
Westasien in Flammen – Der Ticker am 18. Juli (22:00 Uhr)
Der Angriffskrieg gegen den Iran flammt wieder auf und eskaliert erneut mit drastischen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Hier die aktuellen Abläufe in diesem Krieg, der auch Einfluss auf Deutschland, Österreich und die Schweiz hat.
Der US-Präsident Donald Trump darf ohne Zustimmung des Kongresses nur eine beschränkte Zeit Angriffskriege führen. Daher hatte er nach 60 Tagen Krieg gegen den Iran erklärt, dieser sei nun beendet. Nur um ihn nach wenigen Tagen wieder neu zu eskalieren. Trump nutzt ein juristisches Schlupfloch, um die verfassungsrechtliche Zustimmung des US-Kongresses zu umgehen, indem er den Konflikt formal beendete und kurz darauf eine „neue“ Frist in Gang setzte.
Trump nutzte die War Powers Resolution als juristisches Schlupfloch, um einer Abstimmung im Kongress zu entgehen, nur um nun wieder in vollem Umfang in den Krieg einzusteigen. Am 7. Juli erklärte Donald Trump die Vereinbarungen mit dem Iran offiziell für gescheitert („it’s over“). Kurz darauf übermittelte er dem Kongress eine neue formelle Notiz über die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten. Wie das Nachrichtenmagazin POLITICO und die Nachrichtenagentur Reuters berichten, verschafft diese formelle Neuanmeldung der Trump-Administration taktisch ein komplett neues 60-Tage-Fenster.
Die militärische Eskalation im Westasienkrieg hat in den vergangenen 24 Stunden einen neuen Höhepunkt erreicht, nachdem das US-Militär seine Luftangriffe ausgeweitet und der Iran mit massiven Gegenschlägen auf US-Stützpunkte in den Golfstaaten reagiert hat.
Luftangriffe der USA auf iranische Infrastruktur
Das US-Regionalkommando CENTCOM hat die siebte Nacht in Folge schwere Luftangriffe gegen Ziele im Iran geflogen.
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- Zerstörung von Brücken: Im Fokus standen zivile logistische Transportachsen im Süden des Landes. In der Provinz Hormozgan wurden laut iranischen Angaben mindestens sechs strategisch wichtige Verkehrsbrücken zerstört oder schwer beschädigt, darunter die Kahurestan- und die Gariveh-Brücke. Diese Strecken verbinden die Hafenstadt Bandar Abbas mit dem Landesinneren. Bei den Angriffen in Bandar Chamir starben mindestens sieben Menschen.
- Treffer auf zivile und logistische Objekte: Getroffen wurden zudem der Flughafen von Iranshahr, ein Bahnhof sowie ein Kontrollturm des Hafens Shahid Kalantari in Tschahbahar.
- Angriffe auf Energie- und Gesundheitsversorgung: Örtliche Quellen und Berichte von Al Jazeera meldeten erhebliche Schäden an der zivilen Strom- und Wasserversorgung, was das iranische Energieministerium veranlasste, die Bevölkerung wegen extremer Hitze zum akuten Stromsparen aufzurufen. Zudem gab es Berichte über Schäden an medizinischen Einrichtungen, darunter ein Kinderkrebskrankenhaus. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Angriffe auf zivile Infrastruktur scharf als „inakzeptabel“.
Iranische Vergeltungsschläge gegen US-Basen in den Golfstaaten
Als direkte Reaktion auf die Bombardierungen feuerte die iranische Revolutionsgarde (IRGC) Wellen von ballistischen Raketen und Drohnen auf militärische Infrastruktur der USA in den umliegenden Golfstaaten ab, die den USA Stationierungs- und Überflugrechte gewähren.
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- Kuwait: Die kuwaitische Luftabwehr stand unter Dauerbeschuss. Laut iranischen Staatsmedien gerieten US-Radaranlagen und Raketenabschussrampen in Brand. Zudem wurde eine kuwaitische Strom- und Meerwasserentsalzungsanlage getroffen, was zu Bränden und Netzinstabilitäten führte.
- Bahrain: Das Innenministerium löste landesweit Sirenenalarm aus. Die IRGC meldete Angriffe auf ein US-Drohnenzentrum sowie auf den Luftwaffenstützpunkt Sakhir, wo US-Aufklärungsflugzeuge und Hubschrauber stationiert sind.
- Katar: Die Luftabwehr fing über der Hauptstadt Doha Raketen ab. Herabfallende Trümmerteile verletzten laut Angaben des katarischen Innenministeriums ein Kind.
- Jordanien: Die jordanischen Streitkräfte gaben an, bis zum Samstagmorgen mindestens zehn anfliegende iranische Raketen abgefangen zu haben. Iran behauptete hingegen, auf der Al-Azraq Air Base mehrere US-Kampfflugzeuge und Tankflugzeuge am Boden zerstört zu haben.
- Militärische Operationen auf See: Die iranische Marine feuerte zudem im nördlichen Indischen Ozean eine Seezielflugkörper-Rakete auf ein US-Kriegsschiff ab und zwang dieses zum Kurswechsel. zeitgleich hält die IRGC im Zuge der Eskalation um die Seeblockade der Straße von Hormus vier internationale Handelstanker fest.
Das Handelsblatt berichtet, dass der Iran erklärt, dass die Straße von Hormus unter Einhaltung der vorgeschriebenen Route (siehe Titelbild) offen sei. Demnach wird sie nun de facto durch die USA, angedrohten Sekundärsanktionen und die US-Blockade geschlossen.
Die Führung der Revolutionsgarden drohte den arabischen Nachbarstaaten formell mit einer „vernichtenden Zerstörung der gesamten regionalen Infrastruktur“, sollten die US-Angriffe vom Boden dieser Länder aus fortgesetzt werden. Ohne die Hilfe dieser Staaten wäre der Angriffskrieg der USA unmöglich. Vermittlungsversuche durch Pakistan und China blieben bis zum Samstagmorgen erfolglos.
Spekulationen über den Einsatz von Bodentruppen werden von US-Militärs und Analysten mit einem Kopfschütteln und Unverständnis kommentiert. Die zu erwartenden Opfer unter den Angreifern wären verheerend wird allgemein kolportiert. Der Iran bombardiert seinerseits das mögliche Aufmarschgebiet von kurdischen Rebellengruppen im Irak, welche für einen solchen Einsatz im Gespräch waren, während zuletzt Angriffe auf die Küste des Irans diskutiert wurden.
09:00 Uhr
So klingt die Propaganda des US-Militärs:
Amerika beendet seine SIEBTE Nacht in Folge von Angriffen auf den Iran und erreicht unterirdische Waffendepots. -CENTCOM bestätigte, dass die siebte Nacht in Folge früh am Samstag Ortszeit endete -Die Ziele: Überwachungsstellen, militärische Logistikinfrastruktur, UNTERIRDISCHE Waffendepots und maritime Fähigkeiten -Kampfjets, Drohnen und Kriegsschiffe feuerten alle in der Welle -Es krönt eine Woche mit über 300 Zielen, sieben zerstörten Brücken und einer Blockade, die vier Schiffe zurückgewiesen hat Die unterirdische Depots-Linie ist das Signal der Nacht. Nach sieben Tagen ist der Oberflächenkrieg im Wesentlichen gewonnen, die Radars, Abschussvorrichtungen und Boote zerstört, daher gräbt die Kampagne nach dem, was der Iran vergraben hat, den tunnelierten Arsenalen, die genau für so etwas gedacht waren, um zu überleben. Jede Nacht verlängert das längste anhaltende Bombardement des gesamten Krieges, und jede Zielenliste liest tiefer in die verbleibende Kapazität des Iran hinein. Quelle: CENTCOM / Autor: Daniel
🚨🇺🇸 🇮🇷 America wraps its SEVENTH straight night of strikes on Iran, reaching underground weapons storage.
-CENTCOM confirmed the seventh consecutive night concluded early Saturday local time
-The targets: surveillance sites, military logistics infrastructure, UNDERGROUND… pic.twitter.com/sCzf3x65Fp
— Mario Nawfal (@MarioNawfal) July 18, 2026
So klingt die Propaganda des Iranischen Militärs:
IRGC: Länder, die aggressive US-Truppen beherbergen, sollten sich auf eine angemessene Reaktion vorbereiten
Vollständige Erklärung der Presseabteilung der Islamischen Revolutionsgarde: Im Namen Gottes, des Bezwingers der Tyrannen. Das vertragsbrechende amerikanische Regime hat, mitten in Verhandlungen und in der Illusion, der Iran sei geschwächt, letzte Woche den Krieg, den es nie wirklich beendet hat, offiziell wieder aufgenommen.
Doch nach mehrtägigen Kämpfen mit den Streitkräften, vernichtenden Gegenangriffen und der Erkenntnis, dass die iranischen Streitkräfte seit Kriegsbeginn am 28. Februar deutlich an Stärke gewonnen haben, weigerten sich die Vereinigten Staaten, eine Niederlage ehrenhaft einzugestehen oder einen weiteren Fehler einzugestehen.
Stattdessen floh es seit gestern vor der direkten Konfrontation und verfolgt einen neuen Ansatz. Durch Kriegsverbrechen versuchte es, seine militärische Niederlage zu verschleiern. Durch zerstörerische Angriffe auf Krankenhäuser, Brücken, Eisenbahnlinien, Flughäfen, Häfen, Telekommunikationszentren und ähnliche Einrichtungen sowie durch die Tötung von Zivilisten versuchte das Land, seine Position durch Verbrechen und Feigheit statt durch Kampf zu sichern.
Da es keine internationale Institution gibt, die die Brutalität des US-Militärs verhindern kann, bleibt uns kein anderer Weg als das Gebot des Korans: „Wer euch angreift, den greift genauso an, wie er euch angegriffen hat.“
Daher sollten sich die Länder, die die aggressiven US-Truppen beherbergen und ihr Territorium diesen einfallenden Kriminellen zur Verfügung gestellt haben, um den Iran anzugreifen, auf eine angemessene Antwort vorbereiten. Sie sollten ihre Zivilschutzeinheiten aktivieren, um ihre Bürger zu schützen und sie von potenziellen Zielen fernzuhalten. Um dem amerikanischen Feind jedoch die Möglichkeit zu geben, von diesem feigen Vorgehen abzurücken, haben wir uns gestern Abend vorerst für militärische Ziele als Antwort entschieden.
Die schlagkräftigen Kämpfer der Bodentruppen der Revolutionsgarden (IRGC) griffen in der 18. Welle der Operation Nasr 2 unter dem Decknamen „O Abolfazl al-Abbas“ eine Ansammlung von Invasionskräften in ihrem Logistikzentrum in Arifjan an und töteten mehrere von ihnen. Gleichzeitig zerstörte ein Drohnenangriff das Radar des US-Luftwaffenstützpunkts Ali Al Salem in Kuwait. Die Bodentruppen griffen außerdem einen Waffenlagerhangar und einen Drohnenhangar an und zerstörten sie.
Die Vergeltungsaktionen der Kämpfer dauern an. „Wenn Gott euch beisteht, kann euch niemand besiegen.“ — Ende —
⭕️ IRGC: Countries Hosting Aggressive U.S. Forces Should Prepare to Receive a Proportionate Response
📌 Full Statement by the Public Relations Department of the Islamic Revolutionary Guard Corps:
In the name of God, the Vanquisher of the tyrants. The treaty-breaking American… pic.twitter.com/NEZhGXUEfK— Drop Site (@DropSiteNews) July 18, 2026
Kuwait Airways gibt bekannt, dass die meisten Flüge aufgrund der Luftraumsperrung umgebucht wurden
Kuwait Airways hat aufgrund der Luftraumsperrung am Samstag die meisten seiner Flüge umgebucht, teilte die Fluggesellschaft in einem Beitrag auf X mit.
„Kuwait Airways bittet alle Passagiere dringend, sich über ihren Flugstatus auf dem Laufenden zu halten. Benachrichtigungen und SMS werden an die bei der Buchung angegebenen Telefonnummern gesendet, um sie über etwaige Änderungen zu informieren“, hieß es in dem Beitrag.
Zuvor hatte die kuwaitische Armee erklärt, sie reagiere zum dritten Mal auf iranische Raketen- und Drohnenangriffe, und die Bevölkerung aufgefordert, „die Sicherheitsanweisungen der Behörden zu befolgen“.
Schiffe mit Bezug zu Indien gehören laut MarineTraffic zu den häufigsten Nutzern der Hormuz-Transitroute
Schiffe, die von und nach Indien fahren, machten laut MarineTraffic einen der größten Anteile an den Anträgen auf Nutzung der von Iran festgelegten Routen durch die Straße von Hormuz aus.
Unter Berufung auf die vom Iran veröffentlichten Daten gab MarineTraffic an, dass in den drei Wochen nach dem Friedensmemorandum zwischen den USA und dem Iran vom 17. Juni Schiffe mit Ziel Indien 20 Prozent der Anträge auf Ausreise-Transit ausmachten und damit nach China mit 21 Prozent an zweiter Stelle standen.
Bei den in den Golf einlaufenden Schiffen war Indien mit einem Anteil von 21 Prozent an den Anträgen das größte Herkunftsland.
MarineTraffic berichtete, dass die iranische Behörde für die Meerenge des Persischen Golfs (PGSA) in diesem Zeitraum mehr als 200 Transitgenehmigungen und Versicherungsanträge von nicht-iranischen Schiffen erhalten habe.
Tanker machten 41 Prozent der Anträge aus, gefolgt von Massengutfrachtern mit 27 Prozent und Containerschiffen mit 18 Prozent.
09:30 Uhr:
Was sonst noch geschah
• Das jordanische Militär teilte mit, seine Luftabwehr habe am frühen Samstagmorgen zehn iranische Raketen abgeschossen, die in den Luftraum des Landes eingedrungen waren.
• Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, bezeichnete den US-Angriff auf die Provinz Hormozgan, bei dem acht Zivilisten getötet wurden, als „eklatantes Kriegsverbrechen“.
• Die Zivilschutzbehörde von Gaza und ein Krankenhaus gaben an, dass bei einem israelischen Luftangriff auf eine Beerdigung im Marktgebiet Al-Balata des Flüchtlingslagers Nuseirat acht Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden seien.
Iranischer Beamter: US-Angriffe unterbrechen Wasserversorgung von 20 Dörfern
Die Trinkwasserversorgung von 20 Dörfern mit fast 10.000 Einwohnern ist unterbrochen, nachdem US-Angriffe Entsalzungspumpen im Küstendorf Bunji im iranischen Bezirk Jask beschädigt haben, so Abdolhamid Hamzehpour, Geschäftsführer der Hormozgan Water and Wastewater Company.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim zitierte Hamzehpour mit den Worten, er bezeichne die US-Angriffe als „eine Reihe von Verbrechen und Terroranschlägen“.
Er sagte, eine Pumpstation zur Wassergewinnung aus dem Meer und ein Stromtransformator in der Entsalzungsanlage von Bunji seien „vollständig zerstört“ worden.
Israel tötet weiterhin routinemäßig Kinder in Gaza
Die israelische Tageszeitung „Haaretz“ erklärte gestern, dass Israel habe seit Inkrafttreten des Waffenstillstands am 10. Oktober wurden 274 Kinder getötet.
Diese Zahl bedeute, dass seit Beginn des Waffenstillstands durchschnittlich ein Kind pro Tag getötet wurde. Sie fügte hinzu, dass seit dem 7. Oktober 2023 mehr als 21.000 Kinder bei israelischen Angriffen getötet wurden.
Laut „Haaretz“ kam die überwiegende Mehrheit der Kinder bei Luftangriffen ums Leben, während andere durch Scharfschützenfeuer, einstürzende Gebäude oder Granatsplitter starben.
Haaretz hob zudem die sich verschärfende humanitäre Krise in Gaza hervor und berichtete, dass Häuser weiterhin zerstört seien und etwa 1,7 Millionen Menschen nach wie vor in Zelten ohne Strom, fließendes Wasser oder sanitäre Einrichtungen lebten.
Iranischer Beamter: US-Luftangriffe unterbrechen Wasserversorgung von 20 Dörfern
Die Trinkwasserversorgung von 20 Dörfern mit insgesamt fast 10.000 Einwohnern ist unterbrochen, nachdem US-Luftangriffe Entsalzungspumpen im Küstendorf Bunji im iranischen Bezirk Jask beschädigt haben, so Abdolhamid Hamzehpour, Geschäftsführer der Hormozgan Water and Wastewater Company.
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim zitierte Hamzehpour mit den Worten, er bezeichne die US-Luftangriffe als „eine Reihe von Verbrechen und Terroranschlägen“.
Er sagte, eine Pumpstation zur Wassergewinnung aus dem Meer und ein Stromtransformator in der Entsalzungsanlage von Bunji seien „vollständig zerstört“ worden.
10:00 Uhr
Die US-Basis in Kuwait, eine der größten der USA in Westasien scheint stark getroffen zu sein. Ein Großfeuer ist ausgebrochen.
The U.S. Base in KUWAIT is on Fire after the Iran Strikes
Reports of more explosions in Bahrain pic.twitter.com/scH1E8rhUc
— Ryan Rozbiani (@RyanRozbiani) July 18, 2026
Im Iran wurden dagegen wichtige Brücken zerstört, was den zivilen Handel und Verkehr starkt beeinträchtigt. Aber der Iran droht mit weiterer Eskalation.
Generalmajor Mohsen Rezaei, ein hochrangiger Militärberater der iranischen Führung, warnte heute eindringlich davor, dass der Iran zu einer umfassenden Offensive übergehen werde, sollten die USA ihre Bombardierungskampagne in den kommenden Tagen fortsetzen. Die vom iranischen Staatssender IRIB verbreitete Warnung markiert eine deutliche Kursänderung der iranischen Militärstrategie angesichts der weiter eskalierenden Spannungen in der Region.
Rezaei erklärte, der Iran werde sich nicht länger auf Vergeltungsmaßnahmen beschränken und stellte klar, dass keine politische Grenze vor potenziellen iranischen Aktionen sicher sein werde. Er betonte, die Ära der Diplomatie während eines aktiven Konflikts sei beendet und die Politik des Verhandelns im Krieg sei offiziell Geschichte.
Laut dem General zielten die bisherigen Militärmanöver des Irans, einschließlich der Einnahme von Hormus, ausschließlich auf Abschreckung und die Beendigung des Konflikts ab und nicht auf regionale Expansion. Mit diesem jüngsten Ultimatum signalisiert Teheran, dass es seinen Fokus auf Deeskalation aufgibt und stattdessen eine uneingeschränkte militärische Reaktion einleitet, sollte die USA ihren derzeitigen Kurs fortsetzen. (Quelle: The Cradle)
Iran threatens full scale offensive after ongoing US strikes
—— Major General Mohsen Rezaei, a senior military adviser to the Iranian leadership, issued a stark warning today that Iran will transition to full scale offensive operations if the United States persists with its… pic.twitter.com/JJcdRGFf8P— The Cradle (@TheCradleMedia) July 18, 2026
Ein X-Beitrag behauptet, die Angriffe des Irans der letzten 12 Stunden darzustellen:
#Pakistan does not have guys to attack #Iran ==Loud blasts heard in Bahrain, Saudi Arabia#Pakistan can oly beg from #SaudiArabia #Qatar and #Gulf #حلف_نبھاؤ_بارڈرجاؤ #مولانا_شان_پاکستان #آئین_شکن_مقدس_گائے #سلیکشن_مافیا_نامنظور #فضلو_معافی_مانگو https://t.co/yx2x2RpHgy pic.twitter.com/y34KOIVbwK
— Atul Kumar (@LearnerAtul) July 18, 2026
11:00 Uhr
IRGC berichtet Raketen- und Drohnenangriff auf US-Stützpunkt in Jordanien
Das Islamische Revolutionsgarde-Korps (IRGC) des Iran gab an, einen „verheerenden und gleichzeitigen Raketen- und Drohnenangriff“ auf Kampfflugzeug-Unterstände und einen großen Flugzeugparkplatz auf dem US-Stützpunkt in al-Azraq, Jordanien, gestartet zu haben.
Das IRGC erklärte, der Angriff habe mindestens zwei US-Kampfflugzeuge „vollständig zerstört“ und an mehreren weiteren erheblichen Schaden angerichtet. Diese Behauptungen wurden bislang nicht unabhängig überprüft.
In derselben Erklärung forderte die IRGC das jordanische Militär auf, US-Streitkräfte anzugreifen, und bezeichnete diese als „legitime Ziele“.
„Es ist eure religiöse und humanitäre Pflicht, sie mit allen notwendigen Mitteln zu vernichten und das heilige Land Jordanien von diesen Mördern unschuldiger Muslime zu befreien“, hieß es in der Erklärung.
Kuwait verschiebt Flüge aufgrund von Luftraumsperrungen
Kuwait Airways teilte in einer in den sozialen Medien veröffentlichten Erklärung mit, dass es aufgrund von Luftraumsperrungen einige Flüge umplanen werde.
Ähnliche Beeinträchtigungen gab es bereits während der regionalen Eskalation Anfang dieses Jahres, als Luftraumsperrungen in mehreren Golfstaaten zu weitreichenden Reisebeeinträchtigungen führten, von denen Hunderttausende Passagiere betroffen waren.
Viele Reisende, die auf der Durchreise durch die Region waren, saßen tagelang, in einigen Fällen sogar wochenlang fest, da Flüge ausgesetzt oder umgeleitet wurden.
US-Angriffe auf die iranische Provinz Hormozgan fordern acht Todesopfer: Bericht
Lokale iranische Medien berichten, dass bei US-Angriffen auf die südiranische Provinz Hormozgan in den vergangenen beiden Nächten „etwa sieben bis acht Menschen“ ums Leben gekommen seien, allesamt Zivilisten, so Ahmad Moradi, ein Vertreter der Provinz, der gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim Stellung nahm.
Tasnim berichtete, dass ein Angriff auf eine Brücke in der Provinz gerichtet war, dabei zwei Familienautos traf und sechs Menschen tötete.
Die Agentur teilte außerdem mit, dass das Viertel Tappeh Allah-o-Akbar in Bandar Abbas getroffen wurde, wobei eine Frau ums Leben kam und ein einjähriges Kind eine Gliedmaßenamputation erlitt. Sie fügte hinzu, dass ein Fahrer, der Kraftstoff an Tankstellen lieferte, bei einem Brand ums Leben kam.
12:30 Uhr
10.000 Iraner haben keinen Zugang zu Wasser
US-Schlag trennt 10.000 Menschen im Südosten Irans vom Trinkwasser ab —— Etwa 10.000 Menschen in der Provinz Hormozgan im Iran sitzen seit einem US-Schlag auf eine Entsalzungsanlage im Küstendorf Bunji ohne Trinkwasser da, sagte ein Provinzbeamter am 18. Juli. Der CEO der Hormozgan Water and Wastewater Company erklärte gegenüber der Tasnim News Agency, der Angriff habe „die Versorgung mit Trinkwasser für 20 Dörfer mit einer Bevölkerung von etwa 10.000 Menschen vollständig unterbrochen“. „Diese Dörfer stehen vor einer Wassermangelkrise“, fügte der Beamte hinzu. Möglicherweise hat die Vergeltung bereits begonnen, da der Iran angeblich in Kuwait eine Entsalzungsanlage getroffen hat.
🇰🇼🇮🇷 Footage from today’s strike by Iran on a Kuwaiti power and water desalination plant
It marks a dangerous escalation as Kuwait relies on desalination for approximately 90% of its drinking water
Writer: Ianpic.twitter.com/vaVE3vC8Zv— Mario Nawfal (@MarioNawfal) July 18, 2026
Großes Feuer auch in jordanischer US-Basis, nach Irans Vergeltungsangriffen
#Breaking
Jordanian Army:
📌We shot down 4 drones that entered the Kingdom’s airspace in the past 24 hours#Iran| #Jordan @AlarabyTV pic.twitter.com/UAgiBardrH
📹If the base in Jordan wasn’t evacuated before that strike earlier tonight by Iran, this is almost no doubt a mass…— ⚡️🌎 World News 🌐⚡️ (@ferozwala) July 18, 2026
Ein Kommentar:
„Eine Luftbasis im Jordanien existiert derzeit in drei Versionen. Der Iran sagt, seine Treibstoff- und Munitionsdepots brennen. Jordanien sagt, jede Rakete wurde abgefangen, nur Trümmer, kein Schaden. Kommerzielle Satelliten sagen, iranische Raketen haben von mehr als 1.000 Kilometern Entfernung aus Löcher in zwei neu gebauten Hangars gerissen. Die Basis ist Muwaffaq Salti bei Azraq, jordanisch geführt, beherbergt Tausende amerikanischer Truppen und Koalitionsjets, seit Juni wiederholt angegriffen. Ammans offizielles Protokoll liest sich wie eine perfekte Saison, fünf Raketen in einer Welle abgefangen, vier in einer anderen, keine Opfer, kein Sachschaden, jedes Mal.
US-Beamte haben CBS privat gesagt, dass mehrere amerikanische Soldaten diese Woche an jordanischen Basen verletzt wurden. Satellitenbilder bestätigten einen beschädigten THAAD-Radar an derselben Basis schon im März 2026. Die Fotos halten weiterhin zur privaten Version. In den meisten Epochen der Militärgeschichte besaß die Gastgeberregierung die Wahrheit über ihren eigenen Boden. Kommerzielle Satelliten beendeten das Monopol.
Jordanien kann nicht amerikanisch verbundenen Schaden zugeben, ohne zugleich drei Dinge zuzugeben: dass seine Luftverteidigung undicht ist, dass die Gastgeberschaft es zu einem Ziel gemacht hat, und dass der Krieg, den seine wütende Bevölkerung in Gaza verfolgt, physisch auf jordanischem Boden angekommen ist. Amman besteht sogar darauf, dass es gar keine amerikanische Basis im Königreich gibt, nur jordanische Einrichtungen mit ausländischen Gästen unter jordanischer Aufsicht.
Kein Schaden ist keine Behauptung. Es ist die letzte Außenpolitik, die Jordanien noch hat. Jeder Gastgeber in diesem Golfkrieg verfolgt eine andere Überlebensstrategie. Kuwait veröffentlicht seine Wunden und bittet Bürger, Strom zu sparen. Riad parkt angeblich Amerikas Flugzeuge. Amman leugnet, dass die Treffer je landen. Gleicher Vermieter, drei Mieten, und Teheran bewertet alle drei immer wieder neu.“
Kuweit meldet einen der schlimmsten Nächte im Krieg
Kuwait meldet eine seiner schlimmsten Nächte bei iranischen Vergeltungsschlägen, wobei ein zweites Kraftwerk innerhalb von zwei Tagen getroffen wurde, Flüge ausgesetzt sind und Verletzungen sowie Sachschäden im Ölsektor gemeldet werden. Explosionen und Aktivitäten der Luftabwehr wurden zudem an US-Basen im Jordan berichtet. (Rasd Akhbar Shehaba unter Berufung auf Reuters und Kuwait Petroleum Corporation, IRIB News)
Alles deutet darauf hin, dass der Iran seine Warnung wahr macht, die Eskalationsdominanz zu übernehmen. Aber auch die US-Zerstörung nimmt immer größere Ausmaße an.
14:00 Uhr
Warum greift der Iran nicht Israel an?
Während die IRGC Militärbasen in vielen Golfdiktaturen angreift, fordern Erklärungen gleichzeitig die Bevölkerungen auf, sich gegen die „Besatzer“ zu erheben, welche Millionen von Muslimen getötet haben. Bisher gibt es aber keine Anzeichen dafür, dass es zu einer Revolution in einem der Länder kommen wird, zu groß ist die Kontrolle über die Gesellschaften, und zu viele profitieren von dem System. Aber nun wird oft gefragt, warum der Iran nicht Israel angreife, das letztlich die USA in diesen Krieg getrieben habe.
Tatsächlich sind die USA und Israel bereits verschmolzen zu einer Einheit. Das ergibt sich aus dem Gesetzentwurf „Section 219, the US-Israel Military Merger„. Der Gesetzentwurf, früher Section 224, verschmilzt de facto die israelische Armee mit der der USA.

Mit anderen Worten: Die US-Basen in näher dem Iran gelegenen Golf-Staaten sind aus Sicht des Irans israelische Basen. Und diese beinhalten Luftabwehrmöglichkeiten, welche zunächst beseitigt werden, bevor man sich weiter vorarbeitet, bis der Weg nach Israel freier ist, und die Angriffe wirksamer.
Außerdem ist die Priorität für den Iran, die Möglichkeiten von Angriffen zu reduzieren, um die Zivilbevölkerung zu schützen. Angriffe auf Israel würden die Fähigkeiten Israels/USA, Angriffe auszuführen kaum schmälern. Je stärker die US-Fähigkeiten durch die Zerstörung der Militärbasen in vorgelagerten Ländern zerstört werden, desto effektiver werden zukünftige Angriffe auf Israel.
16:00 Uhr
Korrektur: Der Angriff des Irans, der in Kuwait zum Ausfall der Entsalzungsanlage führte, hatte VOR dem Angriff der USA auf Entsalzungsanlagen des Iran stattgefunden. Der Iran erklärt, dass nicht die Entsalzungsanlagen, sondern militärische Infrastruktur gezielt und getroffen wurde, dass der Ausfall der Pumpen für die Entsalzungsanlagen ein Kollateralschaden sei. Im Westen wird dies als Ausrede angesehen, weil der Iran bereits mit Angriffen gedroht hatte, für den Fall, dass die USA/Israel iranische Infrastruktur zerstört, was durch die Bombardierung von Krankenhäusern, Brücken und anderen zivilen Strukturen gegeben war.
Die chronologisch auf den Kuwait-Angriff folgende Bombardierung war offensichtlich gezielt gegen die iranische Trinkwasserversorgung gerichtet gewesen, ähnlich wie die vorherige Bombardierung von Getreidespeichern. Auch hier bestreitet der Angreifer ein absichtliches Zielen auf die Trinkwasserversorgung.
Anwohner und iranische Behörden berichteten jedoch, dass die US-Drohnen und -Bomber in dieser Nacht systematisch auch Brücken, Straßen und die zivile Energieinfrastruktur bombardierten. Da die Entsalzungsanlage in Bunji vollständig zerstört wurde, liegt der Verdacht nahe, dass die USA die Lebensader der Küstenregion bewusst trafen.
Iran führt weiter Vergeltungsschläge aus, immer noch gegen Kuweit
🇮🇷🇰🇼 Iran just carried out a ballistic missile strike on the Kuwaiti Academy of Security. The facility is dedicated to training police and Kuwaiti security forces and has no confirmed U.S. assets or personnel on site. You can think of this one as an act of punishing Kuwait… pic.twitter.com/4S9HyNeJuK
— Mario Nawfal (@MarioNawfal) July 18, 2026
An Kuwait scheint der Iran nach Missachtung mehrerer Warnungen, den Angriffskrieg gegen das Land nicht zu unterstützen, ein Exempel statuieren zu wollen:
Satellitenbilder deuten darauf hin, dass das Shuaiba-Nord-Kraftwerk in Kuwait nach den jüngsten Angriffen schwere Schäden erlitten hat. Koordinaten: 29°02’05.23”N 48°09’08.95”E Shuaiba North ist ein kritischer Bestandteil der Stromerzeugungs- und Meerwasserentsalzungs-Infrastruktur Kuwaits. Interessanterweise werden seit Kurzem kritische Bereiche in für westliche Nutzer verfügbare Satellitenbilder verschleiert.
- Der Planet Labs-Blackout: Das US-Unternehmen Planet Labs – der wichtigste Datenlieferant für Nachrichtensegmente – verhängte im März 2026 auf Anfrage der US-Regierung eine Nachrichtensperre. Zuerst galt eine künstliche Verzögerung von 14 Tagen, die Anfang April in ein unbefristetes Veröffentlichungsverbot (indefinite withhold) für Bilder aus dem Iran und umliegenden Konfliktgebieten umgewandelt wurde. Damit sollte verhindert werden, dass Kriegsparteien die Daten für unmittelbare taktische Bilanzen oder zur Zielkorrektur nutzen.
- Die Freigabe der Archive (Juli 2026): Erst Anfang Juli 2026 hat Planet Labs diese administrativen Sperren leise wieder aufgehoben und die Bild-Archive freigeschaltet. Erst jetzt können Analysten die Zerstörungen an über 800 militärischen Einrichtungen im Iran sowie an US-Stützpunkten rückwirkend detailliert auswerten.
- Restriktionen bei anderen Anbietern: Der Konkurrent Vantor (ehemals Maxar) unterhält in Westasien fortlaufend eigene, verschärfte Zugangskontrollen („enhanced access controls“) für sensible Zielkoordinaten.
Die US-Zensuranordnungen greifen bei chinesischen Anbietern nicht. Chinesische kommerzielle Satellitenbetreiber (wie Spacety oder staatlich kontrollierte Erdbeobachtungsnetzwerke) unterliegen nicht den Weisungen aus Washington. Während US-Daten gesperrt waren, nutzten internationale Medienberichte und Recherche-Netzwerke häufig Bildmaterial von alternativen, nicht-westlichen Anbietern, um Treffer an Atomanlagen (z. B. Natanz) oder US-Stützpunkten zu dokumentieren.
Allerdings gibt es alternative Schadensbeurteilungsmöglichkeiten über frei zugängliche europäische Radardaten (z.B. Sentinel-1).
Mehrere der teuersten US-Kampfjets in ihren Bunkern angegriffen
Luftwaffenstützpunkt Al-Asrak (Jordanien): Die IRGC gab an, bei einem kombinierten Drohnen- und Raketenangriff gezielt Flugzeughangar und Abstellflächen attackiert zu haben. Laut iranischen Staatsmedien wurden dabei mindestens zwei US-Kampfjets sowie drei Tank- und Transportflugzeuge komplett zerstört und viele weitere schwer beschädigt. Die Schäden werden von den USA bestritten. Es gibt mittlerweile verifizierte Satellitenaufnahmen, die Schäden an Hallen und Hangars auf US-Stützpunkten belegen. Unabhängige Open-Source-Analysten (OSINT) sowie internationale Medien (wie die BBC Verify) haben kommerzielle Satellitenbilder ausgewertet. Da moderne „Hardened Aircraft Shelters“ (befestigte Bunker) von oben geschlossen sind, kann man durch das zerstörte Dach oft nicht erkennen, ob die Trümmer ein Flugzeug begraben haben oder ob die Hallen vor dem Angriff evakuiert wurden.
18:00 Uhr
Warum wurde die US-Militärbasis in Saudi Arabein nicht durch Israel angegriffen?
Warum zielt der Iran immer wieder auf gut verteidigte Stellungen, so daß zahlreiche Drohnen abgefangen werden?
Beobachten Sie das Muster statt der Schadensberichte. Der Iran schickt Nacht für Nacht Wellen von Raketen und Drohnen auf dieselben von den USA gehosteten Basen in Bahrain, Kuwait, Katar und Jordanien. Die meisten werden abgefangen. Das sieht nach Versagen aus, bis man die Kosten für die Abfangung mitzählt. Jede Patriot-Rakete, die eine billige Drohne abschießt, verbrennt einen Millionen-Dollar-Abfänger, der Jahre braucht, um ersetzt zu werden. Die USA können sie nicht schnell genug produzieren, selbst nicht für die Ukraine. Die Drohnen des Iran sind billig, und sein Raketenvorrat ist groß. Also entleert jede „erfolgreiche“ Verteidigung ein Magazin, das nicht so schnell nachgefüllt werden kann, wie es geleert wird. Das ist die Logik der Abnutzung. Erschöpfen Sie den Schild durch Masse, dann kommt die Welle, die zählt, gegen dünnere Verteidigungen. Ob der Iran tatsächlich dieses Skript abspielt, ist unbestätigt, aber die Mathematik erklärt, warum jede abgefangene Salve nicht ganz der Sieg ist, für den sie gehalten wird. Quelle: AP, CBS, WSJ / Autor: Daniel (Quelle) Das nennt man „Abnutzungskrieg„.
Das gilt übrigens auch für die angreifenden Raketen der USA. Sie kosten Millionen, während die zerstörten Gebäude oft mit einem viel niedrigerem Aufwand wieder aufgebaut werden können. Ein Krieg, der den westlichen Steuerzahler zermürbt. Ähnlich wie der Krieg in der Ukraine.
Wer droht nun wem?
Berichten zufolge drohte im März 2026 nicht der Iran den USA, sondern US-Präsident Trump stellte ein 48-Stunden-Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus und drohte mit der Zerstörung iranischer Kraftwerke. Teheran konterte mit der Warnung, im Angriffsfall Energie- und Wasserinfrastruktur mit US-Bezug in der Golfregion anzugreifen. Details zu diesem diplomatischen Schlagabtausch finden Sie im Bericht von Al Jazeera. Also hat Trump dem Iran ein Ultimatum bis Montag gestellt, einem Tag, an dem zufälligerweise die Börsen wieder eröffnen, und der Iran hat Trump ebenfalls ein Ultimatum gestellt, bis dahin zu Verhandlungen zurück zu kehren. Trollen auf höchstem Niveau.
Gerüchte auf höchster Ebene
Ein hoher Berater der Trump Regierung soll den Einsatz von B2 Bombern gegen den Iran angedeutet haben. Diese können sowohl Bunkerbuster Bomben als auch Nuklearwaffen tragen. Hinter den Berichten über einen drohenden B-2-Bomber-Einsatz mit potenziell nuklearer Komponente steckt das endgültige Scheitern des im Juni vereinbarten Waffenstillstands und eine gezielte psychologische und militärische Druckkampagne der Trump-Regierung. Die Gerüchte spiegeln die reale Drohkulisse wider, mit der die USA den Iran nach dem Kollaps der Verhandlungen zur Kapitulation zwingen wollen.
20:30 Uhr
Bodenoffensive?
Die Argumente westlicher Beobachter widersprechen sich. Einerseits sagen sie, wie auch Donald Trump, man bewaffne Gruppen, welche eine Bodeninvasion vornehmen könnten, andererseits erklärt man, die Luftangriffe des Irans der letzten Tage gegen Ansammlungen von kurdischen Milizen hätten nichts damit zu tun, sonderen seien dem Blutdurst des Irans geschuldet, welche die Invasion nur als Vorwand nehme, um harmlose Kurden anzugreifen.
Arabische Medien und Social-Media-Beobachter: Einschläge statt Interzeptionen
Trotz der offiziellen Erfolgsmeldungen, nach denen Jordanien angeblich alle Luftangriffe des Irans abgewehrt haben soll, wie westliche Medien brav vermelden, zeichnen unabhängige arabische Netzwerke (darunter Plattformen wie Anadolu und The Express Tribune) ein drastischeres Bild der tatsächlichen Lage vor Ort:
- Direkte Treffer auf US-Basen: Videomaterial, das am heutigen Samstag (18. Juli 2026) weite Verbreitung fand, dokumentiert schwere Einschläge auf der Muwaffaq Salti Air Base (Azraq) in Jordanien. Große Teile der Basis, darunter Soldatenbaracken und Treibstofflager (Fuel Bladders), standen nach einem iranischen Raketenvolltreffer in Flammen.
- Überforderung der Luftabwehr: Militärbeobachter in den sozialen Netzwerken der Region merken an, dass Ammans offizielle Statements („alles erfolgreich abgefangen, nur Trümmerteile herabgefallen“) im Widerspruch zu den Satellitenbildern und Videos stehen.
Strategische Einordnung (Russische & Regionale Militäranalysten)
Militärexperten des Royal United Services Institute (RUSI) und Analysten, die den iranisch-russischen Militärkooperationen nahestehen, bewerten die Taktik des Irans wie folgt:
- Taktische Erschöpfung („Shaping Operation“): Teheran zielt mit seinen täglichen Raketen- und Drohnenangriffen in den letzten sieben Tagen gezielt auf drei spezifische Verteidigungszonen in Jordanien. Russische Stellen vermuten, dass der Iran präzise Aufklärungsdaten nutzt, um gezielt die jordanischen Radaranlagen und Patriot-Batterien zu attackieren.
- Das Ziel: Es geht dem Iran nicht primär darum, Jordanien zu besiegen, sondern die jordanischen und dort stationierten US-Luftabwehrkapazitäten durch schiere Masse so weit zu degradieren und leerzuschießen, dass der Korridor für massive Drohnenschwärme in Richtung Israel komplett offenliegt. Wie ja auch bereits weiter oben vermutet worden war.
Tatsache scheint, dass die den Iran direkt und durch passives Erlauben angreifende Koalition größere Schäden verzeichnet, als dies in den westlichen Medien gemeldet wird.
Gezielte Zerstörung von Infrastruktur
Die von iranischen Medien verbreiteten und teils durch europäische Satellitendaten verifizierten Aufnahmen belegen, dass die Luftabwehr durch koordinierte Wellen umgangen wurde. Auf der Muwaffaq Salti Air Base trafen ballistische Raketen und Drohnen exakt logistische Nervenpunkte.
Die konkreten Schäden:
- Treibstofflager (Fuel Bladders): Große, flexible Treibstofftanks wurden von Splittern und direkten Treffern durchbohrt, was zu massiven Bränden führte, die kilometerweit zu sehen waren.
- Soldatenunterkünfte (Barracks): Mehrere Hangars und Barackenbereiche, in denen US- und jordanische Truppen stationiert sind, wurden schwer beschädigt oder komplett dem Erdboden gleichgemacht.
- Luftüberlegenheit blockiert: Laut Berichten des iranischen Militärs (verbreitet u.a. über die Nachrichtenagentur Tasnim) galten die Angriffe gezielt den Stellungen von US-Fighterjets (F/A-18) sowie den Radaranlagen. Satellitenbilder zeigen rauchende Krater direkt neben den Startbahnen. (Satellitenbilder)
Kein Einzelfall in der Region: Ähnliche Bilder von „durchbrochener Luftabwehr“ zeigen Schäden an US-Logistik- und Kommandozentren im gesamten Persischen Golf, darunter die Mina Abdullah Logistikbasis in Kuwait und die Al-Udeid Air Base in Katar.
Die Schäden für die Angreifer gehen inzwischen wie die Schäden im Iran in die hunderte von Milliarden US-Dollar. Bisher, so kann man konstatieren, hat der Iran stets wahr gemacht, was er vorher gewarnt hatte, aber niemand wollte das Land im Esten Ernst nehmen. Und nun steht im Raum, dass der Iran warnte, dass es die „größten Kaliber“ noch gar nicht ausgepackt habe.
Die Befürchtung verbreitet sich in den USA, dass die USA nicht erst nach 20 Jahren geschlagen abziehen werden, wie in Afghanistan, sondern dass es diesmal schneller gehen werde.
22:00 Uhr
In den letzten Stunden hat CENTCOM zum ersten mal Todesopfer unter den eigenen Soldaten zugegeben. Diese hatte Donald Trump als „Rote Linie“ bezeichnet, welche einen vollumfänglichen Krieg auslösen würden. Nachdem die USA und Israel bereits hunderte von iranischen Kräften, einschließlich über 160 Schulkinder in diesem Krieg tötete, und da iranische Vertreter heute erklärten, dass ganz formal das MoU beendet sei, ist man sich darüber natürlich im klaren. Vielmehr hatte der Iran gewarnt, dass, sollten die USA die zivile Infrastruktur angreifen, so drohte, werde man auch saudi-arabische Flughäfen angreifen, welche sowohl zivile als auch militärische Aufgaben erfüllen, u.a. den größten internationalen Flughafen des Landes.
Prof. Marandi erklärt in einem Interview mit Nario Nawfal, dass die iranische militärische Führung erklärte, dass die Bombardierung durch die USA offensichtlich das Ziel hat, eine Bodenoffensive vorzubereiten. Aber im Iran wächst die Angst, welches Krankenhaus, welche Schule, oder welche Brücke in der Nacht oder am nächsten Morgen wohl von den USA angegriffen werden wird.
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Wenn man den alternativen Kanal Report24 zum Irankrieg liest, stellt man fest, sie sehen den Iran bereits auf der Verliererstraße, in dem sie mehr auf der Seite der USA berichten und den Iran immer nur als Mullah-Regieme bezeichnen, welches bald durch die USA fallen wird. Was mich wundert, Report24 trifft normalerweise immer die richtigen Aussagen, aber beim Irankrieg berichten sie sehr einseitig, fast wie der Mainstream. Da gefällt mir TKP in der Berichterstattung deutlich besser!
AmS geht es dem Iran nicht nur darum, die Einsatzfähigkeit der US-Basen zu minimieren, indem man die Gebäude zerstört. Wiederholte kleinere Salven führen jedes Mal auf der angegriffenen Basis zu Luftalarm, das Personal geht in seine Schutzräume – und die Basis steht still.
Der Iran kann – und tut mEn – Drohnen von 100en kleinen Stützpunkten abschießen und muss sich im Wesentlichen nur auf 10-20 Zielgebiete konzentrieren. Das bedeutet mal 5 Drohnen von hier gestartet, eine Stunde später 5 von dort usw. Jede anfliegende Gruppe löst wieder Luftalarm aus und verhindert/beschränkt den Betrieb. Auf den Videos sind noch sehr viele alte Modelle zu sehen, teilweise aus der 1. Generation. Alles, was die können müssen, ist nahe genug an eine US-Basis heran zu fliegen und schon kostet es die USA enorme Summen Geld und Zeit.
Für mich sieht es eher so aus, als wären die Raketen „nur“ die Draufgabe bzw Beschleunigung. Der Iran könnte die USA genauso gut nur mit Drohnen mürbe machen – und auch 50kg Sprengstoff richten noch genug Schaden an für 95% der Ziele.
So wie in der Ukraine ein absolut sinnloses Sterben und Vernichten, der Ausgang ist längst bekannt.
Nachtrag:
Mittlerweile gibt es von einem Angriff auf eine jordanische US-Basis mehrere Zeugen-Videos. Auf einem dieser Videos ist zu erkennen, dass man je 3 Patriots auf die 2 anfliegenden Raketen abfeuerte, die alle weit verfehlten.
Und mehr muss man auch nicht wissen.
Ted Postol liegt diesmal richtig: 0-3% Abschussquote bei iranischen Raketen. Die USA können ihre Basen nicht schützen.
Wenn die iranische Revolutionsgarde weiter so zaghaft wie der Putin rumfuchtelt, wird das nüscht. Eher eine Niederlage für Iran. Die USA warnen doch auch nicht und bombardieren iranische Entsalzungsanlagen, Schulen, Krankenhäuser, Brücken …… alles zivile Infrastruktur. Die arabischen Nachbarstaaten sind genauso zu bombardieren ohne Vorwarnung, schließlich machen diese die US-Angriffe auf Iran von deren Boden aus erst möglich. Also Null Vorwarnung bitte, einfach die Fresse halten und machen, nicht den weichen Putin spielen. Sonst wirds nur noch schlimmer.
Das ist wie im Nachbarschaftsstreit auf eigenem Grundstück. Wenn man auf Ehrlichkeit kommt und auf die Mißstände hinweist, dann fängt der Nachbar an zu diskutieren. Dann hat man schon auf ganzer Linie gegen den Nachbarn verloren. Greift man dann zu Gegentaten gegen den Nachbar über, dann ruft der Nachbar die Polizei. Schließlich hat man ja seinen Nachbar vor den Tätlichkeiten auf den Mißstand hingewiesen. Selber Schuld, wenn man auf Putin spielt. Dann hat der Böse gewonnen der den Streit vom Zaun gebrochen hat.
The Battle For The Strait Of Hormuz Will Show Whether The World Can Survive Without Oil From The Persian Gulf Or Not – https://michaeltsnyder.substack.com/p/the-battle-for-the-strait-of-hormuz
Sehe ich nicht so. Ich meine, es geht darum, dass Greater ISrahell zum weltweit wichtigsten Lieferanten von sog. fossilen Energiestoffen aufsteigen soll.
Nur zur Erinnering: die gesamte Region bzw. diese Breitegrade und etwas südlich davon werden im Zuge der aufziehenden neuen Kaltzeit – Eddy Super Grand Solar Minimum – wieder ergrünen und Industrieansiedlungen zur Folge haben wird, während in den Breitengraden darüber schwierige Verhältnisse drohen, um es vorsichtig auszudrücken.
Wie ich gelesen habe, auf dem Ben-Gurion-Flughafen werden über 30 US-Tankflugzeuge stationiert, die sogar den zivilen Verkehr behindern. Möchten die Perser sie nicht loswerden?
Ich hörte, es sei nicht nur die Vorbereitung für die Angriffe auf Israel, welche den Iran abhalten auf einen freieren Weg zu warten, sondern auch die kommenden Wahlen. Angeblich will die iranische Führung noch etwas warten, um kürzer vor den Wahlen zuzuschlagen.
Ich hörte und las wiederum, dass die Isr.-Opposition genauso wie Mileikowski bellizistisch gebürstet ist – die Wahlen werden nichts ändern.
Welch kaputte Gesellschaft – kein Wunder, dass WEF-Harari Professor an der Uni Jerusalem ist. Der Herr, der ständig erzählt, dass man um 90% der Menschheit als „unnütze Esser“ loswerden müsste – macht sich kaum wer Gedanken, wie die „Auserwählten“ so ticken? Wer dürfte unter den verbleibenden 5-10% noch am Leben bleiben – nur „Auserwählte“, Angelsachsen und ein paar übrige Oligarchen?
Aber Mileikowski Kriegskosten auferlegen, wozu etwa Paul Craig Roberts rät.
Bald dürfte Mileikowski zusätzliche Probleme bekommen – Röper heute: „Die Türkei und Israel „balancieren am Rande eines militärischen Zusammenstoßes““ – dort lese ich: „… Das 11. Istanbuler Strafgericht hat Interpol angewiesen, eine internationale Fahndung („Red Notice“) gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu auszustellen. Die Entscheidung ist Teil von Ankaras systematischer Strategie, Israel mit juristischen, diplomatischen, militärischen und wirtschaftlichen Mitteln zu delegitimieren. Ankara versucht, Jerusalem aus den regionalen Machtarchitektur zu verdrängen … Im November erließ die Istanbuler Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen Netanjahu und 36 israelische Beamte wegen „Völkermords und Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Im April 2026 bestätigte ein Istanbuler Gericht die Anklage und forderte lebenslange Haftstrafen für den israelischen Premierminister und 34 israelische Staatsbürger. Den letzten Schritt bildete die Entscheidung des Obersten Istanbuler Strafgerichts vom 14. Juli, Interpol um die Ausstellung der erwähnten „Red Notice“ zur sofortigen Festnahme Netanjahus zu ersuchen. …“
Wird Schland als NATO-Partner helfen müssen?
Beim Vergleich der US-Propaganda vs. Iran-Propaganda, klingt mir die iranische Propaganda glaubwürdiger! Die US-Propaganda klingt nach einem Sieg, während die Iran-Propaganda mehr nach Rache klingt.
Wie auch immer, die USA haben weiterhin nichts in dieser Gegend zu suchen und sind dort illegal eingefallen! Man stelle sich einmal vor, der Iran wäre mit seinem Militär in den Golf von Mexiko gefahren, um von dort die USA zu überfallen und deren Schiffsverkehr kontrollieren wollen! Das zeigt, wie absurd es eigentlich ist, was die USA in einem für sie weit entfernten Gebiet in verbrecherischer Weise treiben!
Was mir bei diesem Vergleich wieder auffällt ist eine US-Sprache der „Überlegenheit“, wie man sie früher nicht gebraucht hat. Das verrät wiederum, wie die Gemütslage bei CENTCOM wirklich sein dürfte. Man versucht jene Stärke zu demonstrieren, die einem eigentlich „abhanden gekommen“ ist.
Es ist insgesamt die Sprache von Herrenmenschen, wie sie auch in österr. „Qualitätsmedien“ immer populärer wird: selbstgerecht und verlogen.