Britische Impfkommission: gegen generelle Covid-Impfung von Unter-18-Jährigen

Die Impfung von Kindern und Jugendlichen ist ein besonders kontroverses Thema. Nach der deutschen Ständigen Impf-Kommission (STIKO) spricht sich nun auch die britische Joint Committee on Vaccination and Immunisation (JCVI) gegen eine generelle Impfung der jüngeren Generation aus. Beide haben gut fundierte Argumente, die aber offenbar in Ländern wie Österreich unbekannt sind.

In einem Bericht wird eine Abwägung zwischen der Gefährdung von Jugendlichen und Kindern durch eine Infektion und den möglichen Nebenwirkungen vorgenommen. Das JCVI kommt zum Schluss, dass eine routinemäßige Impfung bei unter dem 18. Lebensjahr nicht zu empfehlen ist:

Bis weitere Daten vorliegen, rät das JCVI derzeit von einer routinemäßigen allgemeinen Impfung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ab. Das JCVI wird diese Empfehlung überprüfen, sobald mehr Informationen zur Sicherheit und Wirksamkeit von COVID-19-Impfstoffen bei Kindern und Jugendlichen vorliegen.

Der gesundheitliche Nutzen in dieser Bevölkerungsgruppe ist gering, und der Nutzen für die breitere Bevölkerung ist höchst unsicher. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das JCVI der Ansicht, dass der gesundheitliche Nutzen einer allgemeinen Impfung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren die möglichen Risiken nicht überwiegt.“

Was jedoch empfohlen wird, ist eine Impfung von Kindern und Jugendlichen, bei denen durch Vorerkrankungen ein schweres Risiko besteht:

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird bei Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren mit schweren neurologischen Behinderungen, Down-Syndrom, Grunderkrankungen, die zu einer Immunsuppression führen, sowie bei Kindern mit tiefgreifenden und mehrfachen Lernbehinderungen (PMLD)[Fußnote 1], schweren Lernbehinderungen oder solchen, die im Register für Lernbehinderungen eingetragen sind, ein erhöhtes Risiko für eine schwere COVID-19-Erkrankung angenommen und ihnen sollte die COVID-19-Impfung angeboten werden.

Jugendlichen im Alter von 16 bis 17 Jahren, die ein erhöhtes Risiko für eine schwerwiegende COVID-19-Erkrankung haben, wie derzeit im Grünbuch festgelegt, sollte weiterhin eine COVID-19-Impfung angeboten werden.“

In dem Bericht wird bestätigt, dass es neue Berichte aus Großbritannien und anderen Ländern gibt über seltene, aber schwerwiegende unerwünschte Ereignisse, einschließlich Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung der Membran um das Herz), nach der Anwendung der Impfstoffe BNT162b2 und Moderna mRNA-1273 von Pfizer-BioNTech bei jüngeren Erwachsenen.

Wie mit der Gefahr von Myocarditis umgegangen wird ist allerdings sehr eigenartig. So erklärte die Chefin der US Behörde CDC in einem Interview, dass pro 1 Million Impfungen „30 bis 40 dieser leichten, selbstbegrenzten Fälle von Myokarditis erwarten“ können.

In einem Artikel in Wired wird diese Zahl aber nochmals hinterfragt:

Wie ist die CDC auf „30 bis 40“ Fälle gekommen? In der Sitzung des beratenden Ausschusses wurde eine Folie präsentiert, die zeigte, dass innerhalb von 7 Tagen nach der zweiten Dosis Männer im Alter von 12 bis 17 Jahren eine Rate von 62,75 Myokarditis-Fällen pro Million hatten, während Frauen eine Rate von 8,68 hatten. Die Mittelung der beiden Raten ergibt 35,72 Fälle. Dabei ist die Rate bei jungen Männern mehr als siebenmal so hoch wie bei jungen Frauen.“

Tatsächlich haben junge Frauen weit höhere Risiken in anderen Bereichen, die überhaupt ignoriert werden. Sieht man sich die Daten in der EudraVigilance Datenbank für Nebenwirkungen des Pfizer Präparates an, so sehen wir, dass der Viertel der Nebenwirkungen Frauen betreffen und nur ein Viertel das männliche Geschlecht:

Wie wissen auch, dass die Nebenwirkungen stärker und häufiger werden, je jünger die Geimpften sind. Wired führt weiter aus:

Eine zusammenfassende Folie, die auf der Tagung gezeigt wurde, vermischt auf ähnliche Weise, aber noch konsequenter, nicht nur die Geschlechter, sondern auch mehrere Alterskohorten, und schafft so eine Makrogruppe der 12- bis 39-Jährigen mit einer Rate von 12,6 Fällen pro Million zweiter Dosen, was die höhere Rate (von 62,75 Fällen) von Myokarditis für junge Männer weiter verdeckt.“

Dazu kommt, dass es falsch ist die Fälle ausnahmslos als „mild“ zu bezeichnen. Eine Überprüfung der Myokarditis-Berichte über junge Männer in VAERS findet zahlreiche Fälle mit potenziell ernsten Symptomen, einschließlich einer reduzierten Auswurffraktion (die Messung des aus dem Herzen gepumpten Blutes) von bis zu 35 Prozent, was auf Herzversagen hinweisen kann; Myokardfibrose (eine Vernarbung des Herzens, die ebenfalls zu Herzversagen führen kann); und Patienten, die Vasopressoren zur Erhöhung eines niedrigen Blutdrucks erhalten. Offenbar sind das eben keine leichten Fälle, sondern einigermaßen besorgniserregend.

Der Umgang mit der Impfung von Unter-!8 in Österreich ist besonders besorgniserregend. Es wurde auch für Kinder sehr hoher Impfdruck aufgebaut vom Gesundheitsminister abwärts. Mitglieder seines Beraterteams und Funktionäre der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde scheuen sich nicht in Webinaren für die Impfung von Kinder zu werben und zu lobbyieren mit Pfizer als Sponsor.

Die Gesundheit der Kinder kann dabei allerdings nicht im Mittelpunkt des Interesses stehen.


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15 Kommentare zu „Britische Impfkommission: gegen generelle Covid-Impfung von Unter-18-Jährigen

  1. Organisationen wie STIKO übernehmen keine Verantwortung für dieses Experiment.
    Falls es in Zukunft neue Nürnberger Prozesse wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit geben wird, sie wollen nicht auf der Anklagebank sein.
    Ein mögliches Zukunftsszenario habe ich hier beschrieben:
    https://www.world-scam.com/archive/2337

    1. Ach Marek, so ein schöner Traum! Möchte heute gar nichts anderes mehr lesen, um mir den angenehmen Nachgeschmack auf der Zunge zu erhalten.
      Nur eins wundert mich: Was führt dich zur Annahme, dass der Spuk bereits im November 2021 zu Ende geht? Hab ich da was übersehen auf der Welt?

  2. Ich muss sagen, es macht mir Angst, wenn die Impfkommissionen empfehlen, behinderten Kindern und Jugendlichen mRNA Impfstoffe zu injizieren. Down-Syndrom ist beispielsweise oft mit angeborenen Herzschäden verbunden, es sollte aber keinen Grund geben, dass eine Atemwegserkrankung nicht in den Atemwegen selbst abgefangen werden kann wie bei anderen. Jede Herzmuskelentzündung – die durch eine Impfung hervorgerufen werden kann – würde vermutlich in diesen Fällen immer auf den bereits angeborenen Herzfehler zurückgeführt werden.
    Auch wenn zumindest gesunden Kindern und Jugendlichen in diesen Fällen eine mRNA Impfung nicht empfohlen wird, sollte man meiner Meinung nach trotzdem überlegen, aus welchen Gründen, sie den Kindern und Jugendlichen mit Lernbehinderungen u. ä. trotzdem angeboten werden soll …

    1. Mit macht es Angst wie allgemein mit diesem Coronawahnsinn umgegangen wird. PCR wird weiterhin anstandslos als „Goldstandard“ verwendet obwohl es bereits klar ist dass der test alleine eigentlich nichts aussagt. – Virologen und andere angebliche Experten schüren Angst obwohl es immer wieder neusets Infos gibt dass die Mutation nicht so gefährlich ist. Da hört man dann nur mehr von den angeblichen Infektionen.
      Wenn wir im Winter bei jeder Verkühlung auch so zählen würden wäe Österreich im Dauerlockdown-der übrigens auch schwer kritiesiert wird- aber den Politikern geht das am A…. vorbei.
      Diese sture Politik die sehr viel Schaden verursacht hat, wirtschaftlich un auch zwischenmenschlich eine Katastrophe darstellt schein eine gewollte Aktion zu sein, weil mit Hausveratand kann man diese ganzen Dinge nicht mehr verstehen.
      Man kann nur hoffen dass die Verantwortlichen wirklich massiv abgeurteilt werden.

      Die Menschen müssen endlich aufwachen!!!!!!

    2. Um die Ursache von Myokarditis, Perikarditis wie auch anderer Organschäden zeitlich nahe zu „C-Impfungen“ abklären zu können, ist ein spezieller Bluttest, D-DIMER, wesentlich. Das haben auch Prof. BHAKDI gefordert, Dr. WODARG, und weltweit andere besorgte Mediziner.

      Dr. Charles HOFFE, praktischer Arzt in British Columbia, hat früh begonnen, D-Dimere zu messen.

      https://tkp.at/2021/07/08/untersuchungen-zeigen-bei-62-prozent-langfristige-schaeden-durch-blutgerinnsel-nach-impfung/

      » Die Gerinnsel, von denen ich spreche, sind mikroskopisch klein, sie sind buchstäblich auf der Ebene der Kapillaren und sie sind in Ihrem Kapillarnetz verstreut. Sie werden also auf keinem Scan zu sehen sein, sie sind einfach zu klein und zu verstreut. Der einzige Weg, um mit Sicherheit herauszufinden, ob dieser vorhersehbare Mechanismus der Gerinnung tatsächlich stattfand, ist ein BLUTTEST, der D-DIMER genannt wird. (…)

      Ich habe das jetzt bei meinen Patienten gemacht, um Leute zu finden, die kürzlich ihre COVID-Spritze innerhalb der letzten 7 Tage bekommen haben. Es muss zwischen vier und sieben Tagen sein. Ich führe bei ihnen einen Bluttest durch, der D-DIMER genannt wird. (…) bei denjenigen, die ich bis jetzt habe, haben 62 % von ihnen Anzeichen von Blutgerinnung, was bedeutet, dass diese Blutgerinnsel nicht selten sind! Es bedeutet, dass die Mehrheit der Menschen Blutgerinnsel bekommen, von denen sie nicht einmal wissen, dass sie sie haben. (…)

      Das Erschreckende daran ist, dass Menschen mit pulmonaler arterieller Hypertonie normalerweise innerhalb von 3 Jahren an rechtsseitigem HERZVERSAGEN sterben. Die große Sorge bei diesem Verletzungsmechanismus ist also, dass diese Injektionen bleibende Schäden verursachen. (…)

      Wenn sie [Gehirn, Rückenmark, Herzmuskel, Lunge] geschädigt sind, ist es dauerhaft. Wie all die jungen Leute, die jetzt durch diese Spritzen eine MYOKARDITIS bekommen. Sie haben DAUERHAFT GESCHÄDIGTE HERZEN. Es spielt keine Rolle, wie leicht es ist. Sie werden nicht mehr in der Lage sein, das zu tun, wozu sie früher in der Lage waren, weil sich der HERZMUSKEL nicht regeneriert. «

    3. Das völlig verantwortungslose, uneinsichtige, von allen bisher bekannt gewordenen Tatsachen ungetrübte Drängen auf Kinderimpfung durch den „Gesundheits“minister und die Spießgesellen in „Ärzte“schaft, „Wissenschaft“, Medien, Politik etc. (mit den „Vakzin“-Herstellern und Impf-Gewinnlern im Hintergrund) zeigt, dass wir es hier mit verblendeten Leuten zu tun haben, die Kindern gegenüber (selbst wenn sie sogar eigene haben) offenbar völlig abgestumpft/indifferent/gefühlslos gegenüberstehen. Zugleich sind sie unglaublich dumm, wie halt verblendete Leute sind, denn der Widerstand gegen diese Leute wird sehr heftig werden, in Wut versetzte Eltern, Großeltern und Kinderfreunde werden sich diese provokante Ignoranz nicht gefallen lassen!!!

    4. Ärzte, die an Kindern und Jugendlichen Corona-Impfungen vornehmen, sind keine Ärzte, sie sind Pharmareferenten nicht mehr und nicht weniger. Die Approbation sollte diesen Ärzten unverzüglich entzogen werden.

  3. Wer eine Myokarditis als eine Art „Unpässlichkeit“ bezeichnet, ist mM Rasselbl…., und begeht mM Straftaten iS. der Körperverletzung durch Unterlassung von Aufklärung, bzw. Irreführung StGB §226, 240,323c, BGB 630.. ->Aufklärungspflicht, auch Verstöße gegen Heilmittelwerbegestz §(?), und das gilt mM auch iüS für Politiker,“Wissenschaftler“ etc., die nicht unmittelbar an/mit Heilbehandlungen tätig sind, diese aber trotz besseres Wissen über Risiken/Nebenwirkungen abzuwägen gegen Nutzen, oder Alternativen, forciert „empfehlen“, oder gar mit Nachteilen drohen.
    Patienten mit einer Peri-Myo-Endokarditis können uU. lebenslange Beschwerden, wie lebensbedrohende Herzrhythmusstörungen, Herzleistungsschwächen, und Herzklappenschäden entwickeln, die mitunter auch akut lebensbedrohend sind, und idR. eine Einschränkung der Berufs-Ausbildswahl, und Lebenszeitverkürzung und Qualität bedeutet. Glücklich wer zB. bei einer Herzrhythmusstörung – aus welchen Gründen auch immer- in der Nähe fähiger Ersthelfer und Ärzte ist, wie es wohl bei demr Dänischen Fußballspieler bei der sog. „EM“ geschah. Ob dieser junge, anscheinend bis dato völlig gesunde Athlet Opfer einer C19-Vax war/ist, wird sehr widersprüchlich kommuniziert.Ich vermite aber, wenn er nicht „geimpft“ wurde, hätte man das eindeutig kommuniziert und bewiesen, denn schließlic werden ja auch sonst irgendwelche Adduktorenzerrungen, Waden- und/oder Knieverletzungen von Fußballern in extenso in den MSM breitgelatscht.

  4. Wie bekannt, ist es auch die Haltung der deutschen Impfkommission, die Covid-Impfung für Jugendliche und Kinder NICHT generell zu empfehlen. Trotz immensem Druck von seiten der Politik und der Pharma hat die STIKO, bes. Prof. Mertens, Rückgrat bewiesen. In einer Talk-Show bei Markus Lanz sagte Mertens auch zu Long-Covid, dass man hierzu praktisch keine verlässlichen Daten habe, deshalb sei auch das angebliche Long-Covid bei Kindern weder bewiesen noch ein Grund für eine Impfung. Auf die direkte Nachfrage von Lanz sagte Prof. Mertens, er selber würde seine Enkeln nicht impfen. Sehr ehrlich und sehr offen. Das wurde ihm in der Runde vor allem vom SPD-Politiker Borjans als unverantwortliche Aussage vorgehalten. Dem wäre lieber gewesen, Prof. Mertens hätte seine Meinung nicht öffentlich und ehrlich gesagt. Weil es eben nicht zur Regierungsabsicht passt. Die geben erst Ruhe, wenn der letzte Kanarienvogel 3fach geimpft wurde. Vorher nicht.

    1. Ja und da hätte ein Herr Lanz – mal reingrätschen müssen und fragen, ob in D die freie Meinungsäußerung nicht mehr möglich ist, wenn Herr Mertens hätte schweigen sollen. Aber da kommt NICHTS, NIENTE. Solche Medienvertreter sollten sich möglichst schnell von der Bühne verabschieden. Anstatt über positive Studien zu berichten, sind immer dieselben Gesichter zu sehen, die seit 1 1/2 Jahren dieselbe öde Leier verbreiten.

  5. Ein geimpfter Mensch über 80 hat etwa ein 100faches Risiko an Covid19 zu sterben als ein NICHT geimpfter 20jähriger. Diese Relation muss bei allen Überlegungen zur Impfung immer im Auge behalten werden.

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