Moderna und Merck feiern einen angeblichen Meilenstein: Ihr experimentelles personalisiertes mRNA-Krebsmittel intismeran habe in einer Phase-III-Studie bei Melanom-Patienten „statistisch signifikante und klinisch bedeutsame“ Verbesserungen gezeigt.
Die Medien jubeln, Elon Musk twittert von heilenden synthetischen RNAs, und die Börsenkurse der beiden Konzerne schossen um rund 86 Milliarden ollar in die Höhe. Doch eines fehlt – und das ist entscheidend: die Daten. Wie Maryanne Demasi präzise herausarbeitet, liegt bislang kein peer-reviewed Paper vor. Auf ClinicalTrials.gov sind ebenfalls keine Ergebnisse veröffentlicht. Alles, was die Öffentlichkeit hat, ist eine Pressemitteilung der Hersteller. Weder die absolute Risikoreduktion noch die Zahl der Rezidive, noch die Unterschiede nach Krankheitsstadium oder die Abbruchraten wegen Nebenwirkungen wurden offengelegt.
Kein Impfstoff im klassischen Sinn
Intismeran ist kein vorbeugender Impfstoff. Es handelt sich um eine individualisierte Therapie für Patienten, bei denen ein Hochrisiko-Melanom bereits operativ entfernt wurde. Mikroskopische Tumorreste können später zu Rückfällen führen. Das mRNA-Präparat wird für jeden Patienten extra hergestellt und soll das Immunsystem gegen spezifische Mutationen des eigenen Tumors trainieren – in Kombination mit Mercks Checkpoint-Inhibitor Keytruda (Pembrolizumab).
Keytruda allein reduziert das Rückfallrisiko bereits deutlich. Die entscheidende Frage lautet daher: Wie groß ist der zusätzliche Nutzen der teuren, personalisierten mRNA-Therapie? Diese Antwort bleibt die Industrie vorerst schuldig.
Was tatsächlich verkündet wurde
Die beiden Pharmariesen meldeten positive „Interimsergebnisse“ aus der Phase-3-Studie INTerpath-001. Getestet wurde der personalisierte mRNA-Wirkstoff Intismeran Autogene (auch V940 bzw. mRNA-4157) in Kombination mit Mercks Immuntherapeutikum Keytruda (Pembrolizumab) bei Patienten mit vollständig entferntem Melanom der Stadien IIB bis IV.
Die Kernbotschaft: Die Kombination habe im Vergleich zu Keytruda allein das rezidivfreie Überleben (RFS) und das ferne metastasenfreie Überleben (DMFS) statistisch signifikant verbessert. Die Studie umfasste laut NBC News 1.137 Patienten.
Das klingt zunächst eindrucksvoll. Doch wie immer bei solchen Ankündigungen gilt: Der Teufel steckt im Detail – genauer gesagt in dem, was nicht gesagt wurde.
Was in den Schlagzeilen fehlt
Die entscheidende Kennzahl fehlt. Merck und Moderna verkündeten zwar „statistisch signifikante Verbesserungen“, nannten aber keine konkreten Zahlen zum tatsächlichen Nutzen. Wie viele Monate rezidivfreies Überleben wurden gewonnen? Wie groß ist der absolute Vorteil? Relative Risikoreduktionen klingen immer großartig – bis man den absoluten Unterschied betrachtet.
Die Unternehmen verwiesen auf frühere Phase-2-Daten (KEYNOTE-942), wonach die Kombination eine 49-prozentige Reduktion des Rezidiv- oder Sterberisikos und eine 59-prozentige Reduktion des Risikos für Fernmetastasen gezeigt habe. Diese Zahlen stammen jedoch aus einer Studie mit lediglich 157 Patienten – ein Mini-Kollektiv, das in der Onkologie bestenfalls als hypothesengenerierend gilt.
Bemerkenswert ist auch: Der primäre Endpunkt Gesamtüberleben (OS) wurde noch gar nicht ausgewertet. Die Studie läuft weiter. Ob Patienten tatsächlich länger leben, ist schlicht unbewiesen.
Was überhaupt feht sind Daten über so grundlegende Frragen der Biochemie: Wie war der Vitamin D Spiegel; oder der von Vitamin C? Wie wirksam wäre eine Therapie mit hochdosierten, infundiertem Vitamin C? Entweder allein, oder als Begleittherapie. Oder mit Heilpilzen, wie mit Huaier.. Oder mit Ivermectin. Fragen, die aus Profitgründen nicht gestellt werden.
Die Keytruda-Frage
Ein kritischer Punkt wird in der Berichterstattung konsequent unterschlagen: Keytruda ist bereits Standardtherapie beim Melanom. Die Frage ist also nicht, ob die Kombination besser ist als nichts – sondern ob der Zusatznutzen des mRNA-Bausteins den massiven Aufwand und die Kosten rechtfertigt.
Keytruda gehört zu den teuersten Medikamenten der Welt. Eine personalisierte mRNA-Therapie, für deren Herstellung laut NBC News mehrere Wochen benötigt werden, dürfte die Behandlungskosten in astronomische Höhen treiben. Wer profitiert? Zunächst einmal die Aktionäre.
Der Kursanstieg von Moderna um bis zu 16 Prozent an einem einzigen Tag – während Merck lediglich marginal zulegte – zeigt, worum es hier vor allem geht: Kapitalmarktnarrative, nicht Patientenwohl.
mRNA: Von der Pandemie zur Krebstherapie
Die PR-Maschinerie arbeitet mit voller Kraft daran, die mRNA-Technologie nach den erheblichen Reputationsschäden der vergangenen Jahre zu rehabilitieren. Aus der Impfstoff-Debatte kennt man das Muster: Erst werden bahnbrechende Ergebnisse verkündet, dann folgen Relativierungen, dann verschwinden unangenehme Daten im Orkus.
Was bedeutet „Durchbruch“ hier eigentlich? Ein statistisch signifikantes Ergebnis in einer Zwischenanalyse ist kein klinischer Durchbruch. Es ist eine Zwischenmeldung – mehr nicht.Natürlich ist es grundsätzlich zu begrüßen, wenn neue Therapieansätze für eine so aggressive Krebsart wie das Melanom entwickelt werden. Krebs ist real, und Melanome gehören zu den tödlichsten Hautkrebsformen – sie machen zwar nur etwa ein Prozent der Hautkrebsfälle aus, verursachen aber die überwiegende Mehrheit der Todesfälle.
Die Pressemitteilung von Merck findet sich hier, die von Moderna hier. Die kritische Analyse von Maryanne Demasi ist auf ihrem Blog nachzulesen.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
10 Kommentare
Was ein Quark! Die armen Menschen, die immer noch hauptsächlich Samenöle verköstigen und Angst vor der Sonne haben, so dass sie die zuschmieren mit Chemie, könnten einem fast schon richtig Leid tun…
boah, dass sie die zuschmieren wo ist das Wort Haut bloß abgebleiben?
Ach wie schön, wenn man künftig für jeden Krebs (falls es überhaupt wirklich einer war), eine Wunderspritze geben kann – weil sterben, das werden sie wissen, tut der- oder diejenige sowieso bald.
Und bis dahin gibt es zusätzlichen Cash….und man steht auch noch gut da als Helfer und Retter in der Not. Es ist so widerlich…
Das Gleiche ist ja bereits für Bauchspeicheldrüsenkrebs im Gange. Später für jeden Krebs, den die „Impfungen“ überhaupt erst verursacht haben. Mehr vom Gleichen als „Therapie“. Wer schon am Ertrinken ist, dann Kopf unter Wasser, damit es auch wirklich „hilft“.
Die „moderne Medizin“ gehört zum Grauenvollsten, was die Menschheit je erfunden hat.
Wer es immer noch nicht kapiert hat:
„SV40 – All vaccines are poisons, and injecting ground up organs of animals, human fetuses, calf hearts, bat brains, eye of the newt, leg of a toad, rat’s testicles, hamster ovaries, et. al, results in poisoning, paralysis or cancer! It’s not that complicated.“ – https://divadrops.substack.com/p/sv40-all-vaccines-are-poisons-and
Danke für den Link!
Hier ein Satz daraus: „Wer jemals wieder einen Impfstoff anfasst, ist verrückt.“
Die gute Nachricht: Im Umkehrschluß schwächen und vernichten sich die Verrückten mit ihrem Impfwahn letztlich selber. Mein Wahlspruch deshalb: „Weiterimpfen um jeden Preis! Sonst sterben die Idioten nie aus!“
Wobei diese Idioten nur in meiner Phantasie existieren und auch nur, wenn ich wütend bin.
Immerhin gehören einige meiner liebsten Leute zu diesen Idioten und das können ja keine Idioten sein,, sonst wären sie nicht meine liebsten Leute. Einer ist jetzt tot und ich habe während der gesamten Trauerfeier ungefähr einen Hektoliter Rotz und Wasser geheult.
….besonders schlimm, wenn die Idioten die eigenen Kinder sind. Ahnungslos, dumm und von der Schulzeit an künftig bereits medizinverblödet. Oder die so genannten besten Freunde, die seit Corona leider keine mehr sind… denn sie wollen sich mit Schwurblern nicht abgeben. Oder mit den „Besessenen“, wie eine ehemalige Freundin von mir mich seither bezeichnet.
tja, gibt auch gute Idioten
„Wobei diese Idioten nur in meiner Phantasie existieren und auch nur, wenn ich wütend bin.
Immerhin gehören einige meiner liebsten Leute zu diesen Idioten und das können ja keine Idioten sein,, sonst wären sie nicht meine liebsten Leute.“
Danke für diese Sätze. Ich kann dieses überhebliche Gerede von „Idioten“ nicht mehr lesen. Hier tummeln sich, glaube ich, hauptsächlich Spritzen-Gegner herum, also lauter Nicht-Idioten. Dennoch sind sie auf verschiedenen Gebieten verschiedener Meinung – also „Idioten“ für die, die anderer Meinung sind. Dabei gehören sie doch alle zu den „Nicht-Idioten“. Besonders wenn es um Ernährung geht, sieht man es sehr deutlich. Da kommt dann noch eine Portion Missionseifer dazu.
Damit allen klar ist: Alle, die meine Meinung nicht teilen, sind Idioten. Schließlich hätte ich diese Meinung nicht, wenn sie nicht wahr wäre. (Ironie, für alle, die das nicht erkennen.)
Die überheblichen Nicht-Idioten sind mittlerweile sehr lieb zu den Idioten, weil sie überall impfinduzierte Demenz erkennen.
VerarmterAdel
21. August 2026 um 10:26 Uhr
„Wer es immer noch nicht kapiert hat:“
Wie wahr…:
Die Impfung ist ein Irrglaube, ihre strafrechtliche Durchsetzung ein Verbrechen (1898)
https://causalis.net/impfung-irrglaube-1898/
Veröffentlicht: 21. November 2023
Impf-Friedhof. Eine Dokumentation von Hugo Wegener vom 17. August 1912
Was das Volk, die Sachverständigen und die Regierung vom „Segen der Impfung“ wissen.
https://archiv.tolzin.de › download › Impf-Friedhof.pdf
impf-report Nov./Dez. 2005
Der amerikanische Impf-Bürgerkrieg von 1918
und das Rätsel der Spanischen Grippe
https://tolzin-verlag.com/jrd005
http://www.impf-report.de
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