Corona Peak überschritten: Daten aus Schweden, England, Österreich und Japan

In fast allen Ländern werden die Quarantäne Maßnahmen nun zurückgefahren. Ziemlich unabhängig von der Strenge der Maßnahmen war der Peak an Infektionen etwa Mitte März erreicht, die Todesfälle hatten ihren Höhepunkt natürlich verzögert etwa um den 10. April herum.

Das Bild oben zeigt links Schweden und Japan, die ohne Schließung von Geschäften, Restaurants und Schulen teilweise ausgekommen sind. Auf der rechten Seite Österreich und England, die strengere Regeln und Schließungen angewendet haben. Die Grafiken zu den Ländern sind  unten im Detail zu sehen. Bei Schweden, Österreich und England handelt es sich um die von den Gesundheitsbehörden gemeldeten Sterbezahlen zugeordnet dem jeweiligen Sterbedatum.  Für England und Schweden sind die Zahlen orange gezeigt, die in der letzten Meldung enthalten waren, aber sich auf frühere Tage beziehen.

Man sieht, dass im Ablauf nur wenig Unterschied ist. Japan hatte den ersten bestätigten Fall am 10. Jänner, die Todesfälle sind mit 3 pro Million erheblich geringer als die der anderen hier angeführten Länder. Das ist zum Großteil auf die sehr gesunde ältere Bevölkerung zurückzuführen. Dargestellt sind daher bestätigte Fälle und nicht Verstorbene. Die von den Medien immer wieder prophezeiten Katastrophen sind jedenfalls weder in Schweden noch in Japan eingetreten.

Skeptische Stimmen

Über den Lockdown in Deutschland skeptisch äußert sich auch der wohl erfahrenste deutsche Virologie Professor Detlev Krüger. Er leitete 27 Jahre lang das Institut für Virologie in der Charité Berlin. Nachgefolgt ist ihm der derzeit im deutschsprachigem Raum meistzitierte Christian Drosten. Die Maßnahmen könnten laut Krüger zu „massiven Kollateralschäden führen gerade bei dieser Gruppe, die eigentlich geschützt werden soll. Übrigens, Sie kennen das Durchschnittsalter der Corona-Toten in Deutschland? Das ist um die 80. Und die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland liegt ebenfalls um die 80. Das finde ich einen durchaus interessanten Aspekt, der doch viele Maßnahmen relativiert.

Der deutsche Impfexperte Professor Siegwart Bigl hält den Coronaschutz für „überzogen“. Es liege „keine Pandemie“ (mit besonders vielen Todesfällen) vor, der Lockdown sei unnötig und falsch gewesen. Der Vergleich mit der Influenza sei durchaus zulässig.

Neue Studie belegen, dass die Luftverschmutzung ein „Schlüsselfaktor“ für Covid19-Todesfälle sein könnte. So seien 80% der Todesfälle in vier Ländern in den am stärksten verschmutzten Regionen erfolgt (darunter die Lombardei und Madrid).

Der kalifornische Arzt Dr. Dan Erickson berichtete in einer Pressekonferenz von seinen bisherigen Beobachtungen bezüglich Covid19. In Kalifornien und anderen Bundesstaaten seien die Krankenhäuser und Intensivstationen bisher weitgehend leer geblieben. Dr. Erickson berichtet von Ärzten aus mehreren US-Bundesstaaten, die „unter Druck gesetzt“ wurden, Totenscheine auf Covid19 auszustellen, obwohl sie selbst nicht dieser Ansicht waren. Dr. Erickson empfiehlt, nur die Kranken und nicht die Gesunden bzw. die ganze Gesellschaft unter Quarantäne zu stellen, da dies auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit und Psyche haben könne. So sei bereits eine deutliche Zunahme von „Sekundäreffekten“ wie Alkoholismus, Depressionen, Suiziden sowie Missbrauch von Kindern und Ehepartnern zu beobachten. Dr. Erickson schätzt die Letalität von Covid-19 aufgrund der bisherigen Zahlen aus verschiedenen Ländern auf ca. 0.1%, ähnlich einer Influenza. Youtube löschte die Pressekonferenz nach über 5 Millionen Views.

Antikörpertests

Erstaunlich wenig getestet werden Antikörper. Luxemburg hat angekündigt die gesamte Bevölkerung auf Covid-19 zu testen, also darauf ob aktive Viren im Körper sind. Das ist wenig aussagekräftig, da das Virus ja nur kurze Zeit nachweisbar ist, insbesondere dann, wenn es sich um milde oder symptomlose Verläufe handelt.

Daneben wurde mit der repräsentativen ConVince-Studie begonnen, 1.818 für die Bevölkerung repräsentative Personen werden regelmäßig ein Jahr lang auf das Virus, aber auch Anti-Körper getestet. Ende der Woche sollen erste Resultate bekannt gegeben werden. Das ist wesentlich sinnvoller und aussagekräftig, da man dadurch die wichtige Information über die Entwicklung der Immunität in der Bevölkerung erhält.

Diese Kenntnis wie weit Immunität in der Bevölkerung verbreitet ist, ist entscheidend für die weitere Vorgehensweise. Impfungen werden noch eine Weile auf sich warten lassen, nach Aussage des CEO des weltweit größten Impfstoff Produzenten bis zum Q2 2022.

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Hier sind die Grafiken nochmals größer pro Land:
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