Steht Europas Flugverkehr vor dem Zusammenbruch?

7. April 2026von 2,1 Minuten Lesezeit

Die Flughäfen Europas haben die Fluggesellschaften aufgefordert, sich auf einen vollständigen Mangel an Treibstoff in naher Zukunft vorzubereiten. Schon jetzt wurden tausendfach Flüge abgesagt.

Die Preise für Jet Fuel haben sich seit Ausbruch der Krise mehr als verdoppelt: von rund 742 auf über 1.700 US-Dollar pro Tonne. Bereits Ende März 2026 wurden weltweit über 7.000 Flüge gestrichen – das entspricht fast sieben Prozent aller geplanten Verbindungen an einem Tag. In Europa spitzt sich die Situation zu.

In Italien gelten seit Anfang April an den Flughäfen Bologna, Mailand-Linate, Venedig und Treviso strenge Rationierungen: Air BP Italia priorisiert nur noch Langstreckenflüge über drei Stunden, medizinische und Regierungsmaschinen. Andere Flüge müssen mit weniger Treibstoff auskommen oder werden gestrichen. Das berichtet der britische Exxpress, der gleich ankündigt, dass „mehrere europäische Flughäfen mit einem Mangel konfrontiert sein könnten“.

Ryanair-Chef Michael O’Leary warnte, dass bei anhaltender Krise bis zu 10 bis 25 Prozent der Kerosin-Versorgung im Sommer gefährdet seien. Die Airline erwägt, im Mai, Juni und Juli fünf bis zehn Prozent der Flüge zu streichen – vor allem an Flughäfen mit akutem Mangel. Auch Lufthansa prüft die Stilllegung von bis zu 40 Flugzeugen, darunter ältere, treibstoffhungrige Modelle. Die skandinavische SAS hat bereits rund 1.000 Flüge im April abgesagt.

In Großbritannien, wo Heathrow und andere Hubs besonders abhängig von nahöstlichem Kerosin sind, ging letzte Woche die letzte bekannte Lieferung ein. Britische Regionalairlines wie Aurigny haben bereits Verbindungen eingestellt. Der Aviation-Analyst Alex Macheras twitterte: „Ein ernsthafter Jet-Fuel-Mangel ist weniger als eine Woche entfernt – auch an großen europäischen Drehkreuzen.“ Das sagte Macheras vor einigen Tagen.

Höhere Preise sind vorprogrammiert. Aber ob es dabei bleibt?

Noch reichen die europäischen Vorräte für einige Wochen, wie einige Airlines betonen. Doch Experten warnen: Wenn der Konflikt nicht bald endet, droht ab Mai ein Dominoeffekt. Dann könnten Hunderte Maschinen am Boden bleiben und Tausende weitere Flüge ausfallen.

Der Flugverkehr in Europa steht am Rande eines historischen Einbruchs. Preiswerte Flüge für die Masse sind Agenda-2030-Ideologen, die die Mobilitäts- und Reisefreiheit der Bürger beschränken wollen, schon lange ein Dorn im Auge. Mit der geplanten und inszenierten Energiekrise – man kann durchaus annehmen, dass genügend Kerosin vorhanden ist, wenn auch nur in strategischen Vorratslagern – könnten Billigflüge nun endlich langfristig gestrichen werden.

Bild „Flugverkehr“ by Mimolalen is licensed under CC BY-NC-SA 2.0.

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7 Kommentare

  1. Glass Steagall Act 7. April 2026 um 12:55 Uhr - Antworten

    Es sieht danach aus, als wenn die europäischen Machteliten uns nun mit dem Energielockdown erziehen und uns damit alle in den beschleunigten Reset bringen wollen! Am Ende wartet das digitale Gefängnis!

    Zuerst wird die Energie teurer, besonders mit Hilfe stattlicher Steuern, gleichzeitig verhöhnt die Politik ihre Wähler mit selbstgerechten dummen Sprüchen, dann wird die Energie auch noch künstlich verknappt und dann heißt es, jetzt müsst IHR verzichten und Freiheitseinschränkungen hinnehmen! Die kommenden Pleiten, Arbeitslosigkeit, Lieferengpässe usw. sind schon vorprogrammiert und gewollt! Wann werden die Bürger sich das nicht mehr gefallen lassen?

  2. Swiss-Tom 7. April 2026 um 11:43 Uhr - Antworten

    Am besten den gesamten Flugverkehr einstellen. Dann hätten wir wenigstens wieder mal einen wunderschönen blauen Himmel wie 2020! Nicht diese schädlichen Striemen von Geoengineering! Ist übrigens auch wieder einmal eine Verschwörungstheorie, die sich als wahr herausgestellt hat!

    • Varus 7. April 2026 um 12:23 Uhr - Antworten

      Ich hoffe, das war nur ironisch gemeint. Ich will auf Reisen nicht verzichten, viel lieber würde ich auf das Zionistenstan verzichten und bei Bedarf auf das Trumpistan auch.

    • Patient Null 7. April 2026 um 12:39 Uhr - Antworten

      Nach dem Flugverkehr ist der Güterverkehr dran. Das heist leere Regale. Kein Grund zur Freude.

    • joseph53 7. April 2026 um 13:23 Uhr - Antworten

      Ich würde nicht soo weit gehen, den Flugverkehr ganz einzustellen.
      Aber ich finde es gut, daß er viel teurer wird – was er ohnehin längst sein müßte.
      Die Umweltschädigung durch viel zu vieles Fliegen – verursacht durch kaum besteuertes Kerosin – ist enorm.

      Und was die Chemtrails wirklich bewirken, will ich endlich auch wissen!
      Die Inhaltsstoffe verteilen sich nämlich – besonders stark unterhalb der stark frequentierten Luftstraßen – überall.
      Ich vermute, daß ein extremes Waldsterben – das kaum medial erwähnt wird – damit zusammenhängt.

  3. VerarmterAdel 7. April 2026 um 11:30 Uhr - Antworten

    Problem Reaktion Lösung. Eigentlich nur noch lachhaft.

  4. Jan 7. April 2026 um 11:20 Uhr - Antworten

    Für die Versorgung ist natürlich der Frachtbereich wesentlich. Hier sind die Preise gestiegen und das Angebot ist weniger gewachsen als die Nachfrage. Es wird mit einem zweistelligen Rückgang gerechnet. Das würde zu einer spürbaren Verknappung von Waren führen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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