Skurrile Studie behauptet 80 Prozent Wirksamkeit der mRNA-Spritzen in Pflegeheim

7. April 2026von 6,2 Minuten Lesezeit

Es werden noch immer neue Studien veröffentlicht, die eine hohe Wirksamkeit der mRNA-Spritzen gegen Infektionen belegen sollen. Dazu werden Tricks angewendet und altbekannte wissenschaftliche Erkenntnisse über Antikörper ignoriert.

Es ist wieder einmal der Öffentlich-Rechtliche österreichische ORF, der titeltHohe Schutzrate durch Covid-19-Impfung“ und dann weiter schreibt: „Wiener Wissenschafter haben jetzt eindeutig den hohen Wert der Covid-19-Impfung für Hochbetagte belegt. In einem Pflegeheim mit Personen im mittleren Alter von mehr als 85 Jahren zeigte sich eine Schutzrate durch Impfung mit einer mRNA-Vakzine von rund 80 Prozent.

Sehen wir uns an, was die insgesamt 12 Autoren per 2. April 2026 im International Journal of Infectious Diseases zum Besten geben. Die Studie von Matthias Unseld et al trägt den TitelReal-world effectiveness and antibody responses of BNT162b2 vaccination in long-term care residents: a retrospective case–control study“ (Wirksamkeit unter realen Bedingungen und Antikörperreaktionen nach einer Impfung mit BNT162b2 bei Bewohnern von Langzeitpflegeeinrichtungen: eine retrospektive Fall-Kontroll-Studie).

Es wurde eine retrospektive Fall-Kontroll-Studie aus einer geriatrischen Langzeitpflegeeinrichtung in Wien, Österreich, durchgeführt. „38 Bewohner mit bestätigter SARS-CoV-2-Infektion wurden hinsichtlich Alter, Geschlecht und Ernährungsrisiko mit 76 nicht infizierten Kontrollpersonen abgeglichen. Die Impfwirksamkeit (VE) wurde anhand der Odds Ratios (ORs) für eine Infektion geschätzt. Die Antikörperkonzentrationen wurden bei geimpften Bewohnern ohne Vorinfektion analysiert, wobei eine adäquate Reaktion als ≥120,1 AU/ml definiert wurde.“

Als Ergebnis wird ein signifikant reduziertes Infektionsrisiko behauptet, was einer relativen Impfwirksamkeit von 80 % entspricht. Insgesamt sollen 82,8 % der geimpften Bewohner angemessene Antikörperkonzentrationen erreicht haben, wobei nicht festgestellt wurde um welche Antikörper es sich dabei gehandelt hat.

Sehen wir uns an, ob die Daten der Studie die Behauptungen stützen.

Geimpft wurde in der Einrichtung in der Zeit von Januar bis offenbar März:

„Die Datenerhebung umfasste eine retrospektive Auswertung der medizinischen und Laborunterlagen der Bewohner, wobei der Schwerpunkt auf COVID-19-Infektionen lag, die während des Ausbruchs im März–April 2021 auftraten. Diese Infektionswelle folgte auf die einrichtungsweite COVID-19-Impfkampagne im Januar 2021, in deren Rahmen die Bewohner zwei Dosen des mRNA-Impfstoffs BNT162b2 (BioNTech/Pfizer, Comirnaty) erhielten. Blutproben zur Bestimmung der Antikörperkonzentrationen nach der Impfung wurden zwischen dem 31. Mai und dem 15. Juni 2021 entnommen, etwa 12–14 Wochen nach der zweiten Impfdosis.“

Demnach wurde die zweite Impfdosis also bis bis spätestens etwa 12 Wochen vor Anfang Juni, also etwa Mitte März verspritzt. Wie zum Beispiel hier berichtet, galt 2021 laut den Behörden (in Österreich die AGES) folgende Regelungen:

Menschen, die sich eine der vier bedingt zugelassenen Substanzen verabreichen haben lassen, gelten zunächst als Ungeimpfte. Das bleiben sie bis einschließlich zwei Wochen nach der zweiten Spritze bei den Produkten von BioNTech, AstraZeneca und Moderna bzw. vier Wochen nach der vorerst einzigen Spritze von Janssen. Nur für eine derart „vollständig geimpfte Person“ ist ein so genannter Impfdurchbruch möglich. Dieser ist definiert „als das Auftreten einer laborbestätigten SARS-CoV-2-Infektion mit klinischer Symptomatik bei einer Person mit vollständiger Impfung.

Also galten Heiminsassen, die Mitte März die zweite Spritze erhielten erst ab Ende März als „vollständig geimpft“ und davor als ungeimpft.

Die Studien Population wird so beschrieben:

Die Studie umfasste 350 Bewohner einer Langzeitpflegeeinrichtung. In die Studie wurden alle Bewohner einbezogen, die bis Juni 2021 nach einer Impfung positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden (n = 38). Jede infizierte Person wurde anhand von Alter, Geschlecht und dem vor der Infektion gemessenen Geriatric Nutritional Risk Index (GNRI) mit zwei nicht infizierten Bewohnern abgeglichen, was zu einer Gesamtstichprobengröße von 114 Bewohnern führte (38 infizierte, 76 nicht infizierte Kontrollpersonen).

(The study site included 350 residents of an LTC facility. The study included all residents who tested positive for SARS-CoV-2 as of June 2021, after vaccination (n = 38). Each infected individual was matched with two non-infected residents based on age, sex, and Geriatric Nutritional Risk Index (GNRI) measured prior to infection, resulting in a total sample size of 114 residents (38 infected, 76 non-infected controls).)

Nochmals: Hier steht „nach einer Impfung positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden (n = 38)

Nochmal einmal: 38 Geimpfte wurden per PCR-Test als infiziert befunden.

Weiter unten bei den Resultaten der „Wirksamkeit der Impfung“ (Vaccination effectiveness) wird das aber entscheidend modifiziert:

„Von den 94 geimpften Bewohnern erkrankten 25 (26,6 %) an einer SARS-CoV-2-Infektion, während bei 13 der 20 ungeimpften Bewohner (65,0 %) Infektionen auftraten“

(Among the 94 vaccinated residents, 25 (26.6%) developed a SARS-CoV-2 infection, whereas infections occurred in 13 of the 20 unvaccinated residents (65.0%) )

Aus den 38 Geimpften wurden plötzlich nur 25 Geimpfte und 13 Ungeimpfte. Aus den 114 Geimpften wurden 94 Geimpfte und 20 Ungeimpfte.

Erklärung siehe oben: Geimpft war man erst ab zwei Wochen naach der zweiten Impfung. Es werden also 13 Geimpfte zu Ungeimpften erklärt und daraus errechnet sich eine relative Impfwirksamkeit von 80 Prozent.

Es war seit März 2021 bekannt, dass Geimpfte häufig kurz nach der Impfung anfälliger für Infektionen waren wie hier über eine dänische Studie berichtet.

Von 0 bis 14 Tage nach der ersten Dosis war das Risiko einer Covid-19-Infektion bei den Geimpften erheblich erhöht:

  • Demnach hatten geimpfte Bewohner der Heime ein um 40% höheres Risiko einer SARS CoV-2 Infektion als ungeimpfte.

  • Die Angehörigen der Gesundheitsberufe hatten sogar ein um 104% höheres Risiko, sich zu infizieren.

Das zeigte diese Tabelle aus der Studie:

Die erhöhte Anfälligkeit für Infektionen nach Impfung erschließt sich bereits mit 5 Sekunden konzentriertem Nachdenken. Die Impfung verursacht eine angeblich ungefährliche milde Infektion, auf die das Immunsystem durch die Bildung spezifischer Abwehrstoffe reagieren soll. Dadurch wird es unmittelbar nach der Infektion für einige Tage bis Wochen geschwächt. Deshalb darf man auch NIE mitten in eine Epidemie hineinimpfen!

Aus der erhöhten Infektionsgefahr nach der Impfung konstruiert die Studie von Matthias Unseld et al eine Impf-Wirksamkeit von 80%. Skurril!

Fehlerhafte Behauptungen zu Antikörpern

Dies ist nicht die einzige Studie, die sich pauschal auf irgendwelche Antikörper-Titer beruft und daraus einen Schutz ableitet. Das ist falsch!

Es gibt vier Subtypen von Antikörpern. IgG1 und IgG3 wirken der Infektion entgegen, sie neutralisieren Viren und führen sie der Vernichtung zu.

Der Subtyp 4 hingegen bremst das Immunsystem und die Virus Clearance, fördert und verlängert also die Krankheit.

Immunglobuline werden gegen allgemeine Immunschwäche verordnet und es gibt sie gegen spezifische Krankheiten. Bei diesen Medizinprodukten wird die Zusammensetzung der Antikörper Subtypen in der ‚Summary of Product Characteristics‚ (SMPC – Ärztliche Fachinformation) gleich zu Beginn angegeben. Hier für das Produkt Kiovig von der EMA Webseite:

Wir sehen hier ein zugelassenes Immunglobulin, das nur 1,7% der schädlichen IgG4 Antikörper enthält. Zig Studien haben mittlerweile gezeigt, dass die mRNA-Spritzen erhebliche Anteile von IgG4-Antikörpern produzieren, die die Abwehr von Infektionen verschlechtern. Und sie können andere Krankheiten verursachen, die als ‚IgG4-assoziierte Erkrankungen‘ bekannt sind.

Fazit

Sind diese Fakten den 12 Autoren der Studie unbekannt? Oder wurden sie wissentlich ignoriert?

Von den Infektionsdaten her beweist die Studie das Gegenteil der behaupteten Wirksamkeit. Der Teil über Antikörper sagt genau gar nichts aus, da die entscheidenden Informationen fehlen.


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7 Kommentare

  1. Dorothea 7. April 2026 um 8:41 Uhr - Antworten

    Meine Mutter verstarb Anfang März 2021 in einem Wiener Pflegeheim, alleine, als Mutter von sieben Kindern, nach der 2. C-Impfung. Später erzählte uns eine Pflegerin, dass knapp in einem Jahr ein fast kompletter Austausch der Heimbewohner, in jenem Pflegeheim, stattfand.

  2. Gabriele 7. April 2026 um 8:32 Uhr - Antworten

    Die Bevölkerungsreduktion wirkt. Was sollte man sonst dazu sagen. Und nachdem man genau das will, wird auch keiner etwas dagegen tun. Und das ist erst der Anfang…

  3. Swiss-Tom 7. April 2026 um 7:04 Uhr - Antworten

    Fakt ist in der Schweiz: Vor Corona musste man sich 5-6 Jahre vor dem Eintritt ins Altersheim anmelden und ewig warten, bis man einen Platz bekam. Heute kann man anrufen und morgen einziehen. Keine Wartefristen und viele freie Zimmer. Das dank der Impfung!

    Schockierend, wenn ich mein Umfeld ansehe. So viele Todesfälle! Turbo-Krebs, Herzversagen, Hirnblutungen usw.. habe die letzten 3 Jahren viele Freunde, Verwandte und Kollegen verloren. Das gab es in dieser gehäuften Form vor Corona nie!

    Köstlich ist, wie die Schweiz immer von Long-Covid spricht und alles darauf schliesst. Neues Wort für Impfschäden.

    • Almut 7. April 2026 um 8:07 Uhr - Antworten

      Kann ich bestätigen: Eine Freundin von mir arbeitet als Fußpflegerin in Altenheimen und erzählt mir, dass nach der Impferei in den Altenheimen die Leute sterben würden wie die Fliegen und plötzlich 40! Plätze frei waren, man hatte sonst immer 1 – 2 Jahre auf einen freien Platz warten müssen. Es ist so traurig!

  4. Daisy 7. April 2026 um 7:01 Uhr - Antworten

    Wieder eine bezahlte Studie – Zweck: Euthanasie.

    • Hausmann_Alexander 7. April 2026 um 7:51 Uhr - Antworten

      Was wäre passiert, wenn nicht
      alle Staatsoberhäupter gegen Covid „geimpft“ hätten?

      Der damalige Bundeskanzler in Deutschland Olaf Scholz sagte:
      „Es wird keine Impfpflicht geben.“

      Und nur 48 Std. später wurde das widerrufen.

      Später sagte er sogar:
      „Mit einer Pistole an der Schläfe lässt sich nur über seine eigene Kapitulation verhandeln.“

      Hier auch noch eine andere Quelle, warum „Skurrile Studie behauptet 80 Prozent Wirksamkeit der mRNA-Spritzen in Pflegeheim“ von TKP als skurril
      bezeichnet wird:

      „Die Studie: Kaum langlebige Immunzellen nach mRNA-Impfung

      Die NIH-Forscher untersuchten Knochenmarkproben von Personen, die 2–5 Dosen eines mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Das Ergebnis:

      Kurzlebige Antikörperzellen: zahlreich
      Langlebige Plasmazellen gegen SARS-CoV-2: kaum vorhanden
      Antikörper: fielen rasch ab, oft innerhalb weniger Monate
      Zum Vergleich:

      Bei Tetanus- oder Masernimpfungen findet man große Mengen langlebiger Plasmazellen.
      Diese sorgen für Jahres- oder Jahrzehnte anhaltenden Schutz.
      Bei den COVID-mRNA-Impfungen fehlte genau dieser Mechanismus.“

      Quelle:
      un cut news.ch
      6.11.25
      „Neue Knochenmark-Studie entlarvt die Impfversprechen: Der langfristige Schutz war nie realistisch“

      • Daisy 7. April 2026 um 8:10 Uhr

        Eh nicht, weil die bloßen Antikörper gegen die Spikes nix besagen, außer vielleicht, dass sich eine Autoimmunerkrankung anbahnen könnte. Die T-Zellen sind ausschlaggebend. Antikörper bleiben nicht erhalten, wenn sie nicht gebraucht werden.
        https://de.scienceaq.com/Biologie/1006377196.html

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