Elektroautos können Tage nach gelöschtem Brand in Flammen aufgehen.

9. Februar 2025von 3 Minuten Lesezeit

Die britischen Feuerwehrchefs warnen die Öffentlichkeit vor der enormen Brandgefahr durch Elektrofahrzeuge. Aufklärung ist deshalb besonders nötig, da die Regierung ein Verbot für neue Benzin- und Dieselfahrzeuge plant. Im Gleichklang mit dem UK plant dies bekanntlich auch die EU.

Beschädigte Fahrzeuge könnten in „explosive“ Flammen aufgehen und Brände könnten Tage nach dem vermeintlichen Löschen wieder aufflammen, so das National Fire Chiefs Council (NFCC), die professionelle Stimme des britischen Feuerwehr- und Rettungsdienstes. Brände könnten auch giftige Dämpfe freisetzen und selbst das Wasser, das zum Löschen von Bränden bei Elektrofahrzeugen verwendet wird, könnte giftig werden und die Umwelt verschmutzen.

In einer eindringlichen Erklärung an die Abgeordneten forderte der NFCC, dass an den Ladestationen für Elektrofahrzeuge im ganzen Land Warnhinweise angebracht werden.

„Es ist von größter Bedeutung, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Elektrofahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien betrieben werden, die schwere und potenziell explosive Brände verursachen können, wenn sie fehlerhaft oder beschädigt sind (mechanisch oder elektrisch) oder extremer Hitze ausgesetzt sind.

„Ein thermischer Durchgehen kann zur Bildung giftiger Dämpfe und Gase wie Kohlenmonoxid, Fluorwasserstoff und Chlorwasserstoff führen.

Brände von Elektrofahrzeugen stellen neue Herausforderungen für die Feuerwehr und Rettungsdienste dar, da die Bekämpfung eines Elektrofahrzeugbrandes große Mengen an Wasser erfordert und das Feuer sich Stunden oder manchmal Tage später erneut entzünden kann.

Löschwasser, das durch Batteriebrände mit Chemikalien verunreinigt ist, ist gefährlich für die Umwelt.“

Zu dem thermischen Durchgehen von Batterien und Bildung giftiger Dämpfe und Gase gibt es eine ganze Reihe von Studien, die zu ähnlichen Ergebnissen kommen, wie etwa Liming Yuan 2020.

Das NFCC betonte, dass es von entscheidender Bedeutung sei, der Öffentlichkeit Sicherheitsinformationen zur Verfügung zu stellen, und sagte: „Es sind klarere öffentliche Informationen über die Fehlermeldung an Ladestationen für Elektrofahrzeuge erforderlich.

Ladestationen für Elektrofahrzeuge können auch Informationen über die Warnzeichen eines Elektrofahrzeugbrands und darüber liefern, was zu tun ist, wenn ein Elektrofahrzeugbrand vermutet wird oder eintritt.“

Die Kommentare wurden in einer schriftlichen Stellungnahme an Abgeordnete abgegeben, die sich mit den Fortschritten bei der Installation von Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Vorbereitung auf die Umstellung auf Elektrofahrzeuge befassen.

Die kolonialistische und woke Labour-Regierung plant, den Verkauf von Neuwagen, die ausschließlich mit Verbrennungsmotoren betrieben werden, bis 2030 zu beenden, nachdem die vorherige konservative Regierung das Verbot auf 2035 verschoben hatte.

Alle neuen Autos und Lieferwagen müssen bis 2035 außerdem zu 100 % emissionsfrei sein, abgesehen natürlich von den Emissionen und massiven Umweltschäden die bei der Produktion und beim Abbau von Lithium sowie seltenen Erden entstehen. Die Schäden wurden aber in die ehemaligen Kolonien in Afrika verlagert, mit neokolonialistischen Modellen und Methoden.

Die britische Regierung gibt an, ihr Ziel, bis 2030 mindestens 300.000 Ladestationen einzurichten, zu erreichen, obwohl ihre Verkehrsbehörde erklärt, dass dies bei einem Bedarf von bis zu 730.000 Ladestationen weit hinter den Anforderungen zurückbleiben könnte.

Elektrofahrzeuge sind häufig ohne ersichtlichen Grund in Brand geraten – nicht nur beim Laden. Diese Brände haben massive Schäden an Mehrfamilienhäusern, Tiefgaragen, Einkaufszentren und Privathäusern mit eingebauten Garagen verursacht.

Das ist im folgenden Video gut zu sehen:


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8 Kommentare

  1. Jan 10. Februar 2025 um 19:07 Uhr - Antworten

    Ja, aber die Wähler wollen das so! Die finden das total super. Endlich mal nicht rräächtss!

  2. cwsuisse 10. Februar 2025 um 17:11 Uhr - Antworten

    Der Privatmann kann sich schützen: Erwerb eines weitgehend oder komplett elektronikfreien Automobils, welches zeitlich nahezu unbegrenzt reparaturfähig ist. Letzter verfügbarer Neuwagen dieser Gattung in Deutschland war bis vor kurzem der Lada Niva 4WD (teilweise immer noch bei Händlern als Re-Import aus Bulgarien neu verfügbar).

    • Jurgen 11. Februar 2025 um 14:26 Uhr - Antworten

      Oder man fährt halt einen Oldtimer statt eines Youngtimers. Dann hat man auch nicht die dauernde Bespitzelung im Fahrzeug…

  3. Traeumer 9. Februar 2025 um 21:30 Uhr - Antworten

    Da es einen erheblichen Abrieb der Reifen von Autos gibt und die größere Beschleunigung von e-Autos diese Abrieb größer machen dürfte als er bei Verbrennern ohnehin ist, sind diese Fahrzeuge nicht emmissionsfrei. Ist die Tätigkeit der Batterie im Normalbetrieb wirklich frei von Emissionen?

  4. Antermoya 9. Februar 2025 um 19:59 Uhr - Antworten

    Als vor Jahren Lithium in Batterien in der Sportbootschifffahrt auftauchte, sagte man relativ schnell, daß Lithium-Phosphat in den Batterien die harmlose Variante sei.
    Ob das heute auch noch so stimmt, darf gerne bezweifelt werden. Wie sich dann alte, x-mal geladene LiPo-Akkus gegen Ende ihrer Lebensdauer verhalten, werden wir sehen und könnte lange Gesichter verursachen.
    In der Schweiz in Steckborn war vor Jahren ein Lithiumakku eines Modellautos Ursache für einen Großbrand in der dicht verbauten Altstadt. Ein Wunder, daß solche Brände eher die Ausnahme, denn die Regel sind.

  5. Jurgen 9. Februar 2025 um 18:49 Uhr - Antworten

    Solange die Batterie nicht von einem Schutzgas- oder Vakuumpuffer umgeben ist, wirkt der Luftsauerstoff mit dem Lithium quasi sprengstoffartig, sollte eine der Batteriezellen undicht werden, so dass die Nachbarzellen mit hochgehen, spätestens aber durch die immense Hitze des Brandes. Einzige Ausnahme ist der Lithiumtitanat Akku, der aber vom Leistungsgewicht her abgeschlagen ist, aber dabei 35000 100% DOD Zyklen bietet und im Perforationsfall nur qualmt und nicht brennt.

  6. local.man 9. Februar 2025 um 18:33 Uhr - Antworten

    Ja die schöne Werbung ist nicht die Realität.
    Ich hatte schon davon gelesen, das Fähren keine E-Autos mehr akzeptieren und mitnehmen, eben wegen der Brandgefahr.
    Es ist also definitiv keine Seltenheit, sonst würde man so nicht reagieren.

    Solche aufklärenden Filme dürfte man aber eher weniger bis gar nicht in der Presse der Herrschenden finden, da man immer versucht, die Vorteile darzustellen und die Nachteile kleinzureden oder zu verschweigen, was angesichts dieser Bilder auch klar ist, denn wenn die Leute darüber aufgeklärt werden würden, so wie man sie ständig per Propaganda belügt, dann würde der E-Auto Markt wohl stark bis komplett einbrechen.

    Ich sage nicht, dass ich gegen sowas bin. Wenn es ausgereift und am Ende besser in sogut wie allen Aspekten gegenüber den bisherigen Verbrennern ist, dann her damit.
    Ansonsten, weiter forschen und Entwickeln.
    Ich denke mal so würden alle diese Technologien in einer echten Demokratie gewertet werden.

    Ist unser System grad gut, dann schauen wir uns neue Sachen an, wenn sie klar eine Verbesserung darstellen, werden sie aufgenommen, sonst lehnen es sogut wie alle ab und das heisst nicht niemals, sondern aktuell nicht, merzt die Fehler und Probleme aus und wir sprechen uns ins 5,10 oder 20 Jahren wieder.

    Aktuell aber haben wir ja das Gegenteil.. Es wird diktiert und dann lebe mit dem Schaden, mit Pech, verbrennst du oder deine Kinder im Fahrzeug.
    Wie läuft es immer ab. Gewinne privatisieren, die Verluste auf allen Ebenen, trägt die Masse. Jene Masse, die alles macht, alles bezahlt, aber nichts zu sagen hat und wenige stetig reicher machen darf und somit deren Macht mehrt, die dann wieder gegen die Masse intervenieren. Das man das überhaupt mitmacht…

    • cwsuisse 10. Februar 2025 um 17:14 Uhr - Antworten

      @ local.man: Akkubrände bei E-Autos sind nicht häufig, aber auf Fähren und in Garagen fatal, weil es meist zu einem Großbrand kommt. Ist die Garage ans Haus angebaut, fackelt die Hütte gleich mit ab (siehe Videos aus den USA).

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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