Spitalsbelegung 2020 in Österreich um knapp ein Fünftel geringer als 2019

7. Dezember 2021von 2.9 Minuten Lesezeit

Das Jahr 2020 war gesundheitlich ein Katastrophenjahr. Das allerdings keineswegs wegen Covid, sondern wegen der überschießenden Maßnahmen dagegen, sowie der Verbreitung von Panik und Angst durch Politik und Medien. Deshalb haben viele Behandlungen von Krebs, Diabetes, Bluthochdruck, Herz- und Kreislauferkrankungen und ähnlichem nicht stattgefunden. Das schlägt sich in den Zahlen der Spitalsbelegung nieder.

Kürzlich hat die Statistik Austria Daten über die Spitalsaufenthalte im Vorjahr veröffentlicht. Für das Jahr 2020 wurden insgesamt 2,1 Millionen stationäre Spitalsaufenthalte dokumentiert. Das sind um 18% weniger als im Jahr davor. Dieser Rückgang betrifft alle Versorgungssektoren, alle Fachabteilungen und fast ausnahmslos das gesamte stationäre Behandlungsspektrum an operativen Eingriffen, Therapien und Untersuchungen – und zwar sowohl im vollstationären als auch im tagesklinischen Bereich.

Covid-Fälle wurden gerade einmal 26.500 gezählt. Das macht nicht einmal einen Bruchteil der Abnahme gegenüber dem Vorjahr aus. 2019 gab es 2,56 Millionen Hospitaliserungen, also um rund 440.000 mehr als im Jahr danach. Im Jahr 2016, wo es eine stärkere Grippewelle gab war die Zahl mit 2,86 Millionen noch einmal deutlich höher.

Aus den Zahlen wird noch einmal überdeutlich, dass die Angst- und Panikpropaganda keine tatsächliche Entsprechung im Krankheitsgeschehen hatte. Die Lockdowns, Maskenpflichten, Schließungen von Geschäften und Schulen haben die Kurve so flach gemacht, wie noch nie zuvor. Die behaupteten Überlastungen von Spitälern und Intensivstationen sind durch keinerlei Daten belegbar.

Vollstationäre Aufenthalte (mit mindestens einer Übernachtung im Spital) sind um 16%, tagesklinische Aufenthalte um fast 23% zurückgegangen. Die Zahl der Rehabilitationen hat sich nahezu um ein Viertel reduziert. Auch wurden im Vergleich zum Jahr 2019 operative Eingriffe (-14,4%) sowie konservative Therapien und Untersuchungen (-10,6%) seltener durchgeführt.

Rückgang in allen Diagnosegruppen

Der Rückgang der Spitalsaufenthalte im Jahr der Deklaration der Pandemie durch die WHO betrifft alle Krankheitsgruppen. Spitalsaufenthalte wegen Infektionskrankheiten sind deutlich zurückgegangen, zum Beispiel infektiöse Darmerkrankungen verzeichnen ein Minus von 39,3% oder Lungenentzündungen ein Minus von 30,5%. Die stationäre Versorgung von Krebserkrankungen ist von 2019 auf 2020 um fast 11%, die Spitalsbehandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um rund 15% zurückgegangen. Auch die Zahl stationär versorgter Verletzungen und Vergiftungen ist um etwa ein Sechstel gesunken.

Stationäre Versorgung von COVID-19-Patienten

In 26.500 Fällen machte eine COVID-19-Erkrankung einen Spitalsaufenthalt notwendig. Im Schnitt dauerte eine stationäre Behandlung mit dieser Diagnose um vier Tage länger als bei allen anderen Diagnosen (10,5 Tage versus 6,3 Tage). Das liegt allerdings daran, dass eine Behandlung von Covid regelrecht verboten ist, obwohl es bewährte und wirksame Protokolle gibt, die die Dauer der Erkrankung erheblich verkürzen und Schwere sowie Todesfälle stark reduzieren.

Männer wurden häufiger stationär versorgt als Frauen; auf 100.000 der männlichen Bevölkerung kamen 330, auf 100.000 der weiblichen Bevölkerung 261 Fälle. Drei Viertel der Patientinnen und Patienten waren mindestens 60 Jahre alt. Bezogen auf die Bevölkerung am häufigsten aufgenommen wurden über 84-jährige Männer (2.658 Aufenthalte auf 100.000 der Bevölkerung).

Bei den Impfnebenwirkungen ist es übrigens genau umgekehrt. Betroffen davon sind fast zu 70% Frauen und das durchschnittliche Alter ist weit niedriger. Impf-Nebenwirkungen werden noch dazu meist abgeleugnet oder nicht anerkannt, wie das Beispiel des Medien-Virologen Nowotny gezeigt hat, oder der Krankenschwester.

Bild von SnapwireSnaps auf Pixabay

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2 Kommentare

  1. Slobodan Covjek 7. Dezember 2021 at 11:06Antworten

    Für Deutschland hat das Dr. Gunter Frank schon vor ein paar Wochen öffentlich gemacht. ca. 2 Prozent der Krankenhaustage gehen auf COVID-Fälle zurück. Da kann man noch davon ausgehen, dass die Hälfte COVID nicht als Hauptdiagnose hatte. Für Österreich liegen jetzt quasi identische Zahlen vor.
    Damit ist die Gräuelpropaganda von der epochalen Pandemie widerlegt. Es handelt sich daher mit großer Wahrscheinlichkeit um eine Agenda und nicht um ein außergewöhnliches Problem der öffentlichen Gesundheit.

  2. H.Mild 7. Dezember 2021 at 9:22Antworten

    Nun, ein guter Teil dürfte auch darauf zurückführen sein, daß in erster Panik, weniger Menschen wegen Bagatellen in den Spitälern rumlagen, und elektive Behandlungen abgesagt/verschoben wurden. Aber auch ambulante Früherkennungsuntersuchungen auf Mamma-Ca, Kolon-Ca ua., oder Diagnosestellungen und wichtige Behandlungen wie bei KHK, Hypertonie, Diabetes etc., wurden wegen der gemachten Panik verschoben, oder ganz unterlassen. Auch das dürfte sich jetzt rächen, nicht nur die per injectionem gentechnisch gebildeten Spikes verursachen möglcherweise Herzinfarkte, Schlaganfälle, ua.,sondern auch die Folgen og. versäumter Untersuchungen/Behandlungen.
    Bei den Karzinomen werden allein bei Mamma-Ca, zB. in den UK ca 4000 Frauen wohl nicht mehr gerettet werden können. Quelle DÄB Nr#? Oktober(?)/2020. In Tomanien, Austerlitz ua., dürfte ähnliches erwartbar sein?
    Man kann es übrigens auch schon an den Einweisungsdiagnosen Herz-Notfälle, und akute Neurologische Störungen sehen, die NAWs/NEFs und RTWs fahren Dauereinsätze! Nach Hörensagen fragen Sanitäter und NAs fragen sogar schon immer häufiger beim Eintreffen am Notfallort, „wann, und mit was gespritzt/geboostert?“ Entsprechende valide Daten ließen sich auch sicher über das InEK (Institut für Entgelt in Krankenhäusern) erurieren. Ich denke in Austerlitz gibt es auch so was? ->Tom Lausen,W. Wodarg,W.v. Rossum, Interview „Rubikon“ua. wegen der „Intensivmafia“

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