BioNTech: Milliardenverlust aber Ausblick bestens

6. August 2024von 2,9 Minuten Lesezeit

Der mRNA-Konzern BioNTech steckt tief im Minus und macht über eine Milliarde Euro Verlust im ersten Halbjahr 2024. Trotzdem rechnet man für das restliche Geschäftsjahr mit kräftigem Umsatz.

Am Montag hat BioNTech seine Geschäftsergebnisse für das zweite Quartal 2024 veröffentlicht. Zusätzlich gab man auch die eigenen Einschätzungen für die Geschäftsentwicklung bekannt. Investoren dürften erfreut sein: Denn der Biotech-Konzern und Pfizer-Partner rechnet noch in diesem Jahr mit einem satten Umsatz. Und das, obwohl man im ersten Halbjahr einen Verlust von mehr als einer Milliarde zu verzeichnet hat.

Verlust und kommender Gewinn

Im zweiten Quartal konnte der Konzern „nur“ 128,7 Millionen Euro umsetzen, damit verzeichnet man auch einen Nettoverlust von 807 Millionen Euro – alleine im zweiten Quartal. Warum das so ist, darauf gibt die Tagesschau – manchmal vermutet man auch eine PR-Abteilung der Biotechnologie dahinter – eine Antwort: „Impfstoffe“, seien „ohne Lockdown und Ausgangssperre“ nicht mehr so gefragt.

Doch der Ausblick für dieses Jahr ist weiterhin goldig: Man bestätigt nämlich die Prognose, dass der Gesamtumsatz für 2024 im Bereich von 2,5 bis 3,1 Milliarden Euro liegen wird. Allerdings lag auch der Umsatz im ersten Quartal nur bei rund 200 Millionen. Man rechnet also damit, dass man im zweiten Halbjahr 2024 mindestens 2,2 Milliarden Euro umsetzen wird können.

Machte man im ersten Halbjahr 2023 noch über 300 Millionen Euro Gewinn, verzeichnet man im selben Zeitraum 2024 über 1,1 Milliarden Euro Verlust.

Schnell wurde im Netz vermutet, dass diese Umsetze nur mit „Zwangsimpfungen“ zu erreichen wären. Allerdings besteht weiterhin ein milliardenschwerer Vertrag zwischen der EU-Kommission und Pfizer/BioNTech. Der Konzern erklärt, dass die Umsatzerwartungen auch darauf zurückzuführen ist. So habe man die Umsatzspanne von 2,5 bis 3,1 Milliarden verschiedene Annahmen berücksichtig. (explizit wird aber erwähnt, dass dies nicht alle Annahmen sind, die man in die Berechnung einfließen hat lassen):

Zeitpunkt und den Erhalt behördlicher Zulassungen und Empfehlungen; die Nachfrage nach dem COVID-19-Impfstoff und das Preisniveau; Risiken durch die Wertberichtigungen von Vorräten durch BioNTechs Kollaborationspartner Pfizer, die sich negativ auf die Umsätze von BioNTech auswirken könnten; die saisonale Varianz in der Verbreitung von SARS-CoV-2, die Impfrate, die voraussichtlich zu Nachfragespitzen im Herbst und Winter führen wird; Umsätze aus einem Pandemiebereitschaftsvertrag mit der deutschen Bundesregierung sowie Umsätze aus den Dienstleistungsgeschäften der BioNTech-Gruppe, bestehend aus InstaDeep Ltd., JPT Peptide Technologies GmbH und der BioNTech Innovative Manufacturing Services GmbH in Idar-Oberstein. Im Allgemeinen bleibt das Unternehmen 2024 weiterhin weitgehend von den Umsätzen abhängig, die in den Gebieten von BioNTechs Kollaborationspartner erzielt werden. (Hervohebung TKP)

Pfizer und der mRNA-Stoff soll also weiterhin die Kassen klingeln lassen, schreibt man zumindest in der Prognose. Der Bericht erschien just am Tag eines schwarzen Tages an den Börsen. Investoren könnte man damit also durchaus beruhigen. Auch BioNTech rutschte klar ins Minus.

Woher der große Umsatz also kommen könnte, wird sich zeigen. Verdächtigt darf auch ein „Kombinationsimpfstoff“, der im Geschäftsbericht erwähnt wird. So wird an einem „mRNA-basierten Programm zur Entwicklung eines Kombinationsimpfstoffs gegen COVID-19 und Influenza, das in Zusammenarbeit mit Pfizer entwickelt wird.“ Und die Studien würden vielversprechend aussehen – oh Wunder. Die Phase 3 Studie hat auch bereits die notwendigen Probanden zusammen. Ergebnisse erwartet man im Laufe des Jahres. Neben weiteren Covid-Impfstoffen wird weiterhin intensiv mRNA-Krebstherapien gearbeitet.

Bild „Biontech“ by Symposiarch is licensed under CC BY-SA 4.0.

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2 Kommentare

  1. triple-delta 6. August 2024 um 21:15 Uhr - Antworten

    Wo haben die ihr Konto. Von dem Kontokorrent kann man ja nur träumen.

  2. Daisy 6. August 2024 um 19:40 Uhr - Antworten

    So war das ja auch 2020 – zuerst die Spikung, dann die Plandemie, aus der man sich freispritzen lassen musste. Wie das Zeugs wirkt, war Nebensache. Das ist ja praktisch für Big Pharma, wenn man Polit-Marionetten hat, die de facto als Propagandaabteilung fungieren und auch gleich die Grundrechte aussetzen, Ungeimpfte einsperxen und diskreditieren, bis sie sich „pieksen“ lassen. Das war so ein Hit, das kommt jetzt laufend wieder. Am Programm stehen neben Krebs auch die Affenpocken, die Vogelgrippe (die theoretisch auch Menschen befallen könnte) und natürlich die neueste Mutation von Coronaviren.

    Was die Knebelverträge betrifft: wenn schon, so sollte das Zeugs wenigstens im Sondermüll landen… und nicht in den Oberarmen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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