Israel-Studie: Covid erhöht Risiko für Herzerkrankung nicht

8. Juli 2022von 1,7 Minuten Lesezeit

Das nächste Corona-Gespenst ist erledigt. Eine Infektion erhöht das Risiko auf Herzinfarkt oder Herzmuskelentzündung nicht. Das sagt eine israelische Großstudie mit 700.000 ungeimpften Teilnehmern.

Aus dem „Pfizer-Labor“ kommt eine neue Studie, die mit einem weiteren Covid-Mythos aufräumen kann. Bei der Auswertung von Covid-Infektionen unter fast 200.000 ungeimpften Israel hat sich gezeigt, dass eine Covid-Infektion das Risiko an Myokarditis und Perikarditis zu erkranken, nicht erhöht. Warum Ungeimpfte? Die Studie ist ab März 2020 gelaufen, und im Jänner 2021 beendet.

Kein erhöhtes Risiko

Das Ergebnis ist eindeutig: „Es gibt kein erhöhtes Risiko nach einer Covid-Infektion an Herzinfarkt oder Herzmuskelentzündung zu erkranken.“ So der entscheidende Satz im Abstract. Ein unnatürlicher Anstieg dieser Erkrankungen kann nicht mit Covid erklärt werden.

Dazu passt, dass das israelische Gesundheitsministerium die europäische EMA schon Ende Februar 2021 über ein erhöhtes Myokarditis-Risiko durch die Impfung gewarnt hatte. Bis dahin waren 40 Fälle „im zeitlichen Zusammenhang“ mit der Impfung aufgetreten.

Ungeimpften Studie

Covid als Ursache kann durch die Untersuchung also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Wer nicht geimpft ist, hat seit 2020 kein größeres Risiko, an die Herzerkrankungen zu entwickeln.

Die Studie The Incidence of Myocarditis and Pericarditis in Post COVID-19 Unvaccinated Patients—A Large Population-Based Study wurde am 15. April 2022 veröffentlicht. Mittlerweile ist sie peer-reviewed. Der Zeitraum der Untersuchung war März 2020 bis Jänner 2021. Stationäre Myokarditis- und Perikarditis-Diagnosen wurden ab Tag 10 nach positiver PCR abgerufen.

Demgegenüber war eine Kontrollgruppe von über 590.000 Israelis gestanden, die nie einen positiven PCR-Test abgegeben hatte. Das israelische Impfprogramm begann am 20.Dezember. Die Kontrollgruppe lief bis zum 15. Dezember.

Durch die Größe der Untersuchung hat die Studie eine sehr hohe Aussagekraft. Damit müsste sich ein weiteres Covid-Gespenst in Luft auflösen.

Bild Alaa NajjarHuman heart modelCC BY-SA 3.0

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12 Kommentare

  1. Germann 9. Juli 2022 at 10:04Antworten

    Wer es glaubt wird Glücklich. Es wird alles versucht um sein Imisch zu wahren. Ich traue keinen über die Türschwelle. Wer gestern Servus tv „Hangar-7“ gesehen hat wird schnell feststellen woran es scheitert. Besonders die Folgen und bezüglich Daten.

  2. Jan 9. Juli 2022 at 8:50Antworten

    Zu Myocarditis-Diagnose nach modRNA-Injektion gibt es ein Erklärungsmodell von Dr. Bhakdi und nach einer Untersuchung von Arne Burkhard. Demnach handelt es sich nicht um eine klassische Myocarditis, sondern um eine Infiltration des Gewebes mit Leukozyten, die mikroskopisch unterscheidbar ist.

    Wegen der guten Durchblutung und Geschwindigkeitsverlangsamung werden die Herzgefäße zur „Produktion von Spike-Protein“ missbraucht. Die Gefäßzellen prägen Eigenschaften des Virus aus. Das Immunsystem erkennt die Herzgefäßzellen als Viren und reißt sie heraus. Das Blut hat jetzt Kontakt mit tieferliegenden Zellen, wo es den gleichen Vorgang startet. Durch die Wunde gelangen Leukozyten in den interzellulären Raum und bilden die Entzündung aka „Entfernen der als Viren erkannten Herzzellen“.

    Unter dem Mikroskop ist die Auflösung der Gefäße und die Infiltration des Gewebes klar zu erkennen.

    Die modRNA-Spritze ist keine Medizin, sondern eine Teufelei!

  3. DLAP 8. Juli 2022 at 19:49Antworten

    Duration of immune protection of SARS-CoV-2 natural infection against reinfection in Qatar
    „Abstract
    (…) Effectiveness of primary infection against severe, critical, or fatal COVID-19 reinfection was 97.3%
    (95% CI: 94.9-98.6%), irrespective of the variant of primary infection or reinfection, and with no evidence
    for waning. Similar results were found in sub-group analyses for those ≥50 years of age.
    CONCLUSIONS: Protection of natural infection against reinfection wanes and may diminish within a few years. Viral immune evasion accelerates this waning. Protection against severe reinfection remains very strong, with no evidence for waning, irrespective of variant, for over 14 months after primary infection.”

    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2022.07.06.22277306v1

  4. suedtiroler 8. Juli 2022 at 19:06Antworten

    An den vielen Thrombosen, Lungenembolien, Herzprobleme und Herzinfarkte ist primär der Klimawandel schuld!
    wer das bezweifelt ist nicht nur Coronaleugner sondern auch noch Klimaleugner

  5. jhampe2 8. Juli 2022 at 18:53Antworten

    Bezütlich Schweden habe ich bis zur Einführung der Impfungen keine Artikel gelesen, dass Herzmuskelerkrankungen gehäuft auftreten würden. Als die Impfung eingeführt wurde, fiel die erhöhte Rate an Herzmuskelerkrankungen auf. Dies beweist den Zusammenhang. Wäre nämlich Covid gefährlicher für den Herzmuskel, hätte die Impfung eine Abnahme der Herzmuskelerkrankungen herbeigeführt. Man hätte nach der Einführung der Impfung weniger Herzmuskelentzündungen gesehen und nicht mehr. Diese Studie ist eine weitere Bestätigung des schon offensichtlichen.

  6. Frühling 8. Juli 2022 at 18:19Antworten

    Wundert mich nicht wirklich. Millionen ungeimpfter Menschen sind genesen und haben nix zurückbehalten. Außer der Erfahrung, dass man diese „Killerviren“ unbeschadet überleben kann.

  7. Pierre 8. Juli 2022 at 17:15Antworten

    Irgendwie fällt die ganze Erzählung nach und nach in Zeitlupe auseinander. Aber unsere „Experten“ und Politiker klammern sich trotzdem noch vehement daran fest.

    Man wird, wie immer, argumentieren, dass man zu dem Zeitpunkt es nicht besser wusste, blabla.

  8. anamcara 8. Juli 2022 at 17:08Antworten

    “Eine Infektion erhöht das Risiko auf Herzinfarkt oder Herzmuskelentzündung nicht“.

    Aber die “Impfung” erhöht ein solches Risiko.

    Auch verglichen bisherige Studien immer nur das relative Risiko von Myokarditis durch Covid-Erkrankung mit dem absoluten Risiko durch Covid mRNA-Impfung.
    Der Vergleich von relativen mit absoluten Kennwerten führt jedoch zu starken Verzerrungen und unrealistischen Bewertungen.

    Methodisch fragwürdig:
    Es wird dabei übersehen oder ignoriert, dass nicht alle an Covid erkranken. Nur die wenigsten die an Covid erkranken müssen zudem ins Krankenhaus.
    Das absolute Risiko an Covid zu erkranken und eine Myokarditis zu entwickeln ist folglich vielfach niedriger als das relative.

    Das relative Myokarditis-Risiko einiger Studien gibt dagegen nur das Risiko für Covid Erkrankte mit schwerem Verlauf an.
    Bei den Impfungen ist es anders: Nicht jeder wird sich impfen lassen. Impfnebenwirkungen betreffen somit nur Geimpfte. Myokarditis-Raten geben somit das absolute Risiko für alle Geimpften an.

    Vergleicht man das absolute Risiko bzw. das Gesamtrisiko von beiden, so zeigt sich, dass das Risiko eine mRNA Myokarditis zu erleiden deutlich höher ist als das Risiko an einer Covid Myokarditis zu erkranken.

    Dies gilt sogar nicht nur für die besonders gefährdeten männlichen Kinder und Jugendlichen, sondern sogar insgesamt über alle Altersgruppen.

    Aus der Analyse „Myokarditis nach mRNA Impfung höher als nach Covid Erkrankung nach absolutem Risiko“ von transparenztest.

    • Fritz Madersbacher 8. Juli 2022 at 17:49Antworten

      @anamcara
      8. Juli 2022 at 17:08
      „Aber die “Impfung” erhöht ein solches Risiko [auf Herzinfarkt oder Herzmuskelentzündung]“
      Eben. Das „Covid-Gespenst“ löst sich in Luft auf, das „Impf“-Monster wird das nicht tun. Es muss mühsam Schritt für Schritt schachmatt gesetzt werden, seine Profiteure ebenso …

      • Kurt Knurrt 8. Juli 2022 at 18:12

        Dringender wäre es die Profiteure schachmatt zu setzen. Aber bei dieser Rechtsprechung stehen die Chancen nicht gerade gut.

        Die Hoffnung stirbt zuletzt.

      • anamcara 8. Juli 2022 at 18:12

        Ja, es ist ein Kampf gegen Windmühlen, eine Sisyphusarbeit, aber gemeinsam wir schaffen das.

    • Jürgen Fritzsch 8. Juli 2022 at 18:31Antworten

      Genauso ist es. Brauch man keine Studien. Eine schwere Covid-19 Erkrankung führt auf jeden Fall auch zu Herzschädigungen. Warum ? Weil Herzmusklel-Zellen die gleichen Organellen in den Zellen haben wie Zellen des Endothelgewebes. Damit können die toxisch gebildete Spikes nicht abgebaut werden und führen zum Programmierten-Zelltod der Zelle. Für Herz-Zellen wird das zum Todesurteil, da diese sich nicht regenerieren können bzw. sich nicht ersetzen lassen. Trifft es elektrische Reizleitungszellen im Herzen, wars das. Plötzlich und unerwartet, ohne Schmerzen.
      Wenn man einen Covid-19 Genesenen dann noch mit mRNA impft, dann kommt das einen 2.Stich von Biontech gleich.
      Die Spikes von Covid-19 werden toxisch an den Ribosomen translatiert, weil die Basenabfolgen in den Codons nicht auf natürliche Weise entstanden sind. Bei Omikron sieht es Aufgrund der vielen vorangegangenen Mutationen wesentlich besser aus. Die Aminosäuren-Sequenzen sind die selben, nur die Basenabfolgen sind andere die für die Aminosäuren codieren. Faltungen am Spike-Protein lassen sich nunmehr viel besser enzymatisch von Menschen abbauen.
      Die mRNA-Impfung hat aber noch die Basenabfolgen der Ursprungsvariante (Wildtyp) und wirkt sogar noch toxischer, da die Codons sogar noch zusätzlich umgeschrieben wurden.

      Ist eigentlich alles nicht schwer zu verstehen. Mit einem guten 12. Klassen Biologieabschluss klappt es.

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