Rätselhafte Inhalte auf Welle von Wahlplakaten in Niederösterreich

17. Januar 2023von 5,4 Minuten Lesezeit

Am 29. Januar findet in Niederösterreich das alle fünf Jahre wiederholte Ritual der Landtagswahlen statt. Heuer ist aber irgendetwas anders als früher und ich habe mich auf Spurensuche begeben. Die Plakate der vollständig grundimmunisierten und geboosterten Einheitspartei ÖVP/Grüne/SPÖ/NEOS lassen unbefangene Beobachter staunend zurück. Es stellt sich die Frage, ob die Impfung doch etwas geändert hat, es ist ja viel von Nebenwirkungen die Rede.

Fährt man von der Autobahn an der ersten Abfahrt nach dem Überqueren der Landesgrenze ab, so fällt gleich ein Plakat auf, das uns zumindest einen Hinweis gibt:

Dieser Unterschied in der Muttersprache könnte tatsächlich das Unverständnis erklären, das Nicht-Niederösterreicher plagt.

Mit dieser neuen Erkenntnis sehen wir uns ein weiteres Plakat an:

Der erste Satz ist klar verständlich, der zweite gibt Rätsel auf. Ich dachte, es hätte in den vergangenen drei Jahren die WHO entschieden, wann wir das Haus verlassen dürfen und welche Spritzen wir zu akzeptieren hätten. Und die EU führt für uns Krieg in der Ukraine und enteignet unseren Hausbesitz, falls wir nicht bis 2030 eine ausreichende Wärmedämmung schaffen. Aber vielleicht heißt „Hier entscheiden wir“ auf NÖ-isch ja genau das.

Aber sehen wir uns die Plakate des Grünen Teils der Einheitspartei an:

Toll! Heute schon mutig für morgen! Liest man den Satz auf Deutsch, dann ist die Grammatik ok, die Aussage aber nebelhaft. Auf NÖ-isch könnte es  zum Beispiel heißen: wir lassen uns auch im März nochmals auffrischen, weil eh „sicher und wirksam“ (zumindest kurz); kann aber auch heißen die Koalition der Verlierer ist schon vereinbart; oder „es fällt uns nichts G‘scheites mehr ein.

Der SPÖ Flügel hält sich kurz:

Na immerhin eine klare Abgrenzung zu vd Bellen, der gesagt „so sind wir nicht“ – die SPÖ macht klar, schon so zu sein. Aber vielleicht heißt es auf NÖ-isch ja ganz was anderes.

Alles neu machen die NEOS:

Alles klar? Aber vielleicht heißt es ja auch das, was die Parteiführerin beim Treffen der Bilderberger in Washington vom CIA-Chef mitgeteilt bekommen hat. Wird schon richtig sein.

Nochmals die Landeshaupt-Impfmeisterin:

Alles klar?

Die weitgehend ungeimpfte FPÖ macht als einzige im Landtag vertretene klar verständliche politische Aussagen wie etwa zu Gaspreisen, Spritpreisen sowie Asyl und Migranten.

Ein Brief der Landeshaupt-Impfmeisterin

Sie hat mir auch einen Brief geschrieben, Anfang dieses Jahres:

vor wenigen Tagen hat ein neues Jahr begonnen, …“.

Es geht nichts über einen starken Anfang. Und so geht es auch weiter: „Wir entscheiden, wie es mit unserer Heimat weitergehen soll.“ ‚Wir‘ steht auf NÖ-isch wieder für Brüssel, Washington, Davos, Genf und wo auch immer die internationalen Welt- oder EU-Organisationen sitzen.

Am besten hat mir das gefallen:

„Ich will, dass wir den Weg des Miteinanders in unserem Land weitergehen. Ich will, dass sich die Politik bei uns mit den Themen beschäftigt, die die Menschen bedrücken und bewegen.“

Echt? Jetzt? Schon?

Immerhin, mehr steht nicht drinnen. Es gibt schon noch etwas mehr Worte, aber das war‘s schon. Klartext. Also nicht NÖ-isch, gab es hier („… Grundvoraussetzung, dass ich diesem Lockdown zugestimmt habe, war die Vereinbarung zu dieser Impfverpflichtung …“) mit echt hörenswertem Klartext: :

Noch eins. Es hat sich doch jemand die Mühe gemacht den Brief der Landeshaupt-Impfmeisterin zu beantworten:

„Sehr geehrte Fr. Landeshauptfrau

Mit großem Erstaunen erhielt ich am heutigen Tage einen Brief von Ihnen dessen Inhalt ich nach dem Durchlesen als „Wahlkampfgetöse“, im schlimmsten Fall aber als Propaganda einreihen würde.

Sie schreiben darin von von einem „Weg des miteinander“, den sie nach der Wahl weitergehen wollen. Was genau meinen Sie damit? Was verstehen Sie unter miteinander?

Waren es doch nicht gerade Sie, die sich am 19.11.2021 vor die Fernsehkameras hinstellte und die Impfpflicht verteidigte, die Sie in einem erlauchten Kreis der restlichen Landeshauptleute und Vertretern der Bundesregierung in einem 4Sterne-Hotel am Achensee ausverhandelt haben.

Wo war da ein Miteinander zu spüren? Statt dessen wurden die Ungeimpften ab dem 22.11.2021 diskriminiert, ausgegrenzt, verunglimpft, als Idioten, Staatsverweigerer und was weiß ich noch alles quer durch die Bank von Politikern fast aller Parteien, von diversen „Intellektuellen“, „Künstlern“ und einigen anderen bezeichnet. Sogar der Hr. Vizekanzler Kogler war sich nicht zu schade öffentlich im Parlament Leute die an Demonstrationen gegen diese Maßnahmen und die drohende Spaltung auf die Straße gingen, als „Staatsverweigerer, Demokratiefeinde, Neonazis, und Neofaschisten“ etc. zu bezeichnen.

Nun – all das ist geschehen und wurde gesagt. Was ich aber bis heute vermisse ist ein Brief von Ihnen, indem Sie sich für diese getätigten Aussagen aufrichtig entschuldigen würden. Wo Sie glaubhaft versichern, dass Ihre Aussagen damals falsch waren, und möglicherweise sogar gegen rechtliche Bestimmungen verstoßen haben.

Sie schreiben, oder besser lassen schreiben, dass eine Zusammenarbeit notwendiger denn je sei. Sie werden lachen. Das glaube ich auch, aber das habe ich schon 2021 geglaubt, dass diese angebliche Pandemie nur gemeinsam bewältigt werden kann. Sie und viele andere jedoch haben einen Teil der Bevölkerung von dieser Zusammenarbeit ausgeschlossen.

Und sie schreiben davon, dass Sie um mein Vertrauen bitten. Dazu sage ich Ihnen nur – dieses Vertrauen gibt es nicht mehr. Nicht ich habe es zerstört, sondern Sie waren es, die dieses Vertrauen für mich und für immer verspielt haben.

Und Ihnen zu vertrauen und die Geschicke dieses Landes in die Hand zu geben, vergleiche ich mit dem Spruch des ehemaligen Finanzministers Rudolf Edlinger, der sagte: „Eher lasse ich meinen Hund auf meine Wurst aufpassen als die ÖVP auf das Geld der Steuerzahler.“

In diesem Sinne, von mir bekommen Sie die Stimme nicht und ich hoffe, dass Sie und Ihre Partei unter die 40% Hürde fallen.

Ein verärgerter Bürger aus dem Bezirk Baden


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Niederösterreich wählt und entscheidet auch über Bundesregierung

Anlässlich der kommenden Landtagswahl in Niederösterreich: ÖVP-Landeshauptfrau Mikl-Leitner zur Impfpflicht

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27 Kommentare

  1. Lebensfreude 18. Januar 2023 at 12:56Antworten

    Bin gespannt, ob es in NÖ noch Hirn gibt, nicht beim Metzger sondern bei den Menschen?! Totale Wahlverweigerung, keiner wählt, denn würden Wahlen etwas verändern, wären sie längst verboten. Wäre interessant zu sehen, wenn niemand wählen würde. Was würde diese Mischpoke dann machen, wie reagieren? Ist halt nur ein Träumchen, leider.

  2. Petra Göllwarth 18. Januar 2023 at 12:24Antworten

    „Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.“
    ―Loriot

    Wer glaubt dass Wahlen etwas verändern, der glaubt auch daran, dass Gerichte Recht sprechen.

  3. rudi & Maria fluegl 18. Januar 2023 at 1:13Antworten

    Ich kann die Hinweise auf versteckten Wahlbetrug nicht verstehen.
    Wahlen werden inzwischen durch Werbeaufwand gewonnen.
    Den erlaubten Rahmen hat die ÖVP bei weitem überzogen.
    Daher hat sie de facto Wahlen illegal gekauft und die Bevölkerung betrogen.
    Solche Wahlen sind moralisch ungültig!
    Es regierten de facto Betrüger!
    Rudi Fluegl

  4. Monika 17. Januar 2023 at 13:10Antworten

    Ich glaube nicht an Wahlbetrug in Österreich, aber auf indirekte Beeinflussung, da gibt es einmal diese Einstellung, meine Eltern, Großeltern Urgroßeltern, Ururgroßeltern haben z.B. ÖVP gewählt also kommt für mich auch nichts anders in Frage, das nächste, speziell in kleinen Gemeinden wird natürlich das gewählt, welcher Partei der Bürgermeister zugehörig ist, man kann doch nicht aus der Reihe tanzen, denn schließlich brauch ich ja vielleicht mal für irgend etwas die Zustimmung von diesem und zum Schluss gibts ja dann noch die Wahl Verweigerer.

  5. Hanna 17. Januar 2023 at 12:22Antworten

    Der Videoclip demonstriert noch einmal eindrücklich, in Wort und Bild (und Gebärden), was auch künftig an realpolitischem „Miteinander“ von der landesmuttersprachlichen JML zu erwarten sein wird, siehe

    »Die Ungeimpften sind zu einer wahnsinnigen Belastung für die Geimpften geworden, …«

    P.S.:

    Mittlerweile sind für die blaugelbe Landesmutter leider Gottes nicht wenige mRNA-geschädigte Landesbürger mittels experimenteller Genspritze »zu einer wahnsinnigen Belastung« (zit. JML) geworden. Aber auch, für die Betroffenen noch folgenschwerer, zu keiner sog. »Belastung« mehr. Die seit 2021/22 registrierte, meist zweistellige prozentuale Übersterblichkeit wird sich für NÖ nicht viel anders darstellen als bundesweit.

  6. Die hören nicht auf 17. Januar 2023 at 11:57Antworten

    Danke für die Werbeplakate für all jene, die nicht in NÖ leben oder daran vorbeifahren.
    Diese Wahlkampagne ist dermaßen nichtssagend, beinahe könnte man meinen, eine Wahlkampagne von Idioten für Idioten.
    Kein Eyecatcher: Weder Hanni, Worte, Farben…

    Die einzige Aussage der SPÖ: So sind wir – lässt auf Einsicht schließen oder ein erneutes Fettnäpfchen, diesmal im Impfdomina-Land.

    Dass es den Politikern NICHT ums Volk geht, wissen wir inzwischen, hat sich weltweit herumgesprochen, auch im inzwischen versifften Österreich, das durch Asylpolitik, multikulturellen Verbrechen wie Drogenhandel, Vergewaltigungen, Messerstechereien, Überfälle, Mord, Femizide, Anzünderei und Krawallerei noch versiffter werden wird.

    Mit den Worten des OBERSCHWARZEN WESTLERS Platter: Alles richtig gmacht hoffentlich auch in der Impf-, Kanzlermacher-, Skandalhochburg Niederösterreichs, und dessen Mutter allen Übels, vielleicht geht sich ein Absturz und Rücktritt auch im Beinahe-Ostblock aus.

  7. zaungast 17. Januar 2023 at 11:31Antworten

    „Deutsche und Österreicher unterscheiden sich durch die gemeinsame Sprache“ – meinte vor Dezennien Karl Kraus. Ihr wunderbarer Artikel scheint dies Diktum widerlegt zu haben, Als Bewohner des „Piefkegaus“ stelle ich fest, dass die Verblödung eine länderspezifische Unterscheidung nicht mehr möglich macht. Und noch mehr: offenbar ist der vorherrschende Politikerinnentypus auch beliebig austauschbar. Die Landesmutti Mikl-Leitner ist auch phänotypisch zwischen Waterkant und Bodensee anzutreffen – ich kenne die Stimmfärbung der Dame nicht, aber wahrscheinlich ist der eher gemütlich wirkende alpine Dialektmodus das einzige Unterscheidungsmerkmal. Und zu den dämlichen Sprüchen fällt mir nur das Wort von Lec ein :“Selbst sein Schweigen enthielt Sprachfehler“.

  8. audiatur et altera pars 17. Januar 2023 at 11:19Antworten

    Auf den ÖVP-Plakaten findet man zu gut wie alles und nichts. Jedoch nicht den Namen: ÖVP.

    Das systematische Abtragen einer einst als Wertegemeinschaft gegründeten Partei begann mit der Ära Schüssel. Welcher die ÖVP zur progressivsten Partei Österreichs machte. Seither hat die ÖVP mit Konservatismus streng genommen nichts am Hut. Was übrig blieb, war eine ziemlich beliebige Mischung aus Partikularinteressenten, Pfründebewahrern und Parvenüs. Der durchaus absehbare Parvenü Kurz und seine Entourage aus Glücksrittern gaben dem als seelenlose Hülle dahinmäandernden Parteigebilde den Rest, indem sie sich dieser Hülle (Parteinamen und Parteifarben) einfach entledigten. Ohne die NÖVP des One-Book-Man Pröll waren Kurz&Co übrigens ebenso undenkbar wie ohne den intellektuellen Machiavellisten Schüssel.
    Mit dem eiskalten Abschuss samt feierlicher Beerdigung des unglücklichen Oberösterreichers „Django“-Mitterlehner, gleichsam der personifizierte Last Standing Parteisoldat mit christlich-sozialem Gewissen, fand das Ende der Nachkriegs-ÖVP auch einen filmreifen Showdown. Konsequenter Weise unter großem Applaus der führenden Medienvertreter der „Wertkonservativen“. Welche in Wahrheit in etwa so wertkonservativ waren und sind, wie die Grünen grün. Und welche sich gemeinsam mit diesen Grünen während der „Impf“-Kampagne“ schließlich als das erweisen sollten, was sie im Grunde immer schon waren: Von Kopf bis Fuß auf Sozialrevolution gepolt.
    PS: Damit war übrigens auch der Wegscheider schließlich an einer Wegscheide angelangt. Und zweigte wie ich denke richtig (nicht im Sinne der NEOS ;-) ab.

  9. Vietato Fumare 17. Januar 2023 at 10:36Antworten

    Es ist ein reiner Hohn: Man macht sich nicht einmal die Mühe, einen Inhalt zu formulieren – braucht sich nachher also nicht einmal vorhalten lassen, die Versprechen wie üblich gebrochen zu haben. Die Aussage der Wahlplakate im Klartext: „Gebt’s mir eure Stimme, aber geht’s scheißen!“

    Ansonsten kann ich mich nur wiederholen: Selbst wenn es nur 5 % wären, die noch die ÖVP wählen, dann müsste man eigentlich nach diesen armen Umnachteten fahnden und ihnen ein (selbstverständlich freiwilliges) Therapieangebot nahelegen, sich aber auch ernsthaft fragen, ob man diesem offensichtlich unzurechnungsfähigen und vollständig verblendeten Personenkreis nicht auch den Führerschein abnimmt. Denn wer nach dem, was den Bürgern in den letzten Jahren angetan wurde – nicht nur mit der Impfung, von der sich nun herausstellt, dass sie nicht nur vollkommen nutzlos, sondern obendrein sogar extrem schädlich bis tödlich ist, ebenso mit einer achselzuckend auf den 3. Weltkrieg zulaufenden Eskalationspolitik in Sachen Ukraine -, immer noch nicht wahrhaben will, welches Desaster diese Regierungspartei herbeigeführt hat, der ist nicht nur eine Gefahr für andere, sondern auch für sich selbst.

  10. niklant 17. Januar 2023 at 9:53Antworten

    Österreich wählt und wird seine Peiniger unbd Henker wie in Deutschland wählen! Die Wahlen in der EU sind alles andere als unbeeinflusst! Auch die Zwangsimpfung, die diese Politiker gefordert haben, wird hier keinen Einfluss haben, denn die Wahlen gehen immer so aus, wie Politiker es wollen! Der Lug und Betrug geht weiter! Veröffentlicht doch mal die Namen der Politiker, die sich dank WEF bereichern und Menschenunwürdige Forderungen aufstellen! Dann sollte wohl klar sein, welche Parteien man wählt und welche nicht!

  11. JDi 17. Januar 2023 at 9:33Antworten

    Guten Morgen, ja die Killer-Spritzen sind anscheinend doch noch eine „Herzensangelegenheit“ der ÖVP. Mehr Herz- & Hirnschlag-Tote hatten wir in Österreich noch nie. Der Standard deutet unter „Bessere Regeln für kpnftige Krisen“ bereits an, dass der Nürnberger-Kodex trotz der gigantischen Schäden im Sinne der UNO und WHO weiterhin ausgehebelt wird. Ein Gewisser „Peter Bußjäger“ soll wohl die Feinheiten der Umgehung unsere Verfassung ausloten. Es wird offenbar schon an einer Auffrischung für Plicht-Impfungen gebastelt.

    An Zyniker vergeb ich definitiv nicht meine Stimme.

    Jetzt stellt sich aber noch eine weitere Frage: Wer kommt für die jeweils €250.000 Teilnehmer-Gebühr der 3 ÖVP-Minister in Davos auf? Vielleicht kann das durch eine parlamentarische Anfrage beantwortet werden.

  12. Christine 17. Januar 2023 at 9:32Antworten

    Dem grünen Kretschmann in Baden-Württemberg fiel für sein Wahlplakat auch nur ein „Sie kennen mich.“ ein. Und die haben ihn unfassbarerweise nochmal gewählt :-(

  13. Olaf 17. Januar 2023 at 8:37Antworten

    Da ich auch die Österreichische Politik verfolge, hier mal eine Prognose:
    43,2 % für die ÖVP
    Wäre echt lustig wenn manche Kommentatoren auch Prognosen abgeben würden.

    • 1150 17. Januar 2023 at 9:10Antworten

      mein tipp: 111% övp bei 101% wahlbeteiligung

      • Mine 17. Januar 2023 at 9:36

        Wahlbeteiligung 1.500%, davon 2.000% Briefwähler ;-)

  14. Andreas N 17. Januar 2023 at 7:32Antworten

    dümmlich plakate für dümmliche bürger:innen. Wenn sie sebastian kurz plakatiert hätten – es fiel auch niemandem auf.
    Bei dieser wahl (dank övp-list im jänner – eine zusatzhürde, wenn du als opposition im advent und über weihnachten personal suchst und veranstaltungen im freien gar nicht erst möglich sind) wird es auch nur sieger geben, ich könnte die statements schon vorab formulieren.
    was mich erstaunt ist das fehlen jeglicher freudenschreie über das pandemieende: offenbar dürfte der wahnsinn gerne noch weiterbetrieben werden. Gibt es keine sehnsucht nach freiheit oder will die politik nicht’s falsches versprechen? Ich trau diesen politischen größen vieles zu, das implementieten von angst und unterwürfigkeit in die gehirne steht in nö weiterhin hoch im kurs.

  15. 1150 17. Januar 2023 at 7:11Antworten

    seltsam, bei jeder wahl wird von den guten parteien immer die patriotennummer aus dem ärmel gezogen, da gibt es keine berührungsängste mit heimat und land.
    danach gehen ihnen der länger hierlebende autochthone schnell wieder am a…h vorbei

  16. Mine 17. Januar 2023 at 7:02Antworten

    Bravo :-)
    Über den Brief habe ich mich auch geärgert, ihn aber gar nicht gelesen, sonst hätte ich womöglich ein paar Teller gegen die Wand geschmissen.

    Die Plakate der Einheitspartei sind so gaga, weil die genau wissen, dass die Wahlmanipulation wieder funktionieren wird. Die haben Narrenfreiheit, ist ja auch grad Fasching. Jetzt bemühen sie sich nicht einmal mehr, vor der Wahl, etwas Sinnvolles zu sagen. Der Spruch mit dem Verzicht auf die drei Ballkleider passt da auch ganz gut dazu. Warum plakatiert sie das nicht? Ist doch eh schon wurscht. „Gewählt“ werden sie trotzdem, zumind. vom Wahlcomputer.

    • Devi 17. Januar 2023 at 9:25Antworten

      „‚Gewählt‘ werden sie trotzdem, zumind. vom Wahlcomputer.“

      Puh, da ist schon wieder dieser nebulöse Hinweis. Gibt es dazu auch belastbare Informationen?
      Gerhard Wisnewski hat zum Beispiel in seinen Büchern eindeutig die Wahlfälschungen mehrerer Wahlen in den USA klar herausgearbeitet. Ich oute mich jetzt einmal: ich glaube tatsächlich immer noch, dass das, was zwischen Wahlurne und Endergebnis passiert, sauber ist. Denn ich denke mir, da sind doch so viele für die Kontrollen dabei. Irgendwer wird doch sicher auch überprüfen, dass richtig zusammengezählt wurde. Denn soweit ich weiß, wird in Österreich immer noch auf Papier gewählt und per Hand und im Beisein der Oppositionsparteien ausgezählt.

      • Mine 17. Januar 2023 at 9:51

        Na, Hauptsache, Sie haben mir widersprochen, Devi(l).

      • Annemarie 17. Januar 2023 at 9:54

        War heuer Wahlzeuge bei der BP-Wahl, im Wahllokal alles sehr korrekt inkl. Auszählung, was danach passiert (Weitermeldung an die BH per Telefon?…..) keine Ahnung
        Und zu den Plakaten: „Sani und Sozi“ finde ich auch äußerst „gelungen“ 🤦🏼‍♀️🤣

      • Mine 17. Januar 2023 at 9:56

        PS: Sicher glauben Sie auch an den ORF, und daran, dass auch die Patzer bei der Briefwahl stets unabsichtlich passiert sind. Und Wahlbeobachter von der FPÖ sind nicht immer lange genug dabei, indes für die anderen genügt ja praktisch nur einer und das IM ist die oberste Wahlbehörde.

        Man kann vieles nicht nachweisen, Devil, dennoch ist es deswegen nicht falsch!

      • Monika_ 17. Januar 2023 at 10:15

        @Annemarie: Bei dem Wahllokal, wo ich war, habe ich die Weiterleitung am Telefon auch gehört und das Wahlergebnis an den nächsten Tagen am Stadtplan Wien (gv at) im entsprechenden Wahllokal kontrolliert. War bereits online, als ich heimkam, und hat gepasst.
        Allerdings wussten anscheinend ein großer Teil der Bewohner nicht, dass Wahl war, und denen, die offiziell losgeschickt worden waren, um zu kontrollieren, ob alles passt, wurde vom Portier gesagt, dass im Haus kein Wahllokal sei.

      • Olaf 17. Januar 2023 at 11:28

        Devi
        17. Januar 2023 at 9:25Antworten

        Viele Anhänger einer Verliererpartei glauben an Wahlbetrug.
        So wie “ Mime“
        Dies ist eine Schutzbehauptung, die das Versagen der eigenen Partei kompensieren soll.
        Leute wie „Mine“ glauben im Gegensatz dazu dass bei den Referenden in der Ukraine alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
        Da ist dass völlig irrationale Denken, gut sichtbar.
        In Österreich ist Wahlbetrug ausgeschlossen.
        Leute die an einen Wahlbetrug in Österreich glauben, sind nicht ernst zu nehmen und werden auch nicht ernst genommen weil sie keinen einzigen Beleg dafür liefern können.

      • Devi 17. Januar 2023 at 15:00

        @Mine:
        „Na, Hauptsache, Sie haben mir widersprochen, Devi(l).“

        Der war gut!!!
        Es ging mir nicht darum, zu widersprechen, sondern darum, das Ganze etwas besser zu begreifen. Ich habe Ihnen offen dargelegt, wie „naiv“ ich in dieser Sache bin, und ich habe Ihnen erklärt, was ich derzeit denke. Gerne würde ich Ihnen zustimmen können, und ich wollte ganz ehrlich etwas mehr erfahren.

        „Man kann vieles nicht nachweisen, Devil, dennoch ist es deswegen nicht falsch!“

        Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie recht haben. Aber ich glaube spätestens seit 2020 kaum noch etwas mehr auf Anhieb. Ich bin mir bewusst, dass viele Details nicht öffentlich zugänglich ist, aber ich würde mir schon den ein oder anderen zusätzlichen Hinweis wünschen.

        Einfach so etwas zu postulieren, ohne weitere Zusätze, das spielt es spätestens seit 2020 nicht mehr, auch nicht in den sogenannten „alternativen Medien. Sie können Ihre Aussagen gerne mit einer Verunglimpfung Anderdenkender versehen, wenn Sie möchten, aber dies sagt halt mehr über Sie aus als über mich.

        Also zusammenfassend: ich würde Ihnen gerne zustimmen, also überzeugen Sie mich.

        ²PS: Sicher glauben Sie auch an den ORF, und daran, dass auch die Patzer bei der Briefwahl stets unabsichtlich passiert sind.“
        Nein, das glaube ich nicht.

        P.S.: Sie sind wirklich lustig! rofl

    • Rosa 17. Januar 2023 at 11:47Antworten

      Bei der Gelegenheit: Olaf, liebe Grüße an Benno

      • Mine 17. Januar 2023 at 12:30

        ;-)

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