Van der Bellen – der Präsident von 1914

28. Juli 2022von 2,6 Minuten Lesezeit

Die Worte, die Österreichs Präsident vergangene Woche an die Öffentlichkeit gerichtet hat, erinnern eher an 1914 als an 2022. Sie erinnern eher an einen kaiserlichen Herrscher als an einen demokratischen Präsidenten. 

Ich kenne keine Parteien mehr, sondern nur noch Deutsche“ – es sind die berühmten Worte des deutschen Kaisers Wilhelm II. Bei seiner „zweiten Balkonrede“ im Sommer 1914, der ersten Kriegsrede, trommelte er sein Reich in die Schlacht, euphorisch jubelten die Deutschen zu. Wer gegen den Krieg war, wurde später im Parlament als „Kriegsverlängerer“ beschimpft, diffamiert und lächerlich gemacht, später dann auch eingesperrt.

Der Balkonmoment des Van der Bellen

Es war vielleicht der Balkonmoment des Alexander Van der Bellen, den der Präsident vergangene Woche bei seiner Rede bei den Salzburger Festspielen hatte. Für ihn sind es nicht die Waffenlieferungen in ein Land, das nicht der EU angehört, die das ehemalige Friedensprojekt Europäische Union gefährden. Für Van der Bellen sind jene, die gegen Waffen und Sanktionen sind, „jene, die jetzt insgeheim oder ganz ungeniert mit den Interessen Putins sympathisieren oder tatsächlich kollaborieren,“ die Gefährder des „Zusammenhalts“.

Die Sanktionen gegen Russland und die europäische Schlacht für die Ukraine sei alternativlos, ein Ende der Sanktionen „keine Option“. Fast absolutistisch warf er all jenen vor, mit Putin zu „kollaborieren“, wenn man sich gegen die herrschende Politik stellt. Kaiser Wilhelm, er hätte es nicht besser können.

Gegen 42 Prozent der Bevölkerung

Doch etwas ist anders als 1914. War der Jubel damals groß, gibt es diesmal weit weniger Rückhalt in der Gesellschaft. Karl Kraus, der die Kriegseuphorie in seinem Opus Magnum „Die letzten Tage der Menschheit“ so eindrücklich festgehalten hatte, fände zwar auch heute genug Inspiration. Jedoch: 42 Prozent der Österreicher sind dafür, die Sanktionen zu beenden. Das ist eine fast die Hälfte, die der Präsident nun ganz offen als Putins Agenten beschimpft. Die, so seine Worte, „den europäischen Zusammenhalt doppelt gefährden“ würden.

Eine „schwere Stunde“ sah Kaiser Wilhelm damals aufziehen. Van der Bellen sagt nun, dass es „so weitergeht und sogar noch schlimmer“ werde, und stimmt das Land auf eine Kriegswirtschaft ein. Doch das sei „der Preis der Freiheit“. Der Präsident, der kein kritisches Wort zur radikalen und autoritären Covid-Politik in Österreich gefunden hat, spricht nun davon, „die Demokratie“ gefährdet zu sehen.

„Deutsche Brüder“ sah Kaiser Wilhelm statt Parteien. Heute sieht „VdB“ „alle gefordert“, denn „gemeinsam“ sei man „unüberwindbar“. Die Rhetorik, die der oberste Repräsentant der Republik Österreich an diesem Abend darlegte, sie konnte durchaus erschaudern und an düstere Zeiten erinnern. Karl Kraus, ihm wäre wieder Stoff geliefert worden.

Immerhin: Anders als Kaiser Wilhelm muss Van der Bellen im Herbst an der Wahlurne von Österreichs Wahlvolk bestätigt werden.

Bild Franz Johann Morgenbesser from Vienna, Austria, 2014 Alexander Van der Bellen (14083979477)CC BY-SA 2.0

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27 Kommentare

  1. Pfeiffer C. 29. Juli 2022 at 13:59Antworten

    „Die Sanktionen gegen Russland und die europäische Schlacht für die Ukraine sind alternativlos“ – O-Ton BP VdB

    Ich bin schon sehr lange ein Apologete der Erinnerung und Antipode des Vergessens:

    Erstens: @Herr Bundespräsident: Nicht „in die eigene Tasche lügen“ / Stichwort „Nur ein kleiner Piks“ –

    Zweitens:
    @Herr Bundespräsident: Putin „wird das Gas abdrehen, wenn es ihm gefällt“ – O-Ton BP VdB, andere Rede (Szbg.) / Stichwort Die EU will weitere 500 Millionen Euro für die Lieferung von Waffen und Ausrüstung an die ukrainischen Streitkräfte zur Verfügung stellen. Damit erhöht sich die Militärhilfe auf 2,5 Milliarden Euro.

    Drittens: @Herr Bundespräsident: Die desaströse Ukrainechronik begann nicht im Februar 2022, sondern schon lange vorher, bis 2014 und dann zwischen 2014 und 2022:

    Victoria Nuland hat in einem CNN Interview bestätigt: „Washington gab 5 Milliarden Dollar für den Putsch in der Ukraine zur Demokratischen Erneuerung“.

    Nuland in einem abgehörten und veröffentlichten Telefonat mit Jeffrey Payette (US-Botschafter in Kiev mit dem bekannten “fuck the EU“. In dem Gespräch einigten sie sich, dass von den ausgesuchten Kandidaten nach dem Regime Changenur Jarzenjuk in Frage kommt. „Jarzenjuk sage immer das Richtige und sei von Nuland gut ausstaffiert worden. Nur Klitschko müsse noch bearbeitet werden, um sich mehr um Aufstachelung der Ukrainer gegen Russland zu kümmern“.

    Und dann: 60 vesenkte Westmilliarden, von den ukrainischen Oligarchen zwischen 2014 und 2022 verschnupft, Selenskys atomare Karte im Frühjahr, 14.000 tote Zivilisten in der Ostukraine zwischen 2014 und 2022, die permanenten Natomanöver im russischen Grenzbereich, die 30 ukrainischen Biowaffenlabore, der ukrainische Artilleriebeschuss der Ostukraine bis zur Deadline am 22.2, die ignorierten russischen Sicherheitsgarantien vom Dezember 2021 –

    Alles vergessen?

    @Herr Bundespräsident, sie vergessen, Ross und Reiter zu benennen; Remember Brecht „…hat Namen, Anschrift, ein Gesicht und eine Telefonnummer“ –

    Die Ukraine wird „vom hintergedankengesteuerten Mastermind der westlichen Wertegemeinschaft“ verheizt, um Russland in einem Stellvertreterkrieg zu schwächen. Ob es allerdings am Ende Russland ist, das geschwächt wird, oder ob es die EU – also wir – ist/sind, die dabei wirtschaftlich kollabieren wird, zeichnet sich schon jetzt klar und deutlich ab…

    @Herr Bundespräsident, es ist sehr betrüblich, daß Sie – bei allem erdenklichen aufrechten Respekt – mit Ihren 78 erfahrenen Jahren all den EU-Abgrundreitern so vereinfacht (wie letztens der Pharmamafia das infantile „nur ein kleiner Piks) das Wort reden…

    @Herr Bundespräsident, wer ist „die EU“? Wer definiert ihre Interessen, wer hat bei ihr das Sagen? Was sie auf jeden Fall nicht ist, ist eine demokratisch legitimierte Regierung. Die Präsidentin der EU-Kommission wurde von der deutschen Bundeskanzlerin Merkel auf ihren Posten gehievt und darf jetzt Weltpolitik machen. Wer kontrolliert diese Frau? Die deutsche Regierung? Wohl kaum.

    Ich denke, das Bild wird erst einigermaßen vollständig, wenn man anerkennt, dass der eigentliche Puppetmaster, der den Takt und die Richtung der Politik des „Wertewestens“ vorgibt, in Washington sitzt. Wenn man also sagst, D habe seine Außenpolitik an die EU abgegeben, würde ich das so umformulieren: Es hat seine Außenpolitik an die USA abgegeben, unter Einbindung der EU als Scharnier zu den übrigen europäischen Staaten, die ja immer wieder auf eine gemeinsame Linie gebracht werden müssen.

    Ziel ist eine NATO-konforme Außenpolitik der europäischen Staaten, und es soll dabei nach Möglichkeit kein Land aus der Reihe tanzen. Dafür sorgt das EU-Politbüro in Brüssel.

    Eine eigenständige, an europäischen Interessen orientierte Außenpolitik gibt es seit 2014 nicht mehr. Man kann das ja sogar als Fortschritt verkaufen – Stichwort Überwindung des traditionellen Nationalismus. Das Dumme ist halt nur, dass der Nationalismus in vielen EU-Ländern keineswegs überwunden ist, im Gegenteil. Aber ukrainischer, polnischer, estnischer usw. Nationalismus sind merkwürdigerweise kein Problem, sondern was Gutes.

    Der Ukrainekrieg war/ist n-i-c-h-t alternativlos und er ist n-i-c-h-t vom Himmel gefallen!

    • audiatur et altera pars 29. Juli 2022 at 22:18Antworten

      Alle Achtung!
      Und auch ein Van der Bellen ist wohl nicht vom Himmel gefallen. Die Umstände seiner ersten Wahl waren eigenartig in der zweiten Republik. Dass aber nach dieser Performance und solch radikalen Reden (es war nicht die erste) in einem neutralen Land die Einheitspartei noch immer an ihm „festhält“, führt mich zur Frage: Wer sind die eigentlichen Gefährder, Herr Nehammer? Und sind es gar Staatsgefährder?

  2. 1150 29. Juli 2022 at 7:04Antworten

    parasitärer kriegshetzer, mehr gibt es zu dieser schande nicht zu sagen……..

  3. Hanna 29. Juli 2022 at 0:29Antworten

    In seiner Eröffnungsrede bei den Sbg. Festspielen gab der beliebteste*) BP seit Ende der k. u. k. Monarchie etliche Warnungen zum Besten, u.a. im Satz,

    »Wir steuern, wenn jetzt nicht gehandelt wird, auf ein massives Entsolidarisierungsproblem zu.«

    Was bitte versteht VdB denn alles unter ENTSOLIDARISIERUNG?
    Und wie konkret soll, VdB zufolge, »gehandelt« werden?

    Wenn ich mir hierzu die Betrachtung in link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-90281-4_6 anschaue: recht bedrohliche Szenarien.

    *) nicht im Volk

    • Jochen Schmidt 29. Juli 2022 at 8:44Antworten

      Sehr interessanter Literaturhinweis von Ihnen – danke hierfür!

  4. Lawsken 28. Juli 2022 at 22:47Antworten

    Anders als damals ist jedoch, dass das Deutsche Reich damals von Feinden umzingelt war, mal ausgenommen die Donau-Monarchie. Das heutige Kriegsgezehter dient nur dem großen Reset.

  5. wellenreiten 28. Juli 2022 at 20:07Antworten

    Es sollte eine Altersbeschränkung für Politiker geben. Mehr schreibe ich zum Thema VdB lieber nicht.

    Ich werde Marco Pogo wählen. Cheers.

  6. Fritz Madersbacher 28. Juli 2022 at 19:01Antworten

    „Die Sanktionen gegen Russland und die europäische Schlacht für die Ukraine sei alternativlos, ein Ende der Sanktionen „keine Option“ (Van der Bellen)
    „Bei der Wirkung von Russland-Sanktionen waren die Regierungschefs gänzlich anderer Meinung. Während Nehammer überzeugt ist, dass die zielgerichteten, intelligenten Sanktionen Russland schon bald schwer schaden werden, forderte Orbán wieder einmal ein Umdenken, ehe Europa in eine Kriegswirtschaft schlittere. Mit vier platten Reifen steuere man auf eine Mauer zu. Er rate davon ab, in sie auch hineinzucrashen, beendete er sein Plädoyer für ein Umdenken in Sanktionsfragen, ohne sein Gefühl mit Zahlen und Fakten zu untermauern“ („Staatsbesuch … in Wien: Für Orbán ist Österreich ein Negativbeispiel“ „Der Standard“, 28/07/2022)
    Bundespräsident und Bundeskanzler – ebenso „zielgerichtet und intelligent“ wie die EU-Sanktionen gegen Russland …

    • Taktgefühl 28. Juli 2022 at 21:57Antworten

      Das ist „Basta“-Politik nach deutschem Gusto.

      „Alternativlos“ hat übrigens nicht Merkel erfunden, das war Thatcher. Deshalb hieß sie die Eiserne Lady.
      Zur EU gibt es auch keine Alternative.

      • Rosa 28. Juli 2022 at 23:43

        PM Maggie, ihr legendärer Spruch, „I want my money back“, führte zum großzügigen „Briten-Bonus“.

        Die Insulaner verließen dennoch das „gelobte Imperium“. Ist es ihnen dann, außerhalb der EU, in der PLandemie besser ergangen? Mit chaotischen Anführern, die es im Job außerdem mit der Wahrheit nicht so genau nehmen, offensichtlich auch nicht.

        Btw, Johnson – ein YGL wie Macron, Trudeau, Ardern, Kurz u.v.a. „Staatenlenker“ – ist gebürtiger New Yorker, und sein Name Alexander Boris de Pfeffel Johnson.

  7. Robin 28. Juli 2022 at 18:31Antworten

    Schade, dass bei der Bundespräsidentenwahl keine Tiere und Planzen als Kandidaten aufgestellt werden dürfen.

  8. Alfons Zitterbacke 28. Juli 2022 at 17:08Antworten

    Es werden diesmal so viel Briefwähler wie noch nie zur Urne gehen, und die werden VdB ganz überraschend zu 200% wiederwählen.

  9. Anna 28. Juli 2022 at 17:03Antworten

    Konnte nur kurz dem „Kaiser van“ zuhören, dann musste ich wegschalten, ansonsten wär mir noch übel geworden.

    Ich sag’s mal mit Max Liebermanns Worten: „Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“ Es war einfach nur widerlich!

    • Sabien 29. Juli 2022 at 10:25Antworten

      So geht es mir schon lange mit diesen Kreaturen. Ich ertrage weder Ihnen Anblick noch ihr Geschwätz!

  10. alexandrabader 28. Juli 2022 at 16:55Antworten

    Von seiner Biografie und seinem Verhalten auch als Präsident her ist er genau das, was er anderen zu sein unterstellt

    https://alexandrabader.wordpress.com/2022/07/27/ist-der-bundesprasident-ein-gefahrlicher-kollaborateur-putins/

  11. Fritz Madersbacher 28. Juli 2022 at 16:28Antworten

    „Eine „schwere Stunde“ sah Kaiser Wilhelm damals aufziehen. Van der Bellen sagt nun, dass es „so weitergeht und sogar noch schlimmer“ werde, und stimmt das Land auf eine Kriegswirtschaft ein“
    Kaiser Wilhem II. war bei aller Lächerlichkeit gefährlich, Van der Bellen ist bei aller Gefährlichkeit lächerlich. Er ist der Bundespräsident eines Landes, dessen Bewohner jetzt unter Beweis stellen müssen, dass sie eine ernsthafte Neutralität, nicht die heuchlerische Farce einer solchen von seinen politisch Verantwortlichen praktiziert haben wollen. Und er ist einer jener Mitläufer der international koordinierten „Pandemie“-Betreiber, die selbst noch deren „Impf“-Zwang-Träume brav mitgetragen hat.
    Welches Mitmachen bei der bereits sich abzeichnenden „Kriegswirtschaft“, welche „Solidarität, Geschlossenheit und Entschlossenheit“ für ihn und seinesgleichen („Gemeinsam sind wir unüberwindbar.“ Europa habe ein Lebensmodell geschaffen, das „uns einzigartig und unübersehbar macht“, „Der Standard“, 26/07/2022) erwartet er sich jetzt von uns, die wir viele Monate lang durch eine unsägliche Schwindelpandemie-Tyrannei mit Diffamierung, Denunziation, Apartheid und „Impf“-Zwang getrieben worden sind? Österreich wird immer noch daran gehindert, endlich aus dem verrückten „Krisenmodus“ des Viruswahns seiner Pharma-Lakaien herauszukommen, und es wird noch lange an seinen Folgen zu tragen haben. „Solidarität“ mit den US- und EU-Kriegstreibern ist da nicht förderlich!

    • Harald Eitzinger 29. Juli 2022 at 13:07Antworten

      Dieser VdB war noch nie ein Präsident aller Österreicher, wäre er das, dann hätte er in der Corona-Plandemie nicht 30% des Volkes vom gesellschaftlichen Leben ausschließen lassen. Denn er hätte das verhindern können, was er tunlichst vermied. Meine Hoffnung besteht darin, dass der Wähler diese Behandlung in der Wahlzelle nicht vergisst. Im Übrigen ist das Amt in der derzeitigen Form finanziell untragbar, denn während zB in Frankreich oder den USA der Präsident zugleich Regierungschef ist, so hat er bei uns nur Repräsentationsaufgaben, dei aber fürstlich mit 25.000(!)€ monatlich belohnt werden. Dabei hat er mit seinen Reden entgegen seiner Ansage die Gräben in der Gesellschaft weiter aufgerissen denn geschlossen und tat es nun in seiner Ansprache bei den Salzburger Festspielen wieder.

  12. MA 28. Juli 2022 at 16:21Antworten

    Sashas Ausfälle erinnern -wie jene so mancher deutscher Poitkollegen- ein bisschen an das berüchtigte „Wollt ihr Butter oder Kanonen“- Geschrei Goebbels: ‚Wollt ihr warm duschen oder Sanktionen?‘

    Es stellt sich dabei die Frage, warum VdB so erpicht auf Sanktionen ist, die den Sanktionierenden härter treffen als den Sanktionierten..

    Ist womöglich VdB ein Kollaborateur..?

  13. Dr. Rolf Lindner 28. Juli 2022 at 16:14Antworten

    Westliche Werte

    Wieder werden Werte verteidigt,
    westliche Werte soll’n es sein.
    Fühl‘ mich dabei richtig beleidigt,
    denn diese Werte sind nicht mein.

    Von Wert für mich sind nicht die Lügen,
    die jetzt wie fast noch nie gedeihen,
    auch Korruption nicht mein Vergnügen,
    will mich der Gier nach Geld nicht weihen.

    Fühle mich keinesfalls verpflichtet,
    westlicher Machtgeilheit zu dienen,
    mein Sinn ist nicht darauf gerichtet,
    die Welt zu füllen mit Ruinen.

    Die reden von Demokratie,
    sind doch mehr ein wahrer Hort,
    wo es man sieht als Blasphemie,
    gebraucht jemand das freie Wort.

    Wertlose sind für die stattdessen,
    Menschen die täglich dafür streiten,
    dass es mangelt nicht am Essen,
    nicht woke Phantasien verbreiten.

    Im Westen hat rotgrüner Wahn
    Werte ins Gegenteil verkehrt,
    so dass man durchaus sagen kann:
    Der Westen hat nichts mehr von Wert.

  14. Marx 28. Juli 2022 at 15:55Antworten

    Die Ausgrenzung jeglicher Völker ist schon sehr bedenklich. Jedes Volk hat seine Geschichte, ob es einem gefällt oder nicht! Ich sympathiere mit jedem Volk! Das man vielleicht mit einigen Personen im Volk nicht sympathisieren kann, ist legitim und verständlich.

  15. Clara Verdross 28. Juli 2022 at 15:49Antworten

    Seine Worte lassen einen geradezu erschaudern.

    Jedoch- die Zeit arbeitet gegen den Bundespräsidenten, dem Neutralitätsverletzungen und die verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid- Restriktionen und Russland Sanktionen egal scheinen.

    Zu Oktoberbeginn werden diese Auswirkungen noch deutlicher für jeden spürbar sein. Dann werden die Österreicher das erste Mal seit langem die Möglichkeit haben, ihren Unmut in einer demokratischen Wahl zu entladen.

    Dieser Präs ohne Weitblick und Mitgefühl wird bald Geschichte sein.

  16. Christoph Bodner 28. Juli 2022 at 15:34Antworten

    Das gleiche Gewicht wie alle von VdB ausgesprochenen Worte hat das eine Wort, das VdB tunlichst vermeidet: Neutralität. Ich denke, VdB möchte unsere immerwährende Neutralität zerstören, um für Österreich den vollen Anschluss (1938 reloaded) an die Kriegshetzer zu erwirken, die heute in Brüssel das Zepter in der Hand halten. Er war doch bisher auch schon der EU-konforme Provinzverwalter, aber jetzt möchte er einen Schritt weitergehen und bekämpft mit hinterlistiger und bösartiger Rhetorik unser nationales Selbstverständnis als eine neutrale Friedensinsel.

  17. Maximilian 28. Juli 2022 at 15:26Antworten

    Wer Wind säht, wird Sturmwind ernten, wusste schon die Bibel.

  18. Elisabeth 28. Juli 2022 at 15:25Antworten

    Er war beim Papst …. äh, nach der Reform zu Briefwahl (das Wahlergebnis ohne darf am Wahlabend nicht mehr bekannt gegeben werden) ..

  19. Veron 28. Juli 2022 at 15:04Antworten

    Ob alle, die mit „VdB“ sympathisieren, per Facebook daran erinnert werden zur Wahl zu gehen, und alle anderen müssen selbst dran denken? Ich hoffe, es ist vielen wichtig genug es nicht zu vergessen oder lieber was anderes zu tun.

  20. Kurt Knurrt 28. Juli 2022 at 14:59Antworten

    Kooperieren und nicht sanktionieren! Um Frieden zu haben, muss man Frieden machen. Wer Hass sät wird Hass ernten. So ein Mann gehört in die Pension. Das ist Altersstarrsinn.

    Peace! Peace! Peace!

    • Pierre 28. Juli 2022 at 16:36Antworten

      Diese Witzfiguren sind alle zu feige und wahrscheinlich auch unfähig, mit Putin eine tatsächliche Diskussion über die jeweiligen Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen zu führen.

      Der Knackpunkt ist von der Sache her vermutlich, dass es nicht um die Interessen Europas geht, eher um transatlantische Interessen… da fällt es schwer, die eigene Position verrenkungsfrei darzulegen. Und Uncle Sam will nun mal nicht verhandeln.

      Armseliges EUropa…

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