Höhenwindturm Schipkau: 360 Meter hoch
Es ist das Prestigeprojekt der „Energiewende“: der Gicon-Höhenwindturm auf der Hochkippe Schipkau in der Lausitz. 300 Meter Nabenhöhe, 360 Meter Gesamthöhe — das höchste Windrad der Welt.
Am 17. Julie 2026 vermeldete die örtliche Presse stolz den nächsten Bauabschnitt: 167 Meter steht der Koloss nun in der Landschaft. Und das sei „noch lange nicht das Ende“, wie die Lausitzer Rundschau fast schon drohend titelt. Finanziert wird das Ganze von der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) — also vom Steuerzahler. Gicon-Chef Prof. Jochen Großmann spricht von einem „Gamechanger“ und einem „neuen Kapitel der Windenergie“. Man verspricht bis zu 220 % mehr Ertrag als bei herkömmlichen Anlagen, 30–33 GWh Jahresstromertrag, rechnerisch genug für 7.500 Haushalte. Stromgestehungskosten angeblich unter 5 Cent pro Kilowattstunde. Eine „Dreifachnutzung“ der Fläche mit Windkraft auf zwei Ebenen plus Solarpark am Boden. Klingt nach einem technologischen Wunderwerk.
Der unhörbare Elefant im Raum
Windkraftanlagen erzeugen Infraschall. Das ist unstrittig. Was strittig ist — und von der Windlobby mit millionenschweren PR-Kampagnen weggebügelt wird — sind die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Anwohner.

Die offizielle Lesart, verbreitet vom Umweltbundesamt, den Landesumweltämtern und einer Armada industriefreundlicher Forscher, lautet: Alles harmlos. Infraschall liege unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Keine Gesundheitsgefahr. Punkt.
Doch bei näherem Hinsehen bröckelt die Fassade:
Die Entwarnungsstudien haben massive methodische Schwächen. Die jüngst publizierte PNAS-Studie (Juli 2026) der Universität Augsburg, die „keinen Zusammenhang“ zwischen Windrädern und Gesundheitsschäden fand, wird selbst von Fachkollegen zerpflückt. Die Psychologin Gundula Hübner von der Medical School Hamburg kritisiert, dass „der überwiegende Anteil der Teilnehmenden in großen Entfernungen zu den Windenergieanlagen lebt. Es überrascht dann eben nicht, dass wir hier keinerlei Effekte finden.“ Anders formuliert: Wer Leute befragt, die weit weg von Windrädern wohnen, findet natürlich keine Effekte. Das ist keine Wissenschaft — das ist statistische Taschenspielerei im Dienst der Industrie.
Die Nocebo-Keule. Der perfideste Trick der Windlobby: Wer über Symptome klagt, wird zum Opfer des „Nocebo-Effekts“ erklärt — man bilde sich die Beschwerden nur ein, weil man Windrädern negativ gegenüberstehe. Aus Betroffenen werden psychisch Kranke gemacht. Das ist der klassische Move: Nicht die Technologie ist das Problem, sondern die Wahrnehmung derer, die unter ihr leiden. Eine infamere Verdrehung der Realität ist kaum vorstellbar.
Die unbequeme Forschung wird mundtot gemacht. Der Herzchirurg Prof. Christian-Friedrich Vahl von der Uniklinik Mainz präsentierte im April 2026 auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin eine Untersuchung, die einen Zusammenhang zwischen Windkraft-Infraschall und Herzerkrankungen feststellte. Die Reaktion des Establishments folgte dem bekannten Drehbuch: methodische Kritik, Diskreditierung, Abkanzelung. Der „Faktenfinder“ der Tagesschau — ohnehin eine der lächerlichsten Einrichtungen des deutschen Journalismus — war sofort zur Stelle, um die Studie als „fragwürdig“ zu brandmarken.
Und der entscheidende Punkt: Ein 360-Meter-Turm ist kein Standard-Windrad. Sämtliche existierenden Studien zu Infraschall beziehen sich auf konventionelle Anlagen mit 100 bis 250 Metern Höhe. Ein Turm von 360 Metern Gesamthöhe mit einer 8-MW-Turbine und entsprechend dimensionierten Rotorblättern erzeugt völlig andere Schallprofile, Druckverhältnisse und Reichweiten. Wie sich diese riesigen Anlagen auf Menschen, Umwelt, Klima, Vegetation und Tiere auswirkt bleibt abzuwarten. Der geplante Windpark mit möglicherweise dre der Riesen wird vermutlich ein Desaster für Menschen, Umwelt, Klima, Vegetation und Tiere. Die geplante und teils schon bestehende Anlage im Video von Gicon:
Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages formulieren es in ihrer gewohnt trockenen Behördensprache: „Die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zu gesundheitlichen Auswirkungen sind entweder nicht verfügbar oder widersprüchlich, sodass kein Zusammenhang zu Windkraftanlagen belegt werden könne.“ Übersetzt: Wir wissen es nicht.
Und was man nicht weiß, das testet man an der Bevölkerung. Schipkau als unfreiwilliges Versuchslabor.
Die geflügelten Opfer des grünen Fortschritts
Vögel
Der NABU schätzt etwa 100.000 getötete Vögel pro Jahr durch Windkraftanlagen in Deutschland. Das Bundesamt für Naturschutz hält selbst diese Zahl für spekulativ, weil systematische Zählungen unmöglich sind — die Dunkelziffer liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit deutlich höher. Besonders betroffen: Greifvögel wie Rotmilan, Mäusebussard und Seeadler.
Die Windlobby kontert regelmäßig mit dem Hinweis, dass Hauskatzen und Glasscheiben mehr Vögel töten. Das ist ungefähr so intelligent wie zu argumentieren, dass Messerstechereien kein Problem seien, weil mehr Menschen an Herzinfarkten sterben. Zudem ist der Vergleich biologisch unsinnig — Rotmilane fliegen nicht gegen Fensterscheiben. Sie kollidieren mit Windkraftanlagen. Unterschiedliche Arten, unterschiedliche Gefahrenquellen.
Fledermäuse
Alle in Deutschland vorkommenden Fledermausarten sind streng geschützt. Die zentrale Fundkartei der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg dokumentierte bis Februar 2025 4.146 tot aufgefundene Fledermäuse an Windenergieanlagen — und das sind nur die Kadaver, die zufällig entdeckt wurden.
Eine Studie aus hessischen Wäldern (Ellerbrok et al., 2024) zeigte, dass waldspezialisierte Fledermäuse ihre Aktivität in der Nähe großer Windkraftanlagen drastisch reduzieren. Gleichzeitig werden Hochrisikoarten von den aufgelichteten Flächen um die Türme angezogen — eine tödliche Falle.
Ein 360-Meter-Turm mit 8-MW-Turbine und entsprechend größeren Rotorblättern potenziert diese Risiken. Die Rotorblätter reichen in Höhen, die von Zugvögeln und hochfliegenden Fledermausarten frequentiert werden — genau die Höhen, die konventionelle Anlagen nicht erreichen.
Insekten
Die DLR-Studie zu Fluginsekten und Windparks schätzte, dass pro Sommersaison etwa 1.200 Tonnen Insekten (rund 1,2 Billionen Tiere) an deutschen Rotorblättern verenden. Auch wenn das DLR selbst relativiert, dass dies „keine nennenswerte Rolle beim Insektenschwund spiele“ — bei einem dokumentierten Insektensterben von über 75 % Biomasseverlust in den letzten 30 Jahren ist jede zusätzliche Belastung eine Belastung zu viel.
Vegetation und Klima
Die Auswirkungen auf die Vegetation sind weniger erforscht, aber physikalisch unausweichlich:
- Flächenversiegelung und Bodenerosion: Fundament, Kranstellflächen, Zufahrtswege — jeder Höhenwindturm benötigt erhebliche Bodenversiegelung. Die „Hochkippe“ Schipkau ist zwar eine ehemalige Bergbaufläche, aber das Argument „da ist eh schon alles kaputt“ ist kein Freifahrtschein.
- Mikroklimatische Veränderungen: Windkraftanlagen entziehen dem Wind Energie und verändern Luftverwirbelungen im Nachlauf (Wake-Effekt). Bei einer Anlage dieser Dimension sind die Auswirkungen auf das lokale Mikroklima — Temperatur, Feuchtigkeit, Windfeld — völlig unerforscht. Studien aus den USA zeigen, dass große Windparks die Bodentemperatur im Nahbereich messbar verändern können.
Eine Studie in Texas fand eine Erwärmung um 0,72 Grad pro Jahrzehnt durch die Windparks. - Schattenwurf: Ein 360-Meter-Turm wirft einen gewaltigen Schatten, der im Tagesverlauf über Wohngebiete und Vegetation wandert. Der periodische Schattenschlag (Disco-Effekt) der Rotorblätter ist für die Vegetation zwar irrelevant, für Anwohner aber eine dokumentierte Belastungsquelle.
Die vollständige Dokumentation des Projekts findet sich auf der Gicon-Projektseite.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
„Es ist das Prestigeprojekt der „Energiewende“: der Gicon-Höhenwindturm auf der Hochkippe Schipkau in der Lausitz. 300 Meter Nabenhöhe, 360 Meter Gesamthöhe — das höchste Windrad der Welt.
Am 17. Julie 2026 vermeldete die örtliche Presse stolz den nächsten Bauabschnitt: 167 Meter steht der Koloss nun in der Landschaft. Und das sei „noch lange nicht das Ende“
Wie auch? Das Land und der Westen insgesamt wird von ferngesteuerten Idoiten und Kirminellen regiert, deren Auftrag ist das Land zu zerstören. Anders kann man das nicht mehr sehen.
„Energieversorgung eines Industrielandes: Das Zieldreieck Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit ist zu erfüllen. Windräder tun das nicht.
Erstmals in der Geschichte wird eine Technologie flächendeckend eingeführt, die eine deutlich geringere Leistungsdichte (Energie pro Zeit pro Fläche) aufweist als die Vorgänger.
Windräder Onshore-Deutschland liefern jahr- und ortsgemittelt 3,6 Watt pro m². Ein Kohlekraftwerk dagegen 7000 W/m², Kernkaftwerke noch mehr.“
— Experte entzaubert mit nicht widerlegbaren Fakten das Billionengrab Energiewende – https://coronistan.blogspot.com/2026/07/experte-entzaubert-mit-nicht.html
Aber wir (wer ist das??) können auf einen fabelhaften Weltrekord stolz sein.
Dieses Mega-Windrad wird sozusagen der Kölner Dom der Klimareligion. Was für ein Irrsinn!