Windsterben: Sorgt Windenergie für Dürre und Hitze?

16. Januar 2023von 4,4 Minuten Lesezeit

Österreich will die Genehmigung zum Bau für Windparks erleichtern. So soll der Ausbau von Windenergie weiter beschleunigt werden. Doch sorgen Windparks in Wahrheit sogar für Dürre und höhere Temperaturen? Das belegte „Windsterben“ ist ein Phänomen, das kaum Beachtung findet. 

Eine Debatte, ob mehr Wind- und Solarkraft tatsächlich den erwünschten Effekt auf die Erderwärmung hat, gibt es gar nicht. Gefragt wird: Wo und wie schnell werden die nächsten Windräder gebaut? Zu den umweltschädlichen Auswirkungen der gewaltigen und mittlerweile ganz normalen Riesen in der Landschaft gibt es jedoch keine Fragen. Windkraft ist neben der Solarenergie der „sichere und wirksame“ Weg zur Rettung vor dem Klimawandel.

Windwahn?

Mitten in Wäldern werden die Räder mittlerweile hingebaut. Dafür wird Wald gerodet, der unbestreitbar CO2 absorbieren würde. Für den Windpark in St. Pölten wurden im März fünf Hektar Wald gerodet. Wie viel Wald in den letzten zehn Jahren für die „grüne“ Windkraft gerodet wurde, müsste man im Landwirtschaftsministerium nachfragen (wohl am besten mit einer parlamentarischen Anfrage). Die neue und schnellere Umweltverträglichkeitsprüfung, die die Bundesregierung nun umsetzen will, soll die Umsetzung solcher Projekte beschleunigen.

Dass vor allem Vögel und Insekten durch die riesigen Rotoren bedroht sind, weiß man. Doch die Windenergie könnte auch massiven Einfluss auf das Klima selbst haben. 2017 gestand die deutsche Oberbehörde ein, dass laut Messwerten die Windgeschwindigkeit abnehme, „Global terrestrial stilling“ wird das Phänomen bezeichnet. Das es in der Umgebung von Windkraft-Anlagen zu höheren Temperaturen kommt, ist de facto belegt. 2018 kam eine (von vielen) entsprechenden Studien aus Harvard, die erhöhte Temperaturen und weniger Bodenfeuchte gemessen hatte. Hinter den Windrädern ist der Boden und die Luft weniger feucht. Die Ursache: die Umwälzung der natürlichen Temperaturschichten durch die Windräder.

Weitere Studien schließen, dass das Risiko von Dürren steigen würde und zu weniger Niederschlag führe. Dieses Phänomen ist weithin recht unbekannt, wenngleich es bereits vereinzelte Faktenchecks aus dem Mainstream gibt. Die These: Bei den Wechselwirkungen zwischen Windkraft-Turbinen und Luftschichten werden die Wärme- und Feuchtigkeits-Strömungen zwischen Oberfläche und Atmosphäre entscheidend beeinflusst. Verschwörungstheorie, sagt die Mainstreampresse, Politik und Windlobby. Die rückläufigen Windgeschwindigkeiten sind allerdings belegt, das bestätigte etwa auch der „Deutsche Wetterdienst“ im Jahr 2017.

Windsterben

Die freie Journalistin und Historikerin Dagmar Jestremski recherchiert schon seit Jahren zu windkritischen Erkenntnissen in der Forschung. Doch diese bleiben „ohne Widerhall in der Öffentlichkeit“, schreibt sie. Diese passten nicht in den Zeitgeist und das staatliche Dogma. Ein 15-seitiges Papier von Jestremski für die Bürgerinitiative „Rettet Brandenburg“ fasst die Erkenntnisse zusammen. Dort schreibt sie etwa:

„Rückläufige Windgeschwindigkeiten für Deutschland bezeugen auch die Ergebnisse einer am 5. Oktober 2020 veröffentlichten Studie der Deutschen WindGuard im Auftrag des Bundesverbands WindEnergie e.V. mit dem Titel „Volllaststunden von Windenergieanlagen an Land – Entwicklung, Einflüsse, Auswirkungen“. Danach hat sich die mittlere spezifische Nennleistung der Windenergieanlagen (MSN = das Verhältnis von der Nennleistung der WKA zu ihren Rotorkreisflächen) in Deutschland von 2012 bis 2019 beständig verschlechtert, dies, obwohl Windenergie seit 20 Jahren immer effektiver und inzwischen aus Höhen deutlich über 200 m abgeschöpft wird.“ 

Der Grund: das „Windsterben“.

In ihrem alarmierenden Papier zum „Windsterben“ schreibt die Wissenschaftlerin weiter: „Eigentlich müsste den Verantwortlichen daher klar sein, dass ein fortgesetzter exponentieller Ausbau der Windenergie, wie er aufgrund des europäischen „Green Deal“ geplant ist, ein Abschalten des natürlichen Windhaushalts bedeutet, das sehr bald in eine Katastrophe münden wird – wenn uns nicht die Katastrophe bereits eingeholt hat! Die plötzlich virulent gewordene Dürre der letzten drei Jahre sollte doch allen Verantwortlichen als allerletzte Warnung dienen!“  Ein „europaweites Moratorium“ aus unabhängigen Wissenschaftlern sei „dringend benötigt“. Auch um die „Tabuisierung von Ursache und Wirkung, d.h. eine Verweigerung der Anerkennung des Zusammenhangs zwischen der exponentiell betriebenen Windenergie-Abschöpfung und der dadurch provozierten Windflaute“ zu brechen, fordert sie.

Österreichs Regierung hat einen ganz anderen Plan. Die Umweltverträglichkeitsprüfung soll gelockert werden. Dann könnten Verfahren zur Genehmigung großer neuer Windparks schneller gehen. Seit 2010 hat sich die Zahl an Windkraftanlagen in Österreich fast verdoppelt. Trotzdem titelte etwa der Standard im April 2022: „Wo bleiben die ganzen Solaranlagen und Windräder in Österreich?“ Für Politik, Wirtschaft und Medien kann es nicht genug Windräder geben. Das neue Gesetz würde es dann erleichtern, Windparks auf Almen, im Gebirge in Wäldern oder sonst wo zu bauen.

Aber das bei der Umweltverträglichkeitsprüfung der abflauende Wind überhaupt zum Thema kommt, darf ohnehin bezweifelt werden. TKP-Recherchen legen jedenfalls Nahe, dass durch die polit-wirtschaftlichen Interessen an den staatlichen Institutionen sehr wenig umfassende Forschung zu den meteorologischen Effekten des Windkraft-Ausbaus ermöglicht werden. Man darf annehmen: Zweifellos reduziert der Umstieg auf Windkraft die CO2-Produktion, darum geht es. Das sagen Greta Thunberg, Luisa Neubauer und „der Konsens der Wissenschaft“ schon seit Jahren. Auswirkungen auf das Wetter und die Umwelt, dürften nicht so wichtig sein. TKP wird bei diesem hochbrisanten Thema dranbleiben.

Bild Christian1311Windpark Andau-Halbturn; Burgenland; ÖsterreichCC BY-SA 3.0

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50 Kommentare

  1. Taktgefühl 23. Januar 2023 at 17:52Antworten

    Selbst der WDR gibt zu, daß 75% der Insektenmasse verschwunden ist. Eigentlich weiß man, daß die Neonicotinoide, ein Insektengift, das von dern Pflanzen aufgenommen wird, daran schuld ist. Bei der NABU weiß man das scheinbar nicht, die setzt sich für die Bienen ein, aber das vor allem verbal an den Ständen, wo wie zahlungswillige Mitglieder wirbt.
    Winde entstehen über Flüssen und Sümpfen. Das ist ganz schön kompliziert.
    Wenn man die Nordsee fährt, dann sieht man da endlose Windparks.
    Die Windräder werden mit kinetischer Energie angetrieben und damit entziehen sie die Engergie natürlich dem Wind.

    • Taktgefühl 23. Januar 2023 at 18:08Antworten

      Bezahlen Greenpeace, NABU, Bund eigentlich ihre Werber und sind das im Kern nicht Bettlerorden?
      Außer, schlau daher zu kommen, wird mit den Mitgliedsbeiträgen sehr wenig angestellt. Die geben nur rotes oder grünes Licht?

      „Den größten Teil der jährlichen Einnahmen des NABU machen die Mitgliedsbeiträge aus. Und das meiste Geld wird für die Arbeit der Aktiven in den rund 2.000 bundesweit vertretenen Orts- und Kreisgruppen eingesetzt.“; Quelle: NABU

      Spenden und mitmachen; 87.000 Mitglieder werden von Buchhaltern verwaltet, die von der Verwaltung ihrer Mäzene leben. Würden die statt dessen mit dem Geld gegen die Bayer AG prozessieren auf Verbot der Neonicotinoide, den Bienen wäre damit sicher mehr geholfen als mit der Verwaltung von Mitgliedern.

      Wie es ausschaut, ist „NABU“, wie wahrscheinlich auch Greenpeace und der BUND, eine reine Bürokratieorganisation. Hier und da mal eine Aktion, die von der Tagesschau aufgeblasen wird, und dann wird wieder verwaltet und der Name vermarktet.
      Man stellt wahrscheinlich bezahlte Werber vor die Supermärkte, die die Kunden belästigen und nach Geld anbetteln (dürfen die das rechlich überhaupt?). Natürlich geht man nicht brachial vor, sondern versteckt die Mitgliedschaft hinter summ summ summenden Bienen, redet den Passanten ein schlechtes Gewissen ein, um sie zum Öffnen ihrer Geldbörsen zu bewegen.

      Ein NABU-Mitarbeiter verdient zwischen 1479 und 4409 Euro – im Monat. Von Idealismus fehlt da jede Spur.
      Greenwashing ist ein Geschäftsmodell, in dem auch die Straßenkleber eine Rolle spielen. Sie sorgen dafür, daß es im Gespräch bleibt; die Funktionäre der Parteien, bar von wirklichem Wissen, berufen sich dann auf den Lärm, den sie eigentlich selber machen.

  2. Michael Dost 22. Januar 2023 at 20:03Antworten

    @Ted und @Olaf:
    Es wäre nützlich, wenn Sie sich etwas sorgfältiger mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen beschäftigen würden. Dann würden Sie feststellen, dass die Sache alles andere als lächerlich ist.
    Christian Lerch hat den grundlegenden physikalischen Hintergrund bereits kurz skizziert: Es geht um die Erhaltung der Energie. „Jedes Gigawatt, dass du aus der Windenergie brutto entnimmst geht dieser verloren.“. Wer das Potential, da die kinertische Energie des Windes für die Erzeugung elektrischer Energie bietet, für unbegrenzt oder auch nur auskömmlich erklärt, hält die Athmosphäre für ein Perpetuum Mobile.
    Dem Physiker Peter Adel kommt das Verdienst zu, in D erstmals 2019 auf diese Tatsachen hingewiesen und eine beweiskräftige quantitative energetische Bilanz in seinem Artikel „Wie Deutschland seinen Wind ausbremst“ vorgelegt zu haben. Die enorme Brisanz seiner Thesen für die künftige wirtschaftliche Entwicklung hat mich, ebbenfalls Physiker, veranlasst, nachzurechnen und dort, wo Adel noch auf (plausible) Schätzungen angewiesen ist, durch belegte Parameter zu konkretisieren. Die resultierende best-case-scenario-Berechnung ist im Artikel von Stefan Klinkigt vom 15.07.2022 „Dürre durch Windräder? – Eine Nachlese“ auf der Achse des Guten dargelegt.
    Durch quantitative Betrachtung der Verluste, die von der einstrahlenden Solarenergie über die Windentstehung und die Wandlung der kinetischen Luftbewegungsenergie auftreten, lässt sich zeigen, dass von den ca. 160W/m2solarer Globalstrahlungsleistung, die in unseren Breiten einstrahlen, nur etwa 0,075 W/m2 nutzbare kinetische Windleistung überbleiben, auf die gesamte Fläche der Bundesrepublik hochgerechnet also lediglich rund 25 GW kinetische Leistung aus bewegter Luft verfügbar sind. Das sind so um die 10..20% dessen, was wir benötigen, um unser industrielles Potential zu erhalten. Zu den Verlusten tragen Absorptionen und Reflektionen der Sonnenstrahlung, Windbremsung durch Oberflächenreibung und ganz maßgeblich die extrem niedrigen Carnot-Wirkugsgradschranken bei der Windentstehung bei.
    Wer für lächerlich erklärt, dass der größtmögliche Entzug der kinetischen Energie der Luftströmungen zu erheblichen überregionalen Wetter- und Klimaproblemen wie Dürren und Starkregen führen muss, sollte dringend nachrechnen.
    Natürlich hängen solche Aussagen von den zugrundeliegenden Modellen und Voraussetzungen ab. Aber selbst größere Korrekturen z.B durch andere Windentstehungsmechanismen oder Einbeziehung größerer off-shore-Bereiche ändern nichts an der Aussage zur grundsätzlichen Begrenztheit der Windleistung. Übrigens sieht es bei Solarenergie zumindest in den sonnenarmen Wintermonaten ganz ähnlich aus, wobei dabei allerdings zumindest gravierendere Wetterbeeonflussungen kaum zu befürchten sind..
    Fazit: Das Konzept der Energiewende nach deutschem Muster ist zum Scheitern verurteilt. Imho kann nur eine Rennaisance der Kernenergie unter Vermeidung der groben Fehler ihrer bisherigen Nutzung Abhilfe schaffen.
    Btw: Seien sie versichert: Auf die Zahlungen den Industrielobby warte ich seit Monaten vergeblich.

    • Ted 23. Januar 2023 at 23:02Antworten

      @Michael Dost
      Sie sollten weniger mit Worten und Sätzen herumwerfen die Sie ganz offensichtlich nicht verstehen, die Idee wir würden der Atmosphäre mit Windrädern dramatisch Energie entnehmen und es wäre zu wenig davon da ist einfach grotesk. Naturphänomene wie Sonneneinstrahlung und Wind liefert Energien in Größenordnungen wo unsere Entnahme praktisch völlig bedeutungslos ist und irgendwo in der x-ten Dezimalstelle verschwindet.

      Offenbar ist es Ihr Hobby jede Menge Fachbegriffe, die sie ganz offenkundig nicht verstehen, in ihre Sätze hineinzupacken, das was dabei rauskommt ist ziemlich peinlich, meistens auch falsch und jedenfalls ohne praktische Relevanz. Ganz offensichtlich verstehen Sie auch Wind- und Wettersysteme nicht, die Fläche Deutschlands ist für komplexe Systeme wie Wind und Wetter nämlich ziemlich egal und kein relevanter Faktor.

      Hier zur besseren Vorstellung damit Sie dieGrößenordnung begreifen, eine einzige Stunde Sonneneinstrahlung würde den gesamten Energiebedarf der Menschheit für weit über ein Jahr decken, und mit Wind verhält es sich ähnlich, ob wir davon einen winzigen Teil „entnehmen“ ist unerheblich.

      Manche dieser Studien die in letzter Zeit unangenehm auffallen, die nachweisen wollen wie Windräder Dürre und Trockenheit verursachen muss man leider als ziemlich bizarre Auftragspropaganda einschätzen, mit Wissenschaft hat das leider nicht viel zu tun. Eine einzelne unbedeutende Kleinstadt, vielleicht sogar schon ein größeres Dorf, hat weit mehr Auswirkungen auf Wetter und Klima als alle Windräder Deutschlands zusammen, es ist völlig grotesk was da teilweise für Unsinn verbreitet wird.

  3. Die hören nicht auf... 17. Januar 2023 at 21:18Antworten

    Artikel im Wochenblick vom 23.7.22:

    Havarie in Schweden enthüllte enormen ÖLVERBRAUCH und UMWELTSCHÄDEN durch Windräder:

    1 Windrad braucht zwischen 200 und 800 Liter raffiniertes Öl pro Jahr als Schmiermittel
    insgesamt 45.000 Liter Öl für eine Windkraftanlage
    Ölwechsel 1x jährlich
    Öllecks und Öllachen am Boden sind keine Seltenheit, ebenso der Einsturz von Windrädern

    • Hermann Klein 20. Januar 2023 at 16:53Antworten

      Alles ganz anders. Die Erde dreht sich, weil die Windräder gleich Propellern sie antreiben. Darum bewegen sich auch die Wolken am Himmel scheinbar. Würde man die Windräder anhalten, dan könnte man dies an den stillstehenden Wolken sofort erkennen.

      • Die hören nicht auf... 22. Januar 2023 at 20:58

        Würde man die Windräder anhalten….
        ….wärs in Neusiedl/See um einige Grad kühler

  4. niklant 17. Januar 2023 at 10:00Antworten

    Was auch immer am Ende rauskommt, wird Politischer Blödsinn genannt. Ob nun Wind da ist oder nicht, dann wird halt eine Windsteuer eingeführt und gut! Politiker denken nicht mit dem Hirn sondern mit ihren Kontozahlen, die sich alleine in einer Fake-Pandemie gut erholt haben dürften!

  5. Michael R 17. Januar 2023 at 9:27Antworten

    Natürlich kann man nicht Terawatt an Windenergie aus der Atmosphäre entnehmen und in elektrische Energie umwandeln, ohne dass dies Auswirkungen hätte. Ansonsten wären Windkrafträder ja ein Perpetuum Mobile, was nach physikalischen Gesetzen nicht existiert. Die Frage ist nur, welche Auswirkungen das sind. Meines Wissens gibt es keinerlei Forschung dazu.

    • Reinhold Fuß 17. Januar 2023 at 11:48Antworten

      Kenn mich nicht wirklich aus, aber entsteht „Wind“ nicht durch Temperaturunterschiede durch Sonneneinstrahlung und anderen Ursachen? Also von Energie von „außen „?

      • Michael R 18. Januar 2023 at 10:14

        Und Sie glauben, weil die Energie letztlich von der Sonne kommt, kann man sie ruhig „ernten“ ohne klimatisch etwas zu verändern? Wenn man den globalen Luftaustausch reduziert, dann greift man massiv in das Klima ein. Denken Sie mal darüber nach.

    • Olaf 17. Januar 2023 at 12:17Antworten

      Michael R
      17. Januar 2023 at 9:27Antworten

      Zuerst schlau machen dann posten.
      Wind entsteht durch Sonneneinstrahlung, immer und stetig.
      Die Windenergie der Erde beträgt
      1.000 Billionen Watt.
      Machen sie sich bitte nicht nass wegen der paar Watt die der Mensch davon entnimmt.
      Viel interessanter ist die Solare Energie der Erde. Die beträgt
      98.000 Billionen Watt
      Der Mensch kann und wird von fossilen Rennstoffen unabhängig werden. Es geht nur mehr um das Speicher und da werden bereits große Fortschritte gemacht.
      Flüssigsalz Speicher, Wasserstoff erzeugt aus solarer Energie usw.

      Schon mal was von „The Line“ gehört?
      Die befindet sich in Saudi Arabien im Bau und wird ohne fossile Energieträger , klimaneutral geplant.
      Bei den Saudis ! Wo das Öl fließt.
      Komisch. Gell

      • Physiker 17. Januar 2023 at 22:57

        Also mit Ihrer Angabe von 1000 Billionen Watt Windenergie liegen Sie mindestens um den Faktor 40 bis 100 daneben! Abgesehen davon, dass das Watt erstens eine Leistungsangabe ist und man zweitens da besser 1000 TW geschrieben hätte.
        Die Physik lässt großflächig höchstens etwa 0,6 W/m² zu. Das ergibt sich aus der Thermodynamik. Und dieser Nutzungsumfang würde massive klimatische Veränderungen nach sich ziehen. Auf Deutschland bezogen sind das 200 GW bzw. weltweit (Land) dann etwa 25 TW. Die entsprechenden Berechnungen finden sie in Detail z.B. bei Axel Kleidon „Physical limits of wind energy within the atmosphere and its use as renewable energy: From the theoretical basis to
        practical implications“, Meteorol. Z. (Contrib. Atm. Sci.), Vol. 30, No. 3, 203–225 (published online March 9, 2021). Bei weit geringeren Umfang (ab 5%?) dürfte die Nutzung aber bereits merklich das Klima beeinflussen (Vermutung). Auf Deutschland bezogen sind das gerade mal 10 GW im Durchschnitt bzw. 88 TWh im Jahr. Der aktuelle Nutzungsumfang, besonders in Norddeutschland, ist aber schon deutlich höher.

      • Michael R 18. Januar 2023 at 10:22

        @Olaf: Sie halten sich für besonders schlau, nicht wahr? Was Sie anführen, ist mir bestens bekannt. Für Sie: Der Mensch ist schon längst von fossiler Energie unabhängig. Man nennt diese fabelhafte Entdeckung Kernenergie. Sauber, völlig abgasfrei, platzsparend, killt nicht tonnenweise Insekten und liefert um Potenzen mehr an elektrischer Energie, 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Auch ohne, dass die Sonne scheint oder ein Wind weht. Deswegen braucht man auch keine gigantischen, umweltschädigenden Speicher.

  6. Reinhold Fuß 17. Januar 2023 at 7:31Antworten

    „Ironie“ Schaft alle Segelschiffe ab, die zerstörten unsere Umwelt nach dem selben Prinzip wie Windräder. Oder Segelflugzeuge oder ähnlichem. „Ironie ende“

    • Mine 17. Januar 2023 at 7:45Antworten

      Oh, haben Segelschiffe denn einen riesigen Propeller oder sinds eher Birnen?

      • Reinhold Fuß 17. Januar 2023 at 11:40

        Nein, aber sie funktionieren genauso nach dem Prinzip des Auftriebs wie eben Windräder auch.

    • Michael R 17. Januar 2023 at 9:23Antworten

      Welches Segelschiff ist 200 m hoch? Welche geografischen Unterschiede bestehen zwischen Meeren und Landschaften?

  7. Stephan Geue 16. Januar 2023 at 23:38Antworten

    „Windsterben“ – sehr schöne Wortschöpfung. Lasst uns den Wind in die Liste der bedrohten Arten aufnehmen. Zum Glück führt ja die zunehmende Temperatur der Ozeane hier und da zu einem Hoffnung spendenden Hurrican. Da keimen also unverhofft neue Winde. Allerdings hat Biden kürzlich beschlossen, in den wirbelsturmgefährdeten Gebieten ganze Arrays von Windrädern aufzustellen. Profitgier natürlich, typisch! Da funktioniert dann selbstverständlich die ganze Aussonderung schwachen Gehölzes – die Auslese der Evolution – durch Stürme nicht mehr. Wir sehen uns infolgedessen praktisch lauter überlebenden Holzmutanten gegenüber. Das nimmt kein gutes Ende!

    • Mine 17. Januar 2023 at 6:13Antworten

      Und die Erhöhung der Temperatur und die Dürren kompensieren wir mit hôheren CO2-Preisen, was?

      DWN Alarmierende Studien: Windräder könnten Klimawandel verstärken und Dürren auslösen

      „Eine 2018 veröffentlichte Studie von Meteorologen der Harvard-Universität mit dem Titel „Climatic impacts of wind power“ untersuchte die klimatischen Auswirkungen von Onshore-Windparks in den USA. Die nachweislich erhöhten Durchschnittstemperaturen und die geringere Bodenfeuchte in der näheren Umgebung der untersuchten Windparks wurden laut den Forschern durch eine Umwälzung der natürlichen Temperaturschichten verursacht. Durch die Turbinenwirkung der Rotoren würde tagsüber aus höheren Luftschichten kältere Luft nach unten bewegt und wärmere Luft, oft auch feuchte Bodenluft, zurück nach oben in die Atmosphäre. Ein genau gegensätzlicher Effekt soll nachts eintreten – in verstärkter Form. Unterm Strich bleibt eine deutlich erhöhte Durchschnittstemperatur am Boden in zwei Metern Höhe, wo die Temperaturen offiziell gemessen werden.“


      Die Dürren fallen bei uns schon auf. Sie führen zum Absterben von Bäumen und schaden der Landwirtschaft. Sie kommen nicht vom CO2!

      Aber was ficht schon die unabhängige Wissenschaft und Logik unsere misanthropischen Marionetten an? Die handeln wie ferngesteuerte Golems. Der denkt nicht, sondern erfüllt seine Aufträge.

  8. we have candy 16. Januar 2023 at 22:49Antworten

    Seit die Staedte mit Hochhäusern zubetoniert wurden, gibt es einen Fallwindeffekt in den dazugehörenden Strassen. Es herrscht ein selbstgebauter Orkan. Selbst bei ruhigen Wetter. Einfach die Windräder dazwischenbauen,
    und die künstlich erzeugten Winde in Energie umwandeln.(Sarkasmus aus).
    Wenn man einen Ventilator in einen Feld zwischen Pflanzen stellt, passiert folgendes: Der Windsog
    trocknet die Erde und die Pflanzen innerhalb kürzester Zeit aus. Die Pflanzen sterben Nur mit übermässigen Giessen kann der Austrocknungseffekt gestoppt werden. Kann jeder selbst ausprobieren. Dasselbe passiert in der
    Umgebung der Windkrafträder. Wir könnten ja noch einige teure Experten (Physiker, Biologen, Botaniker) befragen und schaun mal, je nach Expertisenantwort, von wem die bezahlt worden sind.? Uhum

  9. PALLA Manfred 16. Januar 2023 at 20:45Antworten

    . . . und überhaupt machen diese „DREH-Sterne“ kostenlos Werbung für „meine“ Deutsche Automarke !!! – (Spässle) – aber auf „earth.nullschool.net“ (Globales Wetter-etc.-TOOL) kann man unter „WPD“ (WindPowerDensity) „Watt-genau pro m2“ sehen, wo überhaupt ausreichend LUFT-s t r ö m u n g zu Land und zu Wasser vorhanden ist, quasi live und „zurück“ bis „2014“ – nat. erst in der „Prandtl“-Schicht (ca. 100 Meter) !!! – und der ganze „wackelige“ LUFT- und LICHT-strömungs-„Firlefanz“ macht eigtl. n u r SINN mit entspr. „GuD“-KraftWerken (Gas- und Dampf-Turbinen) !!! – deswegen haben ja die SIEGER-Mächte (WK II) die BRD schrittweise „ent-KOHLT“ und „ent-KERNT“, weil es „Die EINHEIT“ (1990) natürlich nicht „umsonst“ gegeben hat !!! – folglich sollen KERN-Kraft aus FRANCE und „Gerd“-GAS aus OST (plus USA-LNG) fast die gesamte STROM-Versorgung übernehmen !!! – und wg. „Zeh-Oh-Zwei“ mal kurz auf „greenhousedefect.com“ meines Wiener MitStreiters vorbeischauen – bes. unter „Contrails …“ ;-)

  10. winowi 16. Januar 2023 at 20:21Antworten

    Also ich laufe mit meinem Hund im Windpark. Dank dieser Parks gibt es Wege und man kann auch direkt zu den Mühlen. Ich wohne in Husum, also an der Nordsee. Hier gibt es unendlich viele Vögel und Insekten. Ich habe in 3 Jahren nicht einen toten Vogel gesehen, noch tote Insekten! Wir wohnen ca. 800m Luftlinie entfernt von zwei Windparks. Also ich höre sie nicht. Nur wenn der Wind in Richtung Haus weht hört man sie natürlich und das kann auch nerven. Infraschall kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen!

    • Michael R 18. Januar 2023 at 10:37Antworten

      《 Ich habe in 3 Jahren nicht einen toten Vogel gesehen, noch tote Insekten! 》 – Glaube ich gerne. Die Insekten bleiben nämlich an den Rotorblättern kleben. Es gibt längst Dienstleister, die Rotorblätter von diesen Schichten reinigen, weil diese die Anlagen beeinträchtigen. Aber das haben Sie natürlich auch noch nie bemerkt? Tote Vögel bleiben nicht lange liegen, da kommen die Aasfresser und räumen auf. Ich habe z.B. im Wald auch noch nie ein totes Tier liegen sehen, und doch muss es Tiere geben, die dort sterben.

  11. Vietato Fumare 16. Januar 2023 at 19:25Antworten

    Weiteres Tabu-Thema in Sachen Windräder: Infraschall, den die Anlagen im Betrieb abgeben. Raubt vielen Anrainern den Schlaf und sorgt auch für allerlei sonstige rätselhafte Gesundheitsstörungen.
    Man hat den Eindruck, dass mittlerweile fast alles, was in den Köpfen stolzer “Wissenschaftler” ausgedacht wird, nur noch der subtilen oder auch ganz offenkundigen Zerstörung dient. Gleichwohl ware jeder “Wissenschaftler” zweifellos empört und würde es rundherum von der Hand weisen, wenn man ihm das vorhielte. Er will doch nur das “Gute & Gerne”.

  12. Shato Nyruami 16. Januar 2023 at 19:23Antworten

    Nicht die Flinte ins Korn werfen…. Alles was wir tun müssen ist beständig weiter die Orbans, die Melonis, die Kickls, die Weidls der EU zu wählen, das ändert auch die EU-Politik, sobald die Soros / Schwab hörigen aus den Staatschef-Sesseln entfernt sind ist auch die EU nicht mehr grün und woke. Dann werden all diese wohlstandsvernichtenden Regeln wieder aufgehoben und abgeschafft, die Windparks werden dahin verbannt wo sie hingehören, auf die offene See und wir können friedlich die bei Weitem umweltfreundlicheren Verbrenner auch ins 22. Jahrhundert fahren.

    Vielleicht wird es gegen Ende dieses Jahrhunderts wirklich um 2-3° wärmer, nur das ist kein Problem, vor 8000 Jahren war es nachweislich um mindestens 6° wärmer und seltsamerweise gibt es immer noch Eisbären.

  13. Hans im Glück 16. Januar 2023 at 18:56Antworten

    Glaubt nach 3 Jahren C19 Wahn tatsächlich noch irgendjemand, dass man durch Fakten, Evidenz, Argumente die Klima-Jakobiner erreichen kann?
    Es ist doch exakt das gleiche Spiel in anderem Kostüm! Es geht einzig und alleine darum, dass sich eine bestimmte Klientel die Taschen mit Geld vollstopft.
    Ich sehe weit und breit niemand, der dieser Art kollektiver Geisterkrankheit Einhalt gebieten könnte. Mögen Existenzen vernichtet werden. Zum höheren Gemeinwohl ist das dann schon in Ordnung. Grund – und Menschenrechte müssen in der Neujahrs – und Weihnachtsansprache genügen.

    • Mine 17. Januar 2023 at 6:46Antworten

      Ich habe auch langsam keine Hoffnung mehr.

  14. anamcara 16. Januar 2023 at 18:52Antworten

    “Für Politik, Wirtschaft und Medien kann es nicht genug Windräder geben.”

    Was passiert nach dem Rückbau der Windräder?
    Tausende alte, ineffiziente und leistungsschwache Windräder müssen in den kommenden Jahren ausrangiert werden. Doch Deutschland kann das nicht leisten! Das Umweltbundesamt warnt nun eindringlich vor einem drohenden Recycling-Problem. 27.000 Windenergieanlagen gibt es laut Umweltbundesamt in Deutschland. Und dabei sind die Windräder vor der Küste nicht einmal eingerechnet

    Der massenhafte Anlagenabriss stellt die Branche vor eine enorme Herausforderung. Erstens zeigt sich, dass die Kosten für Rückbau und Recycling der Komponenten höher liegen, als von den Betreibern bisher einkalkuliert wurde. Zweitens fehlt es an verbindlichen Entsorgungswegen und Lösungen zur umweltgerechten Weiterverwertung der Materialien. Dies geht aus einer Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) von 2019 hervor

  15. Fritz Madersbacher 16. Januar 2023 at 18:27Antworten

    „Trotzdem titelte etwa der Standard im April 2022: „Wo bleiben die ganzen Solaranlagen und Windräder in Österreich?“
    Den „Standard“ und seinen NATO-Quisling, der dessen Wirtschaftsredaktion leitet, interessieren an den Windrädern die Ablenkung von den Problemen der Energieversorgung, in welche sich Österreich durch das Mittun bei den EU-Sanktionen gegen Rußland gebracht hat. Windräder sind übrigens der größte Markt für die Hersteller faserverstärkter Kunststoffe, noch weit vor der Flugzeug- und Schiffsbauindustrie. Für die Entsorgung dieser Stoffe, deren Harz aus Erdöl hergestellt wird, gibt es bislang nur eine Methode: Verbrennung. Und ewig halten diese durch UV-Strahlung auch bei „UV-beständiger“ Beschichtung (‚coatings‘) nicht …

    • Fritz Madersbacher 16. Januar 2023 at 18:30Antworten

      Korrektur, pardon: Und ewig halten diese durch UV-Strahlung auch bei „UV-beständiger“ Beschichtung (‚coatings‘) versprödenden Rotorblätter nicht …

  16. Georg Uttenthaler 16. Januar 2023 at 18:19Antworten

    DER GRÖSSTE EINFLUSSFAKTOR AUF DAS KLIMA DER ERDE IST DIE SONNE.

    Was die ‘Schräglage’ der Erde oder die Veränderung der Neigung ihrer Achse [gegenüber der Umlaufbahnebene] betrifft, so zeigen die beiden folgenden Bilder (Robert Simmon, NASA GSFC) den Grad, in dem sich die Erde bezüglich ihre Achse als auch ihrer Drehrichtung verschieben kann. Bei höheren Neigungen werden die Jahreszeiten der Erde viel extremer, während bei niedrigeren Neigungen sie viel milder werden. Ähnlich verhält es sich mit der Erdachse, so dass je nachdem, welche Hemisphäre während des Perihels auf die Sonne gerichtet ist, die saisonalen Extreme zwischen den beiden Hemisphären stark beeinflusst werden können. Selber gucken!
    https://transinformation.net/nasa-klimawandel-wird-durch-veraenderungen-in-der-umlaufbahn-der-erde-um-die-sonne-und-veraenderungen-der-axialneigung-verursacht/
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2022/08/24/1-100-wissenschaftler-veroffentlichen-eine-weltklima-erklarung-es-gibt-keinen-klimanotstand/

    Der von unseren Polit- Zwergen eifrig herbeigeredete Klimanotstand bedeutet nichts anderes als:
    – dass sie gekauft sind, also in fremdem Sold stehen
    – dass ihr unbändiger Machtrausch an unserer Deckelung, d.h. Folter befriedigt wird
    – dass sie sich wie schon bei der Plandemie erneut derselben Methoden bedienen
    – dass sie das Volkswohl mit Füssen treten, weil es ihnen schnurzegal ist
    – dass alles, was sie tun, der Agenda 2030 dient und damit der Entmenschlichung des Menschen Vorschub leisten.!! Sie arbeiten für Rockefeller und Co. das sind die größten Umwelt- Verschmutzer der Petro- Chemie. Sie disqualifizieren sich selbst.

  17. eugen richter 16. Januar 2023 at 18:06Antworten

    Worüber diskutieren wir seit über 20 Jahren? Über Klimaerwärmung und jetzt Klimawandel? Das geht an den wahren Absichten der Initiatoren völlig vorbei. Es geht nur um Geld und Macht, vor allem um Geld, viel Geld.
    Natürlich wir der Wind durch die WKA geschwächt und das hat Folgen für die nachgelagerten Flächen/Regionen. Was denn sonst? Wer das bezweifelt ist dumm, stellt sich dumm und wird u. U. gut dafür bezahlt.

  18. Ted 16. Januar 2023 at 18:03Antworten

    Früher hat man die Windräder gefeiert, weil sie die Bodenerosion in der Umgebung reduzieren, jetzt erzählt man uns sie würden Dürre verursachen und wären so schädlich, die Industrie zahlt offenbar grade wieder viel an Lobbyisten die wiedermal Stimmung machen. Es wäre klug bei Studien zu unterscheiden ob man sie ernst nehmen kann oder nicht, diese Dürregeschichte ist sowas von lächerlich, es ist nur noch peinlich.

    Windräder haben in Deutschland 2022 rund 114 TWh Strom erzeugt, also etwas mehr als alle Braunkohlekraftwerke des Landes.

    Würden wir in Deutschland den Strom den Windräder produzieren in Braunkohlekraftwerken erzeugen müssen, so würden wir rund 70 Millionen Tonnen Braunkohle fördern, transportieren und verbrennen müssen.

    Würde man diese Menge mit einem einzigen Zug transportieren, so wäre dieser Zug über 20.000 km lang, vollbelanden mit vollen 50 Tonnen Güterwaggons mit Kohle.

    Merkt in dieser fanatischen Diskussion gegen Windkraft eigentlich überhaupt niemand mehr wie absurd das ist? Es ist die gemeinsam mit Photovoltaik mit Abstand sauberste und umweltverträglichste Form der Stromerzeugung, es ist an Unsinn kaum noch zu überbieten mit welchen Argumenten da Stimmung gegen Windkraft und erneuerbare Energien gemacht wird. Windkraft ist nicht grundlastfähig, das ist ein Problem und wir brauchen Speicher und Grundlastkraftwerke, aber jede MWh an erzeugtem Strom entlastet die Umwelt ganz gigantisch, es wäre Zeit das endlich mal zu begreifen.

    Ein einzelnes Windrad spart je nach Größe im Schnitt pro Tag zwischen 20 und 100 Tonnen Kohle, also ein bis zwei volle Eisenbahnwaggons, bitte nachdenken bevor man absurde Propaganda verbreitet – Danke.

    • Stephan Geue 16. Januar 2023 at 23:26Antworten

      Ich glaube, wir müssen mit diesen Leuten leben. Schließlich waren 80 Prozent der Bevölkerung willig zu glauben, mRNA wäre ein Segen für die Menschheit. Wieso sollen dann nicht auch 80 Prozent der Bevölkerung an Infraschall und WKA-induzierte Dürre glauben? (Und leider sind es nicht zwingend dieselben 80 Prozent.) Man muss doch irgendwas haben, worauf man schimpfen kann.

      Herr, lass Hirn wachsen…

      • Mine 17. Januar 2023 at 6:15

        Ja, Sie beide hätten das dringend nötig.

      • Michael R 18. Januar 2023 at 11:01

        @Stephan Geue: Sie verwechseln da etwas. Die 80 Prozent die sich gentherapieren haben lassen, weil sie gutgläubig geglaubt haben, es handle sich um eine herkömmliche Impfung, sind die gleichen, die ebenso gutgläubig glauben, man könne mit Windrädern und Solarpaneelen alleine den Energiebedarf eines Industrieländer befriedigen.

    • Olaf 17. Januar 2023 at 8:27Antworten

      @ Ted,

      Vielen Dank für die Erläuterung der Windenergie Leistungsdaten.

      Es geht den Kommentatoren hier aber nicht um Fakten oder eine sachliche Betrachtung eines Themas.
      Hier ist man grundsätzlich gegen Alles, weil man glaubt sich im Kreis der Erleuchteten zu befinden.
      Gegen Alles sein aber selbst keinen Plan haben ist sehr einfach.
      Das kann jeder Depp.
      Im Grunde genommen, zeichnet sich hier ein Bild derer ab, die ein sehr frustriertes Leben führen und irgendwie nicht mehr raus finden.
      Es mag sich eigenartig anhören aber manche fühlen sich in der Gemeinschaft der „Opfer“ so wohl
      dass sie gar nicht mehr raus wollen.
      Da ist man wer auch wenn man sonst nichts ist.
      Gott sei Dank, bietet das Leben so viel Schönes und Gott sei Dank ist es eine kleine Minderheit, die irrelevant für das weitere Weltgeschehen ist.

    • Michael R 18. Januar 2023 at 10:56Antworten

      @Ted: Sie wissen so gut wie ich, dass das eine Milchmädchenrechnung ist. Denn eine kontinuierliche Stromerzeugung aus Windkraft (genauso wie aus Sonnenenergie) ist schlichtweg nicht möglich. Wir werden, solange man die aus Wind und Sonne erzeugte Energie nicht ausreichend gespeichert werden kann (und eine Lösung hierzu ist nicht in Sicht), immer konventionelle Kraftwerke brauchen, um den Bedarf zu decken. Denn bei wochenlanger Flaute ist es völlig egal, ob sie 10.000, 50.000 oder 100.000 Windräder aufstellen. Analoges gilt für die Solarenergie.

      • Ted 23. Januar 2023 at 22:34

        Das ist eine absurde Kritik, es ist offensichtlich, dass Windkraft nicht grundlastfähig ist, das ändert aber überhaupt nichts daran, dass der Strom ansonsten anders erzeugt werden müsste wenn er nicht aus Windkraft kommt.

        Die Behauptung es wäre keine Lösung zur Energiespeicherung in Sicht ist ebenfalls falsch, es gibt unzählige technisch machbare, vom Wirkungsgrad brauchbare und gut funktionierende Möglichkeiten Strom zu speichern. Einerseits natürlich jede Form von Lageenergiespeicher wie z.B. Wasserspeicherkraftwerke oder sonstige Massen die in ihrer Höhe verschoben werden, weiters verwendet man Schwundradspeicher, LAES, CAES, Batteriespeicher… das alles sind Dinge die gut funktionieren, die man aber mit dem Argument der hohen Kosten zu wenig gebaut hat, was sich als dramatischer Fehler erweist. Man ging von Stromkosten von 4 Cent aus, und vertrat das Argument, dass der gespeicherte Strom ja dann das doppelte oder dreifache kosten würde…. heute kostet der Strom aber an manchen Tagen das Zehnfache und mehr, das Nichtbauen von Speichern hat sich also auch wirtschaftlich als Desaster erwiesen.

        Weiters müssen natürlich auch lagerbare saisonale Speichermöglichkeiten gebaut werden, dazu wären eventuell Redox-Flow Batterien einsetzbar, jedenfalls aber sämtliche Arten von lagerbaren Energieträgern wie Wasserstoff, Methan, Methanol und ähnliche Substanzen verwendbar die man mit Einsatz von (erneuerbaren) Energien, Wasser und CO2 synthetisieren kann. Mit diesen Energieträgern könnte man dann zu Zeiten des Bedars Kraftwerke/Aggregate betreiben um Kohlekraftwerke zu ersetzen. Von der Verbrennung von Kohle wegzukommen muss oberstes Ziel sein, keine andere Technologie richtet solche Umweltschäden an wie Kohlekraftwerke, bzw. der Abbau von Kohle.

        Es geht auch nicht um eine „Alles oder Nichts“ Lösung oder der Idee ohne Kraftwerke auszukommen, es geht darum einen möglichst hohen Anteil aus erneuerbaren Energien zu erzeugen, und nicht sinnlos Millionen Tonnen Kohle jedes Jahr zu verbrennen, und sich dann zu wundern, dass wir jedes Jahr 100.000 Tote in Europa durch Feinstaub haben.

    • Michael Dost 23. Januar 2023 at 15:02Antworten

      @Ted:

      Wie belieben zu schreiben? „bitte nachdenken bevor man absurde Propaganda verbreitet“

      Dass „Ein einzelnes Windrad …. je nach Größe im Schnitt pro Tag zwischen 20 und 100 Tonnen Kohle, also ein bis zwei volle Eisenbahnwaggons“ spart, IST absurde Propaganda. Bezieht man den Wirkungsgrad von Steinkohlekraftwerken ein, ergäbe sich mit dem Heizwertverhältnis 1 t SKE = 8.141 MWh rein rechnerisch ungefähr eine „Äquivalenz“ in solcher Größenordnung, wen eine übliche 5-MW-WKA den gesamten Tag mit Volllast entsprechend ihrer sog. „installierten Leistung“ schuften würde.

      Macht sie aber nicht, weil der real existierende Wind das nicht hergibt. In den ungünstigsten Gegenden Deutschlands wird real ein Energieertrag von nur etwa 5%, in besseren Lagen bis zu 20% der Nennleistung erreicht. Off-shore sieht es derzeit noch besser aus (50%) – aber nur solange, bis der off-shore- Bereich mit rotierenden Windbremsen vollgestellt ist. Der limitierende Knackpunkt ist hierbei insbesondere die physikalidch bedingte Abhängigkeit des Energieertrags von der dritten (!) Potenz der Windgeschwindigkeit. D.h. der durchschnittliche Ertrag sinkt bei standorttypischen niedrigeren Windstärken dramatisch.

      (Ich hoffe, ich hab mich nicht verrechnet, was ja nicht selten vorkommt bei den ungewohnten großen Maßeinheiten. In diesem Fall bitte berichtigen und auslachen. :-/ )

      Wenn ich richtig liege, so begehen Sie hier die in Wind- und auch Solarlobbykreisen notorische Sünde, die rein fiktive Vergleichsgröße „installierte Leistung“ mit den tatsächlich durchschnittlich möglichen Realerträgen zu verwechseln. Da frage ich mich immer, wieso diese Leute zu solchen Taschenspielertricks greifen zu müssen glauben, um ihre Technologie zu verkaufen, wenn diese doch so super wirtschaftlich ist.

      Bitte nicht missverstehen: Ich finde Windkraft und Solarenergie eine prima Sache, betreibe selbst aus Spaß an der Technik eine (hoffnungslos unwirtschaftliche, aber bei blackout hoffentlich nützliche) kleine Insel-Solar-Einrichtung mit Batteriespeicher auf dem Balkon. Aber man sollte sich bei aller Begeisterung nicht zu einer überhöhten Euphorie hinreißen lassen und muss das Ganze verantwortungsbewusst betreiben (wie das an sich für JEGLICHE Technologie die selbstverständliche Regel sein sollte!).

      Brisant: Von der Art unserer Energiegewinnung wird nichts geringeres abhängen als unser künftiger Wohlstand. Die aktuellen Konzepte dazu in D sind jedenfalls rein ideologiegetrieben und naturwissenschaftlich begründet zum Scheitern verurteilt. Die bekannten Studien zu den Potentialen der Windenergie, denen die Politik folgt, sind nachweisbar grob falsch, da sie von der unhaltbaren These der unbegrenzten Skalierbarkeit des Ausbaus ausgehend. Studien wie „Flächenanalyse Windenergie an Land“ (im Auftrag des Umweltbundesamtes) basieren regelmäßig auf der naiven Annahme, dass n WKA n-mal so viel Energie liefern könnten wie eine einzelne Anlage, selbst bei extensivem Ausbau, also für sehr große n. Die Entnahme kinetischer Energie aus den Luftströmen wird dabei also unzulässigerweise völlig ignoriert. Die Limitierungen zeigen sich bereits beim derzeitigen Grad des Ausbaus an meteorologischen Ereignissen und wetterbedingten Problemen und werden in wenigen Jahren zu prekären Realschäden durch Dürre, Brände, ortsgebundene Starkregen etc. und zu Energiemangel führen, wenn wir nicht bald gegensteuern.

      How dare you! I want you to panic! ;-)

      • Ted 23. Januar 2023 at 22:24

        @Michael Dost

        Meine Berechnung war richtig, ihre Kritik muss ich mit aller Entschiedenheit zurückweisen.

        Sie machen mehrere Fehler in Ihrer Berechnung, Sie sprechen von Steinkohle, ich hatte über Braunkohle geschrieben, mit der ein Großteil des deutschen Kohlestroms erzeugt wird, der Energiegehalt von Braunkohle ist weit geringer als der von Steinkohle (knapp die Hälfte)

        Weiters haben Sie einen schweren Rechenfehler, weil sie den Energiegehalt mit dem erzeugten Strom gleichsetzen. Braunkohlekraftwerke haben einen relativ schlechten Wirkungsgrad, es kann etwa nur etwa ein Drittel der eingesetzen Energie in Strom umgewandelt werden.

        Eine Tonne Braunkohle hat einen Energiegehalt von rund 4,2 MWh, beim durchschnittlichen Wirkungsgrad der deutschen Braunkohlekraftwerke von 39% ergibt das also….

        4,2 * 0,39 = 1,64 MWh Strom pro Tonne Braunkohle

        Realdaten einer mittleren Windkraftanlage mit durchschnittlichem Standort in Deutschland:
        19.000 MWh pro Jahr, ergibt im Schnitt 52 MWh pro Tag und entspricht damit also rund 31 Tonnen Braunkohle.

        Die aktuell gebauten größten Anlagen liefern inzwischen Jahresleistungen von über 60.000 MWh und sparen damit im Schnitt täglich bis zu 100 Tonnen Braunkohle ein.

        Selbstverständlich waren in meiner Berechnung korrekte Werte verwendet worden und der capacity factor der Anlagen, also das Verhältnus von theoretisch möglicher Leistung und dem tatsächlich produzierten Strom ist natürlich berücksichtigt. Die Erzeugungsdaten sind nicht irgendwelche phantasierten Prognosen, sondern reale Daten von real existierenden Anlagen.

  19. Einar 16. Januar 2023 at 17:45Antworten
  20. Christian Lerch 16. Januar 2023 at 17:04Antworten

    Ja, ja, der alte aber noch immer gültige Satz von der Erhaltung der Energie. Jedes Gigawatt, dass du aus der Windenergie brutto entnimmst geht dieser verloren. Einfach zu verstehen. Kann es sei, dass die vielleicht noch ans Perpetuum mobile glauben?

  21. Veron 16. Januar 2023 at 16:49Antworten

    Die österreichische Regierung ist offenbar nur daran interessiert, noch schnell möglichst viel kaputt zu machen. Und vermutlich geht es hier auch irgendwo um Geld. Denn wissen kann man das schon lange, wenn man will. Bzw. hätte man dazu forschen können.
    Irgendwann wird alles stillstehen, weil kein Wind weht oder die Technik den Geist aufgegeben hat, und vielleicht wird sich das Klima erholen oder auch nicht. Auf jeden Fall wurde viel Geld für die Anlagen ausgegeben, und Produktion / Transport / Montage hat möglicherweise mehr CO2 verursacht als eingespart werden konnte .. .. und entsorgen kann man das Zeug dann auch nicht.

  22. Heiko B. 16. Januar 2023 at 16:36Antworten

    Im Jahr 2022 hatten wir in Deutschland ~125 TWh durch Windräder.

    1 kT TNT ~ 1,162 GWh
    Atombombe über Hiroshima hatte eine Sprengkraft von etwa 13 Kilotonnen TNT.

    125 TWh * 2 / (0,001162 TWh * 13) ~ 16550 Atombomben im Jahr.
    ( x2 wegen ~50% Wirkungsgrad der Räder)

    Pro Tag über Deutschland also ~45 St.

  23. Thomas Holzer 16. Januar 2023 at 16:05Antworten

    Daß Frau Gewessler rein Ideologie getrieben handelt, liegt auf der Hand. Einerseits wird die Bodenversiegelung lautstark beklagt, andererseits wird ohne Rücksicht auf Verluste für die Windmühlen und Photovoltaikanlagen eben diese Bodenversiegelung vorangetrieben. Frau Gewessler kann dafür ganz Österreich zupflastern, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, gibt es schlicht und einfach keinen Strom. 🙉🙊🙈😎😂🤣🥃🥃🤓

  24. meMO an mich selbst 16. Januar 2023 at 15:44Antworten

    Funfact am Rande, das die Klima-Gemeinde ebenfalls noch verdrängen (und zensieren) muss:
    der „Erfinder“ des Hockey-Sticks glaubt nicht mehr an seinen eigenen BS, sondern hat neue Berechnungen (und neue Co-Autoren) vorgelegt. Seinen/deren neuesten Erkenntnissen zufolge ist die Ursache der kleinen Eiszeit ausgerechnet eine Hitzeperiode gewesen. How shocking!

    • Michael R 18. Januar 2023 at 11:08Antworten

      Diese hochnotpeinliche Tatsache wird natürlich erfolgreich von den Medien verschwiegen. Man will ja schliesslich kein Chaos anrichten. Ich habe davon auch nur zufällig erfahren.

  25. Tony V 16. Januar 2023 at 15:34Antworten

    Diese Wahnsinnigen pflastern bei uns in der Steiermark die Berge voll.
    Die Dinger sieht man aus 60 km Entfernung, für die Errichtung werden Wälder abgeholzt, Straßen mitten in die Natur gebaut und riesige Betonklötze einbetoniert. Vorher Natur – danach Beton und ein zerstörtes Landschaftsbild.
    Noch dazu baut man „heimlich“, die Anwohner der Gemeinde wissen oft nicht mal was da „oben im Wald“ errichtet wird.
    Und auf einmal stehen dann die riesigen Dinger da.
    Wenn die Leute in der Stadt Windenergie wollen sollen sie die Dinger am Stadtrand hinstellen wo es sowieso hässlich ist.

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