IS-Terror: USA verhindern Taylor-Swift-Konzert in Wien

8. August 2024von 3 Minuten Lesezeit

Ein IS-Krieger wollte „Ungläubige“ rund um ein Taylor-Swift-Konzert in Wien töten. Er wurde gestoppt – allerdings erst nach Zuruf aus den USA.

Sie haben es sicher mitbekommen, denn die Medien kennen aktuell kein anderes Thema. Dieses Wochenende wären drei Konzerne des Popstars und liberale Ikone Taylor Swift geplant gewesen. Doch die Konzerte wurden am Mittwoch abgesagt. Der Grund sind Terrorpläne von Islamisten. Österreichs Polizei nahm die IS-Krieger fest. Doch die Sicherheit der Konzerte kann offenbar nicht gewährleistet werden. Was aber im Medienwirbel untergeht: Der Zugriff der Polizei erfolgt nach einer Meldung der US-Geheimdienste.

Österreich unter CIA Kontrolle

Viel gibt man der Öffentlichkeit nicht preis. Aber zumindest ist bekannt, dass ein US-Dienst, ob NSA oder CIA, Österreich gewarnt hat. Edward Snowden ist damit wieder einmal bestätigt. Big Brother aus Washington beobachtet dich. Die USA bekommen es mit, wenn ein Jugendlicher in einem niederösterreichischen Dorf einen Schwur – per Video – auf den Islamischen Staat ablegt (das soll der ISler getan haben). Eine andere mediale Erklärung ist, dass er „den USA ins Netz“ ging, als er sich per Messenger-Dienst mit zwei Komplizen über die Anschlagspläne ausgetauscht habe. Die österreichischen Dienste merken es aber offenbar nicht.

Österreich, wie die aller meisten Staaten in der EU, sind jedenfalls nur Passagier und von den USA abhängig. Obwohl es öfter heißt, dass vor allem Wien ein sicherer Hafen für russische Dienste und Agenten wäre. Über amerikanische Agenten liest man allerdings nie etwas. Es sind aber die US-Amerikaner, deren Arm so weit reicht, dass ein Konzert in Wien abgesagt werden muss.

Besonders brisant natürlich, wenn man dann auch noch bedenkt, dass die USA eine wesentliche Rolle bei der Gründung des IS gespielt haben, das geht zumindest aus Dokumenten hervor, die Wikileaks veröffentlicht hat. Dort hätte er bekannt gegeben, dass er den IS unterstützt. Nun soll er geständig sein, sagen die Medien. Der 19-Jährige soll österreichischer Staatsbürger und angeblich nordmazedonischer Abstammung. Bei der Einvernahme dürfte er keine Reue gezeigt haben – schreiben aktuell Boulevard-Medien – stattdessen soll er erklärt haben, dass er „Ungläubige töten“ hätte wollen.

Ein Beigeschmack, eine Skepsis, dass vielleicht alles inszeniert ist, bleibt natürlich immer. Allerdings: Der Imageschaden für Österreich und vor allem Wien ist heftig. Man schafft es also nicht mehr, ein Konzert zu organisieren. Insofern ist eine reine Inszenierung schwer denkbar. Vermutungen in diese Richtung gibt es aber vor allem von progressiver Seite, die glauben, es handle sich um „Wahlkampf“ der ÖVP.

Andere erklären, dass der „strenge Datenschutz“ innerhalb der EU Schuld wäre, dass man die US-Dienste benötigen würde. Auch das ist Blödsinn. Denn auch Österreichs Dienste können (und tun es) bei Telegram mitlesen. Sie haben allerdings, das ist richtig, weit weniger Mittel als die USA. Dazu kommt die Frage, wie diese Mittel eingesetzt werden, ob man eher „Impfverweigerer“ überwacht als Islamisten. Für den Staat Österreich ist es eher peinlich, dass ein ausländischer Dienst benötigt wird, wenn ein eigener Staatsbürger per Video (!) die Treue auf den Islamischen Staat schwört. Oder wie es ein ehemaliger österreichischer Abgeordneter heute formuliert: „Der österreichische Staatschutz heißt CIA.“  Damit ist man vom „guten Willen“ der USA abhängig. Hätte die CIA weggeschaut, hätte islamistischer Terror in Wien möglicherweise zugeschlagen.

Bild „The CIA Intelligence“ by Truthout.org is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

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10 Kommentare

  1. Jurgen 8. August 2024 um 22:32 Uhr - Antworten

    Wer bitte ist Taylor Swift?

  2. Andreas N. 8. August 2024 um 19:57 Uhr - Antworten

    Die Absage des Konzerts ist für die Fans eine riesige Enttäuschung. Vielleicht erinnern sich einige ältere Semester wie stark ein solches Erlebnis in jungen Jahren prägt, wie motivierend, inspirierend und schööön ein livekonzert sein kann. Das ist ein Glücksverlust der durch nichts zu ersetzen ist. Es spielt überhaupt keine Rolle ob mir ihre Musik persönlich gefällt, aber ja, bin 55 und finde einiges sehr hörbar.
    Es ist ein riesengroße Blamage und zeigt wie heruntergekommen Österreich mittlerweile ist. Österreich ist zwar klein und als Markt eher bedeutungsarm, bei Künstern und Sportlern aber sehr beliebt und angesehen. Es wird schwierig diesen Status wieder zu erlangen, mit Politikern die nicht einmal kapieren was da abgeht (ludwig, nehammer, …) ist es jedoch chancenlos. Femizide, Messerattacken aus dem Nichts, Vergewaltigungen – Alltag in Wien 2024.
    Der Angriff auf eine Künstlerin werte ich darüber hinaus als zutiefst frauenfeindlich. Es ist kein Zufall, dass keine Männerband oder kein Fußballspiel attackiert werden sollte. Nochmal: es spielt keine Rolle ob mir/euch die Künstlin etwas bedeutet oder nicht – es geht um die maximale Einschüchterung weiblicher Acts. Die Fans in Wien geben übrigens die passende Antwort und singen seit Stunden vor dem Stephansdom ihre Songs. Recht so. Brüllt und singt es raus!!

  3. Dr. Hans-Joachim Kremer 8. August 2024 um 18:36 Uhr - Antworten

    Könnte es sein, dass die Dame einfach nicht genügend Tickets verkaufen konnte?
    So wie neulich Lena?

    • Andreas N. 8. August 2024 um 19:45 Uhr - Antworten

      hehe, lustig: 3x Happel-Stadion ausverkauft, der ganze Verkauf dauerte 10 min und fand vor einem Jahr statt. sie hätte aber auch 5x geschafft. Also diese Vermutung ist eine völlige Fehlannahme. LG

  4. baueranton 8. August 2024 um 17:34 Uhr - Antworten

    Das uns der große Bruder permanent anhört ist spätestens seit Merkels abgehörtes Handy bekannt. Aber das Schlimme daran ist, das die Amis nur das weitergeben was ihnen nutzt oder Warnungen erfinden.. Die waren 100 % auch über den Überfall der Hamas informiert. Warum mun nun Österreich gewarnt hat bleibt denen ihr Geheimnis. Wahrscheinlich brauchte man eine islamische Schlagzeile um einen Schlag gegen den Libanon oder den Iran glaubwürdiger zu machen.
    Ich glaube nicht so recht an diesen Anschlag. Swift ist doch längst von der aUS Propaganda vereinnahmet.

  5. audiatur et altera pars 8. August 2024 um 16:49 Uhr - Antworten

    Wer ist Taylor Swift? Im Ernst: Die Abhängigkeit (und ensprechende Erpressbarkeit) der Kleinen von den Großen ist nicht wirklich neu. Spitz bemerkt wundert’s mich allerdings, dass so rasch gehandelt wurde. Politisch hat ja so ein Innenminister in Ö null komma nuss zu befürchten, wenn es vor seinen Augen „terrort“. So ein „Lebensgefährder“ wird dann sogar aufgrund chronischen Personalmangels der Herr Corona-Karl im Kanzleramt. „Leistungsträger“ eben, wie sie im Buche stehen. Ist die Nationalbank eigentlich buchführungspflichtig?

    • Dorothea 8. August 2024 um 17:11 Uhr - Antworten

      Warum rasch gehandelt? Angeblich waren die Anschlagspläne schon länger bekannt. Wenn dies stimmt, warum ging die Warnung nicht früher raus? Damit hätte man den Konzerttouristen wenigstens die Anreise- und Hotelkosten erspart. Aber das bringt natürlich auch Geld in die Kassen.

  6. Reinhard Hardtke 8. August 2024 um 15:58 Uhr - Antworten

    „Messenger-Dienst … Die österreichischen Dienste merken es aber offenbar nicht.“

    Tja, die österreichischen Dienste betreiben ja auch die Messenger Dienste nicht ;-). Wie heißt es doch so schön: Kein Terroranschlag ohne den Segen der (amerikanischen) Dienste. Wenn da mal nicht etwas dran ist.

    • Vortex 19. August 2024 um 16:05 Uhr - Antworten

      Nachtrag: Nachdem Taylor Alison Swift zu ihren Swifties (Fangemeinde) speziell zu den abgesagten Konzerten in Wien sich immer noch nicht geäußert hatte, ist es durchaus vorstellbar, dass sie direkte Anweisungen vom CIA erhielt, was auch das permanente Schweigen (tinyurl.com/537cnymj) beinhaltet …

      Fazit: Damit wurde letztlich eine Verschärfung der Überwachung in Österreich eingeleitet (ein Eldorado für Nehammer), sowie die digitale Erfassung aller Swifties die bereits für Wien reserviert waren, da alle Eintrittskarten ja personalisiert waren.
      Für die meisten Swifties wird die Erwartung auf ein Wiederkommen in Wien erhöht und es heißt ja „The show must go on“ (tinyurl.com/2rkkxpsr, tinyurl.com/mryb8edx) …
      Musikindustrie – Projekt Monarch: (tinyurl.com/4fp3uy2m)

      • Vortex 10. September 2024 um 22:20 Uhr

        Update: Erst nach 2 Wochen äußerte sich Taylor Swift (tinyurl.com/4te4kcb7, tinyurl.com/avxmv32b) zur erfolgten Konzertabsage in Wien und ihrer langen Schweigezeit, aber was auch immer die wahren Gründe für die lange Bedenkzeit waren, die meisten Fans kennen diesen speziellen Hintergrund (tinyurl.com/5dfd82z5) mit Sicherheit (noch) nicht …

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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