„Kampf gegen Corona aussichtslos und populistisch“: Namhafte Wissenschaftler fordern Kurswechsel

3. Februar 2022von 10.6 Minuten Lesezeit

„Wir müssen mit dem Virus leben.“ – mantrenartig wiederholen das Mediziner und Wissenschaftler weltweit. In diese Kerbe schlagen nun erneut insgesamt acht namhafte Wissenschaftler in Deutschland, darunter auch der bekannte Chefarzt der Lungenklinik Bethanien in Moers, Thomas Voshaar: In einem Positionspapier fordern sie „tiefgreifende Umstrukturierungen“ und eine neue Strategie hin zu einem Leben mit Corona, anstelle des „aussichtslosen und populistischen Kampfs gegen Corona“ – und sie machen Vorschläge, wie das möglich ist.

Von Larissa Breitenegger

„Alle Experten sind sich inzwischen einig, dass eine dauerhafte Herdenimmunität nicht erreichbar ist, unter anderem, da das Virus in manchen Menschen längere Zeit oder sogar dauerhaft überlebt und sich durch Mutationen ständig verändert. Mit diesem Positionspapier machen wir Vorschläge, wie in Zukunft ein Leben mit diesen Coronaviren möglich ist.“

So beginnt das Positionspapier der Wissenschaftler, das sie vergangene Woche unter dem Titel „Leben mit Covid“ veröffentlichten: unter ihnen Gerhard Scheuch, Physiker mit Schwerpunkt Aerosolmedizin, und der derzeit in deutschen Medien häufig befragte Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungen-Klinik Bethanien in Moers und gleichzeitig Vorsitzender des Verbandes Pneumologischer Kliniken e.V., der sich öffentlich gegen eine Impfpflicht ausspricht sowie in Omikron die Chance auf den Ausstieg aus der Pandemie sieht. Er plädierte erst am Mittwoch im WELT-Interview für einen Weg raus aus dem Pandemie-Modus mit Regelungen, hinein in das Leben mit dem Virus:

„Irgendwie müssen wir doch aus diesem Angst-Szenario, aus dieser Besessenheit, alles hervorzusehen, hinauskommen, hinein in das Leben mit dem Virus, zu dem es keine Alternative gibt.“

„Um mit dem neuartigen SARS CoV 2 Virus zu leben, brauchen wir eine neue Strategie“

„Warum ist es an der Zeit über ein „Leben mit Corona“ nachzudenken und den „Sieg über Corona“ als unerreichbar zu erkennen?“ Die Autoren des Positionspapiers fassen die aktuelle Lage zunächst zusammen: Das Virus wird bleiben – und es mutiert ständig. Omikron ist ansteckender, aber weniger krankmachend. Immunität durch die Impfung nimmt mit der Zeit ab, bei Immunität durch Infektion sei das noch unklar. Immunität ist etwas Relatives, ähnlich wie bei Influenza ist keine Herdenimmunität zu erreichen.

Kritik an derzeit geltenden Regeln: „Überflüssig, nicht nachvollziehbar“ – Masken im Freien „sofort abschaffen“

Die Wissenschaftler fordern zur Überarbeitung der derzeit geltenden Regeln auf. Sie kritisieren etliche Maßnahmen als „überflüssig“ darunter die Meldeinzidenzen, die nicht mehr oder nur gering mit der Häufigkeit schwerer Infektionen korrelieren: Während die Meldeinzidenz seit dem 1. Januar 2022 kontinuierlich steige, sinke oder stagniere die Anzahl der intensivpflichtigen Patienten.

„Die komplizierten G-Regeln ändern sich zu schnell und sind in Einzelfällen widersprüchlich, vor allem aber sind sie zum Teil wissenschaftlich nicht abgesichert oder widersprechen sogar den Studienergebnissen. Dies gilt zum Beispiel auch für die Verkürzung des Genesenen-Status.“

Nicht zuletzt ließe die Pandemie auch die Müllberge wachsen, durch extensive Nutzung von Masken, Schnelltests und Impfspritzen steigen die Plastikmüllberge nur so an.

“Kampf gegen Corona“ aussichtslos und populistisch

Um für ein Leben mit dem Virus gewappnet zu sein, fordern die Wissenschaftler tiefgreifende Umstrukturierungen: „Gerade die Umstellung auf „Leben mit Corona“ erfordert von allen Beteiligten mehr Mut und Handlung als der aussichtslose und populistische „Kampf gegen Corona“.“ Sie fordern ein Ende des derzeitigen Monitorings von Infektions-Inzidenzen, wirkliche Inzidenzen seien nur durch Stichprobenuntersuchungen herauszufinden. Denn die derzeitigen Zahlen verschaffen, wie wir wissen, eine höchst unklare Datenlage:

Weg von Infektions-Inzidenz, hin zu Hospitalisierungs-Inzidenz

„In Deutschland beeinflussen die jeweiligen Bestimmungen (2G, 3G, +/- Testung) das Testverhalten und damit nicht nur die Inzidenz, sondern auch das Erkrankungsrisiko. Benötigen z.B. geboosterte Personen keinen Test für bestimmte Bereiche, werden in dieser Gruppe weniger Infektionen registriert. Diese Gruppe hat aber das geringste Hospitalisierungsrisiko, was dazu führt, dass die wirkliche Hospitalisierungsrate überschätzt wird.“

Außerdem schlagen sie eine Umstrukturierung des Meldewesens vor, eine Änderung der intensivmedizinischen Strukturen (darunter der Aufbau reiner Überwachungsstationen, da infektiöse Patienten eine andere und weniger kostenintensive Betreuungsstruktur benötigen würden als die einer klassischen Intensivstation). Der Versorgungsaufwand von Covid-Patienten solle transparenter erfasst werden, und:

Zusätzliche Intensivbetten seien nicht erforderlich, „da Deutschland schon weltweit die meisten hat und die Covid-Mortalität dennoch nicht geringer ist als in vergleichbaren Ländern mit deutlich weniger Intensivbetten.“

Gegen Zementierung der Unwissenschaftlichkeit

Gemeinsam mit drei weiteren Unterzeichnern des Positionspapiers betreiben sie die Webseite des in Gründung befindlichen Vereins „Sokrates – Ein Forum kritischer Rationalisten“. Ihre Motivation: Zurück zum kritischen Rationalismus nach Popper: vorurteilsfreie Prüfung der Datenlage und eine Annäherung an die Wahrheit.

Das gesamte Positionspapier, das am 25. Jänner 2022 veröffentlicht wurde, dürfen wir mit freundlicher Freigabe durch das SOKRATES – Forum kritischer Rationalisten veröffentlichen:

Leben mit Covid

Unterzeichner:

Dr. phil. nat. Gerhard Scheuch (Physiker mit Schwerpunkt Aerosolmedizin)
Dr. med. Thomas Voshaar (Chefarzt, Lungen- und Thoraxzentrum Moers; Vorsitzender des Verbandes Pneumologischer Kliniken e.V.)
Prof. Dr. med. Dieter Köhler (ehemaliger Direktor, Klinikum Kloster Grafschaft, Schmallenberg)
Prof. Dr. rer. nat. Gerd Antes (Mathematiker und Medizinstatistiker, Universität Freiburg)
Dr. med. Thomas Hausen (Hausarzt im Ruhestand)
Dr. med. Patrick Stais, LL.M., MHBA (Pneumologe, Lungen- und Thoraxzentrum Moers)
Priv. Doz. Dr. med Dominic Dellweg (Pneumologe, Klinikum Kloster Grafschaft, Schmallenberg)
Prof. Dr. med. Matthias Schrappe (Internist, Universität Köln)

Um mit dem neuartigen SARS CoV 2 Virus zu leben, brauchen wir eine neue Strategie. Die Strategie das Virus zurückzudrängen oder gar auszurotten ist gescheitert. Alle Experten sind sich inzwischen einig, dass eine dauerhafte Herdenimmunität nicht erreichbar ist, unter anderem, da das Virus in manchen Menschen längere Zeit oder sogar dauerhaft überlebt und sich durch Mutationen ständig verändert. Mit diesem Positionspapier machen wir Vorschläge, wie in Zukunft ein Leben mit diesen Coronaviren möglich ist

Warum ist es an der Zeit über ein „Leben mit Corona“ nachzudenken und den „Sieg über Corona“ als unerreichbar zu erkennen?

1. Das Virus hat mit Gesunden, Erkrankten und auch Tieren drei Reservoirs, aus denen es nicht komplett eliminiert werden kann.

2. Das Virus mutiert ständig und mitunter an kritischen Stellen, die seine Infektiosität und krankmachende Wirkung betreffen können. So ist die Omikron Variante deutlich ansteckender als andere Varianten aber weniger krankmachend.

3. Die durch die Impfung erzielte Immunität nimmt mit der Zeit ab. Bei der Immunität durch eine Infektion ist das noch unklar. Offenbar kommen Genesene deutlich seltener auf eine Intensivstation, erkranken also seltener schwer. Vermutlich ist die Immunantwort auf eine Infektion umfangreicher. Möglicherweise ist die lokale Immunantwort auf den Schleimhäuten des Nasen-Rachenraumes ausgeprägter nach einer natürlichen Infektion, die fast immer hier beginnt.

4. Immunität ist immer etwas Relatives. Es gibt eine Immunität, die vor schweren Verläufen schützt, sowie eine schneller nachlassende Immunität gegenüber leichten Verläufen.

5. Die Weitergabe eines Atemwegsvirus wie SARS-CoV-2 kann jedoch nicht dauerhaft verhindert werden. Ähnlich wie bei der Influenza ist auch keine Herdenimmunität zu erreichen.

6. Bei manchen Erkrankten wird ein PCR-Test erst nach ein bis drei Tagen positiv, insbesondere dann, wenn die Viren direkt (unter Umgehung der Nase) in die Lunge eingeatmet wurden. Dies zeigen auch die Daten von Ausbrüchen in Gruppen, die alle PCR- negativ getestet wurden (z. B. auf Kreuzfahrtschiffen).

7. Die Impfung muss, ähnlich wie bei Influenza, jährlich an die wichtigsten Mutationen angepasst werden.

8. Verschiedene Regeln, die derzeit gelten, sind überflüssig, nicht nachvollziehbar und müssen überarbeitet werden. Sie führen in der Bevölkerung zu Müdigkeit, Frustration und Zweifel:
 

  • Meldeinzidenzen der Infektionen (Zahl der positiv Getesteten) korrelieren nicht mehr oder nur gering mit der Häufigkeit schwerer Verläufe: So steigt beispielsweise die Meldeinzidenz seit dem 1. Januar 2022 kontinuierlich an. Die Anzahl der intensivpflichtigen Patienten nimmt aber täglich ab oder stagniert.
  • Da weniger als 1% der Infektionen im Freien stattfinden, kann man Maßnahmen, wie das Tragen von Masken draußen, sofort abschaffen, ohne ein Risiko einzugehen. Deswegen haben sich Ausgangssperren auch als wirkungslos erwiesen.
  • Maßnahmen für Innenräume sollten angepasst werden, z.B. in der Gastronomie: In Restaurants gilt das Tragen von Masken beim Betreten und das Abnehmen der Masken am Tisch, obwohl die sehr kleinen virushaltigen Aerosole über die Ausatmung verbreitet werden und sich im Raum nach kurzer Zeit verteilen. Deswegen sind wahrscheinlich auch alle Plexiglasscheiben und Visiere wirkungslos.
  • Die komplizierten G-Regeln ändern sich zu schnell und sind in Einzelfällen widersprüchlich, vor allem aber sind sie zum Teil wissenschaftlich nicht abgesichert oder widersprechen sogar den Studienergebnissen. Dies gilt zum Beispiel auch für die Verkürzung des Genesenen-Status.
  • Unser Arbeitskreis hat verschiedene Möglichkeiten zum Infektionsschutz konkret erarbeitet (https://www.sokrates-rationalisten-forum.de/relevante-hygienemassnahmen-bei-der-coronapandemie). Nach Wegfall der Gebote und Verbote verbleiben für jeden Einzelnen und auch für Veranstalter etc. eine Reihe von Optionen, den Infektionsschutz für sich selbst oder für Gäste zu erhöhen.
  • Die Pandemie lässt auch die Müllberge wachsen, insbesondere die Plastikmüllberge zum Beispiel durch die extensive Nutzung von Masken, Schnelltests, Impfspritzen.
    Wir müssen mit dem Virus leben.

Oberstes Ziel dieser neuen Strategie sollte sein, vor allem die vulnerablen Gruppen zu schützen, Todesfälle durch das Virus zu verhindern, eine nach transparenten Kriterien nachvollziehbare Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden und die Funktion der Infrastrukturen aufrecht zu erhalten. Gerade die Umstellung auf „Leben mit Corona“ erfordert von allen Beteiligten mehr Mut und Handlung als der aussichtslose und populistische „Kampf gegen Corona“.

Dazu zählen verschiedene tiefgreifende Umstrukturierungen:

  1. Das derzeitige Monitoring von Infektions-Inzidenzen ist zu beenden. Wirkliche Inzidenzen sind nur durch Stichprobenuntersuchungen herauszufinden. In Deutschland beeinflussen die jeweiligen Bestimmungen (2G, 3G, +/- Testung) das Testverhalten und damit nicht nur die Inzidenz, sondern auch das Erkrankungsrisiko. Benötigen z.B. geboosterte Personen keinen Test für bestimmte Bereiche, werden in dieser Gruppe weniger Infektionen registriert. Diese Gruppe hat aber das geringste Hospitalisierungsrisiko, was dazu führt, dass die wirkliche Hospitalisierungsrate überschätzt wird.
  2. Davon unberührt bleibt das diagnostische Testen bei Symptomen.
  3. Alle bisherigen Maßnahmen müssen auf den Prüfstand. Welche Maßnahme hat welche Wirkung? Die unwirksamen und wenig wirksamen, aber belastenden Maßnahmen sind zu beenden. Nachweislich nützliche Maßnahmen werden nur bei hohen Hospitalisierungsinzidenzen in Kraft gesetzt.
  4. Es wird eine Kohorte (repräsentative Gruppe) aufgebaut, ähnlich dem Influenza-Sentinel, über die das Infektionsgeschehen, die Krankheitslast und auch die Virus-Mutationen dauerhaft beobachtet werden können.
  5. Umstrukturierung des Meldewesens. Dazu zählen zentrale Erfassung der Impfungen, der mit Impfungen assoziierten Erkrankungen, ebenso wie ein Erfassen der Infizierten mit Trennung der Erkrankungen, bei denen der Virus nur nachgewiesen wurde, ohne ursächlich zu sein. Abbau der parallelen Meldestrukturen von Land und Bund und Aufbau eines einheitlichen Systems. Da aber ein solches System sehr aufwändig und allein durch die Größe fehlerbehaftet ist, wäre zu prüfen, ob drei bis vier repräsentative Kohorten (siehe Punkt 4), verteilt über Deutschland, nicht effektiver sind. Umstrukturierung der Meldungen aus den Krankenhäusern, vor allen aus den Intensivbereichen, damit erkennbar wird, welche medizinischen Leistungen direkt Folge einer Erkrankung durch das Virus sind. Der Meldeaufwand (Bürokratie) erhöht sich dadurch nicht, weil es über das DRG-System abgebildet werden kann.
  6. Änderung der intensivmedizinischen Strukturen. Aufbau von reinen Überwachungsstationen, ähnlich IMC (= intermediate care). Diese sind besonders für infektiöse Patienten geeignet, die eine andere Betreuungs- und Personalstruktur benötigen. Sie sind weniger kostenintensiv als eine klassische Intensivstation. Diese Strukturänderung muss im Erlössystem abgebildet werden, was bisher fehlt, obwohl manche Kliniken diese Struktur schon haben. Zusätzliche Intensivbetten sind nicht erforderlich, da Deutschland schon weltweit die meisten hat und die Covid-Mortalität dennoch nicht geringer ist als in vergleichbaren Ländern mit deutlich weniger Intensivbetten.
  7. Der Versorgungsaufwand der Covid-Patienten im Krankenhaus soll durch zusätzliche Prozeduren (OPS) transparenter erfasst werden, wobei sich auch der Schweregrad, insbesondere auf der Intensivstation und den Überwachungsstationen widerspiegeln soll. Durch diese Änderungen, die sich in den Erlösen abbilden müssen, sollen auch Über- und Fehlversorgung sowie falsche Anreize vermieden werden.

Warum ist „Leben mit Corona“ leichter zu vermitteln?

Langfristig vermittelt Ehrlichkeit gepaart mit Nachvollziehbarkeit und Transparenz die größte Glaubwürdigkeit.
Die Umsetzung adäquater Reformen bewirkt Anerkennung, was viele Bürger dazu veranlasst, sich eigenverantwortlich mehr zu engagieren.
Oberstes Ziel der Maßnahmen sollte sein, ein möglichst normales Leben zu garantieren. Insbesondere muss wieder mehr die Verhältnismäßigkeit in den Vordergrund rücken. Die pandemiebestimmten Einschränkungen erzeugen an vielen Stellen soziale, gesundheitliche und finanzielle Nachteile, möglicherweise sogar Todesfälle. Diese Nachteile müssen ebenfalls im Sinne einer Güterabwägung ideologiefrei berücksichtigt werden.

 


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38 Kommentare

  1. Dubitabam ad opus 5. Februar 2022 at 0:05Antworten

    Eine zufällige Prophylaxe gegen Corona?

    Möglicherweise sind Katzenbesitzer mit einer erhöhten Schutzwirkung gegen Coronaviren gewappnet, immerhin sind sie ständig mit Katzenkeimen konfrontiert, was das menschliche Immunsystem laufend beschäftigt, so z. B. schläft täglich mindestens eine Katze neben mein Kopfpolster und begleitet mich schnurrend beim Einschlafen …

  2. A. Parkier 3. Februar 2022 at 18:58Antworten

    Bei diesem Positionspapier stehen einem die Haare zu Berge. Da wird munter das gesamte Corona-Narrativ aufgefahren, nur ein bisschen variiert, obwohl alle Unterzeichner es doch besser wissen (müssen). Von dem von Drosten in die Welt gesetzten und immer wieder nachgebeteten Unsinn von asymptomatischen Infizierten bis zum Schutz durch Grippeimpfungen. Diese nur ein wenig weichgespülten Positionen und unbelegten bzw. widerlegten Behauptungen stützen den Corona-Hoax und das Regime. Ein weiterer verdeckter Angriff auf die Menschen und den Rechtsstaat.

  3. Alfons Zitterbacke 3. Februar 2022 at 16:55Antworten

    Der Verein gibt sich politisch weichgewaschen. Das Narrativ bleibt weiter aufrecht, nur an den Regeln will mn schrauben.

  4. Sepp Lienbacher 3. Februar 2022 um 13:26 Uhr
    ***Alle Maßnahmen sind sofort aufzuheben, nur symptomatische Personen werden sauber diagnostiziert und sofort ordentlich behandelt.***

    ABSOLUT RICHTIG !!!

  5. 1150 3. Februar 2022 at 13:02Antworten

    ende februar gemeinderatswahlen in tirol
    ende märz ärztekammerwahl
    september bundespräsidenten wahl
    ich bin gespannt, was da gedreht und getrickst werden wird……

  6. audiatur et altera pars 3. Februar 2022 at 12:23Antworten

    Sehr kluge Entscheidung, Frau Breitenegger, Pilzens Impfpropaganda-Spiegelkabinett zu verlassen!

  7. Mammalina 3. Februar 2022 at 10:56Antworten

    Nach alldem ist die Lösung dann im bewussten Anstecken oder beim Verfassungsgericht zu suchen:

    https://www.diepresse.com/6094174/bundesrat-besiegelt-impfpflicht-rote-abweichler-erwartet

    • andi pi 3. Februar 2022 at 12:01Antworten

      @mammalina: ich habe mir gerade auf der website des parlaments die rednerliste im bundesrat für den tagesordnungspunkt covid-19-impfpflichtgesetz angeschaut (dürfte heute so ab ca. 14-15 uhr verhandelt werden). bei allen 3 bislang eingetragenen spö-rednern steht ein kleines c dabei. im parlamentarischen jargon steht ein c für contra und somit für einen redebeitrag GEGEN ein gesetz. das find ich mal zumindest interessant. in ein paar stunden werden wir dann mehr wissen…

      ich selber hab vor der nationalratsabstimmung an die abgeordneten meines wahlkreises gemailt, unlängst auch an unseren bundespräsidenten. aber ich bin dahingehend leider pessimistisch. der bundesrat wird wohl doch mehrheitlich zustimmen und der bundespräsident es unterschreiben. aber wo ich dann tendenziell doch eher optimistisch bin, ist eine aufhebung dieses wahnwitzigen gesetzes durch den VfGH.

      und ja (auch wenn ich persönlich es sicher nicht mit absicht tun würde): man kann dieses gesetz auch als indirekte aufforderung zum sich infizieren lassen interpretieren (nämlich für all jene, die nicht bereit sind, ihren körper für ein fragwürdiges medizinisches experiment zur verfügung zu stellen)

    • Dubitabam ad opus 5. Februar 2022 at 0:20Antworten

      Gute Idee, falls der VfGH sich im Tiefschlaf befindet, dann halt auf zur bewussten Ansteckung, womit immerhin 180 freie Tage gewonnen werden, dann kann es ja beliebig wiederholt werden, um den finanziellen Aderlass in Zukunft zu entgehen …

  8. Mammalina 3. Februar 2022 at 10:49Antworten

    Stattdessen nun das in Österreich? Impfpflicht wird heute beschlossen – für alle ab 18?
    Wahnsinn!
    https://www.vol.at/der-bundesrat-beschliesst-heute-die-impfpflicht/7279354

    So ein Unsinn, am Ende der Pandemie!
    Wenn das keine Revolution gibt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter…

  9. Martin H. 3. Februar 2022 at 10:28Antworten

    Die aussichtslose Herdenimmunität wird sicherlich nicht einer Impfung erreicht und auch nicht ohne Impfung. Es scheint mehr so zu sein oder geworden ist, dass es sich ähnlich wie die Grippe eingenistet hat. Losslassen, Politiker und Finger weg von Gentherapie Impfung.

  10. Mammalina 3. Februar 2022 at 10:24Antworten

    Ein gutes Statement, wobei ich darin vermisse, auf die Schädlichkeit der Impfungen hinzuweisen. Vielleicht wurde das auch absichtlich vermieden, um nicht in die „Ecke“ mit Querdenkern gestellt zu werden, möglich.
    Die Politiker sollten endlich lernen, sich wieder mit ihren eigentlichen Aufgaben zu beschäftigen, als sich monatelang immer neue Regelungen auszudenken gg. Corona, die allesamt nichts genützt haben!
    Wir stehen in einer gefährlichen Situation – Ukraine, Russland, USA, das Thema Einwanderung ist nicht ansatzweise gelöst, unsere Bildung ist am „A“…., katastrophale Energiepolitik, usw. usw.
    Wir benötigen nicht mehr eine Politik der ständigen Verbote und neuen Gesetze hierfür, sondern eine zu einem wieder lebenswerten Leben, in Frieden mit unseren Nachbarn!

  11. A. Herentrey 3. Februar 2022 at 10:24Antworten

    Hallo anamcara,

    siehe hier

    7. Gibt Liberation-Express die erhaltenen Daten weiter?

    Liberation-Express teilt Ihre Daten keinen anderen Unternehmen (Dritten) zu Marketingzwecken mit. Zu einer Weitergabe von Informationen an Dritte kann es in den folgenden Fällen kommen:
    • Wenn Sie eines unserer Produkte kaufen und sich für die Zahlung mit Kreditkarte entscheiden, geben wir Ihre Kontaktdaten an unseren Zahlungsdienstleister weiter. (Siehe Punkt 9)
    • Schutz der Liberation-Express Webseite, anderer Nutzer sowie sonstiger Dritter: Wenn es der Aufklärung eines Missbrauchs der Liberation-Express-Webseite dient oder für die Rechtsverfolgung erforderlich ist, werden personenbezogene Daten an die Strafverfolgungsbehörden sowie ggf. an geschädigte Dritte weitergeleitet. Dies geschieht jedoch nur, wenn Liberation-Express konkrete Anhaltspunkte für ein gesetzwidriges bzw. missbräuchliches Verhalten vorliegen.
    • Gesetzliche Pflichten: Liberation-Express ist zudem gesetzlich verpflichtet, auf Anfrage bestimmten öffentlichen Stellen Auskunft zu erteilen. Dies sind Strafverfolgungsbehörden, Behörden, die bußgeldbewährte Ordnungswidrigkeiten verfolgen und die Finanzbehörden. Weiterhin haben bestimmte Verbraucher und Wettbewerbsschutzverbände einen gesetzlichen Anspruch auf Datenherausgabe.

    Ich habe bis jetzt nicht herausfinden können wer ein bestimmter Verbraucher ist.

    Weiterhin haben bestimmte Verbraucher ….

    Wer ist ein bestimmter Verbraucher ???
    Das kann jeder und keiner sein. Auch Pfizer ist irgendwie ein „Verbraucher“.

    Weiter ist der Betreiber gleichzeitig der
    Datenschutzbeauftragte, Markus Bönig. Interessenkonflikt ??

    Daten sind das neue Gold, hört man immer wieder.
    Was haben Menschen im Goldrausch nicht schon alles getan ?
    s. Klondike-Goldrausch

    Es sind Hinweise, keine Unterstellungen.
    Bitte immer selber prüfen.

  12. Thomsen 3. Februar 2022 at 10:01Antworten

    Sehe ich ähnlich wie das Kommentar von Oswald. Die Forderungen fokussieren zu sehr auf Impfungen.
    In diesem Zusammenhang fehlt ein klares Statement das die genbasierte Coronaimpfung freiwillig bleiben muss und niemand diskriminiert werden darf, wenn er oder sie sich dagegen entscheidet!

  13. Oswald 3. Februar 2022 at 8:56Antworten

    Auch hier ist davon die Rede:
    „7. Die Impfung muss, ähnlich wie bei Influenza, jährlich an die wichtigsten Mutationen angepasst werden.‘
    Das würde wohl schnell entwickelte mRNA-Impfstoffe bedeuten, eventuell Nötigung/Pflicht. NEIN DANKE!

    „zentrale Erfassung der Impfungen“
    Ebenfalls: NEIN DANKE!

    Das alles muss jetzt einfach alles endlich vollständig aufhören, ich habe den Eindruck, jeder möchte noch was vom Kuchen abbekommen.
    Jeder ist erstmal für sich selber verantwortlich.
    Wenn das Produkt mangelhaft ist (Impfstoffe), ist das ein Problem der Hersteller, nicht des Kunden. Bei diesen „Impfstoffen“ wird der Markt völlig ausser Kraft gesetzt.

    • 1150 3. Februar 2022 at 10:20Antworten

      ich denke, wenn das produkt mangelhaft ist, ist es sehr wohl ein gravierendes problem des kunden und eben nicht das des herstellers. hier gibt es keine rücknahme, umtausch oder schadenersatz. vorbei ist vorbei.
      in diesem fall kann keine wandlung wegen sachmangels erfolgen, du hast das problem schon implementiert.

  14. Eva-Maria 3. Februar 2022 at 8:23Antworten

    Prof. Sönnichsen stellt vorläufige Impfunfähigkeitsbescheinigungen aus, wenn ein Verdachtslage auf Allergie gegen einen Impfbestandteil besteht.
    Dazu gibts eine online Seite, wo man ein Kurz-Video anschauen und ein paar Fragen beantworten muß, Kostenpunkt Euro 20.-
    Wurde gestern abend in der ZIB2 berichtet.

    Hat bitte wer den link zur Seite?

    • Eva-Maria 3. Februar 2022 at 8:34Antworten

      Habs schon gefunden.
      Liberation-express
      Hier der link:
      https://www.liberation-express.at/

    • anamcara 3. Februar 2022 at 8:44Antworten

      https://www.liberation-express.at
      http://www.Nachweis-Express.de

      Die europäische Lösung Liberation-Express wird, so wie bereits http://www.test-express.de, durch die CliniGo GmbH betrieben. Sämtliche Daten liegen auf deutschen Servern und werden unter gar keinen Umständen Dritten zugänglich gemacht. Die ärztliche Leitung hat Dr. Marianne Müller übernommen. Inzwischen sind mehrere Online-Interviews mit Dr. Marianne Müller veröffentlicht worden. Das jüngste ist hier zu sehen:

      https://www.twitch.tv/videos/1276694744

    • 1150 3. Februar 2022 at 9:00Antworten

      hallo eva-maria,

      http://www.liberation-express.at

      ist die angegebene seite

    • Gast22 3. Februar 2022 at 9:17Antworten

      Bei AUF1.TV gibt es dazu folgendes Interview vom 28.1.2022_
      „Impfunfähigkeits-Bescheinigung per Mausklick: echte Hilfe oder bloß Geschäftemacherei? „

    • Eva-Maria 3. Februar 2022 at 9:48Antworten

      danke für die nette und schnelle Hilfe. :-)
      „Etwas nicht ausschließen können“ wird zum Unwort des Jahres werden.
      Die vorläufigen Bescheinigungen des Sönnichsen sind inhaltlich völlig korrekt. Und erheiternd: Die Unbestimmtheit zum Nachteil der Geimpften wird quasi umgedreht zu einer Unbestimmtheit zum Nachteil der Impferzwinger.

    • federkiel 3. Februar 2022 at 10:26Antworten

      Das Gesetz nicht gelesen, nur Amtsärzte, Epidemieärzte und Krankenanstalten können Impfunfähigkeit bestätigen. Mann beruft sich darauf, daß in den Beipackzetteln der Impfstoffe steht, wenn Allergien vorliegen, dürfen die Stoffe nicht verabreicht werden. Nachdem kein Mensch weiß, ob man auf die Stoffe allergisch ist, da ja völlig neue Stoffe, ist man quasi impfunfähig. Verlassen würde ich micht auf so ein Attest nicht.

    • Mammalina 3. Februar 2022 at 10:31Antworten

      Thema Impfunfähigkeitsbescheinigung: Hat hier jemand schon Erfahrungen gesammelt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Allergologe, zu dem man dann zwingend muss, da mitzieht. Eher könnte ich mir vorstellen, dass diese erst gar keinen Termin zu dieser Fragestellung annehmen oder den Termin abbrechen. Sie werden da nicht mit hineingezogen werden wollen…
      Ich habe mir eine allg. IUB ausstellen lassen, ohne Allergologe. Ob das im Falle eine Impfpflicht durchgeht, werde ich sehen. Hier gilt ja immernoch die ärztliche Schweigepflicht, und das Attest des Arztes muss anerkannt werden, sonst würden wir in der Anarchie leben.

    • Eva-Maria 3. Februar 2022 at 11:46Antworten

      @federkiel
      oh doch Gesetz sehr gut gelesen,
      das gibt jetzt eine wunderbare Papierflut und die Verfahren werden komplizierter

    • Dubitabam ad opus 4. Februar 2022 at 23:17Antworten

      Dies wäre natürlich auch ein kluger Weg, um einige Monate hinaus zu zögern, bis das Oberste Gerichtshof endgültig die nun gerade beschlossene (infantile) Impfpflicht kippt.

  15. Martin 3. Februar 2022 at 8:17Antworten

    es geht nicht um den Menschen, es geht um das Impf-Abo, also die GEZ der Pharmaindustrie und die digitale Impf ID zur Datensammlung und social scoring. Es geht nicht um den Menschen, es geht nicht um die Gesundheit.

    • Eva-Maria 3. Februar 2022 at 11:25Antworten

      genau
      es geht darum, daß ein elektronisches Papier eingeführt wird, wo eine Liste an Pflichtspritzen und Pflichtmedikamenten / Pflichtkäufen jeder Art, aufgeführt wird, die man abzuarbeiten hat, sonst wird man aus dem sozialen Leben weggesperrt oder gestraft.
      Ein PFLICHTKAUFSYSTEM.

      Es ist gut, daß das PROGRAMM jetzt mit dem Virus aufgeflogen ist, denn beim Körper sind die Menschen am heikelsten.
      Ich glaube nicht, daß es so geplant war, die wollten sicher die grünen Daumenschrauben mit Zwangsheizung, Zwangsauto, Zwangskindergarten GANZ LANGSAM anziehen.

      Aber durch den Corona- sei Dank- geldgeil spontanverführt, haben sie blöderweise den FROSCH ins ZU HEISSE WASSER geschmissen und er hüpft ihnen jetzt in Österreich RAUS.

      Im Nachhinein werden wir sehen, daß der Corona echt nützlich war. Die Leute schätzen seither das Leben mehr, sind netter zu Kindern, machen mehr Sport, lassen sich arbeitstechnisch nicht mehr so ausnützen, sie wählen bewußter und sperren die Alten nicht mehr so brutal weg.

  16. federkiel 3. Februar 2022 at 8:06Antworten

    Lese gerade, daß die STIKO überlegt, eine vierte Impfung zu empfehlen, und beruft sich dabei auf Israel. Jetzt sind sind schon völlig wahnsinnig geworden.

    • andi pi 3. Februar 2022 at 14:16Antworten

      @federkiel: ich las soeben in der online-ausgabe der „welt“ folgenden heutigen satz von stiko-chef mertens:

      „Es hat niemand vor, jetzt ständig Booster-Impfungen zu verabreichen.“

      ähm… gab es da nicht mal wen, der meinte, dass niemand die absicht hätte, eine mauer zu errichten, und diesen satz dann selbstverständlich auch ganz, ganz fix eingehalten hat?

  17. Roland Kaschek 3. Februar 2022 at 8:06Antworten

    Die experten mal wiede. Kein wort von den lebensumstaenden der menschen. Der individuelle einzelne mensch gehoert ins zentrum der diskussion, nicht die massnahmen, die man ergreifen kann, wenn jemand infiziert ist. Mit dem fokus auf das individuum kommen ganz andere, wichtigere dinge ins gesichtsfeld: qualitaet, preis und groesse der wohnungen, qualitaet und preis der nahrungsmittel sowie die essgewohnneiten. Rauchen, alkohol, bewegungsarmmut, stress bei der arbeit und permanente bedrohung mit arbeitslosigkeit. Wer wirklich was machen will, das den menschen hilft, findet hier fuer jahre genug zu tun und ist fuer den fall weiterer neuartiger gesundheitsprobleme besser vorbereitet als die rumreiter auf massnahmen, die hauptsaechlich den erbringern der massnahmen nuetzen. Schliesslich kommt noch das vorbeugeregime dran: warum werden saunen nicht verbilligt und es jeder person ermoeglicht diese zu nutzen? Warum wird die fruehbehandlung mit kreutertees und honig, mit ivermectin und vergleichbares nicht favorisiert?

    Der wissenschaft folgen? Da kann ich doch hoechstens muede laecheln. Die wissenschaft folgt dem der die forschungsmoeglichkeiten finanziert. Nicht zu 100 %, es gibt ausnahmen. Wie die letzten monate gezeigt haben, aber nur sehr wenige.

    Was wir wirklich brauchen in deutschland ist eine demokratie, die es gewoehnlichen menschen ermoeglich an der macht teilzuhaben und eine massnahmenterror wie wir ihn jetzt erlebt haben zu verhindern. Diese demokratie wuerde auch der bevoelkerung die moeglichkeit geben der wissenschaft zu sagen, wo es lang geht. Dann waere es auch vertretbar die losung auszugeben, der wissenschaft zu folgen.

  18. Die Aussage: ***„Alle Experten sind sich inzwischen einig, dass eine dauerhafte Herdenimmunität nicht erreichbar ist“***, finde ich sonderbar. Es lag doch von Anfang an eine „Herden“-Immunität vor, die jetzt durch das Spritzen mit Corona-Genen zerstört wird. Selbst nach 739 Tagen Corona-Theater liegt die „Herden“-Immunität immer noch bei rund 99,4 % (Deutschland), bzw. 99 % in Europa

    • lumpazivagabundus 3. Februar 2022 at 8:36Antworten

      Es ist wohl so, dass analog zu den Grippeviren (Influenza) keine Herdenimmunität bei Coronaviren erreicht werden kann, daher die jährlich im Herbst empfohlenen „Schutzimpfungen“ gegen Grippe. Herdenimmunität soll gegen Infektion schützen. Eine Infektion wiederum muss aber nicht zu einem schweren Krankheitsverlauf führen. Alles aber hängt von der Virenlast und dem (natürlichen) Immunsystem ab.

    • Hans H. 3. Februar 2022 at 9:11Antworten

      Immunität bedeutet, dass man keine Krankheitssymptome entwickelt. So wie z.B. bei den Windpocken/Schafblattern, die man normalerweise kein zweites Mal symptomatisch bekommt.
      Wie die Wissenschaftler im Artikel richtig schreiben, ist das bei den HNO-Infekten mit RNA-Viren nicht erreichbar. Dazu mutieren diese Viren zu schnell und vermehren sich schon in Bereichen (obere Atemwege) wo das Immunsystem keine vollständigen Schutz aufbauen kann.
      Halsschmerzen und Rotznase wird man auch durch vollkommene Durchseuchung (oder Impfung) nicht verhindern können, es wird nur kaum noch schwere Verläufe geben. Das beste Beispiel sind ja die Grippeimpfstoffe. Diese gibt es seit mittlerweile ca. 50 Jahren und alles was man damit erreicht, ist ein gewisser Schutzeffekt (je nachdem wie gut man die vorherrschenden Stämme erraten hat) für wenige Monate.

    • Sepp Lienbacher 3. Februar 2022 at 13:26Antworten

      MMn schießen auch diese Vorschläge über das Ziel hinaus!
      Eine Covid-19-Pandemie gibt es nicht und hat es nie gegeben.
      Der betrügerische Drosten-PCR-Test hat die Test-Plandemie erst möglich gemacht und seine längst widerlegte Behauptung, daß asymptomatische Personen, die (falsch) positiv getestet wurden, ansteckend wären, hat die Angst potenziert.
      Alle Maßnahmen sind sofort aufzuheben, nur symptomatische Personen werden sauber diagnostiziert und sofort ordentlich behandelt. Hydroxychloroquin+3, Ziverdo-Kit mit Ivermectin, Asthmaspray mit Budesonid, Chlordioxid etc. etc. sind äußerst erfolgreich schon ab dem Frühjahr 2020 weltweit angewendet worden.
      Die Erfahrungsberichte sind z.T. seit 18 Monaten verfügbar und mittlerweile zigfach mit höchstwertigen Studien belegt.
      Die vorbeugende Behandlung der gefährdeten Personengruppen mit Vitaminen C und D3, Zink, Quercetin etc, insgesamt vernünftige Ernährung und Lebensweise würde Spikungen und Impfungen (auch die kaum wirksamen gegen Grippe) vollkommen überflüssig machen.
      Der Volksgesundheit wäre ein großer Dienst erwiesen, der Staatshaushalt bzw. die Krankenkassen würden enorm entlastet.

    • lumpazivagabundus 3. Februar 2022 um 8:36 Uhr
      ***Es ist wohl so, dass analog zu den Grippeviren (Influenza) keine Herdenimmunität bei Coronaviren erreicht werden kann, daher die jährlich im Herbst empfohlenen „Schutzimpfungen“ gegen Grippe. Herdenimmunität soll gegen Infektion schützen. Eine Infektion wiederum muss aber nicht zu einem schweren Krankheitsverlauf führen. Alles aber hängt von der Virenlast und dem (natürlichen) Immunsystem ab.***

      Wenn sich mit SARS-Corona-Viren-2 angesteckt wird und man dann nicht *an* COVID-19 erkrankt, bedeutet dies, daß man immun ist. Gemäß RKI haben sich 10.422.764 *mit* SARS-CoV-2 angesteckt und es wurden 410.938 Menschen wegen COVID-19 in den letzten 739 Tagen hospitalisiert.

      Bezogen auf die Bevölkerung von 83.100.000 liegt also eine „Herden“-Immunität von
      100 – [410.938 : 831.000] = 99,06 % vor;
      bezogen auf die Menschen, die sich angesteckt hatten liegt sie bei
      100 – [410.038 : 104.227,64] = 71,12 % —> das ist höher als die im März 2020 behauptete „Herden“-Immunität von 66,67 Prozent.

      Leider gibt das RKI nur die positiven Testzahlen an, aber nicht die Anzahl der Menschen, die tatsächlich positiv getestet wurden. Da viele Menschen mehrfach positiv oder negativ getestet werden, wissen wir immer noch nicht, wie viele Menschen sich tatsächlich *mit* SARS-CoV-2 angesteckt hatten; ich schätze die *mit* SARS-CoV-2 angesteckten Menschen daher auf drei bis fünf Millionen Menschen. => eine „Herden“-Immunität von 86,30 % bis 91,78 %
      —————————————————————————————————

      Hans H. 3. Februar 2022 um 9:11 Uhr
      ***Immunität bedeutet, dass man keine Krankheitssymptome entwickelt. So wie z.B. bei den Windpocken/Schafblattern, die man normalerweise kein zweites Mal symptomatisch bekommt.
      Wie die Wissenschaftler im Artikel richtig schreiben, ist das bei den HNO-Infekten mit RNA-Viren nicht erreichbar. Dazu mutieren diese Viren zu schnell und vermehren sich schon in Bereichen (obere Atemwege) wo das Immunsystem keine vollständigen Schutz aufbauen kann.
      Halsschmerzen und Rotznase wird man auch durch vollkommene Durchseuchung (oder Impfung) nicht verhindern können, es wird nur kaum noch schwere Verläufe geben. Das beste Beispiel sind ja die Grippeimpfstoffe. Diese gibt es seit mittlerweile ca. 50 Jahren und alles was man damit erreicht, ist ein gewisser Schutzeffekt (je nachdem wie gut man die vorherrschenden Stämme erraten hat) für wenige Monate.***

      Ein leichter Schnupfen nach einer Ansteckung *mit* SARS-CoV-2 würde dann bedeuten, daß man *an* COVID-19 erkrankt ist. Ich bleibe dabei, Immunität bedeutet, daß man nicht *an* COVID-19 erkrankt, worunter der Befall der Lunge *mit* SARS-CoV-2 zu verstehen ist und nicht ein Krankheitssymptom wie eine Rotznase, die man sich dabei für ein paar Tage holen kann.

      Wenn sich SARS-Corona-Viren ausbreiten, kommen die immer in verschiedenen Variationen vor und da Viren Makromoleküle und keine Lebewesen sind, ist der Begriff „Mutation“ überhaupt nicht angebracht.

      Ich vertraue nicht mehr darauf, daß Grippeimpfstoffe eine gewisse Schutzwirkung haben, sondern halte die Grippe-Impfungen für ein lukratives Geschäft; denn auch hier gilt, daß die meisten einfach immun sind und die gegen Grippe-Geimpften gar keine Influenza bekommen, wenn sie sich nicht damit spitzen lassen würden.

    • Jo Ne 3. Februar 2022 at 14:55Antworten

      Mir kommt das „Würfeln“ der Prozentzahlen über die angenommene „Herden“ Immunität wie das damalige „Rechnen“ mit einem Rechenschieber vor. Sicher kam man damals mit diesen Hilfsmitteln bis zum Mond und zurück. Aber wer setzt denn diese, von Politikern und Presse, genannten Prozentzahlen als Basis und auf welchen Grundlagen beruhen diese? Im Zeitalter der Rechnersimulationen könnte man doch erwarten, dass mit Einrechnen aller vorhandenen Merkmale wie z. B. der Genesenen usw. bestimmt auch andere Bandbreiten zustande kommen? Oh, ich habe vergessen, wir haben ja nach über 600Tage Krise keine Merkmale!

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