Schrottstudien über Antikörper nach Impfung und die Ahnungslosigkeit von Virologinnen

15. Februar 2022von 9 Minuten Lesezeit

Immunität wird vielfach falsch verstanden und mit unzulässigen Methoden gemessen. Die Zahl der Schrottstudien wächst und sie werden von den Regierungs-ExpertInnen gehypt. Massives Unverständnis des Immunsystems oder Pharma-Bias liefern völlig falsche und unwissenschaftliche Ergebnisse. Man versucht mit allen Mitteln die Behauptung zu stützen, dass die Gentechnik-Präparate schützen.

Von Dr. Peter F. Mayer

In der Realität lassen sich für diese Behauptung der Schutzwirkung keine Beweise mehr finden, deshalb greift man zu einem Trick. Man behauptet, dass die Zahl der von einer Impfung gebildeten Antikörper, der Titer, eine Aussage über die Stärke der Immunabwehr gegenüber einem Erreger machen kann. Diese Behauptung ist schlicht falsch. Und zwar auf einer ganzen Reihe von Ebenen.

Sehen wir uns eine von einer deutschen Virologin gehypte Studie an. Eckerle hat übrigens bei Drosten gelernt.

Die als Preprint in medRxiv veröffentlichte Studie mit dem Titel „Neutralization profile of Omicron variant convalescent individuals“ (Neutralisierungsprofil von rekonvaleszenten Personen der Omicron-Variante) stammt von Virologinnen der MedUni Innsbruck. Mit dabei die in jüngster Zeit durch fehlerhafte Aussagen am laufenden Band aufgefallene Dorothee von Laer.

Hier ein Teil des Abstract in der Übersetzung:

„Hier haben wir Proben von BA.1 (Omicron)-Rekonvaleszenten mit unterschiedlichen Konstellationen früherer SARS-CoV-2-Immunität hinsichtlich Impfung und früherer Infektion mit einer Nicht-Omicron-Variante analysiert und Titer neutralisierender Antikörper gegen verschiedene SARS-CoV-2-Varianten (D614G, Alpha, Beta, Delta, Gamma, Omicron) bestimmt.

Wir fanden hohe neutralisierende Antikörpertiter gegen alle Varianten bei geimpften Personen nach einer BA.1-Durchbruchsinfektion oder bei Personen nach einer Infektion mit einer Prä-Omicron-Variante gefolgt von einer BA.1-Infektion. Im Gegensatz dazu enthielten Proben von naiven, ungeimpften Personen nach einer BA.1-Infektion hauptsächlich neutralisierende Antikörper gegen BA.1 und nur gelegentlich gegen die anderen Varianten.“

Dazu möchte ich auf mehreren Ebenen analysieren:

  1. Wogegen gibt es Antikörper.
  2. Die Frage der neutralisierenden versus bindenden Antikörper.
  3. Die Antikörper Titer nach Infektion.
  4. Die Funktionsfähigkeit des Immunsystems und der grundsätzliche Nutzen von Antikörpern – V-AIDS.

1. Wogegen gibt es Antikörper?

Der Punkt ist an sich trivial. Alle derzeit für Impfungen zugelassenen Präparate basieren noch auf der ursprünglichen Wuhan Variante. Wenn sich ein Geimpfter also mit Omicron infiziert, wofür bekanntlich die Wahrscheinlichkeit erheblich größer ist, als bei Ungeimpften, dann gab es also Kontakt zu zwei recht unterschiedlichen Spike-Proteinen. Dass dann Antikörper gegen beide Varianten gefunden werden, überrascht möglicherweise Virologinnen, sonst jedoch kaum jemand.

Erst die Omicron Variante wurde durch die Massenimpfung zu einer Immunflucht Variante, ist also sehr unterschiedlich zur Wuhan Variante. Alpha, Beta, Delta und Gamma hatten weniger Mutationen und können daher von den Wuhan-Antikörpern noch leichter erkannt werden. Solche von Omicron nicht.

All das ist kein Problem. Die vorherigen Varianten werden nicht wieder auftauchen, da sie von den infektiöseren neuen Varianten verdrängt wurden und weiterhin werden.

2. Die Frage der neutralisierenden versus bindenden Antikörper.

Bindende Antikörper verursachen ADE – sind also infektionsverstärkende Antikörper. Ein Studie hat gezeigt, dass sie bei 6,5% auftreten, oder 1 in 15.

Und hier noch der Antikörper Status eines Geimpften, wo nur 4% neutralisierend sind:

In den getesteten Kohorten A bis D wurden zwischen 10 und 15 Proben untersucht. Damit wurde darauf verzichtet zu untersuchen wie weit das hochgefährliche ADE zu erwarten ist, das ja eben nur höchstens bei 1 in 15 auftaucht. Die Versuche Impfstoffe gegen SARS-1 und MERS zu entwickeln, scheiterten an ADE. Bei Katzen hat man aufgehört gegen Coronaviren zu impfen, da bei der nächsten Infektion ADE auftritt und zu schweren oft tödlichen Erkrankungen führt.

3. Die Antikörper Titer nach Infektion.

Die seien nach Infektion niedrig gewesen und das sei der Beweis der geringen Immunität. Das ist leider falsch, das Gegenteil ist wahr. Schon 2020, aber auch bei MERS hat man festgestellt, dass leichte Verläufe dann eintraten, wenn das Immunsystem so fit war, dass keine Antikörper gebraucht und daher nicht entwickelt wurden.

Eckerle versucht noch eins drauf zu setzen:

„Ohne Impfung nur sehr schwache Immunität gegenüber allen früheren Varianten & Omicron! – darum: Omicron-Infektion kein Ersatz für die Impfung!“

Die Gleichsetzung von Antikörper mit Immunität ist schlicht und einfach Unsinn.

Eine Studie, die in Nature veröffentlicht wurde, zeigt, dass Personen, die wahrscheinlich dem hochinfektiösen SARS-CoV-2 ausgesetzt sind, nicht unbedingt eine PCR- oder Antikörper-Positivität entwickeln. NK- und T-Zellen können zur schnellen Beseitigung von SARS-CoV-2 und anderen Coronavirus-Infektionen beitragen.

Eine schwedische Studie, die in der Zeitschrift Cell schon im August 2020 veröffentlicht worden war, zeigte bereits, dass exponierte Familienmitglieder keinerlei Anzeichen einer Infektion hatten und nur eine Immunabwehr mittels spezifischer T-Zellen entwickelten. Die Professorin Soo Aleman von der Karolinska Universität, die auch die Nobelpreise vergibt, erklärte schon vor eineinhalb Jahren: „Eine interessante Beobachtung war, dass nicht nur Personen mit nachgewiesenem COVID-19 eine T-Zell-Immunität zeigten, sondern auch viele ihrer exponierten asymptomatischen Familienmitglieder.“

Die Studie fand auch heraus, dass etwa doppelt so viele gesunde Blutspender, über Gedächtnis-T-Zellen verfügen ohne aber nachweisbare Antikörper zu haben. Also – Antikörper sagen genau gar nichts über vorhandene Immunität, der Schluss der Studie und von Eckerle ist falsch.

Selbst eine Untersuchung aus dem eigenen Haus widerlegt die Virologinnen. Leichte Covid-Verläufe zeigen starke T-Zellen Reaktion, so eine Studie der MedUni Innsbruck. Die Autoren stellen wieder fest, dass T-Zellen eine grundlegende Rolle spielen bei der frühen Kontrolle und Beseitigung vieler viraler Infektionen des Atemsystems. Bei SARS-CoV-2-Infizierten verursacht ein Mangel an Lymphozyten im Blut (Lymphopenie) mit drastisch reduzierten CD4+ und CD8+ T-Zellen schwere Verläufe von Covid-19 und erhöhte Mortalität.

Also, hohe Antikörper nach Infektion lassen ein schwaches Immunsystem erwarten, also das Gegenteil von dem was Eckerle behauptet.

4. Die Funktionsfähigkeit des Immunsystems und der grundsätzliche Nutzen von Antikörpern – V-AIDS.

Antikörper sind nur ein kleiner Teil des Immunsystems und bei weitem nicht der wichtigste. Sie sind allerdings leicht zu messen und auch mit Impfstoffen relativ einfach zu produzieren. Deshalb werden sie gerne fälschlich als Maß für Immunität verwendet.

Bei der Vernichtung von Viren spielt aber das angeborene Immunsystem zunächst die entscheidende Rolle. Die NK-Zellen spielen dabei die Hauptrolle vor allem in den oberen Atemwegen, wo die Impf-Antikörper gar nicht hinkommen. Sie brauchen kein Training, sie stürzen sich sofort auf alles was nicht in den Körper gehört. Deshalb gibt es so viele Infektionen, die völlig ohne Symptome ablaufen.

Mit der Impfung können sie aber leider drastisch reduziert werden und man wird anfällig gegen Infektion, Krebs und alle anderen Krankheiten, denn die NK-Zellen vernichten auch laufend neu entstehende Tumorzellen. Das Bild oben zeigt das Labor der NK-Zellen einer geboosterten Person – da ist nichts, katastrophal, 2,4% nur, tief unter dem Mindestwert von 15%. Auch Interleukin 2 ist ganz schwach und kann die NK-Zellen nicht stimulieren.

Aber gehen wir weiter. Hier das Labor einer geimpften Person mit den T-Helfer-Zellen. Diese sind eine Art Generalstab des Immunsystems, die eine wichtige Koordinierungsfunktion haben und für die Erzeugung von einer Reihe von Bestandteilen benötigt werden. Th1 ist zuständig für den Einsatz der Killer-T-Zellen. Die Werte der zugehörigen Botenstoffe sind katastrophal niedrig.

Die Th2 Zellen sind zuständig für den Einsatz der Antikörper. Auch hier sind die Werte praktisch Null. Die Th2-Zellen braucht es, für die Stimulierung der B-Zellen zur Antikörperbildung (Proliferation, Proteinsynthese). Th1 und Th2 sind außerdem, in Kooperation mit bestimmen Interleukinen, für Klassenwechsel nötig. Fehlen dise wichtigen Steuerungselemente, so wird die Immunabwehr nicht oder nicht richtig funktionieren.

Wir haben es bei diesem Labor also mit einer durch die Impfung verursachten Lymphopenie zu tun, die laut der Studie der MedUni Innsbruck zu schweren Verläufen führt. Peinlich, dass selbst diese exzellente Arbeit aus dem eigenen Haus den Virologinnen unbekannt geblieben ist.

Wenn also bei den Ungeimpften die NK-Zellen, Th1, Th2, Interleukin 2, Interferon hoch sind, dann haben sie eine starke Immunität egal wie viele Antikörper im Blut sind. Die Abwehr erfolgt in den oberen Atemwegen, lange bevor ein Virus es bis ins Blut schafft um dort von Antikörpern bekämpft zu werden, vorausgesetzt es gibt ausreichend Th2 um sie in den Kampf zu schicken.

Umgekehrt kann beobachtet werden, dass die regulatorischen T-Zellen stark und viele sind. Sie können durch wiederholte Impfungen mehr werden. Ihre Aufgabe ist es überschießende Reaktion einzubremsen. Sind sie aber zu hoch, bremsen sie das Immunsystem gleich zu Beginn, sie machen es tolerant gegenüber den Viren, die sich deshalb ungehindert ausbreiten können. Mehr über Toleranz und die Tregs habe ich belegt mit vielen Studien in diesem Artikel beschrieben.

Eingriffe in das hochkomplexe Immunsystem, die nur ein einziges Ziel verfolgen, nämlich Körperzellen zur Produktion von Spike zu zwingen, richten offenbar im Rest des Immunsystems verheerende Schäden an. Wer mit Scheuklappen durchs Leben, geht kann leicht von der Seite angefahren werden.

Schrottstudien werden mehr

Leider gibt es immer mehr dieser Art von Schrottstudien, die ein einziges Element des komplexen Immunsystems herausgreifen und darauf Behauptungen über Immunität aufstellen. Das passt natürlich den Erzeugern von Impfstoffen gut, die nur eines können, nämlich Antikörper erzeugen.

Leider zeigt sich immer mehr, dass insbesondere die mRNA-Präparate genau diese Effekte erzeugen. So produzieren zwar Antikörper, reduzieren aber NK, Th1, Th2, Il-2, Interferon und andere, erhöhen aber via Treg die Toleranz gegenüber den Viren.

Das Ergebnis ist ein vom Vakzine verursachtes Immunschwäche Syndrom, oder Vaccine Acquired Immune Deficiency Syndrome, kurz V-AIDS.

Das ist hier in diesem Video brillant beschrieben.

Ach ja, noch ein Wort zu den Virologinnen und Virologen.

Mein Lieblingswissenschaftler John Ioannidis hat es in seiner epochalen Arbeit im Titel so ausgedrückt: Why most published research findings are false. (Warum die meisten veröffentlichten Forschungsergebnisse falsch sind.)

Die Situation in Deutschland beschrieb Cochrane Direktor Prof. Dr. rer. nat. Gerd Antes in einem FAZ Beitrag nach krasser: 80% der deutschen Ärzte und auch die Universitäten seien vom globalen Wissenspool abgeschnitten.

Auf die Studien AutorInnen und Eckerle treffen die Feststellungen von Ioannidis und Antes zu 100% zu.


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17 Kommentare

  1. HelmutK 16. Februar 2022 at 13:24Antworten

    Und der Gentherapierte wähnt sich dann, weil er hohe Antikörper Titer und gute T-Zellen-Antwort aufweist, perfekt geschützt.

    Und wie lautet deren Antwort: Wir kennen nur Alpha-Spikes – Krebs, Sars-Cov-3, Ebola interessieren uns nicht – wir sind zwar da schlafen aber weiter und kümmern uns um nix

    Laborwerte ganz toll – dem Probanden wird ein tolles Immunsystem vorgetäuscht – die nächste Infektion, selbst mit eigentlich harmlosen Viren, haut ihn dann völlig aus den Latschen.

    Allerdings ist dieses rumreiten auf dauerhaft erhöhten Antikörper-Titern ehe Quatsch. Das Immunsystem produziert diese nur dann wenn sie benötigt werden. Völliger Quatsch da nun ständig mit Tomatenblut rumlaufen zu wollen.

  2. Peter Pan 15. Februar 2022 at 14:36Antworten

    Ein Register für Schrottstudien wäre nett, beispielsweise zur Mustererkennung (inhaltlich und personell).

  3. anamcara 15. Februar 2022 at 13:49Antworten

    „Unterschied zwischen Immunität und Antikörpern wichtig“

    INNSBRUCK. Eine an der Innsbrucker Universitätsklinik durchgeführte “ Antikörper Studie” kommt zum Schluss, dass Corona-Genesene eine stabile Langzeitimmunität aufweisen.

    In einem Interview zu der Studie erklärt der Studienleiter Florian Deisenhammer:

    Auszug aus dem Bericht von corodok.

    »Man müsse, erklärte der Experte, zwischen Immunität und Antikörpern unterscheiden.

    Die Immunabwehr des Körpers könne man sich wie eine Art „Verbrecherjagd“ vorstellen: „Das Virus, der ‚Bösewicht‘, wird vom Immunsystem als körperfremd und gefährlich registriert.
    Daraufhin werden sämtliche typischen Merkmale des Virus, erfasst und gespeichert.

    Diese Daten speichert der Körper lebenslang in sogenannten ‚Gedächtniszellen'“.
    Die Immunität bliebe deshalb, betonte Deisenhammer, lebenslang bestehen.

    Anders verhalte es sich mit den Antikörpern, hier zog der Mediziner einen Vergleich mit Soldaten, die sich grüppchenweise in hunderten „Spezialeinheiten“ (Klone) organisieren, um dann jeweils eine bestimmte Stelle des Virus zu attackieren.

    „Wir haben es hier mit einer ganz normalen Immunantwort zu tun“,
    konstatierte Deisenhammer, „die Antikörper bleiben auch nach einer Coronainfektion grundsätzlich vorhanden, die Messbarkeit könnte jedoch zurückgehen“.
    Auch wenn Antikörper mit der Zeit weniger werden, komme es bei neuerlichem Kontakt mit dem Virus über Vermittlung der Gedächtniszellen zu einer sehr raschen Reaktivierung.

    Laut Deisenhammer bestehe bei Genesenen keine Sorge vor einer neuerlichen Erkrankung mit dem Covid-19-Virus. „Die Ausnahmen bestätigen die Regel, aber die Ausnahmen sind eben nicht die Regel“, stellte er fest, dennoch würden die Medien die Ausnahmen betonen, das „Regelhafte“ komme zu wenig oft vor.

    Es bestünde kein Anlass, die Immunität anzuzweifeln.

    Bei allen ihm bekannten neuerlich an Covid-19 Erkrankten handelte es sich um eine Reaktivierung des Virus und somit um keine echte Neuerkrankung.

    Ebenso kritisch sieht Deisenhammer die Diskussion um mögliche Mutationen des Virus. Mutationen lägen zwar vor, da das Virus „einen bestimmten evolutionären Druck“ habe, weiter zu bestehen.
    Zudem seien sie „wirtspezifisch“, so müsse man Mutationen im Menschen von jenen in Tiergruppen unterscheiden.
    Dass die Immunantwort einer mutierten Form des Coronavirus nicht standhalte, sei jedoch „höchst unwahrscheinlich“, beruhigte der Mediziner.

    In den Medien war auch von einer möglichen Übertragung des Virus von bereits Immunen auf Mitmenschen die Rede. Deisenhammer verneinte:
    „Das ist unwahrscheinlich, denn die Inkubationszeit beträgt einige Tage.
    Das Virus muss zuerst vom Wirt ausgebrütet werden und kann erst dann weitergegeben werden“.
    Die Immunantwort würde diesen Vorgang aber verhindern.

    „In aller Regel ist die durchgemachte Erkrankung aus Immunisierungssicht viel wirksamer als eine Impfung“.
    Dadurch würde die Republik „viel Geld und Kapazitäten“ beim Impfen sparen.

    https://www.corodok.de/unterschied-immunitaet-antikoerpern/V „Unterschied zwischen Immunität und Antikörpern wichtig

    • Fritz Madersbacher 15. Februar 2022 at 16:45Antworten

      @anamcara
      15. Februar 2022 um 13:49 Uhr
      Vielleicht ist Herr Deisenhammer mittlerweile auch von seiner – seiner Studie konträr zuwiderlaufenden – Verteidigung der Genpräparate abgerückt, ich höre diesbezüglich jedenfalls nichts mehr von ihm. Er steht wahrscheinlich wie viele andere unter dem Druck zu schweigen oder zu leiden, aber das könnte sich jetzt sehr bald ändern …

  4. Mag. Oskar Krempl 15. Februar 2022 at 13:15Antworten

    Sehr geehrter Herr Dr. Mayer!

    Diese Mal haben Sie sich selbst übertroffen! Aus einer Reihe von ausgezeichneten Artikeln ist dies Ihr bester. Es zeigt in klarer und eindeutiger Weise wie komplex das menschliche Immunsystem ist, worauf es ankommt und im Gegensatz dazu die Ahnungslosigkeit der Schwurbler des gängigen Narrativs.

    • Horst 15. Februar 2022 at 15:28Antworten

      Ganz Ihrer Meinung über die Qualität des Artikels. Erklärt hat es Dr. Mayer auch schon früher, inklusive der Erklärung zu den Interferonen.
      Was Ihre Aussage zu Ahnungslosigkeit betrifft: das sehe ich ganz anders. Ich denke, daß diese offiziellen Studienverbreiter und Narrativ-Follower, Experten und -innen der Regierung, allein aufgrund ihrer Ausbildung (jedenfalls jene, wo diese im weiteren medizinischen oder biologischen Bereich erfolgte), ja selbst unser allseits geschätzter Gesundheitsminister, ganz genau wissen, wie sich die Sache genau darstellt! Und das ist das eigentlich Schlimme daran, Handeln wider besseren Wissen und Gewissen! Normalerweise schützt so etwas vor Strafe nicht.
      Selbst Frau Dr. Laer, hat vor längerer Zeit aber ganz anders über die Sachlage gesprochen. Das wurde auch von Dr. Schubert (ebenfalls Uni Innsbruck) bei seinem letzten Auftritt in der donnerstäglichen Servus-TV Runde bestätigt. Es entzog sich gänzlich seinem Verständnis, wie sie dermaßen bei dem Thema umfallen konnte.
      Ein Schelm, wer Böses dahinter vermutet…

  5. reasonandcritic 15. Februar 2022 at 13:11Antworten

    Vielen Dank für diesen erhellenden Artikel.

    Erschütternd ist, dass diese „Schrottstudie“ nunmher eine rechtliche Regelungsrelevanz im deutschen Infektionsschutzrecht gewonnen hat. Sie wird vom RKI in der unten angebenen Web-Seite als ein Beleg dafür angeführt, dass der Genesenenstatus von ungeimpft infizierten Personen auf einen Zeitraum von nur noch 90 Tagen nach dem Tag der Feststellung einer Infektion reduziert worden ist. Davor war eine Genesenenperiode von 180 Tagen festgelegt.

    Diese Änderung, die unvermittelt am 17. Januar erfolgte, verursachte großen Wirbel, denn sie wurde schlagartig rechtswirksam durch einen erst kurz zuvor am 15. Januar in Kraft getretenen Querverweis in der Definition des Genesenenstatus in der sog. „Coronaschutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung“ des Bundes, auf die sich wiederum die konkreten 2G-Regelungen in den Coronaschutzverordnungen der Bundesländer beziehen. Damit durften ab dem 17. Januar die seit mehr als 90 Tagen Genesenen über Nacht z.B. nicht mehr ins Restaurant.

    Ursrpünglich waren auf der unten angeführten Web-Seite des RKI keine wissenschaftlichen Belege für die Verkürzung der Frist des Genesenenstatus angefügt, wofür das RKI in den Medien heftig kritisiert wurde. Daraufhin wurden der Web-Seite zunächst 3 Literaturverweise hinzugefügt, wobei sich aber schnell herausstellte, dass diese Quellen gar nicht das behauptete höhrere Risiko einer Re-Infektion mit der Omikron-Variante thematisierten und daher als Begründing für die Verkürzung des Genesenenstatus völlig ungeeignet sind. Nach der jüngsten Anpassung der Web-Seite finden sich hier jetzt weitere Verweise, u.a. einen auf die Insbruck Studie.

    So wird der Verweis auf „die Wissenschaft“ für einen politisch autoritären Szientismus genutzt, und es demonstriert den letztlich beliebigen, primär politisch motivierten Charakter der sog. „Coronaschutzmaßnahmen“ in Deutschland, die das Ziel verfolgen, die Menschen mit allen Mitteln „an die Nadel“ zu nötigen.

    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Genesenennachweis.html

  6. Tatjana 15. Februar 2022 at 12:27Antworten

    Dieser Impfwahn hat viel zerstört und wird nocht viel mehr zerstören. Gesundheit kann uns keiner geben außer wir selbst indem wir uns gesund ernähren und keine unnötige Medikamenten in uns hineinstopfen inklusive Covid19-Spritze. Wer seine Gesundheit zu schätzen weißt der weißt auch die richtige Entscheideung zu treffen.
    Beispiel: Novak Djokovic will lieber auf weitere Chancen auf große Tennis-Siege verzichten, als sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Das sagte der 20-fache Grand-Slam-Sieger in einem BBC-Interview. Lieber Gesundheit anstatt Sieg. „Ja, das ist der Preis, den ich bereit bin zu zahlen“, sagte er. Er wolle aber die Freiheit haben, wählen zu können, was seinem Körper zuführt werde.
    Traue diesen staatlichen Intellektuellen Kreaturen nicht über den Weg. Sie haben uns lange genug getäuscht, gelogen und mit ihren Prognosen arg verschaukelt. Wir sind von lauter Staatskomiker umzingelt. Wunder mich nicht, wenn sie mit dem A…. auf Grundeis gehen.

  7. Nuri 15. Februar 2022 at 11:24Antworten

    Über Antikörper nach Impfung und die Ahnungslosigkeit von Virologinnen ist klar, denn sie sind Mitläufer der Regierung und wenn man sich einmal anhört was sie da verzapfen, müssten sie sich in Grund und Boden schämen.
    Sie wissen in Wahrheit genau so viel wie wir alles zusammen. Dennoch tun sie vor de Kamera so wichtig und so Allwissend. Allen voran Lauterbach.

  8. Fritz Madersbacher 15. Februar 2022 at 10:59Antworten

    „Immunität wird vielfach falsch verstanden und mit unzulässigen Methoden gemessen. Die Zahl der Schrottstudien wächst und sie werden von den Regierungs-ExpertInnen gehypt. Massives Unverständnis des Immunsystems oder Pharma-Bias liefern völlig falsche und unwissenschaftliche Ergebnisse. Man versucht mit allen Mitteln die Behauptung zu stützen, dass die Gentechnik-Präparate schützen“
    So geschehen auch im letzten GECKO-Bericht, auch dort mit abstrus falschen, unwissenschaftlichen Behauptungen (vgl. z.B. Seite 6). Wenn also eine – die nächste – „Experten“-Kommission „evaluieren“ und über das „Scharfschalten“ des „Impf“-Zwanges entscheiden soll, so ist das eine gefährliche Drohung. Diesen Pharma-affinen Leuten, die das menschliche Immunsystem mit ihren Petrischalen und „Evidenz“ mit Ergebnissen ihrer auf unwissenschaftlichen Hypothesen beruhenden Experimente verwechseln, die nur ihre schon längst restlos gescheiterten Genpräparate rechtfertigen sollen, diesen Biotechnologen müssen und werden wir die rote Karte zeigen. Diese unwissenschaftlichen Hantierer, Experimentatoren und Scharlatane werden nicht länger Schaden an unserer Gesundheit anrichten und unsere Zukunft zerstören dürfen. Die ihnen hörigen, weil dem Ganzen geistig nicht gewachsenen Politiker werden das als Erste zu spüren bekommen …

  9. ga 15. Februar 2022 at 10:20Antworten

    Kleiner Hinweis zu der Innsbrucker Studie: das n der verglichenen Gruppen lag zwischen 10(!) und 15 (!). Das ist eine statistische Power, da bleibt einem die Sprache weg. Einen p-Wert hat man mit gutem Grund gar nicht angegeben. So etwas kann bestenfalls eine vorläufige Observation genannt werden. Wenn jemand seine wissenschaftlichen Aussagen auf so dünnes Eis baut, dann sagt das eigentlich eh schon alles.

  10. MM 15. Februar 2022 at 8:52Antworten

    Es ist wie bei den Lipidsenkern: Als Ziel wurde nicht mehr die Morbidität und Mortalität in Studien untersucht, sondern nur noch das Absenken von LDL. In einem Schulaufsatz hätte ich früher eine 5 bekommen, weil ich am Thema vorbeigeschrieben habe.

  11. Alex 15. Februar 2022 at 8:42Antworten

    Danke für den Artikel. Eine Frage zum Verständnis, es gibt kein Isolat des ursprünglichen Virus, das Genom wird mittels Computer zusammengesetzt. Meines Verständnisses nach weicht eine Mutation nur sehr geringfügig vom Ursprung ab. Wenn ich also das Genom vom ersten nicht habe, das der Mutation auch nicht kenne, da auch hier sicher kein Isolat vorliegt, woher weiss ich dann, dass es sich um eine Mutation handelt? Wäre schön, wenn das mal jemand beantworten könnte, lieben Dank.

    • Abi 15. Februar 2022 at 15:07Antworten

      „Mittels Computer zusammengesetzt“ bezieht sich auf diese Methode der Sequenzierung:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Schrotschuss-Sequenzierung

      Ich sehe keinen Grund, deshalb in eine Totalopposition zu gehen und schlicht zu behaupten alles wäre gelogen. Das ist eher kontraproduktiv. Es wird schon ein Virus geben, dieses ist auch übertragbar und es kann auch sequenziert werden. Isolat ist auch so eine Sache, es ist unglaublich aufwändig eine Probe soweit aufzureinigen, dass wirklich nur noch Viren darin sind. Diese Anforderung erfüllt vermutlich keine der Proben, nichtsdestotrotz dürfte es Material geben, wo Viren zusammen mit Verunreinigungen enthalten sind.

  12. phase out 15. Februar 2022 at 7:19Antworten

    danke für den artikel.

    was man noch hinzufügen sollte – und was scheinbar wenige studien (neu) untersuchen – geschweige denn medien berichten:

    impfantikörper sind schrott, spätestens obald das spikeprotein ausreihend mutiert.

    genesenenantikörper wirken jedoch auch gegen andere – langsamer oder gar nicht mutierende – teile des virus.

    (und zwar schon ab sehr geringen antikörperleveln – die who hat 15 bau als gut korrelierend mit neutralisierenden antikörpern normiert.

    und bieten damit eine haushohe überlegenheit gegenüber der impfung.

    deswegen will man da unbedingt draufimpfen – was scheinbar die immunreaktion der genesenen massiv schwächt.

    also: antikörper sind nicht gleich antikörper – und nur ungeimpfte genesenenantikörper bieten maximalen schutz.

    • Hans H. 15. Februar 2022 at 8:11Antworten

      Das hat man ja auch bei den Therapiemöglichkeiten mit Infusionen von monoklonalen Antikörpern gesehen. Gegen Omikron waren diese plötzlich wirkungslos, vermutlich weil man Impfantikörper gegen die Alpha-Variante geklont hatte. Erst in diesen Tagen hat der Pharmakonzern Eli Lilly in den USA eine Notfallzulassung für eine auf Omikron angepasste Antikörpertherapie (Bebtelovimab) erhalten, aber nur für kritische Fälle, die es bei Omikron ohnehin kaum gibt. Auch auf diesem Feld können die Pharmakonzerne der Entwicklung des schnell mutierenden Corona RNA-Virus nur hinterherlaufen.
      Es ist wie das Rennen zwischen Hase und Igel. So schnell kann der Pharma/Impfhase gar nicht laufen, der Corona-RNA-Igel ist trotzdem immer schon vorher da.

  13. Sandra Bode 15. Februar 2022 at 6:56Antworten

    Danke für die Recherche und den erhellenden Beitrag! Genial!!

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