
„Friedensverhandlungen“ als Täuschung und Rechtfertigung für weitere Kriege
Trump hatte in seiner Wahlwerbung Frieden versprochen. Mittlerweile betreibt er drei Kriege aktiv und bereitet weitere vor. Das wird ihm von immer mehr Politikern und hochrangigen Mitgliedern früherer US-Regierungen vorgeworfen.
Die drei Kriege, die Trump aktiv betreibt, sind die mit Hilfe der Ukraine gegen Russland, mit Hilfe Israels gegen die semitische Zivilbevölkerung Palästinas in Gaza und der West Bank, sowie direkt gegen die Zivilbevölkerung des Jemen. Trump ist damit einem der schlimmsten Verbrechen überhaupt, nämlich dem Völkermord, beteiligt und beweist sich damit auch als militanter Antisemit.
Die Verhandlungen dienen ihm zur Täuschung und zu Rechtfertigung weiterer Kriege schreibt Paul Craig Roberts. Diese wurde von Präsident Ronald Reagan zum Assistant Secretary of the Treasury for Economic Policy berufen und wurde in dieser Funktion durch den U.S. Senat bestätigt. Danach war er als Buchautor, Universitätsprofessor und als Journalist tätig, unter anderem als Associate Editor und Kolumnist für das The Wall Street Journal.
Und das schreibt Roberts auf seinem Blog:
„Putins dreitägige Waffenruhe, die in acht Tagen beginnt, hat nichts mit den Verhandlungen mit der Ukraine zu tun. Der Waffenstillstand ist zum Gedenken an den 80. Jahrestag der Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg, an der die USA, Großbritannien und Frankreich, wie die Opferlisten zeigen, nur eine untergeordnete Rolle spielten. Russland trug die Hauptlast des Zweiten Weltkriegs. Ohne Russland würde das Dritte Reich noch immer Deutschland regieren. Einige glauben, dass dies tatsächlich der Fall ist, da Deutschland aktiv Wahrheitsverkünder und Kritiker des Völkermords Israels an den Palästinensern verfolgt. Tatsächlich kann man in Deutschland nicht einmal die Covid-„Impfung“ kritisieren, ohne wie Reiner Fuellmich zum politischen Gefangenen zu werden.
Die westlichen Medien und die dummen westlichen „Russland-Experten“ haben es versäumt, darauf hinzuweisen, dass Außenminister Lawrow, als er Russlands Bereitschaft zu Friedensgesprächen erklärte, das Ziel dieser Gespräche als „Beseitigung der Ursachen des Konflikts“ definierte.
Die Ursache des Konflikts ist nicht die Intervention Russlands. Die Ursache des Konflikts ist, wie der Artikel der New York Times zugibt, das Bestreben Washingtons, einen Konflikt zu initiieren, der Russland destabilisieren würde oder könnte.
Es war Washington, nicht Moskau, das die demokratisch gewählte ukrainische Regierung gestürzt hat, die in einer friedlichen und für beide Seiten vorteilhaften Beziehung zu Russland stand, während Putin untätig blieb.
Es war Washington, das eine ukrainische Armee bewaffnete und ausbildete, um die beiden abtrünnigen Donbass-Republiken zurückzuerobern, während es Moskau mit dem Minsker Abkommen vorgaukelte, eine Lösung erreicht zu haben, die keine russische Intervention erforderte. Sowohl der französische Präsident als auch die deutsche Bundeskanzlerin haben öffentlich erklärt, dass das Minsker Abkommen dazu diente, Putin zu täuschen und Russland unvorbereitet für die geplante amerikanisch geführte ukrainische Invasion des Donbass zu lassen.
Es waren Putin und Lawrow, die zwischen Dezember 2021 und Februar 2022 bei US-Außenminister Blinken, der NATO und der EU um ein gegenseitiges Sicherheitsabkommen gebeten haben. Die Russen wurden abgewiesen und gezwungen, einzugreifen, um das Massaker an den russischen Völkern zu verhindern, die einstimmig für die Rückkehr zu Russland gestimmt hatten, aus dem sie von den ehemaligen sowjetischen Herrschern und durch die Zerschlagung der Sowjetunion durch die USA herausgerissen worden waren.
Putins Ukraine-Konflikt dauert bereits länger als es Stalins Rote Armee brauchte, um die hochdisziplinierte Wehrmacht aus Tausenden von Kilometern Russland und Osteuropa zu vertreiben und in die Straßen Berlins einzumarschieren. Ich bin nicht der Einzige, der nicht verstehen kann, warum Putin einen Konflikt weitergeführt hat, der sich immer weiter ausweitete, die USA, die NATO, die EU und immer mehr westliche Waffensysteme, die „niemals an die Ukraine geliefert werden sollten“, mit einbezog und schließlich in westlichen Langstreckenraketen gipfelte, die nun tief in Russland einschlagen.
Eine mögliche Erklärung ist, dass Putin, wie ein Großteil seiner Wählerschaft, den Frieden mit dem Westen und die Einbindung in den Westen sehr schätzt. Das russische Herz schlägt nicht wirklich für die BRICS. Deshalb nutzt Putin die Intervention in der Ukraine in der Hoffnung, dass daraus ein Großmachtabkommen, ein neues Jalta, hervorgehen kann.
Was Putin dabei übersieht, ist die Hegemonialdoktrin der amerikanischen Außenpolitik. Diese Doktrin, die 1991 von Verteidigungsminister Wolfowitz formuliert wurde, wurde von keinem amerikanischen Präsidenten, auch nicht von Trump, jemals widerrufen. Die Doktrin besagt, dass das oberste Ziel der US-Außenpolitik die Weltherrschaft ist. Da dies nach wie vor die Politik Washingtons ist, kann Frieden mit Russland, China und dem Iran nur durch deren Kapitulation oder Niederlage erreicht werden.
Ist Putin zur Kapitulation bereit? Ist China zur Kapitulation bereit? Ist der Iran zur Kapitulation bereit? Wenn nicht, dann ist Krieg und nicht Frieden unsere Zukunft.
Erst wenn Trump und der Kongress die amerikanische Hegemonie ablehnen, können wir auf Frieden hoffen.
Wir warten auf diese Ablehnung der amerikanischen Hegemonie.“
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Also von denen die selbst jahrelang neue Krriege angezettelt haben. Holla.
„Trump ist damit einem der schlimmsten Verbrechen überhaupt, nämlich dem Völkermord, beteiligt und beweist sich damit auch als militanter Antisemit.“
Herr Mayer, was ist denn mit Ihnen los?
Systemabsturz?
Was ist das Problem? Antisemitismus von Trump? Grund Völkermord an Semiten (Palästinenser, Libanesen, Syrer, iraker etc)
Ungeschnittene Nachrichten brachten gestern den Artikel von Moon of Alabama „Waffen gegen Bodenschätze: Washingtons neues Geschäftsmodell im Krieg“, wo ich über die neulichen massiven Angriffe auf die Kertsch-Brücke lese, die nur mit US-Geheimdienstinfos möglich wären – insbesondere die Storm Shadow. Folgerungen daraus:
Wie so oft geschrieben – Narzissmus ist eine Schwäche und definitiv kein Beleg für Genialität.
Mittlerweile wissen doch alle, dass wenn man den Briten oder US Amerikanern vertraut, man hinterher in kleinen, rohstoffarmen Reservaten sein Auskommen fristen muss…
Der Westen hat ein Energieproblem!
Europa ist nicht energieautark. Das Gas aus Norwegen und dem Maghreb reicht nicht, schon gar nicht als Ersatz für Öl. Wind und Sonne liefern Beiträge, reichen aber nicht. Es gibt außer dem Maghreb keinen strategischen Partner.
Die USA liefern LPG nur, wenn Überschüsse bestehen, dazu gibt es eine Doktrin. Sie importieren selbst aus Kanada. Fracking soll bis 2030 am Ende sein.
Natürlich darf man das nicht einmal denken, das ist Rräächtss!!! Außerdem kann man innerhalb von 7 Sekunden eine neue Energiequelle erfinden, bauen und verteilen. Prof. Turtur macht das in 3 Sekunden. Überhaupt braucht man zur Waffenproduktion keine Energie, das wäre Rräächtss!! und politisch inkorrekt!!!
Es muss ja aber nicht sein, dass Putin auch so denkt.
Vielleicht denkt er, wozu soll ich im Westen alles kaputt schlagen, wenn der Westen es selber tut? Ich muss einfach nur abwarten und dafür sorgen, dass der Westen in Aserbajdschan, Venezuela und Iran keine neuen Freunde findet.
Den Rest erledigen die Dumpfbacken!
“ Ich bin nicht der Einzige, der nicht verstehen kann, warum Putin einen Konflikt weitergeführt hat, der sich immer weiter ausweitete, die USA, die NATO, die EU und immer mehr westliche Waffensysteme, die „niemals an die Ukraine geliefert werden sollten“, mit einbezog und schließlich in westlichen Langstreckenraketen gipfelte, die nun tief in Russland einschlagen.“
Das ist einfach zu erklären.
1. Sieht Russland in den Ukrainern ein verwandtes Volk, dem es so wenig wie möglich schaden will.
2. Will Russland seine eigenen Verluste so gering wie möglich halten. Ein schnelleres Vorgehen würde die Verlustzahlen in die Höhe treiben.
3. Zerlegt sich der Gegner, also der Westen selbst, da bedarf es keiner Eile.
4. Dient der Konflikt auch dem nationalen und internationalen Erkenntnisprozess. Es haben immer noch nicht alle Russen begriffen, dass dieser Konflikt existentiell ist. Es haben viele Staaten auch immer noch nicht begriffen, dass sie sich für eine Seite entscheiden müssen. Die Zeit der Opportunisten läuft ab.
Die Punkte 2 und 3 widersprechen sich aber teilweise, nämlich ein „keine Eile“ aus Punkt 3 erhöht auch die Opferzahlen, nur eben über einen längeren Zeitraum.
Die Russen achten vor allem auf ein möglichst hohes Verhältnis der banderistischen zu den russischen Verluste – ich las schon mal von 8:1 oder gar darüber. Eigene Verluste werden durch vorsichtiges Vorrücken minimiert – Stalin ging zwar schneller Richtung Berlin, aber Putin kann sich nicht leisten, Millionen Soldaten zu verheizen.
Der Krieg wird so oder so enden, wenn Schnorrlensky keinen mehr an die Front schicken kann – auf der Ukro-Seite kann man nichts minimieren. Die Russen wollen aber möglichst wenige eigene Leute verlieren, bis es so weit kommt.
Den Roberts-Text erwähnte ich hier schon mal – dieses Zitat gehört zu den brisanteren, da Roberts meint, in Buntschland würde Natsismus weiterhin leben – und es ist definitiv nicht die AfD gemeint. Die Russen sind eh schon länger davon überzeugt.