Der Krimi um die Gain-of-Function Forschung für SARS-Cov-2 – erklärt im Video von Florian Schilling

5. November 2022von 3,7 Minuten Lesezeit

An Viren wird offenbar mittlerweile permanent herumgepfuscht. Sequenzen werden getauscht und es entstehen chimäre Viren mit anderen Eigenschaften. Die Technologie ist offenbar mittlerweile vielen Laboren und Wissenschaftlern zugänglich. Wie es dazu kam und wer dahinter steckt – entschlüsselt von Florian Schilling.

Wuhan ist dabei sogar relativ unwahrscheinlich, wurde die Existenz von SARS-CoV-2 doch schon ab März 2019 in Europa nachgewiesen. Es sei denn, es ist in China noch früher unterwegs gewesen. Insbesondere die USA unterhalten in einer Reihe von Ländern Biolabore, die dazu fähig sind.

Florian Schilling erklärt im Video unten, was wir über die Produktion des Virus wissen. Er bespricht dazu zwei Papers, die sich damit befassen. Das erste Paper mit dem Titel „Endonuclease fingerprint indicates a synthetic origin of SARS-CoV-2“ erschien am 22 Oktober 2022. Es enthält freundlicherweise eine Zusammenfassung für Laien:

Um synthetische Varianten natürlicher Coronaviren im Labor zu konstruieren, verwenden Forscher häufig eine Methode, die als In-vitro-Genomassemblierung bezeichnet wird. Bei dieser Methode werden spezielle Enzyme, so genannte Restriktionsenzyme, eingesetzt, um DNA-Bausteine zu erzeugen, die dann in der richtigen Reihenfolge des viralen Genoms „zusammengenäht“ werden können. Um ein Virus im Labor herzustellen, verändern die Forscher das virale Genom in der Regel so, dass sie Nahtstellen, so genannte Restriktionsstellen, hinzufügen oder entfernen. Die Art und Weise, wie die Forscher diese Stellen verändern, kann als Fingerabdruck der In-vitro-Genomassemblierung dienen. Wir haben festgestellt, dass SARS-CoV den für synthetische Viren typischen Fingerabdruck von Restriktionsstellen aufweist. Der synthetische Fingerabdruck von SARS-CoV-2 ist bei Coronaviren in freier Wildbahn anomal und bei im Labor assemblierten Viren üblich. Die Art der Mutationen (synonyme oder stille Mutationen), die die Restriktionsstellen in SARS-CoV-2 unterscheiden, sind charakteristisch für das Engineering, und die Konzentration dieser stillen Mutationen in den Restriktionsstellen ist äußerst unwahrscheinlich, dass sie durch zufällige Evolution entstanden sind. Sowohl der Fingerabdruck der Restriktionsstellen als auch das Muster der Mutationen, die sie erzeugen, sind bei Coronaviren in freier Wildbahn äußerst unwahrscheinlich und bei synthetischen Viren nahezu universell. Unsere Ergebnisse deuten stark auf einen synthetischen Ursprung von SARS-CoV2 hin.“

Also eine ziemlich eindeutige Feststellung, die Schilling im Video noch weiter erläutert. Endonuklease ist ein Enzym, das den RNA-Strang eines Virus zerlegen kann. Man kann dann einzelne Abschnitte analysieren, verändern und neu zusammensetzen. Die Analyse der Zusammensetzung das Virus zeigen eine Wahrscheinlichkeit von 0,1% für einen natürlichen Ursprung.

Schon im Februar 2020 gab es Veröffentlichungen, die gezeigt haben, dass in SARS-Cov-2 Sequenzen aus HIV enthält, die nicht auf natürlichen Ursprung hinein gekommen sein kann. Eigenartig ist auch das Verschwinden des RaTG13, des nächsten Verwandten von SARS-Cov-2, aus dem Wuhan Labor.

Im Mai 2020 zeigte sich dass SC2 zu 100% deckungsgleich zu den Coronaviren ZC45 und ZXC21, zu denen es Patente des chinesischen Verteidigungsministeriums gibt.

Ein anderes Paper aus Juni 2020 zeigte, dass alle möglichen Vorgängerviren seit 2013 eine abnehmende Bindungsfähigkeit an ACE2 hatten, was allerdings SC2 als Andockstelle nutzt. Eine weitere Arbeit zeigte, dass SARS-1 und – 2 die idente Rezeptorbindungsdomäne haben, sonst aber nicht verwandt sind. Eigenartig.

Einzigartig in SC2 ist dagegen die Furin-spaltstelle, die es in keinem anderen Coronavirus gibt. Für eine natürliche Mutation zur Entstehung dieser 12 Basenpaare ist extrem unwahrscheinlich.

Das alles war übrigens dem Dr. Anthony Fauci und anderen US-Bürokraten schon im Januar 2020 bekannt, wie aus veröffentlichten Mails hervorgeht. Aber in den Wochen und Monaten danach wurde der künstliche Ursprung energisch bestritten – mit dabei natürlich auch Christian Drosten oder Peter Daszak. Zum Beispiel in einem schon im Februar 2020 (!) in Lanzet von diesen herren veröffentlichten Brief.

Finanziert wurde die Forschung in dem Labor in Wuhan übrigens von US-Organisationen und dem US-Verteidigungsministerium. Der Krimi um die Finanzierung der Gain-of-Function Finanzierung durch die US-Regeirung wird im Video gezeigt.

Der Hammer ist das Paper der Boston University, in der ein Omicron Spike-Protein in den originalen Wuhan Stamm eingebaut. Diese Chimäre erwies sich jedoch als zu 80% tödlich und entkommt komplett der Impfimmunität. Diese Finanzierung für diese Studie wurde vom NIH mit Regierungsgeldern bereits im Jahr 2020 abgesegnet. (Hinweis: Die Abspielgeschwindigkeit kann über das „Zahnrad“ rechts unten eingestellt werden.)

Bild von Davie Bicker auf Pixabay

Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge uns auf Telegram und GETTR


Studie: Stark reduzierte Gefährlichkeit von Omicron keine Folge von Mutation des Spike Proteins

Covid-Impfungen sind ein erheblicher Risikofaktor für kranke Menschen

Affenpocken als Covid reloaded dank Gain-of-function?

20 Kommentare

  1. Rene 6. November 2022 at 16:57Antworten

    ich blicke da langsam nicht mehr durch … „natürlich wurde das virus isoliert“ ! aber warum holt sich dann niemand die belohnung ab, die für den existenzbeweis ausgeschrieben wurde, z.b. hier: 1,5 millionen auf http://www.samueleckart.net und weitere Prämien hier: https://www.impfkritik.de/pressespiegel/2020032201.html … und … https://nues-am-wand.lu/gewinnspiel-kruegerrand-fuer-virusbeweis/

  2. Liane Stahl 6. November 2022 at 8:56Antworten

    Hätte man von Anfang an offenbart, dass ein Laborleck ein gefährliches verändertes Virus freigesetzt hat, dann hätte man niemals eine kostenlose Bratwurst zur Impfung anbieten müssen!

  3. Taktgefühl 5. November 2022 at 22:27Antworten

    Vorne bekämpfen Sie den Irrsinn, und hinten holen sie ihn wieder herein. Ich kann’s nicht nachvollziehen, Herr Mayer.
    Das hört sich zwar alles vernünftig und überprüfbar an, aber RNA-Viren sind instabil. Die werden von jedem Infizierten individuell „kopiert“. Es wird nie ein Original weiter gegeben. Und beim Kopieren auf den Schleimhäuten kommt es Kopierfehlern. Außerdem muß der „Toner“ (Eiweiss) vorhanden sein, und seltene Eiweisse sollten schon deshalb kaum verbreitet werden. 2020 hat sich das SARS-Virus laut GISAID „mehrtausendfach“ verändert, das heißt, das war Ende des Jahres schon ein völlig anderes Virus. Und dann beweise mal jemand, daß der Ursprung SARS-CoV-2 war, das ist unmöglich. Corona-Viren sind in den 60er Jahren entdeckt worden, das sind harmlose Grippeerreger, aber auch noch da.
    Die Pandemie ist deshalb so beliebt, weil man uns alles erzählen kann, auch das Gegenteil.

    • Proteasom 6. November 2022 at 10:47Antworten

      Ich habe die Studie von Valentin Bruttel, Alex Washburne, Antonius Van Dongen auf bioRxiv unter
      doi: https://doi.org/10.1101/2022.10.18.512756 auf Deutsch.
      Was Sie meinen ist, dass man nicht die Wuhan Variante bzw. Wildtyp untersucht hat wegen der zwischenzeitlich über 10.000ende neue Mutationen. In der Tat hat man in der Studie keinen isolierten Wildtyp genommen. Selbst im Wildtyp unterscheiden sich die Änderungen von Mensch zu Mensch um ca. 7 Nukleotide pro Substitution. Das heißt, es sind gerade mal 7 RNA-Basen (Nukleotide) mutiert. Die Mutationen dort führten also noch zu keinen Proteinveränderungen im Virus durch neue Aminosäuren, sondern beruhen lediglich auf den Austausch von Codons die aber für ein u. die selbe Aminosäure codieren – siehe hierzu auch Code-Sonne. Ein Codon besteht aus 3 Nukleotiden ,oder Basen genannt, und ist die kleinste Bioinformation die genau nur für eine Aminosäure codiert.

      Die o.g. Experten haben mathematische Berechnungen durchgeführt. Und zwar in den Bereichen der stillen Mutation. Das sind Nukleotidsequenzen die sich einfach nicht so verändern dürfen, dass neue Aminosäuren codiert werden. D.h., die verändern sich schon, nur dürfen keine neuen Aminosäuren entstehen oder ausgetauscht werden (Siehe auch hier Code-Sonne !) Also das wären sämtliche NSP1 bis NSP16 Proteine im Virus-Genom die bleiben müssen, ansonsten stirbt das Virus in freier Wildbahn sofort aus, ist nicht funktionstüchtig. Solche Mutationen gibt es, aber es stirbt sofort aus … ist nicht überlebensfähig. Und genau diese Bereiche hat man untersucht. Nachfolgend einen Ausschnitt aus der Übersetzung:

      Mutationsanalyse
      Paarweise Ganzgenom-Alignments zwischen RaTG13 und SARS-CoV-2 sowie BANAL-20-52 und SARS-CoV-2 wurden mit MUSCLE (Edgar 2004) durchgeführt. Es wurde eine Anzahl zufälliger Substitutionen simuliert, die dem Nukleotidunterschied zwischen den Genomen entsprach. Die Stellen wurden zufällig ausgewählt und mit Wahrscheinlichkeiten, die proportional zur Häufigkeit der Basen in den drei CoV-Genomen waren, zu einer anderen Base mutiert. Die mutierten Genome wurden mit BsaI/BsmBI verdaut und die z-Scores wurden wie oben beschrieben extrahiert.
      Mit dem exakten Test von Fisher wurde geprüft, ob die Rate der stillen Mutationen innerhalb der BsaI/BsmBI-Erkennungsstellen höher war als im übrigen Virusgenom. Die Odds Ratios wurden als Verhältnis der stillen Mutationen zu allen anderen Nukleotiden innerhalb der BsaI/BsmBI-Stellen beider Genome in einem paarweisen Alignment im Vergleich zu dem Verhältnis der stillen Mutationen außerhalb der BsaI/BsmBI-Stellen zu allen anderen Nukleotiden berechnet. Zwischen RaTG13 und SARS-CoV-2 wurden 12 stille Mutationen in 9 verschiedenen BsaI/BsmBI-Stellen gefunden, und 882 stille Mutationen außerhalb von BsaI/BsmBI-Stellen. Zwischen RaTG13 und SARS-CoV-2 wurden 12 stille Mutationen an 9 verschiedenen BsaI/BsmBI-Stellen und 882 stille Mutationen außerhalb der BsaI/BsmBI-Stellen gefunden. Zwischen BANAL52 und SARS-CoV-2 wurden 5 stille Mutationen an 7 verschiedenen BsaI/BsmBI-Stellen gefunden, und 753 stille Mutationen außerhalb von BsaI/BsmBI-Stellen.

      Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

  4. Proteasom 5. November 2022 at 22:11Antworten

    Ich muss ehrlich sagen, das ist alles sehr schwammig erklärt worden mit den Restriktionsschnittstellen. Auf der einen Seite segmentiert man den kompletten DNA-Strang, um letztlich nur genau den Abschnitt für das Spike-Protein zu erhalten. Fügt dort eine Schnittstelle ein am Anfang u. Ende des Spike-Gen …. Wie ? Wird nicht erklärt ! … die aus Erkennungssequenzen für die Endonuklease dienen. Diese Erkennungssequenzen haben nichts mit Codons zu tun, sondern sind reine Basenabfolgen aus 4 bis 8 Nukleotiden die beim Vorwärtslesen u. Rückwärtslesen der DNA gleich sind und vom Schneid-Enzym erkannt werden.
    Auf der anderen Seite hat man ja mit dem Einfügen von Nahtstellen die DNA schon getrennt. Warum dann so kompliziert mit einem Restriktionsenzym ein neues Spike-Gen einbauen ?
    Und wenn schon, was ist dann mit den klebrigen Enden, wenn das neue manipulierte Spike-Gen eingebaut ist ?
    Diese noch verbleibende Klebestelle durch Nukleotide muss ja wieder entfernt werden und darf keinesfalls am Ribosom translatiert werden. Oder ist dieses Klebeende aus einem Nukleotid bestehend noch Bestandteil des angrenzenden Segmentes als 3. Base eines Codons ?

    Ich hätte ja zum Erklärvideo eine Menge Fragen an Herrn Schilling. Das mit den Klonen von DNA-Matrizen in Plasmiden von E.coli ist mir schon klar. Nur das Einfügen von Schnittstellen als Erkennungssequenzen in die DNA ist mir nicht klar. Welche Werkzeuge machen das ?
    Und wieso sollen Schnittstellen mit stillen Mutationen markiert sein ?

  5. Jurgen 5. November 2022 at 14:47Antworten

    Die Zauberlehrlinge haben noch nicht einen einzigen Virus isoliert bisher. Für mich läuft das alles daher unter „harmfull substances“ bzw. luftübertragbare Giftcocktails.

  6. Heiko 5. November 2022 at 12:09Antworten

    Warum immer noch der Tanz ums Goldene Kalb „SARS-CoV-2“? Inzwischen sollte doch dem Letzten klar sein, dass es nie um dieses Virus ging, dass es nie exakt isoliert worden ist etc. pp. Das entscheidende Ziel des ganzen Coronawahns war die mRNA-Eutanasie an 7 Milliarden Menschen.
    Natürlich findet Forschung an Viren statt und natürlich geht es dabei auch um Gain of function. Aber man darf nicht alles in einen Topf schütten und umrühren. Das US-Militär hätte gern Viren, die nur für bestimmte Menschengruppen tödlich sind. An diesem Wahnsin wird geforscht. Dagegen muss sich maximaler Protest organisieren. Dabei ist es aber wenig hilfreich, ständig mit dem Pandemienarrativ um die Ecke zu kommen.

    • Dr. Peter F. Mayer 5. November 2022 at 12:37Antworten

      Natürlich wurde das Virus isoliert, sonst hätte man es auch weder zerlegen noch erzeugen und freisetzen können. Wie das funktioniert beschreibt Florian Schilling ja ziemlich gut verständlich.

    • 4756 8. November 2022 at 17:27Antworten

      Gem diesem Artikel – Dank an Dr. Mayer für die Verlinkung im Beitrag „Heidelberger Ärzteerklärung“ – ist das Thema „Isolierung von Viren“ offensichlich sehr zu hinterfragen, Virologie wird häufig genug und vermutlich zu Recht als Pseudowissenschaft eingeschätzt

      Toxicology vs Virology: Rockefeller Institute and the Criminal Polio Fraud
      http://williamengdahl.com/englishNEO12July2022.php

      Hieraus ein Auszug, vorletzter Absatz:“
      „The fraud behind the polio virus scandal after World War II has been refined with use of computer models and other ruses today, to advance one alleged deadly virus after the other, from Covid19 to Monkeypox to HIV. As with polio, none of those has been scientifically isolated and proven to cause the diseases claimed. None. The same tax-free Rockefeller Foundation today, posing as a philanthropic charity, is at the heart of the global medical tyranny behind covid19 and the eugenics agenda of the World Economic Forum Great Reset. Their poliomyelitis virus model helped them create this dystopian medical tyranny. We are told, “trust the science.”“

      Zu den hardline-Kritikern des Goldenen Kalbes „Virologie“ zählt übrigens das ungemein sympathische Ärzte-Ehepaar Sam & Mark Bailey aus Neuseeland. Die deswegen natürlich prompt aus der nationalen Behandlerliste eliminiert wurden – singe ich nicht das Pharmalied werde ich exkommuniziert..Sollte die Viren-Theorie ein Schein sein, was ist dann mit den furchteinflößenden Gain-of-Function Geschichten? Vielleicht genau das? Potemkinsches Terrorisierung-Dorf und unendlich tiefes Schwarzes Loch zum Aufsaugen von Steuergeldern und Beschäftigung von -zig tausenden? Bestens aus der HIV-AIDS Lüge bekannt, hat damals schon funktioniert und läuft immer noch. Was war doch die Definition von „Mensch“: undankbarer Zweibeiner?

      Vermutlich gibt es mehrere Sichten auf die Sache. Friedens-Angebot.

  7. André B. 5. November 2022 at 11:25Antworten

    Ich lehne jegliche Form der Gain-of-function fundamental ab, jedoch möchte ich bezüglich des verlinkten Videos gern ein paar Dinge ergänzen bzw. korrigieren.

    Die Versuchtiere waren (wurden) nicht geimpft, um dann somit die Neutralisationsfähigkeit der folgich erzeugten Antikörper zu prüfen, denn.dies geschah auf anderem Wege.Da etwaige Antikörper (bei intramuskulärer Einbringung) sich zudem hauptsächlich im Serum befinden und nicht etwa auf den Bronchien oder auch der Lunge, so sind jene Wirksamkeitsermittlungen als nur wenig bis gar nicht aussagekräftig anzusehen!

    Dazu Auszüge aus der Studie:

    „Als Nächstes haben wir untersucht, ob Omi-S den Phänotyp der Immunflucht von Omicron erfasst. In der Literatur gibt es zahlreiche Belege dafür, dass Omicron der durch Impfung induzierten humoralen Immunität weitgehend entkommt 4,10,43. Wir verglichen die In-vitro-Neutralisierungsaktivität von Seren geimpfter Personen gegen das SARS-CoV-2-Isolat aus Washington (USA-WA1/2020), Omi-S und Omicron. Eingeschlossen waren Seren, die innerhalb von zwei Monaten nach der zweiten Dosis des mRNA-1273- (Moderna mRNA-Impfstoff; n160 = 12) oder BNT162b2-Impfstoffs (Pfizer-BioNTech mRNA-Impfstoff; n = 12) gesammelt wurden (Tabelle 1 der erweiterten Daten). Wir führten einen Multizyklus-Neutralisierungstest durch, bei dem das Virus und neutralisierende Seren jederzeit vorhanden waren, was der Situation bei einer seropositiven Person entsprach. Alle Seren neutralisierten Omicron schlecht, wobei die halbmaximale neutralisierende Verdünnung (ND50) für Omicron im Vergleich zu WA1 um das 11,1-Fache (Bereich: 4,4- bis 81,2-Fache; p < 0,0001) niedriger war (Abb. 4a,b). Tatsächlich gelang es in etwa 80 % der Proben nicht, Omicron bei der höchsten getesteten Konzentration vollständig zu neutralisieren (Erweiterte Daten: Abb. 4). Bemerkenswert ist, dass Omi-S identische ND50-Werte wie Omicron aufwies (11,5-mal niedriger als WA1; p < 0,0001) (Abb. 4a,b), was darauf hindeutet, dass sich das Omicron-S-Protein, wenn es in ein WT-Virus eingebaut wird, sich genauso verhält wie in Omicron…“ (1)

    Des Weiteren kann die bei den Versuchstieren festgestellte Letalittät von 80% nicht auf den Menschen übertragen werden.

    „Eine mögliche Einschränkung unserer Studie ist die Verwendung von K18-hACE2-Mäusen für Pathogenesestudien anstelle von Primatenmodellen, die mehr Ähnlichkeiten mit dem Menschen aufweisen. Es ist jedoch anzumerken, dass das K18-hACE2-Mausmodell ein etabliertes Modell für die Untersuchung des tödlichen Phänotyps von SARS-CoV-2 ist. Während diese Mäuse nach einer SARS-CoV-2-Infektion eine Lungenpathologie entwickeln, wurde die Mortalität mit einer Beteiligung des zentralen Nervensystems aufgrund einer viralen Neuroinvasion in Verbindung gebracht. Die Tatsache, dass eine Infektion mit Omi-S, nicht aber mit Omicron, neurologische Symptome hervorruft, wurde nicht durch ein Peer-Review-Verfahren bestätigt, sondern vom Autor/Unterzeichner…“ (1)

    (1) Role of spike in the pathogenic and antigenic behavior of SARS-CoV-2 BA.1 Omicron >>> https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2022.10.13.512134v1

  8. Glass Steagall Act 5. November 2022 at 10:49Antworten

    Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass sie auch an einem personalisierten Virus arbeiten. Die Gendaten haben sie ja schon über die vielen Tests erhalten und in Datenbanken eingepflegt. Somit kann man vielleicht in Zukunft jeden Menschen einzeln und gezielt ausschalten. Klingt vielleicht heute noch wie Science Fiktion, aber durchaus im Rahmen der Möglichkeit.

    • Veron 5. November 2022 at 11:32Antworten

      Oder zumindest für Volksgruppen. Laut Herrn Röper bestand Interesse daran zu erforschen, wie die Ukrainischen Soldaten, die als Versuchspersonen benutzt wurden, auf gewisse Erreger reagieren. Und die Chinesen sollen besonders empfindlich bezüglich Corona-Viren sein.

      • Glass Steagall Act 5. November 2022 at 14:57

        Mit Soldaten hat man schon immer gern experimentiert. Das wird ihnen aber vor der Rekrutierung nie erzählt.

  9. schwakal 5. November 2022 at 10:48Antworten

    Gain of function-Forschung hat das Ziel, biologisch wirksamer zu machen. Das ist meines Wissens bislang nur für die Spike-Untereinheit S1 (Interaktion mit ACE2 und dadurch bedingten Folgereaktionen im RAAS) gegeben, die zu zahlreichen Organbeteiligungen führen kann. Die S2-Untereinheit mit dem veränderten Fusionsprotein (Furin-Spaltstelle) beschleunigt die Zellfusion zwecks verbesserter zellulärer Virusaufnahme und wird nur dort aktiv, wo die Viren hinkommen. Gibt es Hinweise darauf, daß die Virus-Replikation nach verändertem Fusionsprotein verstärkt wird gegenüber dem nicht veränderten Fusionsprotein?
    Durch die spike-basierten Wirk-/Impfstoffe wird, soweit bekannt, nur S1 exprimiert, was zu Organschäden fern ab vom Applikationsort führen kann.

  10. Raldl 5. November 2022 at 10:46Antworten

    Wir sollten uns klar darüber sein, dass Menschen immer wieder mit dem Feuer spielen. Eine Gain-of-function Forschung ist so wahrscheinlich, wie das Amen in einem christlichen Gebet. Als ich jung war, war da noch der kalte Krieg. Wir hatten Angst vor dem Russen zu haben. Es hat sich aber gezeigt, dass es zu keiner Anwendung der A-Bombe kam. Weil wir eben doch Menschen sind.
    Btw. welche CFR hat eine A-Bombe?

  11. niklant 5. November 2022 at 10:07Antworten

    Es gab bereits 2020 eine PDF-Liste mit Nebenwirkungen! Der Link: https://www.docdroid.net/m42s3Ea/vigiaccess-165impfnebenwirkungen17521-pdf
    Also sollte man nicht so tun als gäbe es diese Angaben erst seit gestern! Es erscheint so als würden sich Autoren an der Covid Pandemie-Bereicherung beteiligen wollen!

  12. Mine 5. November 2022 at 8:56Antworten

    Unter „Corona Wissen“ bei Worpress fand ich Folgendes:

    Was SARS-CoV2 kann:

    reaktiviert Tuberkulose
    löst Hepatitis aus
    triggert Diabetes Typ 1, Asthma, Zöliakie
    Lungenfibrose bis zwei Jahren (nach Akutverlauf)
    triggert Herpesviren und bestimmte Krebsarten
    setzt das Immunsystem herab (wie lange?)
    tötet die Darmflora (leaky gut)
    befällt das Gehirn
    greift das zentrale Nervensystem an


    Da fehlt noch Myocarditis und Unfruchtbarkeit.

    Autor ist nicht Lauterbach, sondern „Forscher“.

    Das sind doch alles die Nebenwirkungen der Gen-Spritze, nicht? Man fasst es nicht. ZB die Zunahme von Herpes, was ja durch die Schädigung des Immunsystems erklärt wird, ist jetzt auch die Folge von Omikron?

  13. Mine 5. November 2022 at 7:47Antworten

    Dass in SARS-Cov-2 Sequenzen aus HIV enthält, wurde schon ganz am Anfang der Krise publiziert, allerdings nur auf Epoch Times und ähnlich „verschwöhrungstheoretischen Schwurbler-Seiten“. Richtig, die Regierungsseiten und die WHO haben sich gegen diese Feststellung massiv zur Wehr gesetzt. Die WHO entsandte sogar Leute, die im Wuhan-Labor dieser Vermutung nachgehen sollten. Gefunden wurde aber wie zu erwarten nichts. Und das war dann natürlich der Beweis.

    Sie basteln schon lange an solchen Chimären. Auf der einen Seite hochansteckend und auf der anderen sehr gefährlich muss es sein. So etwas macht die Natur nicht, denn es wäre nicht im Interesse des Virus, falls man das so sagen kann, denn ein Virus ist ja eigentlich kein Lebewesen, aber es folgt den Naturgesetzen. Nicht von ungefähr prophezeite Gates noch schlimmere Plagen dieser Art. Und vielleicht ist es das auch, womit die Regierungen weltweit erpresst wurden, um die mRNA-Technologie mit div. menschenverachtenden Zwängen durchzusetzen? Dass aber jede Menge Sadisten mitgetan haben, auch ganz ohne Erpressung, sondern freiwillig, bezweifle ich nicht im geringsten.

  14. Pro Dotto Diddi Otto 5. November 2022 at 7:37Antworten

    Sind denn die Kochschen Postulate hier schon erfüllt oder spielen die da keine Rolle?

    • mstirner 12. November 2022 at 3:35Antworten

      Deine Postulate interessieren die Leute hier die Bohne anscheinend!

Wir freuen uns über jeden Kommentar, aber ersuchen einige Regeln zu beachten: Bitte bleiben wir respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe, keine (Ab-)Wertungen und bitte auch keine Video-Links und Texte mit roten Rufzeichen. Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Aktuelle Beiträge