ZAAVV: Corona-Verbrechen dokumentieren und verfolgen

19. März 2022von 5.2 Minuten Lesezeit

Das neugegründete ZAAVV hat sich einiges vorgenommen: Die Stiftung will Verbrechen gegen die Menschheit im Zuge der Corona-Regime der letzten beiden Jahre aufarbeiten, darüber aufklären, eine juristische Verfolgung einleiten und so weitere Verbrechen im Rahmen der Corona-Agenda verhindern.

Das ZAAVV macht es sich zur Aufgabe, Dokumente im Zusammenhang mit den Folgen der Corona-Maßnahmen systematisch zu archivieren und aufzuarbeiten. Die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse werden einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Stiftung greift den übergeordneten Aspekt der Verbrechen gegen die Menschheit durch das Handeln von Politikern, Pharmaunternehmern, Beamten, Polizisten, Richtern und anderen Tätern heraus. Die Arbeit des ZAAVV soll den Grundstein dafür legen, die Verantwortung der Täter gerichtlich feststellen zu lassen, und es ermöglichen, Entschädigungsfonds für die Opfer einzufordern.

Weltrechtsprinzip

Wie der Menschenrechtsanwalt David Schneider-Addae-Mensah ausführt, bedeutet das Weltrechtsprinzip, dass besonders schwere Straftaten mit internationalem Bezug losgelöst vom Souveränitätsprinzip geahndet werden können. Das heißt, auch ein Gericht in einem anderen Staat, ohne Bezug zu den Tätern oder Opfern, kann gegen Täter verhandeln und diese verurteilen.

Das Weltrechtsprinzip ist ein Prinzip des Völkerrechts und dieses hat nur wenige niedergeschriebene Regeln. Es gibt eine allgemeine anerkannte Praxis bei besonders schweren Taten, die Verantwortlichen zu greifen und vor ein nationales Gericht zu stellen. Als Grundlage dient das Römische Statut Artikel 7, dazu gehören zum Beispiel: Genozid, Kriegsverbrechen, Folter, Apartheid, politische Verfolgung. Also Verbrechen gegen die Menschheit.

Das Interessante am Weltrechtsprinzip ist, dass dies nicht nur Staaten anwenden können, sondern auch internationale Organisationen und NGOs, also Nichtregierungsorganisationen. So kann auch das ZAAVV wegen Verbrechen gegen die Menschheit Ermittlungen durchführen. Also Fälle sammeln und ermitteln, um so die Systematik aufzuzeigen und die Täter vor Gericht zu bringen.

Bekehrte Staaten oder Sondergericht?

Umgesetzt werden soll das laut Schneider-Addae-Mensah entweder durch den Internationalen Strafgerichtshof oder durch nationale Gerichte – „wenn wir einen Staat finden, der das ahndet.“ Es gäbe ja auch liberale Länder, zum Beispiel Schweden, Tansania oder Nicaragua. Die Täter wüssten dann nicht, dass sie eigentlich gesucht würden. So könne es passieren, dass zum Beispiel der Gesundheitsminister von Baden-Württemberg Manfred Lucha, wenn er in Schweden auf dem Flughafen landet, in Untersuchungshaft kommt und vor einem schwedischen Gericht angeklagt wird.

Außerdem hofft das ZAAVV auf „bekehrte Staaten“, also Länder, die erkennen, dass die Corona-Maßnahmen falsch sind und waren, und die dann zu juristischer Aufarbeitung von Verbrechen des Corona-Regimes bereit sind.

Und schließlich denkt das ZAAVV ein Lobbying für die Einrichtung eines speziellen Gerichts an. Als Beispiel für ein solches Ad-hoc-Gericht wird das Ruanda-Tribunal gesehen, das sich auf den Völkermord in Ruanda beschränkt hat und von der UNO eingerichtet wurde. Und auch da kommt das ZAAVV selbst ins Spiel. Eine Idee ist, sich dafür einzusetzen, dass es ein solches Ad-hoc-Gericht gibt, das weltweit über Corona-Taten urteilt.

Dokumente und Zeugenaussagen

Das ZAAVV will viele Fälle und Beispiele genau dokumentieren, um die Sachverhalte besser aufzuarbeiten. Auf dieser Grundlage soll dann Druck ausgeübt und Anzeigen erstattet werden.

Gewissermaßen als Polizeiersatz soll genaue Ermittlungsarbeit und auch Sachverhaltsermittlungen durchgeführt werden. Geschädigte sollen die Informationen an das ZAAVV herantragen. Gesucht sind Unterlagen, Dokumente, Fotos, Videos und Zeugen. Aus all diesen Taten sollen besonders prekäre und repräsentative herausgefiltert werden: Fälle, anhand derer die Grundsatzfrage bewertet werden kann, nämlich die Frage, ob es sich um Verbrechen gegen die Menschheit handelt.

Das Wichtige dabei ist, die Systematik der Taten aufzuzeigen. Daher kann das ZAAVV auch nicht jeden einzelnen Fall aufarbeiten. Das Kennzeichen von Menschheitsverbrechen ist: systematisch und im großen Stil.

Bei den Haupttätern erwartet das ZAAVV keine Reue, aber es setzt seine Hoffnungen auf die Menschen hinter den Kulissen, die Mitläufer, wie die Mitarbeiter in Ministerien oder Referenten von Politikern, den Medienmitarbeitern. Viele von ihnen könnte ihr schlechtes Gewissen plagen und sie könnten dem ZAAVV Dokumente schicken und als Zeugen zur Verfügung stehen. Schließlich endet die Verschwiegenheitspflicht von Beamten bei systematischen Menschenrechtsverletzungen. Und für reuige Mittäter könnte es Erleichterungen geben, bis hin zu einer Ausnahme von Verfolgung, und natürlich ein Zeugenschutzprogramm.

Von Maskenterror bis Impfzwang

Die Anwälte das ZAAVV sehen im Maskenterror eine Würdeverletzung. Die Maskenpflicht im Alltag ist erniedrigend, ein Eingriff in die Gesundheit, eine Entmenschlichung. Die Argumentation könne da nicht anders sein als bei der Diskussionen um die Verschleierung. Die Persönlichkeit wird negiert. Der Staat verbiete, richtig zu atmen, richtig zu sprechen, das greift den innersten Kern der Persönlichkeit an.

Der Impfzwang sei eine Misshandlung. Gegen Zwangsbehandlung gäbe es eine eindeutige Rechtsprechung. Menschen dürfen nicht gegen ihren Willen vergiftet werden. Der Verbrechenstatbestand sei also Körperverletzung. Es könne gut sein, dass ein anderer Staat dies als kriminell ansieht. Die Einwilligung in eine Behandlung muss aus freiem Willen geschehen. Wird jemand dazu genötigt, dann handelt es sich um eine Straftat, eine Körperverletzung. Diese lässt sich nicht rechtfertigen, wenn der Betroffene zur Einwilligung in die Behandlung genötigt worden ist.

Und schließlich falle der 2G- oder 3G-Terror unter Diskriminierung, politische Verfolgung einer identifizierbaren Gruppe.

Verwertung der Informationen

Die Hausjuristen des ZAAVV werden die zusammengetragenen Unterlagen analysieren und bewerten und eine Anzeigenschrift verfassen, die der Anklageschrift ähnlich ist. Sie machen einen Schriftsatzentwurf, das ist die Zuarbeit für die Staatsanwaltschaft. An welche Institutionen sie die Ergebnisse unserer Ermittlungen tatsächlich herantragen, wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen.

Das ist auch für das ZAAVV eine politische Entscheidung. Es sei klar: Bei den Corona-Taten ist es sinnlos, eine Anklage in Deutschland zu versuchen. Es muss ein liberaler oder ein geläuterter Staat sein, zu dem wir einen guten Draht haben. Es ist also wichtig, vernünftige Beziehungen zu diesem Land aufzubauen. Schließlich sei es immer eine politische Entscheidung, welche Straftaten verfolgt werden. Und man müsse sich auch darauf einstellen, dass die Mühlen der Justiz langsam mahlen.


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18 Kommentare

  1. Astrid Degasperi 29. März 2022 at 3:44Antworten

    Ich finde das eine super Idee. Zusammen mit der Grand Jury von Dr. Füllmich gebe ich dem gute Chancen.
    Wenn es irgendwie möglich wäre, würde ich dabei gerne mitarbeiten. Der Gerechtigkeit eine Chance geben und gegen den weltweiten Irrsinn vor zu gehen.

  2. arnulf 19. März 2022 at 18:12Antworten

    Das größte Verbrechen seit 2020 ist doch, dass C-Patienten ambulant systematisch nicht behandelt werden. Und dies, obwohl es schon seit mindestens Mitte 2020 ausreichend Hinweise gibt, womit man das Immunsystem gezielt stärken kann. Alles, was in diese Richtung wies, wurde von MSM und Faktencheckern systematisch unterdrückt. Die einzige Lösung war die Schlumpfung. Erst vor ca. 14 Tagen sagte mein Hausarzt, ja bei Corona behandeln wir ja eigentlich nicht.

  3. Anita 19. März 2022 at 17:09Antworten

    ZAAVV = Ralph Ludwig
    Corona Ausschuss = Fuellmich
    Statt sich zusammenzutun machen sich die zwei nun zu Konkurrenten um die Spendengelder.
    Sehr schlau !

    • pantau 21. März 2022 at 23:41Antworten

      Vielleicht stehen da verschiedene Konzepte und Herangehensweisen hinter. Widerstand spalten und abwerten, das ist das Geschäft von charakterlichen Hyänen, Anita.

  4. Mo 19. März 2022 at 16:02Antworten

    Ich stimme dem voll zu und sehe das von Beginn an genau so.

    Dennoch liegt es schwer im Magen, das so verdichtet nüchtern zusammengefasst zu lesen.

    Und den meisten Tätern ist es noch nicht einmal bewusst, was sie da wirklich anrichten, weil sie einfach nur Mitlaufen. Erneut wird es schwer werden, da eine Trennlinie zu finden.

    What a fucking mess! Schon allein dafür hoffe ich, dass es Strafen setzt.

  5. Jens Tiefschneider 19. März 2022 at 15:16Antworten

    Macht das nicht längst der Corona-Ausschuss? Dennoch nat. eine gute Sache und hoffentlich erfolgreich!

  6. Josef Hagenhofer 19. März 2022 at 12:09Antworten

    Naja zumindest ein bisschen Hoffnung macht das schon wieder. Irgendwo muss ja mal mit der Aufarbeitung begonnen werden. Hoffe dass das nicht auch so eine Nebelkerze ist wie der „Corona Untersuchungsausschuss“ Viel Blabla und nichts dahinter

  7. Franz M 19. März 2022 at 11:52Antworten

    Da denke ich unmittelbar an den Roman von Marc Elsberg „der Fall des Präsidenten“.
    Und wunderbare Bilder kommen mir in den Sinn, alleine schon das Gesicht des ersten Verhafteten.
    Auch in diesem Roman hat es lange gedauert, bis etwas passierte, dann aber um so heftiger.
    Und auf hinterhältige Gegenwehr sollten die Jäger auch vorbereitet sein.

  8. H.Mild 19. März 2022 at 11:03Antworten

    In der aufgeführte Liste vermisse ich leider an erster Stelle stehend diejenigen Mediziner, die wissentlich Menschen schädigen, oder deren Schädigung billigend in Kauf nehmen, va. aus Geldgier. Ohne diese „fachkundigen“ Erfüllungsgehilfen ist keine einzelne Injektion/“Impfung“ möglich. Der Nürnberger Kodex ´47, wurde ja deswegen enwickelt, eben wegen den widerlichen vebrecherischen „medizinischen Versuchen“ an Menschen, und dem überwiegend verbrecherischen Handeln von plichtvergessen Medizinern wie Mengele ua.

  9. Anita 19. März 2022 at 10:54Antworten

    Das ist der gleiche Schmarn wie Fuellmich‘s Corona Ausschuss.
    Keinen Erfolg, nirgendwo.

    • pantau 21. März 2022 at 23:38Antworten

      Euch wird es ans Leder gehen, glaubs mir.

  10. G. Reittner 19. März 2022 at 10:09Antworten

    Solange die Verantwortlichen aus Politik und WHO denken, sie handeln aus Vor- bzw. Umsicht für uns Bürger, wird keine geänderte Erkenntnis oder gar Umkehr der Maßnahmen folgen. Mit und ohne ZAAVV. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein unabhängiges Gericht in Schweden – wie Sie auf die anderen genannten Staaten kommen, ist mir nicht erklärbar – Menschenrechtsverletzung in D oder Österreich verhandeln wird.

    • Michael R 19. März 2022 at 12:00Antworten

      „Solange die Verantwortlichen aus Politik und WHO denken, sie handeln aus Vor- bzw. Umsicht für uns Bürger …“

      Glauben Sie allen Ernstes, dass Politik und WHO das Wohl der Bürgerinnen und Bürger im Auge haben? Kennen Sie die Strukturen nicht, die Macher, die hinter der Impferei stecken? Haben Sie die Lügereien, Falschaussagen, gefälschten Statistiken nie zur Kenntnis genommen? Das Unterdrücken abweichender Meinungen, wissenschaftlicher Studien, von Informationen zu Impfschäden, das Ausgrenzen bis hin zur Existenzvernichtung Einzelner?

      Nehmen wir an, es handelt sich um ein natürliches Virus, das keiner kannte, von dem man Schlimmes annehmen musste: Dann hätte man schon Mitte 2020 alle Massnahmen beenden müssen, sobald feststand, wie niedrig die Sterberate war. Fakt ist, dass 2020 es weitaus weniger Opfer gab als 2021, nach alle den Massnahmen und Impfaktionen. Wir haben gelernt, dass ein Virus in Richtung „ansteckender aber weniger tödlich“ mutiert. Woher kommen dann die vielen Toten, trotz der ganzen Massnahmen?

      Warum soll in Deutschland eine allgemeine Impfpflicht eingeführt werden, die vorsieht, dass durch einfache Verordung jede(r) jedes Jahr x-fach geimpft werden soll, in beliebigen Abständen? Obwohl die Zahlen der Hospitalisierungen und Intensivstationen belegen, dass die Impfungen bestenfalls wirkungslos sind? Zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger? Oder zu wessen Wohl?

    • Anita 19. März 2022 at 14:11Antworten

      G. Reittner
      19. März 2022 at 10:09.
      Natürlich wird kein ausländische Gericht über Menschenrechtsverletzungen in Ö oder DE richten.
      Vielleicht in Indien aber das hat keinerlei Auswrikungen auf die Rechtsprechung in Ö oder DE.
      Das ZAAVV ist der gleiche Abzockerverein wie Füllmich´s Corona Auschuss

    • pantau 21. März 2022 at 23:36Antworten

      @Anita
      Der Corona-Ausschuss ist in erster Linie ein Corona-Ausschuss, seine Arbeit ist zu 100% offen, alles wird dokumentiert. Sein Zweck ist, kritische hochkarätige Menschen aus aller Welt zusammenzubringen. Kapazitäten wie Malone, McCullough und Yeadon haben sich bei Herrn RA Füllmich ausdrücklich bedankt für die extrem nützliche Arbeit, die sie durch die Vernetzung kritischer Kräfte leisten. Man wird nicht zum Spenden dort verpflichtet. Es ist einfach armselig, über solche Menschen irgendwelche widerwärtigen Unterstellungen auszukübeln. Trollen Sie sich zum Volksverpetzer.

  11. Gast22 19. März 2022 at 9:25Antworten

    ZAAVV=Zentrum zur Aufarbeitung, Aufklärung, juristischen Verfolgung und Verhinderung von Verbrechen gegen die Menschheit* aufgrund der Corona-Maßnahmen i.G.

    • Josefine merl 19. März 2022 at 13:09Antworten

      Ich finde es überaus lobenswert gegen diese verbrecher gegen die menschheit und menschlichkeit vorgehen zu wollen und wünsche Ihnen allen viel Kraft und Ausdauer hierzu. Möge die übung gelingen 👍👍👍👏👏👏💪💪💪🙏🕊️

  12. Gast22 19. März 2022 at 9:21Antworten

    Wieder ein Lichtblick!
    Wofür steht die Abkürzung ZAAVV ?
    Danke

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