EU-Gesundheitsbehörde ECDC: FFP2 Masken nicht empfehlenswert

Ende 2020 tauchten die FFP2 Masken plötzlich auf wie eine finstere Wolke aus den Ideenstuben von Bayerns Söder, gefolgt von Österreichs Kurz. Als Begründung war angesichts stark rückläufiger Fallzahlen die Gefahr durch Varianten des Virus aus Boris Johnsons Hut gezaubert worden. Dabei kommen Mutationen bei allen Viren laufend vor, ohne dass sie deshalb gefährlicher wurden.

Also wurden FFP2 Masken entgegen den bisherigen Arbeitnehmerschutz-Vorschriften und den Erkenntnissen der Arbeitsmedizin verordnet. In Österreich sollen die Tragepflicht ab der nächsten Woche noch ausgedehnt werden. Und vor allem werden Kinder damit massiv geschädigt. Nun äußert auch die Europäische Gesundheitsbehörde Bedenken.

„Der erwartete Mehrwert der universellen Verwendung von FFP2-Atemschutzmasken in der Gemeinschaft ist sehr gering“, teilte die in Stockholm ansässige Behörde am Mittwoch auf Anfrage von Agenturen mit.

Auch die Kosten und mögliche Nachteile sprächen gegen eine Empfehlung, in der Öffentlichkeit FFP2-Masken anstelle von anderen Masken zu tragen. Details zu diesen möglichen Nachteilen wurden zunächst nicht genannt.

Die besonders dichten und dadurch besonders gesundheitsschädlichen Masken sollen vor Schadstoffpartikeln wie Staub oder auch Aerosolen schützen. Sie werden inzwischen vielerorts anstelle normaler Alltagsmasken verlangt.Dazu der Offene Brief von Prof. Andreas Sönnichsen und die Aussagen des Lungenfacharztes Dr. Friedrich Bischinger im Video belegen.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides bestätigte in Brüssel die Einschätzung der EU-Behörde. „Die ECDC sagt, die Beweislage sei im Moment nicht stark genug für eine Notwendigkeit, dies im Alltag zu empfehlen“, sagte Kyriakides auf Nachfragen. Wichtig sei, überhaupt eine Maske korrekt zu tragen und Abstand zu halten. „Aber im Moment unterstützt das ECDC das Tragen von FFP2-Masken in der Gemeinschaft nicht, gemäß den ihnen vorliegenden Hinweisen.“

FFP2 Masken helfen nicht gegen neue Varianten

Das ECDC erklärte auch, selbst das Auftreten von neuen Varianten des Coronavirus mache keine anderen Maskentypen als diejenigen notwendig, die derzeit im Rahmen von nicht-pharmazeutischen Maßnahmen gegen Corona verwendet würden. Die Behörde ist nach eigenen Angaben gerade dabei, ein Dokument mit Einschätzungen zum Maskengebrauch im sozialen Umfeld zur Verringerung der Coronavirus-Übertragung zu aktualisieren. Was die ECDC bisher zu Masken gesagt hat, findet man hier.

Das österreichische Gesundheitsministerium führte in der rechtlichen Begründung für den 3. Lockdown eine 50 bis 70% höhere Ansteckungsgefahr an, die die FFP2 Masken und 2 Meter statt 1 Meter Abstand angeblich nötig machen sollten:

Darüber hinaus sind vor dem Hintergrund, dass die Virusmutation B.1.1.7 bei SARS-CoV-2 positiven Personen nachgewiesen werden konnte und mit dieser eine um 50 bis 70% erhöhte Ansteckungsgefahr verbunden ist, zusätzliche Maßnahmen angezeigt.

Das ist schlicht und einfach falsch. Und was die Masken und den Abstand betrifft ist es blühender Unsinn. Und wie wir noch sehen werden ist es auch gesetz- und verfassungswidrig, wie so ziemlich alles andere,, was diese Regierung bisher produziert hat.

Die ab 8. Februar geltende Verordnung ist bisher noch nicht heraus, da sie viele logische, rechtliche und Evidenz betreffende Klippen zu umschiffen hat, um nicht von vornherein als hanebüchener Unsinn und Kindeswohl gefährdend erkannt zu werden. Ich bin gespannt, ob sich die Regierung traut eine Tragepflicht für FFP2 Masken in die Verordnung zu schreiben.


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12 Kommentare zu „EU-Gesundheitsbehörde ECDC: FFP2 Masken nicht empfehlenswert

  1. Es wird interessant ob die Regierung den FFP2 Wahn weiter aufrechtverhalten und damit vermutl. Klagen grossen Ausmasses kassieren wird, oder diesen gesundheitsschädlichen irrsinn noch ändert.
    Ausserdem hält die Begründung überhaupt nicht und wird auch nicht bei anderen Mutationen halten.
    Was jedoch in Österreich auffällt ist derzeit, dass alle möglichen Theoretiker aus den Löchern kriechen die auch nur ansatzweise mit diesem angebl. virus etwas verdienen können/wollen.
    Dabei vergessen diese Herrschaften dass Menschen betroffen sind die nicht mit vollen Gehältern über die Bevölkerung entscheiden können.
    Es wäre wünschenswert wenn praxisnahe experten da mitreden bzw. beraten würden.
    die werden jedoch kaum gehört.
    es zählen Mathematiker die schon am Anfang voll daneben lagen.

  2. Begründungen müssen heutzutage nicht mehr stimmen sondern einfach nur vernehmlich genug ausgesprochen und verbreitet werden (das nennt sich PR). Das Ende des Zeitalters der Vernunft. Wir betreten das Zeitalter der Wahrheits-Verkündigung. Sapere aude ade!

    Früher: „Lass alle Hoffnung fahren!“ Heute: „Lass alle Vernunft fahren!“

  3. Die Überbestellungen im Frühjahr 20 in Deutschland sollten nicht übersehen werden. Im Open House-Verfahren wurden viel zu viele Masken bestellt und von der dt. Bundesregierung weder übernommen, noch bezahlt worden. Die Angelegenheit landete Herbst 20 vor Gericht. https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/masken-debakel-video-100.html Von wem ist die Idee gekommen, auf FFP2-Masken breitflächig zu setzen: Söder in Bayern. https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/masken-debakel-video-100.html

  4. Jedenfalls sind die Masken (zumindest manche) mit irgendwas imprägniert, was die Haut reizt. Gegen den Juckreiz half ein simples Mittel, genau das, was ich mit jedem neuen Kleidungsstück vor dem Tragen mache. Ich habe die FFP2-Maske mit reinem Wasser so richtig durchgewaschen, weg ist die Imprägnierung und auch der Juckreiz. Zu allem Überfluß will man uns ja noch einreden, dass wir die Chemie nicht rauswaschen sollen aus dem Teil, das wir vor dem Gesicht tragen müssen.
    Vor Strafen durch die Polizei schützt die gewaschene Maske genauso gut, vor rechtswidrigen sinnlosen Maßnahmen durch eine zur Diktatur verkommenen Politik schützt auch die ungewaschene Maske nicht.

    1. Mikropartikel und Fasern lösen sich aber immer neu ab und werden auch aus der gewaschenen Maske eingeatmet.

      „Würden Masken für irgend etwas gut sein, unsere Herrgott hätte sie uns wachsen lassen.“

  5. Der ablehnenden Haltung der ECDC gegenüber FFP2-Masken wird dann noch entgegengehalten, dass die Situation im Frühjahr bei der allgemeinen Maskenpflicht ähnlich war: Österreich war bei den ersten, die sie eingeführt haben zu einer Zeit, als noch die meisten dagegen waren. Dann hätten die anderen nachgezogen, und auch diesmal habe man eben Vorreiterrolle, so heißt es.
    Einen weiteren Auswuchs einer sehr gefährlichen Dynamik erleben wir hier gerade: irgendwer macht einen Unsinn vor, und es dauert nicht lange, bis alle, die zuerst dagegen sind, alles nachmachen … dies beginnt bei Stoffmasken, weiter zu FFP2-Masken und betrifft ebenso Lockdowns, Abriegelung von Ortschaften und Regionen, Ausgangssperren, Versammlungs- und Demonstrationsverboten, Grundrechts- und Freiheitsbeschränkungen. Dies ist die wahre Pandemie!

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