Zehntausende Jahre altes Virus wiederbelebt

29. November 2022von 2,6 Minuten Lesezeit

Viren sind ein äußerst beliebtes Forschungsspielzeug, darum lässt man sich auch keine Gelegenheit entgehen, immer neue Puzzleteile aus der evolutionären Kiste zu holen.

Immer, wenn es weltweit etwas zu hören und zu sehen gibt, was auch nur ansatzweise nach Wissenschaft riecht, ist das bunte Populärmagazin „Spektrum der Wissenschaft“ ganz vorne dabei, damit die Leserschaft zu erfreuen. Und geht es um Viren, ist besondere Aufmerksamkeit sicher. Die gefrorenen Böden Sibiriens oder Kanadas geben ständig eine Menge totes Pflanzenmaterial, aber auch Tierkadaver frei, wie etwa ein „Mammutbaby“. Darin enthaltene Keime können allerdings tausende von Jahre erhalten bleiben und sogar wieder aktiv werden.

Man freut sich daher über die „Wiederbelebung“ eines zehntausende Jahre alten Virus durch ein Forscherteam rund um Jean-Marie Alempic vom CNRS in Marseille. Diesem soll es gelungen sein, 13 bisher unbekannte Virentypen Proben nachzuweisen, die von Funden aus den Permafrostböden der nördlichen Erdhalbkugel stammen. Im Abstract einer noch unveröffentlichten Pre-Print Studie in bioRxiv (nicht peer-reviewed) wird thematisch umrissen, dass ein Teil der aus dem Permafrost – natürlich durch den Klimawandel – freigelegten organischen Materie aus zellularer Materie wie Pro- und Eukarionten, aber auch aus „schlafenden“ Viren besteht. Über Letztere gäbe es nur wenige Veröffentlichungen, die zudem den Eindruck erweckten, solche „Zombie-Viren“ seien keine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Nicht wenige davon könnten uns jedoch gefährlich werden.

Die Virenbüchse der Pandora

Als Weltrekord bezeichnet man es, wenn Forscher es sogar schaffen, ein geschätzt 50.000 Jahre altes Virus, das im Eis überdauert hatte, in Laborkulturen wieder „zum Leben zu erwecken“. Dieser bisherige Rekordhalter ist ein Riesenvirus namens Pandoravirus yedoma, das Amöben infiziert und ist schon im gewöhnlichen Lichtmikroskop sichtbar ist. Es stammt aus einer Bodenprobe, die unterhalb (!) eines arktischen Sees genommen wurde (wo es besser auch geblieben wäre). Viele weitere Viren aus den Überresten toter Tiere konnten ebenfalls Amöben infizieren und erneut virulent werden. Von diesen wird es zweifelsohne Tausende im Permafrost geben, die auch Menschen infizieren „könnten“.

Wie man hier immer neue Risiken ausgräbt, kann sich der Durchschnittsverstand ausmalen. Ob uns allerdings das größte Risiko ständig von den damit herumspielenden Forschern droht, das zu vermuten, gehört sich natürlich nicht. Was schon so alles aus Laboren „entkommen“ ist oder noch entkommen kann, nur weil die kleinen und großen Frankensteins es niemals lassen werden, mit ihren geliebten Lego-Steinen herumzuspielen, davon haben wir einen Vorgeschmack wohl bereits erlebt. Der Forschung ist das aber noch lange nicht genug, denn es gibt ja immer neue lukrative Blumentöpfe zu gewinnen in diesem mehr als fragwürdigen viralen Roulette, das am Ende nur einem auf den Kopf fallen kann – uns selbst.

Bild von Florence D. auf Pixabay

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder.

© Dr. Gabriele Feyerer, Juristin, freie Autorin / Journalistin.


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23 Kommentare

  1. Aurelian 1. Dezember 2022 at 9:56Antworten

    Ich denke, die selbsternannen Pseudoeliten sollten sich warm anziehen, zumal viele von ihnen eher alt sind und auch immunologisch nicht gerade auf der Höhe. Irgend so ein Projekt könnte sie durchaus allen voran dahinraffen, denn ob sie sich vorher erfolgreich impfen können, ist nicht garantiert.
    PS: Übrigens hat man auch schon mit „extraterrestrischen“ Viren experimentiert, die nicht aus den 4 DNA- bzw. RNA-Bausteinen bestehen (es könnte ja sowas aus dem Weltraum in einem Meteoriten daherkommen, daher die Experimente). In den Tierversuchen stellte sich heraus, dass diese Viren für das Immunsystem gefährlicher sind, aber auch hier konnten sie von einem Teil der Tiere erfolgreich bekämpft werden). Der Bericht war vor paar Jahren sogar im ORF und anderen ÖR.

  2. Aurelian 1. Dezember 2022 at 9:47Antworten

    Ich finde es irgendwie ganz witzig, dass all diese Dinge bereits längst in SF-Romanen oder -Filmen thematisiert und vorweggenommen wurden…
    (da gibts doch sogar einen ö. Horrorfilm (einige Jahre alt), wo ein Virus aus dem tauenden Gletscher den Jagdhund dahinrafft und dann den Jäger und weitere Menschen…)

    • Rosa 1. Dezember 2022 at 18:36Antworten

      Pre-Teaching ?

  3. Jurgen 30. November 2022 at 11:34Antworten

    Was ein Schwachsinn! Die sollen erst überhaupt mal einen Virus isolieren. Ist bisher nicht gelungen. Virologie steht gleich neben Astrologie und Theologie.

  4. niklant 30. November 2022 at 10:02Antworten

    Neue Viren werden die Amerikanische Tötungsmaschine wieder auf Kurs bringen! Mit etwas Glück rotten sich diese Kriminellen Psychopathen selber aus, sofern sie ihre Labore mal im eigenen Land betreiben würden! Zum Glück gibt es ja in der EU genügend dumme kaufbare Politiker, die diese Labore genehmigen, um sich ein bisschen Geld für ihre Reichtümer zu sichern!

    • Stunning Greenhorn 30. November 2022 at 11:27Antworten

      Ihr Kommentar berührt eine Frage, die mich seit geraumer Zeit umtreibt, aber nach meiner Wahrnehmung kaum diskutiert wird: Angenommen, »die globalen Raubtiere« (Bezeichnung nach Peter Breggin) führen einen biologischen Krieg gegen die Menschheit (die Verbreitung der Erreger ist kaum zu verhindern). Fühlen sie sich selbst sicher? Falls ja, warum? Sind sie bereit sich selbst zu opfern? Falls ja, warum?

      Die schwelende Frage trat für mich mit Nachdruck in den Vordergrund, als in der ersten Oktoberhälfte 2022 aus Boston gemeldet wurde, dass man ein bei Mäusen wirksames Coronavirus auf achtzig Prozent Sterblichkeit aufgeblasen hatte. Sollte ein Erreger derartiger »Qualität« aus dem Labor entweichen — nach den Erfahrungen mit mehr als einem halben Dutzend Laborunfällen mit SARS-Coronaviren in China muss die Frage, ob Sicherheit gewährleistet werden kann, ohne Zögern mit » Nein!« beantwortet werden — kann die Menscheit offenbar einpacken.

      Möglicherweise gibt es keinen Grund zur Sorge und derartige Meldungen sind »lediglich« vorsätzliche Angstpropaganda, die einen bestimmten Teil der Bevölkerung erreichen, Köpfe und Herzen vernebeln sollen. Aber nach meinem Dafürhalten ist nicht ausgeschlossen, dass solche wahnsinnigen Forschungsvorhaben tatsächlich durchgeführt werden. Daher nochmals meine Frage: Fühlen sich die globlen Raubtiere vor der von ihnen ausgelösten Gefahr sicher und falls ja, warum?

      • Rosa 30. November 2022 at 13:08

        „Sollte ein Erreger derartiger »Qualität« aus dem Labor entweichen — …“,

        so würden, denke ich, Infizierte („Patienten 0“) gleich mal, sehr zeitnah, dem betr. Killererreger erlegen und eher kaum mehr Gelegenheit haben, andere anzustecken.

        Für Ebola etwa werden durchschnittlich 50 % Sterblichkeitsrate angegeben, wobei Frühsymptome ad hoc einsetzen und nach rd. 3 Tagen schwerere dazukommen.

        Weit würde demnach eine mit zu 80 % letalen Erreger belastete Person ab Infektion nicht kommen.

      • niklant 1. Dezember 2022 at 1:32

        @Stunning Greenhorn – Ich bin nie großartig an Politik Interessiert gewesen! Meine Erfahrungen im Bereich Strahlenschutz haben mir die Erfahrungen zur Vorsicht zu leben geweckt! Ihre Frage, ob ich mich sicher fühle, kann ich nur mit „Nein“ beantworten, weil diese kranken Experimentier-Irren mit ihren Versuchsreihen eines Tages den Fehler machen, der nur wenige Leben zurück lässt. Wenn ich mich Opfere, dann bereits durch meine offenen Meinung in vielen Foren! Wer nicht Konform denkt und Redet wird entsorgt, das kommt noch! Wenn ich mein Leben mit Waffengewalt verteidigen muss, dann nur gegen Reiche und Korrupte Politiker, die denken sie könnten ein Stück vom Kuchen abhaben! Genau diese Personen, die heute noch den Reichen dienen, werden in einer nahen Zukunft ausgedient haben und ebenfalls entsorgt werden. Entweder hören wir auf zu Leben oder fangen an über unsere Korrupten Politiker neu zu urteilen! In jedem Fall liegt die Entscheidung am ende nicht bei den Reichen, weil sie ihre Mordlust nicht überleben!

  5. Glass Steagall Act 29. November 2022 at 23:58Antworten

    Alte Viren von vor tausenden Jahren halte ich nicht für gefährlich, da ihre genetische Information in den heutigen bereits enthalten ist. Unser Immunsystem wird sie erkennen.

    Vielmehr unangenehmer dürften die im Labor auf Tödlichkeit getrimmten und genetisch manipulierten Viren sein. Irgendwann hat man genau das Virus designt, welches fast die gesamte Menschheit auslöschen könnte. Und wir wissen ja bereits, dass genau daran fieberhaft gearbeitet wird.

    • Dominik 30. November 2022 at 8:32Antworten

      Glass Steagall Act
      29. November 2022 at 23:58Antworten

      Nein. Unser Immunsystem kann keine Viren bekämpfen mit denen es noch nie oder über Jahrtausende nicht mehr in Kontakt war.
      Wäre dem so dann hätte es die Südamerikanischen Ureinwohner, nach der Landung der Spanier und Portugiesen nicht dahingerafft wie die Fliegen.
      Die Europäer haben dort, den Ureinwohnern völlig unbekannte Viren und Bakterien eingeschleppt, die zig mal mehr Todesfälle verursacht haben als die kriegerischen Auseinandersetzung.
      Sollte allgemein bekannt sein.

      • Glass Steagall Act 30. November 2022 at 12:04

        Ich denke die von Ihnen beschriebenen Mutationen sind erst viel später nach der Übersiedelung der Ureinwohner nach Südamerika in Europa entstanden und haben dann in ihren Wirten in Europa kräftig mutiert.

  6. Rosa 29. November 2022 at 17:47Antworten

    Solche Tierreste werden schon seit vielen Jahrzehnten entdeckt. Wenn die Uraltkadaver bakteriell/viral so gefährlich sind, müsste es ja eigentlich entsprechende Opfer unter den früheren Ausgrabern und Forscher gegeben haben. Ich interessiere mich seit langem für Archäologie, aber von so etwas habe ich noch nicht gelesen.

    Das hier riecht nach another fearful Story. Neuer Stoff für Hollywood, Fortsetzung für „Fluch der Mumie“?

  7. federkiel 29. November 2022 at 16:17Antworten

    Da gab es schon 2014 eine Veröffentlichung:
    „Thirty-thousand-year-old distant relative of giant icosahedral DNA viruses with a pandoravirus morphology“ auf pnas.org.
    https://www.pnas.org/doi/full/10.1073/pnas.1320670111

  8. Dominik 29. November 2022 at 15:56Antworten

    Ganz so wie hier dargestellt ist der Sachverhalt nicht.

    Die Gründe:
    Aufgrund der Tatsache dass Permafrostböden mehr und mehr auftauen, wird planzliches und tierisches Material freigesetzt dass tausende Jahre konserviert war.
    Dies kann lebensfähige Ornanismen enthalten, die in die Umwelt gelangen können.
    Viren zum Beispiel, zu denen die heutige Bevölkerung noch nie Kontakt hatte und folglich auch keine Immunanwort parat hätte.
    Bsp.: Die Ansteckung der Südamerikanischen Ureinwohner durch die Spanier und Portugiesen.
    Diese schleppten dort, für die Ureinwohner unbekannte Viren und Bakterien ein, woran mehr Menschen starben als durch die kriegerische Übernahme.
    Es ist daher geboten zu untersuchen ob durch diese Organismen eine Gefahr ausgehen könnte.
    Würde man dies unterlassen und es käme zu einer Pandemie durch tausende Jahre alte Viren, wäre dies grob fahrlässig.
    Sollte sich bei den Untersuchungen herausstellen dass die Viren für den Mesnchen harmlos sind, umso besser.

    • 1150 29. November 2022 at 16:34Antworten

      so ein freilandversuch hätte schon was prickelndes an sich, ähnlich wie der aktuelle great reset in europa

  9. baltiMOre ravens 29. November 2022 at 15:50Antworten

    Das erinnert an Krieg der Welten, auch dort wurden die bösen Aliens durch unsere Keime und Erreger besiegt. Nur mit dem Unterschied, dass es uns eines Tages selbst erwischen wird. Heißt das dann, dass wir die bösen Aliens sind? ;))

  10. Stunning Greenhorn 29. November 2022 at 15:49Antworten

    Paukenschlag: Christian Drosten, Anthony Fauci und Neil Ferguson veröffentlichen aufsehenerregende Arbeit. Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte das Aussterben der Saurier und das Ende der Kreidezeit.

    Die senderübergreifende Wissenschaftsdokumentation »Pioniere der Paläovirologie«, ausgestrahlt am Sonntag, den 21. März 2021, stand unter der Schirmherrschaft und persönlichen Leitung von ZDF-Anchorman Claus Kleber (Heute-Journal), der die drei Ausnahmewissenschaftler vorstellte und ihr jüngstes Husarenstück in ihr schillerndes Lebenswerk einbettete. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der »Kommandant der Deutschen Mondlandung« Ugur Sahin gratulierten den Autoren persönlich im Studio, der Philantrop und Gesundheitsaktivist Bill Gates, der amtierende US-Präsident Joe Biden und dessen Amtsvorgänger Barack Obama waren per Videokonferenz zugeschaltet.

    »Es hört sich an, wie ein Jugendroman«, erläutert Drosten mit gewohnt launig-sympathischem Charme. »Zunächst hatten wir Blutproben von in Bernstein eingeschlossenen Insekten auf Antikörper untersucht, aber nicht damit gerechnet, dass wir etwas finden würden. Es war wie ein Lausbubenstreich in Vaters Garage. Nachdem wir eine Reihe positiver Proben entdeckt hatten, baten wir Kollegen vom Smithsonian Museum in Washington um die Erlaubnis, Saurierknochen mit PCR testen zu dürfen. Es war der Beginn eines unglaublichen Abenteuers.« Ferguson schätzt mittels biomathematischer Modellierung, dass die Gesteinsschichten am Ende der Kreidezeit wenigstens eine halbe Milliarde weitestgehend erhaltender Skelette einschließen und stößt dadurch der Wissenschaft das Tor zur Frühzeit der Erdgeschichte weit auf, während der bereits achtzigjährige Fauci, graue Eminenz, der sämtliche amerikanischen Regierungen seit Ronald Reagan beraten hat, mit stiller Würde der stürmischen Jugend ihren Lauf lässt.

    »Die Durchschlagskraft der bahnbrechenden Arbeit von Drosten, Fauci und Ferguson für die Paläontologie und Paläobiologie, ja für das wissenschaftliche Bild von Welt und Mensch, werden kommende Generationen zu bewerten haben«, so Kleber in seiner Laudatio. Beispielsweise müssen die 1980 von dem amerikanischen Physiker und Nobelpreisträger Luis Alvarez und dessen Sohn Walter Alvarez veröffentlichte Hypothese vom Meteoriteneinschlag als Auslöser des Verschwindens der Saurier (aufgrund der weltweit beobachteten sogenannten »Iridiumanomalie«) sowie die 1972 von dem amerikanischen Marinewissenschaftler Peter Vogt als Ursache vorgeschlagene intensive Vulkantätigkeit gegen Ende der Kreidezeit (erkennbar an den sogenannten »Dekkan-Flutbasaltformationen« im südlichen Teil des indischen Subkontinents) angesichts der vorliegenden Erkenntnisse endgültig als widerlegt betrachtet werden.

    Das im Dezember 2019 in Wuhan entdeckte Virus muss rückblickend als sogenannte »verdeckte Mutation« (hidden mutant) eingeordnet werden. Darunter versteht man eine so stark veränderte Ausprägung eines Virus, dass die sogenannte »Mutationslinie zum Basisvirus« sehr schwer erkennbar ist (im vorliegenden Fall durch den enormen zeitlichen Abstand von 65 Millionen Jahren) und das Virus somit irrtümlich als neuartig und selbstständig klassifiziert werden kann. Führende Virologen stimmen in der Auffassung überein, dass verdeckte Mutationen, gerade für den Menschen, als besonders gefährlich angesehen werden müssen. Die Arbeit von Drosten, Fauci und Ferguson wurde aufgrund ihrer Bedeutung und der internationalen Reputation der Autoren nur sechs Stunden nach Einreichen von den Herausgebern des Magazins einstimmig zur Veröffentlichung vorgeschlagen.

    Quellen:

    [1] Drosten, C., Fauci, A. and Ferguson, N.: ‚Wuhan corona virus causes extinction of dinosaurs near cretaceous-tertiary boundary‘, In: Eurosurveillance Paleo Virology, March 1st, 2021.

    [2] „Pioniere der Paläovirologie“, Sondersendung/Wissenschaftsdokumentation, ausgestrahlt am Sonntag, den 21. März 2021, 19:00 Uhr.

    [Der Faktentiger des Bundeskanzleramts sagt: wertvoller Beitrag]

    • rudi & Maria fluegl 30. November 2022 at 0:50Antworten

      Danke für die tolle Satire!
      Das schreit nach einem Buch!!!

      • Mine 30. November 2022 at 5:49

        :-)

      • Rosa 30. November 2022 at 9:31

        und Drehbuch, „Ice V-Age“ … mit ein paar bekannten Typen als Darsteller / Synchonsprecher

    • Mine 30. November 2022 at 5:51Antworten

      Das ist ja genial :-)

    • Stunning Greenhorn 30. November 2022 at 10:55Antworten

      Liebe Mitleserinnen und -leser.

      Haben Sie vielen Dank für Ihr Lob. Das geht ja ‚runter wie steirisches Kürbiskernöl. :-) Die kleine Geschichte von Drosten und den Dinosauriern ist tatsächlich schon gut anderthalb Jahre alt, scheint aber erst heute ihre beabsichtigte erheiternde Wirkung zu entwickeln (meine gelegentlichen früheren Versuche waren weniger erfolgreich). Die Idee kam mir in den Sinn, als Walter van Rossums Buch »Meine Pandemie mit Professor Drosten: Vom Tod der Aufklärung unter Laborbedingungen«, Rubikon (2021), zusammen mit einer Reihe von Interviews mit dem Autor erschienen war. »Vor grauen Jahren« — der Mann in Osten lebte seinerzeit noch — habe ich zwei Studienjahre in den Geowissenschaften verbracht. Dieser Hintergrund und die Zuneigung zur Geschichte unserer Erde, die mir geblieben sind, sowie die sich abzeichnenden Verwerfungen und Unfunktionen in Politik, Presse, Funk und Fernsehen (die Rollen der Nichtregierungsorganisationen und des Weltwirtschaftsforums lagen noch am Rand meiner Wahrnehmung), hatten mich angestiftet, die in van Rossums Buch — dessen Lektüre ich empfehlen möchte — beschriebenen Darsteller der Großen Lüge in einen überraschenden Kontext zu setzen und ihre auffälligen Merkmale zu verwerten, um ihr merkwürdiges Verhalten an einem zweiten Gegenstand zu verdeutlichen, der weit vom damals aktuellen Hauptthema entfernt lag. Es war einige Arbeit, aber sie scheint sich gelohnt zu haben. Es freut mich, wenn ich einen kleinen Stimmungsaufheller beisteuern konnte.

      Alles Gute und eine besinnliche Vorweihnachtszeit wünscht Ihnen

      Ihr altes Greenhorn

  11. Karandasch 29. November 2022 at 15:29Antworten

    Wer nichts wird, wird Virologe.

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