In Kanada zerbröselt der Plan für digitale Identität – Trudeau ging zu weit

28. Februar 2022von 5,2 Minuten Lesezeit

Justin Trudeau hat vor einigen Tagen den Notstand in Kanada aufgehoben. Völlig überraschend. Dahinter steckt offenbar pure Panik. Mit dem Einfrieren der Bankkonten leistete sich Trudeau einen verheerenden Fehler: Ganz Kanada weiß jetzt, dass die impfbasierte digitale Identität in die Dystopie führt. Das Vertrauen in die Banken ist erschüttert und kann nicht so schnell zurückgeholt werden. Der berühmte Geist ist aus der Flasche.

Von Waldo Holz*

Justin Trudeau, der kanadische Premierminister, dürfte mit dem Zugriff auf die Bankkonten von Demonstranten nicht nur das kanadische Finanzsystem in die Krise gestoßen haben. Die gesamte Agenda der digitalen Identität scheint in Gefahr.

Trudeau ging zu weit

Mittlerweile gab die kanadische Regierung bekannt, dass die 200 eingefrorenen Konten wieder zugänglich sind. Doch dahinter steckt offenbar weit mehr, wie ein Artikel von „Global Resarch“ vermutet.

Mit der Entscheidung des kanadischen Premierministers Justin Trudeau, auf die Konten von Mitgliedern der Freiheitsbewegung zuzugreifen und diese einzufrieren, erreichte die Covid-Politik eine neue und beispiellose Eskalationsstufe. Doch offenbar sabotierte das Trudeau-Regime damit versehentlich die Pläne des Weltwirtschaftsforums (WEF) und der „Canadian Bankers Association“ (CBA) zur Schaffung einer digitalen Identität.

Die CBA hatte schon Jahre vor Covid die digitale Identität beworben. Empfohlen sei das Projekt vom WEF, denn Banken würden „höchstes Vertrauen“ genießen.

Doch dieses „höchste Vertrauen“ ist in Kanada jetzt erschüttert. Global Research: „Wenn die kanadische Regierung willkürlich den Zugang der Bürger zu ihren Bankinstituten ohne ordnungsgemäßes Verfahren sperren kann, was sagt das dann über das System aus, das die CBA als Teil ihres Digital-ID-Netzwerks einrichten wollte?“

Gäbe es schon eine digitale Identität, dann wäre die Repression gegen die Freiheitsbewegung noch weitaus schlimmer gewesen. Man hätte „die gesamte Identität“ von unerwünschten Personen blockieren können. Indem das Vertrauen in das kanadische Bankensystem aber mit einem Schlag untergraben wurde, steht die Agenda vor einem dramatischen Problem.

Ungewollt aufgedeckt

Trudeau hat der Bewegung, die sich gegen die digitale Identität stellt, nun ein konkretes Argument geliefert, warum diese so gefährlich ist. Das Argument kann nicht als „Verschwörungstheorie“ diffamiert werden, denn es bezieht sich auf die Wirklichkeit.

Offenbar ist man im Hintergrund in Panik geraten. Tatsächlich nahm Trudeau vor wenigen Tagen sehr überraschend den Notstand zurück. Das blieb der europäischen Öffentlichkeit, die gebannt in die Ukraine blickt, weitgehend verborgen. Das kanadische Regime versuche, aufgefordert vom WEF, wie „Global Research“ behauptet, Schadensbegrenzung zu betreiben.

Doch das wird schwierig: „Das dadurch untergrabene Vertrauen in das Bankensystem kann jedoch nicht so schnell wiederhergestellt werden. Die Zahnpasta lässt sich nicht wieder in die Tube drücken. Das Pferd hat den Stall verlassen.“

In Panik ließ Trudeau den Notstand fallen. Ursprünglich hatte er angekündigt, das Gesetz bis weit in den März hinein beibehalten zu wollen. Doch mit dem Einfrieren der Konten sind vielen Kanadiern die Schuppen von den Augen geflogen. Plötzlich ergibt alles Sinn.

Trojanisches Pferd Covid

Weiter kann man aber nicht von der Covid-Agenda loslassen. Nur mit Covid kann der Impfzwang aufrechterhalten werden. Die digitale Identität ist zugleich impfbasiert. Nur durch die Registrierung des Impfpasses kann der Plan der umfassenden digitalen Identität und in weiterer Folge ein soziales Kreditverfolgungssystem umgesetzt werden. „Build Back Better“ heißt der Plan für die Öffentlichkeit, so „Global Research“.

Der drakonische Vorstoß von Trudeau bei der Zerschlagung des Freedom Convoys in Ottawa dürfte den gegenteiligen Effekt ausgelöst haben als erwünscht.

Aktuell ist man in der Beta-Phase der neuen digitalen Impfpässe, die, erst einmal implementiert, ausgeweitet werden können: verknüpft mit dem Bankkonto, dem Reisepass oder der Versicherung. Ohne QR-Code wird nichts mehr gehen: kein Kaffeehausbesuch, kein Ausflug in den Zoo oder ins Theater.

Strichcode-Menschen

Manche beginnen sich Sorgen zu machen. Wie der „Spectator Australia“. Dort kommentiert man: „Freedom Day? Du hast einen Strichcode auf deiner Stirn“. Der Plan, ganz im Sinne von BigData, das alles erfasst werden muss. Es darf keine Leerstellen mehr geben:

„Sie müssen ein Objekt mit Attributen werden, das in einer Datenbank sitzt. Anstatt anonym herumzuwandern und alle möglichen Transaktionen ohne Wissen der Regierung durchzuführen, müssen die Australier durch ‚Tore‘ gehen.

Alle produktbasierten Systeme haben diese Tore, um den Warenfluss zu kontrollieren und Fehler auszuschließen. So sehen auch Computer die Dinge. Je mehr Tore, desto mehr Klarheit.

Sie halten die Regierung auf dem Laufenden, so wie ein Paket auf dem Weg zu einem Kunden von der Australia Post angepeilt wird. Wird ein Fehler gefunden, wird automatisch eine Warnung ausgegeben, und die Weiterbeförderung wird gestoppt. In New South Wales wird dies durch ein großes rotes „X“ auf der myGov-Impfpass-App (in Europa der „Grüne Pass“, Anm.) angezeigt (wenn Sie es geschafft haben, Ihr Medicare-Konto zu verknüpfen, ohne das Telefon zu zertrümmern).

Kontrollsysteme wurden aus dem Einzelhandel übernommen und in menschenbasierte Crowd-Lösungen umgewandelt, um Millionen von Menschenleben mit der gleichen rücksichtslosen Effizienz zu kontrollieren wie Barcodes bei der Bestandsüberwachung. In diesem seelenlosen digitalen Zeitalter gibt es weder Nuancen noch Menschlichkeit. Barcodes sind binär. Gut – schlecht. Bürger oder Dissident.

Selbst wenn Sie alle von der Regierung geforderten Attribute besitzen, um die Tore zu passieren – zwei Impfungen, sechs Auffrischungsimpfungen und ein lebenslanges Abonnement bei Microsoft – kann etwas schief gehen. Wenn Ihre Daten den Scan nicht bestehen, rutschen Sie ins digitale Fegefeuer und werden zu einer Fehlermeldung.“

Aus der verschwörungstheoretischen Dystopie wurde die Wirklichkeit. Booster-Termin verpasst? Leider ist dein Bankkonto jetzt eingefroren. An einer „falschen“ Demo teilgenommen? Die „falschen“ Internetseiten abgerufen? Leider wird die nächste Auslandsreise verboten.

Trudeau aber, der große Liebling der liberalen Welt und des WEF, ging einen Schritt zu weit und hat zumindest in Kanada die Massen jetzt aufgeklärt.

Bild wikicommons

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17 Kommentare

  1. Franz M 1. März 2022 at 20:26Antworten

    Fällt wohl jedem durchschnittlichen Beobachter auf:
    Die Lenker dieser Welt umgeben sich am liebsten mit mäßig intelligenten Menschen.
    Und Dummköpfe neigen zu Fehlern. Gott sei Dank für die gerade denkenden Leute auf
    diesem Planeten! Durch die falsche Personalwahl werden Schwab, Gates, Soros und Konsorten
    ihr Waterloo erleben. Nur, wir schicken sie nicht nach Elba, sondern gleich in die korruptesten
    Wüsten Asiens.

  2. Christine 1. März 2022 at 8:53Antworten

    Nicht nur in Kanada, bei uns in Österreich steht der Verfassungsschutz bei Ärzten, die nicht regierungskonform sind auf der Türmatte. Sie plündern alle Gesundheitsdaten von den Patienten, legen Bankkonten lahm, bringen sie an den Rand des Ruins. Wacht auf…es passiert überall und die Ukraine ist Ablenkung, denn da ist seid 8 Jahren Krieg und keiner hat sich was pfiffen. Menschen steht auf für eure Freiheit, lasst euch nicht von Freedomday das Gehirn einbalsamieren, egal ob mit oder ohne Genmanipulation.

  3. esme 28. Februar 2022 at 20:46Antworten

    https://sciencefiles.org/2022/02/24/heftige-schlappe-fuer-trudeau-emergencies-act-zurueckgenommen/

    Der Senat hat deutlich werden lassen, dass er dem Emergency Act nicht zustimmen wird. Mit wirklich schöner Begründung. Trudeau kam dieser offiziellen Schlappe dann zuvor.

  4. Stephan Geue 28. Februar 2022 at 18:46Antworten

    Ich bin auch skeptisch, dass da in den Hinterzimmern wirklich Panik ausgebrochen ist. Die wissen doch, wie bequem und vergesslich die allermeisten Menschen sind. Schön wär’s ja, aber wir sollten nicht unsere Wünsche für die Realität halten.

    • B.R. 28. Februar 2022 at 20:49Antworten

      ABER: Das Gedächtnis merkt „sich“ (also der Mensch) besonders Emotionales, oder etwas mit tiefgründiger Bedeutung auch besser, als Oberflächliches oder Alltägliches.

      Willkürlich den Zugang zur Lebensgrundlage, zum Eigentum, zum Geld, per Knopfdruck verwehrt zu bekommen, ist so etwas, das sich jede/r sehr gut merken kann.

      Es kommz schlichtweg auf uns an, dass wir besonnen aber entdchlossen unsere Mitmenschen aufklären und für unsere Rechte eintreten.

  5. Sabine Kempke 28. Februar 2022 at 18:17Antworten

    Es wäre toll, wenn das nicht nur immer eine kleine Gemeinschaft hier lesen würde … Wann wachen die großen Medien auf? Es ist unglaublich.

  6. The best Germany ever 28. Februar 2022 at 18:11Antworten

    Das Kontosperren war bereits seit Ende 2021 in Deutschland gängige Praxis. Fragen Sie einmal die Aktivisten der ersten Stunde wie schnell die Deutsche Bank oder die Ärzte- und Apothekerbank als verlängerter Arm der Politik reagierten (z.B. bei Herrn Schiffmann oder Herr Haintz). Übrigens auch in der Schweiz (z.B. bei Herrn Bittel).

  7. anamcara 28. Februar 2022 at 17:37Antworten

    „Der Despotismus bricht nicht Willen, sondern weicht sie auf, beugt sie und lenkt sie,
    er zwingt selten zum Handeln, aber er widersetzt sich ständig der Aktion;
    er zerstört nicht, er verhindert sich zu entwickeln; er tyrannisiert nicht, er behindert, er komprimiert, er entkräftet, er löscht aus, er betäubt und reduziert schließlich jede Nation auf eine Herde von ängstlichen und fleißigen Tieren“

    Diese Aussage stammt von Alexis de Tocqueville aus seinem Aufsatz, den er schon 1835 über die Demokratie in den Vereinigten Staaten der 1830er Jahre verfasst hat, ist so aktuell wie nie zuvor.

  8. Ulf Martin 28. Februar 2022 at 16:48Antworten

    Dass die ID-Sperrung willkürlich und ohne weiteres möglich ist, zeigt auch das Beispiel Frankreich: „Plötzlich ist das Zertifikat ungültig: 4 Millionen geimpfte Franzosen sind sauer auf Macron“ (Luzerner Zeitung, 15.02.2022) weil man einfach mal den Status „geimpft“ von 7 auf 4 Monate verkürzt hat. – Follow the Science…

  9. Sandra 28. Februar 2022 at 16:29Antworten

    Sie brauchen die Pandemie vorübergehend nicht mehr für eine digitale Identität. Zumindest nicht in Europa. Ich nehme an, dass eine Energiekrise auf uns zukommt, denn wir müssen ja gegen Russland hetzen, womit wir einen ökologischen Fußabdruck brauchen, und zwar zwecks Solidarität Punkt damit keiner zuviel verbraucht. Das ist aber nur durch digitale Währung und Identität zu kontrollieren.

    • Fritz Madersbacher 28. Februar 2022 at 16:46Antworten

      @Sandra
      28. Februar 2022 um 16:29 Uhr
      So etwas hätte man früher „Rationierung“ genannt …

  10. Jens Tiefschneider 28. Februar 2022 at 15:44Antworten

    Obs wirklich die Massen erreicht hat? 67% der Kanadier stimmten Trudeau’s diktatorischen Maßnahmen laut Umfrage zu und im Kanadischen Parlament wurde mehrheitlich der Emergency Act abgenickt. Aber viele sind immerhin hellhörig geworden, da ihnen bis dato nicht klar war, was die Crypto-ID für die Gesellschaft bedeuten würde. Dumm für die, die bereits einen digitalen Impfpass haben. Einmal im System, kommst du da nicht mehr raus.

    • suedtiroler 28. Februar 2022 at 16:12Antworten

      laut „Umfragen“….. :D

    • Rosa 28. Februar 2022 at 16:24Antworten

      … „laut Umfrage“ – wohl nur von und mit und unter den Getreuen, auch übliche Verdächtige genannt.

    • Harald Eitzinger 1. März 2022 at 9:35Antworten

      Wie heißt es immer, traue keiner Studie(Umfrage) die du nicht selbst gefälscht hast. War ja bei Kurz in der Österreich-Zeitung das selbe!

    • emil 1. März 2022 at 14:33Antworten

      Auch hier soll Klabauterbach der beliebteste Politiker sein.

      Glaube keiner Statistik (Umfrage), die Du nicht selbst …

    • Nathalie-eben aus kanada zurück 2. März 2022 at 14:26Antworten

      Ja,das ist auch meine sorge;die kanadier scheinen immer noch grösstenteils mit scheuklappen,autoritätsgläubig herum zu laufen

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