Krieg im Iran: Ich habe Fragen

3. März 2026von 7,9 Minuten Lesezeit

An Trump- und USA-Versteher, die ernsthaft glauben, es ginge im Iran um die Menschen oder die Menschenrechte, habe ich ein paar Fragen. 13 Fragen um genau zu sein, auf deren Antworten ich sehr neugierig bin.

1. Warum wird Saudi-Arabien nicht niedergebombt? Da werden u.a. Schwule zu Tode gesteinigt. Von Frauenrechten will ich gar nicht erst anfangen.

2. Warum ist der für 10 Millionen Dollar gesuchter Islamist Al Jolani jetzt unter anderem Namen der beste Freund des Wertewestens, geschätzer Präsident von Syrien und darf ungestört Alewiten, Drusen und andere ermorden?

3. Wo und wann spielten Menschenrechte irgendeine Rolle für die USA? Gibt es irgendeinen anderen Grund für deren Kriege als „Schürf“rechte – sprich Bodenschätze oder sonstige Vorteile?

4. Seit wann führt die Ermordung von Kindern zu einer verbesserten Situation für die Menschen im Land – im Irak war es den USA lt. Madeleine Albreight „wert“, dass 500.000 Kinder gestorben sind?

5. Seit wann bzw. wo hat das Demokratie-bringen in Form von Regime Changes zu etwas anderem geführt als zu „failed states“?

6. Seit wann spielen Frauenrechte für die USA irgendeine Rolle – außer zur Begründung ihrer völkerrechtswidrigen Angriffskriege?

7. Wie weit hat sich die Situation in Afghanistan für Frauen in der Zeit der Besatzung durch die USA verbessert. naja – sie haben natürlich besser durch den massiv gestiegenen Drogenanbau verdient, der nach der Machtübernahme der Taliban wieder zurückgefahren wurde?

8. Seit wann sind „Verletzung von Menschenrechten“ ein Angriff auf die USA?

9. Wie viele Kriege hat der Iran seit seiner Gründung als islamische Republik begonnen? Also BEGONNEN, nicht geführt, weil er sich hat verteidigen müssen?

10. Seit wann verhindert man den Bau von Atomwaffen, indem man den wichtigsten religiösen Führer, der das schon 2003 öffentlich durch eine Fatwa strikt verboten hat, umbringt?

11. Wer hat islamistische Terrororganisationen wie den „Islamischen Staat“, „ISIS“, „Al Qaida“ und wie sie alle heißen, gegründet bzw. zumindest kurz nach ihrer Gründung „übernommen“ und finanziert?

12. In welchem Land des nahen bzw. mittleren Ostens lebt die größte jüdische Gemeinschaft, die auch noch an der Regierung beteiligt ist?

13. Seit wann wird in Israel behauptet, dass Iran direkt vor dem Einsatz von Atomwaffen stünde: 1984 – 1995 – 2006 – 2012 – 2015 – 2018 – 2025 oder 2026 ?

Wie eingangs erwähnt: auf die Antworten bin ich gespannt.

Nicht, dass ich die Mullah-Regierung in irgendeiner Form schätze oder die dortigen Umstände verteidigen will. Dass Exil-Iraner von dieser Regierung nicht begeistert sind und sich freuen, ist nachvollziehbar. Darum leben sie ja im Exil. Sie werden aber auch nicht von den Bomben be- bzw. genauer getroffen – wie die inzwischen über 150 Kinder in der Mädchenschule, denen man mit guten amerikanischen oder israelischen Bomben die Freiheit – ähm pardon – den Tod gebracht hat.

Dass viele davon allerdings einen Shah zurück wollen, der 1953 von den USA per Putsch inthronisiert wurde und ein blutiges Regime mithilfe des durch den Mossad ausgebildeten Savak gegen die eigenen Menschen geführt hat – zeigt von wenig historischem Wissen – bestenfalls.

Historisches Wissen könnte man sich aneignen

Spannende Hintergrundinformationen zur Situation im Iran, aber auch zu der Geschichte des Landes findet man im Video „Geo-Strategy #1: Iran’s Strategy Matrix“ von Jiang Xueqin im Kanal „Predictive History“ vom 24.4.2024.

Jiang Xueqin ist – lt. Chatgpt – ein chinesischer Pädagoge, Bildungsreformer und Autor, der vor allem für seine Kritik am traditionellen chinesischen Prüfungssystem bekannt ist. Seine damaligen Prognosen zur Wahl des US-Präsidenten, zu einem möglichen Krieg mit dem Iran – aber auch zu dessen möglichen Ausgang – zeigen, dass „Predictive History“ also die Analyse von historischen Daten, um zukünftige Ereignisse oder Trends vorherzusagen – wirklich sinnvoll sein kann.

Dass der „systemkritische“ rechte Mainstream wie Achgut, Nius, Apollo News, Junge Freiheit & Co, der sich treu der Staatsräson ergeben hat – Stichwort „Israel darf alles und die USA fast alles“ – den Tod Khameneis lautstark feiert überrascht nicht.

Dass hier auch wenig historisches Wissen vorhanden zu sein scheint, machen die meisten Berichte beim schnellen Lesen deutlich.

Wie weit manche dabei den Fakten „treu“ bleiben, erinnert an die Corona-Aussagen von Tagesschau & Co … Eine gute Analyse zu den Aussagen eines dieser „Systemkritiker“ hat der junge Betreiber des Youtube-Kanals „Die sekundäre Agitation und Agitor live“ im Video „So dreist belügt euch Julian Reichelt! Die dümmste Kriegspropaganda gegen den Iran entlarvt“ sehr gut aufbereitet.

Eine zuverlässige und mutige Einordnung dieses völkerrechtswidrigen Krieges bietet – wie immer – Dr. Michael Lüder in seinem Video „Angriff auf den Iran“ Armageddon im Orient?“ – wobei er die Inhalte deutlich emotionaler präsentiert als ich es sonst von ihm gewohnt bin.

In Anbetracht der Tatsache, was in Folge dieser Angriffe auf die Menschen und die Menschheit zukommen kann, ist das mehr als nachvollziehbar.

Auch dieser Text entstand originär in einem Wutanfall meinerseits in Anbetracht der Aussagen mancher sogenannter Systemkritiker.

Stimmen der Vernunft

Auf Facebook fand ich folgendes Statement der KPÖ:

Unsere Solidarität gilt den Menschen im Iran – nicht den Mullahy und nicht den Kriegsverbrechern in Washington und Tel Aviv

Günther Hopfgartner KPÖ Vorsitzender

Wir verurteilen jede militärische Intervention von USA und Israel im Iran. Solche Angriffe dienen nicht den Interessen der Menschen im Iran, sondern sind Ausdruck einer imperialistischen Machtpolitik, die unter dem Vorwand von Sicherheit und Atomverhandlungen Krieg führt und destabilisiert.

Die Repression des Mullah-Regimes im Iran darf nicht instrumentalisiert werden, um außenpolitische oder imperialistische Ziele zu legitimieren. Bereits zuvor hat die KPÖ die entscheidende Rolle der iranischen Bevölkerung betont. Die Proteste im Iran entspringen der wirtschaftlichen Verelendung, sozialen Ungleichheiten und der politischen Unterdrückung durch das herrschende Regime. Sie sind nicht Produkt externer Inszenierung.

Unsere Solidarität gilt den Menschen im Iran, den demokratischen, fortschrittlichen Bewegungen im Iran – nicht den autoritären Machthabern noch äußeren Militärinterventionen.

Die Lösung der tiefen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krisen im Iran kann nur aus dem Land selbst und von unten kommen. Jegliche ausländische Intervention – ob durch die USA, durch Israel oder durch andere Mächte – zerstört Menschenleben und Lebensgrundlagen, verschärft Krisen und schürt nationalistische Spannungen.

Wir lehnen einen neuen Krieg im Nahen Osten entschieden ab.

Militärische Strategien, ob unter dem Deckmantel der nuklearen Nicht-Verbreitung, der Terrorbekämpfung oder „Umgestaltung autoritärer Regime“, führen in der Praxis zu katastrophalen humanitären und politischen Konsequenzen – nicht zu Frieden, Demokratie oder sozialen Fortschritt.

das ich gerne verbreite, auch wenn die KPÖ während der Pandemie in meinen Augen versagt hat.

Aber der Fairness halber: auch im patriotischen und konservativen Lager der Systemkritiker gibt es derartige Stimmen der Vernunft. Dafür ein paar Beispiele.

Stefan Magnet von AUF1 schrieb öffentlich „NEIN zum Krieg ist nicht verhandelbar. Es heisst nicht „aber nur ein paar Raketen“ oder „aber die Bösen darf ich schon hauen“. Auch von Jürgen Elsässer von Compact und bei Info-Direkt waren schnell kritische Worte zu hören bzw. zu lesen. Dass mich mit diesen drei Medien politisch wenig verbindet, ist jedem, der mich kennt, bekannt.

Tucker Carlson veröffentlichte, dass Mossad-Agenten in Katar und Saudi Arabien verhaftet wurden, weil diese Bomben in diesen Ländern platzieren wollten. Oliver Janich  macht auf die Zusammenhänge zwischen Rothschilds und dem Iran aufmerksam.

Beim Der Status  liest man „Destabilisierung bedroht auch Europa – Iran-Konflikt: Flächenbrand droht – AfD & FPÖ fordern Deeskalation“ – nachdem sehr schnell einzelne Abgeordnet der AfD wie Robert Teske MdB AfD Thüringen oder Torben Braga, MdB AfD Thüringen auf X klare Haltung gegen den Völkerrechtsbruch zeigten, von ihrer Fanbase dafür aber teilweise einen heftigen Shitstorm ernteten.

Heute lese ich beim Stern : „AfD-Chef Chrupalla kritisiert Angriffe auf den Iran – und nennt Trump „Kriegspräsident“ AfD-Chef Tino Chrupalla hat die Angriffe der USA und Israels auf den Iran kritisiert. „Ich feiere nicht Raketenangriffe, egal auf welches Land und von wem sie kommen. Das kann man nicht feiern, weil immer Zivilisten getötet werden und das kann man nur verurteilen“, sagte Chrupalla in der RTL/ntv-Sendung „Frühstart“.

Roger Klöppel von „Die Weltwoche“ positioniert sich bereits in seiner Titelzeile eindeutig: Mongolensturm des Abendlandes: Bibi Netanjahu und Trump bomben die Mullahs weg und zertrümmern, wieder einmal, das Völkerrecht. Ziel ist die Machtübernahme im Nahen Osten sowie Geld und Öl für Washington  Seine heutige „Weltwoche Daily“ war ein ganz klares Statement für das Völkerrecht.

Allen genannten und ungenannten Stimmen der Vernunft gilt mein Dank.

Und jetzt?

Wie es im Iran weiter geht, weiß keiner. Eines ist – in meinen Augen – aber unumstößlich: wenn wir zulassen, dass „Die Guten dürfen Bomben werfen“ zur akzeptierten Regel in der „regelbasierten internationalen Ordnung“ wird, mit dem die NATO und die Vereinigte Staaten häufig ihr außenpolitisches und militärisches Vorgehen begründen, hat sich die NWO endgültig durchgesetzt.

Wollen wir es so weit kommen lassen?

Bildquelle: Screenshot von Achgut, deren ach-schlechter Artikel für mich heute Anlass für diesen Text war.

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Wird der Irankrieg von zionistischen und christlichen Wahnvorstellungen angetrieben?

Iran-Krieg: Wie reagieren die EU-Gegner?

Wer war der Angreifer auf Saudi-Ölfeld – Iran oder Israel-False-Flag?

27 Kommentare

  1. Michael Rosemeyer 21. April 2026 um 13:23 Uhr - Antworten

    DNI GABBARD OPENING STATEMENT FOR THE SSCI AS PREPARED ON THE 2025ANNUAL THREAT ASSESSMENT OF THE U.S. INTELLIGENCE COMMUNITY
    https://www.dni.gov/index.php/newsroom/congressional-testimonies/congressional-testimonies-2025/4059-ata-opening-statement-as-prepared

    … The IC continues to assess that Iran is not building a nuclear weapon and Supreme Leader Khamanei hasnot authorized the nuclear weapons program he suspended in 2003. …

    This Illegal US-Israeli Attack on Iran Is Also an Assault on the United Nations | Common Dreams
    https://www.commondreams.org/opinion/united-nations-israel-us-attack-iran

    Trump wurde „getäuscht“: US-Terrorabwehrchef tritt aus Protest gegen Iran-Krieg zurück
    2026_03_17
    https://www.berliner-zeitung.de/news/donald-trumps-terrorabwehrchef-joe-kent-tritt-aus-protest-gegen-iran-krieg-zurueck-li.10025178

  2. Tabascoman 4. März 2026 um 12:55 Uhr - Antworten

    Ich möchte zur Frage Nr 10 was bemerken. Ja, der Ayatollah hat gleich am Anfang seiner lebenslangen Amtszeit gesagt: die Urananreicherung dient nicht dem Bau von Atombomben. Das sagte er. Es ist aber so, das der Koran ausdrücklich Lügen gutheißt, wenn sie der Durchsetzung dieser sogenannten Religion dienen! So steht es ausdrücklich im Koran, und wer zweifelt, dass sich dieses Islam-Oberhaupt nach dem Koran richtet?

    Macht hat leider eine unangenehme Eigenschaft: sie machte bisher immer süchtig. Die einzige Lösung, damit die Bevölkerung darunter nicht leidet ist die zeitliche Begrenzung oder besser: der Machthaber muss jederzeit abwählbar sein. In sogenannten Demokratien ist sowas leider nicht der Fall.

    Man meint zwar „es gibt Wahlen“, aber das sind nur Scheinwahlen für Schauspieler die nach einem Drehbuch tanzen müssen. Wer Schreibt das? Manche vermuten: in den USA ist es die CIA. Und weil JFK nicht gehorchte, wurde er ermordet. Und in der Schweiz soll es Volksabstimmungen geben? Ja, ein kleiner Schritt besser. Aber durch massive Meinungslenkung nicht viel besser. Außerdem gibt es (wie überall) massive Hintergrundeinflüsse. Allein für die Schweiz erwähne ich mal: Wer gründete die GAVI und warum in der Schweiz? Der Gründer erhielt – in keinem anderen Land wäre das möglich! – volle diplomatische Immunität. Nur deshalb wählte Bill Gates die Schweiz als Sitz der GAVI – und ist durch seine Corona-Orgie nun „etwas“ reicher. Zurück in „Gottes Land“, was die USA wie auch Israel von sich behaupten.
    Zu den USA kann man nur sagen:
    Die Indianer konnten sich gegen Migration nicht wehren. Nun leben sie in Reservaten.

    Im Nahen Osten steht der Talmud gegen den Koran. Dabei ist der Talmud auf generationenlange Erfahrungen aufgebaut, der Koran dient nur zur Macht-Durchsetzung. Der Islam ist gar keine Religion, nur eine totalitäre Ordnung unter dem Deckmantel einer Religion. Weshalb diese bei uns nicht – allein wegen den Frauenrechten – als verfassungswidrig verboten wird, ist rätselhaft.

    Deshalb ist die Frage Nr.1 mehr wie berechtigt!

  3. Jan 4. März 2026 um 2:59 Uhr - Antworten

    Die KPÖ hat in Graz ganz dringend Gates’sche Gen-Mücken freilassen müssen. Alternativlos!

    Man sollte nicht zuviel erwarten.

  4. UU89 3. März 2026 um 22:42 Uhr - Antworten

    In Bezug auf Heuchelei sollte nicht vergessen werden, dass der seit Jahrzehnten von USA und EU geführte hybride Krieg gegen den Iran in Form von Wirtschaftssanktionen und Isolierung Irans, die theokratische Diktatur erst recht an der Macht gehalten und die Entwicklung einer Opposition behindert wurde. Bei Druck von Außen durch die „schwarze Pädagogik“ des Strafens scharen sich leider erst recht viele hinter der Nationalfahne bzw. der Regierung.

    Zum völkerrechtswidrigen hybriden Krieg der Sanktionen siehe auch https://www.sanctionskill.org

    Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen das auch …

  5. BAG CORNELEAN ZEPHRODATEV 3. März 2026 um 20:11 Uhr - Antworten

    JUST AN INTERLUDE 🎻

    Es ist unerfreulich, was da gerade im Iran geschieht und findet nicht meine Zustimmung. Aber letztendlich werden die Iraner auch diese Herausforderung überstehen. Persien war schon eine prägende Hochkultur, als die Europäer noch ihre naiven Strichmännchen an die Höhlenwände gemalt haben 😉. Das Volk der Perser wird noch hier sein, lange nachdem die heruntergekommene Sippe West-Europas und das „ENFANT TERRIBLE“ 👉 USA bereits wieder vom Antlitz dieser Welt verschwunden und zu Recht von ihr vergessen worden sind … 🌈

  6. Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 18:00 Uhr - Antworten

    Zur Desillusionierung z. B. bezüglich KPÖ:
    Ausnahmslos sämtliche moralische Inanspruchnahmen tatsächlicher Gegebenheiten im Rahmen jedweder Parteipolitik als auch herkömmlicher Politikszenarien dienen ausschließlichst allermindestens als billige Honigfalle in lockende Parteisumpflabyrinthe aller Art.

    Herrschsaft ist wirklich ganz einfach…

    • Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 21:34 Uhr - Antworten

      Zusammenfassung, Berichtigung, Ergänzung zum Thema:

      Die veröffentlichte Sprache erweist sich als Abbild tatsächlich waltender Kräfteverhältnisse.

      Wer die Definitionsgewalt ihrer Begriffe besitzt, sowie die Definitionen der Begriffe dessen Beliebigkeit unterworfen hat, als auch gleichzeitig eigene Definitionskonzepte gewitzt verschweigt – Selbiger gezeitigt sich Hegemonial.
      Der Geringe sucht den Schutz in sich ihm gebietender Normalität von Sprache und unterliegt sohin a priori, wogegen der Hegemon die Bedingungen diktiert, um die herbeigeführte Normalitätskonstruktion möglichst gnädig fürderhin bis in absurdest widersprüchlichste Augenscheinlichkeit dem Unterniederten naturgemäß mit dessen vorauseilendst frommer Mitwirkung zu erhalten.
      Der Hegemon bricht grundsätzlich jedes Versprechen noch bevor er dem Geringen die Gnade selbstverstetigter Pflichtschuld sachbezwungen einredete.

      Die Sprache erzeigt sich immer als ein Abbild tatsächlich waltender Kräfteverhältnisse, so lange bis die waltende Tatsächlichkeit alle Sprache restlosest verzehrte.

      Die Sprache selbst als auch ihre Elemente sind immer gleichzeitig naturgemäßen als auch herbeigeführten Abhängigkeiten selbstunterworfen als auch fremdunterworfen und daher niemals als selbstverständliche Voraussetzung zur Rekonstruktion von Wirklichkeit verlässlich, höchstens als dürftiger Hinweisversuch – Dies schon alleine in Anbetracht des Definitionsobskurantismus von Diskurspflegefestspielen in prächtigst verlautbart zähen Herrschaftsalltagen ausuferndster Sachzwangsgebirge:

      Moral, Ethik als auch Recht sind banalste als auch gleichzeitigst extremst geneigt sich selbstverkomplizierendste Hausordnungen von Sozialräumen verschiedenster Art und charakterisieren schlicht ausgesprochen als auch verschriftlicht sowie unausgesprochen konkludent interpretierbare Interessen.
      Die Interpretation von Hausordnungen aller Art ist den Gleichgewichtszuständen von Kräftegefügen der jeweiligen Sozialräume mit allen Folgen und Widersprüchlichkeiten letztlich selbst unterworfen, da der Mensch schließlich ein soziales Lebewesen als auch naturgemäßer Freiheitsentfaltung ist.
      Letztlich entscheiden faktisch wirkmächtige Kräfteverhältnisse von Abhängigkeiten im Rahmen sich ereignender Gewalten immer mehr die Handlungen von reaktiv wie aktiv abhängigen Individuen.
      Jedoch keineswegs irgendwelche rationale Entscheidungen, wenngleich sochselbige mit der Gewaltkonstellation korrelieren können…

      Alltag in Zirkelschlußgefängnissen gütigst Herrschaftlicher Expansionssucht

      Ständige Erzeugung allärtlicher Widersprüche in Form als auch Darstellung von Sachzwangsszenarien wie Hinweisen auf letztere als auch gleichzeitigst die Einladung zur Massenabschaltung daraus resultierender kognitiven Dissonanzen bei gleichzeitigst impulshaft induzierter Nötigung bzw. Nudging in irgenwelche Parteilager gehört seit jeher zum Tagesgeschäft von Herrschaft.

      Mut verschränkt mit Feigheit

      Mut des prächtig ostentativ sich opfernden Vorbildes zu vorgeblichen Gunsten des Geringen, welches die selbstopfernde Endzermürbung des Gemeingering Subalternen vielleicht verzögert bzw. auf unbestimmte Zeit vertagt, ja scheinbar legitimiert als auch “erlöst” wie aus der katholischen Kirche längstens bekannt etc…

      Mut eines Geringen selbst, welcher sich seinesgleichen zu Opfern trachtet als prächtigst zur Schau gestellte Inszenierung zumeist nachhältigsten Scheiterns unter episch sprachlicher Aufblähung seltenster Pyrrhus-Siege.

      Feigheit erweist sich, letztlich unterm Additionsstrich begriffen, als mangelnder Mut zu gebietend geboten individuellen als auch gruppen- sowie sozialraumbezogenen Selbstbeschädigungen bis zur aufopferungsbereitesten Selbstnichtungsgeneralpflicht aller Art als hegemonial postulierte Gruppen bzw. Sozialstrukturerhaltungsmaßnahme:
      In allervorletztesten Aufgeboten, sich gegenseitig zerzeihend der „Feigheit vor dem Feind“, hetzen unzählichste Subalternenmeuten längst Zerdungener in den Totalsten Endsieg Aller Zeiten.

      Feigheit und Mut, sprachlich verschränkt als Bausteine des Konstruktionsprinzips fesselndster Bringschuld, tiefst induziert als auch penetriert in die mitwirkungsbereitwilligste Seele des Subalternen, zu Gunsten moralisierendst Herrschaftlicher Hegemonie aller Art.

      Selbstbeschädigungskulte sind aus der Geschichte reichlich dokumentiert überliefert als auch feiern nach wie vor fröhlichste Urständ’ im Kleide ausuferndster Stockholm-Syndrompflege ab…

      Unterm Strich:

      Sämtlich moralisierende Imperativ-Konstruktion eignet sich seit Jahrtausenden, höchst effizient verschiedenste Gewalteskalationsbündelungen aller Art bis hin zum Krieg aller Art rechtfertigend zu rationalisieren als auch gleichzeitig mangelnden Frieden aller Art vorwurfsvoll zu beklagen, wobei der Einzelene im Rahmen von Gewaltmanagements aller Art seinen Opferbeitrag zu leisten habe – Auch wie nachgerade prächtigst sich inszenierendes Brüllen als auch Jammern ins Gemengelagenszenario von „endlich in die Gänge zu kommen“ als auch „sich zu bequemen seinen Hintern zu erheben“ ändert absolut gar nichts daran, sich möglicherweise dem fulminantesten Wagnis hinzugeben, schlichte Abhängigkeiten in seine Betrachtungen einzubeziehen.

      Herrschaft ist eine sich unendlich selbstverstetigend selbstbeschleunigende Abhängigkeitsfabrik aller Art, welche sich gleichzeitig nach Innen als auch nach Außen mittels in alle Unendlichkeit verausmaßendsten Abhängigkeitsverstrickungen zu stabilisieren trachtet – Die perfekteste Zirkelschlußgeneratorenfabrik auf sämtlichen Wegen zu Qual und Nichtung.

  7. Der alte Marxist 3. März 2026 um 17:43 Uhr - Antworten

    Es ist in der Tat äußerst positiv, wenn Stefan Magnet von AUF1 den von Israel initierten, verbrecherischen Angriff auf den Iran verurteilt. Auch Elsässer vom Compact-Magazin hat das getan. Ganz hervorragend ist der „Pranger der Schande: „Patrioten“, die Krieg beklatschen“ in diesem Magazin. Mir kommt das Kotzen, wenn ich hier Stellungnahmen von sogenannten rechten „Patrioten“ lese, die sich auf die Seite der israelischen Zionisten stellen – wie etwa Farange, Wilders, Le Pen oder üble Figuren in der AfD. Die „Patrioten für Europa“ – ihr gehört auch die FPÖ an – finden Netanjahu und die zionistischen Faschisten auch Klasse. Daher Kampf den rechten Freunden der Zionisten!!!

  8. Gabriele 3. März 2026 um 17:03 Uhr - Antworten

    Kann ich nur in allem zustimmen…. „Die“ Guten dürfen anscheinend alles und die Bevölkerung darf nur eines: Leiden und Sterben – egal wo.
    Sicher weiß Billy Gates hier eine Lösung: Alle Kinder im Iran unverzüglich impfen und eine neue Plandemie ausrufen. Dann Lockdown für den Iran und Israel und die USA entscheiden, wann „geboostert“ wird…
    Sorry für die Ironie. Es ist grauenvoll, wie sie sich alle in die – am Ende zweifellos – Selbstzerstörung bomben. Und Europa wird von ein paar Irren hineingezogen, wobei auch hier das Volk zu zuschauen darf.
    Da wünscht man sich wirklich ein jüngstes Gericht…

    • Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 17:08 Uhr - Antworten

      Zur Erinnerung, jedoch keinstenfalls zum Troste:

      Die veröffentlichte Sprache erweist sich als Abbild tatsächlich waltender Kräfteverhältnisse.

      Wer die Definitionsgewalt ihrer Begriffe besitzt, sowie die Definitionen der Begriffe dessen Beliebigkeit unterworfen hat, als auch gleichzeitig eigene Definitionskonzepte gewitzt verschweigt – Selbiger gezeitigt sich Hegemonial.
      Der Geringe sucht den Schutz in sich ihm gebietender Normalität von Sprache und unterliegt sohin a priori, wogegen der Hegemon die Bedingungen diktiert, um die herbeigeführte Normalitätskonstruktion möglichst gnädig fürderhin dem Unterniederten zu erhalten.
      Der Hegemon bricht grundsätzlich jedes Versprechen noch bevor er dem Geringen die Gnade selbstverstetigter Pflichtschuld sachbezwungen einredete.

      Die Sprache erzeigt sich immer als ein Abbild tatsächlich waltender Kräfteverhältnisse, so lange bis die waltende Tatsächlichkeit alle Sprache restlosest verzehrte.

  9. Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 17:02 Uhr - Antworten

    „Als erwachsen darf gelten, wer auf sich selber nicht mehr hereinfällt.“

    Heimito von Doderer

    • audiatur et altera pars 3. März 2026 um 17:21 Uhr - Antworten

      Fortiter in spe, suaviter in loco!

      • Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 17:28 Uhr

        Allerdings!

  10. Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 16:47 Uhr - Antworten

    Merke:
    Auch die ständige Erzeugung allärtlicher Widersprüche in Form als auch Darstellung von Sachzwangsszenarien wie Hinweisen auf letztere als auch gleichzeitigst die Einladung zur Massenabschaltung daraus resultierender kognitiven Dissonanzen bei gleichzeitigst impulshaft induzierter Nötigung bzw. Nudging in irgenwelche Parteilager gehört seit jeher zum Tagesgeschäft von Herrschaft.

    Herrschaft ist soooo einfach…

  11. Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 16:34 Uhr - Antworten

    Zur Erinnerung:

    Mut verschränkt mit Feigheit

    Mut des prächtig ostentativ sich opfernden Vorbildes zu vorgeblichen Gunsten des Geringen, welches die selbstopfernde Endzermürbung des Gemeingering Subalternen vielleicht verzögert bzw. auf unbestimmte Zeit vertagt, ja scheinbar legitimiert als auch “erlöst” wie aus der katholischen Kirche längstens bekannt etc…

    Mut eines Geringen selbst, welcher sich seinesgleichen zu Opfern trachtet als prächtigst zur Schau gestellte Inszenierung zumeist nachhältigsten Scheiterns unter episch sprachlicher Aufblähung seltenster Pyrrhus-Siege.

    Feigheit erweist sich, letztlich unterm Additionsstrich begriffen, als mangelnder Mut zu gebietend geboten individuellen als auch gruppen- sowie sozialraumbezogenen Selbstbeschädigungen bis zur aufopferungsbereitesten Selbstnichtungsgeneralpflicht aller Art als hegemonial postulierte Gruppen bzw. Sozialstrukturerhaltungsmaßnahme:
    In allervorletztesten Aufgeboten, sich gegenseitig zerzeihend der „Feigheit vor dem Feind“, hetzen unzählichste Subalternenmeuten längst Zerdungener in den Totalsten Endsieg Aller Zeiten.

    Feigheit und Mut, sprachlich verschränkt als Bausteine des Konstruktionsprinzips fesselndster Bringschuld, tiefst induziert als auch penetriert in die mitwirkungsbereitwilligste Seele des Subalternen, zu Gunsten moralisierendst Herrschaftlicher Hegemonie aller Art.

    Selbstbeschädigungskulte sind aus der Geschichte reichlich dokumentiert überliefert als auch ferern nach wie vor fröhlichste Urständ’…

    Unterm Strich:

    Sämtlich moralisierende Imperativ-Konstruktion eignet sich seit Jahrtausenden, höchst effizient verschiedenste Gewalteskalationsbündelungen aller Art bis hin zum Krieg aller Art rechtfertigend zu rationalisieren als auch gleichzeitig mangelnden Frieden aller Art vorwurfsvoll zu beklagen, wobei der Einzelene im Rahmen von Gewaltmanagements aller Art seinen Opferbeitrag zu leisten habe – Auch wie nachgerade ein prächtigst sich inszenierendes Brüllen als auch Jammern ins Gemengelagenszenario von „endlich in die Gänge zu kommen“ als auch „sich zu bequemen seinen Hintern zu erheben“ ändert nichts daran, schlichte Abhängigkeiten in seine Betrachtungen einzubeziehen.

    Herrschaft ist eine sich unendlich selbstverstetigend selbstbeschleunigende Abhängigkeitsfabrik aller Art, welche sich gleichzeitig nach Innen als auch nach Außen zu stabilisieren trachtet – Die Zirkelschlußgeneratorenfabrik auf sämtlichen Wegen zu Qual und Nichtung.

    • Jan 4. März 2026 um 2:54 Uhr - Antworten

      Nicht nur Herrschaft ist das, sondern Wahrnehmung, Handeln und Teleologie überhaupt. Das ist gerade das Problem. Es reicht nicht die Kritik des anderen ohne die Verantwortung des eigenen.

      Herrschaft überwinden lässt sich erst, wenn man weiß, was man will. Bis dahin ist man ein Schlafschaf, das määt und brav auf milde Gaben wartet und sich zu Weihnachten abstechen lässt, weils angenehmer ist, als selbst einen Überlebenskampf zu führen.

      Das Neue ist noch nicht geboren!

      • Peter Ruzsicska 4. März 2026 um 17:13 Uhr

        In mir möglichster Kürze erst die Begriffsbestimmungen:
        Herrschaft = Gewalt über Lebewesen und/oder Gegenstände;
        Gewalt = angewendete Kraft zur Erreichung eines Ziels, (jur. Definition);
        Macht = Möglichkeit von Gewaltanwendung = Kontrolle

        Des Weiteren:
        Leider bin ich nicht der Auffassung, daß Herrschaft grundsätzlich überwindbar ist, da nach meiner Auffassung letztere eine schlicht logische Folge von individuell als auch gleichzeitig sozialer Ausregelungsschwäche bzw. Ausregelungsverneinung darstellt.
        Vielmehr kann als auch „will“ die sich automatisch selbstverstetigend verunendlichende Herrschaftslogik leider selbst nicht beschränken auf Grund ihr wesentlich ausgelagert praktisch-praktikablen Sozialfunktionen als auch zu komplexer Arbeitsteilungstechnik aller Art etc., da nach meiner Auffassung die einzig befriedigende Beschränkung bzw. Gewaltunterbrechung ausschließlich nur individuell hergestellt werden kann als auch muß.
        D. h. innerhalb einer x-beliebigen Sozialstruktur muß die Ausregelung der Einzelwesen untereinander möglichst vollständig beweisbar, lebensnahest erfolgen, um zu Gleichgewichtszuständen gelangen zu können, wo destruktive Gewaltsamkeitsverhaftetheit zu Gunsten Einzelner als auch Weniger sich schlicht nicht auszahlt die Kräfteverhältnisse umgehen zu müssen um individuelle bzw. Gruppengenugtuung zu erheischen.
        Bei den unterschiedlichen Interessenslagen bez. Ausregelung von Gewalten (= Kräften) aller Art von einzelnen größeren Sozialverbänden zu anderen betrachtet, ist es schon allein zu großer Umfänglichkeit geschuldet, vollständige Gewaltausregelung möglichster Befriedung möglichst aller Einzelwesen herzustellen…

        Außerdem ist es im Menschen wie im Primaten aus dem sog. Tierreich so angelegt (Beobachtbar in Sozialverbänden von Schimpansen), daß die Männchen aus purer Lust geneigt sind gruppenfremde Einzeltiere aus fremden Sozialverbänden welche sich in markierten Revieren befinden, einfach zu Tode zu hetzen bzw. diese schwerst zu verletzen, während die Weibchen das Geschehen laut kreischend anfeuern.

        Naturgesetzlichkeiten sind niemals Überwindbar –
        Mensch kann bloß unvollständige Ausregelungstechniken immer wieder aufs Neue versuchen, um sich selbststrukturierende Gewalteskalationen gegebenenfalls mittels möglichst vollständigen Ausregelungspraktiken sozusagen kultiviert in verschiedenste Gleichgewichtszustände zu befördern – Dazu gab als auch gibt es als auch wird es (leider) niemals ein Rezept geben.

        Herrschaft ist sohin das in alle Unendlichkeit banalste als auch sich selbstverkomplizierendste Abhängigkeiten erzeugende Überlebenskonzept Weniger über Viele und immer mehr, welches a priori seine Selbstbeschränkungsmöglichkeit bereits formallogisch verneint als auch letztere beständig in alle Unendlichkeit auf abhängige Sozialstrukturen auslagert, um sich dadurch selbst zu stabilisieren.
        Was dabei unterm Strich steht, ist als auch war immer ein schändlichst bestialischt automatischer Schindweg zu Qual und Nichtung.

      • Peter Ruzsicska 4. März 2026 um 17:28 Uhr

        Sorry, Berichtigung und Ergänzung am Ende des zweiten Absatzes:

        Bei den unterschiedlichen Interessenslagen bez. Ausregelung von Gewalten (= Kräften) aller Art von einzelnen größeren Sozialverbänden zu anderen betrachtet, ist es schon allein zu großer Umfänglichkeit geschuldet, weitestgehend vollständige Gewaltausregelung möglichster Befriedung möglichst aller Einzelwesen untereinander herstellen zu können – Als auch zumindestBeziehungen zwischen Sozialstrukturen herstellen zu können, welche andere so gering als möglich zu stören vermögen…

      • Peter Ruzsicska 4. März 2026 um 17:45 Uhr

        Sozusagen konstruktiv jedoch keinesweges optimistisch möchte ich noch gemäß meinen Erfahrungen anfügen, daß Mensch sich schon auf Grund seiner Natur bemerkenswertest tolerant bezüglich Störungen aller Art auch in seiner alltäglichen Gewaltausregelungspraxis erweist – Diese Resilienz ist, schon allein seiner Sterblichkeit geschuldet, naturgemäß schlicht begrenzt…

  12. audiatur et altera pars 3. März 2026 um 15:49 Uhr - Antworten

    Zur bildgebenden Achse: Für mich das perfekte Beispiel, dass die Dinge nie so einfach sind wie sie scheinen: Sie ist für mich sonnenklar Mutter der Cancel Culture in Deutschland. Und zugleich eine Bastion der Meinungsfreiheit. Das darf (und muss man) in einer Demokratie aushalten. Dort steht – siehe da – zugleich zumindest eine treffende Überschrift vom prädestinierten Verlierer aller Shows und Showdowns der letzten Jahre… Und wer die orthodoxen Juden in Israel gesehen hat, mit welcher Vehemenz sie sich der Einberufung in die IDF aus r e l i g i ö s e n Gründen widersetzen, der denke mal dran, wie viele das bei uns im Kriegspropagandafall täten: Nahezu null! Wobei die ehemaligen Jugoslawen hierzulande noch gut wissen, wie schnell sowas geht und jeder nach der üblen Maskenshow leicht wissen kann, dass jeglicher Widerstand in unseren Breiten von selbsternannten „sanitären“ Capos schnell erstickt werden würde. Und es war vielleicht nicht ganz zufällig ein berlinstämmiger „Geimpfter“, der anfangs der Geschichte auf der Achse quasi als Anti-Karl-Kraus konstatierte:
    „Jetzt ist Krieg – Fragen stellen wir später.“ Leider meist zu spät bzw. nach einem etwaigen großen Bumm des einzig echten Irren (Impfvorreiters) in der Weltpolitik vielleicht gar nie.

    • Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 16:11 Uhr - Antworten

      Im Übrigen sind die Gesellschaftssysteme im Laufe der Zeiten schon zu groß geraten, um sich möglichst vollsändig zwischen Individuum und größeren sozialen Abhängigkeiten ausregeln zu können, wobei die Technikentwicklung diese Prozesse bloß beschleunigt jedoch nicht zu verbessern scheint…

      • Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 16:12 Uhr

        …vollständig…

  13. Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 15:40 Uhr - Antworten

    Herrschaftsprobleme, auch solche Probleme welche durch Herrschaft herbeigeführt, sind niemals mittels Moral, Ethik als auch Recht aller Art lösbar.
    Da Herrschaft selbst, Moral, Ethik als auch Recht grundsätzlichst immer zu Gunsten des Hegemons opportun zurechtdefiniert bzw. in definitionsobskuranten Diskursräumen als pässliche Erzählungen reinster Willkür prächtig postuliert, verlautbart und gebietet etc… – Das ist fundamentale Herrschaftstechnik.

  14. Kriegsgegner 3. März 2026 um 15:39 Uhr - Antworten

    Das traurige in der heutigen Zeit ist die Anerkennung der Deutungshoheit der eigenen Regierungen über die Wahrheit und sogar über die Wortbedeutungen durch uns alle. Und dass Leztere in den zeitlichen und geographischen Achsen auch komplett konträr ausfallen dürfen.
    Vereinfacht gesagt, solange wir uns selbst soweit erniedrigen selbst daran zu glauben, dass z.B. „unprovozierte Angriffskriege“ auch als solche bezeichnet werden dürfen, wenn sie in Wahrheit provoziert sind, oder auch dass solche Angriffskriege – je nachdem wer sie führt – mal gut und mal böse sein können, wird es unprovozierte Angriffskriege auch immer wieder geben.

    • Peter Ruzsicska 3. März 2026 um 16:04 Uhr - Antworten

      Die Sprache als auch ihre Elemente sind immer gleichzeitig naturgemäßen als auch herbeigeführten Abhängigkeiten selbstunterworfen als auch fremdunterworfen und daher niemals als selbstverständliche Voraussetzung zur Rekonstruktion von Wirklichkeit verlässlich, höchstens als dürftiger Hinweisversuch – Dies schon alleine in Anbetracht des Definitionsobskurantismus von Diskurspflegefestspielen in prächtigst verlautbart zähen Herrschaftsalltagen ausuferndster Sachzwangsgebirge:

      Moral, Ethik als auch Recht sind Hausordnungen von Sozialräumen verschiedenster Art und charakterisieren schlicht ausgesprochen als auch verschriftlicht sowie unausgesprochen konkludent interpretierbare Interessen.
      Die Interpretation von Hausordnungen aller Art ist den Gleichgewichtszuständen von Kräftegefügen der jeweiligen Sozialräume mit allen Folgen und Widersprüchlichkeiten letztlich selbst unterworfen, da der Mensch schließlich ein soziales Lebewesen als auch naturgemäßer Freiheitsentfaltung ist.
      Letztlich entscheiden faktisch wirkmächtige Kräfteverhältnisse von Abhängigkeiten im Rahmen sich ereignender Gewalten immer mehr die Handlungen von reaktiv wie aktiv abhängigen Individuen.
      Jedoch keineswegs irgendwelche rationale Entscheidungen, wenngleich sochselbige mit der Gewaltkonstellation korrelieren können…

  15. VerarmterAdel 3. März 2026 um 14:19 Uhr - Antworten

    Israel wurde gegründet, um den Dritten Weltkrieg auszulösen – https://coronistan.blogspot.com/2024/04/bill-cooper-israel-wurde-gegrundet-um.html

  16. Jakob 3. März 2026 um 14:15 Uhr - Antworten

    Diese Zusammenfassung tut gut. Danke dafür.

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