschätzt.

    Auf der anderen Seite macht sich schon beinahe obszöner Reichtum bemerkbar: 2.563 Milliardäre haben während der Pandemie ihr Vermögen um 4.000 Milliarden $ auf 12.400 Milliarden $ gesteigert. Um sagenhafte 50 Prozent !!!

    Gleichzeitig wird bekannt, eine EMA-Direktorin war jahrelang Pharma-Lobbyistin.
    Wie bitte? Neben fragwürdigen Maskendeals möglicherweise auch Impfstoff-Deals. Was kommt noch ans Tageslicht?

    Mehrere Gerichte sehen nächtliche Ausgangssperren nicht im Einklang mit der Verfassung. Ein Weimarer Gericht hat das tragen von Masken in Schulen Untersagt.
    Roland Koch (CDU) mahnte in einem Beitrag der FAZ: „Individuelle Freiheit, das Recht auf wirtschaftliche Betätigung, das Recht auf Bildung und soziale Inklusion und auch das Recht zu reisen“ hätten in der Verfassungsordnung einen Rang, der es verbiete, sie dauerhaft „einem Krisenregime des Stillstandes und der allumfassenden Zwangsbewirtschaftung zu unterwerfen“.

    Darum: Kein weiterer Lockdown! Der Staat soll Aufklärung betreiben und den Bürgern die Instrumente anbieten, die zu seinem persönlichen Schutz notwendig sind.
    Die Unternehmen und die Wirtschaft erbringen uns die Steuereinnahmen, die wir zur Aufrechterhaltung unseres Sozialstaates benötigen.

  2. Das hat System, das ist System. das kapitalistische System ist im Kreislauf von Krieg, Wiederaufbau, Krise, Krieg gefangen. Es liegen ein paar Generationen dazwischen damit, die Leute nicht merken warum und wie Kriege dazu verhelfen die Probleme scheinbar zu lösen. Doch Kriege lösen die Probleme nicht, sie verschärfen sie. Warum das im Kapitalismus so ist? Fragen sie K. Marx. Aber der ist ja nicht mehr aktuell,oder vielleicht doch?

  3. Ein Gedanke zu der möglichen Kriegsgefahr:

    Auf den ersten Blick scheint da einiges Widersprüchliches zusammen kommen:

    auf der einen Seite sehen wir einen anscheinenden weltweiten Gleichschritt der Regierungen (ich schreibe „anscheinend“, da uns das nur mittelbar mitgeteilt wird; das kann so sein, kann aber auch ganz anders sein, Medien sind nur ein Zerrspiegel der Wirklichkeit) in Sachen „Corona“

    auf der anderen Seite scheinen dei Spannungen zwischen dem Westen auf der einen Seite und Russland und China auf der anderen Seite zuzunehmen (ganz abgesehen von den ständig auch noch schwärenden Wirtschaftskonflikten, etwa NordStream2 oder G5-Netze und Huawei.

    Nun könnte bei naiver Betrachtung beides scheinbar nicht zusammen gehen.

    Tatsache ist aber – und das war schon immer so und ist heute nicht anders – dass die Eliten der jeweiligen Länder auch in Kriegen durchaus gemeinsame Interessen, über die eigentlichen Kriegsparteien hinweg, verfolgen können. Der Verlierer bei Kriegen ist immer der Kleine Mann, der Soldat, die Zivilbevölkerung, das Kanonenfutter.

    Die Eliten gewinnen aber immer. Und genauso ist es ja auch mit dem Corowahn. Die obszönen Vermögen der ganz Reichen verdoppeln sich gerade im Corowahn noch schneller – während die Staatskassen ausgeblutet und Kleinvermögen abgeschmolzen werden.

    Also liegt demnach überhaupt kein Widerspruch im Gleichschritt der Regierungen bezüglich behaupteter weltweiter, gefährlicher Seuche und gleichzeitigen Drohgebärden wirtschaftlicher und militärischer Art zwischen Ost und West.

    Wir haben zwei Aspekte, die die ganze Situation für viele Menschen (gezielt und gewollt) undurchschaubar machen:

    zum einen die gepredigte Naivität und Gutgläubigkeit, die etwa durch den Feldzug gegen angebliche Verschwörungstheorien ihren stärksten Ausdruck hat: der gemein Bürger soll glauben gemacht werden, dass Personen in verantwortlichen Stellungen eine Art Bessermenschen, ja, Übermenschen seien, die nichts als das Wohl ihrer Mitmenschen vor Augen und zum Ziel hätten. Wir waren da in der BRD schon mal weiter. Und unsere Mitbürger in der Ex-DDR sind es wohl zu einem großen Teil heute noch

    und das völlig aus den Köpfen vertriebene Klassenbewusstsein der UNTEREN KLASSE. Die obere Klasse hat dieses Bewusstsein immer und nach wie vor in vollstem Maße (man denke an die denkwürdigen Worte von Warren Buffet über den Krieg zwischen Ober- und Unterklasse).

    Mit diesen beiden Bausteinen, und einer „Linke“ (ursprünglich diejenigen, die das Klassen-Bewusstsein thematisierten und sprachlich sichtbar machten, heute die, die genau das unsichtbar machen und zerreden und zersplittern) deren Themen vollständig von den Eliten definiert werden und vornehmlich auf Spaltung und Kontrolle abzielen (Feminismus, Gender, Klima, Globalisierung, Migration, Zersplitterung, Digitalisierung, Political Correctness, Sprache- und damit Denken-Steuerung, …) ist heute die Geld-Elite in einer unangefochtenen Stellung, da jede andere Kraft, etwa Kirchen, Gewerkschaften, selbstständige Medien, kritische Akademiker-Kreise, Intellektuelle, Bünde, Vereine, NGOs, internationale Organisationen, etc. längst unterwandert, korrumpiert, angegliedert, vereinnahmt oder kraftlos gemacht bzw. ganz ausgeschalten sind.

    Die stärkste Herrschaftsmacht ist die Macht über das Denken. Früher, vor den Massenmedien, wurde das über die Kirchen und deren Büttel ausgeübt (sowie mit der Macht der brutalen, puren, physischen Gewalt durch Soldaten, Polizisten und Schergen). Seit über hundert Jahren, seit dem Beginn des Zeitungswesens, dann Rundfunk, dann Fernsehen, jetzt Internet, wurden an den Konzepten und Methoden zur Meinungs-, Denk- und Weltbild-Steuerung der Massen gearbeitet. Heute sind dabei Uni-Institute, Denkfabriken, Stiftungen, Unternehmen wie Beratungsunternehmen, Informations- und PR-Agenturen, Presse-Agenturen, Kanzleien, etc. mit Milliardenbudgets weltweit tätig. Das Hauptausführungsorgan dieser Herrschaftsmacht sind Presse-, Medien- und Sendeanstalten, seien sie privat oder öffentlich. Man mache sich nur mal klar wie schwierig es ist, der allfälligen Beeinflussung durch Werbung, Themensetzung, Aufmerksamkeitssteuerung, Meinungsmache zu entgehen. Es ist schier unmöglich!

    1. Russland, China, Belarus, Südkorea, 22 US Bundesstaaten und einige andere verfolgen eine andere Corona Politik als bei uns. Von Gleichschritt kann längst keine Rede sein.

    2. Das würde ich so nicht unterschreiben. Zwar verfolgen die genannten Länder und Staaten andere Corona-Politik – aber am „Corowahn“ beteiligen sich alle!

      Sehen Sie sich mal Russia Today an: der reine Corowahn, Fallzahlen, Zahlen von immer mehr angeblichen Covid-Toten, laufend neue schreckliche Fälle, Erkrankungen, Mutationen, Notstände. Natürlich ist RT ein Signal nach außen, nicht nach innen. Russland selbst hat das wohl die meiste Zeit völlig entspannt gehandhabt. Die Maßnahmen dort haben mE immer nur zur Außenwirkung gedient – nie wollte damit jemand ernsthaft im Innern einen Virus zurück halten. vielleicht habend das Teile der Administration sogar als nützlich erachtete Zivilschutz-Übung gehandhabt. Sicherlich wurden Gelder von der W.H.O. abgegriffen die bei entsprechender Reaktion verteilt wurden. Nie wurde aber damit die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Russlands in Gefahr gebracht. Man ist ja nicht blöd.

      China sehe ich ähnlich. Da ich von chinesischen Auslandsmedien wenig mitbekomme kann ich jetzt nichts zu deren Außendarstellung sagen. Aber es würde mich ernstlich wundern, wenn man darin nicht auch weiterhin den Corowahn in der Welt verbreiten würde. Nichts ist nützlicher für China als das. Während im Westen die Wirtschaftsleistung einbricht, geht China so richtig ab. Das hat bleibende Wirkung. Warum sollten die das nicht mitnehmen? Also Angst und Schrecken in der übrigen Welt weiter fördern – und im eigenen Land produzieren und prosperieren.

    3. Völlig richtig.
      Offiziell wird dort auch die „Pandemie“ anerkannt,aber keines der Länder zerstört dafür seine Existenzgrundlage.
      Bei genauem Hinsehen,sind die einzigen Hardcoreparanoiker im Selbstzerstörungsmodus,die selbsternannten „Werte“- Staaten,inkl.einiger Sklavenstaaten.
      Nun soll man ja Reisende (zurHölle?) nicht aufhalten,also halten speziell Russland und China die Füße still,kochen ihre „Pandemie“ auf Sparflamme und schauen der Tragödie im Westen zu.
      Man darf ihnen auch keinen bösen Willen unterstellen,denn West-und Mitteleuropa sind ihres eignen Unglücks Schmied.
      Die Allianz RF/China ist autark und stellt mit den BRICS-Staaten die Mehrheit der Weltbevölkerung.
      In der EU hingegen,wird bald Räumungsverkauf sein,Schnäppchenmarkt für Russland und China!
      Sei’s ihnen gegönnt.

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