So geschehen Wunder bei Anwendung wissensbasierter Medizin

6. März 2022von 5,1 Minuten Lesezeit

Seit Anfang 2020 haben offenbar Virologen den öffentlichen Diskurs gepachtet. Das Resultat sind unqualifizierte Aussagen über Immunität und das Immunsystem. Scharf zutage getreten ist auch der Unterschied zwischen Schulmedizin und wissensbasierter Medizin. Das möchte ich an zwei Beispielen erläutern.

Von Dr. Peter F. Mayer

Zunächst zu den Virologen. Dazu ein Beispiel für viele ähnliche. In einer Studie des virologischen Instituts der MedUni Innsbruck wurden Titer neutralisierender Antikörper nach Infektion und Impfung gegen verschiedene Corona Varianten im Labor getestet. Die Virologin Isabella Eckerle fasste das Ergebnis in einem Tweet so zusammen:

Wichtige Arbeit zur Antikörper-Antwort nach #Omicron-Infektion mit & ohne vorherige Impfung: Ohne Impfung nur sehr schwache Immunität gegenüber allen früheren Varianten & Omicron! – darum: Omicron-Infektion kein Ersatz für die Impfung!“

Sie haben es einfach nicht verstanden. Es wird nur das Virus gesehen, das Immunsystem des Menschen komplett ignoriert. Wir wissen spätestens seit MERS, dass ein hoher Antikörper Titer nach Infektion auf eine schwache Immunreaktion und schweren Verlauf hinweist, während ein niedriger Antikörpertiter, oder sogar ganz fehlende Antikörper typisch mit einem leichten Verlauf oder dem Fehlen von Symptomen zusammenhängen. Einen Überblick dazu liefert etwa diese Arbeit von Marc Hellerstein, zwei weitere habe ich in der Besprechung der Studie der VirologInnen der MedUni Innsbruck zitiert.

Niedrige Antikörper nach Infektion sagen genau das Gegenteil von dem aus, was die VirologInnen behaupten. Sagt einem auch der Hausverstand.

Die spezifischen Antikörper machen weniger als 5% des Immunsystems aus, es kommt meistens eben auch völlig ohne sie aus. Und insgesamt machen die Antikörper bei der Immunabwehr vielleicht 1% aus. Da gibt es noch entscheidendere Teile des Körpers wie etwa die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen. Funktionieren diese nicht, sind die Antikörper und das Immunsystem insgesamt so nutzlos wie ein Smartphone ohne Akku.

Mitochondrien und die Rolle von Ubiquinol

Jetzt kommen wir zum Unterschied von wissensbasierter zu Schul-Medizin. Der Nestor der orthomolekularen Medizin im deutschen Sprachraum ist Dr. sc.med. Bodo Kuklinski. In meinem ersten Interview mit ihm im Mai 2020, sagte er:

Viren sind bei schwachem Immunsystem virulent. Ein guter Arzt behandelt nicht nur die Gürtelrose evidenzbasiert, sondern hinterfragt „weswegen ist hier das Immunsystem so schwach, dass es eine Zoster-Infektion zuließ?“. Damit bewegt sich der Arzt auf einem komplexen Gebiet der Ernährung, körperlich-geistigen Befindlichkeit, Schadstoffbelastungen usw. Dieses Gebiet in Diagnostik und Therapie ist nicht evidenzbasiert. Es verlangt vom Arzt umfangreiches Wissen (wird nicht gelehrt), Zeitaufwand und Ärger mit Institutionen.“

In seinem Buch „Mitochondrien“ schildert Kuklinski auf Seite 189f einen Fall vom Wiener AKH (MedUni Wien) aus dem Jahr 2010, wo Schulmedizin komplett versagt, Biochemie und Wissen aber für Heilung sorgen:

Ein Patient erlitt eine Subarachnoidalblutung, war bewusstlos und reflexlos, im EEG eine Null-Linie. Er wurde beatmet, ernährt und auf den Geräten fand sich die Notiz „keine Reanimation“.

Seine Lebenspartnerin gab sich mit seiner Prognose nicht zufrieden. Auf Anraten einer Wiener Ärztin besorgte sie flüssiges Nanoquinol.“

Er erhielt dreimal 5 Hübe insgesamt 123 mg täglich. Nach drei Tagen öffnete der Patient die Augen und es folgte eine zunehmende Mobilisierung. Nach rund einem Monat wurde er auf die Neurochirurgie verlegt und nachdem dort Q10 (Ubiquinon) unbekannt war, wurde es nicht gegeben und der Patient wurde wieder bewusstlos. Schulmedizin.

Die Lebenspartnerin forderte Q10-Weitergabe, der Patient klarte wieder auf, wurde später in die Reha verlegt. Dort wurde Q10 aus Versehen ausgelassen, es folgte wieder Bewusstlosigkeit. Nach neuerlicher Gabe, Erholung wie gehabt.

1.4.2010: Die Prognose der Ärzte: Zusammenhängendes Sprechen, Schlucken und Gehen werden nicht mehr möglich sein.“

Und so ging es weiter: 3.4. Patient spricht ganze Sätze, 8.4. Patient verlangt nach Büchern.

Im Mai 2015 hat der Patient die Führerscheinprüfung erfolgreich abgelegt. Die Ärzte sprachen am 16.2.2010 nach dem Öffnen der Augen von einem „Wunder“. War es aber nicht. Zweimal stellten die Ärzte Fehlprognosen. Sie stützen sich dabei auf bisherige Erfahrungen aus der klassischen Pharmakotherapie. Die zweimaligen unfreiwilligen Q10-Auslassversuche bestätigen eindrucksvoll die Q10-Wirkung.“

Unglaublich, nicht?

Hätten die Ärzte im ersten Studienabschnitt bei Biochemie aufgepasst, hätten sie nicht von Wunder gesprochen. Auf Seiten 268ff in „Biochemie des Menschen – Das Lehrbuch für das Medizinstudium“ wird die Funktion von Coenzym Q10 (Ubichinon) erklärt. Es sitzt in der Membran der Mitochondrien, der Kraftwerke unseres Lebens. Die oxidierte Form ist das Ubichinon, die reduzierte Form Ubiquinol (-ol steht immer für OH-Gruppen, wie beim Calcidiol, dem Vitamin D Prohormon). Das Besondere am Ubichinon ist, dass es wahlweise ein oder zwei Elektronen aufnehmen kann. Das lateinische „Ubi“ steht für überall, denn Ubichinon wird überall im Körper und ganz besonders im Gehirn benötigt. Es steht am Ende der Atmungskette, die Elektronen werden für die ATP-Synthase benötigt. Die Prozesse sind ziemlich komplex, sie erzeugen die Energie zum Leben.

Noch ein letztes Stück Wissen: Q10 / Ubiquinon wird nicht besonders gut aufgenommen, Ubiquinol schon – siehe Bild oben.

Funktionieren die Mitochondrien wegen Ubiquinon Mangel nicht, dann stellt das Hirn seine Arbeit ein und vorher schon das Immunsystem. Der Körper ist auch so schlau nicht ungeheure Mengen an Antikörpern ständig mit kostbarer Energie zu versorgen, sobald das Virus weg ist. Speicher-T- und -B-Zellen werden im Knochenmark aufgehoben und vermehren sich sofort wieder, wenn der Erreger neuerlich auftaucht. Die B-Zellen produzieren bei Bedarf dann auch wieder die Antikörper.

Und wenn neben dem Ubiquinon auch alle anderen für die biochemischen Prozesse benötigten Vitamine, Hormone, Aminosäuren, Fettsäuren und Mikronährstoffe vorhanden sind, dann wird das angeborene Immunsystem mit seinen NK-Zellen (natürliche Killerzellen) und den anderen Abwehrmechanismen mit Viren, Bakterien und Pilzen rasch fertig, ohne dafür erst die IgM und IgG Antikörper zu benötigen.

Kenntnisse der Naturwissenschaft, also der Biochemie, sind hilfreich. Mehr davon bei den Artikeln mit Bodo Kuklinski.


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26 Kommentare

  1. Andreas I. 7. März 2022 at 10:31Antworten

    Eines fällt mir, nach meinen Klinik-Erfahrungen als Patient, dazu auch noch ein:
    Ich weiß nicht, wie es in Österreich ist, aber in Deutschland wird in Kliniken Essen serviert, was mit den Empfehlungen für gesunde Ernährung eher weniger zu tun hat.
    Also ausgerechnet, wenn ein Heilungsprozess stattfindet (stattfinden soll), wo der Bedarf an Nährstoffen höher oder spezifischer ist, genau dann gibts Essen, was schon für einen Gesunden eher knapp ist.

    Und auch hier ist es unverständlich (ja Kostendruck Outsourcing, aber die Ideologie vom freien Markt hat in einem Gesundheitssystem herzlich wenig verloren). Die Empfehlungen für gesunde Ernährung kommen ja nicht irgendwoher, das ist heutzutage alles untersucht (also das, was bereits bekannt ist ;) das sind alles Forschungsergebnisse von Hochschulen und Instituten, aber wenn man in einer beliebigen Universitätsklinik auf die Teller schaut …

  2. Heimo waltenberger 6. März 2022 at 19:11Antworten

    Leider ist unser Wissen über unser Immunsystem die letzten Jahre doch ziemlich in Vergessenheit geraten. Es ist viel komplexer als zumeist zusammengeschwurbelt wird. Dr. Hulda Clark, die letzte wirkliche Wissenschaftlerin auf diesem Gebiet, hat das eindrucksvoll dargestellt, dass unser Immunsystem auf mehreren Ebenen funktioniert. Ein hoher glutationspiegel der Mit N-Acetyl-cystein aufgebaut werden kann, ebenso lichtbehandeltes Leinöl mit Eiweiß, gut funktionierende ausscheidungsorgane, eine geringe Parasitenlast, ein niedriger toxologischer Wert des Körpers sowie eine ausgewogene Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen sorgen für ein gut funktionierendes Immunsystem. Die eingeschränkte Sichtweise unserer mediziner zeigt von sehr großem unwissen.
    Auch hochreines Wasser mit niedrigem uS Gehalt ist von großer Bedeutung

  3. anamcara 6. März 2022 at 17:12Antworten

    Bericht von J. Mercola zu Ubiquinol

    Auszug: übersetzt:
    „Wie Ubiquinol alternde Mäuse in „Teenager“ verwandelte

    Japanische Forscher eines großen medizinischen Zentrums beschlossen, das Potenzial von Ubiquinol, zu untersuchen um das Altern von Mäusen zu verlangsamen.

    Sie wählten speziell gezüchtete Mäuse mit einem beschleunigten Alterungsprozess aus, um die Wirkung von CoQ10 und Ubiquinol im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von Mäusen zu untersuchen, die im Laufe ihres Lebens keine Nahrungsergänzung erhalten hatten.

    Als alle Mäuse das entsprechende menschliche Alter von 90 bis 100 erreichten, waren die Unterschiede zwischen der Kontrollgruppe und den Ubiquinol-Gruppen dramatisch.

    Während die Kontrollgruppe, die keine Nahrungsergänzung erhalten hatte, signifikante Anzeichen von Alterung und Gesundheitsverschlechterung zeigte, zeigten die Mäuse, die, die reduzierte Version von CoQ10 oder Ubiquinol erhalten hatten, im Laufe ihres Lebens mehr Energie und Bewegungsfreiheit sowie gesündere Mitochondrien und allgemeines Wohlbefinden .

    Der einzige Unterschied zwischen den Gruppen war Ubiquinol.
    Nur die Mäuse, die über ihre gesamte Lebensspanne Ubiquinol erhielten, zeigten positive Ergebnisse.
    Diese aufschlussreiche Studie überraschte und bestätigte den Verdacht der Forscher:

    Ubiquinol war in der Tat eine Klasse für sich, was u.a. seine potenziellen Vorteile gegen die typischen Zeichen des Alterns betrifft“

    https://products.mercolamarket.com/coq10-ubiquinol/?ui=cf23f1e4465cdca3d1e32dfadfab696ac068a531329ee087a38ec7f781d5355a&sd=20220204&cid_source=dnl&cid_medium=email&cid_content=dpe1HL&cid=20220306_HL2&mboxSession=1426397375&mboxPC=1426397375&foDate=false&mid=DM1128070&rid=1426397375

  4. anamcara 6. März 2022 at 16:56Antworten

    Aussagekräftiger als die in der Studie festgestellte Anzahl von Antikörpern ist doch die nach Infektion festgestellte Anzahl an Re-Infektionen, schweren Erkrankungen und Hospitalisierungen.

    „-* In einer Studie von Forschern des dänischen Instituts SSI** wird der Frage nachgegangen, ob die Omikron-Variante BA.2, der, nach einer BA.1-Infektion erworbenen natürlichen Immunität entkommen kann

    Um dies zu untersuchen, wurde eine Teilmenge aus mehr als 1,8 Millionen Infektionsfällen im Zeitraum vom 22. November 2021 bis zum 11. Februar 2022 ausgewählt (real-world-data).

    Die Teilmenge sollte aus Personen mit zwei positiven Proben bestehen, die mehr als 20 aber weniger als 60 Tage auseinander liegen.

    Weniger als 1.800 Personen erfüllten schließlich diese Kriterien und es wurde eine Teilmenge von fast 1.000 Proben nach dem Zufallsprinzip für die Sequenzierung ausgewählt.

    Schließlich wurden von insgesamt 187 Reinfektionsfällen 47 Fälle von BA.2-Reinfektionen kurz nach einer BA.1-Infektion identifiziert.

    Im Ergebnis wurde festgestellt, dass eine Omikron BA.2-Reinfektion kurz nach einer BA.1-Infektion grundsätzlich möglich ist.

    Diese Reinfektionen treten jedoch nur sehr selten auf und führten in keinem Fall zu einem schweren Verlauf.

    Laut Dr. Troels Lillebæk, Vorsitzender des dänischen SARS-CoV-2 Variant Assessment Committee, spricht das Studienergebnis daher auch gegen das Auftreten einer zweiten Omikron Welle durch die Variante BA.2

    Auch die WHO*** hält fest:

    „..Studien bewerten das Risiko einer Reinfektion mit BA.2 im Vergleich zu BA.1.

    Erste Daten aus Reinfektionsstudien auf Bevölkerungsebene legen jedoch nahe, dass eine Infektion mit BA.1 einen starken Schutz gegen eine Reinfektion mit BA.2 bietet, zumindest für den begrenzten Zeitraum wo Daten vorhanden sind..“

    * https://tropeninstitut.de/aktuelle-krankheitsmeldungen/31.12.2021-welt-omikron#reinfektion
    ** medrxiv.org, 22.02.2022
    *** https://www.who.int/news/item/22-02-2022-statement-on-omicron-sublineage-ba.2

    -Aufgrund dieser Erkenntnisse in Bezug auf eine Reinfektion durch die Omikronvariante BA2 nach Infektion mit BA1 kann man schlussfolgern, dass die gezwitscherte Aussage der Wirrologin „Omicron-Infektion kein Ersatz für die Impfung“ falsch ist und, dass eine niedrige Anzahl von Antikörpern nach Infektion keineswegs mit einer schwachen Immunantwort gegen das Virus korreliert.

  5. Nightbird 6. März 2022 at 16:20Antworten

    Ich sehe den Menschen als Ganzes, inklusive seiner Psyche, die, wie wir wissen, das Immunsystem fördern aber auch belasten kann.

    Ich finde, in unserer derzeitigen Medizin wird nur der körperliche Teil favorisiert.
    Die Ursache einer Krankheit wird ausschliesslich im chemischen, organischen Bereich gesucht.
    Dadurch sieht man, daß eine Behandlung nur auf medikamentösen, operativem Weg erfolgen kann.

    Ernährung, aber auch die Psyche werden gänzlich ignoriert.

    Kein Mediziner unserer Zeit, bis auf ein paar Ausnahmen, macht sich Gedanken darüber, wie die Psyche das Immunsystem stärken bzw. schwächen kann.
    Daß zB ein hoher Blutdruck ausser auf den üblichen organischen Grundlagen auch auf zB Stress im Job oder an Eheproblemen beruhen kann, wird nicht gesehen.

    Gleich heisst’s „Na, da hab‘ ich was für Sie“ und prompt wird mit der größtmöglichen Medikamentenkeule zugeschlagen, wo vielleicht eine Psychotherapie
    vielleicht hilfreicher, aber auch weit nebenwirkungsärmer wäre.

    Lieber schlucken die Leute kübelweise Statine, bevor sie die Ernährung umstellen.
    Wobei sich die Pharmaindustrie ein goldenes A….loch damit verdient.

    Die Ernährung ist dabei natürlich auch wichtig, aber da der Mensch evolutionsgemäß ein Allesfresser ist, wäre es fatal, ausschliesslich vegetarisch bzw Vegan
    zu leben. Fleisch (wichtig für Muskelaufbau, Gehirn, für’s Immunsystem durch spezielle Vitamine) gänzlich zu vermeiden, wäre kontraproduktiv.
    Vegetarische, vegane, einseitige Ernährung kann eben nicht alles liefern, was der Körper braucht.

    Der Erfolg wäre, daß zB die Muskeln schrumpfen würden. Auch das Gehirn würde kleiner werden und logischerweise würde auch der IQ sinken.
    Man sieht es in der Tierwelt, wo Pflanzenfresser im Durchschnitt kleinere Gehirne haben und den ganzen Tag mit der Futtersuche beschäftigt sind.
    Und auch noch wiederkäuen müssen, um aus diesem Pflanzenbrei alles herauszuholen.

    Wo wäre da noch Zeit, einem Job nachzugehen?

    Ganz abgesehen davon, daß sich dadurch der menschliche Körper auch anatomisch, optisch verändern würde.
    In ferner Zukunft, so wir uns nicht schon früher abschiessen, wären also menschliche Pflanzenfresser eindeutig erkennbar.

    Nightbird

    • Raldl 6. März 2022 at 22:26Antworten

      Und wie ist es dann bei Menschenfressern? Huch-Scherz!

  6. Markus Schwarz-Greindl 6. März 2022 at 14:34Antworten

    Wissen der Medizin fängt bei der Photosynthese der Pflanze an, mit der Atmung ginge es weiter.

    Stimmt der Pflanze Output O2, CO2 und H2O noch?

    Können wir uns Wasserhähne vorstellen, aus denen im Sommer nur noch warmes Wasser kommt?

  7. Peter Pan 6. März 2022 at 14:06Antworten

    „Viren sind bei schwachem Immunsystem virulent. Ein guter Arzt behandelt nicht nur die Gürtelrose evidenzbasiert, sondern hinterfragt „weswegen ist hier das Immunsystem so schwach, dass es eine Zoster-Infektion zuließ?“. Damit bewegt sich der Arzt auf einem komplexen Gebiet der Ernährung, körperlich-geistigen Befindlichkeit, Schadstoffbelastungen usw. Dieses Gebiet in Diagnostik und Therapie ist nicht evidenzbasiert. Es verlangt vom Arzt umfangreiches Wissen (wird nicht gelehrt), Zeitaufwand und Ärger mit Institutionen.“

    Vielleicht bedeutet „nicht evidenzbasiert“ für Mediziner etwas anderes als für mich. Ich bin Naturwissenschaftler. Ich verstehe die Aussage von Dr. Kuklinski so, dass die meisten Ärzte nicht ordentlich genug evidenzbasiert arbeiten. Selbst wenn die alles nötige Wissen hätten, wäre ihr Vorgehen oft nicht erfolgreich: Nicht weil sie evidenzbasiert vorgehen, sondern weil sie nicht ausreichend nach Befunden suchen und somit auch keine Hypothesen aufstellen können, die kombiniert mit Wissen und weiteren gezielten Untersuchungen letztendlich zur erfolgreichen Behandlung führen. Mit anderen Worten, Mediziner haben möglicherweise ein Problem mit lateralem Denken und naturwissenschaftlichem Vorgehen.

    Was Leute wie die Eckerle betrifft: Die sind korrupt.

    • tanthess 6. März 2022 at 16:38Antworten

      Schlimmer noch. Man fragt nicht mal mehr nach den Ursachen oder versucht, diese zu analysieren. Und wenn man als Patient dann anfängt, ungefragt diese zu benennen, weil man sich selbst darüber schon den Kopf zerbrach, ist die Sprechstunde leider beendet. Vielleicht sollten die auch mal daran arbeiten, weil das in sehr vielen Fällen nachweislich der Grund für Fehldiagnosen und Mißverständnissen ist. Wobei die Krankenkassen auch selber für diese Fehlentwicklungen verantwortlich zu sein scheinen? Was aber keine Entschuldigung sein darf.

    • Andreas I. 6. März 2022 at 18:13Antworten

      Hallo,
      an der Stelle mit „nicht evidenzbasiert“ musste ich auch kurz überlegen.

      Nach meinen persönlichen Erfahrungen mit „Göttern in weiß“ würde es so übersetzen:
      nicht evidenzbasiert = steht nicht im Telefonbuch, kann daher nicht sein

      Denn der Kalauer ist schon so lange bekannt, dass es _ein Wunder_ ist, dass er immernoch zutrifft:

      Professor:
      „Lernen Sie das Telefonbuch auswendiog!“
      Philosophiestudent:
      „Warum?“
      Medizinstudent:
      „Bis wann?“

      (nur nochmal, um den Begriff „Telefonbuch“ in Zusammenhang zu bringen.)

    • Fritz Madersbacher 6. März 2022 at 20:52Antworten

      @Andreas I.
      6. März 2022 um 18:13 Uhr
      „Bis wann?“ Sehr böse, muss ich weitererzählen … Leider scheint die „Pandemie“ das in (allzu) vielen Fällen zu bestätigen …

  8. Oskar Krempl 6. März 2022 at 13:55Antworten

    Genau wegen solcher Artikel schätze ich diesen Blog so sehr. Weil er notwendiges Wissen unter die Menschen bringt und diese damit selbstständiger und mündig macht. Herzlichen Dank noch Herr Dr. Mayer für diesen ausgezeichneten Beitrag.

  9. Fritz Madersbacher 6. März 2022 at 13:54Antworten

    „Sie haben es einfach nicht verstanden. Es wird nur das Virus gesehen, das Immunsystem des Menschen komplett ignoriert … Niedrige Antikörper nach Infektion sagen genau das Gegenteil von dem aus, was die VirologInnen behaupten. Sagt einem auch der Hausverstand“
    Diese Scharlatane der Pandemie-Sekte müssen samt den ihnen hörigen Politikerschwachköpfen entmachtet werden, sie bilden zusammen mit der Panik-Journaille die Fünfte Kolonne der Pharma-Schmarotzer in unserer Gesellschaft, die uns und unseren Kindern mit ihrem Terror die Zukunft verbaut!

  10. Cora DeClerk 6. März 2022 at 13:14Antworten

    Virologen sind Schnee von gestern.

    Ganz im Trend liegt der Infektologe und demnächst wohl auch wieder der Defektologe, der mit defektivischem Spürsinn schon vor Jahrhunderten spitze Buben vor die Judikative brachte, die nicht über einen bestens ausgebildeten Lumpologen verfügten.

  11. Flora Frederike 6. März 2022 at 12:54Antworten

    Mich stört eher die diffamierende Wortwahl für „wissensbasierte und Schulmedizin“. Das sind respektlose Gräben die für alle Beteiligten nicht förderlich sind.

    • pfm 6. März 2022 at 13:26Antworten

      Die Gräben existieren dank den Aktivitäten der Pharma-Branche. Ich halte es für wichtig, sie sichtbar zu machen. Von Diffamierung kann ja wohl keine Rede sein, sieht man sich dieses Geschehen an. Ich könnte aus eigener Erfahrung noch viele weitere Beispiele berichten.

    • Andreas I. 6. März 2022 at 19:16Antworten

      @ Flora Frederike Hallo,
      mir fehlt beim Begriff „Schulmedizin“ der Respekt.
      Diese Mediziner sind schließlich die Creme de la Creme der Auswendiglerner, das sind Hochinselbegabte.
      Die korrekte Bezeichnung ist darum:
      Hochschulmedizin.

      Der nächste Witz ist, dass das angesprochene Wissen über Biochemie usw. woher kommt?
      Größtenteils von Hochschulen.
      Aber in der Hochschulmedizin findet Wissen aus anderen Hochschuldisziplinen keine Beachtung.
      Wie und woher solche Ignoranz?
      M.b.M.n. ist diese Ignoranz ein Symptom eines tieferen Problems, nämlich dass die Mehrheit der Mediziner _psychisch krank_ ist, kein Selbstwertgefühl und das kompensiert mit dem gesellschaftlichen Ansehen, was Hochschul-Mediziner leider immernoch genießen …
      Mediziner als Teil der normopathischen Gesellschaft.

    • Fritz Madersbacher 6. März 2022 at 20:42Antworten

      @Andreas I.
      6. März 2022 um 19:16 Uhr
      „Symptom eines tieferen Problems … Teil der normopathischen Gesellschaft“ – da haben Sie wohl ganz recht (nebenbei sind wir alle nolens volens Teil davon). Vielleicht schafft der grosse Widerstand aus der Bevölkerung, beruhend auf der durch die „Pandemie“ erzwungenen Reflexion und Selbstbesinnung, die Voraussetzungen für eine Änderung, die natürlich auch uns selbst um- und erfassen muss, in Kritik UND Selbstkritik … Wir müssen diese „normopathische Gesellschaft“ ändern, sonst laufen wir in die nächsten pathologischen Sackgassen …

    • Andreas I. 7. März 2022 at 9:53Antworten

      @ Fritz Madersbacher
      „nebenbei sind wir alle nolens volens Teil davon“

      Und wenn wir alle – auch Mediziner, auch Richter! – diese Einsicht hätten, wäre das der erste Schritt.
      Die Hochschulpsychologie ist ja auch selber Teil davon, ein Franz Ruppert spricht offen und frei von „Hundepsychologie“.
      Es gibt den Gedanken, dass nicht jeder das volle Wissen eines Psychotherapeuten braucht, das geht auch gar nicht, aber jede Berufsgruppe den Teil braucht, der für sie wichtig ist, Erzieher und Lehrer was für sie wichtig ist, Mediziner was für sie wichtig ist, Richter was für sie wichtig ist, Mediziner was für sie wichtig ist … und ganz wichtig dabei: was _für sie_ wichtig ist, es geht dabei nicht um die Kinder, Klienten, Patienten, es geht um sie selbst, Selbstreflexion.

  12. Gabriele 6. März 2022 at 12:40Antworten

    Großartig, dass hier die Orthomolekularmedizin ein Sprachrohr bekommt – höchste Zeit! Über Co-Enzym Q10 gab es schon in den 80ern ganze Bücher – vor allem wie wichtig es für die Funktion des Herzens und für ältere Menschen ist! Es dürfte keine Impfung bei jungen Männern ohne Gabe von Ubiquinol passieren – wie viel könnte damit verhindert werden. Und Deutschland ist voll von ärztlichen Experten, die das wissen….warum sie so breit schweigen, ist mir ein Rätsel.
    Derweil warnt Geisterbahnschaffner Klabauterbach schon vor der „Sommerwelle“….man fragt sich wirklich, was dieser Mann statt einem Gehirn in seiner Birne hat….

    • Wolfgang Beyer 6. März 2022 at 18:24Antworten

      Herr Klabauterbach ist ein Sprachrohr der Pharmaindustrie und verfolgt mit deren Meinung nur den perfiden Plan, einen Impfstoff, der nachweisbar keinen Erfolg bringt, in das Volk zu spritzen. Nun wollen die das auch noch per Gesetz durchsetzen.

    • Florian 13. April 2022 at 9:06Antworten

      Stimmt. Seit den 80 zigern gibt es ganze Bücher und bis heute fehlt jegliche Beweis für den Nutzen.

  13. Ernst 6. März 2022 at 12:36Antworten

    „stammt von Virologinnen der MedUni Innsbruck. “ am 15. Februar und jetzt sind es „VirologInnen“?
    Ja was denn? Wo denn? Innen oder wo?
    Bitte Deutsch!

    • pfm 6. März 2022 at 13:28Antworten

      Hauptsächlich Virologinnen, aber ein Virologe. Auf Deutsch in Kurzform also VirologInnen.

    • Eugen Karl 6. März 2022 at 15:27Antworten

      Die deutsche Kurzform wäre Virologen, das ist auch noch einmal deutlich kürzer (und sprachlich eleganter). ;-)

  14. Tatjana 6. März 2022 at 12:26Antworten

    Unglaublich aber dennoch wahr. Wenn viele Ärzte im ersten bei Biochemie aufgepasst hätten, dann müssten viele Patienten nicht unnötig leiden. Ja, es wir immer gern über Wunder gesprochen, denn wofür wir keine Erklärung finden nennen wir es Wunder.
    Das ist der springende Punkt. Kein Arzt besitzt ein umfangreiches Wissen über Ernährung noch folgt er die Ursache. Er geht den einfacheren Weg und behandelt die Synthome.
    Ich würde es sehr Begrüßen, wenn Ärzte endlich anfangen würden den Körper nicht von Ernährung und Seele zu trennen bzw. getrennt zu behandeln. Sie sind Untrennbar.
    Die Ernährung erscheint am Anfang schwer zu verstehen und deren Zusammenhänge, aber es lohnt sich. Ich kenne mich sehr gut aus. Zwangsläufig. Ohne fundiertes Wissen bewegt man sich auf einem komplexen Gebiet. Geschweige die vielen Schadstoffbelastungen in Lebensmitteln. Doch Ernährung spielt eine große Rolle für ein intakten Immunsystem. Nach fünf Jahren gelerntes Wissen wusste ich, welche Lebensmitteln mir und und meiner Gesundheit schaden. Nur um es kurz zu halten: Seit ich sehr genau darauf achte, welche Lebensmitteln auf mein Teller landen, bin ich seit 30 Jahren mit einen wahnsinnigen guten Immunsystem ausgestatet. Selbst mein Arzt staunt und ist fasziniert über meine Blutwerten.

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