Maskenpflicht für Kinder – keine Evidenz dafür

Die wissenschaftlichen Beweise gegen die Verpflichtung zum Tragen von Masken sind ziemlich klar. So war es zumindest bis Februar 2020. Mittlerweile hat sich aber eine ideologische Auseinandersetzung entwickelt, die es ermöglicht hat, Maskenpflicht ohne Beweise einzuführen. Sie gipfelt in der Verpflichtung zum Tragen von FFP2 Masken in Österreich beim Einkaufen im Supermarkt.

Den Vor-Pandemie-Status der Wissenschaft war, dass es keine Beweise für die Nützlichkeit von Masken in der Gesellschaft gibt. Deshalb konnte man sich in Australien beim SARS-Cov-1 Ausbruch sogar strafbar machen, wenn man den Nutzen von Masken falsch darstellte. Am 27. April 2003 berichtete The Sydney Morning Herald:

Einzelhändler, die die Ängste der Bevölkerung vor SARS ausnutzen, indem sie die gesundheitlichen Vorteile von chirurgischen Masken übertreiben, könnten mit Geldstrafen von bis zu 110.000 Dollar belegt werden.

Die Gesundheitsbehörden haben davor gewarnt, dass chirurgische Masken möglicherweise keinen wirksamen Schutz gegen das Virus darstellen.

Diese Masken sind nur so lange wirksam, wie sie trocken sind“, sagte Professor Yvonne Cossart von der Abteilung für Infektionskrankheiten an der Universität von Sydney.

Sobald sie mit der Feuchtigkeit in Ihrem Atem gesättigt sind, hören sie auf, ihre Aufgabe zu erfüllen und geben die Tröpfchen weiter.“

Professor Cossart sagte, dass dies bereits nach 15 oder 20 Minuten der Fall sein kann, wonach die Maske gewechselt werden muss.

Was es seit März 2020 an Studien gegeben hat ist wenig überzeugend. Eine weithin publizierte Beobachtungsstudie der Duke University zeigte beispielsweise, dass in Schulen in North Carolina mit Maskenpflicht nur sehr wenige Infektionen auftraten. Jedoch verfügte die Studie nicht über eine Kontrollgruppe, um Schulen mit und ohne Masken zu vergleichen. Im Vergleich dazu wurde in Schweden bei Kindern und Lehrern, die in ihren Schulen keine Masken verwenden, ebenfalls nur eine geringe Infektionshäufigkeit festgestellt.

Erwachsene unterscheiden sich zwar von Kindern, aber es gab zwei randomisierte COVID-Studien, in denen Masken bei Erwachsenen untersucht wurden. Auf der Grundlage der 95-prozentigen Konfidenzintervalle war die Wahrscheinlichkeit, sich mit COVID zu infizieren, bei Maskenträgern in Dänemark zwischen 23 Prozent höher und 46 Prozent geringer.

In einer Studie in Bangladesch verringerten chirurgische Masken die Zahl der symptomatischen COVID-Infektionen um 0 bis 22 Prozent, während die Wirksamkeit von Stoffmasken zu einem Anstieg von 11 Prozent bis zu einem Rückgang von 21 Prozent führte. Auf der Grundlage dieser randomisierten Studien scheinen Masken für Erwachsene also entweder gar nicht oder nur begrenzt wirksam zu sein. Dampft man das Ergebnis auf eine einzige Zahl ein, dann sieht es aber so aus, als wäre ein Beweis für die Nützlichkeit erbracht. Bei diesen großen statistischen Abweichungen kann aber von Beweis keine Rede sein.

Prof. Andreas Sönnichsen weist in einem offenen Brief auf die Problematiken von Beobachtungsstudien hin. Die Studie, auf die sich die Maskenempfehlung in erster Linie stützt – Chu et al. (Lancet 2020;395:1973) – fordert selbst „robuste randomisiert kontrollierte Studien“, um die als „low certainty“ (niedrige Gewissheit) eingestufte Evidenz zur Effektivität von Masken bei viralen Atemwegserkrankungen zu untermauern. Warum fordern die Autoren das, wenn es denn so sicher ist, dass die Masken effektiv sind?

In die Metaanalyse von Chu et al. wurden ausschließlich Beobachtungsstudien (Kohortenstudien) eingeschlossen, für die aus wissenschaftlicher Sicht selbst bei hoher Studienqualität ein hohes Verzerrungspotenzial (Bias) besteht. In der Evidenzbasierten Medizin werden sie daher als zweitklassig betrachtet.

Dass es klug ist, sich auf qualitativ hochwertige Nachweise zu verlassen, zeigt die hart erarbeitete Erfahrung. In der Geschichte der Medizin haben sich konventionelle Weisheiten, die nicht durch randomisierte Nachweise gestützt wurden, als falsch erwiesen, wenn Versuche durchgeführt wurden.

Die meisten europäischen Länder schreiben Kleinkindern keine Masken vor, und die Regierung des Vereinigten Königreichs hat „beschlossen, dass es nicht mehr notwendig ist, die zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen zur Gesichtsbedeckung“ in Bildungseinrichtungen zu empfehlen. Es gibt keine hochwertigen Beweise dafür, dass Masken für Kinder eine wirksame Maßnahme der öffentlichen Gesundheit sind. Es gibt aber sehr viele Beweise dafür, dass Masken schaden, insbesondere den Kindern:

Messungen zeigen: Masken schaden Kindern enorm

Studie: So schädigen Masken deine Gesundheit ohne zu nützen

Deutsche Meta-Studie beweist massive Schädigung durch Masken

In Dänemark wurden bekanntlich alle Maßnahmen aufgehoben und die Pandemie ist per Parlamentsbeschluss beendet. In den Schulen gibt es nicht nur keine Test und keine Masken mehr, auch Quarantäne von Kontakten werden beendet.

Kinder, die in engen Kontakt mit einer Person gekommen sind, bei der eine Infektion mit Covid-19 bestätigt wurde, sollten nach Ansicht einer Reihe von Experten und Politikern nicht mehr von der Schule nach Hause geschickt werden, um sie zu isolieren.

„Menschen, die infiziert sind, sollten natürlich nach Hause gehen, aber es ist weder angemessen noch verhältnismäßig, gesunde Kinder nach Hause zu schicken“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der konservativen Partei, Per Larsen, der Zeitung Berlingske.

„Wenn jemand unter den Covid-19-Beschränkungen gelitten hat, dann sind es die Kinder, die nach Hause geschickt wurden“, so Larsen weiter.

Gesundheitssprecher der liberalen und der sozialliberalen Partei teilten diese Haltung, berichtete Berlingske.


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Das Leid der Kinder in der Schule mit Test, Masken und Quarantäne

Vergleich: Schweden, Dänemark, Deutschland, Österreich

20 Kommentare zu „Maskenpflicht für Kinder – keine Evidenz dafür

  1. Bei vielen Lehrern und v.a. Lehrergewerkschaftern hat sich der Frust des Zu-kurz-gekommen-Seins über Jahre aufgestaut. Jetzt glauben sie endlich die Möglichkeit zur Entladung zu haben und treffen damit unsere Kinder, indem sie sie mit unmenschlichen Massnahmen zwingen, Erwachsene, insbesondere Lehrer zu schützen.
    Lehrer und Lehrergewerkschafter, die Kinder nicht schützen, sondern quälen, indem sie von den Kindern einen völlig irrationalen Schutz einfordern, beschämen einen ganzen Berufsstand, unsere ganze Gesellschaft.

    1. Das kann man nur doppelt unterstreichen. Die Folgen dieser Perversion sind unabsehbar – und sie werden eintreffen! Wie blind oder besoffen muss man sein, dass einem das nicht auffällt? Hier sind Leute am Werk (in Politik, Medien, „Wissenschaft“, „Bildungs“system etc.), die keinen Bezug (mehr) zu Kindern, Jugendlichen und ihren Bedürfnissen wie Entwicklungserfordernissen haben. Offenbar sind sie selbst schwer gestört worden bei ihrem Aufwachsen in unserer (nach Eigeneinschätzung) so „vorbildlichen“ Gesellschaft …

  2. Gefunden:

    „ (…)Trotzdem scheint es, dass das Faktum der absichtlichen, geplanten Tötung immer mehr in die Mitte des Widerstandsverständnisses rückt. Gerade habe ich ein akustisch etwas schwer verständliches und von KI falsch untertiteltes Video gesehen, in dem drei Fachleute die Blutbilder von Geimpften anschauen und da Dinge sehen, die es noch nie gegeben hat. Oder Quellen tauchen auf, dass eben überall dort auf Impfungen und Medikamenten, zum Beispiel Remdesevir, bestanden wird, wo es relativ klar ist, dass es verheerende Wirkung hat: bei Kranken, bei Alten, bei Armen, bei Schwangeren und immer wieder bei den Kindern … (…)“

    Schreibt Susanne Kappeler, abgedruckt bei Rubikon, in der Poetik-Ecke.

    Die Komplexität aller Infomationen, die wir in letzter Zeit aufnehmen (können) legt nahe, dass wir Ideen aus einer Provenienz mit Information aus ganz anderer Quelle verknüpfen.

    Das ist möglicherweise nicht die schlechteste – wenn auch nicht in gewohnter systematischer Manier – Vorgehensweise um zu neuen Einsichten zu gelangen.

    Da der Faschismus sich scheibchenweise Menschlichkeit einverleibt und bis zur Unkenntlichkeit verdaut – Schutz! Solidarität! Fürsorge! – ist es an uns, neue Wege, neue Auswege aber auch elementar neue Konzepte dagegen zu halten.

    Die alten, die die unsere Gesellschaft bislang geformt haben, die, die uns ein demokratisches Miteinander in Freiheit garantieren sollten, haben sich als unwirksam oder als zu schwach entpuppt.

    1. “ ist es an uns, neue Wege, neue Auswege aber auch elementar neue Konzepte dagegen zu halten“.

      Genau so ist es. Wir müssen uns so verhalten, wie wir leben wollen. So wie wir denken, so gestaltet sich das Leben. Es ist unglaublich, wie unbehindert man aktuell auch leben kann, wenn man ohne Angst unterwegs ist. Das, was man ausstrahlt, zieht man an, d.h. hat man keine Angst, geht aktuell viel mehr als die Meisten glauben.

    1. Fragen Sie in fünf Jahren noch mal nach.
      Fünf Jahre nach Verbot von Gesichtsmasken.
      Danke für Ihr Verständnis.

    2. Es wäre nicht undenkbar, dass sich Kunststofffasern und Microplastik in der Lunge langfristig ähnlich auswirken wie Asbestfasern. Da kommt dann eine wirkliche Epidemie auf die jüngere Generation zu. Wegen der langen Latenzzeit dürfte es Ältere wohl weniger betreffen, ist aber alles nicht sicher.

  3. Auf der Ebene der Pandemie-Planer ist die Maske einerseits ein visueller Pandemiemarker in der Öffentlichkeit (ohne sie würde man von einer „Seuche“ nichts merken) und ein Untertanenzeichen. Dafür, dass es nie ein medizinisches Ziel gab, spricht die Existenz dieser ominöse Gruppe „Masks4All“ beim WEF schon seit März 2020, also zu einem Zeitpunkt, zu dem kein seriöser Wissenschaftlcer die Masken für sinnvoll erachtet hat.

    Auf derf Ebene der Bevölkerung ist es Teil der Angststörung, die einen erheblichen Teil der Bevölkerung ziemlich schnell erfasst hat, und die bish heute nicht abgeklungen ist. Sehr empfehlenswert dazu Chr. Schubert, „COVID-19 – eine biopsychosoziale Krankheit? Überlegungen aus der Psychoneuroimmunologie“, Platform Respekt, 2021-09-03:

    „Blickt man auf die Seite der von COVID-19 betroffenen Bevölkerung, so zeigt sich auch hier ein düsteres Bild. Menschenmaschinen sind von ihrer Psyche abgetrennt und auf ihre materiellen Bestandteile reduziert. Sie haben keinen eigenen Willen, keine Selbstbestimmung, keine Widerstandskraft und daher auch keine Kontrolle über die derzeitigen pandemischen Entwicklungen. Die Maschinenmedizin degradiert Patient*innen seit jeher, also nicht erst seit der COVID-19-Krise, zu einer unmündigen Masse von Auftragsempfängern, die sich in ständiger existentieller Abhängigkeit und Ohnmacht befinden und die diesen Umstand, da sie jahrhundertelang maschinenparadigmatisch ideologisiert wurden, weitgehend für normal halten. Allein der Begriff „AHA-Regeln“, der die in der COVID-19-Krise unterworfene Bevölkerung zu Infantilen, ja gar geistig Minderbemittelten degradiert und rein auf die mechanische Eindämmung von SARS-CoV-2 verweist, verdeutlicht prototypisch die unumstößliche Kontroll-Agenda der Maschinenmedizin und das Macht- und Wert-Gefälle zwischen Arzt/Ärztin und Patient*in. Das alles muss in der Bevölkerung unausweichlich zu Angst und Panik führen, besonders dann, wenn der Bedrohungsgehalt, der von SARS-CoV-2 ausgeht, nicht nur von der Medizin selbst, sondern auch von Regierung und Medien gezielt hochgehalten wird.“

    1. Grundsätzlich sollten Regierungen nicht in solchen dubiosen Orgs wie dem WEF involviert sein. Eine Regierung wird vom Volk für das Volk gewählt und nicht dass diese dann bei Geheimtreffen etc, irgendwelche Wahnsinnsfantasien irrer Globalisten unterstützen- ohne Rückfragen an die Bevölkerung hat das schon gar nicht zu erfolgen-so wird einer gefährlichen Bewegung auch noch Rückhalt gegeben. Und eines ist sicher auch klar:
      keiner diese beteiligten Politiker tut die aus Nächstenliebe-nein die tun es weil sie entweder etwas versprochen bekommen oder aus Machtgier.
      Zum Wohle des Volkes mit Sicherheit nicht.

    2. @n Markus,

      Schon richtig. Gilt für alle supranationalen Organisationen, nicht nur für die privaten Korruptionsverstärker.

      Doch schauen Sie sich die EU an. Wurde abgestimmt?
      Teilweise.
      Und als die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprachen, wurden die Referenden gestoppt.

      Ein dt. Politiker tat sich hervor mit dem Satz „dann lassen wir so oft abstimmen, bis das Ergebnis stimmt“.
      Schon damals kein ‚Aufschrei‘.

  4. https://odysee.com/@Sean_pchan:8/Nobel-Laureate-Luc-Montagnier—Warns-Covid-Vaccine-May-Lead-to-'Neurodegenerative-Illness‚:4

    Der HIV (Immunschwäche-) Virus Entdecker, also DER Immunitätsoberfachmann der Welt, Nobelpreisträger Prof. Dr. Luc Montagnier warnt vor mRNA Impfungen: NEURODEGENERATIVE ERKRANKUNGEN in ZUKÜNFTIGEN Generationen

    Er sagt, er wird am Reden behindert, es gibt heute eine „Realität der Lügen.“

    Weiteres Video mit deutschen Untertiteln:
    Dr. Luc Montagnier: Diese Impfungen sind nutzlos, gefährlich und unwirksam
    https://odysee.com/@DirtyWorld:5/dr.luc-montagnier-diese-impfungen-sind-nutzlos-gef%C3%A4hrlich-und-unwirksam:7

  5. Die „Entwicklungsländer“, mit längerer Historie als unserer, werden unsere Lehrmeister:innen für das Leben in der Nacht sein.

    Die Stadt Wien wird zum „Fußball-Stadion“ mit LED-Flutlichtanlagen.

    Wir nehmen uns mit CO2-Reduktionen den Schatten.

    Verhüllende Kleidungen und Turbane sind ebenso Sonnenschutz, wie viele sich bewegende Kinder.

    Heißer Merkur und heiße Venus sind das, was sie sind, weil sich darauf nicht viel bewegte.

    Die Pandemie war und ist das Übungs-Manöver.

    Eigentlich das Gebiet eines promovierten Physikers!?

    Worthülsen statistischer „Evidenz“ bringen uns recht wenig weiter, zumal es von Fachfremden betrieben wird.

    Schuster, bleib bei Deinen Leisten.

    Ich wünsche allen Freiheits-Denker:innen recht viel Glück bei der Freiheit von der Sonne in der Nacht.

    1. „Heißer Merkur und heiße Venus sind das, was sie sind, weil sich darauf nicht viel bewegte.“

      Nochmal nachlesen.
      Sechs. Setzen.

  6. Ich poste hier noch einmal (damit es möglichst viele wissen können), dass die Schweizer Konsumentenzeitschrift 20 verschiedene Masken in einem deutschen Labor untersuchen liess und alle (!!!) bedenkliche Stoffe enthielten, die beim Gebrauch ausgasen und eingeatmet werden. (–> K-Tipp Nr. 14 vom 8. Sept. 2021). Die höchsten Mengen an flüchtigen Kohlenwasserstoffen fand das Labor in FFP2-Masken. Toluol, Dimethylacetamid, Styrol, Naphtalin (Krebs erzeugend!), Isoalkane, Diethylamin, Hexanal, Xylol, Chlorethanol Octanal und Aceton sind die Stoffe, die man unsere Kinder zwingt, Stunden lang einzuatmen. Schleimhautreizungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Unwohlsein sind häufig. Reizungen der Atemwege. Laut Europäischer Chemikalienagentur sind bei diesen Schadstoffen auch chronische Erkrankungen nicht ausgeschlossen. Styrol und Toluol stehen im Verdacht, die Fruchtbarkeit von Frauen und deren ungeborene Kinder zu schädigen.

    1. Darauf habe ich schon immer gewartet, dass die Masken mal auf Inhaltsstoffe getestet werden. Ökotest ist auf meine Anfrage dazu nicht eingegangen. Ist aber schon eine Weile her. Was wohl aus der Richtung noch kommt?

  7. Ich habe global 2000 auf diese Laboruntersuchungen aufmerksam gemacht und um eine Antwort gebeten, darauf warte ich seither vergeblich

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