Warum werden nicht sicherere Impfstoffe verwendet?

Die weltweiten Impfkampagnen unterscheiden sich erheblich. In den USA und vor allem in Europa wird mit gentechnischen Präparaten geimpft, in vielen anderen Ländern, allen voran Indien und China, mit den klassischen und erprobten inaktivierten Ganz-Virus-Impfstoffen.

Bei uns gibt es nur Impfstoffe, die auf Technologien beruhen, die nie zur Verwendung an Kranken, geschweige denn an Gesunden zugelassen wurden. Sowohl Moderna als auch BioNTech hatten vorher Krebs-Medikamente entwickelt – erfolglos. Über Moderna war in Statnews im Januar 2017 zu lesen:

Moderna Therapeutics, das am höchsten bewertete private Unternehmen in der Biotech-Branche, hat beunruhigende Sicherheitsprobleme mit seiner ehrgeizigsten Therapie, wie STAT erfahren hat – und will jetzt auf eine geheimnisvolle neue Technologie setzen, um sein kühnes Versprechen der Neuerfindung der modernen Medizin am Leben zu erhalten.“

Nun hat also Moderna einen angeblich sicheren Impfstoff, der noch dazu hoch wirksam sei. Doch die schweren Nebenwirkungen und Todesfälle, die von den Behörden dokumentiert werden sind durchaus erheblich, wie hier beschrieben.

Langfristige Veränderungen denkbar

Auch die Gefahr einer langfristigen gentechnischen Veränderung ist keineswegs ausgeschlossen. Die Berichterstattung in den Medien hat den Boten-RNA-Impfstoffen (mRNA), die seit Jahrzehnten entwickelt, aber nie für den menschlichen Gebrauch zugelassen wurden, einen heftigen Public-Relations-Schub verliehen und geholfen, die experimentelle Technologie durch die bedingte Zulassung zu bringen.

Unter normalen Umständen stellt der Körper mRNA aus der DNA im Zellkern her („transkribiert sie“). Die mRNA wandert dann aus dem Zellkern in das Zytoplasma, wo sie Anweisungen für die Herstellung von Proteinen liefert.

Im Vergleich dazu senden mRNA-Impfstoffe ihre chemisch synthetisierte mRNA-Nutzlast (gebündelt mit Anweisungen für die Herstellung von Spike-Proteinen) direkt ins Zytoplasma. Laut den Zulassungsbehörden und den meisten Wissenschaftlern, die sich mit mRNA-Impfstoffen befassen, hört es dort auf – mRNA-Impfstoffe „beeinflussen oder interagieren nicht mit unserer DNA in irgendeiner Weise“, so die offiziellen Aussagen.

Ein PubMed Preprint vom Dezember über SARS-CoV-2, von Wissenschaftlern in Harvard und am Massachusetts Institute of Technology (MIT), brachte Erkenntnisse über das wilde Coronavirus, die Fragen darüber aufwerfen, wie virale RNA funktioniert.

Ihre wichtigsten Ergebnisse waren wie folgt: SARS-CoV-2-RNAs „können in menschlichen Zellen revers transkribiert werden“, „diese DNA-Sequenzen können in das Zellgenom integriert und anschließend transkribiert werden“ (ein Phänomen, das „Retro-Integration“ genannt wird) – und es gibt brauchbare zelluläre Wege, um zu erklären, wie dies geschieht. Und genau das kann mit den Impfstoffen möglicherweise auch geschehen. Mehr dazu im Defender.

Klassische Impfstoffe

In der New York Times findet sich eine ausführliche Übersicht über Impfstoffe, die zugelassen oder in Erprobung sind. Sie werden geordnet nach Art und Verbreitung angegeben. Man findet zuerst die gentechnischen Präparate, dann die Vektor Impfstoffe, danach die Protein-baiserten Impfstoffe ohne gentechnische Veränderungen und schließlich die klassischen Impfstoffe, die diesen Namen auch verdienen, mit inaktivierten oder abgeschwächten Viren.

Bei den klassischen Impfstoffen ist der Wirkungsmechanismus ein ganz anderer. Das ganze Virus in inaktiver Form als Basis zu benutzen sorgt dafür, dass die T-Zellen Abwehr ausgebildet wird mit all den Vorteilen inklusive vermutlich nicht notwendiger Dauer-Auffrischungs-Impfungen.

Von den letzteren, klassischen Impfstoffen sind bereits eine ganze Reihe weltweit in Verwendung. So etwa von SinoVac die Präparate BBIBO-CorV, CoronaVac, dann von Sinopharm ein Produkt – beide in China, arabischen Ländern, Türkei, Thailand, Indonesien, Vietnam, Brasilien, Chile, Mexiko und noch einigen anderen Ländern im Einsatz. In Europa werden sie zumindest in Serbien und in der Ukraine angeboten.

In Indien gibt es ebenfalls klassische Impfstoffe wie von Bharat Biotech, das in Indien, Iran, Mauritius, Nepal und Zimbabwe angewendet wird.

Für uns besonders interessant ist ein Impfstoff von Valneva, einem Zusammenschluss der früheren österreichischen Firma Intercell mit einem französischen Partner. Die ersten Studien sollten noch im April abgeschlossen werden und die Verfügbarkeit wird für das zweite Halbjahr 2021 erwartet. Die britische Regierung hat sich davon bereits 100 Millionen Dosen gesichert.

Weiter gibt es noch ein russisches Präparat und in Entwicklung sind weitere Ganzvirus-Präparate in Japan, USA und im Iran.

Der Nachteil dieser klassischen und wesentlich sichereren Präparate ist lediglich, dass die Produktion aufwändiger ist und eben nicht vom den Körperzellen übernommen werden kann. Das schmälert die Gewinnspanne.

Fünf brisante Fragen zur Corona-Impfung

Ärzte, Pharmazeuten und Psychologen aus Südtirol und Trentino verbreiten unbequeme Informationen zu derzeit verfügbaren Impfstoffe.

Ziel der Experten ist es, fachkundig über Risiken und Alternativen zur Corona-Impfung zu informieren. Unmittelbar nach Veröffentlichung des Videos hat die Südtiroler Sanitätsverwaltung bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Strafantrag gegen die Verantwortlichen und Mitwirkenden im Video gestellt. Die Berufskammern drohen den Beteiligten mit Berufsverbot.

Die Plattform RESPEKT veröffentlicht das Video mit deutschen und italienischen Untertiteln. Geplant ist zudem eine weitere Zusammenarbeit mit dieser Ärztegruppe, um die gesamteuropäische Vernetzung weiter zu stärken.


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23 Kommentare zu „Warum werden nicht sicherere Impfstoffe verwendet?

  1. Ich lese hier schon seit einigen Monaten mit und möchte allem voran Herrn Dr. Peter Mayer für diesen wunderbaren Blog danken.

    Über die Geschehnisse in Deutschland, Osterreich, dem größten Anteil der EU und eigentlich auch der ganzen Welt bin ich schon seit langem fassungslos. Da ich mir nun das verlinkte Video angesehen habe, wollte ich im nachhinein gleich die Facebookseite von wir.noi besuchen. Im gleichen Augenblick wurde mein (unter Pseudonym betriebenes) Facebookprofil deaktiviert, da ich gegen die „Gemeinschaftsstandards“ von Facebook verstoßen habe.

    Derzeit frage ich mich, in welcher faschistoiden Welt wir eigentlich leben und wohin das noch alles führen wird.

    Aber dennoch weiter so Herr Mayer!

  2. Bei der Pressekonferenz des Gouverneurs von Florida hat es mich sehr gewundert, dass sich alle Beteiligten völlig kritiklos zu den Stoffen von Pfizer, Moderna und J&J äusserten. Es wurde immer wieder betont, wie weit man bereits gekommen sei mit der „Immunisierung“ der Bevölkerung. (Das könnte man ja noch als PR sehen, eine Beruhigung für die Ängstlichen und um sich in dieser Richtung unangreifbar zu machen)

    Gibt es irgendwo genauere Informationen über Nebenwirkungen und Todesfälle in Florida? Wird das auch einfach übersehen?

    1. Die Herstellung ist zudem umso schwieriger,wenn es einem an einem tatsächlich,real vorliegendem Exemplar des“neuartigen“ Viruses mangelt.
      Bis dato ist alles ein Computermodell,nach dem auch der unselige PCR-Test entwickelt wurde.

      1. Nein, mangelt es nicht, das Gerücht ist schlicht falsch. Es werden eben sehr wohl Impfstoffe mit inaktivierten Coronaviren produziert. Und zwar all die, die ich im Artikel erwähnt habe.

      2. @pfm Ok,aber es geht um den bisher angeblich völlig neuen und unbekannten SarsCov2.Dieses“Killervirus“ speziell existiert eben nur als Computerberechnung.
        Nur darauf bezog ich mich.Aus diesem Virusmodell kann eben kein konventioneller Impfstoff erzeugt werden.
        Dass man mit den nachgewiesenen zig altbekannten C-Viren dies kann habe ich ja nie bestritten.
        DIESE Impfstoffe helfen aber maximal gegen Krankheiten,die durch das zugehörige Virus entstehen.

      3. Das ist bei allen Impfstoffen so, die durch Injektion in den Oberarm geimpft werden. Auch bei Grippe Impfung. Hat nicht das Geringste damit zu tun, um welches Virus es sich handelt.

      4. Worauf ich aber hinaus will:
        Um eine konventionelle Impfung gegen Covid 19 zu entwickeln,brauche ich aber zwingend das dazugehörige Virus SarsCoV 2,und nicht ein x-beliebiges anderes Coronavirus.
        Wäre dies möglich,wären 2 Dinge bewiesen (die eh wahrscheinlich sind):
        SC 2 ist nicht neu und es würde dann doch eine weit verbreitete Kreuzimmunität bestehen.
        Wenn man eine beliebige Impfstoffbasis benutzen könnte,
        warum dann nicht mit einer Tetanusspritze gegen Polio impfen? 😉

  3. Die Krankheit die dieser asymptomatischen Pandemie zugrunde liegt, bedarf keiner Impfung.
    Die öffentliche Diskussion darüber lenkt von der eigentlichen Absicht ab.

    Es geht nicht um Gesundheit.
    Ginge es um Gesundheit, würde man uns nicht unsere Grundrechte nehmen.

    Es geht um die Rechtsordnung der Welt.

  4. also allein schon die logik sagt mir: wenn es darum geht, recht rasch einen neuen impfstoff zu finden, dann arbeite ich doch mit dem, was bereits bekannt ist, also totimpfstoffen, anstatt sich auf völlig wilde experimente einzulassen. natürlich ist es legitim, an neuen impfverfahren zu forschen, aber nur dann, wenn man sich dazu auch ganz ausführlich lang zeit lässt (mindestens um die 10 jahre, tät ich mal sagen), um auch wirklich relevantes zu möglichen langzeitfolgen zu erfahren.
    hier wurde eine büchse der pandora mit noch völlig unvorhersehbaren folgen geöffnet. denn bislang geht es ja erst um die (bereits erschreckend vielen) kurzfristigen nebenwirkungen. über die möglichen langfristigen wissen wir ja noch überhaupt nichts. cui bono?

  5. Sehr geehrter Herr Mayer,
    Sie berichten von Ländern bei denen nach Beginn der Impfung sowohl die Inzidenzen als auch die Todesfälle ansteigen. Lt. Data Explorer hat Ungarn Ende Dezember mit Impfungen begonnen ( interessant: ab Mitte Februar auch mit dem russ. Impfstoff Sputnik V ) und ist da weiter als Deutschland. Und in Ungarn explodierten die Fälle regelrecht.
    Wäre interessant zu wissen, welche Impfstoffe Ungarn verwendet und ob die Steigerungsrate mit der Impfung zusammenhängt.
    Besten Dank für die gut recherchierte Berichterstattung. Neben Reitschuster und BastaBerlin die Beste!

    1. „The Hungarian medicines regulator gave emergency approval to Convidecia, a vaccine produced by Chinese company CanSino Biologics, and to India’s Covishield vaccine, Chief Medical Officer Cecilia Muller announced at an online press briefing.

      The actions bring the number of vaccines authorised in Hungary to seven; shots developed by Pfizer-BioNTech, Moderna, Oxford-AstraZeneca and China’s Sinopharm, as well as Russia’s Sputnik V vaccine, are already in use.“

      quelle: https://www.euronews.com/2021/03/22/covid-19-vaccine-hungary-approves-two-more-jabs-not-authorised-by-eu-regulator

      es fehlen nur leider die zahlen, wie viel jeweils von welchem impfstoff verimpft wird…

  6. Einen sicheren Impfstoff wird es in nächster Zeit nicht geben, denn bei allen besteht ein Restrisiko, dass diese bei zukünftigen Mutationen eine infektionsverstärkende Wirkung entfalten. Das ließe sich erst nach einem längeren Beobachtungszeitraum weitgehend ausschließen.

    1. Also,es wird definitiv KEIN Impfstoff gebraucht!
      Ob sicher oder nicht,ist da völlig Banane.
      Es werden wie üblich,Medikamente gegen entzündliche Atemwegserkrankungen gebraucht und Vorsicht bei Risikopatienten,that’s it!
      Ach ja,ebenso auch Einsicht,dass es auch vor Corona keine Unsterblichkeit gab.
      Es ist in der Regel üblich,dass nach einer gewissen Lebensdauer (im Schnitt über80 J),Menschen sterben,ist so.
      Wenn irgendwann die Lebensenergie aufgezehrt ist,gibt ab und zu ein kleinster Krankheitserreger den finalen Kick.
      Ansonsten empfehle ich natürlich die jährliche mehrfache Impfung gegen Rhinoviren.Schnupfen und grippale Infekte sind so nervig – und,ja,können z.B.bei Krebspatienten im Endstadium sogar zum finalen Breakdown des Betriebssystems führen.

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