Geheimes Treffen in Waldai: Putin und Lukaschenko beraten über Eskalation gegen die Ukraine

29. Juni 2026von 5,4 Minuten Lesezeit

Ein unangekündigtes, mehrtägiges Treffen zwischen Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko in Putins privater Residenz in Waldai sorgt derzeit für erhebliche Spekulationen.

Offiziell sprach der Kreml lediglich von Routinegesprächen zur Unionstaats-Zusammenarbeit in Wirtschaft und Handel. Weder wurden ein offizielles Protokoll noch weiterführende Erklärungen veröffentlicht. Angesichts der aktuellen Lage – massiver ukrainischer Drohnen- und Raketenangriffe auf russisches Territorium sowie offener Drohungen Selenskyjs gegen Belarus – deutet vieles darauf hin, dass es um weitaus sensiblere militärstrategische Fragen ging.

Das Treffen fand unmittelbar nach Selenskyjs Ankündigung einer 40-tägigen „influence operation“ des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU statt, mit der Russland zum Kriegsende gedrängt werden soll. Gleichzeitig drohte Selenskyj erneut mit Angriffen auf belarussisches Territorium, falls Minsk die angeblichen Relaisstationen für russische Drohnen nicht abschalte.

In diesem Kontext ist ein aktuelles Interview von Prof. Glenn Diesen mit dem Historiker und Russland-Analysten Gilbert Doctorow besonders aufschlussreich. Doctorow, der gerade einen Monat in St. Petersburg verbracht hat und dort mit Menschen aus allen Gesellschaftsschichten gesprochen hat, zeichnet ein differenziertes Bild der Stimmung in Russland.

Kriegsmüdigkeit und Unzufriedenheit mit der Kriegsführung

Doctorow berichtet, dass die Frustration in Russland weit verbreitet ist – nicht primär mit Putin persönlich, sondern mit der langsamen und zurückhaltenden Kriegsführung. Überall, von Notaren und Immobilienmaklern bis hin zu einfachen Arbeitern, hörte er dieselbe Frage: „Warum zieht Putin das so in die Länge?“

Während Umfragen zur allgemeinen Zustimmung zu Putin noch relativ hoch ausfallen (wegen Rentenerhöhungen und Stabilität), schätzt Doctorow, dass bei der konkreten Frage nach der Kriegsführung nur etwa 20 % zustimmen würden – 80 % seien unzufrieden. Die Menschen erwarten einen russischen Sieg, wollen aber nicht, dass der Krieg noch zehn Jahre dauert.

Der Krieg ist inzwischen auch im russischen Hinterland angekommen. Ukrainische Drohnen treffen inzwischen Raffinerien und Treibstofflager, auch in der Nähe von St. Petersburg. In den Grenzregionen und auf der Krim wird das Leben durch ständige Drohnenangriffe zunehmend belastet. Gleichzeitig melden russische Medien einen Rekordbedarf an Gasflaschen – ein deutliches Zeichen für Versorgungsprobleme durch die Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur.

Die westliche Strategie der Entmutigung

Doctorow argumentiert, dass Russlands langjährige Politik der Zurückhaltung – die von der NATO gelieferten Fernangriffe hinzunehmen und sich gleichzeitig darauf zu konzentrieren, die ukrainischen Streitkräfte zu zermürben – strategisch nach hinten losgegangen ist. Westliche Hauptstädte glauben nun, sie könnten Russland ungestraft angreifen. Dies hat die Abschreckung zunichte gemacht und in Europa offene Diskussionen darüber angeregt, sich bis 2029–2030 auf eine direkte Konfrontation mit Russland vorzubereiten.

Der derzeitige Ansatz birgt das Risiko eines Pyrrhussiegs. Selbst wenn russische Streitkräfte den Dnjepr erreichen und wichtige Städte im Donbass einnehmen, wird die Ukraine weiterhin massive westliche Hilfe erhalten und ihr Territorium als Ausgangspunkt für Angriffe auf Russland und die Krim nutzen. Der einzige Weg, diese Bedrohung wirklich zu neutralisieren, besteht seiner Ansicht nach darin, die Stellvertreter zu zerstören – ukrainische militärische Koordinationszentren, Geheimdienstknotenpunkte und Logistikknoten, die es westlichen Waffen ermöglichen, Russland anzugreifen.

Falken im Kreml drängen auf Eskalation

Laut Doctorow wächst der Druck seitens der „Falken“ innerhalb des Systems, die argumentieren, die Zeit für halbherzige Maßnahmen sei vorbei. Sie befürworten, die Ukraine viel härter zu treffen – notfalls auch Regierungsviertel in Kiew – und deutlich zu machen, dass jede tiefere Einmischung Europas schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen würde, bis hin zu taktischen Nuklearwaffen in Extremszenarien.

Doctorow selbst spricht sich nicht für Angriffe auf europäisches NATO-Gebiet aus, da er dies als kontraproduktiv und als Widerspruch zur russischen Risikoscheu betrachtet. Stattdessen unterstützt er nachdrücklich die erste Option: die Fähigkeit des ukrainischen Stellvertreters, mit westlicher Unterstützung Krieg zu führen, auszuschalten. Wird diese Basis beseitigt, bleibt Europa niemand mehr übrig, der Russland „bis zum letzten Ukrainer“ bekämpft.

Lukaschenkos glaubwürdige Drohung

Ein besonders auffälliger Teil des Interviews betrifft Selenskys jüngste Drohungen gegen Weißrussland. Doctorow stellt fest, dass Lukaschenko weitaus entschlossener reagiert habe als Moskau. Nach einem Treffen mit Gesandten aus Kiew warnte Lukaschenko, dass jeder Angriff auf Weißrussland den Charakter des Krieges grundlegend verändern würde – eine kaum verhüllte, aber glaubwürdige Drohung, Kiew direkt anzugreifen.

Lukaschenko blieb auch hart gegenüber den Pandemiebetreibern und lehnte sogar einen Milliardenkredit des IWF ab, zum Schutz der eigenen Bevölkerung.

Doctorow stellt dies Putins zurückhaltenderem Stil gegenüber und deutet an, dass Lukaschenko, der in der Vergangenheit persönliche Härte bewiesen hat, bereit ist zu handeln, wo andere zögern. Das Valdai-Treffen zwischen den beiden Staatschefs ist daher von großer Bedeutung: Es dient wahrscheinlich der Abstimmung genau dieser Art gemeinsamer oder unterstützender Reaktion auf Selenskys Provokationen und die umfassendere, von der NATO unterstützte Eskalation.

Wie geht es weiter?

Doctorow sieht zwei mögliche Wege für Russland:

  1. Einen Palastputsch, falls sich der derzeitige Kurs fortsetzt und die Frustration der Elite überkocht (er verweist auf historische russische Präzedenzfälle).

  2. Putin ändert seinen Kurs hin zu entschlossenerem Vorgehen gegen den ukrainischen Hinterlandbereich und die Versorgungslinien.

Er betont, dass er Putin mittlerweile in erster Linie anhand seiner Taten und nicht anhand seiner Reden beurteilt, die er zunehmend als repetitiv und ohne konkrete Ergebnisse empfindet.

Das geheime Valdai-Treffen mit Lukaschenko fügt sich in diesen Kontext ein. Es signalisiert, dass Moskau die Gefahr erkennt, die mit einer Fortsetzung des derzeitigen Kurses einhergeht – ermutigte Gegner, wachsender innenpolitischer Druck und ein Krieg, der sich über Jahre hinziehen könnte, während Europa sich wieder aufrüstet und die Revanchisten unnd Kriegstreiber die Oberhand gewinnen. Ob das Ergebnis eine massive Eskalation mit dem Ziel der Zerstörung der Kriegführungsfähigkeit der Ukraine sein wird, bleibt abzuwarten. Doch die Kombination aus Doctorows Berichterstattung aus dem Inneren Russlands und der hochrangigen, aber diskreten Diplomatie in Valdai deutet darauf hin, dass die Geduld in Moskau langsam zu Ende geht.

Die westliche Strategie, den Krieg nach Russland zu tragen, um dessen Willen zu brechen, könnte das Gegenteil bewirken: eine härtere russische Reaktion erzwingen, die die Abschreckung schließlich wiederherstellt, indem sie den Stellvertreter statt der Sponsoren direkt ins Visier nimmt.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob diese privaten Gespräche zu einer sichtbaren Veränderung der russischen militärischen und politischen Strategie führen.

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39 Kommentare

  1. Andreas_Sch. 30. Juni 2026 um 20:31 Uhr - Antworten

    Nur eine kleine Bemerkung zum obigen Bild sei mir gestattet: Genial, wie die Beiden sich angucken! 😂

  2. cwsuisse 30. Juni 2026 um 5:42 Uhr - Antworten

    Ich habe mir die Kommentare angesehen. Wir brauchen uns keine Sorgen um die Russen zu machen, denn die können sehr gut für sich selber sorgen. Wir sollten uns um Deutschland kümmern, welches zunehmend in einen autoritären Linksfaschismus abgleitet. Die Lage in Russland ist viel besser als die angelsächsische Propaganda sie schildert. Die Treibstoffversorgung ist gut (mit Ausnahme der Krim), der Sprit sehr billig. Die Städte Kupiansk, Liman und Konstantivka sind gefallen. In den Aussenbezirken wird noch final aufgeräumt. Die Truppen stehen wenige Kilometer vor Orikhiv und Kramatorsk-Sloviansk.

    • Andreas_Sch. 30. Juni 2026 um 16:11 Uhr - Antworten

      Es läuft gut für Russland. So lange „Mütterchen Russland“ angegriffen wird, kann man auch im Inneren ganz anders – es gibt einfach weniger Diskussionen … Den woken Westen muss man nur machen lassen … Große Töne konnten die USA schon immer spucken, aber bei der Lieferung stellte sich das Bild meist anders dar. Irgendwie kommen mir die USA und ihr großartiges Militär, die größte, super bombastistischste, überlegenste … what ever vor, wie ein großer, unbeholfener Schulhofrüpel, dem ein Sextaner, mitten auf dem Schulhof, die Hosen heruntergezogen hat: Nun steht er da in seinen Bart-Simpson-Shorts … 😂

  3. Daisy 30. Juni 2026 um 2:36 Uhr - Antworten

    Njo, das sag ich ja schon die ganze Zeit, meine Quellen warnen seit Tagen. Der Westen zielt es darauf ab, die Bevölkerung gegen Putin aufzubringen. Natürlich fragt sich auch der Russ, ebenso wie ich schon seit Jahren, wieso braucht Putin so lange? Wieso reagiert er nicht angemessen, wenn diese Schw.ine ein Schülerinternat sprengen, was sie ja voll absichtlich getan haben? Wieso lädt er die Oreshnik nicht? Da hätte er Schneelenskis Residenz sprengen müssen, dass ein Krater entsteht, den man noch vom Weltraum aus sieht. Stattdessen wartet er, bis Kiew wieder Patriotraketen hat, und schickt dann einen Drohnenhagel, der abgefangen wird…ein paar unbedeutende Treffer. Wie waaach…
    Die sprengen immer mehr die Energieinfrastruktur und Putin reagiert nicht. Why?

    Der Westen wird daher immer frecher, weil er weiß, Putin tut ihnen nix.

    Mein Vorschlag eines starken Zeichens war auch, dass Russland am elegantesten die ukr. Infrastruktur ruiniert, die Wege, auf denen die dt. und englischen Raketen angeliefert werden, und natürlich die Depots. Das muss doch Russland wissen, über welche Routen geliefert wird und wo die Munitionsstätten liegen. Ich würde alle Brücken in der West-Ukraine sprengen und den Schienenverkehr lahmlegen.

    Und eine Spezialeinheit à la Delta Force könnte sich mal den Kokser herausholen…
    Macht er das nicht, sind seine Tage nunmehr gezählt. Die Hardcore-Fraktion, die „Falken“ werden sich durchsetzen. Dann kann sich Kiew warm anziehen. Bloß wäre Russlands Führung dann chaotischer.

    Es ist ja leider so, dass der Westen absichtlich provoziert, weil er einen direkten Kriegseintritt der NATO und der EU herbeiführen will. Besonders Schlands Führung unter Mörds ist total willig. Hast du in Russland Hardliner an der Macht, kommt es zu der vom Westen schon lange erhofften Eskaltion.

    Die Amis unterstützen Kiew jetzt wieder, zwar nicht mit Geld, aber mit Waffen und Knowhow, mit ihrem Geheimdienst. Putin hat dem Iran Iskander, die atomar bestückt werden können, geliefert. Das ist eigentlich eine dumme Provokation von ihm, die Russland nur den Zorn von Donald bringen wird. Es geht immer unter, aber Trump kann die Ukraine in die NATO holen, was dann? Der bessere Weg wäre, Putin dealt mit Trump…du Hormus, ich Donbas, dann Frieden, Sa Sdorówje! Prost!

    • Varus 30. Juni 2026 um 3:45 Uhr - Antworten

      Böses Medium gestern: „Kiewer Regime zerstören: Putin sagt endlich das Wesentliche zur russischen Sonderoperation“. Dort lese ich, Schnorrlensky soll vorgeschlagen haben, den Krieg „auf die neu mit Russland wiedervereinten Regionen der Russischen Föderation zu beschränken“. Russische Antwort darauf: „Zu unseren Plänen gehört nicht die Rettung des Kiewer Regimes.“. Als Fazit: „… Allein die Tatsache, dass Kiew den Kreml überhaupt um so etwas Abwegiges gebeten hat, zeigt, dass die Lage an der Front für das ukrainische Militär sehr schlecht ist. All die jüngste Bravour von Selenskij und Europa – vonwegen die Ukraine habe die Initiative ergriffen und sei jetzt im Begriff, zu gewinnen – war nichts als Bluff. …“
      Ich bin gespannt, wann es auf den Frontkarten sichtbar wird?

      • Daisy 30. Juni 2026 um 3:55 Uhr

        Das hat sich jetzt überschnitten.
        Dass das nur ein Bluff ist, ist schon klar. Kiew hat null Chancen, den Krieg zu gewinnen. Deswegen darf sich Mokaus trotzdem nicht alles gefallen lassen und muss endlich fertig werden.

      • Daisy 30. Juni 2026 um 3:58 Uhr

        Moskau…ich hab eine deppate Gugl-Tastatur, die mir dauernd Eier legt…ich muss soviel korrigieren…

      • Varus 30. Juni 2026 um 10:10 Uhr

        Ex-CIA Larry Johnson heute in den Ungeschnittenen: „Die verzweifelte Propagandakampagne der Ukraine, während Russland entlang der gesamten Front vorrückt“ – wo ich lese: „… Wolodymyr Selenskyj und seine westlichen Unterstützer haben eine verzweifelte 40-tägige „Kampagne des Terr@rs“ gestartet – eine Mischung aus militärischen Eskalationen sowie einer massiven Informations- und PsyOps-Operation, die Russland als zusammenbrechend und Putin als kurz vor einem Aufstand oder Staatsstreich stehend darstellen soll. Ziel ist es, Russland zu einem Waffenstillstand zu zwingen. Westliche Zuschauer werden über soziale Medien und klassische Medien mit Berichten überschwemmt, die ein düsteres Bild von Russlands Militäroperation zeichnen und gleichzeitig die angeblich unglaublichen Erfolge der Ukraine hervorheben. Das ist alles Unsinn – doch mehr hat der Westen nicht mehr im Köcher, während Russlands Abnutzungskrieg die Ukraine weiter zermalmt. …“

        Die letzte gestrige Änderung auf Divgen – über 30 Km2 auf einen Schlag im Nordosten der Oblast Charkow. Insgesamt waren es gestern um 40-50…

      • Daisy 30. Juni 2026 um 11:11 Uhr

        Oh,…“Russland als zusammenbrechend und Putin als kurz vor einem Aufstand oder Staatsstreich stehend darstellen“…das sind ja Feuchtträume des Wertewestens :-) Das ist natürlich der reinste Schwachsinn. Gut wärs aber, wenn Putin nun ganz deutlich das Gegenteil beweist. Das raschere Vorwärtskommen ist sehr gut, aber ich würde denen noch was Wichtiges wegsprengen….;-)

    • Daisy 30. Juni 2026 um 3:51 Uhr - Antworten

      @Hormus
      Hormus ist umgehend zu ôffnen und zwar für alle. Nachdem man dem Iran Sicherheitsgarantien gegeben hat, sollte Hormus unter UN-Kontrolle kommen.

      • therMOnukular 30. Juni 2026 um 4:46 Uhr

        Warum UN-Kontrolle über iranische Hoheitsgewässer? Sollten wir auch die Dardanellen & Bosporus unter UN-Aufsicht stellen, dass die Türkei keine Faxen machen kann? (Was sie natürlich trotzdem könnte, genauso wie der Iran, also was würde das bringen?)

        Und was wollen Sie mit diesem Befehlston? Wie gesagt handelt es sich um das Hoheitsgebiet von 2 souveränen Staaten, aber das zählt für Sie offenbar nichts, wenn es gegen Ihre Vorstellungen geht. Ihr Kommentar könnte auch direkt aus Brüssel kommen…..

      • Daisy 30. Juni 2026 um 9:06 Uhr

        S. Genfer Seerechtskonventionen
        und UN-Seerechtsübereinkommen,
        das der Oman sogar ratifiziert hat. Der Iran hat es unterschrieben. Die Straße von Hormus ist aufgrund der Verträge internationales Gewässer. Der Zipfel auf der anderen Seite gehört nicht dem Iran. Beteiligt sind VAE, Oman und Iran.

      • Andreas_Sch. 30. Juni 2026 um 15:52 Uhr

        UN-Kontrolle? Irgendwie habe ich da das Bild vom Bock als Gärtner … Wer soll denn dort die Kontrolle durchsetzen? Die US-Navy, schön weiß angemalt wie das Raumschiff Enterprise? Oder die Bundesmarine, mit ihren rostigen Pötten? (Die neuen hat man ja verschenkt …)
        Man wird sich doch wohl mit den Beteiligten vor Ort irgendwie einigen können, wenn’s denn so pressiert, oder?

      • Daisy 30. Juni 2026 um 17:15 Uhr

        Andreas – UN deswegen, weil es um die Einhaltung des UN-Seerechtsabkommens geht und weil zur UNO auch die BRICS-Staaten zählen, also zB Russland und China. Unter US-Kontrolle soll die Meerenge eben nicht kommen. Aber wenn wir uns hier nicht einigen können, dann die Radikalen da unten schon gar nicht. Es pressiert hat. Die Weltwirtschaftskrise wird viele Opfer fordern. Das mag zwar für so manchen Schreibtischtäte und Couchpotato lustiger sein als ein Thriller im TV … aber da geht es um echte Menschenlebe, auch unsere…

      • Andreas_Sch. 30. Juni 2026 um 19:45 Uhr

        Daisy, so weit ich das noch richtig erinnere, waren die Forderungen der Iraner gar nicht so „radikal“ … 🤔

    • therMOnukular 30. Juni 2026 um 4:14 Uhr - Antworten

      „Njo, das sag ich ja schon die ganze Zeit, meine Quellen warnen seit Tagen. “

      Ja, ganz toll, das wissen wir aber nicht erst seit Tagen, sondern wie ich weiter unten erinnert habe, schon seit Jahren. Sie haben keine Quellen, Sie haben Papageien.

      „Der Westen zielt es darauf ab, die Bevölkerung gegen Putin aufzubringen.“

      Ach nein, wirklich? Und ist das dem Wertewesten je gelungen? Sie sollten genauer zuhören/lesen, denn insgesamt hat er noch einen Zuspruch von grob 80% (laut Interview), man ist also nicht generell mit ihm unzufrieden, sondern versteht diesen einen Aspekt seines Handelns nicht. Sie fallen schon wieder auf das Wunschdenken der West-Propaganda herein (so wie bei der Krim).

      „Die Amis unterstützen Kiew jetzt wieder, zwar nicht mit Geld, aber mit Waffen und Knowhow, mit ihrem Geheimdienst.“

      Die Amis haben nie aufgehört, die Ukraine zu unterstützen und sie haben auch immer hauptsächlich Waffen geliefert und bedient (auch ein großer Teil des Kongress-Geldes blieb stets in den USA bei den Rüstungsfirmen, die das Material „bereitstellten“), nur zahlt sie jetzt ausschließlich die EU – und das ist auch das einzige, was sich geändert hat.

      „Putin hat dem Iran Iskander, die atomar bestückt werden können, geliefert. Das ist eigentlich eine dumme Provokation von ihm, die Russland nur den Zorn von Donald bringen wird.“

      Ach ja, am besten die USA nicht provozieren – aber weiter oben haben Sie einen „Vorschlag eines starken Zeichens“ deponiert. Wie jetzt?
      Und warum sollte Russland den Zorn Trumps fürchten? NIEMAND fürchtet den heute noch, seit der Iran die USA bloßgestellt hat – und Russland schon gar nicht.
      Aber eh egal, weil Russland keine Iskander geschickt hat, weil der Iran selbst bewährte Technik zur Verfügung hat und keine fremden Soldaten auf seinem Territorium will, die aber das Iskander-System bedienen müssten. Der Iran hat genau deshalb stets alle engeren militärischen Partnerschaften abgelehnt, die Russland angeboten hatte. Nebenbei haben die eine Reichweite von 500km, damit kann der Iran recht wenig anfangen, Kurzstrecke hat er noch am meisten im eigenen Bestand, die braucht er derzeit selten.
      Sie sind wieder einmal auf BS hereingefallen.

      „Es geht immer unter, aber Trump kann die Ukraine in die NATO holen, was dann?“
      Dann ist das das Ende der Nato. ….. Was dann?
      Oder glauben Sie ernsthaft, alle Nato-Staaten lassen sich direkt in diesen Krieg verwickeln, sobald die Ukraine im Club ist? Glauben Sie, dass Trump die USA in die Situation versetzen will, in einem offenen Nato-Krieg gegen Russland Beistand leisten zu müssen, mit US-Soldaten Russland zu bombardieren (ohne Hintertürchen)?

      Suchen Sie sich echte Quellen…..dann haben Sie auch echte Argumente.

      • Daisy 30. Juni 2026 um 4:57 Uhr

        Ach, seit Jahren legt Schneelenski schon die russ. Energieinfrastruktur lahm und greift Russland tuef im Hinterland an, sodass die Bevölkerung den Krieg zu spüren bekommt. In der Krim ist der Notstand schon seit Jahren ausgerufen, weil es kein Benzin und keinen Strom gibt…jaja.
        Ihre permanenten Beleidigungen und lächerlichen Rechthabereien werden von mir ignoriert. Anscheinend machen Sie den „Wertewesten“ bei mir. Sie wollen mich nur provozieren, gell? Ka Chance. Meine Quellen wären Papageien…die Zustimmung zum Krieg liegt bei 20% …lesen SIE dich genauer…Sie machen sich total lächerlich hier.
        „schätzt Doctorow, dass bei der konkreten Frage nach der Kriegsführung nur etwa 20 % zustimmen würden – 80 % seien unzufrieden.“

      • Daisy 30. Juni 2026 um 5:09 Uhr

        Sie denken üüüberhaupt nicht mit und lesen nix, nur blinde Raserei…
        „Und warum sollte Russland den Zorn Trumps fürchten?“ Das steht eh oben, weil Trump dafür sorgen kann, dass die Ukr. zur NATO kommt. Ich hab nix von Fürchten gesagt. Sie behaupten natürlich, das ist eh wuascht, weil nicht alle NATO-Länder gegen Russland kämpfen würden. Und? Und vom Art. 5 hams auch noch nix gehört. Also wenn das Putin eh nicht stört, wozu ist er dann in der Ukraine einmarschiert. Thermos Song: trallali, trallala, trallahppsasa…widewidewitt und drei mach Neune….:-)))

        PS: lt. meinen Quellen liefert Moskau gerade die Iskander-M an den Iran….Ihre werden das gewiss auch nach ein paar Tagen berichten… ;-))

  4. therMOnukular 29. Juni 2026 um 17:05 Uhr - Antworten

    Ich habe das Interview schon gestern Nacht geschaut und ich kann nur zustimmen, es ist aber auch nicht allzu neu, was er erzählt, zumindest nicht die Entwicklung und Zwickmühle Russlands. Das wurde schon ganz zu Anfang sichtbar, als jeder 2. befreite ukrainische Russe (zB in Bakhmut) fragte „warum hat er so lange gewartet, bis sich die Ukraine so gut befestigen konnte, jetzt dauert alles noch länger und ist noch schwieriger?“

    Der Wertewesten hat ohnehin den letzten Rest an Verstand verloren und wird immer eskalieren und provozieren, egal was Russland tut.
    So sehr ich Zurückhaltung schätze (und als Größe wahrnehme) und sie für richtig und wichtig halte, wird man dennoch irgendwann an einen Punkt kommen, wo man der Unvernunft nur noch mit Tatsachen begegnen kann, die man einfach setzt. D.h. Russland wird irgendwann gar keine andere Wahl mehr haben – vlt./vmtl. sogar schon jetzt – als die wertewestliche Waffenproduktion für die Ukraine zu vernichten.

    Danach wird der Wertewesten jedenfalls die Opferrolle als Trampolin benutzen und den Kriegswillen der eigenen Bevölkerung damit anheizen – Ausgang ungewiss, aber einen Teil werden sie damit einfangen und „überzeugen“ können. Auch dessen sollte sich Russland bewusst sein, aber ich gehe davon aus, das ist es. Im Wertewesten hoffe ich aber keineswegs mehr auf Bewusstsein irgendeiner Art, ganz im Gegenteil. Ein weiterer Spaltapfel der Gesellschaft, den die „Eliten“ gnadenlos ausnutzen werden, als „Kollaborateur“ wurde man von politischen „Vertretern“ ja bereits mehrfach bezeichnet, wenn man Diplomatie einforderte.

    • Andreas_Sch. 29. Juni 2026 um 18:15 Uhr - Antworten

      Niemand sollte sich mehr Macht wünschen als für ihn selbst gut ist …

      • Jakob 29. Juni 2026 um 19:13 Uhr

        Richtig…
        Nur…
        Gerade die machtgeilen Typen kennen diese Grenze überhaupt nicht.

    • Waldgaengerin 29. Juni 2026 um 22:13 Uhr - Antworten

      „Der Wertewesten hat ohnehin den letzten Rest an Verstand verloren und wird immer eskalieren und provozieren, egal was Russland tut.“

      Sie verballhornern immer noch meine Heimat als Idioten-Land, obwohl Sie es besser wissen müssten.
      Sie sind das beste Beispiel dafür daß man gegen Dummheit nicht ankommt.

      • cwsuisse 30. Juni 2026 um 0:08 Uhr

        Ein Land, welches sich selber abschafft und in welchem die Menschen wie Lemminge über die Klippe springen kann nur als Idioten-Land bezeichnet werden.

      • therMOnukular 30. Juni 2026 um 0:09 Uhr

        Sie irren sich, Waldgängerin.

        Ich verballhorne nicht die Kultur, sondern lediglich jene, die damit hausieren gehen, ohne sie selbst in irgendeiner Form in sich zu tragen – also Individuen wie Sie.

      • Waldgaengerin 30. Juni 2026 um 6:49 Uhr

        @cwsuisse: „Ein Land, welches sich selber abschafft und in welchem die Menschen wie Lemminge über die Klippe springen kann nur als Idioten-Land bezeichnet werden.“

        generell jam aber es gibt auch in diesem Land andere Menschen. Den Bezug zu Werten, die Sie offensichtlich nicht haben oder nicht sehen (wollen) hatte ich schon mehrfach hier erklärt. Man zieht Werte nicht in den Dreck, auch nicht verbal. Wer pemanent vom „Wertewesten“ schreibt, tut genau das.

        @therMOnukular: „Ich verballhorne nicht die Kultur, sondern lediglich jene, die damit hausieren gehen, ohne sie selbst in irgendeiner Form in sich zu tragen – also Individuen wie Sie.“

        Von Werten haben Sie keine Ahnung. Sie sind ja nicht mal fähig, sich umfassend politisch zu informieren, geschweige denn, über Werte zu reden. Das ist so ähnlich wie mit der Kuh, die Eistanzen will – lächerlich. Sie sind absolut zu gar nichts fähig, geschweige denn, irgendwelche Zusammenhänge zu erkennen.

      • Hello 30. Juni 2026 um 20:22 Uhr

        @Waldgaengerin
        30. Juni 2026 um 6:49 Uhr
        „Man zieht Werte nicht in den Dreck, auch nicht verbal. Wer pemanent vom „Wertewesten“ schreibt, tut genau das.“

        Wer vom Wertewesten schreibt, zieht nicht Werte in den Dreck, sondern zeigt auf, dass dieser Wertewesten zwar von Werten spricht, aber sie selbst nicht einhält. So wie der Nestbeschmutzer meist gar nicht das Nest beschmutzt, sondern nur auf den bereits vorhandenen Schmutz hinweist.
        Nicht einmal der Wertewesten wird in den Dreck gezogen, das vollbringt der Wertewesten schon selbst, auch wenn der Wertewesten „Ihre Heimat“ sein sollte.

  5. cwsuisse 29. Juni 2026 um 13:48 Uhr - Antworten

    Man sollte bei allen Überlegungen nicht vergessen, dass Russland die Eskalationsdominanz besitzt und zwar sowohl im konventionellen, wie auch im atomaren Sektor. Den russischen Waffensystemen haben die EU-NATO Staaten weder qualitativ noch quantitativ etwas entgegenzusetzen. PS: Einer der letzten Leoparden wurde gerade in Konctantinivka verschrottet.

  6. Varus 29. Juni 2026 um 13:35 Uhr - Antworten

    Doctorow berichtet, dass die Frustration in Russland weit verbreitet ist – nicht primär mit Putin persönlich, sondern mit der langsamen und zurückhaltenden Kriegsführung.

    Gerne können die Russen Gas geben und noch dieses Jahr aufzeigen, dass der Nihilistische Westen in jeder Hinsicht verloren hat. Divgen zeigt zwar jeden Tag rote Flächen, aber insgesamt geht das immer noch zu langsam.

    • cwsuisse 29. Juni 2026 um 13:52 Uhr - Antworten

      Ich kann nicht teilen, dass die Russen langsam vorrücken. An befestigten Städten bleibt der Ukraine im Donbass nurmehr die Urbanisation Slaviansk-Kramatorsk. Der Rest ist schon gefallen.

      • Varus 29. Juni 2026 um 14:35 Uhr

        Und wenn diese zwei Städte fallen, geht der Krieg weiter? Vonnöten wäre ein Banderas-Zusammenbruch wie bei derer Vorbildern im Mai 1945. Dann endet es – wie einst.

    • Andreas_Sch. 29. Juni 2026 um 17:43 Uhr - Antworten

      Ich kann mir die Zurückhaltung eigentlich nur so erklären, dass man auf eine Gelegenheit wartet bzw. diese herzustellen gedenkt, die westlichen Kriegstreiber derartig zu demütigen, dass sie sowohl von Außen als auch von Innen von niemandem mehr ernst genommen werden. Nur habe ich zu entsprechenden Entscheidungsträgern keinerlei Verbindung …
      Wie im Artikel schon angedeutet: Sollte Russland im Westen (T€UroUnion-Europa, Nordamerika et al.) Ziele bekämpfen, dann gibt es noch zu viele, die sich dann in Bunker- und Verteidigungsmentalität verlieren würden, um damit den Kriegstreibern auf den Leim zu gehen …

      • Andreas_Sch. 29. Juni 2026 um 18:11 Uhr

        Um das auch klarzustellen:
        Ich bin keineswegs so naiv zu glauben, dass Akteure der „anderen Seite“, wie China, Russland, Iran et al., die große Befreiung bringen werden … Diese Akteure haben – jeder für sich – ganz eigene Ziele. Welche Ziele haben denn die Bevölkerungen (klingt schon wie Herde) im westlichen Tütü-Malte und Soja-Thorben-Paradies? Keine gemeinsamen, fürchte ich … Sollte man also nicht die Ziele der „anderen“ unumschränkt teilen – was schlicht unmöglich ist, da auch diese divergieren – muss man aufhören Hoffnungen auf diese zu projizieren!

      • Waldgaengerin 29. Juni 2026 um 22:19 Uhr

        „Ich bin keineswegs so naiv zu glauben, dass Akteure der „anderen Seite“, wie China, Russland, Iran et al., die große Befreiung bringen werden … Diese Akteure haben – jeder für sich – ganz eigene Ziele. Welche Ziele haben denn die Bevölkerungen (klingt schon wie Herde) im westlichen Tütü-Malte und Soja-Thorben-Paradies? “

        Falsch. Die haben alle nur ein Ziel: die NWO. Auch Putin hat dieses Ziel, die ersten smart cities gab es in Rußland.

        Im Westen gibt es andere Menschen die, die Sie so verächtlich schildern. Schämen Sie sich. Nestbeschmutzung nennt man sowas.

      • Andreas_Sch. 29. Juni 2026 um 23:12 Uhr

        @Waldgaengerin
        29. Juni 2026 um 22:19 Uhr
        Unter NWO haben sich USAner schon etwas anderes vorgestellt als die „anderen“ – die wollten nämlich an der Spitze stehen und dem dummen Rest ihr Kaugummiparadies, mit billigem Wegwerframsch und hollywoodesker Überbewertung von allem, was aus dem Land der einzigen freien Menschen stammt, überhelfen. Tja, war wohl nüscht mit „großartigster Nation im Universum“.
        Ach was „Nestbeschmutzung“ … Ad I: Ich bin Mensch – nicht „Westen“! Ad II: Woanders gibt es bestimmt auch Tütü-Iwans und Soja-Mings – nur dass es dort nicht quasi vorgeschrieben ist, dass man das gefälligst toll zu finden hat.

      • Waldgaengerin 30. Juni 2026 um 6:52 Uhr

        Wieso schreiben Sie permanent von den „USA“?
        USA = Israel.
        Nennen Sie einfach die Dinge beim Namen anstatt irgend welche Vokabeln zu wiederholen, die man Ihnen vorgekaut hat.

      • Andreas_Sch. 30. Juni 2026 um 15:42 Uhr

        @Waldgaengerin
        30. Juni 2026 um 6:52 Uhr
        Ich schreibe nicht permanent von den USA … Außerdem mag ich es nicht, wenn man ständig „Amerika“ sagt/schreibt und „USA“ meint. Das ist genauso Gewäsch wie Europa und T€Uro-Union …
        Wenn ich USA schreibe, dann meine ich diese auch. Würde ich mich zu Bemerkungen über Israel versteigen wollen, würde ich das auch explizit machen. Also nenne ich dann wohl die Dinge bei ihrem Namen und Sie wollen mir nun „Vokabeln vorkauen“ … Ich ziehe es vor mich klar auszudrücken.

      • Waldgaengerin 30. Juni 2026 um 16:38 Uhr

        „Wenn ich USA schreibe, dann meine ich diese auch. Würde ich mich zu Bemerkungen über Israel versteigen wollen, würde ich das auch explizit machen. Also nenne ich dann wohl die Dinge bei ihrem Namen und Sie wollen mir nun „Vokabeln vorkauen“ … Ich ziehe es vor mich klar auszudrücken.“

        Nö.
        Nochmal: Hinter den USA steht Israel. Vollumfänglich.

        Da Sie das offensichtlich nicht wissen und oder nicht wissen wollen, sind Sie ein bewußter Desinformant.

        Das ist ja gerade der Witz wenn der andere komische Knabe hier den Westen in den Dreck zieht, wiederholt er mit seinem Wertewesten-Geschreibsel genau das, was vom Auftraggeber (USA = Israel) gewünscht ist. Das heißt er macht im Auftrag von Mächten, die bekanntlich Deutschland und Deutsche vernichten wollen (siehe Morgentau-, Hooton- und Kaufmann-Plan und wie sie alle heißen) seine eigene Kultur schmutzig. Vorläufer: Kulturmarxismus.

        Alles was westlich ist, schlecht reden. Kommt anscheinend hier ausnehmend gut an. Aber bei mir nicht.

        Im Übrigen habe ich es nicht nötig, mit Kultur hausieren zu gehen, ich bin und war mein Leben lang Künstler, Musiker, und bildender Künstler, und was die kulturmarxistisch gehirngewaschenen Leute hier so von sich geben ist einfach nur himmelschreiend beschämend und eben durch diese jahrzehntelange Gehirnwäsche und damit verbundener Dummheit erklärbar.
        Aber weist man die Gehirngewaschenen darauf hin, was sie da tun, werden sie auch noch pampig.

        Mit freundlichen Grüßen, bildende Künstlerin und Musikerin, Multiinstrumentalistin, und nein, meine Werke werden Sie online vergeblich suchen, die sind nämlich nur für Leute die Ahnung vom Fach haben.

      • Andreas_Sch. 30. Juni 2026 um 20:23 Uhr

        @Waldgaengerin
        30. Juni 2026 um 16:38 Uhr
        Ich denke, ich wiederhole mich, wenn ich schreibe, dass mit dem Wort „Wertewesten“, so wie es hier allgemein gebraucht wird, nicht die westliche Kultur gemeint ist … Es ist vielmehr diese Unkultur gemeint, mit der der Westen sich gerade lächerlich macht und selbst abschafft.
        Wäre ich ein „Desinformant“, würde ich wider besseres Wissen irgendwelchen Quatsch behaupten, sowas wie: Die grauen Außerirdischen haben sich mit den Echsen von Windsor verschworen, die Menschheit zu reduzieren und den Rest als Nahrungsreserve vorzuhalten … Oder ähnlichen Käse. Dass es esoterische und handfest „geschäftliche“ Kollusionen zwischen „Unsereleut“ und Kreisen in den USA gibt, lässt sich erkennen. Und? Haben Sie Vorschläge, wie man damit umzugehen hat? Was bringt es darüber zu fantasieren, was in geheimen Zirkeln besprochen wurde? Oder haben Sie handfeste Gegenmaßnahmen auf Lager? Na, dann los – nicht labern: Machen!
        Ansonsten bin ich, was Kunst anbelangt eher auf der Genießerseite als auf der schaffenden. Ich liebe Kunst: Westliche, Östliche, Afrikanische … Bspw. war ich auch immer begeistert von Aztekenkunst … Auch die Pueblos sind künstlerisch sehr interessant… und so … ja. 🤔

      • Hello 30. Juni 2026 um 20:40 Uhr

        @Waldgaengerin

        Wenn ich so Ihre „respektvollen“ Kommentare lese, bekomme ich immer mehr den Eindruck, Sie stünden vor einem Spiegel und redeten mit Ihrem Spiegelbild.

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