Debatte um Covid-Schaden: Martin Sprenger mit scharfer Kritik an „der Standard“

23. Juli 2022von 2,7 Minuten Lesezeit

Auch die Medien schießen scharf gegen Gesundheitsminister Rauch, weil dieser die verheerenden Auswirkungen der Covid-Politik eingestanden hat. Martin Sprenger reagiert auf die Kritik an Rauch im „Standard“ mit einer Intervention: „Der Standard“ operiert bei seiner Kritik an Rauch mit falschen Zahlen. Rauch selbst habe die gestiegenen Suizide sogar unterschätzt.

Gesundheitsminister Johannes Rauch hat die „verheerenden Kollateralschäden“ der Covid-Politik eingestanden. Ein großer Schritt – was die Zero-Covid-Fraktion in große Aufregung versetzt hat, TKP hat darüber berichtet.

Falsche Annahmen im Standard

Wie sehr Twitter eben auch in die Medienwelt ausstrahlt, hat der „der Standard“ am Donnerstag bewiesen, wo die „Zero Covid“ Ideologie viel Raum bekommen hat. Anfang Jänner 2021 hieß es in einem Kommentar etwa, „Zero Covid“ sei „gut“ aber leider „unrealistisch“. Ein neues Stück setzte „der Standard“ am Freitag, und Martin Sprenger geht scharf mit dem Blatt ins Gericht.

Es geht um den Artikel mit dem einschlägigen Titel „Minister Rauchs Blamage: Kindeswohl als Nebelgranate“. Der Untertitel des Kommentars von Colette M. Schmid ist bezeichnend: „Eine Woche Quarantäne abzuschaffen wird kein einziges Kind glücklicher machen.“ Der Titel „würde perfekt in eine der vielen Gratiszeitungen passen“, schätzt Sprenger.

Rauch scheint etwas erreicht zu haben, eine Debatte um die „Kollateralschäden“ der Covid-Politik ist entflammt. Reihenweise wird ihm nun Anti-Wissenschaftlichkeit vorgeworfen. So auch im Standard. Martin Sprenger übt auf Facebook scharfe Kritik an Schmids Kommentar:

Es kommt noch besser. Die Autorin unterstellt Minister Rauch, er behauptete einen Anstieg der Suizidalität bei Minderjährigen während der Pandemie um 25 Prozent. Alle Daten zeigen aber den Rückgang von Selbsttötungen in dieser Zeit in der Gesamtbevölkerung.“

Diesen Satz kann Sprenger offensichtlich nicht so stehen lassen. Er schreibt:

„Hier die Definition von Suizidalität: ‚Unter dem Begriff Suizidalität versteht man einen psychischen Zustand, bei dem Gedanken und Verhalten eines Menschen darauf ausgerichtet sind, den eigenen Tod selbst zu verursachen, das heißt einen Selbstmord (Suizid) zu begehen.‘ Suizidalität umfasst also nicht nur, wie die Autorin irreführend behauptet, erfolgreiche Selbsttötungen, sondern auch alle Gedanken an einen Selbstmord, oder Suizidversuche. Viele Studien aus Deutschland und Österreich zeigen, dass die Suizidalität (korrekt definiert) unter Kindern und Jugendlichen, während der letzten beiden Jahre, um deutlich mehr als 25 Prozent zugenommen hat. So gesehen hat BM Rauch in seinem Tweet die Zunahme der Suizidalität in dieser Bevölkerungsgruppe sogar unterschätzt.“

Mediales Problem

Die Entwicklung beim einstigen Qualitätsblatt bereitet Sprenger offenbar Sorgen:

„Was wir aktuell beim STANDARD erleben ist kein Journalismus, sondern reine Meinungsmache. Auf Kosten des Vertrauens in Medien, Politik und Wissenschaft, aber auch des gesellschaftlichen Zusammenhalts.“

Hier muss man Sprenger vielleicht etwas relativieren. Schmids Artikel war ein Kommentar, also ein gekennzeichneter Meinungsartikel. Das ist in Ordnung und völlig legitim. Das Problem liegt möglicherweise aber sogar tiefer. Populärphilosoph Richard David Precht drückte es so aus: Die „veröffentlichter Meinung“ würde immer weiter von der „öffentlicher Meinung“ abweichen. Das dürfe in einer „pluralen Demokratie“ eigentlich nicht passieren.

Bild Petar Milošević, Writing a letter, CC BY-SA 3.0

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29 Kommentare

  1. SchauGenau 24. Juli 2022 at 14:09Antworten

    Selbst wenn ein Artikel als Meinung deklariert ist, sollte er sich zumindest an überprüfbare Fakten halten.

    Aber das ist das Muster seit Beginn der Plandemie: Die Zeugen Coronas fordern von den Skeptikern immer „Fakten“ und Peer-reviewed Artikel ein, bringen aber selbst fast nie seriöse Quellen-Nachweise für ihre Behauptungen. Müssen sie ja auch nicht, denn sie sind im Beitz der „Wahrheit“.

  2. Elisabeth 24. Juli 2022 at 6:49Antworten

    „Das Project Syndicate ist eine internationale Non-Profit-Organisation mit Sitz in Prag, in der nach eigenen Angaben zurzeit über 430 Zeitungen und Zeitschriften aus 150 Ländern mit einer Gesamtauflage von fast 70 Mio. Exemplaren zusammengeschlossen sind.“ uncut news

    In Österreich werden folgende Medien versorgt: Der Standard, Die Presse, Wirtschaftsblatt, Börsen-Kurier und Fondsprofessionell.com. Aber der Einfluss der Globalisten ist natürlich noch viel größer. Auch sein Stiftungsnetzwerk „Open Society Foundations“ verteilt gerne „Spenden“ – eigentlich Honorare bzw. Bestechungsgelder. Wer dazu gehören will, muss dabei sein.

    Dem Standard wird auch Bilderberger-Nähe attestiert und er ist immer unverhohlener das Sprachrohr der Mega-Spekulanten. Soros, dessen Hauptberuf Hedgefondsmanager ist, schreibt dort regelmäßig Gastbeiträge, die man durchaus als Befehlsausgabe lesen kann.

    Also wissen wir zumindest, dass auch diese Verschwörungstheorien stimmen und es in Wahrheit nie um unsere Gesundheit ging. Ganz im Gegenteil.

    • Elisabeth 24. Juli 2022 at 6:53Antworten

      Tut mir leid, da hab ich schon wieder ein Wort erwischt, das am Index steht. Sorry :-)

  3. Jens Tiefschneider 24. Juli 2022 at 0:42Antworten

    Der Standard ist in etwa das, was in Deutschland der Tagesspiegel ist. Richtige Journalisten können auch die sich offenbar kaum noch leisten, zumindest nicht mehr so gute Leute, wie noch vor 15 Jahren. Der Praktikant wirds schon irgendwie hinkriegen, kennt sich ja auch besser mit Internet und neuen Medien aus. Ein gefragter Zeitungs-Journalist muss heutzutage vor allem billig sein, denn die Auflagen aller Traditionsblätter nähern sich psychoakustischem Grundrauschen. Dementsprechend wird man dann als Leser auch bedient. Ich benutze Zeitungen eigentlich nur noch zum Fensterputzen. Die Druckerschwärze schaft eine enorme Klarheit. Leider nur bei Fenstern.

  4. Goatpete 23. Juli 2022 at 22:42Antworten

    Das Sudelblatt hat nicht umsonst die Farbe von Klopapier!
    Und es darf auch (lt. Gericht) ungestraft als „Substandard“ bezeichnet werden!

    nuf said

  5. I.B. 23. Juli 2022 at 20:40Antworten

    „Die „veröffentlichter Meinung“ würde immer weiter von der „öffentlicher Meinung“ abweichen. Das dürfe in einer „pluralen Demokratie“ eigentlich nicht passieren.“

    Irgendwie verstehe ich diesen Satz nicht, schon rein grammatikalisch nicht.
    Warum müssen Medien der öffentlichen Meinung in jedem Fall entsprechen?

    Abgesehen davon sehe ich (noch) nicht, dass die veröffentlichte Meinung der öffentlichen Meinung widerspricht. Derzeit widerspricht immer noch nur eine Minderheit der veröffentlichten Meinung.

    Eine Meinung wird veröffentlicht und zwar gleichlautend in verschiedenen Medien – und schon wird eine veröffentlichte Meinung zur öffentlichen Meinung und nicht umgekehrt. Wer sich der veröffentlichten und nun öffentlichen Meinung widersetzt, wird zum Bösewicht, Demokratiefeind. Ist es nicht so?

  6. wellenreiten 23. Juli 2022 at 20:00Antworten

    Der Standard – Propaganda, der Sie vertrauen können :-)

    (Geliehen von „Awaken with JP“)

  7. Fritz Madersbacher 23. Juli 2022 at 19:43Antworten

    Weil es um jeden Preis verhindert werden muss, teilen sich die Panik-Medien die Drecksarbeit auf, z.B. mit aus dem Boden gestampften „Umfragen“: „Bevölkerung bei Corona-Quarantäne gespalten – In einer „profil“-Umfrage sprechen sich 47 Prozent der Befragten für eine Beibehaltung der Quarantänepflicht aus“ („Der Standard“, 23/07/2022)
    Liebe Panik-Journaille samt „Wissenschaftscommunity“: macht ruhig weiter bei euren Erdrosselungsversuchen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens! Eure Hypochondrie wird auch für euch selbst noch zum unausweichlichen Bumerang!

  8. rudi & Maria fluegl 23. Juli 2022 at 18:50Antworten

    Die „veröffentlichter Meinung“ würde immer weiter von der „öffentlicher Meinung“ abweichen. Das dürfe in einer „pluralen Demokratie“ eigentlich nicht passieren.
    Der Satz ist für mich absurd! Zum Glück hört man den Specht nicht auch noch im Radio klopfen. Totemklopferei!
    Die öffentliche Meinung gestützt auf Zeitgeist kann zumal „heute“ gar nicht genug von allen Seiten hinterfragt werden.
    Die veröffentlicht Meinung im Standard gestaltet in medialer Union die Meinung die sie zu standardisieren wünscht.
    das ist eines von vielen „Unglücken“
    Rudi Fluegl

  9. rudi & Maria fluegl 23. Juli 2022 at 18:35Antworten

    Null Standard wäre seit nicht so langem auch gut aber leider ebenso unrealistisch!

  10. Ben 23. Juli 2022 at 16:31Antworten

    WHO erklärt Affenpocken-Ausbruch zu internationaler Notlage

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Affenpocken-Ausbruch in mehr als 50 Ländern zu einer „Notlage von internationaler Tragweite“ erklärt. Das gab WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Samstag bei einer Pressekonferenz bekannt.

    Nein, es ist keine zweite Pandemie „geplant“…?
    Was ist so geheimnisvoll an der Zahl 23….23.07.2022..?

    • OMS 23. Juli 2022 at 17:38Antworten

      Neben der 23 noch die Quersumme 18 – wir sind am A…! Wer daran glauben mag, soll dieses tun. Aber diese Zahlenspiele lassen mich persönlich kalt.

  11. Jan 23. Juli 2022 at 14:02Antworten

    Veröffentlichte Meinung und öffentliche Meinung dürfen voneinander abweichen, deshalb lese ich! Nur wenn es allzu flach wird, kann man es sich sparen.

    Der alte Ulram sprach vom Verstärkereffekt der Medien. Dieser hat sich durch Pharma- und Politikmillionen ein wenig verzögert. Aber er wird kommen – und den österreichischen Printmarkt bereinigen.

    • Hanna 23. Juli 2022 at 15:44Antworten

      Die bisweilen voneinander abweichenden Begriffe zu MEINUNG – „öffentliche“ / „veröffentlichte“ – auseinander zu halten, fällt – weil’s grad paßt – aktuell auch der deutschen Außenministerin schwer:

      Der lustig wirkende Ausschnitt »RND: Gebaerbockt« – youtube.com/watch?v=sOWykPyA1XQ, Zusammenschnitt etlicher Baerbock’sche Hoppalas aus einer Veranstaltung des Redaktionsnetzwerks Deutschland vor 3 Tagen – spricht für sich.

      Es ist bedrückend. Die Aussichten, angesichts solcher Staatenlenker, sog. Leaders, sind nicht berauschend, gelinde gesagt. In Deutschland wie in Österreich, in Europa und anderswo.

      P.S. zu „berauschend“:

      Am 9. Juli 2022 gab Kanzler NEHAMMER öffentlich folgende Prophezeiung ab:

      »Wenn WIR jetzt so weitermachen, gibt es für euch nur zwei Entscheidungen: Alkohol oder Psychopharmaka.«

      Ergo kann es für die österreichische Bevölkerung nur empfehlenswert sein, die „Weitermach-Riege“ samt und sonders abzuwählen. Das ist für die sog. „Volksgesundheit“ zweifellos gesünder.

  12. Heiko 23. Juli 2022 at 13:58Antworten

    Bis jetzt sind das alles Diskussionen im Wasserglas. Noch schaffen die Medien den Zustand vom April 1945 mit dem Glauben an den Endsieg aufrecht zu erhalten. Es ist aber abzusehen, dass im Gegensatz zu ’45, die Mediendominanz der mörderischen Eliten zu Ende geht.

  13. Pfeiffer C. 23. Juli 2022 at 13:57Antworten

    Ja, der woke Standard –

    Erinnerung an die 1989 untergegangene DDR und die wörtliche Entschuldigungserklärung der „Informationssendung“ Aktuelle Kamera, veröffentlicht ebendort:

    „Wir haben zugelassen, daß unser Medium durch dirigistische Eingriffe missbraucht wurde. Dadurch wurde das Vertrauen vieler Zuschauer und nicht zuletzt vieler Mitarbeiter erschüttert. Dafür bitten wir die Bürger der DDR um Entschuldigung“.

    Ausführlicher geschah dies noch in einer späteren Dokumetation unter dem Titel „In eigener Sache“, in der einige Journalisten sich mit ihrer Arbeit in der Zeit des intakten SED-Regimes beschäftigten:

    „Sie zeigen die Zwänge auf, denen sie unterlagen, gestehen ihre Mitschuld an einer völlig verfehlten Informationspolitik ein“.

    P.S.: Aktuell heute wird in einer – sonst Superwoken Stimmung („Ist es moralisch, Stichinsekten zu töten?“) – Standardreportage von Philipp Mahlzahn im Stürmerstil „Unterwegs mit den Kämpfern des Asow-Regiments in der Ukraine“ veröffentlicht,

    Asow, ein ultrannationaistisches Konglomerat, mit offen geäußerten rechtsextremen politischen Positionen von Anführern und Angehörigen. Symbol des Regiments Asow ist die Wolfsangel, die als Zeichen von den Nationalsozialisten verwendet wurde. konkret von der 2. SS-Panzerdivision. Auch die Symbole anderer SS-Divisionen werden von Mitgliedern des Regiments verwendet, konkret das der SS-Division Totenkopf und der 14. Waffen-Grenadier-Division der SS. All diese SS-Einheiten hatten gemeinsam, dass sie von den Nationalsozialisten auf dem Gebiet der heutigen Ukraine eingesetzt wurden und dort Kriegsverbrechen verübten.

    Und ähnlich der Umoperation strahlender Atomkraft in grüne Atomkraft wird Asow mittlerweile leitmedial auf entideologisiert umgemascherlt: Die Tattoos und Abzeichen und Andrijovyč Banderaverherrlichungen sind auf vernachlässigbare Einzelheiten reduziert:

    Kleist sagt im Prinzen von Homburg: „Träum’ ich? Wach’ ich? Leb’ ich? Bin ich bei Sinnen?“

    • Fritz Madersbacher 23. Juli 2022 at 19:24Antworten

      @Pfeiffer C.
      23. Juli 2022 at 13:57
      „Träum’ ich? Wach’ ich? Leb’ ich? Bin ich bei Sinnen?“
      Heinrich von Kleist macht es ja sehr spannend mit seinem Traumtänzer-Prinzen Friedrich von Homburg: „Nein, sagt! Ist es ein Traum?
      Kottwitz: Ein Traum, was sonst?
      Mehrere Offiziere: Ins Feld! Ins Feld!
      Graf Truchss: Zur Schlacht!
      Feldmarschall: Zum Sieg! Zum Sieg!
      Alle: In Staub mit allen Feinden Brandenburgs!“ Ende
      So ungefähr könnte sich die Stimmung in der „Standard“-Redaktion abspielen, laut Eigeneinschätzung ja ein liberales, demokratisches, gar „antifaschistisches“ Blatt. Dank der „Verteidigung unseres Zivilisationsmodells“ sind jetzt auch die Asow-Nazis bei den NATO-Quislingen höchst en vogue …

  14. Thomas Holzer 23. Juli 2022 at 13:56Antworten

    Man schaffe endlich dieses dummdreiste Testen ab, und wenn einer den Gehorsamsfetzen tragen möchte, dann soll er das tun und sich lächerlich machen, aber keine Verpflichtung! 2 Jahre Panikmache sind mehr als genug 🙉🙈🙊😎🥃🇮🇱

  15. Fritz Madersbacher 23. Juli 2022 at 13:39Antworten

    „Was wir aktuell beim STANDARD erleben ist kein Journalismus, sondern reine Meinungsmache. Auf Kosten des Vertrauens in Medien, Politik und Wissenschaft, aber auch des gesellschaftlichen Zusammenhalts“
    Und nicht nur bei dieser Zeitung, sondern bei fast allen größeren Medien dieses Landes und anderer Länder. Martin Sprenger meint wahrscheinlich auch nicht nur den genannten „Meinungsartikel“ („Minister Rauchs Blamage: Kindeswohl als Nebelgranate“, 22/07/2022), so zynisch, strohdumm und abwegig er auch sein mag, sondern die hysterische Panikmache der „Pandemie“-Journaille seit Beginn der Schwindelpandemie.
    Jetzt versucht diese Panikjournaille, die durch die schweren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen und den völligen Vertrauensverlust in der Bevölkerung erzwungene schrittweise Abkehr der Politik vom Pandemieschwindel zu verhindern und den Minister Rauch unter Druck zu setzen, zusammen mit der in eine schändliche Scharlatanerie abgestürzten „Wissenschaftscommunity“ (allein dieses Wort ist verräterisch wie der „Konsens der Wissenschaft“). Die vergreiste FFP2- und „Impf“-Partei „S“P versucht auch noch, politisches Kleingeld daraus zu schlagen – blamabel für diese Partei.
    Es ist an der Zeit, entgegen den Wünschen all dieser hypochondrischen, sich vor dem finalen Gesichtsverlust fürchtenden Dummköpfe und Schwindelpandemie-Sklaven den Geist der Angst in die Flasche zurückzudrängen, langsam, Schritt für Schritt, aber unerbittlich!!!

    • Hans im Glück 23. Juli 2022 at 18:24Antworten

      @Fritz Madersbacher

      es sind halt gleichgeschaltete Medien. Das machts natürlich nicht besser! Und vor allem – das hatten wir schon mal.
      Dass diese Gleichschaltung dieses mal dem Geldbeutel folgend stattfindet und nicht von den Machthabern zwangsverordnet macht es irgendwie noch ein Stück widerwärtiger.
      Aber wie immer im Leben hat halt alles 2 Seiten. Der im Artikel beschriebene Verlust an Glaubwürdigkeit ist meines Erachtens der direkte Weg in die Bedeutungslosigkeit.
      Ich für meinen Teil kaufe schon lange keine Zeitungen mehr. Auch nicht hinter einer paywall. Das Radio schalte ich seit Anfang 2020 nicht mehr an im Auto. Und die zwangsfinanzierten öffentlich rechtlichen Sender, sowie die private Kacke, kommt bei mir noch mit dem Wetterbericht und der einen oder anderen Natur/Tierdoku vor. Ansonsten schalte ich um, oder den Ton ab.
      Dass es Leute gibt, die sich freiwillig Formate wie „Maischberger“ & Co, antun, ohne schreiend den Raum zu verlassen, ist für mich nur durch eine ausgeprägte masochistische Neigung erklärbar. Oder kognitive Fähigkeiten am Rande der Debilität.

      • Fritz Madersbacher 23. Juli 2022 at 19:29

        @Hans im Glück
        23. Juli 2022 at 18:24
        „Der im Artikel beschriebene Verlust an Glaubwürdigkeit ist meines Erachtens der direkte Weg in die Bedeutungslosigkeit“ – da haben Sie wohl recht, je schneller, je besser …

  16. MOndscheiner 23. Juli 2022 at 13:34Antworten

    „Kein Kind ist glücklicher……“

    Also 1. ist das ausgemachter Blödsinn. Jedes Kind – jeder Mensch – wird glücklicher sein, wenn er symptomlos (also gesund) aber positiv getestet eben nicht in Quarantäne gezwungen wird.

    zeigt diese „Argumentation“ auf, wie weit entfernt man von den eigentlichen Fragen bereits ist. Ob diese Maßnahme einen erkennbaren Sinn/Nutzen hat, ist irrelevant.

    Sprenger hat mit dem Standard völlig Recht. Dieser Artikel hat all die wahren Sünden des Standard aber nicht einmal tangiert! Wenn ich da an Rauscher-Kommentare denke, die mich mehr an den Stürmer erinnerten…..(wobei diesbezüglich Zackzack den „Preis für den direktesten Hass auf Ungeimpfte“ abräumt).

    Ich hoffe inständig, der Standard geht bald unter. Da ich lange Jahre mit dem Halbbruder vom Oscar gearbeitet habe, nehme ich das persönlich. ;))

  17. Elisabeth 23. Juli 2022 at 13:33Antworten

    Ich habs! Wir müssen a) so tun, als wären wir total rechts und dann b) ganzganz strenge Maßnahmen fordern, Zero-Covid, FFP3-Masken und Stichzwang … wetten, die sind dann endluch dagegen? Kickl sollte mal den totalen Umpfzwang fordern oder Aushungern in der Gefängniszellen. Weiters sollte er massive Sanktionen gegen alle Russen verlangen ….. wetten, die schäumen dann und sagen, das wäre rassistisch?

    • Elisabeth 23. Juli 2022 at 13:34Antworten

      Tippos, touchscreen, sorry :-)

  18. Clara Verdoss 23. Juli 2022 at 13:08Antworten

    Herr Oysmüller- danke für diesen Artikel und auch für den ‚Twitter Elite Artikel‘, der eine wichtige Dynamik aufzeigt.

    Ich glaube auch, dass nunmehr – endlich – eine Debatte um die Kollateralschäden entbrannt ist. Ich hoffe, sie wird nicht so schnell erstickt.

    Ich kenne zwar keine Kinder- und/oder Jugendlichen, deren Verhalten bzw Entwicklung unter ‚Selbstmord- oder Selbstmordgefährdet‘ fällt, aber:

    Ich kenne zwei Erwachsene (einer davon ein schul- und sehr guter Freund von mir), die sich im Zusammenhang mit der Covid angst- und Panikmache und den Auswirkungen der Restriktionen das Leben genommen haben. Beide waren vor der Pandemie bereits in einer prekären Verfassung, aber stabil. Dass man sie aber zusätzlich verängstigt hat und insbesondere ihnen die letzte Anbindung an ein normales Leben genommen hat, hat ihnen den Rest gegeben.

    Gerade Mitte Mai war ich auf dem Begräbnis. Es war scheußlich.

    Ich habe beruflich viel mit Menschen zu tun. Die erzählen mir regelmäßig von ihrer Hoffnungslosigkeit und der Depression ihrer Kinder. In Zusammenhang mit dem krankmachenden ‚Covid Management‘.

    Ich kann gar nicht sagen, für wie zynisch und brutal ich die Reaktionen auf Rauchs Vorstoß halte.

    Im Übrigen kenne ich persönlich noch immer niemanden, der an Covid gestorben ist.

  19. Slobodan Covjek 23. Juli 2022 at 12:53Antworten

    Ob wir noch erleben werden, dass Journalisten wie Colette M. Schmid für den Schaden, den sie u.a. unseren Kindern zugefügt haben, zur Verantwortung gezogen werden?

    • Bernhard 23. Juli 2022 at 19:51Antworten

      Kinder haben genug gelitten. Völlig sinnlos. Wenn jetzt Martin Sprenger das Corona-Narrativ in Angstmedien sprengt, ist das mehr als an der Zeit. Die Öffentlichkeit läuft der veröffentlichten Meinung davon. Mit jeder Nebenwirkung schneller. Die (Droh-)Botschaft haben viele zu oft gehört. Immer mehr Leuten fehlt der Glaube, wenn aus der Firmung eine Letzte Ölung wird. Es ist gut wenn Standard und co sogar wegen Rauch nervös werden. Das ist quasi eine Frohe Botschaft. Nicht zuletzt für die Kinder.

      • Fritz Madersbacher 23. Juli 2022 at 23:38

        @Bernhard
        23. Juli 2022 at 19:51
        So ist es. Unser hartnäckiger Widerstand zeitigt Erfolge …

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