WHO verlangt mehr Tempo bei Pandemie-Vorbereitung

2. August 2024von 3,6 Minuten Lesezeit

Mehr Tempo in der Vorbereitung auf die „nächste Pandemie“ verlangt aktuell die WHO von Forschung und Politik. 

In der WHO wird die globale „Bio-Security“-Agenda weiter vorangetrieben – auch ohne gültigen Pandemievertrag. Im Zentrum aktueller Bemühungen steht der „100-Tage-Impfstoff“: Innerhalb von 100 Tagen soll ein neuer Impfstoff künftig den Markt erreichen. Sicherheits- und Wirksamkeitstests, vor allem langfristige, sind damit unmöglich. Aber diese stehen offenbar nicht im Fokus.

Mehr Labore

Am Donnerstag gab die WHO per Presseaussendung gemeinsam mit der sogenannten Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) ihre Absichten bekannt. So rief man „Forscher und Regierungen dazu auf, die globale Forschung zur Vorbereitung auf die nächste Pandemie zu verstärken und zu beschleunigen.“ Man soll sich schneller auf die nächste Pandemie vorbereiten, heißt es also aus Genf.

Auf dem Global Pandemic Preparedness Summit 2024 in Rio de Janeiro, Brasilien, veröffentlichte die WHO einen Bericht, in dem ein breiter angelegter Ansatz von Forschern und Ländern gefordert wird. Dieser Ansatz zielt darauf ab, breit anwendbares Wissen, Instrumente und Gegenmaßnahmen zu schaffen, die rasch an neu auftretende Bedrohungen angepasst werden können. Diese Strategie zielt auch darauf ab, die Überwachung und Forschung zu beschleunigen, um zu verstehen, wie Krankheitserreger übertragen werden und den Menschen infizieren und wie das Immunsystem auf sie reagiert.

Die Autoren des Berichts vergleichen ihre aktualisierte Empfehlung mit der Vorstellung von Wissenschaftlern, die auf einer Straße nach verlorenen Schlüsseln suchen (dem nächsten Pandemieerreger). Der von der Straßenlaterne beleuchtete Bereich steht für gut untersuchte Erreger mit bekanntem Pandemiepotenzial. Durch die Erforschung von Prototyp-Erregern können wir den beleuchteten Bereich erweitern und so Wissen und Verständnis für Erregerfamilien gewinnen, die derzeit vielleicht noch im Dunkeln liegen. Zu den dunklen Bereichen in dieser Metapher gehören viele Regionen der Welt, insbesondere ressourcenknappe Gebiete mit hoher biologischer Vielfalt, die noch nicht ausreichend überwacht und untersucht werden. Diese Orte könnten neue Krankheitserreger beherbergen, aber es fehlt an der Infrastruktur und den Ressourcen, um umfassende Forschung zu betreiben.

„Der wissenschaftliche Rahmen der WHO für die Bereitschaft zur Erforschung von Epidemien und Pandemien ist ein entscheidender Wandel in der Art und Weise, wie die Welt die Entwicklung von Gegenmaßnahmen angeht, und wird von CEPI nachdrücklich unterstützt. Wie auf dem Global Pandemic Preparedness Summit 2024 in Rio de Janeiro, Brasilien, vorgestellt, wird dieser Rahmen dazu beitragen, die Forschung zu ganzen Erregerfamilien zu lenken und zu koordinieren, eine Strategie, die darauf abzielt, die Fähigkeit der Welt zu stärken, schnell auf unvorhergesehene Varianten, neu auftretende Erreger, zoonotische Spillover und unbekannte Bedrohungen, die als Erreger X bezeichnet werden, zu reagieren“, sagte Dr. Richard Hatchett, CEO von CEPI.

CEPI und WHO riefen auch zu einer weltweit koordinierten, kooperativen Forschung auf, um sich auf mögliche Pandemien vorzubereiten.

„Die Geschichte lehrt uns, dass die nächste Pandemie eine Frage des Wann und nicht des Ob ist. Sie lehrt uns auch, wie wichtig Wissenschaft und politische Entschlossenheit sind, um ihre Auswirkungen abzuschwächen“, sagte Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO. „Wir brauchen die gleiche Kombination aus Wissenschaft und politischer Entschlossenheit, wenn wir uns auf die nächste Pandemie vorbereiten. Unser Wissen über die vielen Krankheitserreger, die uns umgeben, zu erweitern, ist ein globales Projekt, das die Beteiligung von Wissenschaftlern aus allen Ländern erfordert.“

Um dies zu erleichtern, bittet die WHO-Forschungseinrichtungen in aller Welt, für jede Erregerfamilie ein offenes Forschungskonsortium (Collaborative Open Research Consortium, CORC) zu gründen, wobei ein WHO-Kollaborationszentrum als Forschungszentrum für jede Familie fungiert.

An diesen CORCs auf der ganzen Welt werden Forscher, Entwickler, Geldgeber, Regulierungsbehörden, Versuchsexperten und andere beteiligt sein. Ziel ist es, eine stärkere Forschungszusammenarbeit und eine gleichberechtigte Beteiligung zu fördern, insbesondere von Orten, an denen die Erreger bekanntermaßen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit zirkulieren.

Diese neuen Forschungseinrichtungen, die sich die WHO im Sinne der „Pandemiepräventation“ nützt, würden durch neue WHO-Verträge leichter umgesetzt werden können. Zuletzt hatte man entsprechende Verhandlungen wieder aufgenommen.  WHO-Mitgliedsstaaten, die an der Agenda etwas auszusetzen haben, und davon gibt es einige, auch in Europa, werden ignoriert.

Bild „WHO, WIPO, WTO Joint Technical Symposium on the COVID-19 Pandemic: Response, Preparedness, Resilience“ by WIPO | OMPI is licensed under CC BY 2.0.

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9 Kommentare

  1. Georg Uttenthaler 3. August 2024 um 16:19 Uhr - Antworten

    Sie werden abgewählt! In Österreich haben die Menschen die mit Staub- Fetzen im Gesicht und völlig „wertlosen Tests“ gefoltert wurden, haben nicht VERGESSEN!!! Mit unseren Milliarden wurde von den Regierungs- Nullen „Pingpong“ gespielt……Wenn wir uns nicht wehren – wird es weitergehen. Die nächste “Pandemie” – vermutlich Vogelgrippe aus dem gleichen Labor – wird wieder von der WHO gesteuert werden !

    Dass nämlich autoritäre Politiker in ihrem Machtrausch willkürlich und im völligen Blindflug agierten???.
    “Machtrausch” ist richtig – “Blindflug” geht am Ziel vorbei! Nein, unsere Laienspielschar hat blind die Weisungen ihrer Chefs in Davos und Washington DC befolgt…….Sie hatten aus den USA die Anweisung – von Merkel verstärkt – alles an die Spritze zu bringen/treiben mit allen Mitteln außer offenem MP- Zwang, also Polizei und Militär – mehr hat sie im Interesse ihrer Karriere nicht interessiert!

    Und das haben sie gemacht – Lug, Trug und psycho-Terror sind dazu die Mittel – es ist ja noch nicht zu Ende, sondern es wird nach der Planspiel SPARS abgewickelt und die nächste Welle – vermutlich jetzt Labor-Vogelgrippe – vorbereitet. Militär, Polizei und Justiz sind nach den politischen Säuberungen der letzten Jahre voll auf Linie gebracht!

    Wir in Österreich haben das Glück, dass in 55 Tagen eine „NICHT GESPONSERTE“ Regierung unter H. Kickl diesem, von der US- Pharma Mafia „gesteuerten Wahnsinn“ nicht mitmachen wird. Aber nur wenn wir „AUFGEWACHT“sind, haben wir die Chance, dass wir bald „Handschellen“ klicken hören!!!

  2. Hans Hirzel 2. August 2024 um 22:05 Uhr - Antworten

    Die WHO, erwiesenermassen verlängerter Arm der gewinnsüchtigen Pharmaindustrie mit ihrem vor einigen Jahren des Völkermordes angeklagten Vertreter Tedros tut alles, um uns in aufgedrängter Gesundheitsdiktatur zu unterjochen. Die WHO hat sich von einer menschenfreundlichen Organisation in ein globalistisches Machtinstrument verwandelt das auf totalitäre Art unsere Rechte beschneiden will. Dazu ist ein skrupelloser ehemaliger Äthiopischer Tigray Terrorist wohl der richtige Mann. Anmerkung: Zitat NZZ: Tedros ist kein gewöhnlicher Tigray. Er war während eineinhalb Jahrzehnten einer der wichtigsten Köpfe der Tigray People’s Liberation Front (TPLF), jener Organisation, die den Kampf gegen die Zentralregierung anführt und von dieser zur Terrororganisation erklärt worden ist. Von 1991 bis 2018 war die TPLF die De-facto-Regierungspartei in Äthiopien gewesen. Massenproteste und der Aufstieg von Ministerpräsident Abiy Ahmed verdrängten die Partei schliesslich von der Macht und zurück in ihre Herkunftsregion. Bis es Ende 2020 zum Krieg kam. Ende Zitat.

  3. Monika 2. August 2024 um 19:12 Uhr - Antworten

    die müssen jetzt sehr schnell sein, sonst kommen die dümmsten ja noch wirklich drauf, dass das was die sozialen medien sagen, ja wirklich stimmen wird

  4. Gabriele 2. August 2024 um 16:05 Uhr - Antworten

    „Politische Entschlossenheit“… wir wissen, was das bedeutet. Zur Not auch mit Gewalt das Zeug in die Arme spritzen – oder sonst halt auch kein Lebensmitteleinkauf mehr, weil Ungeimpfte eine „Gefahr“ sind…
    Wer länger nachdenkt, dem kann nur schlecht werden bei jedem Gedanken an das Kommende…

  5. Dorothea 2. August 2024 um 14:06 Uhr - Antworten

    Tempo muss her, damit man schneller und aggressiver gegen Impfverweigerer vorgehen kann.
    Lieber Gott, erlöse die Menschheit vor solchen Bestien.

  6. Frühling 2. August 2024 um 12:23 Uhr - Antworten

    Warum hängt sich dieser Typ andauernd in meine Gesundheit rein? Haben die letzten hunderte von Milliarden an Profit noch nicht gereicht? Alles was von diesen WHO Gouvernanten künftig angeordnet oder auch nur empfohlen werden sollte, wird meinerseits ignoriert. Mein Vertrauen haben diese Zwangsverordner auf ganzer Linie verspielt. Ich lasse mich gegen gar nichts mehr impfen. Punkt.

  7. Virenexistenz?? 2. August 2024 um 11:47 Uhr - Antworten

    Wie der gute Bill Gates schon sagte: „mit guten Impfstoffen können wir die Bevölkerung um 15% reduzieren“, gesagt, getan…. und das reicht noch nicht, daher die nächste Begründung für weitere Impfungen. Genozid , bzw. Demozid, die Regierungen wissen ja Bescheid. Daher umso wichtiger, die Virenexistenz zu hinterfragen.

    • Jurgen 2. August 2024 um 22:27 Uhr - Antworten

      (1-0,15)*(1-0,15)=0,7225 zweimal entspricht damit 27.5%…

      Viermal so gemacht und schon ist die Hälfte weg… gerechnet nach Adam Milchmädchen

    • Thomas 2. August 2024 um 22:43 Uhr - Antworten

      15% weniger Menschen nach jeder „Pandemie“ ist gemeint. Und bei jährlich neuen Pandemien sieht das schon ganz anders aus. Da reden wir in wenigen Jahren schon von 50% weniger Menschen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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