Überlastung von Intensivstation – könnte einfach verhindert werden

Die Überlastung von Intensivstation wird immer wieder als Totschlagargument für Lockdowns, Masken, Quarantäne, Schulschließungen und mittlerweile auch für Zensur und massive Einschränkung von Grundrechten sowie der Freiheit der Wissenschaft verwendet. Dabei wäre es einfach zu vermeiden. Die Frage stellt sich: Will man das gar nicht?

In Spanien wurde eine sehr sorgfältige Placebo-kontrollierte und randomisierte Studie durchgeführt. Sie wurde als klinische Pilotstudie am 29. August im Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology veröffentlicht. Sie wird als Pilotstudie bezeichnet, weil die Stichprobengröße noch klein ist, aber ihre Randomisierung und ihr prospektives Design machen sie dennoch zu einer robusten Forschung.

Es wurden 76 Patienten mit akuter,  durch Röntgenuntersuchungen bestätigter Atemwegsinfektion randomisiert in zwei Gruppen aufgeteilt. 50 Patienten erhielten beste Behandlung mit Vitamin D verabreicht, die 26 in der Kontrollgruppe nur die beste Behandlung aber ohne die Vitamin D Gabe.

Das Vitamin D wurde in der Form von Calcifediol verabreicht, das sehr rasch die 25-OHD Konzentration im Blut erhöht, da es nicht zuerst umgewandelt werden muss.

Calcidiol (auch Calcifediol oder 25-Hydroxy-Vitamin-D) ist eine Hormonvorstufe (Vorläufer der aktiven Form von Vitamin D) im Vitamin-D-Stoffwechsel, die in der Leber durch die Vitamin-D-25-Hydroxylase aus Cholecalciferol gebildet wird. In der Niere erfolgt weiterhin die Umwandlung zum Steroidhormon Calcitriol.

Die Gruppe der 50 erhielt bei der Aufnahme oral 0,532 mg Calcifediol und am Tag 3 und 7 jeweils 0,266 mg und danach wöchentlich. In dieser Gruppe wurde eine Person intensivpflichtig, von den 26 in der Kontrollgruppe jedoch 13 bzw 50 Prozent.

Von der Vitamin-D-Gruppe überlebten alle und wurden ohne Komplikation entlassen. Bei der Gruppe ohne Vitamin D gab es zwei Todesfälle, was auch noch ein vergleichsweise gutes Ergebnis ist.

Sowohl die Calcifediol- als auch die Kontrollgruppe wiesen ähnliche Ausgangsmerkmale in Bezug auf Alter, Geschlecht, Komorbiditäten (Lungen-, Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen, Typ-2-Diabetes und Immunsuppression) und klinische Biomarker für den Schweregrad der Erkrankung (Sauerstoffgehalt, C-reaktives Protein, Interleukin-6, Ferritin, D-Dimer, Laktatdehydrogenase und Lymphozytenzahl) auf. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Kontrollgruppe eine höhere Prävalenz der Hypertonie aufwies als die Calzifediol-Gruppe (57,69% vs. 24,19%).

Unwilligkeit,Unfähigkeit oder andere Interessen?

Diese Studie wurde schon am 29. August 2020 veröffentlicht. Und ich habe einige Artikel gesehen, in denen darüber geschrieben wurde. Über das Thema Vitamin D gab es noch eine ganze Reihe weiterer Artikel. Für die Anwendung von Vitamin D braucht es weder die Erlaubnis irgendwelcher Behörden oder weitere Studien, obwohl es ohnehin rund 35.000 darüber gibt. Es gibt auch keinerlei Risiko in der Anwendung, weil Vitamin D ohnehin im Körper vorkommt. Und wir wissen auch sehr genau, was als normale Werte angesehen werden.

Man müsste also nicht viel mehr tun, als bei der Aufnahme eins Patienten ins Spital die Werte zu messen und dafür zu sorgen, dass es mit der Gabe von Calcifediol auf das obere Ende des in jedem Laborbericht vermerkten Normbereiches angehoben wird und dann zu schauen was passiert. Nach der Studie in Spanien sollte sich damit die Aufnahme in die Intensivstationen gravierend reduzieren.

Die Frage bleibt: Will man das überhaupt? Leere Intensivstationen verursachen Verluste für den Spitalsbetreiber.

Die Grafik zeigt deutlich, dass die Reduzierung von Intenisvpflege möglich sein muss. Anders ist der gravierende Unterschied um den Faktor 5 bis 6 in Europa bei der Zahl der Intensivbetten pro 100.000 Einwohnern nicht möglich.

Die angebliche Überlastung des Gesundheitswesens und der Intensivstationen wird also gegen jede Evidenz als Totschlag Argument gebraucht um die Maßnahmen gegen die Bevölkerung durchzusetzen und den Menschen Angst einzujagen.


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3 Kommentare zu „Überlastung von Intensivstation – könnte einfach verhindert werden

  1. Die gesamte Kommunikation des Mainstream ist da ziemlich verworren, die Kommunikationslinie ein einziges Zickzack:

    Mal geht es um angebliche Knappheit von Spitalsbetten, dann wiederum um angeblich zu hohe Todeszahlen. Es ist ja nicht so, dass die Menschen wegen einer (angeblichen) Überlastung des Gesundheitssystems sterben. Dies wurde uns zwar im März 2020 aus Italien so berichtet, ist hier aber nicht der Fall.
    Außerdem: Am Anfang hieß es „flatten the curve“, und wenn die Kurve flach ist (wie etwa jetzt in Deutschland), dann reicht das natürlich nicht, und es gibt Dauerlockdown mit immer noch schärferen Maßnahmen.

    Mich wundert, dass dies noch niemandem aufgefallen ist.
    Allein daraus sollte schon klar erkennbar sein, dass der Schutz der Gesundheit nur ein Vorwand ist.

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