
Der steinige Weg der Impfkritik
Seit Impfungen Menschen mit staatlichem Druck aufgezwungen werden, haben selbstdenkende Zeitgenossen auf Widersprüche und leere Versprechungen hingewiesen. Der unvermeidliche Widerstand veranlasste Impfpropagandisten, ihr Repertoire mit dem ideologischen Kampfbegriff „Impfgegner“ zu bestücken, der bis heute zum Einsatz kommt.
Die westliche Welt wurde entgegen anderslautender Geschichtsnarrative von totalitären Top-Down-Gesellschaftsmodellen geprägt. Kritiker als „Gegner“ zu stigmatisieren, ist der sprachliche Beleg hierfür; denn „Gegner“ maßen sich immer etwas an, was die Mächtigen für sich beanspruchen: Recht und Richtigkeit. „Gegner“ finden sich in eine unterlegene Position gedrängt und müssen argumentieren. Allerdings ist deren Position daher in der Regel fundierter. Schließlich können „Gegner“ anders als Vollstrecker der Macht nicht auf Beförderungen spekulieren. 300 Jahre Impfdoktrin legen davon Zeugnis ab.
Solange Impfungen auf freiem Willen beruhten, gab es keine bis heute von Impflobbyisten beschworenen „Impfgegner“-Bewegungen. Auch sozialer Druck durch kirchliche und ärztliche Propaganda alleine bewirkte noch keinen organisierten Widerstand.
Erst als im Laufe des 19. Jahrhunderts infolge des immer offensichtlicher werdenden Betrugs mit der „Kuhpocken“-Impfung staatliche Impfzwänge eingeführt wurden, mündete das individuelle Schutzbedürfnis in Zusammenschlüssen von Personen. Von der ersten offiziellen Propagierung der Impfidee 1721 waren da bereits 150 Jahre vergangen.
Der Zündfunke für die Impfkritiker war die größte europäische Pockenepidemie ab 1870, die sich auf Importwolle aus Australien und Südamerika für Textilien und Papierherstellung zurückführen ließ.i Die Nutzlosigkeit des vermeintlichen Impfschutzes trat offen zutage. Millionen Geimpfter erkrankten. Europaweit kam es zu Hunderttausenden von Todesfällen, die allerdings hauptsächlich durch die ergriffenen Maßnahmen und weniger durch die Pocken bedingt waren. Die Aussetzung des Impfzwanges im englischen Leicester durch Bevölkerungsproteste schuf unwiderlegbare Fakten über den mangelnden Nutzen und die Schäden der Pockenimpfung.
Das staatliche „Weiter so“ mit drakonischen Impfgesetzen (im Deutschen Reich ab 1875) beschleunigte die Bildung von „Impfgegner“-Vereinen. Österreich beließ es damals – anders als bei „Covid-19“ – bei einer indirekten Impfpflicht. Neue Zwänge für die ab den 1880er Jahren aus den Tierställen der Mikrobiologen verbreiteten weiteren Impfungen konnten nur noch im Kadavergehorsam des Militärs durchgesetzt werden. „Zahlreiche Schadensfälle wurden nie schriftlich erfasst, um Schadensersatzklagen zu verhindern und den Impfkritikern keine Waffen in die Hand zu geben.“ii
Seit den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts trieben jedenfalls die organisierten „Impfgegner“ die Seilschaften der Impflobbyisten vor sich her. Sie publizierten Impfkrankheiten und Todesfälle, die ansonsten verschwiegen wurden. Ihnen sind aussagekräftige Statistiken zu verdanken, die offizielle Stellen verweigerten. Von 1870 bis 1914 wurden im deutschen Sprachraum etwa 1000 impfkritische Werke verfasst. Ab 1883 erschien die Zeitschrift „Der Impfgegner“, die bis zum Ersten Weltkrieg als Organ der Impfkritiker fungierte, aber den Fehler beging die Diffamierung „Impfgegner“ zu akzeptieren. Leser waren vor allem die gebildeten Kreise und nur wenige Ärzte. 1914 zählten die impfkritischen Vereine etwa 300.000 Mitglieder.
Wenige statistisch geschulte Mediziner und fachfremde Naturwissenschaftler kamen übereinstimmend zu vernichtenden Ergebnissen für die Impfaktivitäten und mussten sich als „Impfgegner“ verunglimpfen lassen. Dabei war keiner von ihnen voreingenommen, wie fehlende Interessenskonflikte zeigen. Anders als die Gruppe der Impfbefürworter, die von finanziell befangenen Lobbyisten durchsetzt war, hatten sich die kritischen Datenanalysten nicht bereichert. Trotz der nachlassenden Aktivität der Impfkritiker im Gefolge des Weltkriegs („Der Impfgegner“ wurde 1919 eingestellt), beschloss das Innenministerium in Deutschland 1930, Impfungen nicht mehr zu erzwingen, da es die Reichweite von Impfkritikern für sehr groß hielt.iii
„Covid-19“ demonstrierte eindrücklich, dass die Impflobbyisten nichts dazu gelernt hatten. Wiederum hielten sie Dauerpropaganda und das staatliche Gewaltmonopol für ausreichend. Aber Menschen solidarisieren sich erst und zeigen Flagge, wenn es eng wird. Bis auf den Vatikanstaat konnte nirgends ein Impfzwang für die modRNA-Gengifte scharf geschaltet werden. Inzwischen scheint die Mehrheit der Bevölkerungen wieder Bescheid zu wissen – wie schon einmal im 19. Jahrhundert.
Fazit
Impfkritiker waren die treibende Kraft, die ernüchternden Fakten über die Immunisierungsversuche durch Krankheit an das Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Uns Heutigen sollte allerdings klar sein, dass es Mut und eines langen Atems bedarf, um die immer wieder mit neuen Substanzen angefachte Impfideologie zu entlarven.
Referenzen
i Oidtmann HW: Geschichte der Pocken. Ein Culturkampf der Medicin. Foessen; Frankfurt/Main 1882
ii Sir Graham Wilson (1895-1987), Bakteriologe in London
iii Thießen M: Vom immunisierten Volkskörper zum „präventiven Selbst“. Impfen als Biopolitik und soziale Praxis vom Kaiserreich zur Bundesrepublik. Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 2013; 69,1:35–64
Reuther G: Riskanter Schutz. 300 Jahre Immunisierungsversuche.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er hat eine reihe von Büchern veröffentlicht. Darunter „Heilung Nebensache. Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin“, „Hauptsache krank?“ 300 Jahre Immunisierungsversuche.
Aktuell erschienen ist die erste unbefangene Impfgeschichte „Riskanter Schutz“ im Engelsdorfer Verlag.
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Wie immer gute Aufklärung.
Wie weit sich das am Ende auf die Menschen auswirkt, bleibt abzuwarten.
Da man ja in unsere Körper möchte für die Cyborg-Zukunft, wird man eine Story benötigen, um dies zu bewerkstelligen. Auch denkbar wäre eine massive Armut zu erzeugen und dann den Zwang für die Teilhabe, anzuwenden.
Zum Social Credit System gehört ja auch eine vertiefte Variante das Social Value Revold System. In China gabs sowas ähnliches zur Corona Zeit als Testversuche in bestimmten Städten. Wer sich an Regeln hielt wurde belohnt und wer nicht oder „Falschinformationen“ verbreitete bekam Strafen.
Auch so ein Modell wäre also vorstellbar, um seine Ziele zu erreichen, auch im Bereich der Giftspritzen.
Wer legt dann fest was Falschinformationen sind? Und das in Verbindung mit einer wertenden KI, die nach vorgabe und Filtern am Ende eh das System der Machtsekte festigt und vertreidigt…
Herr Reuther würde hier also unter Garantie für diesen Beitrag im SCS und SVRS, Minuspunkte bekommen und somit immer weniger Rechte und Freiheiten zugeteilt bekommen, seitens des Sozialkreditsystems und dessen Untervarianten.
Es wird dann also auf diese Art und Weise, wieder eine vorgegebene Einheitsmeinung und somit einheitliche Geschichtserzählung geben.
Die Aktuellen Nudging und sonstige Propaganda-Methoden könnten entfallen, wenn alle sich gegenseitig oder von oberer Stelle mit Punkten bewerten und sich dann Vorteile erkaufen können, oder noch viel ekliger, Nachteile vermeiden, was wohl irgendwann viel wahrscheinlicher sein wird. Sei brav sonst, ist ja die gängige Methode grundlegend jetzt schon im System, verborgen hinter der Struktur.
Im Grunde werden wir ja auch auf diese Bewertungsmethoden vorbereitet, durch Sterne vergaben im Netz bei Amazon z.B., oder anderen gefällt mir, oder gefällt mir nicht Methoden.
Denn groß anders ist am Ende ein System, in wir unser Umfeld mit Punkten bewerten werden ja auch nicht.
So soll es aber kommen.. Deine Mitmenschen werden den Richter und Henker sein und die Leute sich selbst in der Blase halten.
Wo es bei gekauften Dingen einen Nutzen bereitstellt, sind Personenbewertungen oder Meinungsbewertungen der Person, z.B. hier in der Kommentarspalte schon eine ganz andere Sache und werden ganz leicht zu einem Problem und zwar ein Schädliches für am Ende alle.. Jetzt ist es nur ein Stern oder Daumen. Wenn daran dann aber echte Strafen oder Belohnungen liegen und man nicht mehr ausweichen kann ins Analoge, tja..
Da so ein System aber zwingend eine eID braucht um zu funktionieren, kommen wir wieder bei der aktuellen Klarnamen-Pflicht Debatte an, die als Kampagane gefahren wird.
Also ein Teilschritt hin zur eID. Anfangs in den Social Medien, irgendwann überall und dann steht die Grundlage der eID.
Man merkt, hier laufen gezielte Pläne ab, uns schlussendlich dort hinzubringen wo es hingehen soll.. Die übliche Salami-Taktik.
Und ein Blockrocker Merz, ist da absolut dafür.. wie überraschend.
Es wird noch viel schlimmer kommen – wenn erst alle Impfungen auf mRNA „umgestellt“ sind…. dann werden die Menschen immer kranker, „Pandemien“ brechen aus, die Schuld wird wieder den Ungeimpften gegeben, wodurch leider bald Impfpflichten nötig werden – mit so hohen Geldstrafen, die sich nur noch die Bonzen und Millionäre leisten können – die behelligt sowieso niemand. Der Rest geht über den Rubikon… vielfach erst nachdem er oder sie auch noch eine segensreiche „Krebsimpfung“ erhalten hat. Die angeblich deswegen nicht mehr wirkt, weil man nicht schon vorher „durchgeimpft“ war… so wird Armageddon aussehen. Es wird kommen wie schleichendes Gift und die Täter werden zufrieden grinsen.
Ich war keine Impfgegnerin, die Zeckenimpfung hab ich eh, aber seit Corona bin ich eine Impfgegnerin geworden…und ich gehe nie wieder zum Arzt, nur bei Beinbruch…und das ist auch gefährlich, weil sie dir das Bein dann amputieren könnten…Impfärzte wissen, was sie tun. Sie tun es vorsätzlich…wüssten sie es nicht, müsste man ihnen die Befugnis entziehen.
Aber noch blöder ist der Begriff „Coronaleugner“ gewesen. Hier soll ein Konnex zu „Holxcaustleugner“ hergestellt werden. Das impliziert, Kritik und Hinterfragen ist verboten. Wenn du zweifelst, dass Coronaviren gefährlich sind, bist du ein Verbr. und gehörst eingespxrrt…..
Am blödesten ist diesbzgl. der Begriff „Klimaleugner“. Das zeigt, was für geistige Nulleinheiten diese sektoiden Weltuntergangsfanatiker und Heliophoben sind…
Beinamputation soll recht lukrativ sein. Aber vorher werden sie dir noch ein paar Tetanuspikse reinjagen.