MFG-Gewerkschaft „FAN“ geht an Start und präsentiert sich Arbeitgebern

Die „FAN“, die MFG-Gewerkschaft der „Freien Arbeit Nehmer“, ist aktiv. Mehrere Tausend Arbeitnehmer sind darin bereits organisiert. Sollte die Impfpflicht kommen, wollen sie die Arbeit niederlegen. Zunächst stellte sich die Gewerkschaft per offenen Brief allen Arbeitgebern Österreichs vor.

Von Waldo Holz*

Unter dem Namen „Freie Arbeit Nehmer“ (FAN) ist die Gewerkschaft der MFG („Menschen, Freiheit, Grundrechte“) diese Woche endgültig an den Start gegangen. Die Gewerkschaft habe sich angesichts einer „immer weiter um sich greifenden Willkür und Ungerechtigkeit in der Arbeitswelt und der Gesellschaft“ gegründet.

Pflegekräfte, Lehrer, Polizisten

Laut der Homepage, die seit Montag dieser Woche online ist, setze man sich für eine „Wertschätzung der Arbeitsleistung“, „Faire Entlohnung der Arbeitsleistung“ und „Ehrliche Arbeits- und Rahmenbedingungen“ ein. Auf 7 Sektionen, von Angesteller und Arbeiter, über den Gesundheitsbereich, öffentlichen Dienst bis zur Kommunikationsbranche, hat man sich aktuell schon organisiert.

MFG-Chef Michael Brunner erwähnte zuletzt immer wieder „mehrere Tausend Pflegekräfte“, aber auch tausende Lehrer, die sich in der FAN organisiert haben. Auch von organisierten Polizisten hatte Brunner kürzlich gesprochen. Sollte die Impfpflicht kommen, würden die Arbeitnehmer der FAN geschlossen die Arbeit niederlegen.

Offener Brief

Am Montag stellte sich die FAN dann in einem offenen Brief „an alle Arbeitgeber“ in Österreich vor. Viele Arbeitnehmer in Österreich seien aktuell schwer belastet. Die von der Politik entfachte Spaltung der Gesellschaft sei für jeden wahrnehmbar. So sei die Politik der Regierung der letzten 20 Monaten weder mit einem freien Wissenschaftsdiskurs noch mit dem Recht auf freie Meinung vereinbar.

Hier der ganze Brief der FAN an die Arbeitgeber:

Die FAN beginnt sich auch abseits von Corona aufzustellen: So ist auch eine Sektion „Ethik, Gleichberechtigung und Religion“ im Aufbau. Diese soll sich ua. darum kümmern, dass es am Arbeitsplatz zu keinerlei Diskriminierung komme. Egal ob aufgrund der Herkunft, der Religion oder des Impfstatuses.

Bild Foto-Rabe / pixabay

Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


Neue Datenbank liefert Einblicke: Impfchargen verschieden gefährlich

Ursachen für Verringerung der Immunität durch jede weitere Impfdosis

Wie hängt Übersterblichkeit mit Impf-Nebenwirkungen zusammen?

Impfpflichtgesetz als Datenbank zur automatisierten Ausstellung von Strafverfügungen

Stellungnahme zum Initiativantrag von ÖVP/Grüne zum Covid-19-Impfpflichtgesetz

*Pseudonym

9 Kommentare zu „MFG-Gewerkschaft „FAN“ geht an Start und präsentiert sich Arbeitgebern

    1. Was spricht gegen einen eigenen Zusammenschluß für EPU und KMU?

      Die Gründung einer neuen Vereinigung zur besseren Vertretung für Unternehmen kleiner und mittlerer Größe – die Mitglieder fairer, gerechter, regionaler fördernd, in ihren speziellen Bedürfnissen stärkend, individuell unterstützend – sollte allen Interessierten offenstehen.

    2. P.S.:

      In der Rubrik »Über FAN« steht eingangs, »Wir sind Arbeiter, Angestellte, freie Dienstnehmer und Unternehmer; …«

      Nicht auszuschließen, daß sich hier auch »Unternehmer« beteiligen können, was gerade auch für Ein-Personen-Unternehmen Sinn machen würde.

  1. Bravo- es ist wirklich an der zeit dass sich eine neue gewerkschaft gründet weil die alteingesessenen sind ebreits so ausgelutscht und präpotent geworden dass es viele auch aus der gewerkschaft getrieben hat und das mit Recht.
    Ein frischer Wind diesbezüglich ist gerade derzeit unbedingt notwendig.

  2. Nur so gehts. Mitglieder den Altlinksgewekschaften wegnehmen. Somit Druck ausüben. Die sehen früher oder später ihre Felle davonschwimmen und werden ihre Covidpolitik ändern müssen.

  3. aus meiner sicht sehr begrüßenswert, aber mir geht da nicht klar hervor, in welcher form die arbeitsniederlegung passieren soll – also durch massen-selbstkündigung oder massenstreik? beides hat seine vor- und nachteile. wüsste auch selber grad nicht, was von beidem ich für strategisch sinnvoller halten würde. die sache ist nur die: es ist wichtig, sich darauf verlassen zu können, dass auch die anderen wirklich fix mitmachen. denn dann könnte auch bereits allein die drohung ausreichen, um diesen irrsinn abzuwenden. wobei natürlich der unbefristete generalstreik ein durchaus taugliches mittel wäre. hilft halt nur bei einer beteiligung ab….naja, ich denk mir, 10% streikende (gerade in gewissen „systemrelevanten“ berufen) würden bereits genügen, um solche perversitäten wie die „impfpflicht“ zum wackeln zu bringen.

Wir freuen uns über jeden Kommentar, aber ersuchen einige Regeln zu beachten: Bitte bleiben wir respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe, keine (Ab-)Wertungen und bitte auch keine Video-Links und Texte mit roten Rufzeichen. Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.