Positive Corona Entwicklungen in Afrika – Lichtblick für andere Länder?

Im Mai warnte die WHO noch vor 190.000 Toten in Afrika. Nun meint die Organisation aber, dass Afrika den Höhepunkt der Pandemie bereits hinter sich haben könnte. Tatsächlich gehen die gemeldete Infektionen ebenso wie die Todesfälle zurück. Es sei zu sehen, dass „so etwas wie ein Höhepunkt“ erreicht worden sei, und nun gingen die täglich gemeldeten Neuinfektionen herunter, sagte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti, bei einer Videokonferenz afrikanischer Gesundheitsminister.

Per Ende August kommt der Kontinent auf 29.646 Todesfälle. Entgegen den Erwartungen hat Afrika also bisher eine sehr niedrige Covid-Todesrate von ca. 0,01 Prozent zu verzeichnen, mit der teilweisen Ausnahme Südafrikas. Zwar werden Infektionen und Todesfälle in Afrika wahrscheinlich zu wenig gemeldet, doch gab es keine Berichte über überlastete Gesundheitseinrichtungen.

Gründe für die niedrige Covid-Todesrate in Afrika könnten die sehr junge Bevölkerung, das geringe Vorhandensein von Risikofaktoren wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und möglicherweise die bereits weit verbreitete Anwendung von Hydroxychloroquin (HCQ) in der Malariaprophylaxe sein. Der französisch-marokkanische Professor Jaouad Zemmouri argumentiert, dass Europa 78% seiner Covid-Todesfälle durch die Anwendung der afrikanischen HCQ-Politik hätte vermeiden können.

Die WHO gab diese Woche bekannt, dass Afrika bereits „den Höhepunkt der Pandemie überschritten haben könnte“, da sich die Neuinfektionen anscheinend verlangsamen, wobei die Infektionsraten in ländlichen Gebieten immer noch ansteigen könnten.

Die Frage ist, was das Österreich, für andere Länder und andere Kontinente bedeutet. Da Afrika zu beiden Seiten des Äquators liegt, ist sowohl im Norden als auch im Süden der Winter bereits einmal abgeklungen, obwohl eben in Südafrika noch eine höhere Infektionsaktivität herrscht. Behält die WHO mit ihrer Einschätzung aber recht, so kann es durchaus sein, dass nur durch den Verlauf der Pandemie und die damit einhergehenden Ansteckungen eine Herdenimmunität entstehen könnte.

Erfahrungen mit der Behandlung durch HCQ

Jaouad Zemmouri, ein marokkanische Wissenschaftler und Präsident des Unternehmens Starklab für industrielle Innovation in Frankreich, ist der Ansicht, dass der Einsatz von Chloroquin und seinen Derivaten in Marokko für die COVID-19-Patienten des Landes lebensrettend war.

Das deckt sich mit der Position des französischen Wissenschaftlers Didier Raoult, der nach Ansicht von Zemmouri sehr deutlich gemacht hat, dass das Malariamedikament bei der Behandlung von COVID-19 am wirksamsten ist, wenn es unmittelbar nach der Kontamination eingesetzt wird.

Zemmouri, der auch Professor an der Universität Lille in Frankreich ist, betonte, dass westliche klinische Studien fälschlich auf die Wirksamkeit von HCQ in der Krankenhausphase abzielten.

Zemmouri ist der Ansicht, dass das Medikament eine treibende Kraft hinter der 82,5%igen Genesungsrate Marokkos und einer „niedrigen Sterblichkeitsrate“ von 2,1% ist, und betonte, dass das Versagen Europas, die Behandlung ordnungsgemäß durchzuführen, Tausende von Menschenleben gekostet habe.

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