
Moderna und die nächste „Pandemie“: Wenn der mRNA-Impfstoff vor dem „Ausbruch“ fertig wird
Es ist ein Muster, das wir aus der jüngeren Vergangenheit nur allzu gut kennen: Kaum taucht ein neuer, gefährlicher Krankheitserreger in den Schlagzeilen auf, steht die Pharmaindustrie bereits mit einer fertig entwickelten „Lösung“ parat. Moderna startet Bundibugyo-Ebola-mRNA-Impfstoff – genau vier Monate vor der WHO-Notstandserklärung.
Wie nun bekannt wurde, hat Moderna bereits an einem Impfstoff gegen das Bundibugyo-Ebolavirus gearbeitet, lange bevor der Erreger überhaupt eine globale Aufmerksamkeitsschwelle erreichte. Die Pharmaindustrie und ihre Geldgeber haben also wieder zugeschlagen. Während die meisten noch nicht einmal wussten, dass es einen neuen Ebola-Ausbruch im Kongo gibt, hatte Moderna schon längst einen mRNA-Impfstoff gegen genau diese Variante in der Pipeline. Und das nicht zufällig. Am 17. Mai 2026 erklärte die WHO den Bundibugyo-Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo zur „Public Health Emergency of International Concern“ (PHEIC) – also zum globalen Gesundheitsnotstand, was ein offensichtlicher Schwachsinn und daher eine Überschreitung der Kompetenzen der WHO ist.
Nur vier Monate zuvor, im Januar 2026, hatte die von Bill Gates finanzierte Organisation CEPI an Moderna und die Universität Oxford satte 26,7 Millionen Dollar überwiesen, um genau an einem multivalenten mRNA- und Vektor-Impfstoff gegen Bundibugyo-Ebola und verwandte Filoviren zu arbeiten.
Das „Pre-Pandemie“-Geschäftsmodell
Ein aktueller Bericht von The Focal Points wirft ein grelles Licht auf die Arbeitsweise von Pharma-Giganten wie Moderna. Es scheint sich etabliert zu haben, dass die Entwicklung von mRNA-Präparaten nicht mehr auf einen akuten, existierenden Bedarf reagiert, sondern präventiv – fast schon spekulativ – ganze Portfolios für Szenarien anlegt, die von den entsprechenden Behörden als kommendes „Pandemie-Risiko“ eingestuft und dann aktiviert werden.
Das Timing war vorhersehbar. Der Ausbruch in der Provinz Ituri im Kongo ist der 17. Ebola-Ausbruch in diesem Land seit 1976 und erst der dritte bekannte mit dem Bundibugyo-Stamm seit dessen Entdeckung 2007. Bisher wurden alle Ebola-Ausbrüche regional eingedämmt – weil das Virus nicht luftübertragbar ist, sondern nur durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter oder verstorbener Personen.
Es gibt biologisch schlicht keine Grundlage dafür, dass daraus eine weltweite Pandemie wird. Dennoch wird jetzt der große Alarmknopf gedrückt. Genau wie beim Corona-Experiment läuft das immer gleiche Drehbuch ab:
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Impfstoff entwickeln (am besten mRNA, patentierbar und profitabel)
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Ausbruch melden und Angst schüren
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Globalen Notstand ausrufen
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Impfstoff als einzige Lösung verkaufen und Macht sowie Kontrolle ausbauen
Diesmal sitzt Bill Gates über CEPI als größter Geldgeber der WHO (nachdem die USA ausgetreten sind) besonders tief in der Sache. Die multivalenten Impfstoffe sollen nicht nur gegen Bundibugyo, sondern gleich gegen mehrere Ebola-Varianten und sogar Marburg schützen – praktisch für jede zukünftige „Überraschung“. Die Oxford Vaccine Group und Moderna arbeiten Hand in Hand daran. Zufall? Kaum.
Die Frage, die sich hier stellt, ist fundamental: Ist das wissenschaftlicher Weitblick oder ein gezieltes Geschäftsmodell, das darauf basiert, die Angst vor dem Unbekannten in garantierte Abnahmeverträge mit Regierungen umzumünzen?
Vom Ebolavirus zum mRNA-Portfolio
Das Bundibugyo-Ebolavirus ist also ein seltener und gefährlicher Erreger. Doch Moderna scheint diese Nische bereits als lukratives Feld für seine mRNA-Plattform identifiziert zu haben. Dass der Konzern bereits begann, einen solchen Impfstoff zu entwickeln, während die Welt noch mit anderen Krisen beschäftigt war, unterstreicht die enorme Geschwindigkeit und die Ressourcen, die in ein Modell investiert werden, bei dem die „Pandemie-Bereitschaft“ zum festen Bestandteil der Unternehmensbilanz geworden ist.
Wie bei The Focal Points detailliert dargelegt, wirft dies gravierende Fragen zur Unabhängigkeit der Forschung auf. Wenn Konzerne wie Moderna direkt in die Auswahl der Erreger involviert sind, für die dann im nächsten Schritt regulatorische „Fast-Track“-Verfahren und staatliche Finanzierungen winken, verschwimmen die Grenzen zwischen gesundheitlicher Vorsorge und industriellem Gewinnstreben.
Die „Normalisierung“ der Krisen
Was wir hier sehen, ist die Normalisierung des Ausnahmezustands. Das mRNA-Modell wird zur universellen Antwort auf alles, was sich nur entfernt als „epidemische Bedrohung“ labeln lässt. Dabei bleibt die Sicherheit, die Langzeitwirkung und Langzeitschäden und die tatsächliche Notwendigkeit dieser breit angelegten Impfstoff-Entwicklung auf der Strecke.
Man muss sich fragen: Wer profitiert davon, wenn die Welt in einer permanenten Erwartungshaltung für die nächste Pandemie gehalten wird? Die Antwort liegt in den Bilanzen derer, die das „Gegenmittel“ bereits in der Schublade haben, bevor der Patient überhaupt weiß, dass er krank werden könnte.
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„Wer profitiert davon“
Cui bono deckt nur auf, wie man Mitspieler an Bord holt. Die mRNA-Technik dürfte mit einer Verringerung der Lebenserwartung einhergehen. Das Bevölkerungswachstum geht auf die steigende Lebenserwartung zurück. In Summe bedient das Spiel Forderungen der Eugeniker.