Wann wurde eigentlich Pompeji verschüttet?

4. Juni 2025von 7,8 Minuten Lesezeit

Die vom verfestigten Vulkanauswurf teilweise befreiten Städte Pompeji, Herkulaneum, Oplontis und Stabiae gelten als Ikonen des auf grausame Weise konservierten römischen Alltags. Aber worauf beruht die Sicherheit, dass es sich bei den Ausgrabungen um den Inhalt eines Tresors römischer Lebensart handelt? Der Vesuv soll immer wieder ausgebrochen sein. Wie ist eine Datierung auf den 24. August des Jahres 79 zustande gekommen? Eine alternativlose Festlegung eines so weit zurückliegenden Ereignisses weckt Zweifel.

Leben in Ruinen?

Es gibt Landkarten aus späteren Zeiten, auf denen die angeblich verschütteten Städte eingezeichnet sind. Eine davon ist die sogenannte Tabula Peutingeriana, die als Herbergsführer sicher keine unbewohnten Orte verzeichnete.

Ihre Datierung ist zwar unklar, aber selbst die offizielle Geschichtsschreibung liegt mit der zweifelhaften Annahme einer „spätrömischen“ Entstehung (3.-4. Jahrhundert) lange nach dem ominösen Jahr 79. Höchstwahrscheinlich stammt die Landkarte sogar aus dem 15. Jahrhundert, da Indien bereits abgebildet ist. Ein Erstaunen der Gelehrten über die Einträge von Pompeji und Herculaneum blieb jedenfalls noch 1598 aus, als die Tabula Peutingeriana erstmals in Druck ging.

Es ist allerdings noch kurioser. 15 Kilometer südlich von Neapel befindet sich an der Fassade der Villa Pharao Mennela ein Epitaph für die Opfer des größten durch mehr als 50 Dokumente gesicherten Vesuvausbruchs im Jahr 1631, auf dem die vernichteten Städte in lateinischer Sprache verzeichnet sind. Darin werden auch Pompeji und Herculaneum genannt:

Von einem zwischenzeitlichen Wiederaufbau ist nirgends die Rede. Die Inschrift ist bereits von einem französischen Italienreisenden 1687/8 gesehen und notiert worden.i Es ist nicht bekannt, dass Leser seines Buches den Sachverhalt bezweifelt hätten. Offenbar kannte damals niemand die angebliche Verschüttung im Jahr 79.

1592 muss Pompeji jedenfalls noch oberirdisch gelegen sein. Denn da erstellte der aus Rom verbannte Vollender des Petersdoms, der Architekt Domenico Fontana (1543-1607), vom Fluss Sarno südlich von Neapel einen Kanal zu Mühlen in Torre Annunziata. Obwohl seine Trasse mit einer Länge von 1764 Meter durch den Hügel verlief, auf dem Pompeji erbaut wurde, berührt oder beschädigt sein Bau kein Gebäudefundament. Fontana muss bei der Planung der unterirdischen Galerie die Lage der Häuser gekannt haben. Seine zahlreichen Brunnen im Kanalverlauf lagen auf dem Bodenniveau des heute ausgegrabenen Pompeji. Wäre die Stadt damals schon verschüttet gewesen, müssten die Brunnen nach der Freilegung wie Industrieschornsteine in die Landschaft ragen!

Wie hätte er auch fast zwei Kilometer im vulkanischen Auswurf ohne die nötige Lüftung arbeiten lassen können? Wäre Fontana außerdem auf eine verschüttete römische Stadt gestoßen, hätte dies bereits zu seiner Zeit Ausgrabungen veranlasst. Schließlich war alles Römische seit der Renaissance eine Sensation und bares Geld wert. Ein Architekt, der sich einer Wiedergeburt der Antike verschrieben hatte, wäre sofort elektrisiert gewesen. Eine zum Ausbruch am 16. Dezember 1631 gestochene Karte mit den Lavaströmen zeigt jedenfalls Herculanum und Pompeji als betroffene Städte:

 

 

Quelle: Mascoli, G. B. 1633. De incendio vesuvii excitato XVLJ. Napoli

Obwohl Fontana nichts über eine Auffindung einer verschütteten antiken Stadt vermittelt, wird er heute als zufälliger Entdecker Pompejis genannt, der die Bedeutung nicht erkannt oder kein Interesse gefunden hätte! Dies ist unglaubhaft, da zumindest sein Sohn, der ebenfalls als Architekt in Neapel wirkte, die Entdeckung am Leben erhalten hätte.

1709 stellte der Antikenexperte Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) bei seinem Besuch des teilweise ausgegrabenen Pompeji eine zum Verwechseln große Ähnlichkeit damals neuer mit den vermeintlichen antiken Gebäuden außen wie innen fest, ohne die antike Katastrophe in Frage zu stellen. In seinem Tagebuch vermerkte er 1787: „Pompeji setzt jedermann wegen seiner Enge und Kleinheit in Verwunderung. Schmale Straßen, obgleich grade und an der Seite mit Schrittplatten versehen, kleine Häuser ohne Fenster, aus den Höfen und offenen Galerien die Zimmer nur durch die Türen erleuchtet. Selbst öffentliche Werke, die Bank am Tor, der Tempel, sodann auch eine Villa in der Nähe, mehr Modell und Puppenschrank als Gebäude. Näher an der Stadt fielen mir die kleinen Häuser wieder auf, die als vollkommene Nachbildungen der pompejanischen dastehen.“ii

Moderne Reiseführer teilen diese Ansicht: „Bewundernswert ist das sehr hohe Niveau der darstellenden Kunst in Pompeji (Fresken, Mosaike, Statuen), das dem Stand der Wissenschaft der Renaissance entspricht. Bei den Ausgrabungen wurde eine Sonnenuhr mit gleichmäßig aufgeteilten Stunden gefunden, ein Gerät, dessen Bau sogar im späteren Mittelalter ein großes Problem war. Die berühmten antiken Mosaike aus Pompeji sind in Komposition, Kolorit und Stil den Fresken Raffaels, Julio-Romano, das heißt den Fresken der Renaissance, auffallend ähnlich. Das alles bezeugt ein außerordentlich hohes Niveau der Entwicklung der Stadt und seiner Bewohner.“ Auch tauchten christliche Motive bei den Ausgrabungen auf, die es im Jahr 79 noch gar nicht gegeben haben kann.iii Bleibt ein Drittel von Pompeji unter vulkanischen Trümmern, weil man kompromittierende Funde fürchtet?

Antike Beweise?

Tatsächlich beruht das offizielle Katastrophendatum lediglich auf zwei „Briefen“ eines „Plinius des Jüngeren“, von denen nur „Abschriften“ aus der Renaissance existieren. Diese Briefe wären vom angeblichen Augenzeugen erst etwa 25 Jahre nach der angeblichen Katastrophe zu Pergament gebracht worden und sind an den als Kunstfigur entlarvten Historiker „Tacitus“ gerichtet. Niemand anderem scheint das Ereignis eine Zeile wert gewesen zu sein. Als Neffe des Naturforschers Plinius des Älteren hätte er von dessen Haus in Misenum den Ausbruch aus der Ferne beobachtet. Alle anderen späteren Erwähnungen lassen sich darauf zurückführen, obwohl sich die Schilderungen erheblich unterscheiden!

Nachdem Plinius der Ältere zur Rettung von Menschen und Sachen am Ufer angelegt hätte, wäre er wegen Gegenwind gezwungen gewesen, im Hause seines Freundes Pomponius zu übernachten. Frühmorgens wäre er in ägyptischer Finsternis bei ununterbrochenem Hagel von porösen Bimssteinen an den Strand gegangen. Dort hätte er sich auf ein flachgelegtes Segel gelegt und seinen Kopf mit einem Kissen geschützt. Plinius sei dann von zwei seiner Sklaven aufgehoben worden und wäre plötzlich tot umgefallen.

In der angeblichen Biographie des älteren Plinius, die meist einem „Caius Suetonius Tranquillus“ (kurz: Sueton) zugeschrieben wird, lesen wir eine andere Version: „Er fand bei einer Katastrophe in Kampanien den Tod; denn als er bei einem Ausbruch des Vesuvs zur Erkundung der Ursachen mit einem leichtem Boot näher hingefahren war, und der Gegenwind ihn gehindert hat zurückzukehren, wurde er von Asche und Staub verschüttet. Oder, wie einige meinen, wäre er von seinem Sklaven getötet worden.“

Die Briefe des jüngere Plinius wären in seiner letzten Lebensphase öffentlich gemacht worden. Dies wirft natürlich die Frage auf, ob er denn alle Briefe vor der Versendung dupliziert oder wieder zurückgefordert hätte! Um es bis in die Renaissance zu schaffen, hätten diese Briefe eines unbedeutenden römischen Rechtsanwaltes dann noch mindestens einmal kopiert und sorgfältig verwahrt werden müssen, um 1500 Jahre später in Paris wieder aufgefunden zu werden. Liegen die Ersterwähnung der Plinius-Briefe von 1471 und deren Erstdruck 1508 nur zufällig nahe beim ersten Auftauchen der Tacitus-Werke? Jedenfalls dienen dessen biographische Daten als Anker für die Datierung, da der jüngere Plinius natürlich keine A.D-Angabe mitlieferte. Es gibt keinen Bodenfund der dieses Datum stützen könnte.

Es ist verstörend, wenn die angeblich wortgetreuen Abschriften der Briefe den 24. August als Katastrophendatum nennen, obwohl inzwischen aufgefundene Erntefrüchte mindestens den Monat Oktober oder November erfordern. Wie hätte sich ein angeblicher Augenzeuge eines so epochalen Ereignisses in der Jahreszeit täuschen können? Plausibel ist nur, dass der Schreiber des Briefes nicht dabei war und die heutigen Funde natürlich nicht kennen konnte. Die Schutzbehauptung, dass es sich bei dem unpassenden Monat um den Irrtum eines Kopisten gehandelt hätte, ist lächerlich, da es voneinander unabhängige Abschriften gegeben haben soll, die denselben „Fehler“ enthalten. Der 16. Dezember des einzigen sicher bezeugten Ausbruchs vor der Barockzeit im Jahr 1631 passt dagegen.

Obwohl die Angaben der Todesopfer zwischen 4.000 und 18.000 Menschen schwanken, wird das Ereignis im Jahr 1631 heute klein geredet. Stereotyp wird nur noch die Zahl 4.000 genannt. Selbst diese Zahl wäre höher als die in Pompeji seit Beginn der Ausgrabungen im 18. Jahrhundert gefundenen knapp über 1000 Leichen. Es gibt also keinerlei Grund das gesicherte Ereignis vom 16. Dezember 1631 als Petitesse gegenüber den vagen widersprüchlichen Vermutungen über einen Ausbruch im Jahr 79 hinzustellen. Nur der 16. Dezember 1631 lässt sich widerspruchsfrei mit den heute bekannten Fakten in Einklang bringen.

Referenzen

i Misson FM: Reise nach Italien. Thomas Fritschen; Leipzig 1713

ii Goethe JW: Italienische Reise. 2. revidierte Auflage;

iii Fomenko AT: History: Fiction or Science. S. 65; Delamare; Paris/London/New York 2003-17

Bild: Image by Marta from Pixabay

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er hat 8 Bücher veröffentlicht. Darunter „Hauptsache Panik. Eine neuer Blick auf Pandemien in Europa“, „Heilung Nebensache. Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin“, „Hauptsache krank?“ und „Tatort Vergangenheit


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12 Kommentare

  1. local.man 10. Juni 2025 um 19:56 Uhr - Antworten

    Für mich ist das alles eher Hollywood Film. Ich kenne mich mit dem Thema sonst nicht aus.

    Aber ich sag euch was.
    Sobald Zeitreisen für jedenman zu haben sind, schau ich mir das mal an und werde hier Bericht erstatten.

  2. KR 8. Juni 2025 um 21:47 Uhr - Antworten

    Um den Ruf von tkp.at zu wahren, ersuche ich dringend, Herrn Reuther keine Artikel mehr verfassen zu lassen. Wir müssen unseren GegnerInnen nicht Elfmeter auflegen.

  3. Jurgen 6. Juni 2025 um 13:33 Uhr - Antworten

    Die „offiziellen“ Zahlen werden ja immer niedriger genannt. Z.B. Dresden nur 25000 statt mindestens 250000 – da hatte auch ein Kopist eine Null verschlampt… Die Frage, die mich generell umgeht ist die, ob es tatsächlich mehr als 7000 Jahre Zivilisationsgeschichte überhaupt gibt? Die 7000 Jahre zumindest sind gesichert, s. China, da hat man das Lesen und Schreiben schon sehr lange. In Germanien wurde von mündlicher Überlieferung erst um etwa 1000-1200 auf Schrift umgestellt, die Römer waren deutlich früher, wahrscheinlich aufgrund der Kriegsberichtserstattung bei ihrem Kriegszügen gegen die ganze bekannte Welt.

  4. bekir 4. Juni 2025 um 19:30 Uhr - Antworten

    Die alten Römer sprachen und schrieben Latein, nicht Italienisch.
    Um 1600 war dagegen Latein längst ausgestorben; Italienisch wurde geschrieben und gesprochen.

    Zugegeben: Latein hielt sich als altehrwürdige Gelehrtensprache. Und als Sprache der frommen, aber nicht gerade als sexuell freizügig bekannten katholischen Kirche.

    Nun gibt es „Die ziemlich versauten Graffiti aus Pompeji“ in ziemlich großer Menge,
    https://www.welt.de/geschichte/article193910277/Antike-Die-ziemlich-versauten-Graffiti-aus-Pompeji.html

    Sie sind nicht in Italienisch verfasst, sondern in Latein. Dass versaute Graffiti in einer (lebendigen, nicht nicht verschütteten) Stadt rund Tausend Jahre überleben, ist sehr unwahrscheinlich. Auch wenn zwischendurch die Sprache, in der sie verfasst wurde, von den Einwohnern irgendwann nicht mehr so gut oder gar nicht mehr verstanden wurde. Zusätzlich zu den Texten gab es nämlich ziemlich eindeutige bildliche Darstellungen, die ebenfalls nicht gerade der katholischen Sexualmoral entsprechen.

    Dass Theologen des Mittelalters oder der Neuzeit (oder andere Gelehrte mit Latein-Kenntnissen oder Vorliebe für antiken Sex?) die Graffiti produziert haben, ist ebenfalls sehr unwahrscheinlich.

    Die Graffiti sind antik und überstanden die Christianisierung Italiens nur, weil sie zuvor von Vulkanasche bedeckt wurden.

    „Außer dem Lateinischen und dem Oskischen weisen die pompejanischen Mauern noch Spuren einer dritten Sprache, des Griechischen auf.“
    http://www.rhm.uni-koeln.de/012/Buecheler.pdf (=ab PDF-Seite 7)
    Warum nur fehlt eigentlich die vierte Sprache, Italienisch?
    (Zugleich die einzig lebendige, denn „Griechisch“ dürfte als Alt-Griechisch zu identifizieren und damit antik sein wie Lateinisch und Oskisch.)

    Pompeji gehörte zur „Magna Graecia“, dem griechisch-sprachigen Süditalien, das nach Eroberung durch die expansiven Römer allmählich (aber nicht vollständig) romanisiert wurde.
    Einige der versauten Graffiti waren in lateinischer Sprache, aber in griechischer Schrift, wie uns ein Reclam-Buch von 2011 („1000 Graffiti aus Pompeji“) auf Seite 15 verrät,
    https://www.reclam.de/data/media/978-3-15-018842-2.pdf

    Auch das spricht für antike Kommunikations-Formen und nicht für Süditaliener des ausgehenden Mittelalters bzw. der anfangenden Neuzeit.

  5. Christoph Bodner 4. Juni 2025 um 18:32 Uhr - Antworten

    Der Autor dieses Artikels ist doch Mediziner. Da frage ich mich, warum die neuesten DNA-Analysen der Opfer von Pompeii nicht auch von Bedeutung sind. Aus den Knochen konnten tatsächlich die kompletten Genome sequenziert werden. Wenn nur einer von tausend Archäologen den leisesten Verdacht gehabt hätte, dass es sich vielleicht um das Jahr 1631 und nicht um das Jahr 79 handeln könnte, dann wären doch C14-Tests gemacht worden. Das wäre wohl der forensische Denkansatz, schließlich geht es um Leichenfunde. Und warum wurden dort Unmengen von römischen Münzen gefunden, mit denen im 17. Jahrhundert niemand mehr bezahlt hat?

  6. Maria07 4. Juni 2025 um 12:09 Uhr - Antworten

    SEHR SCHÖN, DASS DIESES THEMA WIEDER AUFGEGRIFFEN WIRD!
    Den Kommentatoren, die „Recherche“ in Wikipedia betreiben, sei gesagt: „Lerne, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“

    • Varus 4. Juni 2025 um 13:00 Uhr - Antworten

      Zufällig war ich sogar mal persönlich vor Ort in Pompei. Mein Verstand sagt mir – wenn jemand vermutet, es sei keine antike Ausgrabung, sondern irgend etwas anderes, ist das bestenfalls höchst wirre Verschwörungstheorie.

      Wo soll ich bitte recherchieren, wo die Reptiloiden Elvis versteckt haben, nachdem sie ihn entführt haben?

      • Maria07 4. Juni 2025 um 13:56 Uhr

        Ca. 400 Jahre alt ist wohl nicht antik? Bemerkenswert, dass es Ihnen möglich ist, als Besucher mal eben so eine Atersdatierung der Funde vorzunehmen.

      • Varus 4. Juni 2025 um 14:31 Uhr

        Ca. 400 Jahre alt ist wohl nicht antik?

        Nein, auch nicht Mittelalter – diese Epoche bezeichnet man bereits als Neuzeit. Meist heißt es, die Antike endete in Westeuropa zum Ende des 5. Jahrhunderts mit dem Untergang des Römischen Imperiums.

        OK, Sie haben Recht – Pompei wurde vielleicht sogar in den 1950er Jahren als Folge der geheimen CIA-Experimente zerstört. Um die Sowjets zu täuschen, wurde die Antike These erfunden – diese Variante finde ich sogar noch unterhaltsamer.

        Beweis: Der Großonkel Alois, als er in den 1930ern besoffen war, kritzelte auf der Karte Italiens neben Neapel „Pompei“ – aber sowas von unwiderlegbar…

      • Maria07 4. Juni 2025 um 16:33 Uhr

        OK, der Begriff „Antike“ und das, was man heutzutage unter „antik“ versteht, ist nicht das Gleiche.
        Bleibt meine Verwunderung darüber, wie Sie als Besucher mal eben eine Altersdatierung der Funde vornehmen konnten, wo sie doch durch die verhärtete Asche vermutlich noch in zehntausend Jahren im gleichen Zustand wären.

  7. triple-delta 4. Juni 2025 um 9:39 Uhr - Antworten

    Mit solchen Beiträgen kann man jedes alternative Medium ad absurdum führen. In wessen Auftrag schreibt Herr Reuther seine Artikel?

  8. Varus 4. Juni 2025 um 9:15 Uhr - Antworten

    Wie ist eine Datierung auf den 24. August des Jahres 79 zustande gekommen?

    Bevor man etwas schreibt, könnte man 15 Sekunden recherchieren: https://de.wikipedia.org/wiki/Pompeji

    „… Das berühmteste Opfer wurde der römische Schriftsteller Plinius der Ältere, der, getrieben von naturwissenschaftlichem Interesse und dem Wunsch zu helfen, mit seiner Flotte zum Ort der Katastrophe gefahren war. Vor Stabiae kam er in den Schwefelgasen um. Zeuge der Katastrophe war auch sein Neffe Plinius der Jüngere, der den Ablauf in zwei erhaltenen Briefen[16] an den Historiker Tacitus, der ihn um Quellenmaterial gebeten hatte,[17] detailgetreu schilderte. …“

    Ich tippe mal – da die Regierenden Reptiloiden das Imperium Romanum frei erfunden haben, sind sämtliche Aufzeichnungen aus dieser Zeit Fälschungen? Verglichen mit dem wirren Text ist jede Analyse des Analytikers Korybko ein Meisterwerk an Brillanz.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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