Corona Absurdistan Deutschland

22. April 2022von 3.5 Minuten Lesezeit

Neiderfüllt schauen Deutsche und Österreicher auf die Nachbarländer. Sieht man in Ungarn noch jemand mit Maske, so handelt es sich garantiert entweder um Österreicher oder Deutsche, ähnlich in Slowenien, Schweiz, oder den meisten anderen Ländern.

Vom Impfminister und Panikpapst Lauterbach ist bekannt, dass er fast immer die Killervariante erwartet, sicher jedoch für den Herbst. Was schert es große Geister, dass ein wohlbekanntes Naturgesetz besagt, dass durch Mutation die Fitness zunimmt, das heißt konkret, dass Viren infektiöser aber weniger gefährlich für den Wirt werden. Sieht dann so aus:

Ein Papst muss natürlich von Kardinälen und Bischöfen unterstützt werden. Und das berichtet BR24 von den deutschen Panik-Kardinälen:

„Corona: Mediziner fordern Maskenpflicht auch im Sommer

Der Verband der Amtsärzte ist mit der aktuellen Corona-Lage unzufrieden. Die Mediziner gehen von deutlich höheren Infektionszahlen aus als in den Statistiken ausgewiesen. Sie fordern deshalb zusätzliche Schutzmaßnahmen, dazu gehören auch Masken.“

Genau, Wien ist bekanntlich anders und Deutschland ebenfalls. Zumindest anders als der Rest Europas. Wir müssen froh sein, dass sie nicht einen auf Shanghai machen.

Notleidende Spitäler

Aber Achtung, jetzt wird es endgültig skurril. Denn die Kliniken steuern auf „schwere Turbulenzen“ zu, weil die Patientenzahlen im Vergleich zu 2019 eingebrochen sind und jetzt das Geld ausgeht. Sie fordern Extrazahlungen von Karl Lauterbach, das heißt konkret, von den Steuerzahlern. Das teilt in einer Aussendung die KGNW – Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V. Mit.

Darin heißt es:

„Denn gegenüber dem letzten Vor-Corona-Jahr 2019 seien die Belegungen um bis zu 15 Prozent zurückgegangen.“

Also was jetzt? Die hohen Infektionszahlen müssen durch Masken gebändigt werden und deshalb sind die Spitäler unterbelegt und brauchen den Rettungsschirm?

Besagt zumindest der Titel der Aussendung:

„NRW-Krankenhäuser steuern auf schwere Turbulenzen zu – Minister Lauterbach muss Rettungsschirm wieder aufspannen“

Ok, also nochmal. Weil die Killervariante kommt und die Infektionszahlen so hoch sind, ist die Spitalsbelegung um 15% niedriger als zuvor und die Krankenhäuser sind noch nicht im Konkurs, „weil der Bund die Liquidität der von enormen Erlösrückgängen betroffenen Krankenhäuser bisher abgesichert hat.“

Ein kurzer Blick in das DIVI Intensivregister zeigt die dramatischen Situation

Wenn die Zahl der Aufnahmen weiter so fällt, dann wird die finanzielle Situation noch unhaltbarer. Hofft man darauf, durch Maske tragen die Belegung wieder zu erhöhen? Vielleicht hilft es, die Viren in der Maske zu fangen und gleich wieder einzuatmen, möglichst tief in die Lunge ….

Dabei haben sich die Spitäler seit April 2020 ohnehin sehr bemüht überflüssige Betten loszuwerden:

Schneller geht der Bettenabbau einfach nicht, es gibt ja wegen der Pandemie kaum noch Abnehmer für Spitals-Equipment.

Die Aussendung der KGNW fasst die versteckten Widersprüche gut zusammen:

Reden und Handeln von Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach stehen aus Sicht der Krankenhäuser im direkten Widerspruch: „In der Öffentlichkeit mahnt der Minister angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen zu Eigenverantwortung, weil die Corona-Pandemie eben längst nicht vorbei ist“, kritisiert KGNW-Präsident Morell. „Wenn Professor Lauterbach jetzt sogar vor einer Killervariante des Virus warnt, passt das nicht damit zusammen, dass er mit der Streichung der Ausgleichszahlungen seit Ostermontag und ab 30. Juni auch der Versorgungsaufschläge für stationäre Corona-Fälle die Pandemie für die Krankenhäuser faktisch für beendet erklärt. Das ist weder für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch für die Krankenhausträger nachvollziehbar.“ In den Krankenhäusern gebe es noch längst keinen Normalbetrieb, der ein Ende des Rettungsschirms rechtfertigen könnte.

Reden und Handeln … stehen im direkten Widerspruch ……… Wenn das die einzigen Widersprüche wären, wäre es ja gar nicht so schlimm.

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Spitalsbelegung 2020 in Österreich um knapp ein Fünftel geringer als 2019

Achtung, Killerviren im Herbst!

Mutationen als Waffe um Pandemie, Masken und Impfzwang am Leben zu halten

10 Kommentare

  1. U.L.K. 29. April 2022 at 1:19Antworten

    Man meint also, die Dunkelziffer der Infektionen sei sehr hoch? Umso besser. Gehen wir mal davon aus, wir haben in Wahrheit doppelt so viele Fälle wie bekannt. Das bedeutet, dass Omikron nur halb so gefährlich ist wie vermutet, denn wenn wir doppelt so viele Fälle haben, aber die gleiche Anzahl an Hospitalisierten, dann ist diese letztlich quotenmäßig nur halb so hoch.

    Und noch aus einem anderen Grund muss man sagen: Umso besser!

    Denn wenn mehr Menschen infiziert sind, sind in wenigen Wochen auch mehr Menschen immun, weil sie durch die Infektion Antikörper bekommen haben.

    Also wozu das Gejammer? Oder will man eine Herdenimmunität in Wahrheit verhindern? Das scheint mir ja so. Denn mit der Impfung werden wir die nicht erreichen. Die Impfungen wirken ja allesamt nicht, das heißt: sie wirkenb schon, nur nicht gegen Corona.

    Wie las ich mal auf einem Demoschild auf einem Foto: „Wer geimpft ist, hat einen leichteren Diktaturverlauf!“ Stimmt! Das war es dann aber auch schon, ggf. noch ein paar böse Nebenwirkungen, aber sonst? Eben!

  2. Bettina 23. April 2022 at 19:30Antworten

    wer sind diese obergescheiten Ärzte? effeffpezwei? Staubmaske im Sommer? bin ich ein Bauhackler oder was?
    dass ich weiß, von wem ich mich sicher niemals in meinem ganzen Leben behandeln lasse; nur weit, weit weg von solchen Quacksalbern

  3. Pfeiffer C. 23. April 2022 at 12:53Antworten

    „Reden und Handeln – stehen im direkten Widerspruch – Wenn das die einzigen Widersprüche wären, wäre es ja gar nicht so schlimm“.

    Vielleicht Artikel – off topic, nichtsdestotrotz nichts, um es in irgendeinen Lad`l für immer verschwinden zu lassen:

    Es existiert eine parlamentarische Anfrage 9791/J XXVII. GP „betreffend Empörung über die Chats in einer Ärztegruppe“

    Zitate:
    „Auch bei den Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe verhalten sich die Ärzte dieser Gruppe höchst unethisch. So sagen sie, dass sie mögliche Nebenwirkungen nicht melden würden“.

    „Einige Ärzte weisen in der Gruppe aber auch darauf hin, dass die Nebenwirkungen einfach vertuscht werden. Andere wiederum fragen sich nur, wer ihnen den Aufwand bezahlen soll bzw. meinen, dass sie dafür 2 Stunden pro Tag benötigen würden, um die Nebenwirkungen einzumelden“.

    „Wann werden Sie Dr. Szell, der Mitglied des Nationalen Impfgremiums ist, als Mitglied des Nationalen Impfgremiums wegen seiner menschenverachtende und hetzerischen Aussagen in den Chats abberufen und zur Verantwortung
    ziehen?“

    „Als Reaktion auf Szekeres’ Posting ist dann auch zu lesen, dass die Ärzte beim Therapieren von Covid-19 “zurückgepfiffen” wurden. Ein anderer Arzt fragt allerdings kritisch in die Gruppe: “Warum ist davon nichts an die
    Öffentlichkeit gedrungen? Können wir nur öffentlich die Propaganda der Regierung unterstützen, nicht aber der Bevölkerung derartig naheliegende Empfehlungen geben?”

    Ich halte die parteipolitischen Präferenzen der Anfragebetreiber für sekundär. Primär ist die Existenz dieser Ärzte-Chats, mit diesen unglaublichen Inhalten, mit einer wenig schmeichelhafte Pandemie-Causa-Duftmarke (euphemistisch ausgedrückt), gleichwohl ärztlich formulierte Sicht- und Handlungsweisen, herausragend prominente Namen bis zum Minister, die ermittlungs- und strafrechtlich aufgearbeitet werden m-ü-s-s-e-n!

    Namentlich Falter & Standard sind im Besitz dieser Chats und schweigen! Schande über sie!

    https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/J/J_09791/fname_1421413.pdf

  4. Hans im Glück 22. April 2022 at 18:16Antworten

    Was sich an krimineller Energie hinter der nach wie vor schweigenden 4. Gewalt zusammengebraut hat, ist wirklich erschreckend. (Quelle: Reitschuster)

    Hat das Robert Koch-Institut brisante Daten zur Impfquote zurückgehalten?
    COVIMO-Report erst nach der Abstimmung über die Impflicht vorgelegt

    „…
    Der aktuelle COVIMO-Report 10 dagegen wurde ganze 77 Tage nach Ende des Erhebungszeitraums veröffentlicht. Die darin enthaltenen Daten über die „Impfquotenschätzungen für Bevölkerungsgruppen“ waren den Abgeordneten des Bundestags bei der Abstimmung über die Impfpflicht also nicht bekannt, obwohl sie dem RKI und damit auch Karl Lauterbach vorgelegen haben müssen. Wurde der COVIMO-Report 10 also ganz bewusst zurückgehalten, um den Gegnern einer wie auch immer gearteten Impfpflicht keine neuen Argumente zu liefern?

    Das Ergebnis des aktuellen COVIMO-Reports hat es in sich. Demnach liegt die Impfquote in Deutschland in der Altersgruppe ab 60 Jahren bei 95,8 Prozent. In der Altersgruppe, um die es bei der Debatte um die Impfpflicht am Schluss noch gegangen war, sind also 19 von 20 Personen geimpft – wohlgemerkt mit Stand vom 27.01.2022. Wäre diese hohe Impfquote in der betreffenden Altersgruppe den Abgeordneten des Bundestags vor der Abstimmung über die Impfpflicht ab 60 bekannt gewesen, hätten wohl nur noch die härtesten Impf-Apologeten, denen es in der dazugehörigen Debatte aber gut erkennbar schon lange nicht mehr um evidenzbasierte Fakten gegangen war, dafür stimmen können.

    Aber auch die im Rahmen der Studie ermittelten Impfquoten für die anderen Altersgruppen legen eine massive Untererfassung bei den vom RKI veröffentlichten offiziellen Zahlen nahe. Laut COVIMO-Report sind in der Altersgruppe 40-59 Jahre 94,4 Prozent der Befragten geimpft, in der Altersgruppe 18-39 Jahre sind es immer noch 86,1 Prozent. In der arbeitenden und deutschsprachigen Bevölkerung ab 18 Jahren liegt die Impfquote der Studie zufolge bei deutlich über 90 Prozent. Beim medizinischen Personal gaben 96,9 Prozent an, mindestens einmal geimpft zu sein, bei den anderen Berufsgruppen waren es 91,1 Prozent.“

    Ohne meine grundsätzlich pazifistische Ader wäre ich geneigt die Verantwortlichen zumindest öffentlich zu ohrfeigen. Juristisch zu belangen werden sie nicht sein.

  5. Taktgefühl 22. April 2022 at 17:07Antworten

    Die Wahrheit setzt sich durch – wenn wir gegen den Baum gefahren sind.

    Früher haben wir selber die Richtung vorgegeben und der Staat mußte handeln. Heute wartet man darauf, daß irgendeiner in der Regierung etwas tut. Aber da tut keiner was. Warum auch?

    Praktisch sammelt das Netz nur zusammen, was die Aussichtslosigkeit bestätigt und alle anderen demoralisiert.

    Das geht seit Jahrzehnten so. Und das war stets meine Kritik am Internet. Und jetzt, wo ich es mir zugelegt habe, ist mein Leben nicht besser geworden.

    Ich versuche es noch mal, weil ich gar keine andere Wahl habe:

    Die Ukraine hat die GUS (Gemeinschaft unabhängiger Staaten) mitgegründet und 2018 ist sie dann ausgetreten.
    Eine solche Gemeinschaft muß sich natürlich zu Wort melden und darf nicht warten, daß andere irgendwas tun. Wenn man darauf wartet, wartet man vergebens. Man muß selber anpacken.

    Vielleicht wäre eine grenzüberschreitende Sammlungsbewegung unter dem Vorzeichen der GUS möglich?
    Nur wenn man ein Ziel hat, kann man taktieren.

    Das Ziel ist etwas weiter gesteckt, aber erreichbar. Damit gewönne der Widerstand gegen Blockdenken und Dogmatismus zumindest Konturen.
    Und viel falsch machen, kann man nicht, denn es geht nicht darum, alle Grenzen niederzureissen und Brüder zur Sonne, zur Freiheit zu singen. Es geht darum, den Lebensraum zu schützen und sich selbst zu regieren. Aus dem Ziel ergibt sich auch, was zu tun ist.

  6. Jens Tiefschneider 22. April 2022 at 16:11Antworten

    Das Leben ist ein Spiel und wer mal so richtigen Wahnsinn erleben will, in dieser Virtuellen Realität, der loggt sich für ein paar Wochen in der Ebene „Deutschland“ ein. Die ist relativ günstig zu haben, weil da kein anderer hin will, außer Deutsche und Wirtschaftsflüchtlinge. Dann aber schnell wieder Ausloggen, bevor man psychischen Schaden nimmt! Karl Lauterbach hatte sich leider nicht rechtzeitig wieder Ausgeloggt.

  7. H.C. 22. April 2022 at 15:42Antworten

    „Neiderfüllt schauen Deutsche und Österreicher auf die Nachbarländer. Sieht man in Ungarn noch jemand mit Maske, so handelt es sich garantiert entweder um Österreicher oder Deutsche“

    Da musste ich lachen bzw. grinsen!

    In der kurzen Zeit wo dieses Jahr die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen wieder eingeführt wurde – habe Sie die meisten, speziell die Verkäufer, sowieso nur unter der Nase getragen. Motzen gibts / gabs hier auch nicht. Wichtig war, aus Haftungsgründen, das die Maske irgendwo am Kopf rumbaumelte. Das der Kunde Sie nicht richtig aufsetzt, oder Sie verrutscht ist – das kann ja der Ladeninhaber nicht sekündlich kontrollieren ;-)

    Grüße aus Ungarn

    H.C.

  8. Ben 22. April 2022 at 15:11Antworten

    Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen
    UN-Experte sieht Systemversagen bei Polizeigewalt in Deutschland

    Die Überwachung der Polizei in Deutschland funktioniere nicht, sagt ein UN-Experte. Auch der Umgang der Bundesregierung mit dem Thema Polizeigewalt sei bedenklich.

    Quelle:
    https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fgesellschaft%2F2022-04%2Fpolizeigewalt-deutschland-un-systemversagen

    Die Polizei verteidigt die Corona ( Schein_Demokratie )…?

    • Ben 22. April 2022 at 20:28Antworten

      Deutsche Ärzteverbände fordern Ende der Testpandemie

      Durch anlasslose Massentests wird in Deutschland seit mehr als zwei Jahren ein Ausnahmezustand aufrechterhalten. Ärzteverbände fordern davon nun endlich eine Abkehr: Die Bürgertests sollen abgeschafft und medizinische Diagnosen wieder Sache der Ärzte werden.

      Quelle:
      https://report24.news/besser-spaet-als-nie-deutsche-aerzteverbaende-fordern-ende-der-testpandemie/

      Zwangsimpfung, tödliche Masken, Great Reset …….will die Politik mit hilfe der Polizei….?

      • Ben 23. April 2022 at 11:33

        Die allgemeine Impfpflicht ist nicht vom Tisch, der § 20 IfSG sieht bereits jetzt Zwangsimpfungen vor

        Am 27.04. findet eine neue Anhörung im Gesundheitsausschuss zum Thema „einrichtungsbezogene Impfpflicht“ statt. Während die AfD einen Antrag gegen diese einreicht, weil sie den Fachkräftemangel im Auge behält, legt die CDU/CSU einen Antrag für diese ein.

        Ein Aspekt, der derzeit aber wenig Beachtung erhält, ist der § 20 IfSG, welcher Karl Lauterbach – gerade im Hinblick auf den Herbst – bereits jetzt die Türen zu Zwangsimpfungen öffnet. Die Hürden dafür, sind erschreckend niedrig….

        Quelle:
        https://corona-blog.net/2022/04/21/die-allgemeine-impfpflicht-ist-nicht-vom-tisch-der-§-20-ifsg-sieht-bereits-jetzt-zwangsimpfungen-vor/

        Die Polizei, dein Freund und Helfer…für den Great Reset….?

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