SONDERMELDUNG: Trump droht iranischem Verhandlungsteam, nicht in den Iran zurückkehren zu können

21. Juni 2026von 2,8 Minuten Lesezeit

Trump hat iranische Beamte in der Schweiz bedroht, dass sie nicht nach Iran zurückkehren werden, wenn sie die Straße von Hormus schließen, während Netanyahu den Libanon bombardiert, gemäß Fox News. Trump sagte, er habe mit iranischen Beamten gesprochen und ihnen gesagt: „Ihr schließt die Straße von Hormus, und ihr habt kein Land mehr.“ Er sagte ihnen auch: „Ihr schafft es nicht einmal zurück in euer verdammtes Land.“ Trotz dieser Behauptung hat der Iran die Straße von Hormus geschlossen.

Man mag es nicht glauben, aber es stimmt.  Donald Trump hat diese Drohungen tatsächlich ausgesprochen. In einem am Sonntag (21. Juni 2026) ausgestrahlten Exklusiv-Interview mit dem Nachrichtensender Fox  drohte der US-Präsident der iranischen Führung mit drastischen Konsequenzen, falls die Straße von Hormus blockiert bleibt.

Trumps Aussagen im Detail

Trumps Drohungen fielen im Gespräch mit dem Fox-Korrespondenten Trey Yingst und bezogen sich auf die aktuellen Friedensverhandlungen in Bürgenstock (Schweiz): „Ihr schließt sie, und ihr habt kein Land mehr“: Trump bestätigte im Interview, diesen Satz („You close it and you won’t have a country“) als direkte Warnung an die iranische Führung gerichtet zu haben.

Ihr schafft es nicht einmal zurück...“: Auch diese Aussage ist korrekt. Bezogen auf die iranischen Unterhändler, die zu den Gesprächen in der Schweiz eingetroffen sind, sagte Trump: „You won’t even make it back to your f—— country“ (Ihr schafft es nicht einmal zurück in euer verdammtes Land).

Weitere Drohungen

Trump legte im Interview nach und drohte: „Ich werde die Scheiße aus ihnen herausschlagen“ (I’ll blow the s— out of them) und stellte eine komplette Übernahme der Straße von Hormus durch das US-Militär in den Raum.

Der geopolitische Kontext

Die extremen Töne fallen mitten in eine hochempathische Phase, in der das mühsam ausgehandelte Abkommen zwischen den USA und dem Iran zu scheitern droht:

Der Auslöser war, dass der Iran hatte am Samstag erklärte, die strategisch wichtige Straße von Hormus wieder zu schließen. Teheran begründete dies mit anhaltenden israelischen Militärschlägen im Libanon gegen die Libanesen und die Hisbollah, welche laut Iran gegen die Bedingungen des frisch unterzeichneten Memorandums (MoU) verstoßen.

Trotz der immensen Spannungen reiste US-Vizepräsident JD Vance am Sonntag in die Schweiz, um dort unter Vermittlung von Katar und Pakistan mit der iranischen Delegation zu sprechen.

Die Gespräche gerieten durch Trumps zeitgleiche Drohungen und zusätzliche Truth-Social-Posts jedoch sofort massiv ins Stocken; die iranische Delegation verließ zeitweise aus Protest den Raum.

Status der Meerenge

Während der Iran die Schließung verkündete und Reedereien die Passage meiden, betont das US-Militär (CENTCOM) vehement, dass die Straße von Hormus faktisch offen sei und weiterhin von US-Kräften gesichert und überwacht werde.

Alles deutet darauf hin, dass Donald Trump einen weiteren Krieg mit dem Iran als weniger gefährlich ansieht, als auf einem Waffenstillstand und Abzug Israels im Libanon zu bestehen.

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3 Kommentare

  1. Jan 21. Juni 2026 um 22:47 Uhr - Antworten

    Die wesentliche Nachricht ist natürlich, dass die Straße von Hormus wieder zu ist.

    Wen wird das treffen? Gut, ein wenig die EU, aber die hat dem Pipelinesprenger die deutsche Rente dafür geschenkt, mehr Öl nach Europa zu zerstören als aus Nahost kam. In Folge wird das Budget nicht halten und ein Politikwechsel hin zu Trumps Freunden kommen. Schilda lacht!

    Hormus wird hauptsächlich China treffen. Trump hat gewonnen!

    Wenn das so bleibt, wird das Wachstum bei uns negativ und die Arbeitslosigkeit steigt auf 10%. Krieg wirds wegen Energiemangels nicht geben.

    Wir haben das Wort der Rand Co, dass nach 12 Monaten Hormus bis zu 40% der industriellen Fähigkeiten unwideruflich zerstört sein könnten. Was das wohl ist? Fracking? Halbleiter? Kernkraft? Günstige Kleidung?

  2. Waldgaengerin 21. Juni 2026 um 20:47 Uhr - Antworten

    In vier Wochen geht denen das Öl aus, und dann ist Feierabend. Netanj kriegt er nicht unter Kontrolle. Trump steht mit dem Rücken zur Wand.

  3. Konrad Kugler 21. Juni 2026 um 20:44 Uhr - Antworten

    Donald Trump ist in die Ecke getrieben und Israel ist seine Lebensgefahr. Nicht die Juden, die Zionisten sind es.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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