Die ganze Wahrheit über den Fall Inna Zhvanetskaya oder Übersetzung: Mainstream – Deutsch – Mainstream

19. Januar 2023von 3,3 Minuten Lesezeit

Dieser Beitrag ist eine Satire, obgleich keine so gute wie die von Jan Böhmermann, in der er sagt, dass Kinder Ratten sind. Dafür ist sie aber näher an der Realität.

Deutsch: Inna Zhvanetskaya hat den Holocaust in der Ukraine überlebt.
Mainstream: Querdenker instrumentalisieren die Frau, weil sie alle rechts sind.

Deutsch: Im Gerichtsbeschluss steht, dass Inna Zhvanetskaya für zwei Jahre in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden und dort zweimal gegen Covid geimpft werden soll, ggf. mit Gewalt.
Mainstream: Querdenker haben die Frau entführt, weil sie „zwangsgeimpft“ (in Anführungszeichen) werden soll. Sie haben das getan, weil sie alle rechts sind.

Deutsch: Inna Zhvanetskaya hat in einem Video über ihr Leben erzählt und dabei hin und wieder in die Kamera geschaut…
Mainstream: Inna Zhvanetskaya hat gelegentlich in die Kamera geschaut, wer dahinter war, ist unklar. Typisch Querdenker, denn sonst filmt man sich selbst.

Deutsch: Inna Zhvanetskaya hatte im Video Mühe mit jener Sprache, die sie erst als über 60-jährige zu lernen begonnen hat. Und dann hat sie zwei Musikstücke aus dem Kopf gespielt.
Mainstream: Sie ist definitiv ein Fall für die geschlossene Psychiatrie. So steht es im Gutachten. Wen interessiert ihr verständiges Gelaber? Musik aus dem Kopf? Die Querdenker haben sie bestimmt dazu gezwungen, weil sie alle rechts sind.

Deutsch: In der Nacht auf den 11.1.2023 hat sich Inna Zhvanetskaya für die Flucht entschieden.
Mainstream: Die alte Dame zieht in der Querdenkerszene die Strippen, so schnell, wie sie das alles mit den Rechtsradikalen organisiert hat. Sie waren sofort zur Stelle und haben sie entführt.

Deutsch: Inna Zhvanetskaya geht es gut, sie ist in Sicherheit und gut versorgt.
Mainstream: Die Querdenker spielen mit dem Leben von Inna Zhvanetskaya, weil sie alle rechts sind.

Das ist aber sehr nett, ich würde gerne dem Reporter danken,“ sagte Inna Zhvanetskaya, als sie erfuhr, dass Florian Machl von Report24 am Wochenende gearbeitet hat, um bereits am Sonntag, dem 8. Januar, eine Anfrage ans Gericht Stuttgart/Bad Cannstatt zu stellen.
Der Artikel, der auf Report24 erschien, löste eine mediale Welle aus, die nach und nach Menschen in der ganzen Welt erreicht.

Am Abend des 10. Januar setzte sich die 85-jährige Komponistin an ihr geliebtes Klavier – ein Geschenk der Stadt Stuttgart – und widmete Florian Machl ein kleines Musikstück.

Wenige Minuten später klingelte unverhofft der Pflegedienst. Man wollte, dass sie die letzten Arbeitseinsätze unterschreibt, da es keine weiteren geben werde. Dadurch erst erfuhr die Komponistin, dass am nächsten Tag die „freiheitentziehende Maßnahme“ durchgeführt wird: Zwei Jahre in der geschlossenen Psychiatrie; je nachdem, wie über die Beschwerde des RA Holger Fischer entschieden wird, können auch zwei Covid-Spritzen folgen, wofür Inna ggf. fixiert wird. Ich frage mich, ob der Pflegedienst ohne Anweisung gehandelt hat, ob eine Ankündigung gar nicht vorgesehen war. Ich habe noch nie von dieser Art Unterrichtung gehört, aber wir wollen nicht spekulieren.

Die kleine Melodie für den Reporter sollte vorerst die letzte sein, die Inna in ihrer kleinen Wohnung spielte. In dieser Nacht flüchtete sie. Glücklicherweise ließen sich innerhalb von wenigen Stunden Menschen finden, die Inna bei der Flucht halfen, Menschen, die sie aufnahmen. Und die Hilfsangebote reißen nicht ab.

Auch hier lief es laut Mainstream etwas anders ab:

  • Nachdem Inna Zhvanetskaya noch wusste, dass sie einem bestimmten Reporter danken wollte,
  • nachdem sie ein Musikstück für Florian Machl komponiert hatte,
  • nachdem sie die Arbeitseinsätze des Pflegedienstes unterschrieben hatte,
  • verfiel sie in den Zustand der absoluten mentalen und körperlichen Pflegebedürftigkeit und ließ sich von Querdenkern entführen, die irgendwie just dann in der Nähe waren.

Wer das glaubt, spricht eben nur Mainstream. Vielleicht hilft die Übersetzung weiter.

Bildquelle


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5 Kommentare

  1. Ela Ruh 22. Januar 2023 at 10:05Antworten

    Es ist wundervoll, dass womöglich deutsche QD sich um den Schutz von Frau Zhvanetskaya kümmern! Was mich dennoch mit gruseligen Erstaunen erfüllt, dass trotz des Erwachens man achtlos typisch deutsch in fast allem verwendet und damit wiederum einer nur noch kleinen Menschengruppe immensen Schaden zufügt! Letztlich ist nicht Deutschland oder fie dt Bürger so grausam- es sind hier installierte Politiker und korrumpierte Personen in Machpositionen und die Medien die alles tun alles was mit deutsch zu tun hat endgültig dem Ruin Preis zu geben! Wir sollten an diesem Punkt bei berichten mehr darauf achten nicht zu verallgemeinern und das kind beim Namen nennen – denn inzwischen/ bald sind die Deutschen wine Minderheit die geschützt gehört! Und es ist immer zu prüfen ob tatsächlich der dt Bürger der Verursacher des großen Übels ist oder ein ganz anderes System was sich in diesem Land übelst aufspielt! Mein Segen sei mit inna, ihren Deutschen Freunden und den vielen liebevollen wachen deutschen Herzensmenschen wie auch allen Menschen die ihr Herz am rechten Fleck tragen!

  2. Andreas I. 19. Januar 2023 at 19:57Antworten

    Hallo,
    nichts Neues.
    In Deutschland ist es nichts Neues, dass Menschen vor ideologischer staatlicher Verfolgung geschützt werden müssen.
    Deswegen stehen Grundrechte auf Papier – aber wenn deutsche Richter die schlimmsten Verbrecher sind, Rechtsbeugung … und die Leute, die in der Betreuungsbranche arbeiten, insbesondere die in den Ämtern … nichts Neues.
    Die normopathische Gesellschaft lässt grüßen.

  3. Olaf 19. Januar 2023 at 10:10Antworten

    Sollte die Herzkranke Frau in den Händen ihrer „Befreier“ ( Entführer weil Demenz) sterben dann wünsche ich denen viel Spaß vor Gericht.

    • Fritz Madersbacher 19. Januar 2023 at 10:35Antworten

      @
      Olaf
      19. Januar 2023 at 10:10
      Ja, Nonkonformismus und ziviler Ungehorsam sind auch (und besonders heute wieder) nicht gefragt und werden mit aller Härte des Gesetzes bestraft. Nicht der Sabbat ist für die Menschen da, wie einstens ein offensichtlich verwirrter Mensch gemeint hat (Markus 2,27), sondern die Menschen sind selbstverständlich(!) für den Sabbath da, für das Gesetz! Und dieser Moloch frißt sie, wenn sie nicht parieren!

    • Rosa 19. Januar 2023 at 16:43Antworten

      Ach, sie ist herzkrank? Quelle bitte.

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