England verwirft Pläne für Impfpflicht für Gesundheitspersonal

31. Januar 2022von 2 Minuten Lesezeit

England kippt seine Pläne, die Impfung gegen Covid für das Gesundheitspersonal verpflichtend zu machen. Ursprünglich hätte die Pflicht mit 1. April eingeführt werden sollen, doch das passiert nicht. Offizielle Begründung der Regierung ist der drohende Personalmangel. Quellen aus der Regierung sagen aber, dass Omicron die Regeln endgültig unverhältnismäßig gemacht haben.

Von Waldo Holz*

Von einer allgemeinen Impfpflicht spricht in Großbritannien ohnehin keiner. Der Gesundheitsminister und Ex-Banker Sajid Javid äußerte aber immer wieder Pläne, die Covid-Gentherapien für das Gesundheitspersonal verpflichtet zu machen. Jetzt hat man er sich aber dagegen entschieden.

Gesundheitspersonal darf bleiben

Würde der Plan umgesetzt werden, droht dem Spitalswesen der Engländer der Kollaps. Immerhin sind 80.000 Personen, in den britischen Gesundheitseinrichtungen noch unbehandelt. Wer eine solche bis jetzt abgelehnt hat, wird sie mit höchster Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr wollen. Das dürfte außer Zweifel stehen.

In Kraft hätte das Gesetz am 1. April treten sollen. Unbehandelte waren bereits mit Kündigungswarnungen konfrontiert gewesen. Jetzt kommt aber doch noch die Wende. In Londoner Spitälern ist beispielsweise jede zehnte Person ohne Genbehandlung gegen Covid. Die Massenkündigung könnte das System nicht stemmen, dürfte die Regierung eingesehen haben. Auch einflussreiche Stimmen äußerten sich dahingehend, dass eine Pflicht „nicht der richtige Weg“ sei.

Gamechanger Omicron

In Pflegeheimen gab es bereits eine Stichpflicht. Man rechnet damit, dass 40.000 Pflegekräfte nun wieder zu ihrem Job zurückkehren könnten. Der „Telegraph“ zitierte eine „hochrangige, anonyme Quelle“ aus der Regierung: Die Wende käme aufgrund von Omicron. Die neue Variante hätte „die Dinge verändert“. Es sei der Regierung mittlerweile völlig klar, dass Omicron eine alles andere als schwerwiegende Krankheit sei. Impfpflichten seien deshalb nicht mehr nötig.

Vor der Kehrtwende hatte man den Spitalsmanagern empfohlen, Personal ohne Covid-Behandlung aus den Intensivstationen zu holen. Auch diese Empfehlung gibt die Regierung nicht mehr aus. England hat kürzlich bereits die Maskenpflicht, die ohnehin sehr viele Bürger konsequent verweigert hatten, fallen gelassen.

Bild wikicommons

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4 Kommentare

  1. Rüdiger+Flach 31. Januar 2022 at 14:31Antworten

    Bevor wir in Freudentaumel verfallen, eine Schlacht mag gewonnen sein, der Krieg ist es noch lange nicht: Different people have different names for this deception. Dave Cullen of Computing Forever calls it „Two Steps Forward and One Step Back.“ Over at Revelations Radio News, they have attempted to warn their listeners about „The Strategic Rug Pull.“ Whatever you call it, the concept isn’t difficult to grasp if you know how the Powers That Shouldn’t Be operate.

    In a nut shell, the danger is that if the „authorities“ begin to relax the draconian controls that have been put in place in the name of the COVID-1984 scamdemic, the population might believe that they have won. That it’s over. That they can stop worrying about the descent into tyranny. Meanwhile, the real work of hardwiring the infrastructure of the biosecurity state can continue on behind the scenes, unhindered by opposition from erstwhile freedom activists.

    https://www.minds.com/CorbettReport/blog/do-not-go-back-to-sleep-this-is-not-the-end-1334727022018039814

  2. Uschi_22 31. Januar 2022 at 11:58Antworten

    „England verwirft Pläne für Impfpflicht für Gesundheitspersonal.“ ERSTMAL!

    Impfdosen-Transporte wurden nicht gestoppt for a minute …

  3. Andres Gislop 31. Januar 2022 at 10:57Antworten

    Ein kleiner wenn auch wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Hoffen wir, daß dieser auch nachaltig ist.

    • Fritz Madersbacher 31. Januar 2022 at 13:23Antworten

      @Andres Gislop
      31. Januar 2022 um 10:57 Uhr
      „Würde der Plan umgesetzt werden, droht dem Spitalswesen der Engländer der Kollaps“:
      Das ist wohl nicht „ein kleiner wenn auch wichtiger Schritt“, sondern eine Kapitulation. In Österreich droht dieselbe Situation, in vielen Bereichen. Die sich weiter an ihre „Pandemie“ klammernden Verantwortlichen halten vorerst verbissen an ihrer grotesken „Impfpflicht“ fest, aber sie werden sich damit umso schneller in den Abgrund reissen …

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