Gesundheitliche Kollateralschäden der Corona Maßnahmen

Kritiker der Corona Maßnahmen von europäischen Regierungen und insbesondere des Lockdown und der Grenzschließungen bekommen Rückenwind. Es zeigt sich immer mehr, dass auch massive gesundheitliche Kollateralschäden inklusive Todesfällen zu verzeichnen sind. Und das alles obwohl es in einigen Ländern Kurzarbeit in Spitälern gibt oder gegeben hat.

In Österreich kritisiert die Patientenanwältin Sigrid Pilz seit März, dass dringend notwendige Behandlungen in großteils leer stehenden Spitälern nicht durchgeführt werden. „Wir gehen in jedem einzelnen Fall der Sache nach, ob es hier nachweislich gesundheitliche Nachteile gibt“, sagte die Patientenanwältin.

Viele Patientinnen und Patienten in Wien beklagen, dass sie wegen des Coronavirus in den Ordinationen wie auch in Spitälern nicht behandelt worden seien und sich ihr Zustand dadurch verschlechtert hätte. Bei Patientenanwältin Sigrid Pilz häufen sich deshalb Beschwerden. Viele würden beklagen, dass sich ihr Zustand verschlechtert habe, weil sie wegen des Coronavirus nicht behandelt oder Untersuchungen nicht durchgeführt worden seien.

Auch in Salzburg und anderen Bundesländern gibt es zwar kaum noch Infizierte, aber die Spitäler führen dringende Behandlungen und Untersuchungen nicht durch.

Außerhalb der Spitäler gibt es Fälle von Patienten, die wichtige Behandlungen oder Untersuchungen bei Zahnärzten oder Augenärzten nicht erhalten hätten. Auch bei der Diabetiker-Versorgung gebe es Schwierigkeiten.

Für Österreich gibt es keine Zahlen, wie viele Todesfälle oder bleibende gesundheitliche Schäden das bereits verursacht hat.

Schätzungen in Deutschland

In Deutschland gibt es ein internes Dokument des zuständigen Bundesinnenministeriums, das geleakt wurde und dass seither einige Aufregung verursacht. Darin heißt es:

Im März und April wurden 90% aller notwendiger OPs verschoben bzw. nicht durchgeführt. Das heißt 2,5 Mio Menschen wurden in Folge der Regierungsmaßnahmen nicht versorgt. Also 2,5 Mio Patienten wurden in März und April 2020 nicht operiert, obwohl dies nötig gewesen wäre. Die voraussichtliche Sterberate lässt sich nicht seriös einzuschätzen; Vermutungen von Experten gehen von Zahlen zwischen unter 5.000 und bis zu 125.000 Patienten aus, die aufgrund der verschobenen OPs versterben werden/schon verstarben.“

Also etwas um die 5000 bis 125.000 zusätzliche Todesfälle durch die Quarantäne Maßnahmen. Und weiter:

Aufgrund Einschränkungen der Klinikverfügbarkeiten (und Behandlungsmöglichkeiten) verschobene oder abgesagte Folgebehandlungen von (z.B. an Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt) Erkrankten. Die negativen Wirkungen von unterbrochenen Versorgungsstrukturen bei Tumorpatienten, seien es Krebsnachsorge oder auch unterbrochene Krebsvorsorgeprogramme, wie beim Brustkrebs, liegen auf der Hand.“

Fazit: Gut möglich, dass es in Deutschland mehr Todesfälle als Kollateralschaden geben wird, als solche direkt durch das Coronavirus.

Italien – Übersterblichkeit über 11.000 im Q1 2020 nicht von Covid-19

In dem zu Beginn am stärksten betroffenen Land haben sich das Istituto Nazionale di Statistica (Istat) gemeinsam mit dem Istituto Superiore di Sanità (ISS) die Übersterblichkeit in der Zeit von 20. Februar bis 31. März genauer angesehen. Für diese Periode ergibt sich im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 eine Übersterblichkeit von 25.354 Fällen. Von diesen werden aber nur 13.710 Fälle oder 54% auf Covid-19 zurückgeführt.

Der gesundheitliche Kollateralschaden in Italien wurde also sogar von den Behörden quantifiziert. Er ist auf die Verbreitung vo Panik und auf die unverhältnismäßige Schließung der Grenzen zurückzuführen. Deshalb haben viele BetreuerInnen und MitarbeiterInnen im Gesundheits- und Pflegewesen aus anderen EU Ländern Italien Hals über Kopf verlassen.

Dokumentiert in einer in The Lancet veröffentlichten Untersuchung wurden 13 Fälle von kleinen Kindern, die nicht behandelt wurden, abgewiesen von den Gesundheitseinrichtungen oder wo die Eltern aus Angst vor Ansteckung die Spitäler nicht aufgesucht haben. Vier von den Kindern verstarben, die anderen haben wahrscheinlich bleibende gesundheitliche Schäden.

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