
Reform und Restore zertrümmern britisches System
In Großbritannien zerbricht das Labour-Tories-Parteiensystem. Die jüngsten Wahlen in England, Schottland und Wales rücken Labour weiter an den Abgrund. Die großen Sieger sind die rechte Neu-Partei Reform UK und die noch jüngere nationalistische Restore Britain.
Brexit-Macher Nigel Farage feierte am Donnerstag einen fulminanten Wahlsieg. Narrative, wonach die Briten den EU-Austritt bereuen würden, sollte man damit endgültig ad acta legen können – vielen Briten ging der Bruch nicht weit genug. Keir Starmer, der sich eng mit Brüssel verbündet, erlebte eine massive Niederlage.
Gewählt wurde in England auf kommunaler Ebene, in Schottland und Wales das Parlament. Reform UK kam von null auf 1.443 Sitze in Englands Kommunen und wurde damit auf Anhieb stärkste Kraft. In 14 Bezirken, darunter auch ehemalige Labour-Hochburgen, holte man die absolute Mandatsmehrheit, teilweise verdrängte man Labour komplett. Die britischen Sozialdemokraten laufen nach rechts aus.
Farage interpretiert die Ergebnisse als „entscheidenden Schritt“ Richtung Regierungsübernahme 2029. Die nationale Äquivalentstimme lag bei etwa 27 %. Hätte man das Unterhaus gewählt, wäre Reform UK die stärkste Kraft geworden. Die etablierte Politik mit Ukraine-Kriegskurs, Einwanderung, woker Kulturpolitik und digitaler Kontrolle ist in England mittlerweile massiv verhasst. Besonders wo der Brexit-Anteil über 45 % lag, schnitt Reform besonders stark ab. Man gewann Sitze sowohl von Labour als auch von den Tories, die Konservativen kommen nur noch auf 773 Sitze. In Schottland und Wales legte Reform ebenfalls zu, blieb aber hinter SNP bzw. Plaid Cymru.
Farage führt eine politische Bewegung an – allerdings schon länger nicht mehr uneingeschränkt. Denn nicht nur Reform, sondern auch Restore Britain feierte ihren Durchbruch. Restore Britain, angeführt von Rupert Lowe (Ex-Reform-Abgeordneter für Great Yarmouth, der sich mit Farage überworfen hatte), ist noch einmal deutlich schärfer im Programm, vor allem, was die Ausweisung von Migranten und Ausländern betrifft. Man kritisiert Reform als nicht konsequent genug in Fragen von Einwanderung, Islam und „nationaler Erneuerung“.
Die lokale Schwesterpartei Great Yarmouth First trat nur in Lowes Wahlkreis an und erzielte einen kompletten Sweep: Alle 10 Kandidaten (9 für Norfolk County Council, 1 für den Borough Council) wurden gewählt – teilweise mit riesigen Mehrheiten (über 1.100 Stimmen Vorsprung vor Reform UK). Lowe sprach von einem „historischen“ Tag und einem Signal für seine nationale Partei, die erst im Februar 2026 gegründet wurde. Bisher machte man nur lokal Schlagzeilen, aber bis zur Parlamentswahl 2029 könnte sie noch wesentlich an Einfluss gewinnen.
Insgesamt verlor Labour rund 1.395 Sitze und die Kontrolle über 35 Bezirke; Starmer sprach von „schmerzhaften“ Ergebnissen, schließt aber einen Rücktritt aus. Freilich wird die Politik unter ihm einfach so weitergehen. Die Konservativen büßten 555 Sitze und 6 Bezirke ein.
Auch die Grünen konnten zulegen. Ihren Wählern ist „Labour“ vermutlich nicht „links“ genug. Die britischen Grünen konnten vor allem durch ihre pro-palästinensische Position zuletzt von Labour etwas abgrasen. Der grüne Parteichef warb etwa mit dem Spruch: „Palästina steht zur Wahl“. Wer also eine Stimme für Palästina abgeben will, müsse Grün wählen.
In Wales erlitt Labour ebenfalls eine historische Schlappe, in Schottland blieb die SNP stärkste Kraft ohne absolute Mehrheit. Die britische Sozialdemokratie steht dabei durchaus für Schwesternparteien in Europa: Nach rechts verliert man Wähler aufgrund der zu liberalen Kultur- und Einwanderungspolitik, nach links aufgrund der Unterstützung (oder zumindest zu schwachen Abgrenzung) für Israel. Dazu kommt die wirtschaftlich verheerende Kriegspolitik (und davor Lockdowns) die das Leben für viele Bürger immer schwerer macht.
In UK ist der Aufstieg neuer politischer Kräfte nicht mehr aufzuhalten. Reform UK hat sich als dritte (oder gar zweite) Kraft etabliert und bekommt mit Restore Britain bereits Konkurrenz. Für Starmer werden die nächsten Jahre durch den Verlust an Macht auf kommunaler Ebene sicher nicht einfacher.
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Bis 2029 ist es leider noch lange hin. Bis dahin hat die Labour Party das Land längs in eine Überwachungsdystopie à la 1984 umgewandelt. Dann gibt es auch keine Opposition mehr… Orwells Werk ist ja offenbar für die Globalisten-Marionetten keine Warnung, sondern eine Anleitung.
Ich wünschte, es würde in Buntschland mit der AfD so schnell gehen – weg vom Klimagedöns und vom Banderastan-Krieg.
Das dürfte für das komplette Rest-Europa genau so gelten, von gehirngewaschenen linksgrünwoken Fraktionen die immer noch die Parlamente besiedeln und von Soros finanzierten Splittergruppen vielleicht abgesehen. Wäre das Regime in Brüssel – so muss man das ja inzwischen bezeichnen – gewählt, wäre zumindest die Chefinnenetage einschliesslich der baltischen Kriegstreiberin schon längst gesäubert. So hieß das früher in totalitären sozialistischen Systeme.
Wobei wir aufpassen müssen nicht in die Falle zu tappen von der sich abzeichnenden Machtablösung Wunder zu erwarten. AFD, Meloni, evtl. auch Farage dürften schon längst „eingenordet“ sein und das Transhumanistenprogramm wird im Zweifelsfall stumpf weiter umgesetzt.
An UK wird man gut beobachten können wie das System reagiert.
An ihren Taten wirst du sie erkennen….
1) Selbsverteidigungsrecht Israel
2) CDBC
3) Dig. ID
„How do you kill the Globalist Hydra
How do we avoid becoming Slaves on a Globalist Plantation?“
Bruce Cain – May 26, 2025
https://brucecain.substack.com/p/how-do-you-kill-the-globalist-hydra