Skandal an der Tavistock-Klinik in London – Geschlechtsumwandlungen an Kindern und Jugendlichen

12. Januar 2023von 9,9 Minuten Lesezeit

Auf tkp.at wurde vor kurzem über die seit 100 Jahren durchgeführten wissenschaftlichen Forschungen zur Wirkung von Schocks berichtet. Nun wurde im Juli 2022 bekannt, dass an dieser Klinik in großem Stil an Kindern (ab 3 Jahren (!)) und Jugendlichen Geschlechtsumwandlungen durchgeführt, Kinder also verstümmelt werden. Der bekannte Journalist und Autor Gerhard Wisnewski hat diesen Fall recherchiert und in seinem neuen Jahrbuch veröffentlicht, erschienen im Kopp Verlag.

TKP hat vom Kopp Verlag die Genehmigung, diesen Bericht im Original zu veröffentlichen. Dies ist ein Auszug aus Gerhard Wisnewskis Buch „verheimlicht – vertuscht – vergessen 2023“. Mit freundlicher Genehmigung des Kopp Verlags.

Tavistock-Klinik: Frankensteins Praxis

An der Tavistock-Klinik in London ist der Teufel los: Innerhalb von 3 Jahren haben etwa 40 Klinikärzte und Krankenhausmitarbeiter ihren Job hingeschmissen: „(…) wenn ich mich nicht irre, dann sind viele verletzliche Kinder hier sehr schlecht behandelt worden und werden mit potenziell lebenslangen Schäden hier herausgehen“, beklagte sich eine namentlich nicht genannte Mitarbeiterin. In der Klinik würden junge Leute „aufgrund eines oft dubiosen Befundes lebenslangen medizinischen Veränderungen“ unterzogen, schrieb die frühere Tavistock-Ärztin Kirsty Entwistle gar in einem offenen Brief (Preußische Allgemeine Zeitung, online, 07. 08. 2020). Unglaublich – bis es soweit kommt, muss wirklich einiges passieren: Oft decken Klinikmitarbeiter Kollegen und Vorgesetzte und halten bis zuletzt den Mund. Zwar schlagen manche mutig Alarm, was aber nichts nützt, wenn die Täter von ihren Chefs geschützt werden. So dauerte es beispielsweise Jahre, bevor in Deutschland der Patientenkiller Niels Högel strafrechtlich verfolgt werden konnte, der in Krankenhäusern in Oldenburg und Delmenhorst mindestens achtzig Morde begangen haben soll, wobei er sogar von Vorgesetzten gedeckt wurde. Aber wir waren bei der Tavistock-Klinik in London: am 28 Juli 2022 wurde ihre Auflösung beschlossen. Aha – aber warum denn? Was geschah denn in dieser Klinik?

Eine ganz besondere Perversion

Nun, kurz gesagt, frönte sie einer ganz besonderen Perversion: Sie überredete Kinder und Jugendliche, sich die Geschlechtsteile wegoperieren zu lassen Also sich verstümmeln zu lassen. Nicht mehr und nicht weniger. Halt – das ist natürlich eine böse Verschwörungstheorie! In Wirklichkeit wollte die Klinik Kindern und Jugendlichen doch nur helfen. Jawohl! Und zwar, das „richtige“ Geschlecht für sich zu finden. Nun, werden jetzt manche sagen, was ist daran so schwierig? Normalerweise genügt dafür ein Blick in die Unterhose. Aber so etwas können freilich nur Dilettanten und Ewiggestrige denken. Schließlich besagt der Inhalt des Slips noch gar nichts! Ja, möglicherweise ist er nur eine perfide Täuschung der Natur! Das richtige Geschlecht zu finden, ist nämlich gar nicht so einfach, sondern dafür braucht es schon echte Fachleute, zum Beispiel die vom „Gender Identity Development Service“ (GIDS) der Tavistock-Klinik, also der Beratungsstelle zur Entwicklung der Geschlechtsidentität. Denn wenn die Natur einem Kind per Gießkannenprinzip Geschlechtsteile verpasst, hat sie eben keine Ahnung, was sie da eigentlich tut. deshalb muss sie in vielen Fällen von hilfreichen Psychologen und Medizinern korrigiert werden, die wesentlich klüger sind, als einige Milliarden Jahre Evolution zusammengenommen. Der Beweis: Normalerweise wurde bei der Beratung durch den GIDS nur selten das natürliche Geschlecht eines Jugendlichen abgesegnet, sondern meistens das andere „entwickelt“.

Eine Schlamperei der Schöpfung

Die „natürliche „Geschlechtszuteilung“ ist demnach eine einzige Schlamperei der Schöpfung. Nicht zu fassen. Zum Glück fanden sich da mutige Fachleute, um dagegen einzuschreiten und der verantwortungslosen Natur das Handwerk zu legen – einschließlich Hormonbehandlung und anschließender Verstümmelung mit dem Skalpell. Aber: Statt für diese Korrektur dankbar zu sein, meldeten sich immer wieder Patienten, die an der segensreichen Behandlung herummäkelten. Nehmen wir zum Beispiel Keira Bell, 25, eine hübsche … oder ein hübscher … Naja: ob „Er“ oder „Sie“, kann man heute auf den ersten Blick nicht mehr so genau sagen. 2014 war sie jedenfalls noch eine hübsche Sie und 14 Jahre alt. Da sie sich aber nicht wohl in ihrer Haut fühlte, machte sie sich auf zur Tavistock-Klinik im Herzen Londons. Die Diagnose war eigentlich trivial und ist seit Jahrtausenden bekannt: Die pubertierende Keira war unzufrieden und nörgelte an ihrem Geschlecht herum. Wo sie früher mütterliche (oder schwesterliche) Unterstützung erhalten hätte, und der Fall damit erledigt gewesen wäre, gibt es heute anscheinend niemanden mehr, der sich so einer Jugendlichen annimmt. Stattdessen gibt es den „Gender Identity Development Service“ (GIDS): Eine sehr intime, private, meistens aber auch vorübergehende Problematik wird heute an einen externen Dienstleister abgegeben, der seine ganz eigenen Ziele verfolgt.

Der Menstruationsschock

Interessanterweise meldeten sich hier dreimal mehr Mädchen als Jungen mit dieser sogenannten Geschlechtsdysphorie. Besonders Mädchen scheinen häufig ein Irrtum der Natur zu sein! Dabei hat das durchaus subjektive Gründe: Es liegt vermutlich daran, dass manche Mädchen die geschlechtsreife als blutig, schmutzig, peinlich und schmerzhaft erleben: „Gerade in der Pubertät, wenn sich der Körper plötzlich verändert, schmerzt und ungleichmäßig wächst, geht es einigen Jugendlichen schlecht – und das betrifft Mädchen im Besonderen, weil sie ihre erste Menstruation häufig als unangenehm, negativ oder sogar bedrohlich erleben und Schwierigkeiten haben, diese neue Situation zu bewältigen“ (Tichys Einblick, online, 30. 07. 2022). Durchaus verständlich, denn das Frauwerden ist nun einmal etwas unangenehmer als das Mannwerden: Die Realität sei, „dass sich die meisten Frauen ihrer körperlichen Vorgänge schämen und Angst vor ihnen und damit vor sich selbst haben“, heißt es in der Dissertation von Anette Müller, in der Jugendliche zum Thema Pubertät befragt wurden. „In Interviews klagen Diana, Lal, Güldene und Elif über Schmerzen“, heißt es da. „Maria findet die Menstruation ‚nervig‘, Sabrina ekelt sich.“ Aber nicht nur das: Fünf Informantinnen berichten gar „von einem Schock, drei von Trauer und fünf von Angstgefühlen, zwei schämen sich, eine fühlt sich ‚komisch‘,“ – „Ich war erschrocken“ zitiert Müller ein Mädchen: „Ich hab gesagt: ‚Boah, was ist das denn?‘ (…) Ich hab auch noch den ganzen Tag geweint und ich hab auch so gedacht: ‚Boah, das tut mir weh!‘ Und ich wusste auch nicht, was das bedeutet in der Art.“

Diagnose Dysphorie

In zahlreichen Veröffentlichungen“ werde gar „das Verstecken der Menstruation thematisiert“. Donnerwetter! „Obwohl die Menstruation ein Zeichen für Gesundheit und Fruchtbarkeit ist, ist der Druck des Verbergens sehr groß.“ Ja, es gäbe sogar so etwas wie ein Menstruationstabu: Die Blutung sei für die werdende Frau peinlich und „unrein“, quasi eine Form der Inkontinenz. Im Klartext: Schmerzen im Unterleib und Blut in der Unterhose sind für viele Mädchen ein Schock. Und dazu noch der Abschied von der Kindheit: Das „geht gar nicht“. Einige Mädchen versuchen daher sogar, die Menstruation zu verstecken, loszuwerden – oder gleich ein Junge zu werden: Jungs bluten nicht und bekommen keine auffälligen Geschlechtsteile wie Brüste. Manche Mädchen akzeptieren daher gern den Schluss, dass hier etwas nicht stimmen kann und sie wohl im falschen Körper stecken. Deshalb sind die jungen Frauen leichte Beute für beide: Gender-Ideologen und Unterleibschirurgen – und flugs wird aus einer normalen Reifungskrise ein erst richtig blutiges Gemetzel.

Die Sprechstunde von Dr. Frankenstein

Dass Jugendliche in der Pubertät Trost und Hilfe suchen, ist nur verständlich. Nicht verständlich ist, dass viele Eltern ihre Kinder damit zu irgendeiner fremden Institution schicken, deren Agenda im Verborgenen liegt. (Siehe den Artikel vom 31. 12. 2022). Und so kamen viele Jugendliche quasi in die Sprechstunde von Dr. Frankenstein, wo flugs an ihrem Unterleib herumgebastelt wurde: „Wie mehrere Patienten berichten, wurden die Empfindungen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen an der Klinik kaum hinterfragt, obwohl es in dem Alter eine Fülle von Ursachen für Identitätszweifel und Abneigungen gegen den eigenen Körper gibt“, so die Nachrichten-Website Tichys Einblick.“ Ein Mädchen, das ein Junge sein wollte, und mit 12 Jahren zur Tavistock-Klinik geschickt wurde, sprach später von einem Drogenzug mit Fahrtrichtung geschlechtsumwandlung. (…) zahlreiche Mitarbeiter äußerten öffentlich ihre Sorge, dass junge Menschen sich ohne hinreichende Prüfung einem unumkehrbaren Prozess unterzogen. Wer intern oder von außen Zweifel an dem Vorgehen der Klinik anmeldete, wurde jedoch als transphob gebrandmarkt und der hetze von Aktivisten ausgesetzt. „Nach ungefähr drei Sitzungen“, so erinnerte sich die erwähnte Keira Bell später, „wurde schon eine Hormontherapie begonnen, die mit sogenannten Pubertätsblockern die Ausbildung der weiblichen äußeren Geschlechtsmerkmale stoppte“. Bell klagte, „von der Klinik unter Druck gesetzt worden zu sein und nicht die Reife zur Entscheidung gehabt zu haben“. Und so bekam Keira mit 16 Hormone, mit 20 wurden ihr die Brüste amputiert. Was nichts anderes als Verstümmelung bedeutet.

Die Geschlechtsklempner von Tavistock

Innerhalb eines Jahrzehnts seien die Fälle in der Tavistock-Klinik „um fast 3000 Prozent gestiegen“ und Geschlechtsanpassungen „wie am Fließband“ erfolgt (Preußische Allgemeine Zeitung, online, 17. 08. 2020). Wurden 2009 nur 97 Kinder im Alter zwischen 3 (!) und 18 Jahren an die Klinik überwiesen, waren es im Geschäftsjahr 2018/19 schon 2590 Fälle aus ganz Großbritannien, davon mehr als zwei Drittel Mädchen.“ Wobei ein 3-jähriges Kind den Intelligenzquotienten eines Schwachsinnigen haben dürfte. „Beim klinikeigenen ‚Gender Identity Development Service‘ (GIDS) wurden so über die Jahre tausende geschlechtsumwandlungen an Minderjährigen durchgeführt – mit wachsender Tendenz“ (Wallstreet Online, 30.07. 2022). „Jugendlichen wurden dort offenbar ohne ausreichende Beratung die Geschlechtsorgane wegoperiert“, konstatierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (0nline 30. 07. 2022). Mit anderen Worten reden wir hier von einer „Geschlechtsberatung“ mit vorhersehbarem Ergebnis: weg mit den Geschlechtsteilen. Egal, ob Junge oder Mädchen – beinahe immer stellte sich das gegensätzliche Geschlecht als das „richtige“ heraus. Und das endete für die kleinen und jungen Patienten oft genug mit einer oder mehreren Operationen. Bis 2019 hatten es die Geschlechtsklempner von Tavistock aber so bunt getrieben, dass sich mehrere Angestellte mit massiven Vorwürfen gegen die Klinik zu Wort meldeten. „Sie warfen der Klinikleitung vor, dass Kinder und Jugendliche fehlbehandelt und viel zu schnell mit sogenannten Pubertätsblockern mediziert wurden und werden“ (Tichys Einblick, ebenda).

Geschlechtsumwandlung = getarnte Sterilisierung

Innerhalb von 3 Jahren kündigten dort 35 Psychologen ihren Job, „weil sie die Vorgänge nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten“. Eine stattliche Zahl. „Und dann hagelte es auch noch eine Reihe von Klagen ehemaliger Patienten“ (Tichys Einblick, ebenda), unter anderem von der erwähnten Keira Bell. Der Klinik drohen nun Gerichtsverfahren mit mehr als tausend Familien: „Laut der britischen Tageszeitung (Times) hat die Anwaltskanzlei Pogust Goodhead angekündigt, eine sammelklage gegen die Träger der Klinik, den Tavistock and Portman NHS Trust, wegen medizinischer Fahrlässigkeit anzustreben“ (Die Tagespost, online, 11. 08. 2022). Die Vorwürfe waren so massiv, dass der britische National Health Service (NHS) ein Gutachten erstellen ließ, das zu dem Schluss kam, dass es so nicht weitergehen könne: Am 28. Juli 2022 meldete die Nachrichtenseite MSN, dass die Klinik 2023 geschlossen werde. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Der Gender-Wahnsinn soll trotzdem weitergehen. Der National Health Service (NHS) habe „angekündigt, für die geschlossene Tavistock-Klinik zwei neue Gender-Kliniken zu gründen“, so die Website International Family News. „Eine soll wiederum in London entstehen, eine weitere im Nordwesten Englands.“ Der Gender-Irrsinn soll also nicht beendet werden, im Gegenteil: man will so „dem in den vergangenen Jahren gestiegenen Andrang nach Behandlungen Herr werden und die Wartezeiten verkürzen“ (10.08. 2022, eigentlich Genitiv). Das heißt, Frankensteins Praxis bleibt weiter geöffnet. Aber weshalb? Ganz einfach: Geschlechtsumgewandelte Menschen sind in aller Regel nicht mehr fruchtbar, da entmannte Männer keine Kinder mehr zeugen und umoperierte Frauen keinen Nachwuchs mehr zur Welt bringen können. Die Geschlechtsumwandlung ist demnach nichts weiter als eine getarnte Sterilisierung, die den Nazis zur Ehre gereicht hätte – beziehungsweise zur Unehre…

Bild von Ri Butov auf Pixabay

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.


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5 Kommentare

  1. Jens Tiefschneider 13. Januar 2023 at 10:53Antworten

    Ich denke es geht nur um Geld. Man kann an der Ahnungslosigkeit von Kindern und dem Leichtsinn von Pubertierenden einfach eine Menge Geld verdienen, zumal die Geschlechtsumwandlung ja lebenslang hormonell weiter begleitet werden muss. Und Hormonbehandlungen sind richtig fu*ing teuer! Die Pharmaverbrecher stecken da also ebenfalls knietief mit drin.

  2. asisi1 13. Januar 2023 at 9:43Antworten

    Hätten wir in diesen „Schönen Demokratien“ die Selbstverantwortung für das Tun und Handeln jedes Einzelnen, dann wäre so ein Mist gar nicht machbar!
    Aber da jeder Idiot sich ausleben kann wie er will und die Allgemeinheit zahlen muss, dann geht alles den Bach runter! Und die Beiträge werden massiv ansteigen.

  3. Pierre 12. Januar 2023 at 23:23Antworten

    Das ist für diese Monster einfach ein neues lukratives Geschäftsmodell. Abartig! Die armen Kinder. :(

    • Die hören nicht auf... 13. Januar 2023 at 8:52Antworten

      Abgesehehen vom Geld braucht es spezielle Persönlichkeiten für diese „Beratungen“ und „Verstümmelungen“ .

      Sadisten, Psychopathen, Pädophile,…die dort mit Kindern ihr „Unwesen“ treiben durften – staatlich gefördert, forschungsrelevant, regierungskonform.
      Die dort Verstümmelten auf immer und ewig zerstört, vermutlich beenden sie ihr Leben vorzeitig durch Suizid.

      Mit Arztsein und Forschung hat das nichts mehr zu tun. Eher mit Gates & Co.

  4. OMS 12. Januar 2023 at 10:56Antworten

    Diese Klinik spiegelt den ganzen Wahnsinn der Genderideologie wieder!

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