
Knappheit? Deutschland exportiert Diesel
Die Politik dürfte wenig Interesse an günstigerem Treibstoff haben. Während man Panik vor kommender Knappheit propagiert, lässt man den Markt machen.
Während internationale Organisationen und Öl-Bosse vor einer bevorstehenden Diesel-Knappheit warnen – und damit die Preise treiben – exportiert Deutschland seit etwa zwei Wochen Mitteldestillate – also Diesel und Heizöl in Dieselqualität. Das belegen aktuelle Daten des Rohstoff-Informationsdienstes Argus Media. Eigentlich ist Deutschland Nettoimporteur, doch zuletzt exportierte man – in die niederländische ARA-Region (Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen).
Die deutsche Raffinerieproduktion deckt nur etwa zwei Drittel des Bedarfs; der Rest kommt vom Weltmarkt. Aber in der Bundesrepublik gibt es weiterhin einen Überschuss an Diesel und Heizöl. Das bestätigt auch der Mainstream.
Überschuss. Hagen Reiners, Ölmarkt-Experte bei Argus Media, erklärt: Die Heizölnachfrage ist „komplett eingebrochen“. Hohe Preise und Unsicherheit halten Verbraucher vom Einkauf ab. Händler in der ARA-Region hingegen zahlen bereitwillig höhere Preise, um Vorräte für eine befürchtete Knappheit ab Mitte April aufzubauen – nach Ankunft des letzten Tankers aus dem Persischen Golf. Auch Reiners warnt vor Engpässen nach Ostern -also in ein paar Tagen.
Ebenso warnte die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und der Wirtschaftsverband Fuels und Energie zuletzt vor kommenden Engpässen. Als Politikbeobachter hat man den Eindruck, Regierungen warten aktuell nur auf eine Knappheit, um dann mit Lockdown-Maßnahmen antworten zu können. So überlässt die Politik den Markt sich selbst.
Deutsche Anbieter aus Raffinerien wie Karlsruhe, Gelsenkirchen oder Godorf verschiffen per Barge rheinabwärts – weil der Verkauf ins Ausland offenbar lukrativer ist als der Inlandabsatz mit Abschlägen. Exportbeschränkungen werden nicht einmal diskutiert, Preisbremsen sind höchstens minimal. Marktlogik und Profit siegen über Versorgungssicherheit.
Bereits 2025 diskutierten Politik und Experten über die prekäre Lage deutscher Raffinerien: sinkende Nachfrage durch Energiewende, Klimasteuern, billige Importe aus Indien und zögerliche Investitionen. Manche Standorte stehen vor der Schließung; der Staat müsse möglicherweise einspringen, hieß es im Handelsblatt. Kurzfristig profitiert jedoch der Markt von hohen Preisen. Verbraucher zahlen an der Zapfsäule weiterhin teuer – trotz heimischen Überschusses. Marktlogik und Profit siegen über Versorgungssicherheit. +
Wenn 40% der Industrieproduktion über 12 Monate entfallen, können sie nicht mehr hochgefahren werden.
Die Proponenten in Berlin, Brüssel und anderswo werden das Scheitern ihrer Politik nicht eingestehen.
Und was können wir dagegen tun?
Beweisen wir ihnen doch ihre Schweinereien – manchen vielleicht auch nur ihr Totalversagen – und führen wir sie ihrer gerechten Bestrafung zu.
Ihre Abwahl ist die Mindeststrafe!
Das Volk der deutschen Besserwisser sollte endlich das gute Motto verstehen lernen „glauben heißt nix wissen“!
Aber wie die Lemminge der Propaganda zu folgen, beherrschen Menschen aus anderen Nationen ähnlich gut.
Die Regierungen der Nicht-Volksvertreter tun alles zum eigenen Wohl und zum Wohl ihrer Förderer und Strippenzieher.
Um das genau zu verstehen, muß man sich dort informieren, wo die Marionetten dieser Strippenzieher nicht das große Wort führen!
So einfach wäre das 👍😘!
Ja klar, denn „wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer.“